[Ashen] Magiesystem

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    • [Ashen] Magiesystem

      Hallo Leute,

      ich saß letztens wieder an meiner Welt und habe mal ein kleines Stiefkind bearbeitet - die Magie. Es ist ein Thema, dass ich zu oft wieder über den Haufen geworfen habe, deshalb möchte ich da mal um Rat fragen.

      Ich habe mal eine Übersicht gemacht:



      Im Zuge meines Abspeckungsprogramms (Je schlichter desto besser) soll die Magie nun folgendermaßen funktionieren. >Es gibt eine Energie, die genutzt werden kann zur Manipulation. Jetzt kommt es nur noch darauf an, was manipuliert werden soll. Fakt ist, es soll keine Megazauber geben, die Urgewalten hervorrufen, Dinge zerstören können oder Kräfte freisetzen, das ganze soll subtiler vonstatten gehen.

      Darum die Einteilung. Fließt die Energie in einen Körper, kann man (Kenntnisse vorausgesetzt) diesen zur Heilung anregen. Im Endeffekt wirkt es verstärkend. Im Gegnsatz dazu kann man die Wirkung auch umkehren und einerseitze das ganze lähmen, sodass man auch jemanden damit töten kann.
      Fließt die Energie in den Geist, kann man Illusionen und Sinnestäuschungen hervorrufen.
      Man kann die Kraft auch in Objekte fließen lassen, dies wird dann vor allem für den kampf verwendet. Man stelle sich halt ein Schwert vor, das mit dieser Energie vollgepumpt ist. Oder der eigene Körper bezieht sich aus dieser Quelle und man wird schneller und heilt sich auch schneller... im Endeffekt hätte man da einen genialen Krieger.
      Und das letzte, was mir ungemein wichtig ist, ist das einfließen in den Schaffensprozess. Man webt damit die Magier dauerhaft in das Objekt ein und erzeugt damit eine dauerhafte stärkung.

      Nehmen wir da mal das beispiel Schwert. Ein normales Schwert wird vollgepumpt, dann wirkt es solange, wie ein Energiefluss besteht. Haben wir aber die Energie in den Schöpfungsprozess eingewebt, dann bleibt die Wirkung bestehen. Klingt das einleuchtend?

      Egal, ich wollte das Konzept vorstellen, damit auch mal ein anderer raufschaut, weil man einfach betriebsblind wird...

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die Einteilung klingt meines Erachtens ganz sinnvoll - Magie kann also nahezu alles verändern, wenn ein Magiewirker es schafft, sie dorthin zu lenken, wo sie wirken soll. Das System, dass es nur eine einzige Art Magiestrom gibt, den man für verschiedene Zwecke einsetzen kann, lässt imho auch schön Spielraum nach oben, denn wenn dir irgendwann mal weitere Ideen kommen, zu welchen Zwecken man Magie nutzen könnte, ließe sich das System ganz einfach auf dieses Feld/Thema ausdehnen und bliebe doch das gleiche System, das man nicht groß ändern muss. Finde ich gut.

      Ein paar Fragen stellen sich mir gerade, zum besseren Verständnis:
      Diese verschiedenen Richtungen, also zB Heilen, Gegenstände verzaubern etc., sind das in deiner Welt verschiedene Klassen oder kann ein Magieanwender das alles gleichzeitig? Gibt es Zauberer, die das alles können, oder ist das noch unterteilt in Heiler, Illusionisten, Gegenständeverzauberer? Oder sind das Spezialisierungen, auf die sich der Magier festlegt/festlegen muss?

      Wie lenkt und kanalisiert ein Magier denn diese Magieströme? Braucht er dazu noch so eine Art Mana, die sich aufzehrt? Kann er Magieströme zeitlich und stärkemäßig unbegrenzt lenken und beeinflussen oder gibt es da natürliche Grenzen? Braucht er dazu Hilfsmittel? Unterscheidet sich das "normale" Zaubern von dem Vorgang, wenn Magie dauerhaft in einen Gegenstand gewebt wird, also zB in der Dauer des Zaubers, braucht es da bestimmte Sprüche, Rituale oder ähnliches? Besonders die letzte Frage würde mich im Zusammenhang mit dem Problem, Gegenstände dauerhaft bezaubern zu können, interessieren.


      Nehmen wir da mal das beispiel Schwert. Ein normales Schwert wird vollgepumpt, dann wirkt es solange, wie ein Energiefluss besteht. Haben wir aber die Energie in den Schöpfungsprozess eingewebt, dann bleibt die Wirkung bestehen. Klingt das einleuchtend?

      Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ein beliebiger Gegenstand, also auch das Beispielschwert, nur bis zu einer gewissen Grenze magische Energie aufnehmen kann. Ansonsten könnte man damit weltenzerstörende Megawaffen basteln, wenn man Magie ohne Ende hineinpumpen könnte, und du schreibst ja, dass du solche Megazauber nicht willst.

      Magie in deiner Welt ist eine Art Energiestrom, den ein Magier lenken und leiten kann, Magie müsste also eine greifbare, "messbare" Größe sein. Wenn sie benutzt wird, verbraucht sie sich, wenn nicht von irgendwoher Nachschub kommt, wenn also zB der Magier die Verbindung nicht aufrecht erhält, ist das richtig so? Wenn die Magie in dem Gegenstand dauerhaft verbleiben und immer verfügbar und gleich stark sein soll, dann gibt es da, wenn ich das jetzt richtig überdacht habe, zwei Varianten: entweder die Magie verbraucht sich durchs Benutzen und ist dann irgendwann weg, oder sie bekommt von irgendwoher beständig Nachschub, um ihr immer gleiches Level zu halten.

      Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie das genau funktionieren soll, dass die Magie in den Erschaffungsprozess einfließt. Du schreibst:
      Man webt damit die Magier dauerhaft in das Objekt ein und erzeugt damit eine dauerhafte stärkung.

      Aber der Magier kann doch auch in den Schaffensprozess immer nur eine bestimmte Menge magischer Energie fließen lassen, oder? Heißt das, dauerhaft eingewebte Magie verbraucht sich nicht mehr? Denn wenn sie keine Quelle hat, aus der Nachschub kommt, würde das doch bedeuten, dass sie entweder nicht weniger wird oder sich aber immerzu selbst erneuert?

      Was ich mir hier gut vorstellen könnte: dass der Magier, wenn er einen Gegenstand verzaubert und magische Energie hineinfließen lässt, mit seinem Zauber eine Art "Tor" in dem Gegenstand erschafft, durch das dieser beständig den magischen Energiestrom anzapfen kann. Er selbst kann ja offenbar immer auf diese magische Energie zugreifen, aus der er seine Zauber speist, er muss und kann also eine Verbindung zu diesem Energiestrom herstellen. Vielleicht kann er das ja auch bei einem Gegenstand, also dass er auf irgendeine Art eine feste Verbindung zwischen dem Gegenstand und dem Magienetz her stellt, eine Leitung, einen Kanal, durch den der verzauberte Gegenstand beständig mit Energie versorgt wird. So wäre jedenfalls das Nachschubproblem gelöst und der Gegenstand hätte eine magisch erschaffene Energiequelle, auf die er immer zugreifen kann.

      Die Magie in meiner Welt ist ähnlich aufgebaut wie in deiner, es gibt eine Art Geflecht aus Magieströmen, das man anzapfen und nutzen kann, und die verschiedenen Zaubererklassen unterscheiden sich hauptsächlich in der Art, wie sie an diese Energie gelangen und sie weiterverwenden. Ich hatte auch das Problem, dass ich eine Möglichkeit finden wollte, mit der man durch diese magischen Ströme Gegenstände beliebig verzaubern und Magie daran binden kann, entweder nur kurzzeitig oder auch dauerhaft. Zu dem Zweck habe ich ein Runenmagiesystem ausgearbeitet, mit dem das möglich ist. Da wird die Magie durch magische Zeichen gesteurt, die Runen. Mit einem Zeichen, das der Runenwirker aufmalt und einritzt oder sonstwie auf dem Gegenstand anbringt, stellt er eine Verbindung zum magischen Geflecht her und versorgt den tragenden Gegenstand mit magischer Energie. Das Zeichen, die Rune, ist also das Tor oder der Kanal, durch den die magische Energie in den Gegenstand fließt, und die Form des Zeichens bestimmt die Art und Wirkung des Zaubers. So lange die Rune auf dem Gegenstand ist (und man kann die auch fest und dauerhaft anbringen, zB reinschmieden, schnitzen, meißeln, whatever) wird er mit Magie versorgt. Wird die Rune ausgelöscht, wird die Verbindung zum Magienetz unterbrochen und der Zauber erlischt. Die Rune ist also dieses "Tor", der Kanal, der die magische Quelle anzapft. So hab ich dieses Problem mit dem Verzaubern von Gegenständen bei mir gelöst.

      Hope that helps :)
    • Ich finde deine Idee gut. Sie ist einfach und Anpassungsfähig, falls du später noch etwas hinzufügen möchtest.
      Wenn ich es richtig sehe, beziehst du dich dabei auf drei Faktoren, die du Kreativ Anwenden kannst.

      1. Energie hinzufügen
      2. Energie Abziehen
      3. Form definieren bzw. Energie Verteilen

      Deine Heilungsmagie sorgt, indem man dem Verletzten Energie zuführt und an den Entsprechenden Stellen Verteilt bzw. die Form definiert die Nachgebiildet werden sollen (also die Heilung der Wunden oder der Krankheit), für eine schnellere Selbstheilung.

      Der umgekehrte Fall sorgt für den Schadenszauber. Dort Entzieht man dem Gegner Energie und Schwächt ihn auf diese Weise. Ich denke auf diese Weise kann auch die Bindung zwischen den Zellen soweit Reduziert werden, dass Wunden Entstehen oder sie Immunabwehr soweit geschwächt werden, dass (wie bei HIV) auch die geringste Erkrankung zum Tode führen kann.

      Illusionen werden dann erzeugt, indem die Energie im Gehirn verteilt wird und auf die Sinnesverarbeitung wirkt.
      Vermutlich muss der Magier dann sehr vorsichtig Vorgehen, weil dafür nur sehr geringe Energiemengen benötigt werden und die "Holzhammermethode" eher zur Bewußtlosigkeit oder einem Psychotischen Schub führen würde, als die Gewünschte Illusion zu erzeugen.

