Allgemeine Biologische Gesetzmäßigkeiken von hier und anderswo

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    • Allgemeine Biologische Gesetzmäßigkeiken von hier und anderswo

      Als Neugieriger und Beobachtender Mensch sind mir ein paar Dinge Aufgefallen, die sich immer wieder in derselben oder einer ähnlichen Form wiederholen.
      Ich bin mir sicher das es euch ähnlich geht, auch wenn wahrscheinlich nicht alle Bewußt darüber Nachgedacht haben.

      Irgendwann bin ich dazu Übergegangen meine Beobachtungen in Sätze zu kleiden, die dann überprüft, manchmal abgeändert, doch irgendwann für Gut, bzw. ziemlich Stimmig Befunden wurden und so eine Allgemeine Gesetzmäßigkeit darstellten.

      Ein paar dieser Dinge möchte ich hier mit euch Teilen.
      Und ich möchte das ihr euch mal Gedanken darüber macht ob es nicht irgendwo noch andere dieser Allgemeingültigen Aussagen in der Natur zu finden sind.

      Es geht hier nicht nur um die Tierwelt, sondern auch um uns Menschen, Pflanzen, Pilze, Verhalten, Kultur usw.
      Auf manches kommt man recht schnell, wenn man einfach mal darüber Nachdenkt.

      Wenn ihr eigene Sätze habt, haltet sie einfach (Je Komplizierter desto mehr Fehler können sich Einschleichen.) und versucht zumindest ein Beispiel parat zu haben, sollte mal jemand danach fragen, auch wenn das Beispiel nicht unbedingt Zeitgleich veröffentlicht werden muss.
      Einfach nur um nötigenfalls jemanden zu helfen, sollte der Sinn des Satzes nicht ganz Verstanden oder Fehlinterpretiert werden.


      Um es einmal ganz Offen zu sagen: Ich habe keine Lust das sich hier wieder tausende Links ansammeln mit dem Hinweis "Das hab ich da gefunden und passt super hier rein."
      Wenn jemand eine Seite findet wo schon gaaaaanz viele solcher Gesetzmäßigkeiten aufgeschrieben wurden, dann sucht euch einen schönen aus, nennt die Website, wenn ihr euch Sorgen wegen dem Urheberrecht macht und gut ist. Aber keine Linklisten die in richtung "Da ist was, und da, und da, und das könnte auch passen."
      Strengt mal eure Köpfe an, vielleicht findet ihr ja etwas indem ihr selbst Nachdenkt und gönnt eurer Suchmaschine mal etwas Ruhe.

      Das soll kein Anschiß sein. Wer sich auf den Schlips, oder den Rock, getreten fühlt darf sich gerne Ausheulen, doch ich denke das man sich auch Wissen und Erkenntnis aneignen kann ohne Suchmaschine. Einfach mal versuchen, es ist ganz einfach. :thumbup:

      Ok, dann beginne ich mal und hoffe das Verstanden wird woraus ich hinaus will.

      - Jedes Lebewesen, dass seinen Standort aus eigener Kraft wechseln kann, braucht irgendwelche Sinnesorgane.
      (Sonst fällt man vieleicht von einer Klippe und merkt es erst beim Aufprall.)

      - Die Nervenverbindung zwischen den Hauptsinnesorgan und den Gehirn sollte möglichst kurz sein.
      (Nervenimpulse brauchen mehr Zeit je länger die Verbindung ist. Kurze Verbindung, schnellere Reaktionen.)

      - Nicht jedes Erscheinungsbild/Gestalt in der Natur bedeutet einen Vorteil für das eigene Überleben, doch alles hat einen Sinn.
      (Beispiel: Die Schwanzfedern des männlichen Pfaus.)

      - Ein Volk das ständig Krieg führt, braucht eine große Zahl an Nachkommen.
      (Um Verluste Auszugleichen, Kindersterblichkeit zu Minimieren, den Nachwuchs Auszubilden usw.)

      - Beutetiere brauchen einen breitgefächerten Wahrnehmungsbereich.
      (Weil sie nicht Wissen von aus welcher Richtung sie als nächstes Angegriffen werden.)

      - Räuber müssen, bei einer aktiven Jagd, ihre Beute Fixieren können.
      (Damit die Beute nicht wegrennt oder man statt des schwachen Tieres auf einmal einem Starken hinterher rennt.)

      - Wenn eine Unvorteilhafte Entwicklung zu sehr Überhand nimmt, stirbt zuerst das Individuum, dann die Art aus.
      (Ab einem gewissen Punkt kann eine Art mit zu vielen Fehlern nicht Eigenständig Überleben.)

