Weltenflops

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    • Amanita schrieb:

      Die aufgezählten Science Fiction-Werke kenne ich nicht näher, aber sind manche davon nicht auch der Ausgangspunkt bestimmter Klischees wie es Herr der Ringe mit den Elfen usw. ist?

      Star Trek - Entstehung des Rothemd-Klischees, 99% der Außerirdischen seien humanoid, Übermenschen mit spitzen Ohren (SF-Elfen :P ), Warp, Beamen ...
      Star Wars - Licht- / Laserschwerter, "Möge XYZ mit dir sein", helle und dunkle Seite, Todesstern, ...
      Avatar (der SF) - Auch im All gibt es die "guten Indianer"
      Battlestar Galactica - Riesige Raumschiffe als Träger für Raumjäger mit drinsitzenden Piloten. :gaga: Revoltierende Roboter die alle Menschen ausrotten wollen.
      Stargate - Sternentore
      Babaylon 5 - Fällt mir kein daraus entstandenes Klischee ein. Mag aber auch daran liegen, dass es unter den Genannten vermutlich die unbekannteste Welt ist. Auch mag hineinspielen, dass Babylon 5 bis heute eine meiner Lieblingsserien ist.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Nemedon schrieb:

      Battlestar Galactica - Riesige Raumschiffe als Träger für Raumjäger mit drinsitzenden Piloten. :gaga:

      warum :gaga: ? Auf der Erde war die Entwicklung ähnlich. Erst Schlachtschiffe, dann wurden die Schlachtschiffe durch Flugzeugträger ersetzt einfach weil die überlegen sind. Warum sollte das Flugzeugträgerkonzept im Weltall nicht auch klappen?
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

      INDEX DER THREADS ZU LHANND
    • Ich würde vermuten, aus folgendem Grund:

      Schiffe sind zweidimensional reisende Gefährte auf der Ebene der Wasseroberfläche. Flugzeuge sind dreidimensional reisende Gefährte in der Luft. Und sie sind schneller. Daher würde ich das als ihre zwei Vorteile ansehen.

      Im Weltall sind wir per se dreidimensional und größere Raumschiffe haben durch ihre Masse auch keinen Nachteil bei Beschleunigung und Geschwindigkeit, da ja keine Anziehungskräfte und Reibungswiderstände herrschen. Nur die Massenträgheit muss überwunden werden.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • Der Primäre Grund: Man hat viele kleine Ziele die man individuell ersetzen kann im Gegensatz zu einem großen Ziel das man immer reparieren muss ist aber immer noch vorhanden
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

      INDEX DER THREADS ZU LHANND
    • Da es, wenn ich mich recht entsinne, bereits einen Thread zum Thema Raumkämpfe gibt, hier nur soviel:
      - Riesige Schiffe benötigen Unmengen an Energie für Beschleunigungsmanöver und zum Abbremsen. Zudem geben sie viel leichtere Ziele ab, als kleinere Fahrzeuge.
      - Kleine Schiffe vermag man zwar vermutlich leichter zu ersetzen, jedoch gibt es keinen wirklichen Nutzen für sie, da alles was sie abfeuern können, von einem größeren Raumschiff wesentlich besser und effektiver ginge. (Raketen, Laser, kinetische Geschosse etc.)
      - Die G-Kräfte bei Ausweichmanövern sind bekanntlich enorm. Ferngesteuerte oder teilautonome Drohnen wären menschlichen Piloten überlegen, da sie nicht das Bewusstsein verlieren.
      - Im All muss man nicht nah ran, da es keinen Luftwiderstand gibt. Somit beschleunigt eine Rakete z.B. einmal kurz, fliegt dann einige Zeit ohne Antrieb auf das Ziel zu und korrigiert nur noch die Flugrichtung.
      - Und auch Laser besitzen wg. der fehlenden Atmosphäre eine ungleich höhere Reichweite.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
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    • Ich weiß nicht ob deine Auflistung, Nemedon, Belege dafür sein sollen, dass diese Welten bestimmte Klischees erst als Klischee etabliert haben, oder gerade dagegen. Und ich weiß nicht, ob diese mittlerweile etablierten Klischee bei ihrem ersten Auftreten in dieser Form noch als originell und innovativ gelten konnten - darauf würde ich nämlich antworten "nein, jedenfalls nicht generell". Also nur falls in alldem irgendwie ein Argument gegen die von mir getätigte Aussage stecken sollte, dass Star Wars, BSG & Co. im Vergleich zu GoT auch nicht grade die Innovationsdichte mit Löffeln gefressen haben, möchte ich vorsorglich darauf antworten. ;D

