[ASHENWELT] Die Zeit

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    • [ASHENWELT] Die Zeit

      Da meine Welt sich ganz gehörig von der realen Welt unterscheidet, habe ich mich mit dem Thema Zeit befasst. Dabei habe ich festgestellt, wenn man sich außerhalb des bekannten Rahmens bewegt, wird das echt schwierig. Daher wollte ich einfach mal um ein paar Hinweise bitten ; )


      Zeitblasen
      Die Welt ist bestimmt durch ihren ständigen Wandel und dem Fortschritt. Dies bezeichnet man als Zeit. Sie erfüllt den fünfdimensionalen Raum. Die Wahrnehmumg der Zeit ist ein Produkt aus dem Fortschritt und der Wahrnehmung desgleichen. Die Zeit ist der fortschreitende Prozess und deshalb unumkehrbar.
      Die Zeit ist kein einheitliches Gefüge. Der Raum ist von verschiedenen Zeitblasen erfüllt. Die Eigenschaft, die den Verlauf der Zeit in den Zeitblasen beschreibt, ist die Geschwindigkeit der Zeit. Es handelt sich dabei um keine absolute Eigenschaft, die Geschwindigkeit der Zeit ist nicht absolut bestimmbar, nur im Vergleich zu anderen Zeitblasen.
      Als Standardgeschwindigkeit wird die größte Zeitblase genommen, in denen die Ashen gesiedelt haben. Somit hat diese Zeitblase eine Zeitgeschwindigkeit von 1. Alle anderen Zeitblasen werden als Vielfaches von dieser Zeitblase betitelt. So ist die Zeitblase der Weißen Mark 1*0,5 mal so schnell (also halb so langsam) und die weit entfernte Blase der östlichen Kolonien sogar um das 8fache langsamer.
      Die Zeitblasen sind allerdings kein festes Objekt, sie wabern und besonders in Grenzgebieten zwischen den Zeitblasen kann es zu Problemen kommen. Eines dieser Probleme ist die Zweifacherscheinung. In Grenzgebieten kann es vorkommen, dass manche Objekte, Personen doppelt erscheinen oder auch Ereignisse doppelt geschehen. Andererseits kann es auch geschehen, dass diese einfach im Laufe der Zeit ausgetilgt werden und nie existiert haben. Was mit Lebewesen geschieht, denen das passiert, ist ungeklärt.
      Wandert man durch solche Gebiete, fällt einem das selber nicht auf, da die Wahrnehmung der Zeit sich nicht ändert. Doch von außen betrachtet erkennt man den schnelleren oder langsamerern Verlauf, sofern man es aus der nötigen Ferne betrachtet. Nur deshalb ist die Teilung in Zeitblasen auch möglich.

      Zeitfluss
      Dennoch ist die Zeit keineswegs nur ein absoluter Vorgang. Dahinter steckt ein komplexes System aus Zusammenhängen. Die Zeit wird durch eine fortlaufende Bewegung definiert. So ist es im Normalfall nicht möglich die Vergangenheit zu beeinflussen oder die Zukunft zu bewegen. Allerdings nimmt auch die Zeit Raum für sich in Anspruch und bildet damit eine 6. Dimension.
      Dieser Zeitraum allerdings ist nicht mit den anderen Dimensionen zu vergleichen. Im Gegenteil zerfasert die Zeit an genau definierten Enden. Würde man durch die Zeit reisen, dann würde das nur um eine Einheit in die Vergangenheit und drei Einheiten in die Zukunft gehen. In der Vergangenheit würde man mit der Zeit zerfressen werden, während man in der Zukunft zu dem Material werden würde, aus dem sich die Zeit zusammensetzt.
      Somit sind Beeinflussungen durch die zeit nur im geringen Maße möglich.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die Zeitblasen sind allerdings kein festes Objekt, sie wabern und besonders in Grenzgebieten zwischen den Zeitblasen kann es zu Problemen kommen. Eines dieser Probleme ist die Zweifacherscheinung. In Grenzgebieten kann es vorkommen, dass manche Objekte, Personen doppelt erscheinen oder auch Ereignisse doppelt geschehen.

      Warum? Wenn sich durch die Zeitblasen nur die Geschwindigkeit der Zeit ändert, dürfte es dazu eigentlich nicht kommen. Angenommen, ein Vogel fliegt die Strecke von A zu B zu C. A und C liegen in unterschiedlichen Zeitblasen, B an der Grenze. Eine unterschiedliche Zeitgeschwindigkeit bedeutet dann wohl, dass der Vogel von der einen Zone aus gesehen mehr Zeit von A nach B braucht als von B nach C, obwohl sagen wir mal die Entfernung gleich weit ist. Und natürlich vergeht in der einen Zone 1 Stunde, in der anderen z.B. 3 Stunden, bis der Vogel das Ziel erreicht. Aber ist nicht der Moment, in dem der Vogel ankommt, trotzdem in beiden gleichzeitig?
      Kann man mit einem Fernrohr vom Zentrum einer Blase eine andere beobachten und sieht, dass sich dort z.B. alles langsamer bewegt? (Welchen Einfluss hat das überhaupt auf das Licht, das von dort kommt, wird es an der Blasengrenze gebrochen?)

      Allerdings nimmt auch die Zeit Raum für sich in Anspruch und bildet damit eine 6. Dimension.