      Ich stelle mir vor, dass man Kampfzauber durch eine Kontrollierte Zufuhr und Absaugen von Energie erzeugen könnte. Beispielsweise indem man ein Gebiet langsam mit magischer Energie erfüllt und diese dann sehr schnell wieder Entfernt. Der dadurch entstehende Sog würde die Umgebende Luft mitreißen und einen Sturm erzeugen, der die Gegner von den Beinen reißt.
      Ebenso könnte man eine bestehende Wärmequelle, wie eine Fckel oder eine Warme Luftströmung mit energie Aufladen und so für Hitze oder sogar Feuer sorgen, das dann gegen die Gegner gewendet wird.
      Die Möglichkeiten sind ziemlich Vielfältig, man muss nur darauf kommen. Aber deswegen müssen die Magier ja auch Ausgebildet werden. :lol:

      Schöpferische Zauber können ebenso auf diese Art gebidet werden.
      Beim Beispiel des verzauberten Schwerts wäre das einfach. Es wird einfach so Präpariert, dass es bei jedem Auftreffen von der Klinge auf ein Ziel Energie Abzieht und den Gegner, oder seine Ausrüstung (Waffe, Rüstung usw.) so Schwächt.
      Um den Zauber Stabil zu halten würde es ausreichen die Klinge regelmäßig zu benutzen, denn die abgezogene Energie würde dafür benutzt werden. So sorgt der Gegner dafür, dass die verzauberte Waffe ihre Kraft nicht verliert.
      Sollte die Waffe nicht regelmäßig benutzt werdne, reduziert sich die Energie bis auf eine Standladung, die dafür sorgt, dass der Zauber nicht vergeht. Allerdings wird er erst wieder sehr Stark, wenn die Waffe hin und wieder mal benutzt wird.

      Ravens Idee mit dem Energetischen Tor, aus dem das Beispielschwert seine Energie bezieht, gefällt mir aber auch sehr gut.
      Auch das würde man mit der Manipulation von Energiefeldern hinkriegen.

      Auch wenn meine Ausführungen vielleicht nicht ganz den Kern deiner Idee treffen, könnte man deine Magie auf diese Art und Weise nutzen.
      Soweit ich weiß wäre sie dann ziemlich Einzigartig.
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    • Diese verschiedenen Richtungen, also zB Heilen, Gegenstände verzaubern etc., sind das in deiner Welt verschiedene Klassen oder kann ein Magieanwender das alles gleichzeitig? Gibt es Zauberer, die das alles können, oder ist das noch unterteilt in Heiler, Illusionisten, Gegenständeverzauberer? Oder sind das Spezialisierungen, auf die sich der Magier festlegt/festlegen muss?


      Es ist kein muss und auch keine festlegung. Generell könnte das jeder in unterschiedlicher Stärke und Form, es bedarf aber einer bestimmten Ausbildung (oder Ausprobieren) um da gut zu werden. Weiterhin soll es nicht allgemein bekannt sein. Das heißt, im Endeffekt funktioniert alles über eien technik, nur das Ziel ist jeweils ein anderes, sodass auch Heiler Magie in Gegenstände weben könnten.

      Wie lenkt und kanalisiert ein Magier denn diese Magieströme? Braucht er dazu noch so eine Art Mana, die sich aufzehrt? Kann er Magieströme zeitlich und stärkemäßig unbegrenzt lenken und beeinflussen oder gibt es da natürliche Grenzen? Braucht er dazu Hilfsmittel? Unterscheidet sich das "normale" Zaubern von dem Vorgang, wenn Magie dauerhaft in einen Gegenstand gewebt wird, also zB in der Dauer des Zaubers, braucht es da bestimmte Sprüche, Rituale oder ähnliches? Besonders die letzte Frage würde mich im Zusammenhang mit dem Problem, Gegenstände dauerhaft bezaubern zu können, interessieren.

      Die Frage der Quelle ist eine sehr schwierige. Ich habe schon viele von diesen gehabt. Ein Magiestaub, Magieströme, Magie in allem... Zu guter letzt halte ich mich daan eine Mischung zwischen eine Art Substanz die ich in der Luft befindet und die Energie in allem. Es ist so, man kann seine eigene Energie verwenden, die man durch Essen und Schlaf regenerieren kann (das nenne ich mal Lebensenergie), man kann aber auch die Umgebung (Umgebungsenergie) anzapfen. Oder man nimmt die Kraft von anderen Lebewesen (Das nenne ich mal Blutmagie, wobei es auch von Pflanzen kommen kann) Es ist also so, dass man selber nur als Energieleiter fungiert.
      Weiterhin soll sich die Energie aus den Körper und aus der Umgebung auch in Wechselwirkung befinden. Sprich, ist das eine (im Vergleich) zu stark mit Energie geladen, so gibt es das ab. Es gleicht sich aus. Ist das Verständlich? Das ist vor allem ein Aspekt, der noch etwas bearbeitet werden muss...


      Nehmen wir da mal das beispiel Schwert. Ein normales Schwert wird vollgepumpt, dann wirkt es solange, wie ein Energiefluss besteht. Haben wir aber die Energie in den Schöpfungsprozess eingewebt, dann bleibt die Wirkung bestehen. Klingt das einleuchtend?

      Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ein beliebiger Gegenstand, also auch das Beispielschwert, nur bis zu einer gewissen Grenze magische Energie aufnehmen kann. Ansonsten könnte man damit weltenzerstörende Megawaffen basteln, wenn man Magie ohne Ende hineinpumpen könnte, und du schreibst ja, dass du solche Megazauber nicht willst.


