[Nerrac] Kartographisches Institut

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    • [Nerrac] Kartographisches Institut

      Einleitung

      Willkommen im Kartographischen Institut der Freien Universität zu Renaliac, dem ältesten Vertreter der wissenschaftlich betriebenen Vermessung und Kartographierung des Planeten Nerrac!
      Der Dekan, dem diese ehrwürdigen Hallen unterstehen, hat mir großzügigerweise Räume für eine Ausstellung zur Verfügung gestellt, durch die ich Euch, liebe Besucher, geleiten möchte.
      Ziel dieses Rundgangs soll ein von mir kommentierter Einblick in Wesen und Gestalt der Welt sein, Ihr sollt Freude und Neugier verspüren und Euch hier wohl fühlen. Zugleich dient die Ausstellung auch
      für die hier durch ihre Werke vertretenen Kartographen als Bühne ihres Schaffens und ein jeder von ihnen würde sich über Anmerkungen, Lob und Kritik aus dem Publikum freuen. :)
      Zunächst sei einmal ein Überblick über die Ausstellung gegeben.

      Inhalt

      • Raum der Stadtpläne
      • Saal der Kontinentalkartographie
      • Galerie der Themenkarten
      • Raum der Länderkarten


      Raum eins: Stadtpläne

      Wir beginnen unseren Rundgang im Raum der Stadtpläne. Dieser junge Zweig der Kartographie hat jüngst ein eigenes Seminar mit zwei Lehrstühlen erhalten. Da einer der Professoren aus dem Großherzogtum Leandur stammt, ist es nicht verwunderlich, dass die Städte seiner Heimat einen Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit des Seminars bilden.
      Daher finden wir an der Wand zu unserer Linken auch Stadtpläne leandischer Siedlungen.

      Berin, Hauptstadt des Großherzogtums
      Wie könnte es anders sein, muss eine solche Reise mit der Hauptstadt des Landes beginnen. Wir sehen hier also Karten der Hauptstadt aus verschiedenen Epochen. Zu unserer linken sehen wir einen alten Plan, der die Stadt im Jahre 2986 n.N. zeigt. Dem Betrachter sei vermittelt, dass dieses Datum den Beginn der Unabhängigkeit Leandurs markiert. In diesem Jahre löste sich das damalige Herzogtum von seinem Nachbarn, dem Königreich Azandor, in einer friedlichen Separation, die durch die Alleinherrschaft des Magiers Delanias erst ermöglicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Berin, das im Jahr 2708 n.N. gegründet worden war, bereits eine beachtliche Stadt und Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Leandur im Azanischen Reich.
      Damals lebten in und vor den Stadtmauern etwa 10 000 Menschen.
      Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt sind und waren die Furt über den Fluss Gorb und der Hafen. Berin ist, von Azandor aus gesehen, das Tor nach Leandur. Nach Norden hin erstreckt sich das Gorbtal, ein vorzügliches Weinbaugebiet. Nach Süden liegt das Herzogtum Erkenwalden und nach Westen, ins Regengebirge hinein, erstreckt sich die Grafschaft Lermdur, die am Ausgang des Lermtals liegt. Im Osten Berins schließt sich das eigentliche Ostleandur an, das früher integraler Teil der azanischen Kultur war.



      Rechts daneben befindet sich ein aktueller Plan der Stadt aus dem Jahre 3167 n.N. Wie unschwer zu erkennen ist, hat sich die Stadt in den knapp 200 Jahren seit der Unabhängigkeit prächtig entwickelt. Eine neue Stadtmauer wurde errichtet, um die nunmehr 70 000 bis 80 000 Einwohner zu schützen. Werften wurden errichtet, um dem erhöhten Weinexport unter die Arme zu greifen und generell hat sich Berin zu einer richtigen Hauptstadt im Kleinformat entwickelt. Das Wachstum der Stadt wird im Allgemeinen durch einerseits den leichten generellen Bevölkerungsanstieg erklärt und andererseits durch eine zunehmende Verstädterung Leandurs. Hinzu kommt, wie der leandische Professor dieses Instituts betont, der Hauptstadt-Vorteil, den Berin nun genießt.



