[WB-Adventskalender 2014] Autorenraten-und-Kommentarthread

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    • 4. Türchen:
      Vom Anfang der Geschichte her hatte ich was völlig anderes erwartet. Erfreulich, dass es keine "Armes rechtschaffenes Märchen kriegt ihren Märchenprinz"-Geschichte geworden ist.
      Den Betrüger zu überführen hätte man allerdings auch auf einfacherem Wege hinkriegen können, dazu hätte es keine Seereise und eine Luxusvilla gebraucht. Und wenn der "Blinde" sich von sonst allen Reizen und Ablenkungen nicht beirren lässt, hätte er sich ja wohl diese Reaktion auch abtrainieren können. ;)

      5. Türchen:
      Ähm ja... und? Irgendwie sagt mir dieser Text so gar nichts und wirkt wie der Einstieg zu einer größeren Geschichte, die vielleicht noch interessant werden könnte.

      6. Türchen: Ach DIE Geschichte! ;D Kannte ich bisher nur als Andeutung und nebensächliche Anekdote. Schön, dass man das hier mal in aller Ausführlichkeit und vom Protagonisten höchstpersönlich erzählt bekommt.
    • Geisterstund ...

      Die Braut mit den langen, blonden Haaren (Türchen 6)
      Sehr schöne Geschichte, auch wenn mir der/die Schöpferin (noch) nicht bekannt ist. Ich liebe solche Wendungen, auch wenn ich mich gleich am Anfang bereits fragte, warum man nicht genau solch eine Strategie anwenden sollte. Doch die Art wie das letztlich vonstatten ging - herrlich. :lol:


      Die drei Zeitalter der Schöpfung (Türchen 7)
      Eine wirklich gelungene Schöpfungsmythologie, die in sich rund und stimmig wirkt. Und sie kommt ohne das personifizierte Böse aus. :thumbup:
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • 7. Türchen (Drei Zeitalter der Schöpfung):
      Ja, ich mag diese Schöpfungsgeschichte auch. Schöpfung angetrieben von Neugier und gemeinsam als Familie, wo auch die ersten Götter immer mit einbezogen werden. kein Machtkampf und kein Sturz der Vorväter. Das hat mir gut gefallen. :)

      8. Türchen (Hochzeit):
      Das ist stimmungsvoll, wenn auch nicht wirklich fröhliche Hochzeitsstimmung. Ich wäre auch neugierig, was für einen Mann sich die Braut ausgesucht hat - und ich wüßte auch gern, ob Casymra (ich les immer Casmyra) den Freundschaftsdienst zu schätzen weiß.
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • #7:
      Runde Schöpfungsgeschichte. Mich brachte es auf den Gedanken, ob eine großflächige Analyse aller in den letzten 20 Jahren geschriebenen Schöpfungsgeschichten für Fantasy irgendwie eine Tendenz in irgendeine Richtung aufzeigen... okay, das ist off-topic, aber das waren meine Gedanken dazu.

      #8:
      Ich bin richtig hineingezogen worden in die Geschichte. Ich will weiterlesen! Spannende, nicht durchsichtige Charaktere, und man erahnt kaum den Hintergrund.

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Ich mag die beiden Geschichten.

      Bei Tür 8 gefällt mir, wie die Informationen über Situation und Beziehung nur scheibchenweise geliefert werden. Irgendwie weckt es in mir Assoziationen an europäisches fahrendes Volk.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • 9. Türchen.

      Ups, das endet ja abrupt. Sehr bedauerlich für den armen Reisenden, der in den... Jahren sicherlich viel gesehen und an Informationen gesammelt hat. Da wäre es sicherlich spannend, mal in den vielen Aufzeichnungen zu wühlen. Der Schreiber selbst bleibt dabei aber seltsam distanziert. Wie er frage ich mich, warum die Verwandten nicht antworten - und bevor er das Botensystem erklärt hat, habe ich mich auch gefragt, wie seine Briefe nach hause kommen ;)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • 9. Türchen:

      Mir gefällt es, dass mal eine Geschichte nur aus Briefen erzählt wird. Sehr erstaunt hat es mich, dass die Reise soo viele Tage gedauert hat. Ich hab das mal in Erdjahre umgerechnet und es waren über 16 Jahre. Wenn das wirklich so lange ist, könnte man eventuell den Prozess des Alterns und Reifens ein wenig stärker in die Sätze einfließen lassen. 8)

      Ansonsten kann ich dazu sagen, dass es mir gut gefallen hat und ich mir wünsche, dass da noch mehr Briefe wären, damit die Geschichte in mehr Einzelschritten dargestellt wird. :)

      Dieser Satz hat mich etwas stutzig gemacht:
      "Unheimliche Kreaturen lauern dort, auch bereits in unserem Gebiet, weit entfernt von der Wildnis!"