      - Die Evolution des Menschen ist kein abgeschlossener Prozess.
      (Wir bemerken sie nur nicht bei uns.)


      Ich hoffe ihr könnt euch mit diesen Sätzen Anfreunden und findet eigene. Die würde ich dann sehr gerne hier lesen.

      Viel Spaß beim Suchen.
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    • Die Idee des Threads gefällt mir!
      Ich hoffe aber es dürfen auch einzelne Punkte diskutiert werden.

      Talisman schrieb:

      - Die Nervenverbindung zwischen den Hauptsinnesorgan und den Gehirn sollte möglichst kurz sein.

      (Nervenimpulse brauchen mehr Zeit je länger die Verbindung ist. Kurze Verbindung, schnellere Reaktionen.)
      Ich glaube, das dieser Faktor in der Natur kaum eine Rolle spielt. Wenn du damit erklähren wolltest, warum das Gehirn oft nahe den wichtigsten Sinnesorganen sitzt würde ich es anders formulieren:
      Das Gehirn (bzw. ein Gehirn; es gibt auch Tiere mit mehreren) entsteht dort, wo die wichtigsten Nervenbahnen zusammenlaufen. (Nervenknotenpunkte fördern die effizientere Koordination und Verarbeitung von Informationen)

      Hier noch eine eigene Gesetzmäßigkeit:

      Höhere Lebewesen besitzen immer einen symmetrischen Grundaufbau.
      (Anzahl der Gliedmaßen und Augen immer gerade, zwei Ohren, zwei Nasenlöcher bzw. Riechzentren, etc.)
      "Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war." - Heinrich von Kleist
    • - Nicht jedes Erscheinungsbild/Gestalt in der Natur bedeutet einen Vorteil für das eigene Überleben, doch alles hat einen Sinn.
      (Beispiel: Die Schwanzfedern des männlichen Pfaus.)

      Schwanzfedern sind keine Gestalt und sie sind auch nicht das Erscheinungsbild männlicher Pfauen. Sie sind Körperteile. Und Körperteile können auch verkümmerte evolutionäre Überbleibsel sein (Blinddarm-Wurmfortsatz, Fingernägel, verkümmerte Augen von Höhlentieren usw.).

      - Ein Volk das ständig Krieg führt, braucht eine große Zahl an Nachkommen.
      (Um Verluste Auszugleichen, Kindersterblichkeit zu Minimieren, den Nachwuchs Auszubilden usw.)

      -Völker mit großer Kindersterblichkeit bilden idR Großfamilien.
      (Völker entwickeln sich allerdings memetisch und können Aspekte entwickeln, die zwar das Überleben der Meisten sichern, aber für Einzelne kontraproduktiv und schädlich sind)

      - Die Evolution des Menschen ist kein abgeschlossener Prozess.
      (Wir bemerken sie nur nicht bei uns.)

      -Evolution ist kein abgeschlossener Prozess.

      -Arten können durch Katastrophen, einwandernde Räuberspezies oder Spezies derselben Nische aussterben, auf deren Rivalität sie nicht angepasst waren.

      -Spezies mit derselben Nische entwickeln oft verblüffend viele konvergente Merkmale (Delphine und Ichtyosaurier)

      -Manche Nischen sind so einzigartig, dass es keine konvergente Äquivalente gibt (Honigbienen, Spechte).

      -Evolution führt zu zunehmender Komplexität bei Organen, diese Entwicklung macht Lebewesen allerdings nicht angepasster oder überlebensfähiger (siehe Dodo und T-Rex)

      -Kulturen unterliegen keiner linearen Evolution mit einem Ziel, es gibt kein "Rennen" der Kulturen (Bumerangs = angewandte Aerodynamik)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Zitat von Merlin
      Schwanzfedern sind keine Gestalt und sie sind auch nicht das
      Erscheinungsbild männlicher Pfauen. Sie sind Körperteile. Und
      Körperteile können auch verkümmerte evolutionäre Überbleibsel sein
      (Blinddarm-Wurmfortsatz, Fingernägel, verkümmerte Augen von Höhlentieren
      usw.).
      Körperteile bilden das Erscheinungsbild eines Lebewesens. Das fällt dann besonders auf wenn eines fehlen sollte, wie eine Armamputation. Ohne Protese fällt das sofort auf, auch auf Distanz, weil das Erscheinungsbild des Betreffenden Verändert ist und Abweichungen von der Norm besonder stark auffallen. (Zumindest mir.)