      Ich werde unseren Rundgang nun mit einer kleinen Pause unterbrechen, die Ihr dazu nutzen könnt, Fragen an mich zu richten und die Karten eingehend zu studieren. Fach- und sachkundige Fragen werde ich selbstredend an den Seminarleiter übermitteln, ebenso wie dessen Antworten.
      Nach der Pause setzen wir unseren Rundgang an dieser Stelle fort, um uns kurz einigen kleineren leandischen Städten zuzuwenden, die ebenfalls einen oder auch zwei Blicke wert sind.

      In diesem Sinne: Fragen zu mir! ;)

      Weiß jemand, wie ich die Bilder von Bilder Upload als Vorschaubild in den Post einbauen kann? Ich hab schon alle Linksorten, die Bilder Upload anbietet, erfolglos ausprobiert.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • Über die "Nasenring"-Strasse und die Namen der Kirchen und Tore wüsste ich gern mehr. Und auch über das Haus der Brüder vom Saphirorden und das Haus von Delanias Windfaust. Leben die Brüder bzw. lebt Delanias noch?

      [4te Wand brech]
      Was war/en deine Vorlage/n für die Karten?
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Zu den Fragen:

      Die Nasenring Straße hat ihren Namen einfach davon weg, dass sie wie der Nasenring eines Ochsen von Brücke zu Brücke läuft. Es ist also ein scherzhafter Name, den die Bewohner ihr gegeben haben.

      Mit den Kirchen ist das so, dass in neuen Gemeinden, deren Bewohner der nazcenischen Religion angehören, zuerst eine Kirche für alle Neun Göttlichen errichtet wird.
      Wenn später die Stadt wächst und es Götter gibt, denen eine besondere Verehrung zukommt, darf die Gemeinde für diese weitere Kirchen errichten. Palos ist der Göttervater und Weltenschöpfer im nazcenischen Pantheon. Wofür Valsana zuständig ist, hab ich grad nicht griffbereit. Den Olymp muss ich eh noch mal überarbeiten, das ist bereits 4 Jahre alt...

      Die Tore sind eigentlich recht simpel benannt, nämlich danach, wo man hinkommt, wenn man durch sie die Stadt verlässt. Durch das Gorbingtor kommt man ins Gorbtal und schließlich nach Gorbing, der Winzer"metropole" des Landes, die ich bald vorstellen möchte.
      Durch das Erkentor gehts ins Herzogtum Erkenwalden im Süden, aus dem ich die Städte Kleinerkenhain und Großerkenhain zeichne. Außerhalb der Stadt gabelt sich die Straße, der Südzweig führt nach Erkenwalden, der Westzweig nach Westleandur und nach Lermdur.
      Und durch das Lerbaner Tor gehts nach Lerban, der nächsten Großstadt in Richtung Azandor. Lerban selbst ist die zweitwichtigste azanische Stadt. Durchs Leandentor gehts nach Ostleandur.

      Das Haus der Brüder vom Saphirorden ist eine Niederlassung dieses altehrwürdigen Ritterordens. Als Berin azanisch war, war der Orden dort nicht erwünscht, da Azandor einen eigenen Militärorden hat. Mit der Separation aber ist der Orden zurückgekehrt und hilft dem Großherzog dabei, das Land vor einer azanischen Invasion zu schützen. Dass der südliche Nachbar Vabur, der direkt an Erkenwalden grenzt, seit über 20 Jahren vom azanischen König in Personalunion regiert wird, macht die politische Lage Leandurs auch nicht einfacher...

      Delanias Windfaust ist einer der mächtigsten Magier der vergangenen Jahrhunderte. Von 2965 bis 3026 herrschte er als Magiokrat über Azandor, nachdem er den König weggeputscht hatte und bis er von dessen Nachfahre, der Delanias ehemalige Affäre geheiratet hat, wiederum selbst vertrieben wurde. Die Phase von Delanias' Herrschaft bezeichnen die Historiker allgemein als Azanisches Interregnum, da es keinen König gab.
      Delanias hat seinem Freund, dem Herzog von Leandur zur Unabhängigkeit verholfen und ihn zum Großherzog erhoben.
      Nach seinem Sturz ist er nach Leandur geflohen und hat in der 1. Schlacht um Berin maßgeblich dazu beigetragen, die azanischen Invasoren zurückzuschlagen und die leandische Unabhängigkeit zu wahren.
      Jetzt (3167) genießt der Senior seinen Ruhestand und hat den größten Teil seiner Macht eingebüßt. Mit 277 Jahren ist ihm das auch nicht zu verdenken.

