[Silaris] Umgang mit Giften

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    • [Silaris] Umgang mit Giften

      Diese Geschichte war eigentlich als Ersatz für den Adventskalender gedacht, aber nachdem dort ja noch alle Türchen gefüllt werden konnten, jetzt hier.

      Umgang mit Giften


      Der Staatslenker in seiner schwarzen Uniform blickte streng von seinem Porträt an der Wand auf die Jugendlichen im Speisesaal hinab. Vom Plaudern konnte sie das nicht abhalten.
      Die meisten Schüler ließen sich ihr Frühstück schmecken, doch am Tisch der Phosphormagier saßen vier junge Menschen, zwei Mädchen und zwei Jungen, die sehr bleich und schweigsam wirkten. Einer von ihnen kaute lustlos auf einer Scheibe Brot herum, die nicht kleiner werden wollte, bei zwei anderen waren die Teller komplett leer.
      Eine gleichaltrige Phosphormagierin mit Namen Brajana beobachtete die vier. Sie wusste genau, was ihnen den Appetit verdorben hatte. Direkt nach dem Frühstück stand ihnen praktischer Unterricht im Fach „Umgang mit Giften“ bevor. Eloran, der oberste Phosphormagier von Elasvaihja, der diesen Unterricht abhielt, hatte ihnen das, was auf sie zukommen würde, in den dunkelsten Farben ausgemalt. Sie brauchten wohl etwas Aufmunterung.
      „Ihr müsst keine Angst haben. Das ist einfach nur eine weitere Herausforderung. Denkt doch an das Winterzelten. Das haben wir doch super hinbekommen. Es gehört dazu auch mal etwas Unangenehmes auszuhalten. Ihr müsst etwas essen, damit ihr genug Kraft habt.“
      Sie nahm einen weiteren Bissen von ihrem Brot mit Rührei und Speck. Die anderen motivierte das aber nicht dazu es ihr gleich zu tun. Brajana ahnte bereits, dass das nicht gut gehen konnte. Größere elementarmagische Aufgaben vollbrachte man nicht mit nüchternem Magen. Sogar der ständige Kontakt zu ihrem Element um sie herum, den sie normalerweise gar nicht mehr wahrnahm kostete Energie. Sie aß regelmäßig viel mehr als für sechzehnjährige Mädchen üblich war und nahm trotzdem nicht zu.
      „Hast du denn gar keine Angst?“, fragte eine der Jungen.
      „Es gibt keinen Grund dafür“, sagte Brajana. „Wir können das alle aushalten.“
      Brajana fürchtete sich tatsächlich nicht vor der Unterrichtsstunde sondern setzte einige Hoffnungen in sie. Wenn sie sich im Umgang mit Giften bewährte, konnte sie später in der Schädlingsbekämpfung arbeiten. Sie seufzte. Bevor im Alter von zwölf Jahren die Phosphormagie bei ihr festgestellt worden war, hatten ihre Eltern und auch Brajana selbst sich etwas ganz anderes für die Zukunft vorgestellt. Wenn die Alternative aber darin bestand in stinkenden Hallen zu stehen, um Dünger aus Gülle zu produzieren, war das immer noch besser. Es hörte sich zumindest spannender an.

