[Ashen] Schattenwelt

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    • [Ashen] Schattenwelt

      Heyo Leutz,

      ich weiß, ich war nicht sehr aktiv in letzter Zeit, aber dennoch habe ich mir etwas überlegt, wo ich aber eure Hilfe benötige, weil ich einfach nicht in der Lage bin, alleine über etwas nachzudenken, was in Grundzügen schon steht. Nun frage ich euch um Hilfe, ob ihr Denkanstöße habt, die mir eventuell weiterhelfen, dies weiterzuentwickeln und zu etwas vernünftigen zu formen...


      "Die Welt ist etwas ganz besonderes. Unter dem sichtbaren liegt noch etwas anderes. Es gibt Wesen, welche auf jene geheimen Ebenen hinabblicken können und es sogar betreten können. Es ist die Rede von der Schattenwelt.

      Die Schattenwelt ist ein Abbild der Wirklichkeit, doch je weiter von dieser entfernt, desto mehr wird sie sich unterscheiden, bis sie gar kein Abbild mehr ist, sondern nur noch Leere. Träumt man so begibt man sich in diese Welt und erschafft mit seinem Verstand seine eigene Welt. Stirbt man, so reist man durch diese Welt in den Tod.

      Es geht sogar soweit, dass man ganze Völker in die Schattenwelt verbannte. Und ein ganzes Land, die verwüsteten und untergegangenen Landstriche nach dem Großen Krieg wurden vor der Kathastrophe dorthin versetzt. So sind die unteren Ebenen eine Mischung aus Schatten und den Resten vergessener Erinnerungen.

      Auch der Tod hält sein Gericht in der Schattenwelt. Für jede Kultur gibt es einen eigenen Bereich. Auch sagt man, man könne die Vergangenheit und die Zukunft dort sehen. Und große Macht soll in der Schattenwelt ruhen.

      "

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      Die Schattenwelt

      Hinter der Wahrheit liegt eine Finsternis, undurchdringlich. In ihr versenkten die Baumeister ein altes Pfad- und Knotensystemm, mit derer Hilfe sie Reisen konnten. Ursprünglich verband es nur einige Ort miteinander, doch im Laufe der Zeit entstanden weitere Knoten, welche sich mit dem Pfadnetz verbanden und somit neue Wege schufen. Dies entstand meistens, indem intensive Gefühle und Ereignisse tief in die Schatten eindrangen. Daraus bildeten sich neue Knotenpunkte. Nur die Kundigen können reisen.

      Doch mit der Zeit entwickelte sich noch mehr. So entstanden ganze Welten in den undurchdringlichen tiefen der Schatten. So schufen die Baumeister einige Alte Orte, die durch die Pfade mit der Welt verknüpft waren. Das Schattenreich, das goldene Reich, die Bibliotheken, aber auch Wüste und Wälder. Auch das untergegangen Land trägt einen Abdruck in der Finsternis und ist mit der Welt über die Pfade verbunden.

      Die Ebenen

      In der Welt befindet sich mehr als nur die Realität. Es verbergen sich noch Schichten unter dem Sichtbaren und nur der Kundige kann sie sehen und dort Dinge benutzen bzw. verstecken. Gemeinhin wird behauptet, es gäbe sieben Schichten, doch nur die wenigsten können sich auf allen bewegen. Man munkelt, dass es noch weitere gibt. Eine andere Theorie behauptet, dass dahinter die Finsternis wartet.

      Träume
      Die Träume zeigen Dinge die waren. Sie greifen Erinnerungspunkte auf. Zumeist nur jene, die man selber geschaffen hat, doch es gibt auch Leute, die in der Lage sind, jene zu fassen, die andere hinterlassen. Diese Erinnerungspunkte entstehen, wenn starke Emotionen an einem Ort entladen werden oder viele Leute an einem Ort die selbe Tätigkeit errichten. Es gibt auch manche, die in der Lage sind, diese im wachen Zustand aufzurufen.

      Und ganz wenige sind in der Lage, zukünftige Punkte auszumachen. Diese entstehen durch Pläne.


      Spoiler anzeigen
      Die physische Welt ist eingebettet in „Finsternis“, sie ist sogar Bestandteil dessen, wenn auch der ausgeprägteste und älteste. Die „Finsternis“ selbst ist Leere und Chaos, halt ein Reich der Schatten, unendlich weit und doch nicht groß.

      Diese „Finsternis“ ist gefüllt durch eine „Materie“. Dieses zieht sich gegenseitig an und erschafft Orte, der Welt ähnlich und doch anders. Diese Orte außerhalb der Welt, und die Welt selbst, sind durch ein natürliches Wegnetz miteinander verbunden. So bündelt sich an einem jedem Ort in der „Finsternis“ die „Materie“ und bildet dabei eine Wegkreuzung. Der kundige weiß darauf zu reisen, denn anders wäre eine Reise durch die „Finsternis“ nicht möglich, ohne sich zu verirren.

      Den Alten Baumeister gelang es, dieses Wegnetz für sich zu gewinnen. Sie fanden heraus, dass man durch „extreme Ereignisse“, einen neuen Ort schaffen konnte. Generell geschieht das bei jedem Kuss, bei jedem Tod oder auch bei großen Versammlungen, doch zumeist etablieren sich diese Orte, welche eher Erinnerungen darstellen nicht. Auch wenn daraus kein neuer Ort entsteht, so bleibt in an dem Ort des Geschehens ein „Abdruck der Erinnerung“ zurück. Ist die Erinnerung jedoch stark genug, so manifestiert es sich in der „Finsternis“ und ein neuer Ort entsteht und wird vom Wegnetz eingefangen. Auslöser sind starke Gefühle oder Gefühle einer Gemeinschaft.

      So entstanden mit der Zeit eine Reihe von neuen Orten. Während die natürlichen Orte eher Landschaften darstellen oder auch die Heimat eines „Baumes“, so sind die neueren Orte eher Horte der Erinnerung. So schufen die Baumeister einige Alte Orte, die durch die Pfade mit der Welt verknüpft waren. Das Schattenreich, das goldene Reich, die Bibliotheken, aber auch Wüste und Wälder. Auch das untergegangen Land trägt einen Abdruck in der Finsternis und ist mit der Welt über die Pfade verbunden. Ein Ort wurde sogar nach einem Krieg als Verbannungsort verwendet. Viele Orte sind auch weder bekannt noch erforscht, denn oft entstehen diese Orte ohne, dass es jemand bemerkt.

      An einigen Plätzen in der Welt, wo da Wegenetz zu stark ausgeprägt ist, öffnet sich ein dauerhaftes Portal, was sich in einer Energiesäule äußert.

      „Abdruck der Erinnerung“

      An Orten, wo sich Personen aufhalten, können sich Erinnerungen speichern. Ereignisse, welche an diesem Ort geschehen, werden „gespeichert“ und verbleiben an Ort und Stelle. Sind die Erinnerungen stark genug (entweder durch Qualität oder Quantität der Gefühle), dann wird in der „Finsternis“ ein neuer Ort entstehen und der „Traumdruck“ wird als Portal dienen können.
      Wenn es aber nur ein schwaches Gefühl war, so wird die Finsternis keinen Ort bilden können, es wird jedoch ein Abdruck da bleiben. Eine bewusste Person wird diese Punkte aufspüren und abrufen können. Ist ein Gefühl auf die Zukunft ausgerichtet, so wird man auch eine mögliche Zukunft abgespeichert.
      Es gibt auch Gefühle, welche an Kleidungen oder Gegenstände haften bleiben (Dieses kann sogar als ein Abdruck in der „Finsternis“ sich manifestieren). Ein Schlafender wird dann von einer solchen Erinnerung träumen, besonders wenn er selbst den Abdruck geschaffen bzw. erlebt hat, denn diese Ereignisse hinterlassen einen Abdruck, einen Traumpunkt. Auf diesen greift man zu, wenn man schläft oder sein Bewusstsein erweitert etc. und kann das erlebte noch mal erleben. Es ist sozusagen ein Abdruck der Erinnerungen. Solche Punkte, die einen selber betreffen sind gut zu fassen.
      Nun gibt es aber auch Orte (Versammlungen, oder ständig besetzte Räume, oder starke Emotionen) an denen ein solcher Punkt hinterlassen wurde und sich manifestiert hat. Ein empfindlicher Geist kann diese dann spüren und diese betrachten. Manchmal wird es auch als Geist angesehen, dabei ist es nur die Erinnerung.

