[WBO 2015] Nachbesprechung

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    • [WBO 2015] Nachbesprechung

      So, ich eröffne hier dann mal die Nachfragerunde - bitte keine Schlammschlachten. Sachliche Kritik ist erlaubt und erwünscht, aber wirres Zetern wird nix bringen.


      Da Vinni die Regeln letztes Jahr so schön formuliert hat, klau ich mir das einfach:

      Um die Übersichtlichkeit zu wahren: jeder Post sollte als erstes folgende Zeilen enthalten (ggf. aus Quotes entfernen und nach oben schieben, damit die Posts nicht unendlich lang werden):
      Kategorie
      Beitrag
      Wer fragt Wen? (ergänzt durch die Richtung: Teilnehmer > Jury bzw. Jury > Teilnehmer ODER Leser > Jury bzw. Leser > Teilnehmer oder ...)

      Ein Beispiel?
      Wenn ich also Sturmi zu ihrem Beitrag in Mythologie etwas fragen wollen würde, dann hätte mein Beitrag folgenden Header (ruhig auch so gequotet, damit es sich besser abhebt)

      Zitat
      Kategorie: Mythologie
      Beitrag: Das nimmerleere Fläschchen
      Vinni fragt Sturmi (Jury > Teilnehmer)

      Achtet drauf, dass ihr nicht zu viel in ein Post packt und es unübersichtlich wird, lieber in Häppchen fragen/antworten, damit die anderen auch noch folgen können.

      Und wie es selbstverständlich sein sollte: keine Punkte-Diskussionen - im Gegensatz zu offiziellen Sportwettbewerben kann hier niemand nachträglich noch Punkte dazu gewinnen. Die Würfel sind und bleiben gefallen. - Juroren sollten diesbezügliche Fragen schlichtweg zu ignorieren. Wir haben diesen Job angetreten in dem Wissen, uns nicht rechtfertigen zu müssen, und dabei soll es auch bleiben.
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      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • Da ich nur einen Beitrag eingereicht habe und die Fragen sich in Grenzen halten, mach ich das mal kurz^^

      Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: ishi-kure, "den Tod belügen"
      Salyan antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)

      Jerron:

      Oder in Worten:

      Schöne Verquickung aus der Abfolge der Jahreszeiten mit dem Konzept des Todes. Nur der 2. Abschnitt des ishi-kure kommt mir unlogisch vor: Wieso kennen die Geister die Namen der genannten Großeltern nicht? Wenn jene tot sind, werden sie ja wohl den Geistern begegnet sein. ;)

      Das ist ganz einfach: Die Geister, die wissen, wen sie holen sollen, kennen zwar die Namen derjenigen, aber von irgendwelchen verwandschaftlichen Beziehungen wissen sie nichts. Darum kennen sie zwar die genannten Namen, können sie aber nicht zuordnen.
      In dem Fall muss ich dir in dem Punkt rechtgeben, dass ich das etwas verwirrend geschrieben habe und der Sinn leicht verzerrt wird. ;)


      Lakyr:

      PS: Eine Überschrift wäre nett gewesen.

      Hab ich vergessen, sorry :engel:


      Sina:

      Oder in Worten:

      Den Tod austricksen indem man seinen wahren Namen nicht preisgibt ist ein Klassiker, gut erzählt mit der kleinen Geschichte und dem "Geschichtsrückblick". Wie werden im Heute eigentlich die takai ausgewählt? Sind es jedes Jahr andere (sie sterben ja nicht wirklich)?


      Die takai sind die Familienoberhäupter, was meist der/die Erstgeborene/r des amtierenden Oberhauptes ist. Hier bilden sich Haupt- und Nebenlinien einer Familie heraus, eine soziale Differenzierung, die eigentlich erst in ihren Anfängen steckt. Die Gesellschaft ist, wie es vielleicht anklingt, noch sehr "primitiv", eher bäuerlich-ländlich geprägt und auch sehr dem Ahnenkult verhaftet.
      Da es die amtierenden Oberhäupter sind, machen es jedes Jahr dieselben Leute.
      Als kleiner Ausblick: In >100 Jahren werden es nur noch die Oberhäupter der Dörfer sein, die das ishi-kure ausführen, vermutlich in leicht abgeänderter Form. Das hängt mit dem Anwachsen der Bevölkerung und der Unübersichtlichkeit der Familiengröße und -verhältnisse zusammen.


      Zum Schluss: Danke für die erhaltenen Punkte und die Fragen zum Beitrag =)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Kategorie: Architektur/Bauten
      Beitrag: Kitcontzem - Das Walbeinhaus
      Jerron antwortet der Jury

      Ihr hattet die geschilderten Ausmaße des Gebäudes agetzweifelt, besonders den in den Hügel gegrabenen Teil. Das tut die Tagebuchschreiberin ja auch und vermutet, dass all die Leute, die ihr so begeistert von dem Haus erzählen, dabei maßlos übertreiben. Leider kam sie ja am Ende nicht mehr dazu, zu überprüfen, ob die Erzählungen auch der Wahrheit entsprachen. :-/
      Dass es natürlich Dämmmaterial und sonstiges Zeug braucht, um ein Haus aus Knochen wirklich dicht zu bekommen, da habt ihr natürlich recht und das hätte ich noch erwähnen sollen.

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      Kategorie: Mythologie
      Beitrag: Der Geruch des Todes
      Jerron antwortet der Jury

      Der abgegebene Beitrag war der Grundstein, um daraus in der Folge eine ganze Mythologie, Schöpfungsgeschichte und Weltanschauung zweier Völker zu entwickeln und die im Beitrag beschriebene Mythologie ist nur ein ganz kleiner, eher nebensächlicher Aspekt eines großen Ganzen, das mir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht klar war. Ich habe die ganze Zeit schon sehnsüchtig darauf gewartet, dass endlich die Bewertungen durch sind, damit ich das ganze Konzept endlich hier im Forum vorstellen kann. So ziemlich alle euerer gestellten Fragen werden dann beantwortet, und in einem bestimmten Punkt ist der WBO-Beitrag auch schon nicht mehr aktuell. %-)
      Auf jeden Fall war das wohl einer der inspirierendsten und folgenreichsten Weltentexte, die ich je geschrieben habe. ;)


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      Kategorie: Übernatürliche Wesenheit
      Beitrag: Maja-Unistù
      Jerron antwortet der Jury, vor allem Heinrich

      Ich hatte mich im Vorfeld aus der Definitions-Diskussion ausgeklinkt. Ihr hattet ja lang und breit darüber gestritten, wie sich "Übernatürlichkeit" definieren lässt. Dabei habt ihr aber versäumt, zu definieren, was man denn eigentlich unter einem "Wesen" zu verstehen hat. ;)
      Tja, und so ist jeder Juror bei einem halbgeträumten Haus, das irgendwie über einen eigenen Willen oder so verfügt, mal mehr oder weniger der Meinung gewesen, dass es sich dabei um ein "Wesen" handelt. Okay. Aber deswegen ganze 5 Punkte abziehen, ist schon äußert happig, Heinrich... Und worin besteht denn die von dir konstatierte Themaverfehlung?

      Ansonsten noch:
      Schön wäre noch eine etwas ausführlichere Beschreibung des Gebäudes und den Einfluss der Einwohner auf das Erscheinungsbild.

      Eine ausführliche Beschreibung ist irgendwie nicht so recht möglich bei einem Traumgebilde, dass sich in Einzelheiten andauernd unterscheidet. Die stets gleichen Erkennungsmerkmale wurden ja im Text genannt. Welche Türmchen, Erker und Fenster sich genau wo befinden, ändert sich ständig. Wirklich gravierende Unterschiede wie z.B. andere Farben bestehen bei den jeweiligen Erscheinungen des Hauses aber nicht.
    • Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: Ombalèma-Maa, die Gezeichneten
      Lyrillies antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)


      Jerron:
      Ich habe nicht verstanden, warum dieses System funktioniert. Wenn man durch einen Torbogen schreitet und einer neuen Klasse zugewiesen wird, wird die Erinnerung an das bisherige Leben unterdrückt. Wie geht das vor sich? Ist das kulturell erlernt oder ist das die irgendwie magische Auswirkung des neuen Symbols, das einem nun aufgedrückt wurde?
      Warum erhalten einige Leute kein Symbol und werden zu Nichtpersonen? Warum werden Gesetze von Nichtpersonen beschlossen? Wer formuliert diese Gesetze?
      Zudem sind die wechselnden Namen nicht wiederkehrend, das bedeutet leider Abzüge bei der Vorgabentreue.