      Mhhh... es geht in diesem Magiesystem darum, Eigenschaften zu verstärken. Also Festigkeit, stabilität und im Falle des Schwertes auch auswirkend auf den Träger: Kampfkunst und Schnelligkeit und Kraft. Oder in einem Kochtopf die Geschwindigkeit, wie das Wasser erhitzt wird oder in eienr Kleidung die Wärmedämmung. Sowas... Explosionen soll es nicht geben - nicht auf diese Weise. Dementsprechend sind weltenzerstörende Waffen schonmal ausgeschlossen.

      Magie in deiner Welt ist eine Art Energiestrom, den ein Magier lenken und leiten kann, Magie müsste also eine greifbare, "messbare" Größe sein. Wenn sie benutzt wird, verbraucht sie sich, wenn nicht von irgendwoher Nachschub kommt, wenn also zB der Magier die Verbindung nicht aufrecht erhält, ist das richtig so? Wenn die Magie in dem Gegenstand dauerhaft verbleiben und immer verfügbar und gleich stark sein soll, dann gibt es da, wenn ich das jetzt richtig überdacht habe, zwei Varianten: entweder die Magie verbraucht sich durchs Benutzen und ist dann irgendwann weg, oder sie bekommt von irgendwoher beständig Nachschub, um ihr immer gleiches Level zu halten.
      Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie das genau funktionieren soll, dass die Magie in den Erschaffungsprozess einfließt. Du schreibst:
      Man webt damit die Magier dauerhaft in das Objekt ein und erzeugt damit eine dauerhafte stärkung.

      Aber der Magier kann doch auch in den Schaffensprozess immer nur eine bestimmte Menge magischer Energie fließen lassen, oder? Heißt das, dauerhaft eingewebte Magie verbraucht sich nicht mehr? Denn wenn sie keine Quelle hat, aus der Nachschub kommt, würde das doch bedeuten, dass sie entweder nicht weniger wird oder sich aber immerzu selbst erneuert?


      Energie kann nicht verloren gehen... von daher wird sie sich immer wieder generieren. Die eingewebte Magie ist somit fest verankert und gehört damit zu den Gegenstand - so wie auch die Energie zu den Weltenbewohnern gehört... Es kann aber generell nicht soviel Magie verbraucht werde, dass sie an diesen Ort verschwindet. Dafür müsste schon etwas großes geschehen...



      Was ich mir hier gut vorstellen könnte: dass der Magier, wenn er einen Gegenstand verzaubert und magische Energie hineinfließen lässt, mit seinem Zauber eine Art "Tor" in dem Gegenstand erschafft, durch das dieser beständig den magischen Energiestrom anzapfen kann. Er selbst kann ja offenbar immer auf diese magische Energie zugreifen, aus der er seine Zauber speist, er muss und kann also eine Verbindung zu diesem Energiestrom herstellen. Vielleicht kann er das ja auch bei einem Gegenstand, also dass er auf irgendeine Art eine feste Verbindung zwischen dem Gegenstand und dem Magienetz her stellt, eine Leitung, einen Kanal, durch den der verzauberte Gegenstand beständig mit Energie versorgt wird. So wäre jedenfalls das Nachschubproblem gelöst und der Gegenstand hätte eine magisch erschaffene Energiequelle, auf die er immer zugreifen kann.


      Die Idee sagt mir nicht zu. Es passt einfach nicht in meine Vorstellung hinein



      Wenn ich es richtig sehe, beziehst du dich dabei auf drei Faktoren, die du Kreativ Anwenden kannst.

      1. Energie hinzufügen
      2. Energie Abziehen
      3. Form definieren bzw. Energie Verteilen


      Schön, dass du es so klar definiert bekommen hast. Ds ist gut zum drüber nachdenken. besonders, das was ich unter kampf geordnet habe, hatte in meinen Niederschriften dann nicht mehr ganz so logisch geklungen. Das einzige was mir jetzt nicht so klar ist, ist was du meinst mit Form definieren und Energie verteilen... Kannst du mir das bitte nocheinmal ausführen?



      Ich stelle mir vor, dass man Kampfzauber durch eine Kontrollierte Zufuhr und Absaugen von Energie erzeugen könnte. Beispielsweise indem man ein Gebiet langsam mit magischer Energie erfüllt und diese dann sehr schnell wieder Entfernt. Der dadurch entstehende Sog würde die Umgebende Luft mitreißen und einen Sturm erzeugen, der die Gegner von den Beinen reißt.
      Ebenso könnte man eine bestehende Wärmequelle, wie eine Fckel oder eine Warme Luftströmung mit energie Aufladen und so für Hitze oder sogar Feuer sorgen, das dann gegen die Gegner gewendet wird.
      Die Möglichkeiten sind ziemlich Vielfältig, man muss nur darauf kommen. Aber deswegen müssen die Magier ja auch Ausgebildet werden.


      Oh... an sowas hatte ich gar nicht gedacht... es ist die Anwwendung der Magie auf die Umgebung...


      Soweit ich weiß wäre sie dann ziemlich Einzigartig.


      Ehrlich? Das freut mich...

      Ich muss meien gedanken jetzt mal ordnen.

      Ich habe die Energie, die kann abgezogen werden oder aufgenommen werden (oder beides in Kombination). Die Aufnahme und die Abgabe findet auf verschiedenen Ebenen statt: eigener Körper, fremder Körper (oder auch andere Lebewesen wie Pflanzen)(Lebensenergie), Umgebung, Gegenstände .