      Die „Ebenen der Finsternis“

      Die gesamte „Finsternis“ ist duchzogen von diversen „Ebenen“. Schicht um Schicht liegt unter dem, was man wahrnimmt, an jedem Ort! Diese Orte, zumeist nicht belebt, kann man nutzen um Dinge zu verstecken oder um versteckt zu reisen – sofern man kundig ist.
      Es haben sich sogar einige Ashen die Ebenen als Heim ausgesucht. Zwar verbraucht dies gewaltige Energie, doch diese steht ihnen zur verfügung, denn es sind jene, die die weiße bzw. die blaue gesehen haben. Die beiden Völker gelingt es in den Schichten leicht zu wandeln.
      Gemeinhin wird behauptet, es gäbe sieben Schichten, doch nur die wenigsten können sich auf allen bewegen. Man munkelt, dass es noch weitere gibt. Eine andere Theorie behauptet, dass dahinter die Finsternis wartet.

      Zeitphasen
      In der „Finsternis“ besitzt auch die Zeit eine eigene Form. Generell kann man sagen, dass die Zeit linear ist und die gesamte Finsternis beeinflusst. Jedoch gibt es Ereignisse, welche so stark sind, dass sie keine Orte schaffen, sondern eine neue Zeitlinie, welche neben der anderen liegt.
      Auch wenn es selten ist, so kann man in diese Zeitlinien durch die „Finsternis“ reisen.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich würde ja jetzt tierisch gerne helfen, zumal es in meiner Welt auch sowas wie eine andere Existenzebene gibt, die denselben Namen trägt bisher. Aber meine unterscheidet sich dann doch extrem von deiner. Mein Problem dir nun Denkanstöße zu geben ist einfach, dass ich nicht weis in welche Richtung du gehen möchtest.

      Weshalb hast du Schattenwelt entworfen? Gab es dazu irgendeinen Grund oder eine Essenz die sie wichtig macht?

      Nun frage ich euch um Hilfe, ob ihr Denkanstöße habt, die mir eventuell weiterhelfen, dies weiterzuentwickeln und zu etwas vernünftigen zu formen...


      Frage wäre hier, was ist vernünftig? Gibt es in der Schattenwelt Gesetzmäßigkeiten? Im Moment hört es sich mehr an wie ein Backup vergangener Ereignisse und Lebensformen.

      Na gut ... fest steht sie existiert auf deiner Welt. Betrachten wir das mal aus der Sicht einer deiner Bewohner, eines Volkes ... Sind die sich der Schattenwelt alle bewußt, also kollektiv oder ist es vielmehr so, dass nur vereinzelt ein paar Personen davon wissen? Wenn ja ... könntest du es als ein Schreckgespenst in Geschichten verwenden, etwas um das sich Mythen ranken und voller Geheimnisse ist. Vieleicht gibt es ja auch Geister oder Dämonen, an die die Völker deiner Welt glauben und die dort "angeblich" her kommen sollten. Vieleicht streift Gevatter Tod ja auch ausserhalb der Schattenwelt umher und irgendwer will gesehen haben wie er durch einen schwarzen Schatten in die Schattenwelt zurück kehrte.

      Vieleicht kann deine Schattenwelt auch aktiv oder passiv auf die reale ebene Einfluss nehmen ... wenn es gewisse Gesetzmäßigkeiten gäbe, eine Wechselwirkung beider Existenzebenen sozusagen. Wenn gleich ein ganzes Volk dorthin verbannt wurde, frage ich mmich wer dafür verantwortlich war. War es ein einzelner großer MAgier oder gleich ein ganzes Konzil oder ein Gott? Existiert das Volk dort weiter, kann also dort weiter leben im Sinne wie sie es vorher konnten? Wenn es einen weg dorthin gibt, na gut es scheint mehrere zu geben, gibt es dann auch einen oder mehrere wieder zurück?

      So das sind nun ein Haufen Fragen und ich hoffe das du dadurch ein paar Antworten findest und deine Gedanken zur Schattenwelt abrundet.

      mfg Rash
    • Rash schrieb:

      Frage wäre hier, was ist vernünftig? Gibt es in der Schattenwelt Gesetzmäßigkeiten? Im Moment hört es sich mehr an wie ein Backup vergangener Ereignisse und Lebensformen.


      Also, die Schattenwelt ist mehr als nur die Erinnerungen. Die Erinnerungen selber manifestieren sich, wenn etwas extremes geschieht bzw. wenn die Personen es als etwas extremes wahrnehmen. Andererseits aber auch, wenn viele Leute an einem Ort zusammenkommen (wie ein Markt) oder viele Leute immer und immer wieder das selbe am gleichen Ort tun (wie sone Orte, wo die Jugend sich immer trifft...). Fakt ist, dass diese Orte auch in jeder anderen Planet und Welt auftreten können. Somit hat das nichts mit der Schattenwelt zu tun. Was diese Schattenwelt aber damit anstellt ist, diese Orte mit sich zu verknüpfen, weshalb man deshalb Erinnerungen sehen kann. Im Endeffekt ist sie eine Auffangschüssel für diese Erinnerungen.

      Rash schrieb:

      Na gut ... fest steht sie existiert auf deiner Welt. Betrachten wir das mal aus der Sicht einer deiner Bewohner, eines Volkes ... Sind die sich der Schattenwelt alle bewußt, also kollektiv oder ist es vielmehr so, dass nur vereinzelt ein paar Personen davon wissen?


      Nein, viele kennen sie nicht, es sind nur einige wenige, die sich dieser Bewusst sind. Andere träumen nur davon (denn auch Träume spiegeln sich dort wieder... Ganze Ebenen sind den Träumen reserviert). Ich hatte auch schonmal die Idee gehabt, dass verlorene Seelen, die nicht sterben wollen, in den nahen Schichten zurückbleiben, was man als Geister wahrnehmen kann...

      Der Tod hingegen ist nur ein Konzept. Stirbt man, so gelangt man in eine Schicht der Schattenwelt, in der Tore existieren und ein Wächter. Dieser lässt sie dann hindurch, was danach geschieht weiß keiner. Es gibt aber viele Tore und viele Wächter, denn ich denke der Totenkult hat eine besondere Bedeutung bei den Ashen, sodass es viele verschiedene Varianten gibt.

      Rash schrieb:

      Vieleicht kann deine Schattenwelt auch aktiv oder passiv auf die reale ebene Einfluss nehmen ... wenn es gewisse Gesetzmäßigkeiten gäbe, eine Wechselwirkung beider Existenzebenen sozusagen. Wenn gleich ein ganzes Volk dorthin verbannt wurde, frage ich mmich wer dafür verantwortlich war. War es ein einzelner großer MAgier oder gleich ein ganzes Konzil oder ein Gott? Existiert das Volk dort weiter, kann also dort weiter leben im Sinne wie sie es vorher konnten? Wenn es einen weg dorthin gibt, na gut es scheint mehrere zu geben, gibt es dann auch einen oder mehrere wieder zurück?