      :D Ja insgesamt war es vielleicht etwas knapp beschrieben, aber die Idee ist auch einfach so riesig und umfasst so vieles. Also ich versuche es etwas klarer zu machen:
      1.) Die Erinnerungen werden rein kulturell unterdrückt. Mit Magie hat das alles gar nichts zu tun, die Torbögen tun auch nichts außer Leuten diese Zeichen zu verpassen. Gar nix sonst. Es ist eine sehr bemerkenswerte, erlernte, kulturelle Fähigkeit seine verschiedenen Leben so vollständig voneinander zu trennen.
      2.) Das habe ich im Text sogar erwähnt aber definitiv nicht deutlich genug gemacht: ursprünglich war das ganze ja als Zuweisung zu Schulklassen gedacht. So wie wir in Grundschulen häufig Sachen wie eine Bienchen-Klasse, die Frosch-Klasse und die Maulwurf-Klasse haben. Oder etwas ähnliches. Und die Kinder laufen dann mit angesteckten Fröschen, Bienen oder Maulwürfen rum damit klar ist wo sie hin gehören. Genauso waren vor ewigen Zeiten diese Zeichen gedacht, was den Ombalèma-Maa allerdings nicht bewusst ist. Wie in unseren Schulen auch gab es da Pausen. Bloß sind die Pausen nicht eine halbe Stunde lang, sondern mehrere Jahre. Das diente ursprünglich dazu, das Gelernte zu verarbeiten, darüber nachzudenken, es einzuordnen. Wenn man Pause macht ist man aber keiner Klasse zugeordnet und hat dementsprechend kein Zeichen. Den Ombalèma-Maa ist der ursprüngliche Zweck der Torbögen wie gesagt nicht bewusst, wenn man dort kein Zeichen bekommt kann man zu keiner Klasse gehören und hat dementsprechend keine Identität. Aber die faktische, physische Person existiert ja trotzdem - in diesem Zustand kann und darf sie sich also an alle ihre verschiedenen Identitäten erinnern die sie über die Zeit hinweg gehabt hat (je nach Zeichen und Klasse eben).
      Und das ist auch 3.) der Grund warum Nichtpersonen Gesetze beschließen: Sie als einzige sind in der Lage die Gesellschaft als Gesamtheit zu sehen, weil sie kulturell nicht dazu gezwungen sind ihre verschiedenen Identitäten zu ignorieren. Sie als einzige können klassenübergreifend über die Gesamtheit der Gesellschaft nachdenken weil sie zu diesem Zeitpunkt kein Teil der Gesellschaft mehr sind.
      4.) Die Gesetze werden von den Nichtpersonen formuliert. Wenn sie da so alle ihre Erlebnisse, Identitäten, Eindrücke und Gedanken verbinden, darüber nachdenken, Schlüsse ziehen, etc. dann formen sie auch oft Meinungen darüber, was geändert werden sollte. Das schlagen sie vor, dann wird diskutiert, debattiert, und am Ende abgestimmt.
      5.) Die Namen sind wiederkehrend, sofern eine Person mehrmals einer Klasse zugeorndet wird :) Pro Klasse hat ein Individuum nur eine Identität. Und selbst wenn man sechzig Jahre lang in andere Klassen gesteckt wurde: kommt man irgendwann in eine Klasse zurück nimmt man dort die vorherige Identität wieder auf.

      ... ich hoffe das ist etwas verständlicher geworden ;D Aber wir haben ja auch schonmal ein bisschen drüber geredet :)

      Lakyr:
      Leider gibt es einen Abzug bei der Vorgabentreue, da die Namensverwendung nicht zeitabhängig ist, man kann ja unterschiedliche lange in einer Klasse bleiben. Es wird ein interessantes Abstimmungsverfahren beschrieben, v.a. da sich die Zahl der Stimmberechtigten mit jeder Abstimmung reduziert. Insgesamt ein sehr guter Beitrag. Im Nachgang würde mich interessieren, was eigentlich passiert, wenn es aufgrund zu vieler Abstimmungen irgendwann zu wenige Nicht-Personen gibt. Ferner frage ich mich, wofür die Überschriftszahlwörter stehen, insbesondere Siebenundreißig, da es doch nur 36 Kasten gibt.

      Jedes Individuum bekommt zu einem individuellen Zeitpunkt zum ersten Mal ein Zeichen. Ab dem Zeitpunkt gibt es eine Regelmäßigkeit, denn ein Zeichen beibt immer gleich lang. Mal angenommen es sind vier Jahre, zwei Wochen und drei Tage - dann bleibt jedes Zeichen das dieses Individuum je verpasst bekommt genau so lang und wenn das Zeichen verblasst muss die Person wieder unter den Torbogen gehen um ein neues zu erhalten. Da kann es dann passieren, dass das Individuum direkt oder bei irgendeinem der folgenden Zyklen wieder der gleichen Klasse zugeordnet wird, aber grundsätzlich kann man nicht unterschiedlich lang in den Klassen bleiben.
      Abgesehen davon: Was passiert wenn zu viele Dinge beschlossen werden ist eine interessante Frage! :D Ich weiß nicht, ob es überhaupt passieren kann dass keine Nichtpersonen mehr da sind, aber im Zweifelsfall ist dann eben keiner mehr da. Fertig aus. Da die Nichtpersonen ignoriert werden würde das wohl eh niemandem auffallen. Aber da jedes Individuum seinen eigenen Zeichenzyklus hat kommen ja immer wieder neue dazu und ich denke üblicherweise wird es da immer welche geben. Darüber muss ich mir aber definitiv noch Gedanken machen!
      Die Zahlwörter stehen für die Klassennummer :D Und die 37 kommt daher, dass es sechsunddreißig durch Zeichen markierte Klassen gibt. Unter 37 werden aber die Nichtpersonen beschrieben, die keine Zeichen haben und keiner Klasse angehören. Die oberschlaue Autorin hat das also als inoffizielle 37. Klasse deklariert ;)


      Sina:
      eine wirkliche Beständigkeit, die z.B. die Fähigkeiten in Gewerken sicherstellt, gibt es nicht. Es kann kaum jemand mehr als ein paar Jahre Berufserfahrung haben und verdrängt diese danach völlig. Wie funktioniert das dann, dass sie nicht ständig an Know-How einbüßen?

      Öhm ja.... ISSO? ;D Ok aber im Ernst: Keine Ahnung. Ich bin sicher, dass sich dafür eine Lösung finden lässt, habe mir über die Problematik beim Basteln allerdings keine Gedanken gemacht, von daher: Danke für den Gedankenanstoß! :)
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    • So, ganz entgegengesetzt meiner von Vinni zitierten Bitte nach Häppchen: *reinklatsch*
      Also, eigentlich sind es Häppchen, nur halt alle auf einmal *flöt*.
      Man verzeihe mir meine mitunter flapsige Art, es ist nicht böse gemeint - höchstens als Zaunpfahl. *duck*

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      Pflanzenart - Kieselfrucht
      Veria an Amanita
      Eine kleine Erklärung, wieso es unter Hygienegesichtspunkten akzeptiert wird, dass diverse Kinder die Ausgangsprodukte der Lebensmittelindustrie bereits im Mund hatten, wäre auch noch ganz schön gewesen.
      Waren sie doch gar nicht. Nur die in den Familien ausgepressten Kerne wurden abgelutscht. In der Industrie werden die Früchte ohne Kinderhilfe gesammelt und verarbeitet - daher das Enzymwasser, als Ersatz für den Speichel.

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      Pflanzenart - Kieselfrucht
      Veria an Heinrich
      Was sind Feinschmeckerkinder? Wirkt sich das Enzymwasser auf die Umwelt aus? Warum verzichtet die Industrie auf die „wertvolle Hilfe der Kinder“? Sind die Bestäuber Insekten, Vögel, etwas anderes? Welche Tiere verspeisen die kieselgroßen Kerne (Kiesel sind nicht gerade klein)?
      Feinschmeckerkinder sind Kinder, die gerne leckere Sachen essen.
      Das Enzymwasser wirkt sich nicht auf die Umwelt aus - verboten ist es, weil irgendeine Lobby das so will, vermutlich die Lobby der Das-verstehe-ich-nicht-das-muss-gefährlich-sein-Leute. Der Industrie ist Kinderarbeit ebenso verboten wie allen anderen Branchen. Die Bestäuber des Kieselbaumes sind eine ganze Tiergruppe aus Viechern, die ähnlich wie sehr kleine Fledermäuse aussehen. Verspeist werden die Kerne von allen möglichen Tieren von Wolfgrösse bis Bärengrösse. Da ich die Flora und Fauna dieses Planeten bisher nur sehr vage gebastelt habe, muss es dabei bleiben.
      Frage: Wie kommt es zu ganzen 5 Punkten Abzug bei der Stimmigkeit?

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      Brauch/Sitte - Die Namen der Ammen
      Veria an Jerron
      Es wird zwar gesagt, dass die Ammen ihre Sonnen- und Dunkelnamen haben, aber nicht, wozu diese unterschiedlichen Namen denn unbedingt nötig sind.
      Nötig sind sie gar nicht, wir sind ja bei Brauch/Sitte und nicht bei Naturgesetz. Verwendet werden sie, um an "den Wunsch der Amme, Kinder zu tragen, und ihren Erfolg darin, das zu tun" zu erinnern.

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      Brauch/Sitte - Die Namen der Ammen
      Veria an Lakyr
      Ich vermute, dass mit dem dritten Geschlecht die Ammen gemeint sind? [...] Was ist eine verwandelbare Art?
      Ja, das ist unter anderem daraus ersichtlich, dass "das Geschlechterverhältnis [...] bei einer Amme für acht Frauen und neun Männer [konstant bleibt]". Verwandelbare Arten sind alle intelligenten Arten der Insel - ich sollte wohl anfangen, dafür eine Fussnote reinzunehmen, aber für mich ist das so normal, dass ich kaum auf die Idee komme, jemand könnte das nicht wissen.

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      Architektur/Bauten - Das Landkunstmuseum
      Veria an Vinni
      Wenn das Meer vor der Mündung ein toller Siedlungsplatz wäre, würden dort nicht auch andere siedeln? Wie ist Nituyevi auf die Idee mit dem wachsbehandelten Holz gekommen; funktioniert das auf Anhieb? Und wie kommt es, dass sie als Händlerin mit einem fremden Baustoff scheinbar mühelos umgehen kann?
      [...]
      Bei der Sache mit den Seelenzaubern wird für mich nicht ganz klar, ob die Aufrührer nur so rebellisch waren, weil sie mittels Seelenzauber dazu gezwungen wurden, der nach dem Tod des Magiers wegfiel und sie deshalb wieder „normal“ wurden. Oder ob sie aufrührerische Ideen mitbrachten und eingesperrt wurden, bis jemand den Seelenzauber an ihnen erprobte und sie nicht-aufrührerisch machte… aber das nur aus Neugier, nicht, weil es für die Aufgabe wichtig wäre.
      Der Sinn der Sache, dort zu siedeln, war, dass sie dort abseits von allen anderen war - das hätte sie nicht getan, wenn sie dafür keinen SEHR triftigen Grund gehabt hätte, Eremiten sind äusserst selten. Das Rezept für wachsbehandeltes Holz ist nicht ungewöhnlich - hölzerne Gegenstände werden ganz allgemein so vor dem Wasser geschützt. Mühelos lief der Bau sicher nicht ab, aber sie hatte ja nix Besseres zu tun.
      Was die Seelenzauber angeht: Stimmt, ist ein bisschen vage geschrieben. Naja, die sicauischen Lavque an Land haben gerne mal verzaubert, was nicht bei drei am Baum (oder im See) war und auf die Art auch versucht, Kontrolle über die Unterwasserstaaten zu erlangen - damals waren die Verwandlungstränke noch unbekannt, also konnten sie nicht selber runterkommen.