      Aufnahme:
      eigener Körper: Schwächung von Eigenschaften, verstärkung der Heilung, beschleunigung des Alterprozesses (?)
      fremder Körper: Verringerung der heilung, temporäre schwächungvon Eigenschaften, Bewusstlosigkeit und Tod
      Umgebung: Schwächung von energetischen Erscheinungen (Feuer, aber auch Stürme)
      Gegenstände: Schwächung von Eigenschaften

      Abgabe:
      eigener Körper: Schwächung von Eigenschaften, temporär; Verringerung der Heilung, des Todes (?)
      fremder Körper: Beschleunigung der heilung, temporäre verstärkung von Eigenschaften, Schaffung von Illusionen (Beeiflussung der Sinnesorgane)
      Umgebung: Verstärkung von energetischen Erscheinungen (Feuer, aber auch Stürme)
      Gegenstände: temporäre verstärkung, oder dauerhaftes einweben von Magie (kann aber wieder entzogen werden? Sollte man drüber anchdenken)

      Ach, ich hoffe, das ist nicht verwirrend...

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die Sache mit der Energie Verteilen bzw. Form definieren ist im Grunde ganz einfach.

      Nehmen wir mal an dein Magier möchte einen Verletzten Heilen. Dieser Verletzte ist von einem Schwert Verletzt worden, hat also eine Offene, blutende Wunde an der Brust und, weil er doof gefallen ist, eine kleinere Schnittwunde am Finger.

      Wenn der Magier Energie in seinen Körper leitet und die Energie gleichmäßig im Körper des Verletzten Verteilt stärkt das die Selbstheilungskraft des Patienten. Auf diese Weise würden beide Wunden etwas schneller Heilen als normal und würden sich nicht Entzünden.
      Heilungszeit, sagen wir mal eine Woche.

      Wenn der Magier Energie in den Körper des Patienten leitet, dieser Energie aber den Auftrag gibt "Heile nur diese Wunde.", ihr also, sozusagen, die Form des Fehlenden Fleisches in der Wunde, gibt. So wird die magische Energie darauf Konzentriert, die Wunde schließt sich sehr schnell und es kommt, wegen der Geschwindigkeit der Heilung, ebenfalls nicht zu einer Infektion. Allerdings würde der kleine Schnitt am Finger vom Magier nicht geheilt werden, der müsste dann ganz normal Verheilen.
      Heilungszeit, sagen wir eine Stunde.

      Du erkennst sicher den Unterschied zwischen einer Heilung ohne Formgebende Komponente und mit.
      Die eine wirkt gezielt auf die Wunde, die der Magier Heilen will, um das Leben des Patienten zu Retten und ihn so schnell wie möglich wieder Kampfbereit zu machen. Der kleinere Schnitt am Finger wird dabei nicht beachtet und muss auf Natürliche Art Heilen.
      Die andere Stärkt den Patienten ganz Allgemein, braucht länger und wirkt nicht gezielt auf eine bestimmte Verletzung.

      Ich würde das eine bei Lebensgefährlichen Verletzungen und auf dem Schlachtfeld verwenden und das andere bei Nicht Lebensgefährlichen Verletzungen und wenn der Patient mehr Zeit hat um Gesund zu werden.

      Ich hoffe ich konnte den Sinn hinter dem Form gebenden Gedanken Verdeutlichen.

      Das gleiche kann man auch Verwenden, wenn man einen bestimmten Effekt erzielen will.
      Wenn der Magier Energie in den Körper von jemanden leitet, wird diese Energie wohl Automatisch in das System des anderen Menschen eingebaut und Stärkt ihn ganz Allgemein. Also das Immunsystem, die Ausdauer usw.
      Wenn der Magier aber will das der andere etwas anderes mit der Energie tun soll, muss er der Energie sagen was das sein soll, ihr also eine Form geben.
      Auf diese Weise könnte ein Magier die Kuskeln von jemanden so Stärken, dass dieser auf einmal soetwas wie Superkräfte bekommt, also viel mehr Gewicht bewegen kann als normal, oder weiter Springen, oder schneller Laufen. Was auch immer der Magier will.

      Der Vorgang der Energieübertragung wäre derselbe, nur der Umstand das der Magier einmal sagt: "Du sollst diese Form haben und das Bewirken." Unterscheidet die beiden Vorgänge. Auf diese Weise kann durch eine kleine Abwandlung dieser Grundfähigkeit, die Energei zu Übertragen, jede Menge neuer Effekte Ausgelöst werden.

      Falls noch frage aufkommen oder ich mich mal wieder ungenau ausgedrückt habe, einfach Sagen, dann versuch ich es nochmal. :lol:
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    • Raven schrieb:

      Zitat
      Man webt damit die Magier dauerhaft in das Objekt ein und erzeugt damit eine dauerhafte stärkung.

      Aber der Magier kann doch auch in den Schaffensprozess immer nur eine bestimmte Menge magischer Energie fließen lassen, oder?
      Magier werden in Objekte hineingewoben? :fluecht: Deshalb gibt es so Wenige davon.
      Wobei ... das würde sich selbst regenerierende magische Artefakte durchaus erklären. ;)


      Vyserhad schrieb:

      Energie kann nicht verloren gehen... von daher wird sie sich immer wieder generieren. Die eingewebte Magie ist somit fest verankert und gehört damit zu den Gegenstand - so wie auch die Energie zu den Weltenbewohnern gehört... Es kann aber generell nicht soviel Magie verbraucht werde, dass sie an diesen Ort verschwindet. Dafür müsste schon etwas großes geschehen...
      Schon mal die Trilogie Das Zeitalter der Fünf gelesen? Dort gelingt es durch exzessive Zauberei magiefreie Zonen zu schaffen. Wer sich darin befindet, kann selbst nicht mehr zaubern.