      Hm, öh, okay, das verstehe ich jetzt so noch nicht, wie du das meinst. ;)

      In der Vergangenheit würde man mit der Zeit zerfressen werden, während man in der Zukunft zu dem Material werden würde, aus dem sich die Zeit zusammensetzt.

      Zeit ist materiell? :o

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Warum? Wenn sich durch die Zeitblasen nur die Geschwindigkeit der Zeit ändert, dürfte es dazu eigentlich nicht kommen. Angenommen, ein Vogel fliegt die Strecke von A zu B zu C. A und C liegen in unterschiedlichen Zeitblasen, B an der Grenze. Eine unterschiedliche Zeitgeschwindigkeit bedeutet dann wohl, dass der Vogel von der einen Zone aus gesehen mehr Zeit von A nach B braucht als von B nach C, obwohl sagen wir mal die Entfernung gleich weit ist. Und natürlich vergeht in der einen Zone 1 Stunde, in der anderen z.B. 3 Stunden, bis der Vogel das Ziel erreicht. Aber ist nicht der Moment, in dem der Vogel ankommt, trotzdem in beiden gleichzeitig?
      Kann man mit einem Fernrohr vom Zentrum einer Blase eine andere beobachten und sieht, dass sich dort z.B. alles langsamer bewegt? (Welchen Einfluss hat das überhaupt auf das Licht, das von dort kommt, wird es an der Blasengrenze gebrochen?)


      Mhhh... generell würde ich sagen, du hast recht. Es geht vor allem um die Geschwindigkeit des Zeitverlaufs. Auf das Bezugssystem des Zeitverlaufs bezogen braucht der Vogel vier Stunden. Aber was ist mit dem Vogel selber? Er überquert die Blasengrenze und merkt nichts. Er fliegt einfach eine STunde weiter und ist am Punkt C angekommen. Für ihn sind also nur 2 Stunden vergangen. Wenn er jetzt beschließt zurückzufliegen, dann fliegt er wieder eine Stunde zum Punkt B. Für den Beobachter sind in diesem Moment aber weitere 3 Stunden vergangen. Das wirft also Fragen auf. Somit können Zeitblasen zu natürlichen Barrieren werden.

      Besonders, wenn man bedenkt, dass die Zeitblasen recht große Gebiete umfassen. Auf unsere Welt bezogen, wäre Europa eine Zeitblase und Richtung Russlan beginnt die nächste. Das würde in etwaigen Situationen, wie z.B. Kriege oder Nachrichtenwesen zu bestuimmten Beinträchtigungen kommen.


      Jundurg schrieb:


      Zitat
      Allerdings nimmt auch die Zeit Raum für sich in Anspruch und bildet damit eine 6. Dimension.

      Hm, öh, okay, das verstehe ich jetzt so noch nicht, wie du das meinst.


      Der Raum meiner Welt besteht aus 5 Raumrichtungen (genannt Dimensionen). In Anbetracht einer Raumvorstellung der Zeit würde die Zeit die 6. Dimension darstellen (was aber im Moment nur eine Hilfskrücke zur Beschreibung ist)

      Jundurg schrieb:

      Zitat
      In der Vergangenheit würde man mit der Zeit zerfressen werden, während man in der Zukunft zu dem Material werden würde, aus dem sich die Zeit zusammensetzt.

      Zeit ist materiell?


      Auch hier gilt, es ist Schwierig zu umschreiben. Wir leben in einem materiellen jetzt. In meiner Vorstellung baut sich das Jetzt in einem Zeitabstand von drei Einheiten auf, damit die Ereignisse auf ihr entstehen können. Weil dann aber unheimlich viel ungenutztes Jetzt sich irgendwann ansammelt, zersetzt es sich nach einer Einheit wieder. Das Bedeutet. Wir leben im Jetzt. Das Jetzt hat sich vor drei Tagen gebildet und wird in einem Tag abgebaut und ist nicht mehr. Mhhh... ich hoffe, man versteht was ich meine : )

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      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Das würde in etwaigen Situationen, wie z.B. Kriege oder Nachrichtenwesen zu bestuimmten Beinträchtigungen kommen.

      In Kriegssituationen hat ein Heer mehr Zeit für Pausen, und sich vorzubereiten. Bei Kämpfen an Blasengrenzen wirds aber wohl etwas kompliziert.^^

      Hm, aus einer Zone, in der die Zeit schneller vergeht, mit Fernkampfwaffen anzugreifen, dürfte ziemlich gut sein. Weil dann kann man 30 Pfeile abschießen in einer Zeit, in der die anderen nur einen schießen - die überqueren alle die Zonengrenze und kommen dort als Pfeilhagel an, mehr oder weniger gleichzeitig. Umgekehrt kommt nur immer ein Pfeil auf der anderen Seite an, und dem kann man leichter ausweichen...

      Mhhh... ich hoffe, man versteht was ich meine : )

      Kleinen blassen Schimmer, aber es klingt cool. :)

      Der Raum meiner Welt besteht aus 5 Raumrichtungen (genannt Dimensionen). In Anbetracht einer Raumvorstellung der Zeit würde die Zeit die 6. Dimension darstellen (was aber im Moment nur eine Hilfskrücke zur Beschreibung ist)

      Oh, dann hast du ja nur eine Dimension für die Zeit, also ganz normal. Ich vermute aber, du meinst irgendwie, dass 4. und 5te Dimension auch Zeit-Charakter haben, dass man also da in parallele Versionen einer Geschichte reinkommt?