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      Architektur/Bauten - Das Landkunstmuseum
      Veria an Sturmfänger
      Wo auf der Landkarte würden die Omiang leben, und wie muss man sich ein Kind aus dieser Verbindung vorstellen? Bei den Santen scheint es sich um Süßwasserbewohner zu handeln. Macht es da was aus, dass das Landkunstmuseum im Meer liegt? Oder gibts dort dank der ins Meer fließenden Flüsse genug Süßwasser, falls das wichtig wäre?
      Die Omiang leben nicht irgendwo klar abgegrenzt, sondern überall verteilt - sie sind zwar gute Schwimmer (mit Schwimmhäuten) und können verdammt lang die Luft anhalten, aber in Städten findet man sie genauso, sogar in der Wüste gelegentlich. Ein Omiang-Santen-Kind hat grüne, eher weiche Schuppen, eine flachere Hauptflosse als ein Omiang, aber dicker als ein Santen, die Arm- und Beinflossen (Santen) sind verkürzt, dafür hat es Schwimmhäute (Omiang), die Fingerzahl ist irgendwo zwischen vier und fünf (sprich: der fünfte manchmal da, manchmal weg, manchmal kürzer), die Augen sind gelb (Omiang) oder blau (Santen), aber immer senkrecht geschlitzt (Omiang), das Blut ist immer blau (Santen).
      Santen ziehen Süsswasser vor, gehen aber auch mal in Salzwasser, wobei allerdings das Meer um Laharia nicht salzig ist, sondern auch aus Süsswasser besteht (dafür gibt es, was mit dieser Aufgabe wirklich überhaupt nix zu tun hat, auf der Insel auch reichlich Salzwasserquellen).

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      Mythologie - Kalakan, der Ewigjunge
      Veria an Amanita
      Frage: Wie begründest du denn den Abzug bei der Stimmigkeit? Wo siehst du einen Widerspruch?

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      Mythologie - Kalakan, der Ewigjunge
      Veria an Ehana
      Auch hätte ich gern erfahren, wie neue Zauber entdeckt werden (Geistesblitz? Jahrelange akademische Arbeit?) und ob Kalakan derjenige war, der den Verjüngungszauber entdeckt hat (das geht nicht eindeutig aus dem Text hervor) und wie er überhaupt zu ihm kam. Wie bekommt man neue Zauber, lernt man die irgendwo oder kauft man Spruchrollen im Zauberladen? ;-)
      Etwas unstimmig fand ich, dass sich den Kikezvat nur selten neue Mitglieder anschließen, wenn sie der Verjüngung positiv gegenüberstehen. Wer will nicht möglichst lange leben?
      Neue Zauber werden typischerweise aus bereits bekannten Zaubern variiert - das kann als Glückstreffer oder auch nach systematischer Suche passieren. Laut Legende hat Kalakan den Zauber erfunden/entdeckt, ob er es wirklich war ist (v.a. da man ja nicht mal sicher weiss, ob es ihn wirklich gegeben hat) natürlich nicht klar - da Legenden selten wissenschaftliche Arbeit beschreiben, hat der legendäre Kalakan den Zauber durch einen Glückstreffer entdeckt. Zauber stehen in Form von Zauberschemen (Syntaxbäume respektive deren linearisierte Darstellung) in dicken Büchern, die man kaufen oder in Büchereien ausleihen kann - alternativ kriegt man erklärt, welche Teilzauber man zusammensetzen muss, dann kriegt man es (wenn sich der Zauber in bekannte Teilzauber zerlegen lässt) auch so hin, ihn zu lernen. Und üben, üben, üben.
      Die Verjüngung wird auf der Insel allgemein negativ betrachtet - dass der Zauber Diebstahl/Betrug an der Insel ist, ist Mehrheitsmeinung und wird verschiedentlich religiös oder philosophisch begründet. Angst vor dem Alterstod ist eher eine Randerscheinung.
      (Kalakans Leben wurde auch sehr knapp beschrieben)
      Joa ... ist halt eine kurze Legende - aber immerhin klar eine Legende, mittleres von sieben Geschwistern, sieben Kinder, 343 Jahre alt geworden, alles höxt zahlensymbolisch. ;)

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      Lokale Persönlichkeit - Inavo Dolar Taya
      Veria an Jerron
      Aber warum es jetzt genau zu dem Wertewandel kam, habe ich immer noch nicht so recht verstanden.
      Weil Inavo einen Landbewohner gerettet hat, das bekannt wurde und sich jetzt andere getraut haben, dafür einzustehen, was sie insgeheim eh schon immer gemeint haben.
      "Zwar wurden Kontakte zu Landbewohnern nicht mehr allzu schwer bestraft und in privaten Runden wurde durchaus offen davon erzählt - allerdings betrafen diese Erzählungen stets Kontakte weit flussabwärts an seichten Stellen.
      Die Klippenfelsen waren jedoch, wie die gesamte Seeoberfläche, innerhalb von kurzer Zeit für jeden Santen der Ivene erreichbar, und solche Kontakte wurden üblicherweise nicht mehr per sozialer Konvention als unbeabsichtigt angesehen."
      Es brauchte nur jemanden, der die soziale Konvention erstmalig durchbricht und absichtlich Kontakt aufnimmt.

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      Lokale Persönlichkeit - Inavo Dolar Taya
      Veria an Silph
      Auch erscheint mir das Erkennungsmerkmal der Werkzeuge um den Hals etwas vage, denn da gibt doch sicher noch andere Santen, die ebenfalls Werkzeuge tragen. Auch ist die jubelnde Reaktion des Volkes für mich nicht so ganz nachvollziehbar - es klingt, als hätten sie heimlich die ganze Zeit schon Kontakt zum Land haben wollen.
      Werkzeuge werden durchaus auch von anderen Santen getragen, allerdings hat Inavo ja zugegeben, das Boot gesehen zu haben, damit war schon klar, dass sie es war.
      Ja, das Volk wollte den Wandel, aber keiner wollte es als erster zugeben.
      "Zwar wurden Kontakte zu Landbewohnern nicht mehr allzu schwer bestraft und in privaten Runden wurde durchaus offen davon erzählt - allerdings betrafen diese Erzählungen stets Kontakte weit flussabwärts an seichten Stellen.
      Die Klippenfelsen waren jedoch, wie die gesamte Seeoberfläche, innerhalb von kurzer Zeit für jeden Santen der Ivene erreichbar, und solche Kontakte wurden üblicherweise nicht mehr per sozialer Konvention als unbeabsichtigt angesehen."
      Es brauchte nur jemanden, der die soziale Konvention erstmalig durchbricht und absichtlich Kontakt aufnimmt.

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      Lokale Persönlichkeit - Inavo Dolar Taya
      Veria an Heinrich
      Ist Santo ein Königreich? Woher stammte der neue König? Wer waren die Rädelsführer des Aufstandes und was passierte politisch mit dem Reich? Wie kam es zum Namenswechsel?
      Ja, aber erst nach der heissen Phase. Der neue König wurde von einigen wichtigen (charismatisch, etc. - nicht wirtschaftlich wichtig) Bürgern nach ein paar Monaten bestimmt, zuvor war er Kristallformer gewesen (ein Kristallformer lässt magisch Kristall in bestimmte Formen wachsen). Dieselben wichtigen Bürger waren auch die Rädelsführer. Politisch änderte sich intern fast nichts, aber es wurde eben gelegentlich Kontakt mit dem Land aufgenommen, allerdings blieb das weiterhin eher selten. Der Namenswechsel kam daher, weil Isiad als verstaubt und abgeschottet, eben ALT wahrgenommen wurde - der neue Name ist quasi ein neuer Anstrich.

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      Städtisches Wahrzeichen - Das Zeichen der Götter
      Veria an Jerron
      Ich vermisse in dem Text eine Begründung, warum es zu dieser Aktion gekommen ist. Schließlich war dies eine bereits bestehende Religion und der Glaube an die Götter bestand ohnehin schon. Also weshalb der Entschluss, auf einmal ein Zeichen der Götter zu fabrizieren?
      Gier, verbrecherische Denkweise, sowas - warum Ernte und Vieh als Götteropfer verbrennen, wenn man es auch klauen kann? Die Hohepriester glaubten an die Götter ganz offensichtlich nicht, und ebenso offensichtlich hatten sie keinerlei Skrupel, den Glauben anderer auszunutzen.

