[WB-Adventskalender 2014] Autorenraten-und-Kommentarthread

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    • Aller guten Dinge sind vier...

      Eld schrieb:

      20. & 21. Türchen:

      Ich mochte den Einstieg mit dem Ausruf und der Schilderung der Auswirkungen dieses Ausrufes. Das hat wunderbar eine Stimmung erzeugt und Erwartungen aufgebaut, wer da wohl kommt.
      Die Gedanken der Frau waren gut rübergebracht und glaubhaft. Der Wandel, dass sie ihm folgen will, kam mir ein wenig zu schnell. Ich hätte da mehr Misstrauen gegenüber einem Fremden erwartet, der offensichtlich zu den Feinden ihres Mannes zählte.
      Ich denke, es ist durchaus glaubwürdig, dass er sie überzeugt, aber es ging ziemlich einfach. Er sagt nur, er habe soo hehre Absichten und zack! ist sie überzeugt. Ein wenig Misstrauen und kritische Nachfragen würden den Prozess des Zweifelns mMn gut darstellen, bevor sie sich schließlich final überzeugen lässt.

      Von diesem einen Punkt abgesehen fand ich die Geschichte sehr schön. Besonders gelungen fand ich auch den Part mit dem Verstecken und Entdecken der Kinder. :thumbup:

      Jundurg schrieb:

      So, hab mich mal wieder ans weiterlesen gemacht.
      20-21
      Hut ab. Nur ein Streiflicht und doch kriegt man eine Menge mit - okay, Politik ist im Grunde hier nur angedeutet, aber auf eine Art und Weise, die die Personen herausstellt, um die es geht.

      Vinni schrieb:

      Türchen 20 und 21:

      Mir geht das Überzeugt-werden auch ein bisschen zu flott, aber insgesamt mag ich die Geschichte gern. Ritterlichkeit und ehrbare Sieger, das ist doch was fürs Herz. ;)

      Amanita schrieb:

      Türchen 20-21
      Der erste Teil hat mir hier sehr gut gefallen und auch die Gefühle der Hauptperson wirklich schön geschildert. Beim zweiten Teil ging es mir aber wie den anderen, der Neuankömmling hat sich hier ein bisschen zu schnell als der Gute entpuppt, wobei sie ja auch nicht wirklich eine Wahl gehabt hätte, sich ihm zu widersetzen. Da war es wohl für den Selbsterhaltungstrieb am besten, so zu handeln, aber ob sie dann innerlich so schnell hätte zustimmen müssen...?

      Ja, ja, ja, JA! Ich finde das Gespräch auch scheiße. Ich hab es dreimal gelöscht und neu angefangen. Ich hätte die Geschichte wegen dieser blöden Stelle in die Tonne getreten, wenn Sturmi nicht so dringend Texte gebraucht hätte. Die Geschichte hatte ich als allererste angefangen und als letzte beendet. ICH KANN KEINE DIALOGE SCHREIBEN. Für sowas hab ich Silph :lol:

      Nemedon schrieb:


      Die Stunde des Siegers / Das Urteil des Siegers (Türchen 20+21)
      35 Jahre später? Ein älterer Rafalo aus der Geschichte 'Arrest' ist nun Herzog. Mit einem Mal befinde ich mich in einer mittelalterlich anmutenden Welt, während ich bei Türchen 11 noch eine spätere Zeit vermutete. Und wieder wird eine Schildung erwähnt. Ob womöglich gar die 17. Geschichte ebenfalls zu dieser Welt gehört?
      Und ja, auch ich fand den Wechsel etwas rasch. Auf der einen Seite die Burgherrin, die sich stets darauf zurück zieht, dass sie als Frau eigentlich nichts zu sagen hat. Aber innerlich sogleich mit dem Herzog an dessen Seite kämpfen möchte. :hmm:

      Nun ja, wir befinden uns in einem anderen Land. Belida hat eine Feudalgesellschaft mit eher rückständigen Adligen und eher fortschrittlichen Städten (Ich sage bewußt "eher"). Perhenien dagegen (wo der Arrest spielt), ist ein Wild West-Land. Und die Einwanderer kommen zwar sehr stark aus Belida (aber auch aus Aronan und Arlin), aber vor allem aus den Reihen der Städter. Eben eine Gesellschaft der Händler, Handwerker und Krämer, nicht eine der Ritter und Burgfräulein. Das Tech Level ist aber bei beiden gleich.
      Und das Text 17 in die gleiche Welt gehört, ist ja mittlerweile geklärt. Ich hab sogar extra Dorlan erwähnt, so wie in der Firas-Geschichte Rafalo und Bewin. Denn ich verwende nicht nur immer die selben Figuren, die kennen sich auch noch alle untereinander und sind größtenteils befreundet. Und so ist eine Figur eben in einer Geschichte die Hauptfigur, in einer anderen eine Nebenfigur und in einer dritten eine Randnotiz.
      Ach ja, weil Vinni mich das mal gefragt hatte. Der Einhändige ist Yonderre, Rafalos ältester überlebender Sohn (sein älterer Bruder ist als Kleinkind gestorben). Und Yonderre hat nicht den geringsten Bock, sich als Erbe des Herzogs in Samt und Seide packen zu lassen, kämpft aber gerne als bezahlter Söldner an der Seite seines Vaters.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?