      Das ist denke ich das größte Problem. In welcher Beziehung steht die Schattenwelt mit der realen Welt (Im übrigen ist Schattenwelt nur eine eher schlechte Bezeichnung. Es gibt Ebenen die sind weiß ohne aber Licht zu haben, andere sind eher schwammig und neblig...). Ich hatte eine Idee, dass vielleicht die Schattenwelt die Welt am Leben erhählt... aber das muss noch ausgepfeilt werden.

      Die Verbannung des VOlkes wurde durch ein Konzil von Magiern (eigentlich waren es die alten Baumeister...) erreicht, nach einem langen und schrecklichem Krieg. Die alten Baumeister wussten von der Schattenwelt und seiner Begebenheit und das war der letzte Ausweg. Danach kehrte Frieden ein, allerdings wird es wohl noch eine Episode mit den Nachkommen der Verbannten geben...
      Die Verbannten veränderten sich in der Schattenwelt, in einer unerreichbaren Ebene. Sie haben auch Probleme diese zu verlassen, denn es liegt ein Bann auf sie.

      Eine andere Episode ist eigentlich eher eine FLucht. Um einen Krieg zu beenden, wurde der Verbannungszauber durchgeührt um ein ganzes Land in die Schattenwelt zu bringen. Dies gelang auch, wenn auch die Bewohner dieses Landstriches nur noch Schatten in der Schattenwelt sind, anders als die Verbannten, die normal weiterlebten. Allerdings hatte dieser Zauber große Konsequenzen. in der realen Welt liegt dort nun eine Wüste, ganze Landtsriche sind untergegangen und liegen unter dem Meer und vieles mehr.

      Es gibt noch mehrere Orte, diese Entstanden aber meist durch Unwissenheit oder unfälle. Allerdings gibt es auch noch einige Orte, welche von einem geheimnissvollen Stamm gegründet wurden, welche als Bibliothek dient.

      Wie kommt man nun an solche Orte? Sehen und wandern kann man normal auf sieben Ebenen. Alles tiefere Bedarf einer großen Anstrengung, die ein Ash selber nicht aufbringen kann. zu manchen Orten führen Tore, welche geschaffen wurden (vermutlich mit einem bestimmten Stein). Es gibt aber auch Leute die in der Lage sind, sich selber Tore zu öffnen. Manche über Blut, manche aber auch friedlich... Oft werden dazu Steine verwendet, weil sie die nötige Energie liefern können.

      Danke für die vielen Fragen!

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die Idee an sich gefällt mir ganz gut.
      Aber einige Fragen hätte ich noch. Und ich hoffe ich hab da nichts überlesen. :)
      Können sich die Besucher aus der realen Welt in der Schattenwelt gegenseitig Schaden zu fügen? Und wenn sie das können, wie wirkt sich das auf den realen Körper bzw. Geist aus?
      Und kann jeder Besucher in jeden Bereich der einzelnen Ebenen eindringen oder gibt es welche in die man nur kommt, wenn man einem bestimmten Volk angehört und wie sind diese dann geschützt? Bzw. was würde es brauchen in diese Bereiche hineinzukommen?

      Ich hoffe die Fragen können dir ein wenig als Denkanstoß helfen.

      Liebe Grüße

      dev
    • Die Schattenwelt ist ein Abbild der Wirklichkeit, doch je weiter von dieser entfernt, desto mehr wird sie sich unterscheiden, bis sie gar kein Abbild mehr ist, sondern nur noch Leere.

      Schönes Konzept. Da passt auch die Bezeichnung Schatten gut für.

      Träumt man so begibt man sich in diese Welt und erschafft mit seinem Verstand seine eigene Welt.

      Hm, das kann jetzt verschiedenes heißen; heißt es, dass der Verstand die Gegebenheiten der Schattenwelt interpretiert, und daraus die Welt macht, die der Träumer erlebt, oder heißt es, dass der Verstand sich die Schattenwelt an sich zurechtbiegt, also direkten Einfluss ausübt?

      Wieviel Einfluss hat ein Träumer auf die Schattenwelt?
      Und wieviel ein Besucher? Was passiert, wenn man dort stirbt?

      Andererseits aber auch, wenn viele Leute an einem Ort zusammenkommen (wie ein Markt) oder viele Leute immer und immer wieder das selbe am gleichen Ort tun (wie sone Orte, wo die Jugend sich immer trifft...). Fakt ist, dass diese Orte auch in jeder anderen Planet und Welt auftreten können.

      Hmmmwie?

      Werden sie auf andere Welten projeziert?

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Blödes, hinterhältiges Windows-Update ... der plötzliche Systemneustart hat nicht nur meinen fast fertig geschriebenen Post mit genommen, sondern mich auch so verwirrt, dass ich die Hälfte meines Senfes verschüttet ... äh Fragen und Ideen vergessen habe.

      Ich versuche mich mal wieder zu sammeln, vorab noch eine Bemerkung: Die Idee gefällt mir sehr gut. Sie erinnert mich ein wenig an das "Zwielicht" aus der Wächter-Serie von Lukianenko (z.B. "Wächter der Nacht"), also vielmehr an das was in den Büchern darüber ausgesagt wird, nicht wie es in den Filmen dargestellt wurde. So es folgenden mehrere Fragen, die du gerne nur als Ideenanstoß betrachten darfst, du musst nicht jede meiner vielen kleinen Fragen beantworten ... es sei denn, du möchtest ;)


      Vys schrieb:


      Die Schattenwelt ist ein Abbild der Wirklichkeit, doch je weiter von dieser entfernt, desto mehr wird sie sich unterscheiden, bis sie gar kein Abbild mehr ist, sondern nur noch Leere. Träumt man so begibt man sich in diese Welt und erschafft mit seinem Verstand seine eigene Welt. Stirbt man, so reist man durch diese Welt in den Tod.
      Es geht sogar soweit, dass man ganze Völker in die Schattenwelt verbannte. Und ein ganzes Land, die verwüsteten und untergegangenen Landstriche nach dem Großen Krieg wurden vor der Kathastrophe dorthin versetzt. So sind die unteren Ebenen eine Mischung aus Schatten und den Resten vergessener Erinnerungen.
      Wenn ein Träumer sich seine Traumwelt in de Schatten erschafft, übt diese Schattenwelt dann auch einen Einfluss auf seinen Traum aus? Oder gibt es Wesenheiten der Schattenwelt, die das tun? Wenn ja, verfolgen sie einen bestimmten Zweck damit? Kann ein Träumer durch einen Alptraum auch sterben? Kann sich ein Träumer vielleicht irgendwie in der Schattenwelt verirren, wodurch sein Körper scheintot zurückbleibt oder in einer Art Koma liegt? Kann man versuchen gezielt mit seinen Träumen bestimmte Orte/Schichten innerhalb der Schattenwelt zu erreichen?
      Können die Völker, die man die Schattenwelt verbannte, durch die Schattenwelt die reale Welt beeinflussen?