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      Städtisches Wahrzeichen - Das Zeichen der Götter
      Veria an Vinni
      Was ist wohl Chsalu für ein Geschöpf? Ein Vierpfotiges mit Flügeln? Ein Zweibeiniges mit Flügeln, oder gar nur was Einbeiniges, da ja nur ein Pfotenabdruck bleibt?
      Ich hab keine Ahnung. Allemal muss es riesig sein.
      Wie sind die Opferungen sonst von statten gegangen? Wurde das Zeug am nächsten Tag in aller Öffentlichkeit verbrannt?
      Jep.
      Die Sklaven blieben so lange erwartungsvoll in der Opferschale (?) sitzen und haben auch den nächtlichen „Raub“ kommentar- und wehrlos über sich ergehen lassen? Es gab keine weiteren Spuren, wenn man Vieh, Ernte, Sklaven irgendwohin transportiert, keine Strohalme, Kuhfladen, Schleifspuren?
      Die Sklaven dachten mit Sicherheit, dass da noch ein letzter Segen oder sowas kommt - stattdessen wurden sie sofort getötet. Die Spuren der verwendeten Wagen fallen unter den Spuren der Wagen, die die Opfergaben gebracht haben, gar nicht mehr auf.
      gibt es Götter und was halten die von dem Diebstahl?
      DIESE Götter gibt es mit Sicherheit nicht - weitere Fragen bitte an den Theologen oder Philosophen deines Vertrauens zu richten, denn das ist unser Universum. ;)

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      Städtisches Wahrzeichen - Das Zeichen der Götter
      Veria an Lakyr
      Ein wenig wundert es mich schon, dass nicht doch jemand mal versucht hat, einen Blick auf Chsalu zu erhaschen.
      Ehrlich gesagt: Mich auch. Aber der Hohepriester hat mir versichert, dass noch keiner von den Normalbürgern hergeguckt hat.

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      Landschaftlich markanter Punkt - Nitlak
      Veria an Jundurg
      Die Idee mit dem Fluss-Meer-Doppelhafen find ich eigentlich cool. ich kann trotzdem nicht so viel Punkte vergeben, weil es halt einfach ein Hafen ist, und die Aufgabenstellung eher nebenbei noch schnell erfüllt wurde. Aber schön, eine Karte. :-)
      Das erklärt den Abzug bei der Originalität - warum hast du denn bei Detailreichtum und Stimmigkeit abgezogen?
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    • Übernatürliche Wesenheit - Maja-Unistù
      Veria an Jerron

      Jerron schrieb:


      Ich hatte mich im Vorfeld aus der Definitions-Diskussion ausgeklinkt. Ihr hattet ja lang und breit darüber gestritten, wie sich "Übernatürlichkeit" definieren lässt. Dabei habt ihr aber versäumt, zu definieren, was man denn eigentlich unter einem "Wesen" zu verstehen hat. ;)
      Tja, und so ist jeder Juror bei einem halbgeträumten Haus, das irgendwie über einen eigenen Willen oder so verfügt, mal mehr oder weniger der Meinung gewesen, dass es sich dabei um ein "Wesen" handelt.
      Mein Gedankengang war: Die Bewohner denken, es ist ein Wesen, der Bastler sagt, es ist ein Wesen, also ist es ein Wesen. Simpel. Sonst hätte ich mich durch ganze philosophische Bibliotheken graben dürfen und am Ende womöglich immer noch keine Antwort gehabt.
      Don't diagnose and drive.

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    • Kategorie: Beruf
      Beitrag: Al-Riiyas, Leichenberger
      Lyrillies fragt Jundurg (Teilnehmer > Jury)


      Jundurg:
      An sich ist der Beitrag ja schon lang, aber weil es einfach total komplex ist, hätte ich mir fast noch 2 Seiten gewünscht, damit man wirklich versteht, um was es geht. Habe dafür also nicht bei Detailreichtum, sondern bei Stimmigkeit noch etwas abgezogen, was dem Punktesieg bei mir aber keinen Abbruch tut.

      Danke für die vielen Punkte! Ich freu mich, dass dir der Beitrag gefällt :) Was hättest du denn noch gerne an Details oder zusätzlichen Infos gehabt? Vielleicht kann ich ja hier noch ein wenig erläutern. Waum du die Punkte bei Stimmigkeit abgezogen hast versteh ich übrigens nicht, aber bei der Gesamtwertung beschwer ich mich nicht ;D
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      Diese Bastlerin verpflichtet sich freiwillig dazu, ihren freiwilligen Verpflichtungen nur noch auf freiwilliger Basis nachzukommen. Die Freiwilligkeit dieser Tatsache ist freiwillig.
    • Jundurg antwortet Veria
      Das erklärt den Abzug bei der Originalität - warum hast du denn bei Detailreichtum und Stimmigkeit abgezogen?

      Hab meinen Notizzettel grad konsultiert - die Beiträge lagen alle nah beinander, und ich hab z.B. bei Detailreichtum nur Werte von 6 bis 7 vergeben... ich werte immer ein bisschen relativ, 10 Punkte ist "hammergeil und unübertroffen" und 8 und 9 immer noch "überdurchschnittlich" viel. Ist also weniger so, dass ich hier Punkte abziehen würde. ;) Ich hab bei deinen Bewertungen gesehen, dass du generell mehr Punkte vergibst - das ist einfach Jurorenstil, schätze ich^^ Solange alle Beiträge von einem Juror nach den selben Maßstäben beurteilt wurden, sollte sich daran niemand stören. :)

      Jundurg antwortet Rilli
      Danke für die vielen Punkte! Ich freu mich, dass dir der Beitrag gefällt :) Was hättest du denn noch gerne an Details oder zusätzlichen Infos gehabt? Vielleicht kann ich ja hier noch ein wenig erläutern. Waum du die Punkte bei Stimmigkeit abgezogen hast versteh ich übrigens nicht, aber bei der Gesamtwertung beschwer ich mich nicht

      Boah, ehrlich gesagt weiß ich das auch nicht so recht. Es war ja schon ein langer Beitrag. Aber halt auch kompliziert, und ich hatte so beim Lesen den Eindruck, dass man insgesamt einen besseren Überblick gebrauchen könnte. Vllt würde es - jetzt ganz abgesehen von WBO - hier helfen, einfach umzustellen, die Politik an den Anfang, und dann den Beruf an sich. Und natürlich wäre eine genauere Beschreibung der politischen Ereignisse cool. Aber natürlich etwas utopisch für WBO - egal. Nachdem der Beitrag eh schon deutlich vorne lag, hatte ich keine Skrupel, was abzuziehen^^. - Und wenn ich so drüber nachdenke, wäre es vllt sinnvoller gewesen, bei Details abzuziehen als bei Stimmigkeit. Aber manchmal fließen die Kategorien halt ineinander. ;D

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: Dimalens Ehrung

      Sturmi antwortet Jerron (Teilnehmer > Jury)
      Außerdem verstehe ich nicht, warum es von der Tageszeit abhängt, wie man den Herrscher anredet, wo es doch eher um die Aspekte geht, die diese Namen repräsentieren. Oder ist irgendwo festgelegt, dass sich der Herrscher nur vor dem Mittagessen um den Aspekt "Kampf" kümmern darf?

      Das mit den Namen und den Zeiten war auch der Aspekt der Aufgabe, mit dessen verlangtem Konzept ich selber am meisten Probleme hatte, überhaupt fand ich die ganze Aufgabe - für mich - sehr schwierig diesmal.
      Ich schätze allerdings, das mit den Tageszeiten hat sich eben so ergeben, weil derjenige der drei Geister, die Dimalen in sich trug, der sich mit Kampf am besten auskannte, zum Beispiel sein Leben lang ein Frühaufsteher war, und deswegen morgens am fittesten war. Deswegen setzte man die Termine, bei denen es ums Budget für das Militär, anstehende Beförderungen, Truppenverlegungen etc. ging eben dann traditionell morgens an, weil man dann nicht nur mit Dimalen sprach, sondern auch von der Erfahrung des militärisch bewanderten Geistes profitieren konnte. Superdringende Angelegenheiten sind natürlich was anderes.
      Die Namen sind aber trotzdem in meinen Augen keine Titel oder Ränge, die Eltern geben ihrem Söhnchen bei der Geburt halt vier Namen statt nur einem. Wenn der Herrscher halt "Fürst Xaver Otto Herbert Friedrich der Große von Hohenzollern" heißt, wird er bei Militärbesprechungen halt mit "mein Fürst Otto" angesprochen, bei Handelsbesprechungen mit "mein Fürst Herbert" etcpp.

      Sturmi antwortet Lakyr (Teilnehmer > Jury)
      einen minimalen Abzug gibt es lediglich, da immer jeweils nur eine Person (der Herrscher) mit verschiedenen Namen angesprochen wird.
      Schade dass es da Abzug gab, ich finde "Bestimmte Personen" sind in diesem Fall "Die Herrscher der Stadt X" und in der Aufgabe stand nichts davon dass alle Angehörigen der gemeinten Personengruppe zur selben Zeit am Leben sein müssen. Das hättet ihr dann reinschreiben müssen.

      Kategorie: Mythologie
      Beitrag: Von der Abspaltung
      Sturmi antwortet Ehana (Teilnehmer > Jury)
      Bei den Texten handelt es sich ja um Mythen, das heißt Überlieferungen der Völker, und die Wahrheit wird in Überlieferungen immer verzerrt in die eine oder andere Richtung, die wahren Tatsachen bilden höchstens den kleinen Kern der Geschichte. Die Mythen bzw. das veraltete Wissen passen deswegen nicht wie ein Puzzle zusammen - man kennt ja bei uns sogar viele verschiedene Varianten von Märchen (Rotkäppchen...) und Mythen (Weltentstehung), in denen sich schon innerhalb von einer einzigen Geschichte die Einzelheiten munter von einander unterscheiden, wenn man sie in verschiedenen Regionen und von verschiedenen Leuten hört.
      Wie das damals genau und historisch wahr abgelaufen ist... das müßte ich mal genauer ausbasteln. Dass es dieses symbiotische Volk gibt auf der Welt, das weiß ich, aber ich hatte es vor der Aufgabenbearbeitung nur als vage, unausgebastelte Idee im Kopf.