      Kajan, der Schülersprecher, erinnerte sich wieder einmal an seine Pflichten und forderte die anderen dazu auf ruhiger zu sein. Kajan war Sauerstoffmagier, natürlich. Angeblich kam es in Sarilien ja nur auf die Leistung an, aber in Wirklichkeit wurden immer wieder Leute mit den gleichen Elementen für solche Aufgaben ausgewählt. Phosphormagier waren nie darunter. Die Schuluniform war bei allen gleich, doch das Elementsymbol auf der Stirn nicht.
      Kajan zwinkerte Brajana zu, als er ihren Blick bemerkte. Offensichtlich schätzte er ihre Gründe dafür ihn anzusehen völlig falsch ein. Sie hatte einmal den Fehler gemacht sich mit einem Sauerstoffmagier zu treffen. Nur heimlich, weil es ihm peinlich war, mit ihr gesehen zu werden. Er hatte allen Ernstes geglaubt, dass sie trotzdem mit ihm ins Bett gehen würde. Manche Leute hatten Vorstellungen. Das Thema Sauerstoffmagier war für Brajana jedenfalls beendet. Ihre ersten Erfahrungen hatte sie stattdessen in den Ferien mit Jungen ohne Elementarmagie gesammelt. Für die war sie recht attraktiv mit ihren langen hellblonden Haaren, die in Sarilien recht selten waren. Hier spielte das Aussehen aber keine große Rolle, dafür war es den meisten viel zu wichtig, ob die Elemente zusammenpassten oder nicht.
      Die Sprecherin von Brajanas Jahrgang glaubte jetzt auch sich wichtigmachen zu müssen. Brajana hörte nicht hin. Uriena war Chlormagierin und niemand außer den Lehrern verstand, warum sie für eine verantwortungsvolle Position geeignet sein sollte. Die Kohlenstoffmagier, die sie zum Ruhigsein aufgefordert hatte, ignorierten sie auch. Brajana lächelte. Manchmal wünschte sie sich auch Kohlenstoffmagierin zu sein. Deren Aufgaben waren sehr viel interessanter und abwechslungsreicher. Auch sie würde gerne kunstvolle Moleküle herstellen, die Medikamente, Duftstoffe, Gifte und so viel mehr verwendet werden konnten.
      Selbst manche Lehrer glaubten, dass Brajana das falsche Element hatte, dass sie für ein Leben als Phosphormagierin „zu schade“ war. Ein wenig fühlte sie sich dadurch geschmeichelt, aber der Ärger war stärker. Was wäre wenn brachte ihr schließlich nichts. Außerdem hatte sie auch schon zu hören bekommen, dass ihre Verbindung zu ihrem Element besonders stark sein musste, weil sie mit so wenig Mühe immer noch überall durchkam.

      Es half alles nichts, jetzt stand der Unterricht im Umgang mit Giften an.
      „Kommt, gehen wir los.“
      Die anderen würden wahrscheinlich sowieso nichts mehr essen.
      Die fünf Phosphormagier waren nicht die einzigen, die sich auf den Weg zum Unterricht machten. Auf dem Weg, den Brajana und ihre Gruppe einschlugen, wurde es jedoch bald weniger. Der Unterricht im Umgang mit Giften fand in speziellen Räumen im Keller statt damit niemand anderes dadurch gefährdet wurde.Auf der Treppe nach unten waren die fünf dann ganz alleine. Jedenfalls bis ihnen Uriena mit vier Chlormagierkumpanen entgegenkam. Darauf hätte Brajana bestens verzichten können.
      Uriena rümpfte demonstrativ die Nase als sie die Phosphormagier sah. Ihre drei Freunde stellten sich so neben ihr auf, dass sie den Gang versperrten. Eigentlich hätten die fünf Phosphormagier bei einer Schlägerei zahlenmäßig die besseren Karten, doch Brajana wusste, dass die anderen direkten Konfrontationen möglichst aus dem Weg gingen.
      „Da hat die Dusche gestern Abend auch nichts mehr gebracht, was?“
      Sie hatten bereits seit einer Woche ausschließlich theoretischen Unterricht und rochen garantiert nicht nach Mist.
      Brajana zeigte nach oben. „Hier geht’s hoch. Dann seid ihr ganz schnell von uns weg.“
      „Aber nicht doch. Ihr müsst erstmal desinfiziert werden, wer weiß, mit was ihr uns andere sonst noch ansteckt.“
      Mit einer betont lässigen und völlig überflüssigen Geste rief Uriena Schwaden von Chlor zu sich, die den einzigen Weg nach unten versperrten. Die anderen Phosphormagier schauten Brajana fragend an.
      Sie wusste, dass Eloran das bestimmt nicht als Entschuldigung für ein Zuspätkommen akzeptieren würde. „Kommt, kurz Luft anhalten, dann geht das schon.“
      Es war schließlich nicht das erste Mal, dass Uriena so etwas brachte. So lange niemand ernsthaft zu Schaden kam, ließen die Lehrer sie gewähren. Uriena wusste aber auch, dass nichts passieren durfte.
      Jedenfalls glaubte Brajana das, bis sie versuchte, durch das Chlor hindurchzugehen. Die Wirkung war sofort zu spüren. Ihre Augen und ihre Kehle brannten und es schien viel mehr zu sein als vorhin. Warum ihr das so vorkam merkte Brajana recht schnell. Uriena sorgte dafür, dass das Chlor ihr folgte. Die anderen standen immer noch auf der anderen Seite und schauten zu, die Phosphormagier ängstlich, die Chlormagier mit hämischem Grinsen.
      Brajana merkte, dass sie die Luft nicht mehr lange anhalten konnte. Sie machte ein paar Schritte zurück. Wenn Uriena das unbedingt wollte, sollte sie es haben, man musste vernünftig bleiben.
      Für Uriena war das jedoch kein Grund aufzuhören. Panik kroch in Brajana hoch. Wie immer in solchen Situationen nahm sie ihr Element viel stärker wahr als sonst. Doch das half ihr nicht. Auf das Chlor hatte sie keinen Einfluss.
      Aber in Urienas Körper gab es jede Menge Phosphoratome, die dabei halfen, Energie in ihrem Körper von einem Ort zum anderen zu transportieren, auch die, die nötig war, um das Chlor weiterhin zu kontrollieren. Brajana konnte sie einfach stoppen.
      Sie hatte noch nie zuvor versucht, Phosphor im Körper eines anderen Menschen zu beeinflussen, aber es ging sehr einfach. Wie ein Lied, an das sie sich einfach anpassen musste, bis sie mitsingen und die Töne ändern konnte.
      Alles ging ganz schnell. Das Chlor sank auf den Boden herab, sodass Brajana mit dem Kopf darüber schaute und endlich wieder atmen konnte. Uriena lag am Boden, rang nach Luft und wirkte völlig panisch.
      Gedanken rasten durch Brajanas Kopf. Was war da nur passiert? Was hatte sie getan? Offenbar hatte sie da eine ganze Kettenreaktion ausgelöst statt präzise zu bewirken, was sie wollte. Das musste sie in Ordnung bringen irgendwie. Sie hasste Uriena, aber nicht so sehr. Sie versuchte wieder auf das Lied zu hören, das jetzt anders klang, es musste wieder so werden wie vorher.