      Eine echte Vorlage habe ich für die Karten nicht. Ich wollte einfach was von Hand zeichnen und keine Straßen einmalen. Außerdem fand ich die Satellitenaufnahmen von Coruscant immer recht schick, daher der Hell-Dunkel-Kontrast in den Karten.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • Saubere Karten, Eld. Einfach, aber trotzdem stilvoll. Gefallen mir sehr gut.
      Ich würde nur die Notizen auf den Karten (z.B. Nach Hier, Nach Da) gegen digitale Buchstaben austauschen. Dann sähe es etwas stimmiger aus.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
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      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • Nach 927 Tagen, wie mir das Forum extra mitzuteilen beliebt, mach ich hier mal einen neuen Post.

      Wir springen direkt von Raum 1 mit den Stadtkarten in

      Raum vier: Länderkarten

      Dort sehen wir zuallererst eine Länderkarte der Republik Renaliac. Natürlich, immerhin ist das Kartographische Institut in Renaliac angesiedelt.

      cartographersguild.com/attachm…mentid=73510&d=1432290441
      (die Karte habe ich in der Cartographer's Guild hochgeladen, da dort die Bilder laaange gespeichert werden und es kostenlos ist)
      (den ganzen Thread findet man hier:cartographersguild.com/showthread.php?t=30656)

      Auf dieser Karte sind derzeit die aktuellen politischen Begebenheiten des Jahres 3167 n.N. eingezeichnet. Darüber hinaus finden wir viele geographische Bezeichnungen, doch ist dies noch längst nicht vollständig.

      Zur Entstehung der Karte

      Ich habe aus der Kontinentalkarte den oben zu sehenden Ausschnitt ausgeschnitten und als eigenes Bild verwendet. Hierzu hab ich die Kantenlängen verdoppelt, um mehr Details unterzubringen. Anschließend habe ich die Elemente wie Flüsse und Berge neu nachgezeichnet, um die Unschärfen aus dem Vergrößerungsprozess zu beseitigen. Anschließend gab es eine neue Beschriftung, da die alte unter denselben Problemen litt wie die Elemente.
      Das Besondere an der Karte ist, dass ich hier einige neue Stilelemente und Methoden ausprobieren konnte, da diese Datei deutlich kleiner ist und Gimp besser mit ihr zurechtkommt.
      Zum einen hab ich die Flüsse und deren Beschriftung endlich in Blau statt in Schwarz. Die Berge sind nun endlich schattiert, eine Arbeit, vor der ich lange Zeit zurückschreckte, da ich mir nicht sicher war, das wirklich hinzukriegen. Schließlich hab ich auch den pergamentenen Stil dank eines Tutorials bei der Cartographer's Guild hinbekommen und bin damit sehr zufrieden. Zu guter Letzt habe ich die roten Grenzen mit Farbverläufen versehen, die die Staaten farblich kennzeichnen, ohne dass ich die gesamte Staatsfläche kolorieren muss. Das lässt den Pergamentstil besser durchscheinen und ist nicht so kitschig bunt.

      Sobald ich den Thread in der Gilde fortführe und dort neue Karten hochlade, werde ich auch hier weitere Karten einstellen. Derzeit plane ich, mal den Ausschnitt aus der Kontinentalkarte zu zeigen, damit man die Entwicklung der Karte sieht, sowie eventuell was politisches.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • Finde die Grenzziehung von Renaliac sehr schön. Man sieht richtig, wie sich dieser Staat Renaliac bemüht, das Gebiet entlang des Flusses zu verteidigen, aber er nicht wirklich weiter ins Landesinnere vordringen kann.

      Ein bisschen schade finde ich, dass die rote Grenzlinie den Fluss komplett überzeichnet. Vllt kann man da was tricksen, dass das deutlicher wird? Und ja, was im Guild-Thread schon erwähnt wurde (aber mir sonst gar nicht aufgefallen wäre) die Burgen auf den Bergen stellen die Art und Weise, wie die Berge gezeichnet sind, sehr in Frage. Exakte Position der Burg oder angedeutete 3d-Sicht? Ist nicht klar.