      Zudem wollte ich damit Ausdrücken das der Männliche Pfau, wegen seiner sehr langen Schwanzfedern, beim Fliegen behindert wird und deshalb leichter eine Beute von Raubtieren werden kann. Der Sinn der Schwanzfedern, die Wahrscheinlichkeit einer Paarung, und damit der Erhaltung der Art, zu eröhen, scheint allerdings diesen Nachteil aufzuwiegen. Andernfalls könnte man wohl davon ausgehen das die Art bereits Ausgestorben wäre, oder zumindest aus Gründen der Evolution, kurz davor stehen würde.

      @Kanophys
      Ja, es dürfen einzelne Punkte Diskutiert werden. Das ist sogar erwünscht. ;D

      Du hast recht, das Gehirn bildet sich meist in der Nähe der wichtigsten Nervenverbindungen, doch das macht meinen Satz nicht unbedingt falsch. Nu der eigentliche Grund dafür, dass die Nervenverbindungen von den Sinnesorganen zum Gehirn möglichst kurz ist, ist ein anderer.
      Außerdem, wenn die Zeit, die für die Impulsübermittlung zum Gehirn keine Rolle spielen würde, hätte sich das Gehirn auch ganz woanders bilden können. Wir werden es nie Erfahren. *ggg*
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    • Körperteile bilden das Erscheinungsbild eines Lebewesens. Das fällt dann besonders auf wenn eines fehlen sollte, wie eine Armamputation. Ohne Protese fällt das sofort auf, auch auf Distanz, weil das Erscheinungsbild des Betreffenden Verändert ist und Abweichungen von der Norm besonder stark auffallen. (Zumindest mir.)

      Na ja, mein Blinddarmwurmfortsatz siehst du von außen nicht.
      Aber den Begriff "Erscheinungsbild" kannst du ja definieren, wie du lustig bist, du musst das dann nur einhalten (hast du ja getan). :D

      Zudem wollte ich damit Ausdrücken das der Männliche Pfau, wegen seiner sehr langen Schwanzfedern, beim Fliegen behindert wird und deshalb leichter eine Beute von Raubtieren werden kann. Der Sinn der Schwanzfedern, die Wahrscheinlichkeit einer Paarung, und damit der Erhaltung der Art, zu eröhen, scheint allerdings diesen Nachteil aufzuwiegen. Andernfalls könnte man wohl davon ausgehen das die Art bereits Ausgestorben wäre, oder zumindest aus Gründen der Evolution, kurz davor stehen würde.

      Auch richtig. Wobei es darüber hinaus wie gesagt Rudimente gibt, Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Es gibt zwar bei Individuen auch hin und wieder Atavismen (z.B. haben ganz selten auch einzelne Menschen Merkmale, die an Primaten erinnern) aber die Rudimente sind eben über eine ganze Gruppe oder sogar Art verteilt. :)
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    • Talisman schrieb:

      - Die Nervenverbindung zwischen den Hauptsinnesorgan und den Gehirn sollte möglichst kurz sein.

      Tja. Sollte. Leider kommt da die Evolution dazwischen. Zum Beispiel hat die Giraffe einen Nerv, der vom Gehirn über den Hals bis zum Herzen und zurück über den Hals zum Kehlkopf führt. Eigentlich eine Entfernung von 10 Zentimetern, der Nerv ist aber 5 Meter lang.
      Die Fische, aus denen sich das alles mal entwickelt hat, haben eben keinen Hals gehabt. Ein gutes Argument gegen Intelligent Design ;)
    • @Jerron
      Ich habe leider noch keine Giraffe von Innen gesehen und die oben stehenden Sätze wurden von Beobachtungen abgeleitet. Ehrlich gesagt ist mir die Sache mit den Giraffen auch schon durch den Kopf gegangen, von wegen irn Kontrolliert Herz usw. Allerdings ist das Herz kein Sinnesorgan, also für diesen Satz ziemlich egal.

      Trotzdem schön den Berühmten Satz "Zwei Doofe, ein Gedanke." mal in Aktion zu sehen.
      Die Idee mit dem Rüssel von Elefanten, die als NAse und Greiforgan ja sowohl zu den Sinnesorganen als auf zu den Taktilen Organen zählt, ist mir auch schon gekommen. In diesem Fall ist die Nase aber ein Kompromiss eingegangen und gehört, soweit ich weiß, nicht zu den Hauptsinnen der Elefanten. Also ist das Tier zugleich eine Ausnahme von der Regel als auch eine (mehr oder weniger) Bestätigung, weil die Hauptsächlich genutzten Sinne (Auge und Ohr), ja dicht am Gehirn sitzen.

