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  • Ähm, Kommentfechten hat mit "realem" Fechten ungefähr soviel zu tun wie Sportfechten. Mal abgesehen davon, dass die Anzahl derer, die es technisch draufhaben, verschwindend gering ist, ist es vom Prinzip her darauf ausgerichtet, ein Mannbarkeitsritual zu sein. Der Paukschläger hat eine sehr dünne Klinge im Vergleich zu einer "echten" Säbelklinge - daher sind die Beschädigungen vorprogrammiert. Aber mit einer militärischen Säbelklinge wären die Köpfe auch ab, nicht nur gezeichnet. Zitat: „ es wur…

  • Zitat: „ würde das mit dem Mantel mit einem scharfen Schwert auch klappen “ Teste es einfach mal - nimm ein Stück Lodenstoff, häng es auf und hau gegen das frei hängende Stück. Direkte Treffer am Arm sind klarerweise schmerzhaft, wobei ich mir da eher um Knochenbrüche Sorgen machen würde, als um einen Schnitt. Immerhin wird auch für das Highland Broadsword im 19. Jhdt noch empfohlen, den Mantel um den linken Arm zu wickeln, wenn man keine Targe hat. Idealerweise blockst du aber den SchwertARM de…

  • @Alca: Hier kannst du dir Schwert/Dolch (Spada e pugnale) im Freikampf anschauen - und auch Schwert/Mantel. marozzo.info/fior15/index.php?…7:vimeo-streams&Itemid=56

  • Wobei mir noch keiner eine Quelle für den tatsächlichen GEBRAUCH eines Laternenschildes zeigen konnte. Gebhört halt zu den Kombinationswaffen - nette handwerkliche Stücke, nur mit der Gebrauchsqualität haperts gewaltig.

  • Na geh, Alca - hab ich dir nicht unseren Parierdolch gezeigt auf dem Dreyn-Event damals? Klar kann man einen Dolch auch gegen ein Schwert benutzen - der Buckler ist nur einfacher in der Anwendung. Allerdings ist der Dolch als Beiwaffe nur gegen ungerüstete Gegner sinnvoll - gegen Panzerung kommt man damit nicht sonderlich weit.

  • Zitat: „ Wie genau wirkt sich die Hohlkehle auf den Schwerpunkt aus? “ Die Klinge wird leichter - aber seeeehr minimal. Dadurch rutscht der Schwerpunkt ein wenig nach hinten zum Griff. Wichtiger ist das Knaufgewicht. Zitat: „Wären die tauglich für meine Zwecke? “ Sogar ganz hervorragend. Zitat: „Wenn der Schwertträger selbst schon recht gut gepanzert ist, kann er den Schild dann weglassen? “ Jep - daraus entstand ja auch die zweihändige Fechtweise in Europa. Zitat: „ Kann man da irgendwie agiler…

  • Kampfnamen?

    Althalus - - Das Allerwelts-Forum

    Beitrag

    Zitat: „Also Kampfnamen für einzelne Personen gibt es noch nicht allzu lange.“ Einspruch, Euer Ehren. Die Faustkämpfer der venezianischen Brückenkämpfe im 17. Jhdt wurden bereits mit sehr fantasievollen Namen gerufen. So gab es da z.B. den "Pater der Schmerzen", den "Tränendrücker", usw. Ebenso finden sich Kampfnamen bei den Bare Knuckle Boxern des 18. - 20. Jhdts - z.B. "Black Death" für den ersten schwarzen Boxer Englands. Auch bei den irischen Stockkämpfern des 18. Jhdts finden sich Kampfname…

  • Deshalb verwendete mans ja auch 1. Nachts 2. aus dem Hinterhalt und 3. mit Explosivpfeilen Die Verwirrung, die du damit erzeugen kannst, ist enorm. Ist genauso wie mit Shuriken - Schockwirkung. Grade im Ninjutsu sind viele Sachen allein zur Ablenkung, Verwirrung oder Täuschung gedacht - obwohl ich wetten würde, das es einige Leute gibt, die mit zwei Pfeilen auch zwei Ziele treffen können. Die Entfernung wird aber eher gering sein. Übrigens: Mit einem Han-kyû schießt man auch nicht im offenen Kam…

  • Prinzipiell recht einfach: Du hängst die beiden Pfeile dicht übereinander in die Sehne ein, packst sie mit Zeigefinger und Daumen, legst den Bogen schräg und ziehst aus. Noch einfacher ist es, wenn der Bogen waagrecht gehalten wird. Aufgrund der eher geringen Zugstärke des Bogens (Reflexbogen) kann man auch die Pfeile halbwegs an den Bogen drücken. Wie gesagt - 10 Meter sind relativ problemlos machbar, dann gehen die Pfeile doch deutlich auseinander, weshalb man das historisch eher mit Explosivp…

  • Doch, geht schon - hab ich selber schon gemacht. Allerdings mit nem japanischen Han-kyû. Die haben keine Pfeilauflage und man zieht hier den Pfeil, nicht die Sehne, wie in Europa. Das Greifen ist fummelig, daher eher unpraktisch, aber man kann 2 Pfeile relativ zielgenau abschießen - auf eher geringe Entferungen. Gehört zu den eher seltsamen Dingen, die man im Ninjutsu so lernt - so wie Bogen mit den Füßen stabilisieren, usw.