      Ahja, und noch eine Frage: Gibt es auch Übergangsbereiche, in denen die Zeit nicht abrupt, sondern allmählich schneller vergeht? Und sind die Übergänge überhaupt abrupt, oder haben Blasengrenzen eine gewisse Breite (und sei sie auch im mikroskopischen Bereich)?

      Was passiert, wenn man sich auf einer Blasengrenze hinsetzt? Zum Beispiel so, dass die linke Hirnhälfte in einer anderen Blase sitzt als die andere? Oder auch einfach die Ohren, Augen, usw.?

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    • Jundurg schrieb:

      Hm, aus einer Zone, in der die Zeit schneller vergeht, mit Fernkampfwaffen anzugreifen, dürfte ziemlich gut sein. Weil dann kann man 30 Pfeile abschießen in einer Zeit, in der die anderen nur einen schießen - die überqueren alle die Zonengrenze und kommen dort als Pfeilhagel an, mehr oder weniger gleichzeitig. Umgekehrt kommt nur immer ein Pfeil auf der anderen Seite an, und dem kann man leichter ausweichen...


      So in etwa. Da die Welt aufgrund der Athmosphäre nur punktuell besiedelt werden kann, sind solche Überlegungen aber eher irrelevant.

      Jundurg schrieb:

      Oh, dann hast du ja nur eine Dimension für die Zeit, also ganz normal. Ich vermute aber, du meinst irgendwie, dass 4. und 5te Dimension auch Zeit-Charakter haben, dass man also da in parallele Versionen einer Geschichte reinkommt?


      Nein, die 4. und 5. Dimension sind auch einfache Raumdimensionen, die man betreten kann (sofern man die Möglichkeit dazu hat. Die Bewohner meiner Welt bewegen sich aber meist auf drei Dimensionen.

      Jundurg schrieb:

      Ahja, und noch eine Frage: Gibt es auch Übergangsbereiche, in denen die Zeit nicht abrupt, sondern allmählich schneller vergeht? Und sind die Übergänge überhaupt abrupt, oder haben Blasengrenzen eine gewisse Breite (und sei sie auch im mikroskopischen Bereich)?


      Eigentlich gibt es keine festen Blasengrenzen. Sie wabern immer hin und her und sind im Bereich von mehreren Metern bis Kilometer variabel. Das bedeutet, dass ein Ort an der Blasengrenze z unterschiedlichen Zeiten zu unterschiedlichen Blasen gehören kann. Und das wiederrum erzeugt diese seltsamen Effekte, dass etwas doppelt geschieht oder gleichzeitig geschieht und nicht geschieht (und damit kann es auch geschehen, dass an Phasengrenzen Dinge geschehen. Sie waren da, aber durch eine solche Verschiebung ist es möglich, dass sie halt nicht da waren - und weg sind sie).

      Jundurg schrieb:

      Was passiert, wenn man sich auf einer Blasengrenze hinsetzt? Zum Beispiel so, dass die linke Hirnhälfte in einer anderen Blase sitzt als die andere? Oder auch einfach die Ohren, Augen, usw.?


      Oh... interressant. meine erste Intention ist, dass sich die Person nur komplett in einer Blase aufhalten kann. Für denjenigen würde es also keine gravierenden Unterschiede machen,. Es würde nicht dazu kommen, dass sein rechtes Ohr schneller altert, als sein linkes. Als Erklärung würde ich meine Raumtheorie des Magiesystems hervorziehen. Ein Bewusstsein hält den Raum zusammen, sodass auch die Zeitblase keinen Raum mit Bewusstsein zerschneiden kann

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
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      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • dass etwas doppelt geschieht oder gleichzeitig geschieht und nicht geschieht (und damit kann es auch geschehen, dass an Phasengrenzen Dinge geschehen. Sie waren da, aber durch eine solche Verschiebung ist es möglich, dass sie halt nicht da waren - und weg sind sie).

      Damit das geht, muss es zu Zeit-Sprüngen kommen - dass ein Ding also in der Zeit etwas zurückgesetzt wird, wenn es eine Grenze überschreitet - nur dann kann es dazu kommen, dass es danach doppelt existiert.

      Natürlich kann es auf einer Seite regnen, und auf der anderen nicht, aber das ist ja dann nicht *dasselbe* Ereignis, sondern eine Hälfte eines Regens, der die andere fehlt.

      Waldbrände könnten interessant sein - da auf der einen Seite das Feuer viel länger brennt, bleibt es auf der anderen länger heiß. Wobei, wie die Hitze übertragen wird, ist wahrscheinlich auch noch kompliziert.
      Sagen wir, in der schnellen Seite steigt warme Luft auf, saugt dabei Luft aus der langsamen Seite an - da es dort langsamer ist, fühlt es sich aber an wie ein Sturm, obwohl es nur ein Luftzug ist?

      Wär lustig, wenn es Tierwelt gebe, die an die Zonengrenzen angepasst ist.

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    • Uh ein Zeitblasenkonzept, über sowas habe ich ja auch schonmal was ins Forum gestellt und ich denke man kann interessante Welten damit basteln und dein Konzept klingt ziemlich cool.
      Würde man durch die Zeit reisen
      Kann man durch die Ziet reisen oder war das nur zur Erklärung, wie man sich die Materialität der Zeit vorzustellen hat?
      Ich verstehe den Zeitfluss wie einen Eisklotz, auf den man mit einem Föhn zugeht. Die Zeit ist ein fester Block, dann taut sie auf und dann verdampft sie. Ist die Analogie passend?