      Bevor sie es zu Ende führen konnte, rief eine aufgebrachte Männerstimme. „Brajana, was hast du getan?“
      Eloran war hinter ihnen die Treppe heruntergekommen. Er achtete nicht weiter auf die anderen Schüler, die alle durcheinander redeten um ihre Version der Ereignisse loszuwerden.
      „Weg von ihr!“, rief er Brajana zu und sie wusste, dass er damit auch ihre Gabe meinte.
      „Ich versuche nur…“
      „Ich mach das!“
      Er kümmerte sich um Uriena während Brajana mit dem Rücken gegen die Wand sank. Das Chlor war verschwunden, vielleicht hatte irgendeiner von Urienas Freunden dafür gesorgt.
      Uriena konnte wieder aufstehen, war aber immer noch schneeweiß im Gesicht und zittrig.
      „Es sollte wieder alles in Ordnung sein, aber passt auf sie auf“, sagte er zu den anderen Chlormagiern.
      Die vier machten sich auf den Weg nach oben, Eloran wandte sich Brajana zu. „Was denkst du dir eigentlich Mädchen? Sowas kannst du doch nicht machen! Niemals im Körper eines anderen herumpfuschen, wenn du nicht einmal eine Ahnung davon hast, was du da tust! Das hätte ganz übel ausgehen können.“
      Brajana wollte ihm sagen, dass Uriena den Streit angefangen hatte und dass die Chlormagierin diejenige war, die sie als erste mit ihrem Element in Lebensgefahr gebracht hatte, doch sie ließ es bleiben. Solche Rechtfertigungen würden sie nur schwach wirken lassen. So war Uriena die Schwache, das Opfer, das Hilfe brauchte.
      „Du schreibst mir zwanzig Seiten über den ethischen Umgang mit Elementarmagie, verstanden? Bis in drei Tagen.“
      „Ja.“ Brajana hatte keine Ahnung, wie sie mit diesem Thema zwanzig Seiten füllen sollte, aber irgendetwas würde ihr schon einfallen. Warum ließ eigentlich niemand Uriena einen solchen Aufsatz schreiben? Schließlich war sie diejenige, die ihr Element regelmäßig benutzte um andere zu quälen. Gerade Eloran sollte doch auf ihrer Seite stehen, oder? Falls sie jemals selbst oberste Phosphormagierin sein würde, würde sie sich auf jeden Fall für andere Phosphormagier einsetzen.
      „Auf jetzt, wir sind sowieso schon zu spät dran.“