      Vys schrieb:

      Auch der Tod hält sein Gericht in der Schattenwelt. Für jede Kultur gibt es einen eigenen Bereich. Auch sagt man, man könne die Vergangenheit und die Zukunft dort sehen. Und große Macht soll in der Schattenwelt ruhen.
      Gibt es Orte in der "normalen" Welt über die man in die Schattenwelt, vielleicht ein spezifisches Totenreich eindringen kann (wie z.B. in den griechisch-römischen Mythen)? Wenn man die Vergangenheit dort sehen kann, ist die objektiv ("wie es wirklich war") oder subjektiv (geprägt durch Erinnerungen verstorbener Zeitgenossen) dort gespeichert? Kann das Bild das von der Vergangenheit in der Schattenwelt "gespeichert" ist verändert werden? Wenn ja, wie? Wie sieht es mit dem Bild von der Zukunft aus, entsteht es durch die Wünsche und Träume der Lebenden, oder den Vorstellungen der Toten?

      Wichtig finde ich auch die Frage, wie exakt du diese Schattenwelt eigentlich ausarbeiten willst. Willst du sie nur in groben Zügen entwickeln, damit du sie beim bebasteln der "echten" Welt einflechten kannst? Willst du sie möglichst detailliert ausarbeiten? Oder willst du sie als Mysterium innerhalb der "echten" Welt bewahren und deswegen nur Grundzüge der Schattenwelt festlegen?

      Woher beziehen diejenigen, die von der Schattenwelt wissen, ihr Wissen über die Schattenwelt? Können sie durch eine Art aktives Träumen etwas in Erfahrung bringen? Müssen sie durch Magie oder Tore in die Schattenwelt reisen? Gibt es in der Schattenwelt Wesen, die mehr über die Schattenwelt wissen, und ihr wissen vielleicht mit Reisenden teilen? Zu welchem Preis? Kann man Bewohner der Schattenwelt irgendwie (vielleicht mit Magie) in die reale Welt locken? Wie verhalten sie sich dort?
    • devialar schrieb:

      Können sich die Besucher aus der realen Welt in der Schattenwelt gegenseitig Schaden zu fügen? Und wenn sie das können, wie wirkt sich das auf den realen Körper bzw. Geist aus?



      Man sollte sich das nicht als etwas unreales vorstellen. Tritt man in die Schattenwelt, ist man dort, nicht nur sein Verstand. So könnte man, wenn man es wünscht auch in die Träume eingreifen, oder aber auch die Erinnerungen verändern. Man ist dort. Nun gibt es dennoch einen kleinen Unterschied, ob man unbewusst im Schlaf dorthin gelangt, oder bewusst mit allen physischen Nebenwirkungen. Erster Fall würde einen ein FLuchtweg bieten. Zweiteres nicht, dann könnte man nicht ausweichen. Was geschieht aber mit dem Körper des Träumenden? Er ist zweimal. Oder eher... er begreift seinen Körper in der Schattenwelt auf ein neues, sodass er in diesem Moment in seinem Abbild rumläuft. Und alles was ihm dort neben seinem Traum wiederfährt wird auch in der realen Welt geschehen.

      devialar schrieb:

      Und kann jeder Besucher in jeden Bereich der einzelnen Ebenen eindringen oder gibt es welche in die man nur kommt, wenn man einem bestimmten Volk angehört und wie sind diese dann geschützt? Bzw. was würde es brauchen in diese Bereiche hineinzukommen?


      Einen starken Willen und viel Energie. In der Theorie kann ein jeder überall higelangen, doch bringen viele nicht die Willensstärke auf. Allerdings könnte man auch die verschiedenen Tore verwenden, die man installieren kann und es früher auch getan hat (zum Beispiel zu der erwähnten Bibliothek oder auch zum Verbannungsort)

      Jundurg schrieb:

      Hm, das kann jetzt verschiedenes heißen; heißt es, dass der Verstand die Gegebenheiten der Schattenwelt interpretiert, und daraus die Welt macht, die der Träumer erlebt, oder heißt es, dass der Verstand sich die Schattenwelt an sich zurechtbiegt, also direkten Einfluss ausübt?

      Wieviel Einfluss hat ein Träumer auf die Schattenwelt?
      Und wieviel ein Besucher? Was passiert, wenn man dort stirbt?


      Eher, dass die Schattenwelt sich an den Erinnerungen klammert, die die Leute hinterlassen haben. Und damit kann man, bewusst oder unbewusst, die Umgeubung formen. Je intensover die Erinnerung, desto nachhaltiger das Ergebnis. Dementsprechend hat die Schattenwelt nicht mehr einfluss auf die Träumer oder Besucher, als auch die reale Welt.

      Wenn man dort stirbt ist man tod und wandert noch tiefer in die Schattenwelt.

      Nharun schrieb:

      Blödes, hinterhältiges Windows-Update ... der plötzliche Systemneustart hat nicht nur meinen fast fertig geschriebenen Post mit genommen, sondern mich auch so verwirrt, dass ich die Hälfte meines Senfes verschüttet ... äh Fragen und Ideen vergessen habe.


      Och du ärmste... sowas ist echt dämlich... ich hoffe du hast dir nicht zuviel Mühe gemacht...

      Nharun schrieb:

      Ich versuche mich mal wieder zu sammeln, vorab noch eine Bemerkung: Die Idee gefällt mir sehr gut. Sie erinnert mich ein wenig an das "Zwielicht" aus der Wächter-Serie von Lukianenko (z.B. "Wächter der Nacht"), also vielmehr an das was in den Büchern darüber ausgesagt wird, nicht wie es in den Filmen dargestellt wurde. So es folgenden mehrere Fragen, die du gerne nur als Ideenanstoß betrachten darfst, du musst nicht jede meiner vielen kleinen Fragen beantworten ... es sei denn, du möchtest


      Ehrlich? Eigentlich hatte ich mich eher an meine Lieblingsspieleserie herangewagt... The Legend of Zelda... da muss ich mich wohl doch etwas haben beeinflussen lassen : )

      Nharun schrieb:

      Wenn ein Träumer sich seine Traumwelt in de Schatten erschafft, übt diese Schattenwelt dann auch einen Einfluss auf seinen Traum aus? Oder gibt es Wesenheiten der Schattenwelt, die das tun? Wenn ja, verfolgen sie einen bestimmten Zweck damit? Kann ein Träumer durch einen Alptraum auch sterben? Kann sich ein Träumer vielleicht irgendwie in der Schattenwelt verirren, wodurch sein Körper scheintot zurückbleibt oder in einer Art Koma liegt? Kann man versuchen gezielt mit seinen Träumen bestimmte Orte/Schichten innerhalb der Schattenwelt zu erreichen?
      Können die Völker, die man die Schattenwelt verbannte, durch die Schattenwelt die reale Welt beeinflussen?


      Wie gesagt man könnte über seine gedanken und Erinnerungen die Umgebung beeinflussen (was auch getan wurde, als ganze Landstriche in die Schattenwelt getragen wurde). Wie dauerhaft diese Formung ist, hängt von der intensität ab. Sprich eine Person kann etwas formen, was aber sehr instabil ist und auch noch während seines Daseins verschwindet. Andererseits können starke Erinnerungen dauerhaft etwas formen. So gibt es viele Orte, die durch starke Erinnerungen in die Schattenwelt zu finden sind (Wie zum Beispiel Märkte, Kirchen, Sammlungsorte, Bordelle....).

      Ein Träumer kann nicht durch seinen Albtraum sterben, nur wenn jemand dort eingreift, dann würde er sterben. Er würde dann die selben Wunden tragen wie im Traum. Aber sein Traum wäre ja nur seine Erinnerung und könnte ihn in diesem Fall nicht schaden. Im übrigen... die Schattenwelt kann kein Leben nachbilden... das erzeugen dann die Ashen.
      Träume sind etwas unbewusstes. Manche träumen tief andere nicht. Man kann nicht bewusst träumen. Um bewusst in die Schattenwelt zu gelangen muss man sich schon selber dahinbegeben, damit würde man in der realen Welt verschwinden, weil man sich nicht mit seinem Abdruck beschäftigt. Im übrigen kann man auch Stücke aus der realen Welt in der Schattenwelt verstecken, indem man sie mitnimmt. Damit werden sie unsichtbar...