      Macht Spaß deine Ideen zu lesen ^^
    • Vyserhad schrieb:

      Der Raum ist von verschiedenen Zeitblasen erfüllt.
      Klingt mehr nach Quantenschaum Schaum, anstatt nach einzelnen Blasen.


      Vyserhad schrieb:

      Im Gegenteil zerfasert die Zeit an genau definierten Enden. Würde man durch die Zeit reisen, dann würde das nur um eine Einheit in die Vergangenheit und drei Einheiten in die Zukunft gehen. In der Vergangenheit würde man mit der Zeit zerfressen werden, während man in der Zukunft zu dem Material werden würde, aus dem sich die Zeit zusammensetzt.
      Somit sind Beeinflussungen durch die zeit nur im geringen Maße möglich.
      Also würde sich ein hypothetischer Zeitreisender in der Ashenwelt auflösen, wenn er mehr als 1 Tag zurück reist, sprich 1/3 seines Körpers verlieren. Und bei Reisen in die Zukunft verwandelt er sich in was?


      Jundurg schrieb:

      (Welchen Einfluss hat das überhaupt auf das Licht, das von dort kommt, wird es an der Blasengrenze gebrochen?)
      Oder wirken langsamere Blasen gar dunkler, bzw. schnellere Blasen aus der Perspektive anderer Blasen heller?


      Vyserhad schrieb:

      Ein Bewusstsein hält den Raum zusammen, sodass auch die Zeitblase keinen Raum mit Bewusstsein zerschneiden kann
      Was würde passieren, wenn ein solches Zeitblasen-Universum auf einen Planeten mit Bewusstsein trifft? Eine gigantische Blase für diese Welt?
      Oder noch besser, wenn ein Planet erst dieses Bewusstsein bildet. 'Platzen' dann quasi ganz viele Blasen?
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Cooles Konzept auf jeden Fall, aber nicht ganz leicht zu durchschauen :D

      Können sich die Standorte von Blasen oder deren Geschwindigkeit auch ändern? Also dass eine Blase mit 1*0,5 irgendwann zu einer 1*0,9 oder so wird?

      Existieren diese Zeitblasen nur auf dem Planeten oder auch innerhalb des Planeten bzw im All um ihn herum?

      Werden die Zeitblasen von der Zentralen Blase der Ashen aus immer langsamer oder sind zwischendurch auch Blasen, die schneller als die Hauptblase laufen?
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Salyan schrieb:

      Existieren diese Zeitblasen nur auf dem Planeten oder auch innerhalb des Planeten bzw im All um ihn herum?


      Also, dieses Zeitblasensystem wird man wohl in einer Welt mit Planeten anwenden können. Meine Welt hat aber keine Planeten, sondern ist ein fünfdimensionaler-kugelförmiger Raum, in welchem sich schwebende Platten befinden. Eine dieser Platten ist dabei meine Hauptwelt. Das Wiederrum bedeutet, dass der gesamte kugelförmige-fünfdimensionale Raum mit Zeitblasen durchzogen ist und nicht vor irgendwelche Plattengrenzen (oder im Falle eines unseren ähnlichen Universums Planetengrenzen) halt macht.

      Jundurg schrieb:

      Damit das geht, muss es zu Zeit-Sprüngen kommen - dass ein Ding also in der Zeit etwas zurückgesetzt wird, wenn es eine Grenze überschreitet - nur dann kann es dazu kommen, dass es danach doppelt existiert.


      Mhhh... darüber muss ich nachdenken. Die Grenzen von den Zeitblasen sind nicht fest. Es kann also sein, dass man sich eine ganze Weile in einem solchen Zwischenbereich aufhalten kann. Das heißt, in diesen Zwischenbereichen können die seltsamsten Anomalien auftreten. Ich stelle mir sowas vor wie spontane Verlangsamungen, Verschnellerungen oder auch um solche Phänomene zu erklären: Verdopplungen und Auslöschungen. Das heißt es kommt zu Zeitsprüngen in solchen Anomalien aufgrund der Zeitgrenze.

      Jundurg schrieb:

      Natürlich kann es auf einer Seite regnen, und auf der anderen nicht, aber das ist ja dann nicht *dasselbe* Ereignis, sondern eine Hälfte eines Regens, der die andere fehlt.


      Oh... ja, das ist interressant. Wetterphänomene müssen ja an solchen Grenzen halt machen. Entweder das, oder solche Phönomene passen sich an die Zeit an. Da das Wetter auf meiner Welt ehe seltsame Züge annimmt, wäre auch letzteres möglich.

      Jundurg schrieb:

      Waldbrände könnten interessant sein - da auf der einen Seite das Feuer viel länger brennt, bleibt es auf der anderen länger heiß. Wobei, wie die Hitze übertragen wird, ist wahrscheinlich auch noch kompliziert.


      Waldbrände treten recht häufig auf. Da es keine festen Grenzen gibt, verhält es sich wie ein normales Feuer, dass sich ausbreitet. Nur von außen betrachtet erkennt man den Zeitunterschied.

      Jundurg schrieb:

      Wär lustig, wenn es Tierwelt gebe, die an die Zonengrenzen angepasst ist.


      Ohhh.... jaaa... Zeittiere.... Tiere, die von den Anomalien an solchen Blasengrenzen leben. Oder Tiere, die unabhängig von der Zeit sind.