      Nemedon schrieb:

      Star Trek - Entstehung des Rothemd-Klischees

      Die unwichtige Nebenfigur, die ohne besondere Konsequenz draufgehen kann, gab's vorher nicht? Ach komm.

      99% der Außerirdischen seien humanoid, Übermenschen mit spitzen Ohren (SF-Elfen :P )

      Ja, brutal innovativ, das. ;)

      Warp, Beamen ...

      Wie originell diese beiden sind weiß ich nicht, aber zunächst mal sind sie auch nur bequeme Wundertechnologien, die mit Technobabble "erklärt" werden und bei denen die technischen Fragestellungen und Problemfälle, die sich dabei aufdrängen, mW nie thematisiert werden.

      Star Wars - Licht- / Laserschwerter, "Möge XYZ mit dir sein", helle und dunkle Seite, Todesstern, ...

      Schwerter "IN SPACE!" und helle/dunkle Seite kann man direkt aus Märchen und dergleichen entnehmen, knackige Zitate gibt praktisch jeder Blockbuster her, und was am Todesstern so besonders sein soll, sehe ich nicht...

      Avatar (der SF) - Auch im All gibt es die "guten Indianer"

      Genau, Indianer "IN SPACE!", so wie die Vulkanier Elfen "IN SPACE!" sind. %-)

      Battlestar Galactica - Riesige Raumschiffe als Träger für Raumjäger mit drinsitzenden Piloten. :gaga:

      Ah, du meinst so wie Sternenzerstörer in Star Wars :) - die wiederum von den Flugzeugträgern des 2. Weltkriegs inspiriert waren.

      Revoltierende Roboter die alle Menschen ausrotten wollen.

      Niezuvorgesehen!

      Also, ich will mich ja gar nicht so an Details aufhängen. Vor allem soll das nicht heißen, dass diese Serien/Filme deswegen alle als Welt nix taugen, sondern ich will ja gerade darauf hinaus, dass eine in meinen Augen "gut gemachte" Welt eben NICHT unbedingt mit nochniedagewesenen Innovationen aufwarten muss. Und insbesondere wenn es ein sehr großes Publikum ansprechen soll, ist es mE eher günstig für den Erfolg, wenn die "fremde Welt" viel enthält, was dem Publikum vertraut ist oder zumindest an Vertrautes angelehnt ist. Daher meine These (wenn auch mit Fragezeichen, weil ich nicht systematisch nach Gegenbeispielen gesucht hab ;) ), dass weithin bekannte Bastelwelten eben eher nicht bahnbrechend originell sind.
    • Um Star Trek noch mal anzusprechen, man muss dran denken dass die Serie schon sehr früh erschienen ist und somit fehlten einfach die Mittel um `bessere` Aliens und dass landen auf dem Planeten zu zeigen. Beamen wurde nur deshalb eingebaut weil eine Landung nicht fürs Budget geeicht hätte. Außerdem sieht man dass die Aliens (obwohl sie noch alle sehr gleich sind und alle nur eine Regierung haben) mit der Zeit immer komplexer werden. Auch wenn es alles nur Menschen mit Hörnern oder Stirnwülsten sind, ich glaube dass wenn es eine neue Serie geben würde, würde man kreativeres sehen.
    • Snapshot schrieb:

      Ich weiß nicht ob deine Auflistung, Nemedon, Belege dafür sein sollen, dass diese Welten bestimmte Klischees erst als Klischee etabliert haben, oder gerade dagegen. Und ich weiß nicht, ob diese mittlerweile etablierten Klischee bei ihrem ersten Auftreten in dieser Form noch als originell und innovativ gelten konnten
      Dachte eigentlich, dass es durch die direkte Reihenfolge der Beiträge ersichtlich sein müsste. :seufz: Leider hast du mich trotzdem missverstanden.