      Die Verbannten Völker sind verbannt und haben keinen Zugriff auf andere bereiche der Schattenwelt. Sie müssten sich selbst durch die Schichten bewegen können, doch das ist ihnen untersagt. Sie könnten nur ein Portal benutzen.

      Nharun schrieb:

      Gibt es Orte in der "normalen" Welt über die man in die Schattenwelt, vielleicht ein spezifisches Totenreich eindringen kann (wie z.B. in den griechisch-römischen Mythen)? Wenn man die Vergangenheit dort sehen kann, ist die objektiv ("wie es wirklich war") oder subjektiv (geprägt durch Erinnerungen verstorbener Zeitgenossen) dort gespeichert? Kann das Bild das von der Vergangenheit in der Schattenwelt "gespeichert" ist verändert werden? Wenn ja, wie? Wie sieht es mit dem Bild von der Zukunft aus, entsteht es durch die Wünsche und Träume der Lebenden, oder den Vorstellungen der Toten?


      Ja, solche Orte gibt es. Zum Beispiel führt ein Portal zum Ort der Verbannung oder zu der erwähnten Bibliothek. Aber auch für andere Orte gibt es Tore. Diese führen gezielt durch die Schichten, sodass man sich nicht selber bemühen muss. Man kann aber mit Kenntniss von Ort auch selber durch die Schattenwelt zu diesen orten gelangen. Verbraucht aber viel Energie und die meisten wissen nichts davon.

      In das Totenreich geht es nicht. Mna gelangt zu der Pforte des Todes und dessen Wächter, auch nur Geschöpfe aus den Erinnerungen der Ashen, entscheiden ob man durch darf oder nicht. Was dahinter liegt kann man nicht beantworten.

      Die Vergangenheit ist als ein Abdruck der Erinnerung gefasst. Es muss aber eine starke Erinnerung sein. Gespeißt wird sie aus den Orten in der realen Welt. Also wenn du stirbst und die Leute trauern an einem Ort, so kann es sein, dass dort ein Erinnerungspunkt gespeichert wird. Dieser verbindet sich mit der Schattenwelt und dort wird das Abbild produziert.

      Die Zukunft ist etwas schwieriger. Generell zeigt sie nur das was wahrscheinlich ist. Dies aber auch nur sehr selten. Auch bedient es sich der Erinnerung. Es funktioniert auf der selben Weise. Plant jemand etwas über lange Zeit, und es ist sehr stark, dann wird an diesem Ort haften bleiben und eine Erinnerung zurücklassen. Und diese kann man sehen in der Form, was er sich gedacht hat. Ist eine solche Erinnerung stark genug um einen Absruck zu erzeugen, dann wird sie auch stattfinden... vermutlich...

      Nharun schrieb:

      Wichtig finde ich auch die Frage, wie exakt du diese Schattenwelt eigentlich ausarbeiten willst. Willst du sie nur in groben Zügen entwickeln, damit du sie beim bebasteln der "echten" Welt einflechten kannst? Willst du sie möglichst detailliert ausarbeiten? Oder willst du sie als Mysterium innerhalb der "echten" Welt bewahren und deswegen nur Grundzüge der Schattenwelt festlegen?


      Ich will wissen wie sie funktionier, mehr noch als die Bewohner meiner Welt, damit ich weiß, welches wissen sie haben und welches nicht

      Nharun schrieb:

      Woher beziehen diejenigen, die von der Schattenwelt wissen, ihr Wissen über die Schattenwelt? Können sie durch eine Art aktives Träumen etwas in Erfahrung bringen? Müssen sie durch Magie oder Tore in die Schattenwelt reisen? Gibt es in der Schattenwelt Wesen, die mehr über die Schattenwelt wissen, und ihr wissen vielleicht mit Reisenden teilen? Zu welchem Preis? Kann man Bewohner der Schattenwelt irgendwie (vielleicht mit Magie) in die reale Welt locken? Wie verhalten sie sich dort?

      Bücher, Lehrmeister... so wird das wissen weitervermittelt. Oft auch nur fragmentarisch, weil man der wahren Natur nicht bewusst ist.
      Träume sind Träume, zwar könnte man sie schon etwas lenken, doch ist das kompliziert, weil eine Traum durch das Unterbewusstsein gesteuert wird und das das ist was die Schattenwelt auffängt.

      Wesen gibt es in der Schattenwelt außer den verbannten eigentlich keine oder von geringer Bedeutung. Somit können sie auch keinen Einfluss ausüben.

      Boah... danke für die vielen Fragen!

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Also, ich habe mich mal nochmal hingesetzt und ein wenig nachgedacht. Nun habe ich das Konzept ein wenig verworfen, wobei die Elemente aber noch vorhanden sind. Ich habe nun dieses Ebenenverhalten und die Schattenwelt voneinander getrennt. Auch die Träume haben nun eine andere Bewandnis und sind nicht mehr so eng mit der Schattenwelt verknüpft. Wie ich das Totenreich einbinde muss ich noch überlegen. Was denkt ihr darüber?


      Die Schattenwelt

      Hinter der Wahrheit liegt eine Finsternis, undurchdringlich. In ihr versenkten die Baumeister ein altes Pfad- und Knotensystemm, mit derer Hilfe sie Reisen konnten. Ursprünglich verband es nur einige Ort miteinander, doch im Laufe der Zeit entstanden weitere Knoten, welche sich mit dem Pfadnetz verbanden und somit neue Wege schufen. Dies entstand meistens, indem intensive Gefühle und Ereignisse tief in die Schatten eindrangen. Daraus bildeten sich neue Knotenpunkte. Nur die Kundigen können reisen.

      Doch mit der Zeit entwickelte sich noch mehr. So entstanden ganze Welten in den undurchdringlichen tiefen der Schatten. So schufen die Baumeister einige Alte Orte, die durch die Pfade mit der Welt verknüpft waren. Das Schattenreich, das goldene Reich, die Bibliotheken, aber auch Wüste und Wälder. Auch das untergegangen Land trägt einen Abdruck in der Finsternis und ist mit der Welt über die Pfade verbunden.

      Die Ebenen

      In der Welt befindet sich mehr als nur die Realität. Es verbergen sich noch Schichten unter dem Sichtbaren und nur der Kundige kann sie sehen und dort Dinge benutzen bzw. verstecken. Gemeinhin wird behauptet, es gäbe sieben Schichten, doch nur die wenigsten können sich auf allen bewegen. Man munkelt, dass es noch weitere gibt. Eine andere Theorie behauptet, dass dahinter die Finsternis wartet.

      Träume
      Die Träume zeigen Dinge die waren. Sie greifen Erinnerungspunkte auf. Zumeist nur jene, die man selber geschaffen hat, doch es gibt auch Leute, die in der Lage sind, jene zu fassen, die andere hinterlassen. Diese Erinnerungspunkte entstehen, wenn starke Emotionen an einem Ort entladen werden oder viele Leute an einem Ort die selbe Tätigkeit errichten. Es gibt auch manche, die in der Lage sind, diese im wachen Zustand aufzurufen.

      Und ganz wenige sind in der Lage, zukünftige Punkte auszumachen. Diese entstehen durch Pläne.