      Vyserhad schrieb:

      Aufnahme:
      eigener Körper: Schwächung von Eigenschaften, verstärkung der Heilung, beschleunigung des Alterprozesses (?)
      fremder Körper: Verringerung der heilung, temporäre schwächungvon Eigenschaften, Bewusstlosigkeit und Tod
      Umgebung: Schwächung von energetischen Erscheinungen (Feuer, aber auch Stürme)
      Gegenstände: Schwächung von Eigenschaften

      Abgabe:
      eigener Körper: Schwächung von Eigenschaften, temporär; Verringerung der Heilung, des Todes (?)
      fremder Körper: Beschleunigung der heilung, temporäre verstärkung von Eigenschaften, Schaffung von Illusionen (Beeiflussung der Sinnesorgane)
      Umgebung: Verstärkung von energetischen Erscheinungen (Feuer, aber auch Stürme)
      Gegenstände: temporäre verstärkung, oder dauerhaftes einweben von Magie (kann aber wieder entzogen werden? Sollte man drüber anchdenken)
      Hier stutze ich an mehreren Stellen, so z.B. direkt am Anfang:
      Warum verringern sich bei Energieaufnahme meine eigenen Eigenschaften? Auch Alterung sollte nicht beschleunigt sein, sondern eher längere Jugend schenken. Der Körper verliert mit dem Alter schließlich seine Regenerationsfähigkeit.
      Zieht man Energie aus dem Umfeld ab, so könnte man damit auch die Temperatur senken. Oder die Pflanzen verdorren. Oder Holz von Gebäuden wird morsch, u.s.w.

      Bei der Abgabe von Energie, könnte dies bis zum eigenen Tod getrieben werden. :nick: Wie soll man aber den Tod verringern? :kopfkratz: Steckt man allerdings seine gesamte Essenz in ein Artefakt, kämen wir wieder zu den Magiern, die dauerhaft hineingewoben werden. ;D Eine beseelte Waffe, mit womöglich begrenztem eigenen Willen. :eyebrow:
      Auf die Umgebung abgegeben könnte dies logischer Weise die Temperatur erhöhen, kränkelnde Pflanzen erblühen lassen, ...
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • @Nemeden: Du hast natürlich Recht. Es müsste so sein, wie du beschrieben hast. Ich hatte es erst andersrum geschrieben und nicht darauf geachtet, das die Überschriften meiner Notizen andersrum waren *grins*

      Danke für die vielen Hinweise. Ich saß jetzt daran und irgendwie ist aus dem magiekonzept ein naturanschauliches Energiesystem geworden, in die ich wohl auch meine Schattenwelt bald einbauen kann. Das möchte ich euch natrülich nicht vorenthalten, weswegen ich es euch hier präsentiere. Zerreist es, wenn ihr wollt, für Kritik bin ich immer offen.


      Magiekonzept
      Die Axiome:

      (1) Die Welt besteht aus [Energie]. [Energie] ist der Hauptbestandteil der [physischen Welt]. Oder anders ausgerückt, die [physischen Welt] besteht aus [Energie] und erfüllt sie.
      (2) [Energie] zirkuliert. Es gibt Orte mit geringer [Energie] und Orte mit hoher [Energie]. Die [Energie] bewegt sich stets von Orten hoher Konzentration zu orten niedriger Konzentration.
      (3) Es gibt sogenannte [Energieräume]. [Energieräume] stehen miteinander in Beziehung über die Zirkulation. In [Energieräumen] selber zirkuliert die [Energie] ebenfalls nach gleichem Prinzip.
      (4) Es gibt verschiedene [Energieräumen]. Ein natürlicher [Energieraum] wird über eine physische Grenze gekennzeichnet. So sind Räume, Gegenstände oder auch die Korpusse von Pflanzen und Lebewesen natürliche [Energieräume]. Dazu im Gegensatz steht ein künstlicher [Energieraum], welcher auf eine abstrakte Ebene über die Gedanken formuliert wird. Dieser verfügt über keine physischen Grenzen und zirkuliert dort nur bei starker gedanklicher Manifestation.
      (5) Ein [Energieraum] selber kann mittels eines Bewusstseins die Zirkulation der [Energie] verändern. Dazu kann es [Energie] aus der Umgebung, den ihr umgebenden [Energieräumen] aufnehmen oder abgeben.
      (6) Die Zirkulation eines natürlichen [Energieraumes] eines Lebewesen kann dabei nur durch ein Berührung verändert werden
      (7) Ein [Energieraum] kann seine [Energie] in [Energievektoren] richten. Eine Bewegung läuft über [Energievektoren]
      (8 ) Ein [Energieraum] besitzt ein bestimmtes Maß an [Energie]. Dieses Maß ist der Standard. Trotz der Zirkulation wird der [Energieraum] versuchen, diesen Standard durch aufnahme oder Abgabe wiederherzustellen. Das Prinzip des Standards konkurriert mit dem Prinzip der Zirkulation.
      (9) Die Schaffung eines neuen [Energieraumes] sorgt für eine Verschiebung der [Energie]. Das Maß an [Energie] wird so definiert. Wird ein [Energieraum] beschädigt, so wird dieser neugeschaffen und erhält ein neues, an der Umgebung angepasstes Energiemaß. Ein Bewusstsein stabilisiert den [Energieraum], sodass er erhalten bleibt.
      (10) Besitzt der [Energieraum] ein Bewusstsein, so kann dieses eine Zirkulation der [Energie] hervorrufen. Die Zirkulation mit einem [Energieraum] gelingt nur durch Verschmelzung.