      Ich weiß, den Elefanten hat bisher noch niemand erwähnt, aber ich dachte mir, das würde sicherlich nicht mehr lange dauern bis jemand auf diesen Gedanken kommt.
      Ach ja, bei Walen gilt dasselbe Prinzip. Haupsinnesorgan Gehör = zu finden an, im und durch den Schädel (Kieferknochen), also auch in der Nähe des Hirns. Ist mir grad so eingefallen.
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    • Talisman schrieb:

      ..., doch das macht meinen Satz nicht unbedingt falsch.

      Das habe ich auch garnicht behauptet, ich hätte es eben nur anders formuliert ;).

      Talisman schrieb:

      In diesem Fall ist die Nase aber ein Kompromiss eingegangen und gehört, soweit ich weiß, nicht zu den Hauptsinnen der Elefanten.
      Warum einen Kompromiss? Ich bin mir zwar nicht zu 100% sicher, aber ich gehe stark davon aus, dass die Geruchswahrnehmung des Elefanten, immernoch in der eigendlichen Nase stattfindet, also im Schädel.
      Der Rüssel des Elefanten ist eine verlängerte Verwachsung der Nase mit der Oberlippe und die (Ober-)Lippe wird auch von aderen Tieren zum Ertasten von Nahrung verwendet, insofern ist die Evolution hier für mich klar nachvollziehbar.

      Mich stört allerdings prinzipiell etwas an deiner Theorie von Gehirn und Sinnesorganen. Du beziehst dich immer auf die schnellere Reizverarbeitung und erklährst damit die Nähe von Gehirn und Sinnesorganen.
      Was nutzt einem Tier/Menschen allerdings eine schnelle Reizverarbeitung? Ich sage: Für sich alleine genommen garnichts!
      Eine schnelle Reizverarbeitung nützt nur dann etwas, wenn auch entsprechend schnell eine Reaktion darauf erfolgen kann. Warum ist dann das Gehirn also nicht in der Nähe von Armen und Beinen oder in der Mitte des Körpers?
      Die Sinnesorgane könnten dann ja auch in der Mitte des Körper z.B. am Bauch liegen. Ein Kopf währe damit dann auch überflüssig.

      Es erscheint mir nachvollziehbarer, dass die Sinnesorgane am Kopf (also an der Front) eines Tieres entstanden sind, da sich das Tier nunmal meistens vorwärts bewegt und dadurch eine frühzeitige Erkennung/Wahrnehmung sichergestellt ist. Da nun im Kopf die Anzahl der Nervenbahnen immer größer wurde, entwickelte sich aus diesen "Nervenbündeln" das Gehirn (alles natürlich sehr vereinfacht ausgedrückt; hier geht es mir um das Prinzip ;)).
      Im übrigen ist für die unmittelbare Reizverarbeitung (also die direkte Umsetzung von Reiz in Reaktion) oft garnicht das Gehirn, sondern das Rückenmark verantwortlich.

      Hoffentlich war das jetzt nicht zu sehr OFF-Topic :wink:.
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    • @Kanophys
      Nun, ich beziehe mich auf Gehirn und (Haupt) Sinnesorgane, weil ich kein Tier kenne wo die beiden sehr weit außeinander liegen.
      Und meine Theorie mit der schnellen Reizübermittlung entstand aus der Überlegung heraus, dass es sicherlich nicht besonders Vorteilhaft für das Überleben des einzelnen, sowie der ganzen Art wäre, wenn man erst von einem Angriff erfährt, wenn einem der Angreifer schon längst an der Kehle hängt. Dann nutzt eine schnelle Reaktion auch nicht mehr viel, der Schaden ist ja bereits angerichtet.

      Die Biologischen Ursprünge des Gehirns und dessen Nähe zu den Sinnesorganen, die du sicherlich richtig aufgezeigt hast, sind bei dieser Überlegung eher Randbemerkungen. Ich denke das wäre Stoff für einen weiteren Satz in dieser Reihe. Etwas in der Art wie: "Das Gehirn entwickelt sich immer an der Stelle mit der höchsten Dichte an bereits vorhandenen Nervenbahnen." Obwohl an diesem Beispielsatz sicher noch gefeilt werden muss, denn ich bin mir nicht ganz sicher ob das so, wie ich es gerade einfach mal Formulilert habe, auch richtig ist.
      Wäre doch mal eine Nette Idee darüber einmal Nachzudenken und einen solchen Satz zu Formulieren, oder Kanophys?