      Einige Zeit zuvor postetest du diese Aufzählung:

      Snapshot schrieb:

      Strukturell wartet Westeros/Essos sicher nicht mit großartigen "Innovationen" auf. (Kurzer Zwischengedanke: Welche großflächig bekannte/erfolgreiche Bastelwelt tut das denn? Harry Potter, Star Wars, Star Trek, Stargate, Babylon 5, Avatar, Battlestar Galactica... strotzen jetzt alle nicht grade vor nochniedagewesenen Weltideen.)
      Darauf bezog sich Amanita, die ihren Beitrag mit dieser Frage beendete:

      Amanita schrieb:

      Die aufgezählten Science Fiction-Werke kenne ich nicht näher, aber sind manche davon nicht auch der Ausgangspunkt bestimmter Klischees wie es Herr der Ringe mit den Elfen usw. ist?
      Ich wollte ihr also nur ein schnelles (und sicherlich nicht vollständiges) Brainstorming von Klischees aus diesen Filmen und Serien aufzählen. Und die ursprüngliche Entstehung dieser Klischees liegen mit Sicherheit an anderen Stellen. Ergo keinerlei Einwände meiner Seits oder das ihre Etablierung aus diesen Werken je originell gewesen sein sollten. All das gab es in irgend einer Form bereits vorher. Selbst der Warp-Antrieb tauchte bereits vor StarTrek in Romanen auf.


      biwaka schrieb:

      Um Star Trek noch mal anzusprechen, man muss dran denken dass die Serie schon sehr früh erschienen ist und somit fehlten einfach die Mittel um `bessere` Aliens und dass landen auf dem Planeten zu zeigen.
      Bereits in der allerersten Staffel von ST taucht z.B. die auf Silikon basierende Lebensform Horta auf - in Gestalt eines unförmigen Haufens. Doch das ist eine der sehr seltenen Ausnahmen. Mit etwas Kreativität wäre da imho mehr drin gewesen.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Nemedon schrieb:

      Ergo keinerlei Einwände meiner Seits oder das ihre Etablierung aus diesen Werken je originell gewesen sein sollten.

      Na dann... betrachte meine vorsorgliche Erwiderung wahlweise als gegenstandslos oder als Einrennen offener Türen. ;D

      Bereits in der allerersten Staffel von ST taucht z.B. die auf Silikon basierende Lebensform Horta auf - in Gestalt eines unförmigen Haufens.

      Und dann hat jemand mit Entscheidungsgewalt gesagt: "Intelligente Siliziumhaufen? Sowas will doch niemand sehen!" xD
    • biwaka schrieb:

      Um Star Trek noch mal anzusprechen, man muss dran denken dass die Serie schon sehr früh erschienen ist und somit fehlten einfach die Mittel um `bessere` Aliens und dass landen auf dem Planeten zu zeigen. Beamen wurde nur deshalb eingebaut weil eine Landung nicht fürs Budget geeicht hätte. Außerdem sieht man dass die Aliens (obwohl sie noch alle sehr gleich sind und alle nur eine Regierung haben) mit der Zeit immer komplexer werden. Auch wenn es alles nur Menschen mit Hörnern oder Stirnwülsten sind, ich glaube dass wenn es eine neue Serie geben würde, würde man kreativeres sehen.

      Auch muß man sagen, das ST zu seiner Zeit sehr innovativ war (auch politisch und sozialkritisch, siehe Crewzusammensetzung) und einige Erfindungen, die erst Jahrzehnte tatsächlich entwickelt wurden, vorwegnahmen. Und sie wurden doch nicht immer nur gebeamt, Landungen kamen doch auch vor? Aber klar spielten Geldnöte definitiv eine Rolle, ausgearbeitete nichthumanoide Aliens GINGEN einfach nicht mit dem Budget, es ist eh krass, wieviel die mit wie wenig auf die Beine gestellt haben. Aber da kann Ly glaub ich viel mehr Hintergründe erzählen, entsprechende Hintergrundliteratur findet ja immer wieder mal den Weg in unser Heim... ;D

      Wo hat sich eigentlich das Topic hinverkrochen?
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.