      Definitionen:

      Energie: Substanz, Erscheinung die überall steckt.
      Energieraum: physische oder gedankliche (vom Denkenden ausgehend) Begrenzung der Zirkulationserscheinung. In gedanklich begrenzten Räumen zirkuliert die Energie nur, wenn der Raum qualitativ (durch jemand mächtiges) oder quantitativ (durch viele, z.B. Stadtgrenzen) festgelegt wurde.
      Zirkulation: Die Bewegung der Energie.
      Energievektor: Eine gerichtete Bewegung der Energie.
      Energieraum mit Bewusstsein: Dies betrifft vor allem das Leben. Ashen, Tiere, Pflanzen.
      Eigenschaften: Eine eigenschaft ist definiert als etwas veränderbares, wie zum Beispiel Stärke, aber auch Bewegung und Temperatur.

      Disziplinen:

      Das Zirkulieren der [Energie] allgemein beschreibt alle normalen Vorgänge, wie die Bewegungen und Eigenschaften, welche allen [Energieräumen] eigen sind. Häufig geschieht dies auch über [Energievektoren], wie zum Beispiel das Laufen.
      Das bewusste anwenden der Zirkulation beschreibt die Anwendung der [Energie] als Fähigkeit. Dadurch können die natürlichen [Energievektoren] verstärkt werden oder gar neu geschaffen werden (was jedoch sehr schwer ist).
      So kann ein jedes bewusste Wesen dies nutzen, es braucht jedoch Talent und Übung. Daher werden einige grundlegende Disziplinen unterschieden.



      Heilung
      Hierbei geht es darum andere [Energieräume] so zu beeinflussen, dass gezielt [Energie] auf die Eigenschaft der Heilung gelenkt werden.

      Schaffung
      Dies ist eine Disziplin, welche davon ausgeht, dass man einen Raum während der Schaffung mit einem bestimmten Energieniveau füllen kann. Damit wird versucht dauerhaft eine Eigenschaft zu verbessern, wie halt die Kampfkraft einer Waffe oder die Standfestigkeit eines Gebäudes

      Kampf
      Dies ist die am ausgefeilteste Disziplin. Hier werden ganz verschiedene Prinzipien angewandt. So wird eine Waffe durch Verschmelzung der [Energieräume] zu einer Verlängerung und dessen Eigenschaften werden verstärkt. Auch spielt hier die Schaffung von [Energieräumen] eine Rolle. Diese wird verwendet um als Schutzschild zu fungieren oder als Waffe. Dabei erfordert es jedoch hohe Konzentration und Erfahrung.
      Eigentlich fließen hier auch Elemente der Heilung mit ein, doch über die Verschmelzung jemanden zu töten wird erstens nicht mit der Heilung gleichgesetzt und ist zweitens verpönt, bzw. verboten. Weiterhin gelingt eine vollständige Verschmelzung nur bei einer Verletzung des [Energieraumes], sprich bei einer Wunde.

      Illusion

      Dies gilt als eigene Disziplin, wobei sie die selben Grundlagen wie die Heilung verwendet. Sie greift auf die Sinnesorgane zu und verändert deren Wahrnehmung. Braucht aber immer Kontakt.

      Sonderform: Es gibt die möglichkeit sein [Energieraum] auszudehnen. Dadurch wird dieser jemand extrem mächtig, da zu einer Verschmelzung keine Berührung nötig ist. <diese Fähigkeit ist sehr selten und kaum bekannt, es ist sehr mühsam sie zu lernen und anzuwenden.



      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vyserhad schrieb:

      (1) Die Welt besteht aus [Energie]. [Energie] ist der Hauptbestandteil der [physischen Welt]. Oder anders ausgerückt, die [physischen Welt] besteht aus [Energie] und erfüllt sie.
      E=mc² ? Wenn sie "nur" der Hauptbestandteil ist, woraus besteht die Welt sonst noch?


      Vyserhad schrieb:

      (3) Es gibt sogenannte [Energieräume]. [Energieräume] stehen miteinander in Beziehung über die Zirkulation. In [Energieräumen] selber zirkuliert die [Energie] ebenfalls nach gleichem Prinzip.
      (4) Es gibt verschiedene [Energieräumen]. Ein natürlicher [Energieraum] wird über eine physische Grenze gekennzeichnet. So sind Räume, Gegenstände oder auch die Korpusse von Pflanzen und Lebewesen natürliche [Energieräume]. Dazu im Gegensatz steht ein künstlicher [Energieraum], welcher auf eine abstrakte Ebene über die Gedanken formuliert wird. Dieser verfügt über keine physischen Grenzen und zirkuliert dort nur bei starker gedanklicher Manifestation.
      Was gibt es denn für eine Zirkulation zwischen den Energieräumen? Außer ggf. dem Ausgleichprinzip?