      Ich weiß, wenn man es ganz genau betrachtet ist die Nervenleitgeschwindigkeit so hoch das die Nervenbahn schon sehr lang sein muss um eine Nennenswerte verzögerung darzustellen. Ich glaube mich zu Erinnern das die Nervenleitgeschwindigkeit beim Menschen irgendwo zwischen 20 und 100 m/s liegt, je nach Körpertemperatur. Meine Beobachtung ist also in der Irdischen Biologie ziemlich zu Vernachlässigen. Trotzdem wollte ich den Satz hier reinbringen, weil wir hier Weltenbastler sind und durchaus Wesen mit einer solchen Körpermasse bauen können, und haben (siehe Heinrichs Welt), das die Nähe von Sinnesorganen und Gehirn ein wichtiger Faktor sein kann.
      Bei einem Wesen von der Größe eines Planeten, nimmt die Verzögerung der Reizimpulse durch den Wiederstand der Nervenbahnen schon ziemliche Ausmaße an. Wenn ein solches Wesen mit Irdischer Biologie gebaut wurde, könnte man auf seinem Körper locker ein Dorf aufbauen, bis das Wesen überhaupt bemerkt das da irgendwas ist das ihn juckt.

      Alles in allem, musß man als Weltenbastler ja auch auf die ungewöhnllichsten Dinge achten, deshalb stehe ich zu dem Satz und finde ihn wichtig. Auch wenn sich gezeigt hat, dass seine Anwendbarkeit bei der irdischen Biologie begrenzt ist und die Nähe von Hauptsinnesorganen und Gehirn Hauptsächlich andere Gründe hat.
      Nur soviel, je schneller das Gehirn an die benötigten Informationen, also die Sinnesreize, kommt, desto schneller und gezielter kann es Reagieren.


      Ich sehe den Elefantenrüssel als Kompromiss zwischen Taktiler Nutzbarkeit und Geruchssinn. Er ist sowas wie eine Hand mit der man Riechen kann, und besitzt deshalb eine Form, die ein Kompromiss zwischen diesen beiden Eigenschaften darstellt. Aus diesem Grunde denke ich aus, dass der Geruchssinn eines Elefanten nicht zu seinen Hauptsinnen gehört. Vor allem wenn man bedenkt das die immer mal etwas in der Nase stecken haben, das den Geruchssinn sicherlich beeinflusst. (Wasser, Sand, möglicherweise gelegentlich Parasitäre Insekten - keine Ahnung.)

      Mit deinem zweiten Satz hast du ebenfalls recht, denn man riecht nicht mit der Nase, sondern mit dem Gehirn.
      Ebenso vollzieht sich die Optische und Akustische Wahrnehmung im Gehirn, die Sinnesorgane sind nur die Zubringer dafür.
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    • Talisman schrieb:

      Ich weiß, wenn man es ganz genau betrachtet ist die Nervenleitgeschwindigkeit so hoch das die Nervenbahn schon sehr lang sein muss um eine Nennenswerte verzögerung darzustellen. Ich glaube mich zu Erinnern das die Nervenleitgeschwindigkeit beim Menschen irgendwo zwischen 20 und 100 m/s liegt, je nach Körpertemperatur. Meine Beobachtung ist also in der Irdischen Biologie ziemlich zu Vernachlässigen.
      Das ist so nicht korrekt. Aus genau dem Grund gibt es ja die Reflexbögen, bei denen das Signal eben nicht bis ins Hirn muss, sondern schon im Rückenmark beantwortet wird.
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    • Ganz anders bei vielen Gliedertieren... Die haben nämlich in jedem Körpersegment ein "Hirn" bzw. Ganglion. Du kannst also nichtmal von "das Gehirn" sprechen, weil ein einzelnes Wesen durchaus mehrere haben kann - oder gar keins. Siehe z.B. Medusen und Schwämme. Irgendwie erinnert mich diese ganze diskussion an die 1. Biologiestunde, wo man darüber nachdenken soll, was "Leben" eigentlich ist.
      Braiiiins.
    • Ich bezog mich hier tatsächlich auf Wesen mit Gehirn, weil Talisman das auch schon gemacht hat. Aber du hast natürlich Recht, dass ein (einzelnes) Gehirn keine Pflicht ist.
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    • @Veria
      Wie werden Reflexe denn Ausgelöst? Durch das Gefühl wie Zähne sich in die Kehle Bohren oder durch den Anblick des Raubtieres der auf einen zuspringt?
      Ich denke der Anblick eines Springenden Tigers würde mich dazu bringen ohne Nachzudenken zu Reagieren, aus Reflex. Aber wenn ich nicht sehe das der Tiger auf mich zuspringt, gehe ich einfach weiter, bis ich seine Zähne an der Kehle spüre.

      Nur um das mal gesagt zu haben.