      Wenn das fernab von Siedlungen und Straßen stattfindet und dort unheimliche Kreaturen lauern, dann ist es Wildnis, auch wenn es im eigenen Land ist. ;) Zumindest sehe ich das so.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • #9
      Ich bin mit der Geschichte nicht so richtig warm geworden. Zum einen, weil der Erzähler zwar ständig davon berichtet, neuartige Dinge gesehen zu haben, aber man erfährt nie wirklich, was er denn dann gesehen hat. Der Text ist für mich irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch. Er hat nicht genug Handlung, um als eigenständige Geschichte dazustehen. Aber als Weltbeschreibung (wofür so eine Reise ja perfekt taugen würde), hat er viel zu wenig Details. Und außerdem habe ich mich gefragt, woher der Schreiber so sicher sein kann, dass seine Familie noch lebt, wenn er 16 Jahre keine Reaktion auf seine Briefe gekriegt hat... und wie er es schafft, aus dem Land der C-Dingsbums Briefe mit der offiziellen Post zu schicken, wenn sie ihm verboten haben zu schreiben. Alles in allem ein bißchen ein "Diät-Text". Eigentlich nicht schlecht, aber so wirklich satt wird man nicht ;)
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Ja, die Geschichte krankt an diversen Stellen. Über 16 Jahre lang war er unterwegs und schreibt Briefe nach hause, aber das sind dann immer nur einzelne Zettel ohne relevanten Inhalt. Und dann wundert er sich noch, dass er keine Antwortschreiben erhält, wo er sich doch irgendwo weit im Ausland befindet, wo niemand seines Volkes jemals hinkommt und seine Familie höchstens eine vage Ahnung davon hat, wo sie etwaige Post hinschicken soll...

      Nehmen wir einfach mal an, dass uns hier nur Auszüge aus den Briefen präsentiert wurden, dann frage ich mich aber, warum es ausgerechnet diese Auszüge sein müssen und nicht die mit den weltenbastlerisch interessanten Infos. ;)
    • Es macht jedenfalls neugierig auf die Welt, weil man spürt dass noch mehr dahintersteckt als man mitkriegt. Dieses Ziel hat der Text also erreicht, das ist doch schonmal was. Ob die Tage und Jahre auf der Welt in der es spielt genauso lang oder kurz wie unsere sind oder nicht, wird uns der Autor bestimmt nach der Wer-schrieb-was-Auflösung noch verraten können :)
    • *rumspuk*

      Hochzeit (8. Türchen)
      Die Stimmung im Raum wurde wunderbar rübergebracht. Längere Zeit bleibt man im Unklaren, worum es eigentlich geht. Und mag das Ende auch nicht direkt fröhlich sein, so steckt doch sehr viel Gefühl und Verbundenheit darin. <3


      Karmos Vermächtnis (9. Türchen)
      Auch dieses Jahr wieder eine Geschichte in zeitlichen Abschnitten. Die Idee gefällt mir eigentlich sehr gut, doch für den kleinen Rahmen hier im Adventskalender evtl. etwas beschnitten. Ebenso wie Eld hätte ich mir mehr Brieffragmente gewünscht. Sicherlich ist es schade, dass man nur vage Andeutungen von den anderen Völkern erhält. Doch mich störte mehr, dass nicht klar wurde, ob es sich um menschliche Völker oder andere Spezies handelt. Schließlich erinnert Felida frappierend an Felidae, dem lateinischen Wort für Katzen. So stellte ich mir dieses Volk stets als Katzenmenschen vor, ohne aber zu wissen, ob ich mit dieser Vermutung richtig liege. :weissnicht:
      Die distanzierte Art der Texte störte mich erst im allerletzten Brief. So viele Jahre war Karmos nicht in seiner Heimat gewesen. Und nun, schon den Boden des Heimatlandes unter den Füßen, ist er gezwungen mit letzter Kraft einen Abschiedsbrief zu schreiben. Beinahe zu Hause, und doch wird er seine geliebten Verwandten nie wiedersehen. Da fehlte mir etwas. Umgekehrt schimmerte im ersten Brief hingegen etwas von seiner Widerspenstigkeit durch.