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Befestigungen habe ich jetzt erstmal ausgeblendet, da ich keine Lösung für das Problem finde.
      Ich habe allerdings einige andere Dinge aktualisiert, bzw. den Vorschlägen entsprechend verbessert.
      Die aktuelle Karte findet sich daher hier:
      Republik Renaliac

      Außerdem habe ich mal die Basis dieser Karte hochgeladen. Es handelt sich dabei um den Ausschnitt aus der Kontinentalkarte, wie diese damals aussah.
      Basiskarte

      Aus Sicht der Republik ist das schlimme, dass sie sich nur entlang des Flusses halten konnten, obwohl zahlreiche weitere Gebiete früher auch dazu gehört haben, etwa das Gebiet von Abadun bis Minudra im Südosten oder im Nordosten die Grenzlinie Narivar-Vjénaljadé.
      Bevor die Republik eine solche wurde und noch Kaiserreich war, gehörte im Westen sogar ein so großes Gebiet dazu, dass die Flüsse Cerbolod, Varab, dann Luftlinie und Solgros, Boldogop die Westgrenze gegen Vabur bildeten.

      Nunja, und gaaaanz früher, vor über tausend Jahren, als Renaliac noch Nazcenor war, gehörte ihr eh so ziemlich fast alles im Osten Adaichins. Aber das ist lange her.
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    • Sorry für den Doppelpost.

      Aaaaber! die Karte zu Renaliac ist nun fertig. (Soweit sie das je sein kann)
      cartographersguild.com/attachm…mentid=88472&d=1476395453
      Das Bild gibts hier wie immer von der Cartographers Guild, wo ich es netterweise hochladen darf.

      Vielleicht folgen ein paar historische Darstellungen auf der Karte, aber das könnte dauern. Besonders interessant wäre die politische Lage im Jahr der Reichsgründung Nazcenors, mit den doranarischen Stadtstaaten entlang des Flusses und den Nachbar-Großmächten im Norden und Süden. Da gibts aber noch einiges zu basteln, ein paar Probleme zu lösen und viel zu beschriften...
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    • Danke für das Lob, ist aber nun doch nicht fertig.
      Ein paar stilistische Feinheiten wurden geändert und jetzt will ich Zeichen anbringen (ich will sie irgendwie nicht Wappen nennen, weil die Genese anders ist und die Verwendung vielseitiger, auch wenn sie durchaus auch auf Schilden angebracht wurden.)

      Heute gibts als erstes das neuzeitige Zeichen der Nazcenischen Religion und Kirche (Änderungen vorbehalten).
      Man sieht einen neunzackigen Stern auf einem regelmäßigen Neuneck. Die Neun ist die heilige Zahl des Nazcenismus, da das Pantheon aus neun Hauptgottheiten besteht (die sich in neun Hauptaspekte aufgliedern, die jeweils wieder neun Unteraspekte haben können usw. und eigentlich auch nur die neun zentralen Aspekte des Göttlichen sind, aaaber das ist ein Thema für ein ganzes Buch und viele Dispute...).

      Jede Gottheit hat eine eigene Farbe und Rot ist die Farbe der Menschen.

      Der Stern steht auf den Füßen, wobei Gold für Palos, den Göttervater und Weltschöpfer steht und Silber für Cala, die Göttermutter und Weltschöpferin.
      Dann folgen rechts die weiteren Göttinen und links die weiteren Götter und oben in Schwarz das Götterkind Rivo, der für Gegensätze, Anfänge und Enden, Rätsel und Seltsamkeiten zuständig ist. Flankiert ist Rivo von seinen göttlichen Eltern, Hegaros (Braun) und Tísania (Violett), die jeweils der Gott der Männer und die Göttin der Frauen sind und da für allerhand zuständig. Zusammen mit Rivo bilden sie die Trias Humanitatis, die Dreiheit der dem Menschen zugewandten Götter. Der Fachbegriff muss noch ins Nazcenische übersetzt werden...
      Zwischen der Trias Humanitatis und den Gotteltern unten stehen die vier Weltgötter, die für das Irdische zuständig sind: Valzana, Herrin der Erde (Grün), Natos, Herr allen Wassers (Blau), Mindoria, Herrin der Himmel und Winde (Türkis) und Ceros, Herr des Feuers und der Zerstörung (Orange). Der weiße Bereich in der Mitte steht für die Essenz aller Götter, das Göttliche und für den Ort des Göttlichen, das Paradies der Seelen in der nazcenischen Eschatologie, in das alle menschlichen Seelen einziehen, wenn sie den Zirkel des Lebens erfolgreich (ohne Sünde) durchlaufen haben.