      Kategorie: Historisches Regionales Ereignis
      Beitrag: Die Spinnenfluechter von Deerwe
      Sturmi antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)
      Ich wundere mich darüber, dass ich für "Die Veränderung hat deutliche Auswirkungen auf die Gesellschaft, in der sie passiert" nirgendwo Punkteabzug bekommen habe. Das war in meinen Augen der Punkt, den mein Beitrag nicht erfüllt. Aber vielleicht interpretiere ich "deutliche gesellschaftliche Auswirkungen" einfach nur anders.
    • Guten Morgen ihr Lieben! Von mir an dieser Stelle erst einmal ein riesiges DANKE für die guten Bewertungen bei meiner allerersten WBO! Ich hoffe ihr (die Jury) hatten trotz der nicht unaufwendigen Bewertungsarbeit auch ein wenig Freude und Spaß beim Lesen :)Im Folgenden werde ich mal die aufgekommenen Fragen der Jury in Kürze beantworten:

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      Kategorie: Tierart
      Beitrag: Tyk-Thy-Kaa
      Blaps Mortisaga antwortet der Jury

      Alpha Centauri: Ist Magie im Spiel? Zum Schluss muss ich noch sagen, dass für mich nicht klar war, wo das Verhalten der Nyn den Tieren gleichwertige Intelligenz
      attestiert.


      Nein, es ist keine Magie im Spiel und ja, du hast Recht, den Punkt mit der Intelligenz konnte ich nur andeuten, indem ich versucht habe, das Tier möglichst 'Merkwürdig' und irgendwie 'wissend' zu beschreiben (zum Beispiel bei dem Massaker).

      Sturmfaenger: Welche Vorkehrungen trifft man, um eine Heimsuchung durch die Tyk-thy-kaa abzuwehren? Sind hier kriegerische Massnahmen gemeint oder Opfergaben in großem Stil? Katapulte mit Tierkadavern in den anrückenden Schwarm oder so, oder einfach nur Rückzug in - welches? - Sichere Gelände? Insel? Festung? Käfig? In welchen Zeitabständen etwa kommen diese Angriffe vor?

      Es gab erst zwei Angriffe, die einzige Maßnahme ist das Opferritual. Dadurch, dass es erst zwei Angriffe gab, die willkürlich erschienen sind, konnte man das Tier noch nicht gorßartig erforschen, da sie ja scheinbar auch aus dem Nichts auftreten.

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      Kategorie: Städtisches Wahrzeichen
      Beitrag: Esq'r
      Blaps Mortisaga antwortet der Jury
      Vinni: Was die Stimmigkeit angeht, da frage ich mich lediglich, wie der Forscher sich da unten so sicher und selbstverständlich bewegen konnte. und kommt nun das Licht sofort zurück oder erst nach 9 Tagen? Und, letzte Frage, Tetraeder mit 3 Flächen? Wie geht das denn?

      Der Forscher ist nicht der erste 'Besucher' in Esq'r, weshalb bereits Kontakte bestanden und ebenso Informationen über die Lebensbedingungen bekannt waren. Das Licht kommt nicht sofort zurück, der 'kurze Moment' bezieht sich auf das Verschwinden des Lichtes aus dem See. Ein Tetraeder mit 3 Flächen gibt es nicht, schon klar, aber es handelt sich ja um Hüte, dementsprechend ist die untere Fläche keine eigentliche Fläche.

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      Kategorie: Landschaftlich markanter Punkt
      Beitrag: Rhaxrver
      Blaps Mortisaga antwortet der Jury

      Jundurg: Der Beitrag ist sehr stimmungsvoll, und schön erzählt. Ich hab nur ein bisschen das Gefühl, der Einblick in die Welt erfolgt durch ein kleines Fenster, was darum ist, sieht man nicht so gut. Zum Beispiel ist der poetische Anfang gut - aber ich wüsste gerne, wie er mit dem ganzen genau zu tun hat, wie das interpretiert wird.

      Die Epik zu Beginn versucht zu beschreiben, was Esq'r ist, wie man sich diese Welt vorstellt dort unten, nämlich als ein riesiges Wesen, das sozusagen die Welt in den Armen hält. (Inspiriert hat mich übrigens die Volvic Werbund mit dem Vulkan ;) )

      Elatan: Am Ende wird man mit der Frage entlassen, ob der Fels nun wirklich ein Fels ist - was ja auch explizit in Frage gestellt wird.

      Sobald ich bzw. das gehemnisvolle Völkchen da unten mehr darüber wissen, sage ich Bescheid! Ich könnte mir vorstellen, dass es weder Stein noch Tier noch Pflanze ist, sondern etwas anderes, das keine in unsere Kategorien passt.

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      Kategorie: Übernatürliche Wesenheit
      Beitrag: Eetas
      Blaps Mortisaga antwortet der Jury

      Snapshot: Die Beschreibung der Eetas klingt wie ein großer Regenwurm; sie leben unterirdisch und graben/schrauben/fressen sich durch die Erde - wie hört
      man dann ihre Rassel in den Höhlenräumen?
      Die Sache mit dem Anlocken von Fressfeinden spricht allerdings stark dafür, dass eine solche Mutation sich gerade NICHT durchsetzen würde.
      Zu den Vur'tee (so sie denn tatsächlich existieren, das bleibt unklar): Sie stehlen und fressen also Seelen, so weit, so scary. Aber dann heißt es plötzlich, dass sie auch über sie (und die Welt an sich) richten werden. Hä?

      Die Würmer erzeugen durch das Rasseln einen etwas größeren Hohlraum, wodurch die Rassel leicht echot. Mit der Mutation hast du vollkommen Recht! Vielleicht ist das Problem, dass sich die Viecher total schnell fortpflanzen und deshalb nicht unbedingt einen Nachteil haben, theoretisch könnte man es aber besser durchdenken xD. Die Vur'tee sind quasi das Letzte, was existieren wird. Irgendwann, wenn alle Seelen geholt worden sind, bleibt der Abgrund der Welten übrig und die Vur'tee, die über diesen und natürlich über die armen Seelen herrschen. Oder so :D

      Veria: Ui, was für Namen - wie spricht man Ghja'ceer und Esq'r denn aus? Gibt es denn andere intelligente/kulturschaffende Wesen, die sich ursprünglich unterirdisch entwickelt haben?

      Ghja'ceer, sprich: Gjakeer; Nein, es gibt sonst keine (soweit ich weiß).

      Heinrich: Für das nächste Mal würde ich mir aber wünschen, dass du den Beitrag nicht so auseinander ziehen würdest.

      Haha, tut mir Leid. Das habe ich nur getan, weil sonst immer Zeilenumbrüche in den Textblöcken waren und ich das furchtbar unschön fand :D
      Beyond Vega, Pollon Is.
      Betrachte die Bruchstücke.
    • Kategorie Mythologie, Amanita an Veria
      Veria an Amanita
      Frage: Wie begründest du denn den Abzug bei der Stimmigkeit? Wo siehst du einen Widerspruch?

      Bei den Maellairu habe ich nicht ganz verstanden, wieso der Seelentod ansteckend sein kann, obwohl er ja durch die geborgten Lebensjahre entsteht und wie es sein kann, dass es offenbar 500 Jahre lang geduldet wird, dass diese Gruppe jeden anderen Bürger des Reiches, der Kontakt zu ihnen aufnimmt, umbringt. Du schreibst zwar, dass es Probleme mit den Stadtwachen gab, aber da hätte ich mit mehr gerechnet, zum Beispiel auch mit Racheakten der übrigen Bevölkerung, Ausgrenzung dieser Gruppe etc.
      Ich gebe aber zu, dass das eigentlich nur ein Punkt hätte sein sollen, ich war da aber allgemein etwas sparsam und niemand hat die zehn Punkte für die Stimmigkeit bekommen.

      Kategorie Kriminalität und Konflikt, Projekt Heimatschutz (Teilnehmer > Jury)
      Erst einmal an alle danke für das Lob und die vielen Punkte

      Amanita antwortet Ehana
      Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, einen so ausführlichen Kommentar zu schreiben.
      Das Tech-Level ist zu diesem Zeitpunkt ähnlich hoch wie bei uns.
      Die Sache mit den Mindsets ist mehr arunisches Klischees als objektive Wahrheit. Phosphormagier gelten als bodenständig und bescheiden (oder als Femme fatale, schon der erste Widerspruch) und die Halogenmagier als zielstrebig, ehrgeizig und skrupellos. Sie waren beteiligt, weil Lebetinus schon vorher mit General Cressidus zusammengearbeitet hat. Die Phosphormagier wollten sie ins Boot holen, damit jemand ein Gegengewicht zu Brajana auf sarilischer Seite bilden können, die ja auch Phosphormagierin ist. Außerdem haben sie gedacht, dass die relativ leicht zu beeinflussen wären. Andere wären dann später dazu gekommen, aber dazu kam es ja nicht mehr.
      Ich hatte wirklich darüber nachgedacht, einen Kommentar der Professorin darunterzusetzen, wo sie den unsachlichen Schluss kritisiert, habe es dann aber doch gelassen, weil ich nicht wollte, dass es so klingt, als ob ich der Jury etwas vorweg nehmen wollte.