      Tö. schrieb:

      Kann man durch die Ziet reisen oder war das nur zur Erklärung, wie man sich die Materialität der Zeit vorzustellen hat?
      Ich verstehe den Zeitfluss wie einen Eisklotz, auf den man mit einem Föhn zugeht. Die Zeit ist ein fester Block, dann taut sie auf und dann verdampft sie. Ist die Analogie passend?



      Man kann durch die Zeitreisen, theoretisch jedenfalls. Man kann die Zeit generell manipulieren. Sich schneller bewege (bis zur Grenze von drei Tagen!) sich langsamer bewegen (bis zur Grenze von 1 Tag) und sich durch die Zeit zurückbewegen (bis zur Grenze von einem Tag). Das heist, es ist generell möglich, aber nicht jeder kann das.

      Im übrigen... dein Bild ist schon nicht schlecht. Der Eisklotz ist das jetzt (umspannt den Augenblick -1 Tag und + 3 Tage) von Links kommt der Fön und Schmilzt den Eisklotz zu Wasserdampf. Dieser Wandert nach rechts und gefriert am rechten Rand des Eisklotzes. Wenn jetzt ein Wesen am linken Rand ist, verdampft es und landet rechts davon wieder als Teil des Eisblockes.

      Nemedon schrieb:

      Oder wirken langsamere Blasen gar dunkler, bzw. schnellere Blasen aus der Perspektive anderer Blasen heller?


      Ohhh... wären nette Effekte... Aber auch die Lichtverhältnisse sind in meiner Welt anders. Es gibt nämlich keine Sonne Monde und Sterne ; ) Ich denke, das würde gar niemandem auffallen....

      Nemedon schrieb:

      Was würde passieren, wenn ein solches Zeitblasen-Universum auf einen Planeten mit Bewusstsein trifft? Eine gigantische Blase für diese Welt?
      Oder noch besser, wenn ein Planet erst dieses Bewusstsein bildet. 'Platzen' dann quasi ganz viele Blasen?


      1. Die Zeitblasen würden sich verschieben, verschmelzen, teilen, neu entstehen und verändern bis sich alles ausgeglichen hat.
      2. Die Blasen würden nicht platzen, sie würden zu einer Blase werden. Die einzelnen Zeitblasen würden sich angleichen innerhalb kurzer Zeit und zu einer verschmelzen.

      Nemedon schrieb:

      Klingt mehr nach Quantenschaum Schaum, anstatt nach einzelnen Blasen.


      made my day!

      Salyan schrieb:

      Können sich die Standorte von Blasen oder deren Geschwindigkeit auch ändern? Also dass eine Blase mit 1*0,5 irgendwann zu einer 1*0,9 oder so wird?


      Da sage ich mal Ja! Wäre aber ein sehr langer Prozess...

      Salyan schrieb:

      Werden die Zeitblasen von der Zentralen Blase der Ashen aus immer langsamer oder sind zwischendurch auch Blasen, die schneller als die Hauptblase laufen?


      Ja, es gibt schnellere und langsamere Blasen. Dazu ist noch interessant: Je schneller die Blasen sind, desto weniger "Platz" gibt es zu den Zeitgrenzen, je langsamer die Blasen sind, desto mehr"platz" gibt es zu den Zeitgrenzen. Also das heist, bei einer Zeitplase mit dem Faktor 1 hat man 3 Tage in die Vergangenheit, und 9 in die Zukunft. bei einer Blase mit dem Faktor 0.3 sind es nur noch 1 Tag un 3 Tage, wohingegen es bei einem Faktor 2 zu 9 Tage und 27 Tage sind.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
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      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vyserhad schrieb:

      Allerdings nimmt auch die Zeit Raum für sich in Anspruch und bildet damit eine 6. Dimension.
      Das erinnert mich stark an die Relativitätstheorie von Albert Einstein, in der die Zeit die vierte Dimension nach unseren drei Raumdimensionen einnimmt.
      Eine Frage ergibt sich mir aber auch: Gibt es Bereiche, in denen es gar keine Zeit gibt? Und wenn ja, was ist dann dort? Wie "sieht es aus".

      Vyserhad schrieb:

      Nein, die 4. und 5. Dimension sind auch einfache Raumdimensionen, die man betreten kann (sofern man die Möglichkeit dazu hat. Die Bewohner meiner Welt bewegen sich aber meist auf drei Dimensionen.
      Respekt, ich habe mich nie an sowas rangetraut. Das wird schwer zu beschreiben sein, da Vier- und Fünfdimensionalität fernab unserer Vorstellungskraft liegt. Aber das heißt ja nicht, dass das bei allen Welten ist, im Gegenteil, ich denke, es ist sehr wahrscheinlich, dass das in anderen Welten anders ist.
      Was heißt, sie bewegen sich überwiegend auf drei Dimensionen? Können sie dazwischen wechseln. Wenn ja, wie?

      Vyserhad schrieb:

      Oder Tiere, die unabhängig von der Zeit sind.
      Das stelle ich mir interessant vor. Was heißt unabhängig? Vergeht für sie die Zeit überall gleich schnell? Oder kennen sie gar keine Zeit?

      Vyserhad schrieb:

      Aber auch die Lichtverhältnisse sind in meiner Welt anders. Es gibt nämlich keine Sonne Monde und Sterne ; ) Ich denke, das würde gar niemandem auffallen....
      Heißt das, dass es gar keine Licht gibt? Oder nur, dass es nicht von Himmelskörpern erzeugt wird?