  • Jo - wie gesagt: Übersetzungsfehler. Da steht eben nur "armorie" oder "Armour", etc. und man übersetzt es als "Panzer" oder "Harnisch" - und schon ist der Mythos geboren. Azincourt war ein Glücksfall für die Engländer - matschiger Boden, weshalb die Franzmänner zu Fuß kämpfen mussten, erhöhte Position. So ein 80lbs Langbogenpfeil schlägt durch Ringelgeflecht einfach durch, wenn er nur halbwegs gerade auftrifft - und bei ca. 30 Pfeilen pro Quadratmeter ist DIE Chance recht hoch. Selbst mit dem sp…

  • Zitat: „Die Pfeile englischer Langbogenschützen sollen angeblich auf eher kurze Distanzen sogar (Platten?)Panzer durchschlagen haben“ Übersetzungsfehler. Es heißt in den Quellen nur, dass sie den "Panzer" durchschlugen - dummerweise hatten die Franzmänner zu jener Zeit nur Ringelpanzer. Erst nach den Niederlagen entwickelten sich mehr und mehr Plattenteile. Kugel gegen Harnisch: Nö, so einfach ist das nicht. Ab dem 16. Jhdt sind Harnische kugelfest - sogar mit Beschussmarke. Allerdings eben gege…

  • Das liegt an der kurzen Klinge. Scheibendolche werden z.B grundsätzlich so geführt. Mit einem Schwert ist es aber relativ wenig erfolgreich - außer in einer Choreographie im Film.

  • Grundsätzlich unterscheidet man drei Griffarten am Schwert: a) Hammergriff: Klinge kommt "aus der Faust" b) Säbelgriff: Daumen liegt oben auf dem Griff auf c) Fingern: Zeigefinger liegt über dem Kreuz auf der Fehlschärfe Eine Sondervariante ist der "Daumengriff", bei dem der Daumen auf der Fläche aufliegt und diese stützt - wird nur in der Deutschen Schule verwendet. Pistolengriff heißt eigentlich "orthopädischer Griff" und wird beim Florett und Degen im Sportfechten verwendet. Allerdings ist di…

  • Warum machst nicht einfach eine Tonfa mit Klinge draus? Also Griff hinten und senkrecht, der Rest Klinge. Lässt sich dann genauso wie eine Tonfa führen, nur eben mit Schnitt und Stich statt stumpfem Hieb. Würde mich nicht wundern, wenn es sowas auf den Phillipinen oder Indonesien gäbe - die haben die absonderlichsten Gerätschaften.

  • Zitat: „die so etwas wie eine Rückenscheide mit Kurzschwertlein trug“ Erstmal DANKE für die sinnvolle, weil mit Quellenangabe versehene Aussage. Soweit ich die etruskischen Schwerter im Kopf habe, waren die, ähnlich den griechischen, etwa unterarmlang (die Klinge) - das dürfte das Maximum sein, was sich noch aus einer Rückenscheide ziehen lässt. ABER: Die Frage, die sich eben nicht beantworten lässt ist, ob der dargestellte Krieger seine Waffe zum Transport über die Schulter gehängt hatte, ob es…

  • Zitat: „Wie muss man sich denn en KORREKTES Schwertgehänge vorstellen?“ Eine Dreiecksaufhängung im Prinzip. Im MA hing das Schwert als umgekehrtes Dreieck am Gürtel also zwei Riemen oben am Gürtel, die Scheide in einer Schlaufe nach unten weisend. Später dann zwei Riemen an der Scheide, die oben mit einem eisernen Ring verbunden waren, der dann am sog. "Frosch" hing, einem Haken am Gürtel, also ein Dreieck nach oben. Die späteren Gehänge sind auch neigungsverstellbar - durch Schnallen an den Rie…

  • Die ewige Frage nach der Rückenscheide ... 1. Historisch NIEMALS vorhanden 2. Taucht normalerweise in Zusammenhang mit Ninja auf 3. Bei PC-Spielen einfacher zu modellieren als ein korrektes Gehenk So, warum 1.? Weil es einfach sinnlos ist. Mit einem KORREKTEN Schwertgehänge ist das Schwert an der Seite sehr bequem zu tragen, zu Pferd werden lange Klingen an den Sattel gehängt (mit dem Schwertgurt) und Bidenhänder legt man auf die Schulter für den Marsch. Woher ich das weiß? Ich hab so ein Schwer…

  • Verlust der Jungfräulichkeit

    Althalus - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Eigentlich hatte ich einen längeren Beitrag geschrieben, aber eigentlich ist es mir egal. Scheinbar wird in diesem Forum nur noch die Gutmenschen-Meinung zu jedem Thema akzeptiert, ob sie nun auf Fakten beruht oder nicht. Hauptsache, man kann emotional sein. Sorry, mit Emotionen hab ichs nicht. Machts gut.

  • Verlust der Jungfräulichkeit

    Althalus - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Zitat: „Eine Entwicklung zu verstehen, heißt ja nicht, sie gutzuheißen“ DANKE, Shay! Genau darauf will ich die ganze Zeit raus. Nur weigern sich hier scheinbar die meisten, ein Verstehen zuzulassen. Dieses Verstehen wäre aber grundlegend notwendig - sowohl um die eigene Welt glaubwürdig zu formen, als auch in unserer Welt etwas zu verändern. Interessanterweise klingt es auch so, als wäre dieses Thema für die gesamte Welt zu klären. Ist es zumindest bei mir nicht. Dazu hab ich zuviele verschieden…