      Amanita antwortet lyrillies
      Die Disziplinarmaßnahmen des Alchimistenzirkels sind leider noch ein bisschen eine bastlerische Lücke. Rausschmeißen können sie nämlich niemanden, weil die Mitgliedschaft gesetzlich vorgesehen ist. Deswegen ist das auch ein bisschen vage geblieben.
    • Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: Schirmväter und Schirmmütter
      Teilnehmer > Jury
      Tjoa, 1 Juror (Lakyr) hatte vorgabenmäßig nix auszusetzen, die beiden anderen (Jerron und Sina) fanden nicht, dass das "richtige" Namen sind und haben je 3 Pkte abgezogen - kann ich nachvollziehen und will mich auch gar nicht beschweren. ;)

      @Sina: Ja, die christlichen Paten standen für die Idee natürlich - höhö - Pate. xD
      "n.N.U." steht übrigens für "nach Narilvas Untergang" und markiert als weltpolitisches Ereignis das Jahr 0 der Zeitrechnung (zumindest dieses Kulturkreises, aber an die ganze "Untergang von Narilva"-Geschichte muss ich eh nochmal ran...)

      @Lakyr:
      Eine Frage die sich mir jedoch stellte, war wie man die Vormundschaft rechtsgültig übernehmen und auch einem Dritten gegenüber nachweisen kann, wenn die Schirmelternschaft doch nicht offiziell festgehalten wird (außer bei reichen/adligen Kindern dann doch) - oder gar was passiert wenn mehrere behaupten Schirmeltern zu sein.

      Auch bei den Reichen ist die Dokumentation nicht unbedingt offiziell (in dem Sinne dass der Schreiber, der das dokumentiert, ein offizieller Beamter oder sowas ist - meistens ist das einfach derjenige, der halt Chronik/Stammbuch/wasauchimmer der Familie pflegt) - aber wenigstens isses mal schriftlich festgehalten. Wenn das, wie bei den allermeisten, nicht der Fall ist, kann man die Schirmelternschaft auch nicht urkundlich nachweisen. Dann bleibt nur der Rückgriff auf "Zeugenaussagen", wie's auch im Text steht:
      Für die normale Bevölkerung genügt das gesprochene Wort und die allgemeine Kenntnis darüber im weiteren Familienkreise vollauf

      @Jerron:
      Es wurde zwar gesagt, dass die Schirmeltern bei Tag mit dem einen, bei Nacht mit dem anderen Namen angeredet werden, aber zu welchem konkreten Anlass redet man sie mit dem dritten Namen an, welcher dann wohl ihr Eigenname ist?

      Öh, steht doch da? (Seite 2 unten)
      Nur am Schirmtag, dem Datum an dem der Schirmvater bzw. die Schirmmutter diese Verpflichtung auf sich genommen hat, spricht das Kind sie mit deren eigentlichen Vornamen an

      Also immer am Jahrestag (an dem die Schirmsache ja auch nochmal etwas gefeiert wird), um dran zu erinnern, dass die liebe Tante Karla sich zur Schirmmutter erklärt hat - da spricht das Kind sie dann auch mit "Karla" an.
      War das unklar? Ist das auch der Punkt, wo mir bei dir 3 Pkte Stimmigkeit abhanden gekommen sind?

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      Kategorie: Städtisches Wahrzeichen
      Beitrag: Die Seeschlange von Halsund
      Teilnehmer > Jury
      Die Abzüge in der Vorgabentreue (2-4 Punkte je Juror) finde ich voll angemessen und habe ich billigend in Kauf genommen, sonst weiß ich nicht ob mir zu der Aufgabenstellung überhaupt was eingefallen wäre. xD

      @Lakyr:
      Ein paar mehr Worte zu den tatsächlichen Hintergründen wären vielleicht ganz nett gewesen, hier wird ja am Ende ein bisschen was offen gelassen.

      Nun, äh, die letzten beiden Absätze spiegeln vollumfänglich den Kenntnisstand des Bastlers zu diesem Viech wieder. :lol:

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      Kategorie: Spiel und Sport
      Beitrag: Steinschwimmen im Gaves
      Teilnehmer > Jury
      @Veria:
      Allerdings will mir auch nicht ganz in den Kopf, warum sich die Jalger das antun - einzelne, zur Mutprobe, ja, aber dass sich da so viele dafür finden erscheint mir leider nicht ganz stimmig, trotz Siegerprämie.

      Also, ich bemerke bei mir selbst ja oft, dass ich beim Basteln immer viel zu vernünftig bin und meine Weltbewohner kaum jemals Dinge tun lasse, die ich selber einfach nur hirnrissig fände - obwohl mich die echte Welt immer wieder eines Besseren belehrt, was echte Menschen so alles (bereit sind zu) tun. Dieser WBO-Beitrag stellt diesbezüglich auch für mich quasi einen - höhö - Sprung ins kalte Wasser dar. ;D

      Wobei mir auch selber noch nicht 100%ig klar ist, WIE bescheuert und lebensmüde das Steinschwimmen ist. Klar, "jedes Jahr ernsthafte Verletzungen" (wobei, was ist "ernsthaft"?) und "auch Todesfälle alles andere als selten", also schon sehr bekloppt. Aber um es sich bildlich vorzustellen... wie groß genau sind die Steine? (Vermutung: Eher klein.) Wie hoch ist die Klippe, von der sie am Anfang springen? (Vermutung: Eher niedrig.) Wie krass ist die Strömung, und wie tief das Wasser? Das hab ich alles eher offen gelassen, weil ich selber nicht weiß, was den Teilnehmern zuzumuten ist, bevor man die Grenze von "Extremsport" zu "fahrlässige Tötung" überschreitet. %-)
    • Ich antworte jetzt auch mal...

      Kategorie: Tierart; Cyaral an Sturmfänger


      "Das "hundsgroß" als Größenangabe finde ich etwas unglücklich gewählt - da reicht das Spektrum von Chihuaha bis Bernhardiner. Da die Ziroc-Früchte kopfgroß sind, wird es wohl eher zwischen mittlerem und oberem Ende dieses Größenspektrums sein.
      "
      (jaa, ich bin zu blöd, um richtig zu zitieren...)

      Stimmt, daran hatte ich in dem Moment nicht gedacht. :pfeif: Weiß jetzt nicht, ob du eine Antwort erwartest, aber: ich meinte die Größe so großer Schäferhund/Malamute/Flat Coated Retriever, Weibchen vielleicht maximal bis zu Berner Sennenhund-Größe. Also so round about (großer) Wolf ;D Du hattest also Recht mit deiner Vermutung :thumbup:


      Kategorie: Übernatürliche Wesenheit; Cyaral an Heinrich
      "Eine Frage die sich mir gestellt hat, ist, wie lange es dauert, bis die
      Sonne geht und wieder kommt. Es klingt nach einer langen Zeit.

      Seltsam finde ich übrigens, dass du "um die 500 - 1000 Jahre" als genaue Zeit bezeichnest.
      "


      Eigentlich meinte ich mit der gehenden und kommenden Sonne den Tag/Nacht-Wechsel :pfeif: Aber so lange durchgehend Magie zu wirken ist auch bestimmt anstrengend genug...
      Ja guuuut, zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht wirklich entschieden, was deren Altersunterschied ist. Adelain hat aber irgendwann nach 1000 schon mit dem Zählen aufgehört, wenn man alt genug ist geschieht das wohl... Es müssten aber wirklich mindestend so 500-600 Jahre Unterschied sein. Ich hätte es wohl anders formulieren sollen :pfeif:
      Hüterin der Schrecken, Licht des Nordens, Akolythin des Herrn der Zeit (Zitat Merlin)

      Man kann WBs nicht in Fäkalien aufwiegen (Zitat Alkone)

      Hast du grade einen akustischen Kotz-Smiley gemacht? (Zitat Jundurg)
    • Kategorie: Mythologie

      Beitrag: Taverne des Verräters

      Teilnehmer > Jury

      Leider erschweren die unaussprechlichen Namen das Lesen und Verstehen aber sehr.
      Den Beitrag würde ich gern vertont hören wegen all der unaussprechlich
      erscheinenden Namen ... ;-) Zusammen mit der Tatsache, dass auf die
      Beteiligten mittels Neutrum-Pronomen verwiesen wird, sorgt das direkt
      für eine große Portion Fremdartigkeit. Wobei sich manchmal ein paar
      Inkonsistenzen im Text finden ("der Wirt", aber ein paar Wörter weiter
      "es" – aber was soll man machen, "das Wirt" klingt auch komisch?).
      Leider ein immerwiederkehrendes Problem, bei meinen Zr'ton Beiträgen. An sich werden alle Namen gesprochen, wie sie geschrieben werden, mit deutlicher Silbentrennung am Apostroph. Unser Sprechapparat ist nicht dafür gemacht, die Zr'ton-typischen Lautfolgen auszusprechen und natürlich klingt alles in unseren Ohren alles sehr ähnlich. Aber die Alternativen für mich wären gewesen, überhaupt keine Namen zu haben oder alles einzudeutschen, was ich beides nicht wollte.

      Durch die Es-Formulierung werden einzelne Formulierungen immer komisch klingen, aber wie du geschrieben hast, Ehana, was soll man machen?
      Als Außenstehender fragt man sich natürlich, was ein Trch'zon ist und
      wie ein solches (falls S'sth'ros' ... Elter, O'chot, ein solches ist)
      zum einen Vater eines Kindes und Mutter eines anderen sein kann. Dass
      das alles nicht näher erklärt wird, liegt wohl (wie auch bei anderen
      Beiträgen) an der In-world-Perspektive des Erzählers T'chor. Als Leser
      wird man trotzdem etwas unbefriedigt zurückgelassen. Vielleicht können
      ein einleitender Out-world-Absatz oder Fußnoten da helfen?
      Zunächst allgemein: Trch'zon sind die (so weit ich weiß) einzige intelligente Spezies auf Zr'ton und alle im Text vorkommenden Personen sind Trch'zon.