      Der Satz: "Die Nervenverbindung zwischen den Hauptsinnesorgan und den Gehirn sollte möglichst kurz sein."
      Ist so wie er da steht richtig, trotz der ganzen, ebenfalls Korrekten, Einwänden die bisher vorgebracht wurden.

      Mein Beispiel: "Nervenimpulse brauchen mehr Zeit je länger die Verbindung ist. Kurze Verbindung, schnellere Reaktionen."
      Ist ebenfalls Korrekt, auch wenn die Nervenleitgeschwindigeit beim Beispiel Mensch zu hoch ist um auch bei doppelt so langen Nervenverbindungen eine nennenswerte Rolle zu spielen.

      Die Verbindung von beiden, wie ich ihn Hergestellt habe, mag möglicherweise Fehlerhaft sein.
      Allerdings hat bisher noch niemand diesen Fehler genau benennen können.

      Bisher wurde darauf Aufmerksam gemacht, dass sich das Gehirn aus einer Ansammlung von Nervenbahnen Entwickelt hat.
      Meines Wissens ist das eine Korrekte Zusammenfassung der Vorgänge, wie wir sie bisher kennen und uns Erklären können. Mag sein das sich das ganze durch weitere Forschungsergebnisse ändert, aber bis dahin halte ich diese Aussage für richtig.
      Gruß an Kanophys.

      Dann wurde mitgeteilt das es eine schnellere Umsetzung von Einkommenden Informationen -> Reaktion gibt als der Weg über das Gehirn, nämllich die Reflexe, die sich des Rückenmarks bedienen.
      Auch das ist Korrekt, Belegbar und Allgemein bekannt. Soweit ich weiß beläuft sich die Zeit, bis ein Reflex ausgelöst wird, also Information -> Reaktion auf irgendwas zwischen 0,8 und 1,2 sec. Je nach Trainingsstand und Temperatur.
      Gruß an Veria.

      Das in Gliedertieren der Neuronale Aufbau etwas anders ist als bei Säugetieren, sollte zumindest als Tatsache ebenfalls Allgemein bekannt sein.
      Und das manche Wesen nichteinmal etwas Besitzen das sich Einwandfrei als Gehirn Identifizieren lässt, ebenfalls, denke ich. Wobei ich da Spontan an Schwämme und Quallen denke. Bei Plattwürmern bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube die haben auch kein vollständig ausgebildetes Gehirn, sondern höchstens eine gewisse zusammenballung von Nervenzellen, aus denen sich vielleicht mal ein Gehirn Entwickeln kann, wenn Kanophys Information Stimmt. Was sie ja tut, wie ich bereits feststellte.
      Gruß an Tejaava.

      Bisher hat also noch niemand den Satz:
      "Die Nervenverbindung zwischen den Hauptsinnesorgan und den Gehirn sollte möglichst kurz sein."
      Wiederlegt, noch die dargebrachte Begründung:
      "Nervenimpulse brauchen mehr Zeit je länger die Verbindung ist. Kurze Verbindung, schnellere Reaktionen."

      Ich finde Diskussionen auch ziemlich Anregend, Unterhaltsam und Lehrreich, doch wenn sie sich zu sehr vom eigentlichen Diskussionsgrund Entfernen, sind sie nicht immer Hilfreich und lenken vom Thema ab.

      Wenn es euch nicht zuviel Ausmacht kommen wir bitte zum Thema zurück, also zu Allgemeingültigen Sätzen über Biologische Vorgänge. Am besten auf Vorgänge die man mit eigenen Augen sehen kann.

      Allerdings möchte ich jeden die Chance geben diese Diskussion an die richtige Stelle zu rücken indem man mir den Fehler in den oben genannten Satz aufzeigt. Er mag nicht Evolutionär Bedingt sein, und die Gründe für eine relativ kurze Nervenverbindung von (Haupt)Sinnesorganen zum Gehirn mögen andere sein, doch wo steckt der Fehler in diesem Satz, wenn es einen gibt?

      Wenn niemand einen möglichen Fehler erkennt, dann scheint es keinen zu geben.
      Ich bin offen für jeden der mir einen Eindeutigen Fehler in der Aussage, die dieser Satz machen will, aufzeigt.

      Wäre Cool, wenn die bisherigen Teilnehmer an der Diskussion ebenfalls einen Sinnigen Satz einstellen könnten.
      Falls nicht, Schade. Falls doch, immer her damit. :lol:
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    • Talisman schrieb:

      Trotzdem wollte ich den Satz hier reinbringen, weil wir hier Weltenbastler sind und durchaus Wesen mit einer solchen Körpermasse bauen können, und haben (siehe Heinrichs Welt), das die Nähe von Sinnesorganen und Gehirn ein wichtiger Faktor sein kann.