      Alle Zeichen/Wappen im nazcenischen Raum sind in der Form des Neunecks gehalten. Demnächst möchte ich noch Staatssymbole erstellen und damit dann die Karte von Renaliac verzieren.
      Bilder
      • Wappen Nazcenismus Modern.png

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    • Das ist ein ziemlich tolles Zeichen. Beim ersten Betrachten wirkt es ziemlich bunt, aber wenn man weiß, dass jede vorhandene Farbe auch eine Bedeutung hat, ist es sehr beeindruckend. Das Zeichen wirkt ziemlich bedeutungsschwanger und damit einer Kirche für wahrlich würdig, besonders weil es ja da Wissen eines Eingeweihten braucht, um diese Bedeutung richtig zu verstehen.
      Beim Betrachten gestern kam mir das intensive Rot als Umrandung und Hintergrund etwas unpassend vor, aber ich muss sagen, dass ich es heute beim zweiten Betrachten gar nicht mehr so störend finde.
    • Cool!
      Was für einen Font hast du für die Staaten genutzt?

      Etwas irritierend finde ich in der Legende, dass da immer mehrere Elemente zu sehen sind in den Bildausschnitten - also z.B. da wo die Gebietsgrenze gezeigt wird, ist auch ein Stück von einem Fluss zu sehen. Beim Staat fällt das auch sehr auf.
      Aber ich kenne mich mit Karten nicht aus und weiß nicht ob das üblich ist, das so zu machen. :)
      nobody.
    • Danke für die Blumen! :hops:

      Gemacht wurde das mit Gimp auf Basis der großen Kontinentalkarte und zahlreichen Ebenen.
      Der Font für die Staatsnamen wie Thalad usw. heißt Celtic Garamond the 2nd und ist hier zu finden.
      Was die Legende angeht: Keine Ahnung, was da üblich ist, ich hab einfach mal drauflos gemacht. Ich hab ein paar Elemente jeweils eingeblendet gelassen, damit man eventuell auf Bildersuche geht und die Schnipsel aus der Legende in der Karte wiederzufinden versucht. Ich hoffe, es ist dennoch eindeutig, welches Element jeweils gemeint ist.
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    • Tolle Karte, da sieht man mal wieder, was man mit Gimp allles machen kann. Du solltest sie unbedingt auch bei gimpforum.de einstellen! :thumbup:
      LG Susi
      "Verbessern statt meckern!" ;D (Zitat: Heinrich Hundseder)
      Meine Welt: arimoon.com
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      posterlounge.de/kuenstler/susi-h/
      puzzle-offensive.de/Kat/8-Gesa…er-Puzzle-545-0-20-1.html
    • Soo, hier nun eine neue Karte:

      Serain, Hauptstadt des Königreichs Vabur, im aktuellen Jahr.

      Vabur wird seit einigen Jahrzehnten in Personalunion von den Königen von Azandor regiert und somit ist Serain nur Sitz des Vizekönigs, früher war es Königsstadt. Derzeit hat der Kronprinz Azandors das Amt des Vizekönigs inne und residiert in Serain. Er ist sehr bemüht, das Ansehen seines Hauses beim vaburischen Adel zu verbessern, da es im Zuge des vaburischen Erbfolgekrieges massiv gelitten hat. Die Herrschaft des Hauses Tarim zeichnet sich auch im Stadtwappen ab, das neben dem obligatorischen Wappen der nazcenischen Kirche auch das Wappen des Hauses als Intarsienwappen führt.

      Die Karte ist die erste komplett am PC erstellte Stadtkarte, die ich gemacht habe. Vieles im Arbeitsprozess war daher sehr experimentell und nun versuche ich, das Ganze in einem Tutorial für mich zusammenzufassen, damit ich die nächsten Karten genauso machen kann.

      Karte
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    • Ja, sieht echt schön aus. Wenn ich ein winziges bißchen Kritik äußern soll (aber wirklich nur minimal), dann gibt es für mich eine gewisse Disharmonie zwischen der Papiertextur und der Farbgebung und den glatten Computerkanten und perfekten Schriften und Schraffuren.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?