      Einen Absatz über die Fortpflanzung der Trch'zon zu schreiben, hätte dem Leser vielleicht schon geholfen, allerdings hätte das weiter vom eigentlichen Thema des Beitrags abgelenkt. Das ist bei meiner Welt immer so eine Sache: Ich will nicht eine Seite auf ein allgemeines Konzept verschwenden, dass zum Verstehen des Beitrag nicht unbedingt notwendig ist, das aber möglicherweise beiläufig in einem Satz erwähnt wird. In den Beiträgen soll es ja an sich um neu gebastelte Dinge gehen.
      Außerdem habe ich mich beim Lesen lange gefragt, wo der Text eigentlich
      hinwill und wann von der mythologischen Person die Rede ist. Als
      schließlich von Ros's'sth die Rede ist, kommen nur noch ein paar Sätze,
      dann ist der Beitrag zu Ende. Eine etwas falsche Schwerpunktsetzung und
      deshalb deutliche Abzüge beim Detailreichtum, der Beitrag ist zwar
      durchaus detailliert, aber an der falschen Stelle. Ich halte es aber für
      gut möglich, dass der Aufbau des Beitrags bzw. die Schwerpunktsetzung
      anfangs nicht so geplant war, die Einleitung dann länger wurde als
      gedacht und es am Schluss mit der Zeit ein wenig knapp wurde, jedenfalls
      ist mir das so auch schon einmal passiert.
      Wenn jetzt auch noch der zweite Teil des Beitrages vorhanden wäre, wäre das noch besser gewesen.
      Das habt ihr beide richtig erkannt. Ich war am Ende des Beitrags sehr in Zeitnot und konnte zu Ros's'sth dann eben fast nichts mehr schreiben. Ich bin froh, dass ich es überhaupt noch so hinschreiben konnte, dass man gemerkt hat, dass es sich bei Ros's'sth und S'sth'ros um ein und die selbe Person handelt.

      Zum Kontext des Beitrags vielleicht noch Folgendes: Er ist so angelegt, dass eine überarbeitete Version davon möglicherweise einmal Teil meines (auf Eis liegenden) Romanprojekt werden könnte. Zu diesem Zeitpunkt wäre der Leser bereits mit den Trch'zon und ihren Eigenheiten vertraut. Und auch Ros's'sth wäre dem Leser schon ein Begriff. Seine Geschichte wäre irgendwann zu einem früheren Zeitpunkt erläutert worden.
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Kategorie: Architektur/Bauten
      Beitrag: Die Karawanserei "Wüstenraupe"
      Lakyr antwortet Vinni und Sturmi (Teilnehmer > Jury)

      Vinni Bezüglich der Stimmigkeit frage ich mich, warum die Raupen den künstlichen Nachbau meiden: sie sehen so gut bzw. ist der Sehsinn derjenige, auf den sie sich ausschließlich verlassen? Erkennen sie Artgenossen nicht vielmehr auch an Bewegung, Geräuschen, Schwingungen?

      Sturmi Mich hätte noch interessiert ob es tatsächlich erwiesen ist, dass die Wüstenraupentaktik klappt - ob mal eine Wüstenraupe gesichtet wurde die dann abdrehte.

      Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob es die Wüstenraupen überhaupt gibt oder ob es sich um eine reine Legende handelt die die Herbergsfamilie zu ihrem Vorteil ausschlägt. Das hängt vor allem davon ab, ob es wirklich realistisch ist, dass ein solches Wesen existiert. Der Inworld-Autor geht jedenfalls offensichtlich davon aus, dass es Wüstenraupen gibt.
      Das mit der Wasserversorgung (was sowohl Vinni als auch Sturmi ansprachen) ist ein durchaus berechtigter Kritikpunkt, das werde ich auch ändern wenn ich das online stelle, ferner evt. auch das Baumaterial der vorherigen Wüstenraupe.

      Sturmi Beim Gebäude wird erwähnt, dass einige Zimmer durch einen Gang auf der Außenseite erreichbar sind, andererseits wurden extra keine Außenfenster eingebaut um die Tarnung nicht zu gefährden.

      Der Gang befindet sich innerhalb des Gebäudes auf dessen Außenseite (hätte ich natürlich etwas deutlicher schreiben können).

      Sturmi Gute Idee! Und hat sicher auch Spass gemacht, das mit Minecraft zu bauen *G*

      In der Tat. Die Wüstenraupe steht übrigens in der WB-Minecraft-Welt und ist hier sehen. :)

      Vielen Dank euch beiden für die konstruktive Kritik!
      Please remember the impotence of proof reading before posting.
    • Kategorie: Übernatürliche Wesenheit
      Beitrag: Maja-Unistù
      Heinrich antwortet der Jerron (Jury --> Teilnehmer)

      Jerron schrieb:

      Tja, und so ist jeder Juror bei einem halbgeträumten Haus, das irgendwie über einen eigenen Willen oder so verfügt, mal mehr oder weniger der Meinung gewesen, dass es sich dabei um ein "Wesen" handelt. Okay. Aber deswegen ganze 5 Punkte abziehen, ist schon äußert happig, Heinrich... Und worin besteht denn die von dir konstatierte Themaverfehlung?
      Ich konnte da keinen eigenen Willen erkennen. Es ist ein Traumgebilde, das einfach durch die Träume anderer existiert. Wo da das Wesen steckt, kann ich nicht erkennen. Ich bin normalerweise sehr großzügig mit der Auslegung, was noch innerhalb der Kategorie liegt, aber hier habe ich einfach kein Wesen gesehen und die Überschreitung der Kategorie ist für mich ein wesentlich deutlicher Einschnitt, als die Nichteinhaltung der Aufgabenstellung.
      Eine philosophische Grundsatzdiskussion darüber, was ein Wesen ist, wäre aber auf jeden Fall einen eigenen Thread wert und fände ich überaus spannend. Beim nächsten Mal würde ich das dann vielleicht anders sehen.

      Edit: Einen Punkt bei Vorgabentreue hatte ich abgezogen, weil das Haus nicht an einem Ort bleibt, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass sich die Aufgabenstellung auch so lesen lässt, dass dieser Punktabzug ungerechtfertigt war %-)
      -10,5 23 ∑ π
    • Mrs. Mortisaga schrieb:

      Kategorie: Übernatürliche Wesenheit
      Beitrag: Eetas
      Blaps Mortisaga antwortet der Jury

      Snapshot: Die Beschreibung der Eetas klingt wie ein großer Regenwurm; sie leben unterirdisch und graben/schrauben/fressen sich durch die Erde - wie hört
      man dann ihre Rassel in den Höhlenräumen?
      Die Sache mit dem Anlocken von Fressfeinden spricht allerdings stark dafür, dass eine solche Mutation sich gerade NICHT durchsetzen würde.
      Zu den Vur'tee (so sie denn tatsächlich existieren, das bleibt unklar): Sie stehlen und fressen also Seelen, so weit, so scary. Aber dann heißt es plötzlich, dass sie auch über sie (und die Welt an sich) richten werden. Hä?

      Die Würmer erzeugen durch das Rasseln einen etwas größeren Hohlraum, wodurch die Rassel leicht echot. Mit der Mutation hast du vollkommen Recht! Vielleicht ist das Problem, dass sich die Viecher total schnell fortpflanzen und deshalb nicht unbedingt einen Nachteil haben, theoretisch könnte man es aber besser durchdenken xD. Die Vur'tee sind quasi das Letzte, was existieren wird. Irgendwann, wenn alle Seelen geholt worden sind, bleibt der Abgrund der Welten übrig und die Vur'tee, die über diesen und natürlich über die armen Seelen herrschen. Oder so :D

      Nur noch kurz zum Rasseln: Das "Problem" ist einfach, dass ich von Beruf Akustik-Ingenieur bin. ;D Ich gehe einfach mal handwedelnd davon aus, dass eine Kombination aus Luft- und Körperschallübertragung ausreicht, dass man das Geräusch im "Wohnraum" hört, auch wenn der Wurm nicht so unhöflich seine Rassel direkt durch die Wand streckt. Und denke nicht allzu viel weiter drüber nach. ;)
    • Ich widme mich erstmal nur meine Beitrag zur Tierart-Kategorie und werde in den nächsten Tagen auch noch gucken, dass ich die Fragen zu den anderen Beiträgen beantworte. Außerdem will ich euch hier ja nicht gleich mit Textwänden erschlagen - darum häppchenweise. ;D

      Kategorie: Tierart
      Beitrag: Der Elrazferi
      Elatan antwortet der Jury
      Lyrillies: »Mir erschließt sich nicht wieso Tiere, die alles ertränken was ihnen unterlegen ist und über keine nennenswerten Verteidigungsmechanismen gegenüber ihnen überlegenen Wesen verfügt, Menschen so hilfsbereit gegenüber treten sollten. Das ist für mich leider ein recht großer Punkt. Gerade was Kinder angeht – Kinder können sie ja definitiv überwältigen: Gab es da nie Vorfälle, das kleine Kinder ertränkt wurden?«

      Ich hab mal deine Bewertung rausgepickt, Lyrillies, um genauer drauf einzugehen, aber ich werde auch versuchen, die Fragen von Alpha Centauri und Sturmfänger zu beantworten. :)

      Warum der Elrazferi keine Menschen als Beute sieht, ist eine gute Frage, deren Beantwortung wohl auch erklärt, warum sie Menschen helfen. Meine Idee dazu war, dass der Elrazferi den Menschen als sowas wie einen Artgenossen sieht. Natürlich gibt es große Unterschiede zwischen Mensch und Elrazferi und ein Mensch würde wohl sagen, dass diese Unterschiede überwiegen – allerdings müssen wir ja in diesem Falle von den Elrazferis ausgehen. Bestärkt werden diese Tiere in ihrem Glauben dadurch, dass Menschen ihnen wiederum auch Futter geben, wie ich am Ende des dritten Absatzes schrieb. Die Elrazferis sind Tiere, aber nicht völlig dumm. Vom geistigen Niveau her würde ich sie wohl mindestens auf die Stufe von Schimpansen stellen.