      Aah, Ok. Damit ist das für mich die Aussage deines Punktes auch nachvollziehbar :).

      Talisman schrieb:

      Alles in allem, musß man als Weltenbastler ja auch auf die ungewöhnllichsten Dinge achten, deshalb stehe ich zu dem Satz und finde ihn wichtig.

      Absolut in Ordnung. Ich wollte auch nur meinen eigenen Standpunkt klarmachen, da ich mir nicht sicher war, was du mit deinem Punkt genau aussagen wolltest.
      Bisher hat also noch niemand den Satz:
      ...
      Wiederlegt, noch die dargebrachte Begründung:
      ...

      Ich hatte nie die Absicht (sorry, falls das so rübergekommen sein sollte) deinen Punkt als falsch darzustellen.

      Talisman schrieb:

      Wäre doch mal eine Nette Idee darüber einmal Nachzudenken und einen solchen Satz zu Formulieren, oder Kanophys?

      Vielleicht sowas wie "Die Verarbeitung von Informationen erfolgt an wichtigen Nervenknotenpunkten (Gehirn, Rückenmark, Ganglien, etc.)"?
      "Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war." - Heinrich von Kleist
    • Talisman schrieb:

      @Veria
      Wie werden Reflexe denn Ausgelöst? Durch das Gefühl wie Zähne sich in die Kehle Bohren oder durch den Anblick des Raubtieres der auf einen zuspringt?
      Ich denke der Anblick eines Springenden Tigers würde mich dazu bringen ohne Nachzudenken zu Reagieren, aus Reflex. Aber wenn ich nicht sehe das der Tiger auf mich zuspringt, gehe ich einfach weiter, bis ich seine Zähne an der Kehle spüre.
      Das sind die anderen Reflexe. Ich meine z.B. den Reflex, den du auslösen kannst, wenn du dir mit der Handkante unters Knie schlägst. Solche Reflexe beziehen das Gehirn nicht mit ein (also: Reflexbogen) und dienen dazu, z.B. einen Sturz oder Stolpern zu verhindern. Auch das Wegziehen der Hand von der Herdplatte bezieht das Hirn nicht mit ein, ist aber komplexer.
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    • @Kanophys
      Ich finde deinen Satz gut und kann, so auf die schnelle, keinen Fehler daran finden, also befürworte ich hiermit ihn in die Riege der Allgemeingültigen Sätze aufzunehmen.
      *Stimme abgeb*

      @Veria
      Auch diese Reflexe brauchen einen Auslöser. Ohne empfindung der Hitze, kein Reflexartiges wegziehen der Hand. Ohne Stimulation des Reflexpunktes, kein Austreten des Beines.
      Beides eine Sinnesleistung deren Reaktion ohne Nachzudenken eintritt. Ok, ich gebe zu, deine Wortwahl war besser als meine, doch der Gedanke dahinter meinte ziemlich das gleiche.
      Irgendwie sind Reflexe doch immer Reflexe, oder? *Spontan einen Knuddel anbietet um wegen der bescheidenen Wortwahl meinerseits um Verzeihung zu bitten*
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    • Talisman schrieb:

      Ohne Stimulation des Reflexpunktes, kein Austreten des Beines.
      Beides eine Sinnesleistung deren Reaktion ohne Nachzudenken eintritt.
      Veria bezog sich damit vermutlich auf den sogenannten Eigenreflex. Ein Organ nimmt einen Reiz wahr und reagiert selbständig darauf ohne Umwege über irgend wie geartete Nervenbündelungen, sondern einen einzelnen Nerv.
      Off-Topic-Randbemerkung: Meine mich zu entsinnen, dass Brontosaurier nahe der Schwanzwurzel über einen zusätzlichen Nervenknoten ("zweites Gehirn") verfügten, eben wegen der verzögerten Reaktion auf Grund ihrer immensen Körperlänge.

      Merlin bezog sich zwar schon mal auf Konvergenz, doch meine Formulierung dazu wäre:

      Bestimmte Umweltbedingungen / Anforderungen fördern konvergente Entwicklungen.
      Beispiele:
      Flügel zum Fliegen - bei Schmetterlingen, Vögeln und Fledermäusen.
      "Stacheln zum Schutz" - Stacheln bei Rosen, Dornen (keine Stacheln!) bei Kakteen und Stachelfell des Igels.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Der Reflexbogen befindet sich im Rückenmark. Daher braucht man das Gerhin für den Reflex ÜBERHAUPT NICHT. Darum ist es ein REFLEX. Das ist die Definition davon. Da spielt auch der Abstand zwischen heißem Finger und Hirnüberhaupt keine Rolle mehr, weil hier NUR DAS RÜCKENMARK die Reaktion auslöst.