      Insgesamt finde ich die Ideen sehr schön. Mal was ganz anderes. Bin gespannt auf deine Antworten und mehr Infos. ^^
    • Glafo schrieb:

      Das erinnert mich stark an die Relativitätstheorie von Albert Einstein, in der die Zeit die vierte Dimension nach unseren drei Raumdimensionen einnimmt.


      Genau! Nur, dass es nicht drei, sondern 5 Dimensionen gibt.

      Glafo schrieb:

      Was heißt, sie bewegen sich überwiegend auf drei Dimensionen? Können sie dazwischen wechseln. Wenn ja, wie?


      theoretischer weise schon, aber nicht jeder hat die Vorstellungsgabe und die Fähigkeit dazu. Mit aneren Worten - nur die wenigsten. Das Wechseln der Ebenen kann man sich folgendermaßen vorstellen. Wir bewegen uns nicht einfach so vom Fleck. Wenn wir gehen, wenden wir Energie auf, indem wir unsere Beine Bewegen. Wollen wir nach oben, ist das begrenzt, die Anziehungskraft zieht uns nach unten. Wir müssen schon einiges an Energie aufwenden, um di Anziehungskraft zu üverwinden. Das Fliegen, wäre dann die Bewegung in die dritte Dimension. Wenn wir nun in die 4. oder 5. möchten, müssen wir ebenfalls Energie aufwenden. Da wir uns das aber nicht vorstellen können, iwirkt es dann eher wie Magie. Aber das ganze basiert auch nur auf die Annahme, dass die Ashen nur in einen dreidimensionalen Raum leben und die vierte und fünfte Dimension ignorieren. So, dass mal als Zwischenerklärung... das füllt einen anderen Thread ; )

      Glafo schrieb:

      Gibt es Bereiche, in denen es gar keine Zeit gibt? Und wenn ja, was ist dann dort? Wie "sieht es aus".

      Oh ja... *strahlende Augen* Ja, sowas gibt es auch... hier findet keine Bewegung statt. Die Zeitgrenzen sind starr und werden nicht angefressen. Ansonsten sieht es aus, wie alles andere auch. Im übrigen... die Bewegung eines Körpers ist nicht von der Zeit abhängig. Wenn ich das so betrachte, dann gibt es daneben noch einen zweiten Zeitbegriff... mhhhh

      Glafo schrieb:

      Das stelle ich mir interessant vor. Was heißt unabhängig? Vergeht für sie die Zeit überall gleich schnell? Oder kennen sie gar keine Zeit?

      Ich weis noch nicht ; ) Möglich ist alles. Das war eher ein aufgreifen einer tollen Idee. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Wesen einen bestimmten Zeitsinn haben. Da fällt mir auf, dass ich noch einige Aspekte erarbeiten muss. Den Unterschied zwischen Zeitsehen und Zeitreisen, Manipulation von Zeit.

      Glafo schrieb:

      Heißt das, dass es gar keine Licht gibt? Oder nur, dass es nicht von Himmelskörpern erzeugt wird?


      Licht gibt es. Dieses kann aber von Gebiet zu Gebiet anders erscheinen. Im einem Gebiet mag es grün sein, dann weis oder gar rot. Das ist aber noch nicht ganz ausgearbeitet und gehört zu den Klimata meiner Welt. Diese umfassen Lichtverhältnisse, Wetter und Abfolge von Zyklen (ähnlich wie Tag und Nacht sowei Jahreszeiten....). Dazu ein ander mal mehr.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vyserhad schrieb:

      Nemedon schrieb:

      Oder wirken langsamere Blasen gar dunkler, bzw. schnellere Blasen aus der Perspektive anderer Blasen heller?
      Ohhh... wären nette Effekte... Aber auch die Lichtverhältnisse sind in meiner Welt anders. Es gibt nämlich keine Sonne Monde und Sterne ; ) Ich denke, das würde gar niemandem auffallen....
      Der Effekt kann doch trotzdem auftreten. Feuer strahlt z.B. ebenfalls Licht aus. Welche andere Lichtquelle(n) verwendest du stattdessen?


      Vyserhad schrieb:

      Nemedon schrieb:

      Was würde passieren, wenn ein solches Zeitblasen-Universum auf einen Planeten mit Bewusstsein trifft? Eine gigantische Blase für diese Welt?
      Oder noch besser, wenn ein Planet erst dieses Bewusstsein bildet. 'Platzen' dann quasi ganz viele Blasen?
      1. Die Zeitblasen würden sich verschieben, verschmelzen, teilen, neu entstehen und verändern bis sich alles ausgeglichen hat.
      2. Die Blasen würden nicht platzen, sie würden zu einer Blase werden. Die einzelnen Zeitblasen würden sich angleichen innerhalb kurzer Zeit und zu einer verschmelzen.
      D.h. bis es zu einem allgemeinen temporalen Ausgleich käme, wären die Zeitzonen chaotisch. Das dürfte lustige Effekte nach sich ziehen. ;) Doch widerspricht das nicht trotzdem deiner Aussage:

      Vyserhad schrieb:

      Ein Bewusstsein hält den Raum zusammen, sodass auch die Zeitblase keinen Raum mit Bewusstsein zerschneiden kann



      Vyserhad schrieb:

      Oder Tiere, die unabhängig von der Zeit sind.
      Das erinnert mich ein wenig an die Zeitmanipulationen meiner Chronomantie-Suna. Existiert in deiner Welt etwas Äquivalentes?
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
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    • Vyserhad schrieb:

      Das Wechseln der Ebenen kann man sich folgendermaßen vorstellen. Wir bewegen uns nicht einfach so vom Fleck. Wenn wir gehen, wenden wir Energie auf, indem wir unsere Beine Bewegen. Wollen wir nach oben, ist das begrenzt, die Anziehungskraft zieht uns nach unten. Wir müssen schon einiges an Energie aufwenden, um di Anziehungskraft zu üverwinden. Das Fliegen, wäre dann die Bewegung in die dritte Dimension. Wenn wir nun in die 4. oder 5. möchten, müssen wir ebenfalls Energie aufwenden.
      Das wirkt alles extrem gut durchdacht.
      Obwohl es sich unserer Vorstellung entzieht, schaffst du es, das ziemlich gelungen zu definieren und zu beschreiben.

      SO habe ich das Wechseln zwischen Dimensionen noch nie gesehen, aber es ist logisch.

      Eine Frage deswegen habe ich aber doch noch: Zum Fliegen muss man die Gravitation überwinden. Muss man auch um in die vierte und fünfte Dimension zu kommen Kräfte überwinden? Wenn ja, wie wirken die? (Falls die Antwort zu abstrakt wäre, könnte ich das verstehen ^^)
    • Heyho Vyserhad, musste mich mal kurz einlesen, aber ich denke, dass ich bis hierhin alles erfolgreich verarbeiten konnte :D

      Zuerst ein allgemeines Feedback: Ich finde dein Weltenkonzept sehr interessant. Es hat viel Potential für interessante und verworrene Geschichten und - was mir am besten gefällt - es beschäftigt sich mit dem Thema Zeit! Wer mich kennt, der weiß ja schon, dass ich mich gerne mit solchen 'Konstrukten' beschäftige, über die sich gut nachdenken und philosophieren lässt. Das Thema Zeit ist da neben dem Thema Realität mein Favorit :lol: Bin also gespannt, was sich in Zukunft noch herausbilden wird. :thumbup:

      Nun ein paar Fragen:

      Ich hoffe, dass ich alles richtig verstanden und nichts überlesen habe - falls dem so ist, dann baut dein Zeitkonzept ja auf der Annahme auf, dass eigentlich nur die Gegenwart 'immer' verfügbar ist. Vergangenheit zerfasert und Zukunft muss sich (während der Gegenwart) noch bilden.

      Dann wäre es theorietisch also nicht möglich, den 'Zeitstrahl' so zu krümmen, dass sich Zukunft und Vergangenheit verbinden (Wurmloch zB.)?

      Und was ich mich auch noch frage ist, ob du grundsätzlich von einem Determinismus ausgehst oder ob sich Parallelrealitäten bilden können, zB. wenn sich die Blasen berühren und sich Ereignisse verdoppeln. Wäre es dann möglich, dass mein zweites Ich anders handelt, als mein Ich-Ich? Wie ist das mit der 'Seele', wenn ich mich verdoppele, 'steuere' ich dann zwei Realitäten oder wie könnte das aussehen? :kopfkratz:


      Liebe Grüße!
      Beyond Vega, Pollon Is.
      Betrachte die Bruchstücke.
    • Nemedon schrieb:

      Der Effekt kann doch trotzdem auftreten. Feuer strahlt z.B. ebenfalls Licht aus. Welche andere Lichtquelle(n) verwendest du stattdessen?


      Das ist noch nicht ganz klar. Jedenfalls ist es aufgrund des fünfdimensionalen Raumes nicht möglich, dass es eine Sonne gibt. Ich schwanke zwischen einem luminiszierenden Himmel oder kaltleuchtenden Sol-steinen. Oder beides. Wollte ich mit den Klimata der Welt ausbauen.

      Nemedon schrieb:

      D.h. bis es zu einem allgemeinen temporalen Ausgleich käme, wären die Zeitzonen chaotisch. Das dürfte lustige Effekte nach sich ziehen. Doch widerspricht das nicht trotzdem deiner Aussage:


      nein, meine Aussage bezog sich auf einen Raum mit einem Bewusstsein, deine auf einen Raum, der noch kein Bewusstsein hat. Es findet Neuschöpfungsprozesse statt... damit ist eigentlich auch schon gegeben, dass die Raumtheorie meines Magiekonzeptes mit der Zeit in Verbindung steht.

      Nemedon schrieb:

      Das erinnert mich ein wenig an die Zeitmanipulationen meiner Chronomantie-Suna. Existiert in deiner Welt etwas Äquivalentes?

      Die sind jetzt gar nicht gebastelt. Aber ja, sowas in der Art gibt es auch. Zeitmanipulation im Laufe des zeitfenster von 1:3 finden statt... Spezielles ist da aber nicht ausgebaut. Interessant ist, dass es auch "Zeitreise" in die Vergangenheit gibt. Dies läuft über Erinnerungen. Man befindet sich nicht wirklich in der Vergangenheit, sondern in ein geschaffenes Aquävalent davon. Dabei ist es aber keine neue Zeitlinie, sondern nur die sich stetig wiederholende Erinnerung.