      Der Raum, in dem ihre praktische Übung stattfinden sollte, war mit einer Brandschutztür verschlossen. Außerdem gab es eine Glasscheibe, durch die man von außen beobachten konnte was drinnen vor sich ging. Drinnen standen Glasschalen, die mit einem grauen Pulver gefüllt waren. Brajana vermutete, dass es ein Phosphid sein musste, sie hatte so etwas als Kind schon einmal gesehen. Es setzte ein giftiges Gas frei, wenn es mit Wasser in Berührung kam. Das wurde zur Bekämpfung von Ratten verwendet und was für die tödlich war, wurde auch dem Menschen gefährlich. Die Zeit der einfachen Übungen war definitiv vorbei. Was genau mit den Ratten passiert war, wusste sie jedoch nicht. Ihre Mutter hatte sie schnell weggezogen, um ihr den Anblick zu ersparen.
      „Ich hoffe, ihr seid alle gut vorbereitet“, sagte Eloran. „Dieses Gift ist auch für Menschen tödlich. So groß ist der Unterschied zwischen euch und den Ratten nicht. Wer schwach ist, hat verloren. Konzentriert euch, überwindet euch, reißt euch zusammen, dann könnt ihr das Gift beeinflussen und von euch fernhalten.“
      Brajana schaute ihm direkt in die Augen. Das würde sie tun, darauf konnte er sich verlassen. Sie würde sich hier bestimmt keine Blöße geben.
      „Eins möchte ich noch klarstellen: Ich werde euch nicht sofort rausholen, wenn es unangenehm wird. Wenn ihr fertig ausgebildet seid, dann sind die anderen im Notfall darauf angewiesen, dass ihr sie retten könnt. Wenn ihr selber Hilfe braucht, habt ihr versagt.“
      Brajana wartete darauf, dass er sie dazu aufforderte sich freiwillig zu melden, doch Eloran schickte einfach einen der Jungen in den Raum. Arajan war schon blass als er den Raum betrat. Die schwere Tür fiel hinter ihm ins Schloss und er schaute panisch hin und her wie ein Tier, das in eine Falle geraten war. Von der Decke tropfte Wasser auf das graue Salz, welches sofort heftig reagierte. Arajan rang nach Luft und musste sich übergeben. Panisch rannte er zur Tür und versuchte sie zu öffnen, doch er schaffte es nicht. Er rüttelte verzweifelt an der Tür. Die ließ sich von innen offenbar nicht öffnen.
      Brajana starrte Eloran ungläubig an. Wie konnte er den Jungen mit dem Gift einsperren? Es war doch offensichtlich, dass er überhaupt nicht damit zurechtkam. Eloran beobachtete das Schauspiel ohne eine Miene zu verziehen, Brajana konnte es nicht fassen. Wenn er nichts tun wollte, würde sie das eben machen.
      Eloran bemerkte sofort, was sie vorhatte: „Weg von der Tür!“, fuhr er sie an, bevor Brajana nach der Klinke greifen konnte. „Hab ich dich dazu aufgefordert dich wichtig zu machen?“
      Arajan hatte seinen Kampf inzwischen aufgegeben und kauerte zitternd vor der Tür. Er schien überhaupt keine Luft mehr zu bekommen.
      In einem Buch, das Brajana gelesen hatte, behaupteten die Autoren, dass Elementarmagier niemals durch ein Gift getötet werden konnten, dass ihr eigenes Element enthielt. Bevor es zu spät war, würde ihre Gabe sie retten. In einem anderen Buch hörte sich das ganz anders an. „Elementarmagier sind nur vor ihrem Element in reiner Form sicher. Bei Verbindungen erkauft ihnen ihre Gabe Zeit, aber irgendwann sterben auch sie, ihr Leiden zieht sich nur länger hin.“ Wollte Eloran jetzt mit ihnen ausprobieren wer recht hatte? War ihm das Leben eines Phosphormagiers so wenig wert? Ihm vielleicht, aber ihr nicht. Sie ging auf die Tür zu, fest entschlossen sich notfalls an Eloran vorbei zu drängen.
      Bevor sie etwas tun oder sagen konnte, öffnete Eloran die Tür und verscheuchte die giftigen Nebel. Arajan schleppte sich nach draußen, schneeweiß im Gesicht. Er rang immer noch nach Luft und brachte kein Wort heraus. Die anderen mussten putzen.
      Eloran beachtete Arajan nicht weiter. Er zeigte auf eine von Brajanas Mitschülerinnen. „Du bist die nächste.“
      Nach dem, was sie gerade beobachtet hatte, war die Angst des Mädchens noch größer. Sie traute sich aber nicht zu widersprechen und betrat zitternd den Raum.
      Eloran schaute Brajana an. „Wag es nicht dich noch einmal einzumischen. Tenja, Brajana, tenja, eine Sarilerin zeigt keine Schwäche.“
      Brajana sagte nichts. Jetzt, wo sie wusste, dass er es nicht zum Äußersten kommen lassen würde, konnte sie sich zurückhalten. Einen Kameraden zu retten widersprach den sarilischen Tugenden jedoch nicht.
      Wie sie bereits geahnt hatte, erging es ihrer Mitschülerin nicht besser als Arajan. Sie wirkte sogar noch panischer und verzweifelter. Auch ihren Auftritt kommentierte Eloran nicht. Normalerweise geizte er nicht mit Kritik. Ob ihm Mitgefühl zu schweigen gebot? Brajana bezweifelte es. Sie ging eher davon aus, dass er überhaupt nichts anderes erwartet hatte.
      „Brajana, du kannst gleich hier drinnen bleiben“, sagte Eloran nach dem Putzen.

      Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss. Rauskommen würde sie hier erst wieder, wenn Eloran es für richtig hielt. So wie sie ihn kannte, würde er sie besonders lange warten lassen. Er wollte sie in Todesangst sehen, weil er sie nicht leiden konnte, warum auch immer. Der Gedanke macht sie wütend.
      Ihre Gabe nahm das Phosphid war, ein fremdartiges Lied, aber trotzdem schön, so wie das, was elavische Sänger in Alijan manchmal darboten. Als das Wasser darauf tropfte, änderte es sich ein wenig, gleichzeitig spürte Brajana die wilde Energie der Umwandlung.
      Ein neuer Geruch erfüllte den Raum, doch er hatte nichts mit dem gemein, was sie gelesen hatte, weder Knoblauch noch Fisch, sondern eher rohe Pilze. Er ließ sie an schattige Waldlichtungen voller giftiger Pilze und Pflanzen denken, die sie früher so gerne aufgesucht hatte. Wenn sie Zeit hatte, tat sie das immer noch.
      Brajana wartete auf das Unwohlsein, das die anderen so schnell befallen hatte, doch es kam nicht. Wahrscheinlich waren Elemente in dieser Hinsicht wie Tiere, sie gehorchten einem nur dann, wenn man keine Angst hatte Das Gift floss durch ihren Körper ohne ihr irgendetwas zu tun. Sein Lied passte genau zu der wilden Seite in Brajana selbst. Sie konnte die Phosphoratome darin nutzen, um magische Kraft zu gewinnen, genau wie sie es sonst mit dem Phosphat aus ihrer Nahrung tat, doch das Gift gab ihr viel mehr Kraft. Es genügte mühelos um zu verhindern, dass es in ihrem Körper Schaden anrichtete, ihr blieb sogar noch einiges übrig. Damit konnte sie es durch den Raum bewegen, wie Uriena es mit ihrem Chlor tat. Leider hatte es keine so schöne Farbe, aber der Effekt war der gleiche. Es gehorchte ihr ohne jede Mühe.
      Brajana spürte, dass es kurz davorstand mit dem Sauerstoff in der Luft zu reagieren. Sie ließ es geschehen und es brannte mitten in der Luft. Sie beobachtete das Schauspiel fasziniert. Vielleicht sollte sie Kajan doch noch eine Chance geben.