      Zur Geschwindigkeit der Reizleitung im Nervensystem: Sie mag einem ja schnell vorkommen, aber eigentlich ist sie ziemlich langsam. Darum braucht man ja die Reflexbögen. Und im Fall der Saurier, die noch größer sind, gibt es ja diese Theorien vom Zweithirn. Aber nachweisen lässt sich das nicht, nur an Knochen sieht man nicht, wo das Hirn war. Wie ist das eigentlich bei Walen? Weiß das jemand? Die sind schließlich ebenfalls sehr groß.
      Braiiiins.
    • zum Pfauenschwanz
      Der Pfauenschwanz ist eines von vielen Beispielen für das sogenannte Handicap-Prinzip in der Evolution. Das besagt in etwa folgendes: In vielen Situationen muß ein Tier (da schließe ich den Menschen mal mit ein), entscheiden, ob sich eine bestimmte Verhaltensweise lohnt oder nicht. Will ich mich wirklich mit dem anderen paaren? Lohnt es sich, dieser Beute nachzustellen? Ist es klug, meinen Rivalen anzugreifen?... Da Tiere nicht die Möglichkeit haben, einen Privatdetektiv auf den anderen anzusetzen, der da eine genaue Untersuchung durchführt, sind sie auf gewisse Signale angewiesen. D.h. das eine Tier stellt ein bestimmtes Merkmal zur Schau, das vom anderen gedeutet wird. Aber da besteht prinzipiell immer das Problem, daß der eine "lügt", d.h. daß as Signal nicht der Wahrheit entspricht, und genau da kommt das Handicap-Prinzip ins Spiel. Das besagt in etwa folgendes: "Ein Signal ist nur dann glaubwürdig, wenn es mit so hohen Kosten für das aussendende Individuum verbunden ist, daß sich eine Fälschung nicht lohnt."

      Und das ganze jetzt am Beispiel des Pfaus:
      Eine Pfauenhenne möchte gesunden, starken Nachwuchs. Dafür braucht sie einen Hahn, der ebenfalls gesund und stark ist. Wenn die Hennen jetzt unscheinbar gefärbte Hähne bevorzugen würden, dann würden alle so aussehen. Man könnte daran nicht unterscheiden, wer wirklich stark ist, und wer nicht. Aber Pfauenhennen stehen auf lange Schwanzfedern, die den Hanh im Flug merklich beeinträchtigen. Nur ein starker Hahn kann sich das erlauben. Ein schwacher Hahn, der das selbe versuchen würde, könnte nicht mehr schnell genug fliegen, um seinen Feinden zu entkommen, und wäre längst gefressen, bevor es zur Paarung kommt. Außerdem kostet so ein Schwanz ganz schön Energie, d.h. der Hahn muß gut darin sein, Futter zu finden. Nimmt die Henne den Hahn mit den schönsten Schwanzfedern, weiß sie also sicher, daß sie ein gutes Exemplar erwischt hat.

      Es gibt da noch viele andere Beispiele (siehe auch in der Wikipedia).
      Auch auf das menschliche Verhalten hat das Handicap-Prinzip einige Auswirkungen. Es gibt Leute, die Religion damit erklären. Religiöse Riten sind zeitaufwendig und erfordern einen hohen materiellen, teilweise auch körperlichen Einsatz (Bsp. Beschneidung). Nur jemand, der es ernst damit meint, ist bereit, diesen Einsatz zu bringen. Der gehört dann zu "meiner" Gruppe, d.h. ich kann ihm trauen, selbst wenn ich ihn persönlich nicht kenne.
      Und es gibt auch Leute, die meinen, daß die menschliche Sprache als Signal für feinmotorische Fähigkeiten entstanden ist.

      Also mein Satz wäre:
      Viele evolutionäre Entwicklungen, die auf den ersten Blick unerklärlich oder sogar kontraproduktiv erscheinen, lassen sich durch das Handicap-Prinzip erklären, d.h. sie stellen unfälschbare Signale zur Verfügung, gerade weil sie kontraproduktiv sind.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Tejaava schrieb:

      Aber nachweisen lässt sich das nicht, nur an Knochen sieht man nicht, wo das Hirn war.
      Jein. Man kam auf diesen Gedanken des "zweiten Gehirns", weil man im knöchernen Wirbelkanal, der bekanntlich auch bei den Sauriern / Echsen das Rückenmark umgibt, eine Ausbuchtung fand.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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