      Glafo schrieb:

      Eine Frage deswegen habe ich aber doch noch: Zum Fliegen muss man die Gravitation überwinden. Muss man auch um in die vierte und fünfte Dimension zu kommen Kräfte überwinden? Wenn ja, wie wirken die? (Falls die Antwort zu abstrakt wäre, könnte ich das verstehen ^^)


      Ja, muss man. Dabei muss man zwischen den Vorgang des wahrnehmens und des übertretens unterscheiden. Wie die Kräfte jetzt aussehen, kann ich nicht beschreiben. Hüpfen reicht nicht, bis zu einem gewissen Grad kann es aber auch ganz simpel sein, sich durch die 4. und 5. Dimension zu bewegen. Man muss nur wissen, wie.

      Mrs. Mortisaga schrieb:

      Ich hoffe, dass ich alles richtig verstanden und nichts überlesen habe - falls dem so ist, dann baut dein Zeitkonzept ja auf der Annahme auf, dass eigentlich nur die Gegenwart 'immer' verfügbar ist. Vergangenheit zerfasert und Zukunft muss sich (während der Gegenwart) noch bilden.


      Genau!

      Mrs. Mortisaga schrieb:

      Dann wäre es theorietisch also nicht möglich, den 'Zeitstrahl' so zu krümmen, dass sich Zukunft und Vergangenheit verbinden (Wurmloch zB.)?


      Nein, das ist nicht möglich. weil die Vergangenheit gar nicht existiert. Es gibt kein Raum dafür. Außer die eine Zeiteinheit. Dorthin kann man sich schon bewegen.

      Mrs. Mortisaga schrieb:

      Und was ich mich auch noch frage ist, ob du grundsätzlich von einem Determinismus ausgehst oder ob sich Parallelrealitäten bilden können, zB. wenn sich die Blasen berühren und sich Ereignisse verdoppeln. Wäre es dann möglich, dass mein zweites Ich anders handelt, als mein Ich-Ich? Wie ist das mit der 'Seele', wenn ich mich verdoppele, 'steuere' ich dann zwei Realitäten oder wie könnte das aussehen?


      Nein, es gibt keine Paralleluniversen. Selbst wenn sich Personen oder gar Ereignisse verdoppeln würden und sie anders sich verhalten oder verlaufen, dann wäre es, als wenn es einfach zwei verschiedene Personen oder Ereignisse wären. Selbst eine Manipulation in der kurzen Vergangenheit löst keine Parallele Welt aus. Sollte jemand einen halben Tag zurückreisen (durchaus im Bereich des möglichen wäre), dann ist er da, als wenn er dorthin gehört. Allerdings wirft das die Frage auf, was passiert dann mit der eigentlichen Gegenwart... Sie wird sich wohl ändern und einen anderen Weg einschlagen.

      Interressant dabei. Wer durch die Zeit reist, landet an einem Ort, wo es keine Bewegung gibt... außer man selber. Eigentlich verlässt ein zeitreisender den Fortschritt der Zeit und landet in Abbilder der Vergangenheit und in Abbilder möglicher Zukünfte. Dabei läuft für ihn die Zeit aber weiter, was bedeutet, dass irgendwann die Zeit sich aufzulösen beginnt. (in der Vergangenheit) oder er in die Gegenwart gelangt (Zukunft).

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vyserhad schrieb:

      Ich schwanke zwischen einem luminiszierenden Himmel oder kaltleuchtenden Sol-steinen. Oder beides.
      Auf jeden Fall beides gut. :)

      Vyserhad schrieb:

      Interessant ist, dass es auch "Zeitreise" in die Vergangenheit gibt. Dies läuft über Erinnerungen. Man befindet sich nicht wirklich in der Vergangenheit, sondern in ein geschaffenes Aquävalent davon. Dabei ist es aber keine neue Zeitlinie, sondern nur die sich stetig wiederholende Erinnerung.
      Das ist bisher auch der einzig logische Fall einer Zeitreise in die Vergangenheit, auf den ich gestoßen bin. Wenn man die Vergangenheit beeinflussen kann, entstehen zwangsweise logische Fehler ...

      Vyserhad schrieb:

      Ja, muss man. Dabei muss man zwischen den Vorgang des wahrnehmens und des übertretens unterscheiden. Wie die Kräfte jetzt aussehen, kann ich nicht beschreiben. Hüpfen reicht nicht, bis zu einem gewissen Grad kann es aber auch ganz simpel sein, sich durch die 4. und 5. Dimension zu bewegen. Man muss nur wissen, wie.
      Vielen Dank für die Antwort.

      Vyserhad schrieb:

      Es gibt kein Raum dafür. Außer die eine Zeiteinheit. Dorthin kann man sich schon bewegen.
      Das konnte ich nicht verstehen ...
      Könntest du das nochmal umformulieren? Vielleicht krieg ich es ja dann ...

      Vyserhad schrieb:

      Selbst eine Manipulation in der kurzen Vergangenheit
      Wie geht das jetzt?

      Vyserhad schrieb:

      Interressant dabei. Wer durch die Zeit reist, landet an einem Ort, wo es keine Bewegung gibt... außer man selber. Eigentlich verlässt ein zeitreisender den Fortschritt der Zeit und landet in Abbilder der Vergangenheit und in Abbilder möglicher Zukünfte. Dabei läuft für ihn die Zeit aber weiter, was bedeutet, dass irgendwann die Zeit sich aufzulösen beginnt. (in der Vergangenheit) oder er in die Gegenwart gelangt (Zukunft).
      An diesem Ort könnte der Zeitreisende doch dann auch nicht die Zeitlinie beeinflussen, aus der er kommt, habe ich da richtig verstanden?