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Hmm, ich finde es schade, dass du die Schattenwelt, die Ebenen und die Träume von einander getrennt hast; das dahinterliegende Konzept hat mir ganz gut gefallen. Außerdem unterstelle ich dir einmal, dass du die Ebenen und die Schattenwelt immer noch nicht vollständig voneinander getrennt hast, an einer Stelle sprichst du ja auch von den "Tiefen" der Schattenwelt ;) Ich glaube du hast dir mit dieser Dreiteilung aber eine gute Ausgangsbasis geschaffen, von der du auch dein ursprüngliches Konzept von der Schattenwelt noch einmal in Angriff nehmen könntest.
      So wie du die Ebenen jetzt beschreibst, erinnern sie mich noch mehr an das Zwielicht des Wächter-Universums (hier eine kleine Übersicht dazu piper-fantasy.de/?q=node/5887 ), auch wenn es natürlich auch Unterschiede gibt.

      Wie sieht das mit den Träumen denn jetzt aus, ist das immer noch eine Art von "Existenzebene" oder eine eher eine Form kollektiven Unterbewusstseins? Vorher war "träumen" ja ein (temporäres) Formen der Schattenwelt, was steckt jetzt dahinter?
    • Mhhh... Ich hatte zwar die Wächterreihe gelesen, aber so hatte ich das ganze nicht in Erinnerung. Ich hatte mir eher Bartimäus als Vorbild genommen, muss aber nun feststellen, dass die Ähnlichkeiten wirklich vorhanden sind... Wie kann ich das denn jetzt individueller gestalten? Denn die Ebenen sollenb keine eigenständige Welten sein, sondern nur ein Teil des ganzen, wo man nur eine Ebene wahrnimmt...

      Nharun schrieb:

      Wie sieht das mit den Träumen denn jetzt aus, ist das immer noch eine Art von "Existenzebene" oder eine eher eine Form kollektiven Unterbewusstseins? Vorher war "träumen" ja ein (temporäres) Formen der Schattenwelt, was steckt jetzt dahinter?

      Ich denke, das habe ich so eigentlich nicht verändert. Man stelle sich vor. Man läuft durch die Straßen und erlebt Dinge. Diese Ereignisse hinterlassen einen Abdruck, einen Traumpunkt. Auf diesen greift man zu, wenn man schläft oder sein Bewusstsein erweitert etc. und kann das erlebte noch mal erleben. Es ist sozusagen ein Abdruck der Erinnerungen. Solche Punkte, die einen selber betreffen sind gut zu fassen. Nun gibt es aber auch Orte (Versammlungen, oder ständig besetzte Räume, oder starke Emotionen) an denen ein solcher Punkt hinterlassen wurde und sich manifestiert hat. Ein empfindlicher Geist kann diese dann spüren und diese betrachten. Manchmal wird es auch als Geist angesehen, dabei ist es nur die Erinnerung.

      Ich hoffe hier gibt es kein Vorbild....

      Nharun schrieb:

      Ich glaube du hast dir mit dieser Dreiteilung aber eine gute Ausgangsbasis geschaffen, von der du auch dein ursprüngliches Konzept von der Schattenwelt noch einmal in Angriff nehmen könntest.


      Das werde ich mal versuchen, danke für die Hinweise

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich hoffe hier gibt es kein Vorbild....

      Es gibt solche Unmengen an esoterischer Literatur und Fantasy, die mit diesem Traumwelt-Ebenen-Dings arbeiten, da würde ich mir wirklich keine Gedanken um Originalität machen. Tob dich lieber im Detail aus, als krampfhaft zu versuchen, ein noch nie dagewesenes Modell zu machen. Mir ist das auch schon mehrmals passiert, dass ich meine Konzepte nahezu identisch irgendwo wiedergefunden habe. Das macht aber nichts, das beweist eher, dass die Gedanken dann doch nicht so abwegig waren. ;D

      indem intensive Gefühle und Ereignisse tief in die Schatten eindrangen. Daraus bildeten sich neue Knotenpunkte. Nur die Kundigen können reisen.

      Doch mit der Zeit entwickelte sich noch mehr. So entstanden ganze Welten in den undurchdringlichen tiefen der Schatten. So schufen die Baumeister einige Alte Orte,

      Haben sie dafür auch Gefühle benutzt? Fände ich interessant, absichtlich hervorgerufene tiefe Empfindungen - warum muss ich jetzt an Folter oder tragischen Liebstod denken?

      Wenn ich dich richtig verstehe, sind "die Ebenen" jetzt eigentlich mehr oder weniger die physische Welt plus etwas mysteriösem Hintergrundflimmern.

      Beim Durchlesen ist übrigens verwirrend, dass ein Punkt "die Ebenen" heißt, weil ich spontan vom Sprachlichen her die Schattenwelt als "Ebene" bezeichnen würde, und die Traumwelt sowieso.

      Diese Ereignisse hinterlassen einen Abdruck, einen Traumpunkt.

      Bedeutet das Wort "Punkt", dass es sich immer jeweils um einzelne Momente mit der Dauer 0 handelt? Erzeugt eine Abfolge von Ereignissen demnach eine Kette von Punkten?

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Es gibt solche Unmengen an esoterischer Literatur und Fantasy, die mit diesem Traumwelt-Ebenen-Dings arbeiten, da würde ich mir wirklich keine Gedanken um Originalität machen. Tob dich lieber im Detail aus, als krampfhaft zu versuchen, ein noch nie dagewesenes Modell zu machen. Mir ist das auch schon mehrmals passiert, dass ich meine Konzepte nahezu identisch irgendwo wiedergefunden habe. Das macht aber nichts, das beweist eher, dass die Gedanken dann doch nicht so abwegig waren.


      Gut, dann werde ich mal einfach weitermachen : )

      Jundurg schrieb:

      Bedeutet das Wort "Punkt", dass es sich immer jeweils um einzelne Momente mit der Dauer 0 handelt? Erzeugt eine Abfolge von Ereignissen demnach eine Kette von Punkten?


      Nein, ein Punkt ist ein lokaler Punkt, kein temporärer. Dein Vergleich mit dem Liebestod oder auch FOlter ist ziemlich gut. Geschieht etwas an einem Ort, sei es Sex, sei es Tod, oder eine Schlacht, dann ist dieses Gebiet "Verseucht". Je intensiver das Gefühl/Ereignis war, desto mehr wird man es spüren. Deshalb wird man auch Schlachtplätze meiden, denn man denkt, dort hausen Geister. Dass es aber nur Erinnerungen sind...

      Ein jemand, der sehr empflindlich dafür ist, wird sie sehr extrem wahrnehmen, ein anderer wird sie vielleicht nur im Traum wahrnehmen.

      Wenn also an diesem Ort etwas anderes geschieht, wird entweder der alte Punkt überlagert oder sie verschmelzen zu einem gemeinsame Erinnerungspunkt. So kommen zum Beispiel auch Punkte auf Marktplätze einher. Weil dort in regelmäßigen Abständen sich leute einfinden und Handeln und ihre Gefühle aufbringen, wird sich dort eine Ansammlung von Punkten bilden, die sich verbinden oder überlagern...

      Jundurg schrieb:

      Haben sie dafür auch Gefühle benutzt? Fände ich interessant, absichtlich hervorgerufene tiefe Empfindungen - warum muss ich jetzt an Folter oder tragischen Liebstod denken?


      Wie sie sie gemacht haben, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Aber ja, das würde logisch klingen. Alternativ hatte ich mir aber auch überlegt, ob sie vielleicht durch etwas anderes entstehen. Mir würde auch gefallen, wenn eine Kraft sie erschaffen würde. Doch dazu muss ich mal aus dem Keks mit den Kräften meiner Welt kommen...

      Jundurg schrieb:

      Wenn ich dich richtig verstehe, sind "die Ebenen" jetzt eigentlich mehr oder weniger die physische Welt plus etwas mysteriösem Hintergrundflimmern.