      Vyserhad schrieb:

      Kampf
      ...
      Eigentlich fließen hier auch Elemente der Heilung mit ein, doch über die Verschmelzung jemanden zu töten wird erstens nicht mit der Heilung gleichgesetzt und ist zweitens verpönt, bzw. verboten. Zweitens gelingt eine Vollständige Verschmelzung nur bei einer Verletzung des [Energieraumes], sprich bei einer Wunde.
      Der letzte Satz irritiert mich. Fehlt da ein "Erstens" davor?
      Wenn ich das bis hier her richtig verstanden habe, dann kann man die Energie eines Lebewesens nur beeinflussen, wenn man es berührt. Ist ein Wesen verletzt, kann ich auf seine ges. Energie zugreifen (Blutmagie :diablo: ). Ergo könnte man von einem beschädigten magischen Artefakt dessen Energie zu eigenen Zwecken abziehen.


      Vyserhad schrieb:

      Sonderform: Es gibt die möglichkeit sein [Energieraum] auszudehnen. Dadurch wird dieser jemand extrem mächtig, da zu einer Verschmelzung keine Berührung nötig ist. Sehr selten und nicht bekannt, es ist sehr mühsam.
      Ich tippe mal darauf, dass du damit sagen willst, dass diese Art der Magie fast unbekannt ist, und nur unter großer Anstrengung vollzogen (oder erlernt?) werden kann.


      Vyserhad schrieb:

      Illusion
      Dies gilt als eigene Disziplin, wobei sie die selben Grundlagen wie die Heilung verwendet. Sie greift auf die Sinnesorgane zu und verändert deren Wahrnehmung. Braucht aber immer Kontakt.
      Warum greift es auf die Sinnesorgane zu und nicht auf die entsprechenden Gehirnregionen? Denn erst dort werden aus den hereinkommenden Signalen verständliche Informationen zusammengesetzt. Säuglinge sehen z.B. in der ersten Zeit alles auf dem Kopf stehend, bis das Gehirn gelernt hat, das Bild 'umzudrehen'. Vielleicht sehe ich das gerade aus einem zu ... biologischen Blickwinkel. Könnte mir allenfalls eine direkte Stimulation der Netzhaut, der Haut als größtes Organ insgesamt, des Innenohres etc. vorstellen. Dann allerdings in sehr simplen, doch gravierendem Maße. Z.B. ein illusionarer Lichtblitz auf der Netzhaut, der jemanden eine Zeit lang blendet, Kribbeln am ganzen Körper, ein vorgegaukelter Tinnitus ...
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Nemedon schrieb:

      E=mc² ? Wenn sie "nur" der Hauptbestandteil ist, woraus besteht die Welt sonst noch?


      Genau : ), das meinte ich. Sprich die Energie nimmt nur ne bestimmte Form an, ist aber im Endeffekt nur Energie

      Nemedon schrieb:

      Was gibt es denn für eine Zirkulation zwischen den Energieräumen? Außer ggf. dem Ausgleichprinzip?


      Öhm... irgendwie weiß ich nichts mit der Frage anzufangen. Energie zirkuliert von Orten hoher Konzentration zu orten niedriger Konzentration... da ist es egal, ob es in den Räumen so stattfindet oder zwischen den Räumen. Meinst du das?

      Nemedon schrieb:

      Wenn ich das bis hier her richtig verstanden habe, dann kann man die Energie eines Lebewesens nur beeinflussen, wenn man es berührt. Ist ein Wesen verletzt, kann ich auf seine ges. Energie zugreifen (Blutmagie ). Ergo könnte man von einem beschädigten magischen Artefakt dessen Energie zu eigenen Zwecken abziehen.


      Ja, so ähnlich ist es gedacht. Das einzige was mich stört gerade, ist das mit den Artefakten... das wäre eine Konsequenz, die mir nicht gefällt... aber möglich wäre. Allerdings... ein Artefakt, welches zerströt wurde, gilt als neugeschaffen. Somit hat er einen neue definiertes Maß an Energie. Betrifft es aber einen Energieraum mit Bewusstsein, dann bleibt es bei eine defekt (also einer Verletzung) stabil aber offen. Ich glaube, das wäre gut, ich muss das nur noch einmal durchdenken... Klingt dass denn logisch?

      Nemedon schrieb:

      Ich tippe mal darauf, dass du damit sagen willst, dass diese Art der Magie fast unbekannt ist, und nur unter großer Anstrengung vollzogen (oder erlernt?) werden kann.


      beides!

      Nemedon schrieb:

      Warum greift es auf die Sinnesorgane zu und nicht auf die entsprechenden Gehirnregionen? Denn erst dort werden aus den hereinkommenden Signalen verständliche Informationen zusammengesetzt. Säuglinge sehen z.B. in der ersten Zeit alles auf dem Kopf stehend, bis das Gehirn gelernt hat, das Bild 'umzudrehen'. Vielleicht sehe ich das gerade aus einem zu ... biologischen Blickwinkel. Könnte mir allenfalls eine direkte Stimulation der Netzhaut, der Haut als größtes Organ insgesamt, des Innenohres etc. vorstellen. Dann allerdings in sehr simplen, doch gravierendem Maße. Z.B. ein illusionarer Lichtblitz auf der Netzhaut, der jemanden eine Zeit lang blendet, Kribbeln am ganzen Körper, ein vorgegaukelter Tinnitus ...


      Das kommt auf die kenntnis an. Die Leute wissen wenig über gehirne und können das deshalb auch nur in bekannten Bahnen lenken. Das heißt, sollte jemand das Gehirn kennen, dann könnte er auch darauf Einfluss nehmen. Deshalb sind Infos über die Sinnesorgane durch eigene Erfahrungen besser und führt zu einer besseren Umsetzung.

      Danke jedenfalls für diese guten Fragen... besonders das eine Problem muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​