      Lyrillies: »Ein weiterer, aber nur wenig bedeutsamer Punkt, ist die Tatsache dass die Tiere zwar Rehe überwältigen können aber für erwachsene Menschen nicht gefährlich sind. Ein erwachsenes Reh ist ziemlich stark und wendig und schwer festzuhalten. Das könnten viele Menschen nicht und es scheint mir etwas unglaubwürdig, dass die Elrazferi zwar Rehe, aber keine Menschen fangen können.«

      Ich glaube, da habe ich Menschen über- bzw. Rehe unterschätzt.^^ Ich hatte aber auch ein wenig im Hinterkopf, dass Menschen, die sich dort in den Sümpfen herumtreiben, in aller Regel bewaffnet sind und einem Elrazferi mit einem Dolch schon ordentlich in Bedrängnis bringen können, wenn dieser sie nicht so packt, dass sie keine Möglichkeit haben, diesen zu ziehen und einzusetzen. Aber nein, du hast da schon recht. Wenn der Elrazferi aus dem Hinterhalt angreift, wie er es zu tun pflegt, hätte auch ein Mensch schlechte Karten.

      Sturmfänger muss ich recht geben, was die Details angeht. Ich muss mich da nochmal ransetzen – die überarbeitete bzw. ergänze Version gibt es dann auf meiner Homepage.
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    • Dann mal los:

      Kategorie: Tier
      Beitrag: Pakbaozia
      Vinni antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)


      Ja, ich sehe ein, dass man da hätte mehr Details bringen können, insbesondere zum Verhalten der Katzen und dem Bezug zu den Niasso :)

      Rilli: Bei der Stimmigkeit gab es ebenfalls einen kleinen Punkt Abzug, da ich mich gefragt habe, wie das Zusammenleben der Tiere und der Niasso genau – es klingt im Text so, als würden sie als normale Haustiere gehalten,


      Hauskatze gar nicht. Eventuell war das verwirrend, weil ich den Schlenker zu den Kitaru gemacht habe mit den einführenden Worten des Reiseschriftstellers. Die Kitaru sind diejenigen, die die Katzen hässlich finden (und als Haustier halten), die Niasso sind hingegen das Volk mit dem Bezug. Laut Aufgabenstellung musste das nicht das selbe Volk sein. ;) Jedenfalls sind die Katzen im Dschungel, wo ihnen die Niasso begegnen, wilde Tiere, allerdings ohne besondere Scheu vor den Niasso.

      Sturmi: Wie kann eine Katze kommen und den Schädel einer fast vergessenen Ahnin an sich nehmen, wenn die Schädel alle von den Familien bewahrt werden?


      Ich denke, das ist eher ein metaphysisches "Nehmen". Katze taucht auf, zeigt ihr "Schädelgesicht", in dem die Niasso die Schädel der Ahnen erkennen. Vielleicht glauben sie auch, dass die Katzen sonst einfarbig sind und erst durch dieses "Nehmen" die Fellzeichnung erhalten. Ich muss allerdings wirklich darüber nachdenken, was mit den Schädeln passiert - endloser Lagerraum wird in den Hütten nicht sein für Generationen an Vorfahren. :pfeif: Danke für den Hinweis, das mit dem Zwischenlager lasse ich mir durch den Kopf gehen.

      Kategorie: Mythologie
      Beitrag: Ylee, die Feuer bringt
      Vinni antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)


      Es war kein "großer" Mythos, sondern nur kleine Gründungslegende des Fahrenden Volkes, von daher nicht sehr spektakulär oder originell, war mir durchaus auch vorher klar. ;) Hätte vermutlich auch länger und detaillierter sein können.

      Heinrich: Warum folgen die Frauen jemandem, dem sie Neid entgegenbringen? Wer jemandem etwas neidet, wird versuchen, ihn zu übertrumpfen, ihn schlecht zu machen, ihm möglicherweise zu schaden, oder einfach zu meiden. Außerdem schreibst du "Ylee [...] gab sich keinem zu eigen." und doch hat sie Töchter und Enkel.


      Zum ersten Punkt: Ylee konnte anerkanntermaßen mehr als alle anderen, von daher war man wohl neidisch, ohne dass das aber den Anführerstatus geschmälert hat. Und nicht vergessen, wir befinden uns in der Mythologie, es ist nicht gesagt, ob es Ylee tatsächlich gab, ob sie tatsächlich Feuer tanzen konnte, oder ob das nur eine hübsche Geschichte ist, die eine besonders tolle Tänzerin mit den besonderen Familienstrukturen der Fahrensleute verknüpft. ;)
      Was den zweiten Punkt angeht: man kann ja wohl Sex haben und Kinder kriegen, ohne sich gleich einem Mann dauerhaft zu eigen zu geben. :eyebrow:

      Kategorie: Beruf
      Beitrag: Putzerfische
      Vinni antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)


      Auch das ein eher kleiner Beitrag, es freut mich, dass ihr ihn mit so netten Worten bedacht habt. :)

      Jundurg: Was mich verwundert ist, dass sich die Armen, die sich keine andere Arbeit finden, trotzdem die Haare lang lassen, obwohl das bei dem Beruf ja wirklich hinderlich ist (kann mir auch gut vorstellen, dass sich so ein Knoten unter Wasser gerne mal auflöst).


      Kurze Haare sind gesellschaftlich keine Option, wenn sie bei der Arbeit stören, werden sie zum Knoten gebunden, aber Abschneiden... das machen nur unzivilisierte Barbaren. ;) Kann aber gut sein, dass sie den Knoten noch mit irgendwelchen... Zeug verkleistern, das die Haare nicht aufgehen können. und wenn doch, es ist halt ein gefährlicher Beruf. ;)

      Platy: Beim Detailreichtum fehlten mir eine kurze Erklärung, wie es zu Migration in die Häfen kommt, wenn die Arbeit dort so schlecht angesehen und gefährlich ist, und eine Antwort auf die Frage, wie die Patrizier den Überfluss an Putzern gewährleisten (da die Putzer ja, soweit ich das verstanden habe, nicht bezahlt werden, wenn sie untätig sind).


      Stimmt, bei der Bezahlung hab ich nicht aufgepasst. :kopfkratz: Vielleicht gibt es einen Winzbetrag von den Patriziern für die Anwesenheit. Oder die Hafenbehörde hat das irgendwie geregelt - wer nicht immer da ist, darf nicht arbeiten *handwedel* Zurecht nicht ganz stimmig hier.

      Kategorie: Lokale Persönlichkeit
      Beitrag: Tanahareni
      Vinni antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)


      Freut mich, das euch die Geschichte gefallen hat :D Tanahareni liegt mir ja immer besonders am Herzen, daher freue ich mich hier besonders über nette Worte, auch wenn es nicht ganz für den Spitzenplatz gereicht hat. ;)

      Jerron: Wobei man sich jetzt darüber streiten könnte, ob das Töten von Kriegsgefangenen durch den Herrscher eine "gesellschaftliche" Konvention ist, wenn diese Handlung doch nur dem Herrscher bzw. dem Kriegsführer vorbehalten ist, aber ich lass das mal gelten. ;)


      Die gesellschaftliche Konvention sehe ich hier eher im Umgang der Gesellschaft mit Kriegsgegnern, Gnadenlosigkeit, Blutdurst, die Demütigung, dass der Anführer als Schauspiel auf der Siegesfeier gerichtet wird. Der König oder der Kriegsführer ist da nur die ausführende Person. Durch Skadakai bzw. die Weigerung des Königs kam überhaupt erst der Gedanke auf, dass es auch anders geht und eine weniger blutige Lösung vielleicht langfristig mehr bringt. Ja, da bin ich idealistisch. ;) Und nicht vergessen, Tanahareni ist eine mythologische Figur, von der ich noch nicht sagen kann, ob sie überhaupt existiert hat. König und Insel und Statue gibt es bestimmt, aber tatsächlich Skadakai... wer weiß ;)

      Kategorie: Ereignis
      Beitrag: der brennende Stern
      Vinni antwortet Jury (Teilnehmer > Jury)


      Ja, man kann darüber streiten, ob Astronomie/Astrologie Technologien sind. ;) Eine Abzug deswegen finde ich durchaus berechtigt. Ein bisschen gewundert hat mich, dass niemand fragte, warum die Supernova nicht auch in anderen Ländern bemerkt und mit Bedeutung versehen wurde. ich hatte mir schon eine schöne Erklärung zurecht gelegt, dass das ja sehr lange her war und vermutlich auch Marco Polo als er in China ankam nichts über historische Supernovae gewusst hat, die dort aufgezeichnet wurden, aber nicht in Europa, wo sie doch auch sichtbar gewesen sein müssten. *handwedel* Großer Zeitabstand und unterschiedliche Bedeutung von Himmelsbeobachtungen.

      Sina: Dass ein Volk nach einem ein Jahr andauernden kosmischen Ereignis anfängt dem Himmel zukunftsvorhersagende Kraft zu unterstellen und diese Ausdeuten zu wollen finde aber zumindest ich relativ ... unverwunderlich, da du es In-World aber gut begründet hast - ok.


      Das spielt ein bisschen in das oben gesagte hinein. Es ist alles sehr lange her und auch wenn die Supernova den Anstoß für den Aufschwung der Astrologie gegeben hat, muss es nicht heißen, dass ein ganzes Jahr farbige riesige Feuerbälle am Himmel standen. ich glaube schon, dass der Stern große Helligkeit erreichte und auch tagsüber sichtbar war - aber eben als Sternpünktchen am Himmel, dem nicht jeder die gleiche Bedeutung beimisst. Für die Astrologen und Astronomen sicherlich ein großes Ereignis - um so besser, wenn es mit den gemachten Vorhersagen zusammenpasst. ;)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!