      Ja, ich denke, das ist eine gute Beschreibung und trifft es komplett. Die Ebenen sind in der Realität verankert, während die Schattenwelt nur verwoben ist, im grunde aber etwas anderes... Damit ist folgendes Statement auch von dir geklärt. Denn die Schattenwelt stellt keine Ebene mehr dar.

      Jundurg schrieb:

      Beim Durchlesen ist übrigens verwirrend, dass ein Punkt "die Ebenen" heißt, weil ich spontan vom Sprachlichen her die Schattenwelt als "Ebene" bezeichnen würde, und die Traumwelt sowieso.


      Im übrigen gibt es keine Traumwelt an sich (dann müsste ich nämlich auch noch Spiegel mit unterbringen...), es sind nur Emotionspunkte die in der Realität verankert werden und auf die man in ruhigen Stunden zurücgreifen kann.

      Danke für die Räte.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich wollte noch sagen, dass ich die Ebenen in der Wächter-Reihe eigentlich eine schöne Idee fand, die Umsetzung dann aber etwas... naja. Wenn du sowas ähnliches hast, wär das bestimmt toll. Und sicher interessanter, als eben die in der Wächter-Reihe ;D .

      Das ganze ein bisschen aufzutrennen find ich jetzt auch nicht so schlecht, das es da Berührpunkte gibt ist doch ok, die Dinge sind selten so streng getrennt, wie wir das gerne hätten, wenn wir sie in Schubladen einsortieren wollen.

      Ich frage mich, ob man die Traumpunkte gezielt aufsuchen kann, wenn man ein besonders empfindlicher Jemand ist. Und ob man die Person identifizieren kann, die den Abdruck hinterlassen hat? Das würde ein ganz neues Feld der Detektivarbeit eröffnen, könnte sicher spannend sein! Ein Typ, der in einem schmuddeligen Trenchcoat auf der Polizeiwache schläft, um den Mörder im Traum zu erkennen... :lol:
      Braiiiins.
    • Jundurg schrieb:

      Bedeutet das Wort "Punkt", dass es sich immer jeweils um einzelne Momente mit der Dauer 0 handelt? Erzeugt eine Abfolge von Ereignissen demnach eine Kette von Punkten?


      Jetzt erst gesehen... Nein, eine Reihe von Zusammenhängenden Ereignisse würden diesen Punkt nur verstärken. Sprich, wenn in einer Schlacht 1000 sterben, ist der Schlachtort ein starker Punkt und es gibt keine 1000 Punkte

      Tejaava schrieb:

      Ich frage mich, ob man die Traumpunkte gezielt aufsuchen kann, wenn man ein besonders empfindlicher Jemand ist. Und ob man die Person identifizieren kann, die den Abdruck hinterlassen hat? Das würde ein ganz neues Feld der Detektivarbeit eröffnen, könnte sicher spannend sein! Ein Typ, der in einem schmuddeligen Trenchcoat auf der Polizeiwache schläft, um den Mörder im Traum zu erkennen...


      Naja, es soll Personen geben, die empfindlich sind... die können auch solche Punkte ausfindig machen... Aber die würden nicht unbedingt schlafen müssen

      So, ich habe mal eine neue Version verfasst:

      Spoiler anzeigen
      Die physische Welt ist eingebettet in „Finsternis“, sie ist sogar Bestandteil dessen, wenn auch der ausgeprägteste und älteste. Die „Finsternis“ selbst ist Leere und Chaos, halt ein Reich der Schatten, unendlich weit und doch nicht groß.

      Diese „Finsternis“ ist gefüllt durch eine „Materie“. Dieses zieht sich gegenseitig an und erschafft Orte, der Welt ähnlich und doch anders. Diese Orte außerhalb der Welt, und die Welt selbst, sind durch ein natürliches Wegnetz miteinander verbunden. So bündelt sich an einem jedem Ort in der „Finsternis“ die „Materie“ und bildet dabei eine Wegkreuzung. Der kundige weiß darauf zu reisen, denn anders wäre eine Reise durch die „Finsternis“ nicht möglich, ohne sich zu verirren.

      Den Alten Baumeister gelang es, dieses Wegnetz für sich zu gewinnen. Sie fanden heraus, dass man durch „extreme Ereignisse“, einen neuen Ort schaffen konnte. Generell geschieht das bei jedem Kuss, bei jedem Tod oder auch bei großen Versammlungen, doch zumeist etablieren sich diese Orte, welche eher Erinnerungen darstellen nicht. Auch wenn daraus kein neuer Ort entsteht, so bleibt in an dem Ort des Geschehens ein „Abdruck der Erinnerung“ zurück. Ist die Erinnerung jedoch stark genug, so manifestiert es sich in der „Finsternis“ und ein neuer Ort entsteht und wird vom Wegnetz eingefangen. Auslöser sind starke Gefühle oder Gefühle einer Gemeinschaft.

      So entstanden mit der Zeit eine Reihe von neuen Orten. Während die natürlichen Orte eher Landschaften darstellen oder auch die Heimat eines „Baumes“, so sind die neueren Orte eher Horte der Erinnerung. So schufen die Baumeister einige Alte Orte, die durch die Pfade mit der Welt verknüpft waren. Das Schattenreich, das goldene Reich, die Bibliotheken, aber auch Wüste und Wälder. Auch das untergegangen Land trägt einen Abdruck in der Finsternis und ist mit der Welt über die Pfade verbunden. Ein Ort wurde sogar nach einem Krieg als Verbannungsort verwendet. Viele Orte sind auch weder bekannt noch erforscht, denn oft entstehen diese Orte ohne, dass es jemand bemerkt.

      An einigen Plätzen in der Welt, wo da Wegenetz zu stark ausgeprägt ist, öffnet sich ein dauerhaftes Portal, was sich in einer Energiesäule äußert.

      „Abdruck der Erinnerung“

      An Orten, wo sich Personen aufhalten, können sich Erinnerungen speichern. Ereignisse, welche an diesem Ort geschehen, werden „gespeichert“ und verbleiben an Ort und Stelle. Sind die Erinnerungen stark genug (entweder durch Qualität oder Quantität der Gefühle), dann wird in der „Finsternis“ ein neuer Ort entstehen und der „Traumdruck“ wird als Portal dienen können.
      Wenn es aber nur ein schwaches Gefühl war, so wird die Finsternis keinen Ort bilden können, es wird jedoch ein Abdruck da bleiben. Eine bewusste Person wird diese Punkte aufspüren und abrufen können. Ist ein Gefühl auf die Zukunft ausgerichtet, so wird man auch eine mögliche Zukunft abgespeichert.
      Es gibt auch Gefühle, welche an Kleidungen oder Gegenstände haften bleiben (Dieses kann sogar als ein Abdruck in der „Finsternis“ sich manifestieren). Ein Schlafender wird dann von einer solchen Erinnerung träumen, besonders wenn er selbst den Abdruck geschaffen bzw. erlebt hat, denn diese Ereignisse hinterlassen einen Abdruck, einen Traumpunkt. Auf diesen greift man zu, wenn man schläft oder sein Bewusstsein erweitert etc. und kann das erlebte noch mal erleben. Es ist sozusagen ein Abdruck der Erinnerungen. Solche Punkte, die einen selber betreffen sind gut zu fassen.
      Nun gibt es aber auch Orte (Versammlungen, oder ständig besetzte Räume, oder starke Emotionen) an denen ein solcher Punkt hinterlassen wurde und sich manifestiert hat. Ein empfindlicher Geist kann diese dann spüren und diese betrachten. Manchmal wird es auch als Geist angesehen, dabei ist es nur die Erinnerung.