      Eld schrieb:

      Dieser Satz hat mich etwas stutzig gemacht:
      "Unheimliche Kreaturen lauern dort, auch bereits in unserem Gebiet, weit entfernt von der Wildnis!"
      Im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Satz fand ich es verständlich. :kopfkratz:
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • 10. Türchen:

      Das ist nett und wieder mit vielen Welteninformationen. Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, was der Steuermann von dem Jungen wollte, dass er ihn extra herangerufen hat. Ja, es ist der Einstieg zum Gespräch, aber irgendwie wird der Anfang nicht aufgelöst. :kopfkratz: Und ich hoffe mal, dass die Seeleute, wenn sie in Deckung gehen, auch den Fisch mit runter nehmen, der sie so treulich warnt ;)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • 10. Türchen:
      Der Text fing ganz normal an, bis dann die Details, die der Steuermann dem Schiffjungen erzählte, immer abgefahrener wurden. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das alles stimmt oder ob hier gerade jemand kräftig verarscht wurde. Da keine derartige Auflösung im Text erfolgte, bin ich geneigt zu glauben, dass der Steuermann die Wahrheit erzählt hat.
    • #11: Ist voll süß, die Geschichte. <3

      Am Anfang hat mich ein wenig irritiert, wie schnell die beiden ihre Feindschaft aufgaben. Zuerst noch totales Misstrauen, aber mit dem Schlüssel ist irgendwie alles weg, und die Unterhaltung wechselt ins freundliche - mir geht das ein bisschen zu schnell. Aber vielleicht macht das auch den Reiz aus.

      Der Anfangsteil des Textes, bevor es in die Geschichte reinkommt, liest sich allerdings etwas wie ein Geschichtsbuch. Ich meine die Beschreibung der Gebäude, und wo sie stehen.

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • 11. Türchen:

      Ja, "voll süß" war auch mein erster Gedanke. *g* Und schön zu lernen, wie die beiden sich kennengerlernt haben.

      Wie Jundurg fand ich den Wechsel auch ein bisschen schnell, vor allem, da bei der Rettungsaktion schon was von Freund steht, bevor sie sich ausgesprochen haben. Aber vielleicht liegt dieser Eindruck auch an der eingeschränkten Form, die die Kalendergeschichte hat.

      Ach so, mich hat der "süddeutsche" Einschlag der Geschichte irritiert: Buben ;)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • 10. Türchen:
      Hmm, klingt so, als sei Seefahrt sehr gefährlich. Ich hatte den Eindruck einer Welt, in der die Elemente sehr stark sind.
      Ich selbst denke schon, dass die Geschichte stimmt, die dem Jungen erzählt wurde, da ja auch die eine Frau aus dem Dorf in die Richtung argumentiert hatte und der Seemann ihr zustimmt. Warum der Junge zum Achterdeck gerufen wurde, ist allerdings noch unklar. Vielleicht könnte man da eine Kleinigkeit einbauen. Eine Auskunft oder der Seemann wollte ihm einen Auftrag geben und das hat sich dann aber von selbst erledigt.

      11. Türchen:
      Also ich mochte auch die Beschreibung vor dem Streit und den Streit selbst.
      Der Wandel in der Beziehung ist ja so durchaus möglich, da es vorher ja nur eine Rauferei gab und dann das gemeinsame Einsitzen und Ausbrechen. Dem Lehrer würde ich aber schon gerne mal meine Meinung sagen bezüglich seiner pädagogischen (Un-)fähigkeiten. :zeter: :rtfm:
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • 11. Türchen: Nette Geschichte. Bei "Da wirst du sicher mal einen guten Ehemann finden" dachte ich mir nur: Ne, du nicht, du wirst nicht Herzogin, das wird ein anderer. :lol:
      Don't diagnose and drive.

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    • 12. Türchen *kicher*

      Sehr spaßig und wirklich ärgerlich, dass die Koordinaten verschwunden sind. Wobei mir auch die Palme leidtut, die als Opfer der Grenzstreitigkeiten ständig umgetopft wird. Kann man nicht einfach ihren Raumquadranten verschieben und sie im ganzen umstellen, als sie jedes Mal auszugraben und wieder einzugraben? ;D
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!