      Die „Ebenen der Finsternis“

      Die gesamte „Finsternis“ ist duchzogen von diversen „Ebenen“. Schicht um Schicht liegt unter dem, was man wahrnimmt, an jedem Ort! Diese Orte, zumeist nicht belebt, kann man nutzen um Dinge zu verstecken oder um versteckt zu reisen – sofern man kundig ist.
      Es haben sich sogar einige Ashen die Ebenen als Heim ausgesucht. Zwar verbraucht dies gewaltige Energie, doch diese steht ihnen zur verfügung, denn es sind jene, die die weiße bzw. die blaue gesehen haben. Die beiden Völker gelingt es in den Schichten leicht zu wandeln.
      Gemeinhin wird behauptet, es gäbe sieben Schichten, doch nur die wenigsten können sich auf allen bewegen. Man munkelt, dass es noch weitere gibt. Eine andere Theorie behauptet, dass dahinter die Finsternis wartet.

      Zeitphasen
      In der „Finsternis“ besitzt auch die Zeit eine eigene Form. Generell kann man sagen, dass die Zeit linear ist und die gesamte Finsternis beeinflusst. Jedoch gibt es Ereignisse, welche so stark sind, dass sie keine Orte schaffen, sondern eine neue Zeitlinie, welche neben der anderen liegt.
      Auch wenn es selten ist, so kann man in diese Zeitlinien durch die „Finsternis“ reisen.


      P.S.: Das mit der zeit ist noch etwas unausgegoren und kam mir erst vor kurzem, ansonsten hoffe ich es runder und klarer gefasst zu haben... schließlich habt ihr mir dafür eine Reihe an Ratschläge gegeben

      P.P.S: Die Wörter in Anführungszeichen sind nur Krücken, dazu habe ich noch keine passenden Begriffe...

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • *kaut sich ausdauernd durch die Flut aus Infos*

      Also das Konzept gefällt mir. :)
      Ich finde diese Punkte ganz interessant und ich frage mich folgendes, weil du sagst, dass Ereignisse am gleichen Ort ihn verstärken können. Schön und gut, aber wie sieht dieser Ort in der Schattenwelt dann aus?
      Nehmen wir zwei sehr starke Ereignisse: Ein Mord auf einem Marktplatz und das Verkündigen, dass der König tot ist, ganz banal halt. Nehmen wir an, beide Ereignisse sind gleich stark mit Empfindungen geknüpft. Jemand, der in die Schattenwelt übertreten kann, geht an diesem Ort dorthin. Findet er diesen Marktplatz vor, belebt von den Menschen, die dort waren und dort handelten? Wenn ja, sieht das sicherlich ein wenig sonderbar aus, wenn solche Ereignisse verschmelzen.
      Für einen Beobachter könnte es dann aussehen, als würden die Leute bestürzt den Tod des Königs erfahren, während ein Mann ermordet wird. Laufen die Körper der einen Erinnerung durch die Körper der anderen, oder verschmelzen die ebenso, also es wird eine Art neue Erinnerung, wo wirklich ein Mord, während der Bekanntgabe passiert und alle Anwesenden Erinnerungskörper bekommen beide Ereignisse mit. Meine Güte, ich hoffe du blickst durch, was ich meine.

      Man kann in der Schattenwelt schnell reisen? Habe ich das richtig verstanden? Stellt man sich dann in der Schattenwelt dann einfach den Ort vor, den man zu erreichen gedenkt, oder wie funktioniert das? Im Übrigen erinnert mich dies vor allem nicht an die Wächter-Reihe, sondern an die Dunklen Juwelen von Anne Bishop, dort sind es schwarze Winde auf denen man reist ;)

      Ach beinahe vergessen: Wie real sind denn diese Erinnerungspunkte? Passt so ein wenig zu meiner erste Frage. Ist das Szenario möglich, dass ein liebender Mensch den Tod von jemanden nicht verkraftet und so einen Ort in der Schattenwelt erzeugt, wo diese Person noch am Leben ist, um dort mit ihr zu leben? Wie lange kann man eigentlich in der Schattenwelt bleiben, wenn man mit dem Körper auch übertritt?
      Dieses Zitat braucht in meine Welt noch einen Platz: Spuck mir in die Suppe und ich schlage dir den Kopf ab

      In Ermangelung an geschlechtlichen Optionen, zogen meine Eltern mich als Jungen auf :lol:
    • Ui... danke für den Kommentar! Dann wllen wir mal:

      Hat man die Ermordung eines Mannes und die Verkündung eines Königstodes wirkt sich vermutlich die Trauer der Leute mehr aus, als als der Mord, weil dabei einfach mehr Leute betroffen sind.

      Was passiert dabei nun in der Schattenwelt. Es bildet sich in der "Finsternis" eine Art Abdruck, sprich eine Kopie dieses Ortes. Sind die Gefühle und Erinerungen stark genug, so wird sich dieser Ort fest in das Wegnetz einbinden. Ist es schwach, dann wird es irgendwann in sich zusammenstürzen und verschwinden. Um auf dein Beispiel zurückzukommen. Der Ermordete wird eine kleine Insel erschaffen, welche aber schnell vergehen wird. Dennoch wird die Erinnerung an den ort bleiben, wo man sie dann wahrnehmen könnte. Stirbt ein König, so ist es aufgrund der Quantität der Betroffenen ein anderes Kaliber. Vermutlich wird der Platz der Trauer (Platz, Friedhof, Königsschloss) in der Schattenwelt manifestieren, doch auch das ist nicht sehr wahrscheinlich.

      Wahrscheinlicher ist, dass ein bereits vorhandenes Gebiet gestärkt wird. Und zwar das Totenreich. Denn der Tod ist eng mit dem glauben eines Leben danach verknüpft, sodass die Trauer sich dort ein Weg hin bahnen wird. Und je nachdem, wie der Totenglaube ist, wird ein dementsprechender Ort gebildet oder verstärkt.

      Hier fällt auch folgendes Prinzip mit hinein. Glauben, denken etc. viele Menschen, dann wird es sich irgendwie manifestieren. Es muss aber in seinem Ursprung das gleiche Wesen haben, ansonsten würde sich da nichts verstärken - es wären zwei unterschiedliche Ereignisse, welche unterschiedliche Reaktionen in der Finsternis hervorrufen. Um zu sagen, sowohl der König, als auch der ermordete würden zwei verschiedene "Orte" schaffen. Ob und welcher nun bestehen bleibt, wäre von der Qualität und Quantität der Ereignisse abhängig.

      Aber das Schattenreich ist keine Totenwelt. Auch wenn dort ein Abdruck des Ortes entsteht, so kann keine Erinnerung dort umherwandern. Die Erinnerung selber an das geschehen bleibt am Ort des geschehen. Man kann aber zu dem Ort in der Schattenwelt reisen, wobei man dort auch diverse Unterschiede feststellen wird können, da sich der Ort dann den ewigen Wandel aussetzt. Das heißt, man ist so real in der Schattenwelt, wie man real in der richtigen Welt ist.

      Ich hoffe ich konnte alle deine Fragen beantworten : )

      P.S.: Das Reisen, das habe ic vergessen. Also, man reist, als wenn man auf eine Straße laufen würde. Es befinden sich zwischen den Orten und der Welt diverse Pfade, welche auch untereinander verbunden sind, und auf diesen kann man gehen. Ich würde sogar soweit gehen, dass die Alten Baumeister einige Wegweise in die Finsternis gestellt haben, damit man sich zurechtfindet... denn man kann sich auch leicht verirren...

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​