      Die Tür wurde aufgerissen. „Das genügt!“
      Brajana hatte völlig vergessen, dass Eloran und die anderen auch noch da waren. Sie löschte schnell das Feuer.
      „Ich dachte es wäre unnötig das zu sagen, aber bei dir hätte ich es wohl ahnen müssen. Ihr dürft nicht einfach irgendein Gift benutzen, um eure Gabe zu nähren.“
      Angesichts der Schwierigkeiten, die die anderen hatten, hätte Brajana ein Lob ganz nett gefunden, aber eigentlich spielte es keine Rolle. Er konnte oder wollte ihr sowieso nichts beibringen. Sie brauchte keinen Lehrmeister mehr außer ihrem Element.
      „Wer so etwas tut, tötet mit jedem Mal einen Teil seiner Seele. Es macht euch immer skrupelloser und grausamer und irgendwann treibt es euch völlig in den Wahnsinn.“
      Brajana horchte auf als das Wort „Wahnsinn“ fiel. Als wahnsinnig wurden diejenigen bezeichnet, die die falschen Fragen stellten, sich nicht der Partei unterwarfen, wie gute Sariler das tun sollten. Sie landeten in speziellen Anstalten und über die Dinge, die dort geschahen, sprach man nur hinter vorgehaltener Hand.
      Sie blickte zu Boden. „Es tut mir leid“, sagte sie leiste. „Ich habe einfach nur Angst bekommen und wollte nicht, dass es mir auch so schlecht geht. Deswegen habe ich das gemacht. Es wird nicht wieder vorkommen.“
      Dinge verschwiegen hatte sie schon öfter, doch dies war das erste Mal in ihrem Leben, dass sie einen Lehrer offen anlog.
    • Ich war ja schon immer ein Fan von deiner Elementarmagie, aber diese Geschichte hat mir ganz besonders gut gefallen. Die unterschiedliche Nutzung und Eigenschaften der Elemente und die daraus folgenden Vorurteile anderer, die wiederum in die Persönlichkeiten einfließen; ach ich liebe es. ^^
      Diese kreative Sichtweise auf die Chemie finde ich sonst nirgends. Wenn ich was mit Chemikalien bastel ist es entweder rein pragmatisch (eine Stadt in der es Schwefelsäure regnet) oder sternzeichenartig (ich habe mal Charaktereigenschaften Metallen zugeordnet). Aber deine esoterische, magische Interpretation der Chemie ist weiter gedacht und umgesetzt.

      Die Schüler tragen ihr Element auf der Stirn, wie genau sieht das aus? Tätowiert? Kopfband? und sind es die uns bekannten lateinischen Buchstaben für die Elemente oder andere Symbole?

      Welche Elemente sind in deiner Welt eigentlich nennenswert? Denn wenn ich mich recht erinnere muss man ja mit seinem Element Kontakt gehabt haben, bevor man magische Fähigkeiten hat. Außerdem sind viele Elemente auf der Erde (bei dir kann das ja anderes sein) sehr selten und haben wenig Nutzen, sodass ein Osmiummagier vielleicht niemals seine Fähigkeiten benutzen kann. Also welche Elementarmagier werden denn praktisch in der Schule unterrichtet?
    • Eigentlich wollte ich mit der Antwort ja warten bis ich wieder Internet am Computer habe, aber gerade brauch ich einfach die Ablenkung. Hoffentlich tut die Autokorrektur keine seltsamen Dinge.

      Erst mal freut es mich natürlich, dass dir das Ganze gefällt. So was wie Städte in denen es Schwefelsäure regnet habe ich auch schon mal überlegt, konnte es aber bisher nicht überzeugend einfügen.

      Aber jetzt zu den Fragen. Das Elementsymbol in Sarilien ist kein Buchstabe sondern eher wie die alten alchimistischen Symbole. Die Sariler malen es sich jeden Morgen mit Schminkfarbe auf die Stirn. Bei den Aruniern sind es Buchstaben, die in den Arm eingebrannt werden.
      An Elementen sind die für den Körper wichtigen und Gebrauchs/Edelmetalle am häufigsten. Für seltenere Elemente entstehen aber bei Kontakt mit höherer Wahrscheinlichkeit Gaben. Bei den Sarilern werden die mit 12 gezielt geweckt, damit es mit dem Schulsystem funktioniert und da bevorzugt die nützlichen. Natürlicherweise geht Elementarmagie meistens zwischen 15 und 25 los, aber Schwankungen um wenige Jahre sind häufig und mehr kommt auch vor.
      In Elavien sind Edelmetalle deutlich überrepräsentiert, weil dort viel Schmuck getragen wird und die Leute gegen solche Elemente die geringsten Vorbehalte haben.
      In Arunien werden theoretisch alle Elemente ausgebildet zum Beispiel auch Edelgase. Dort glaubt man auch , dass ein edles Element für einen edlen Charakter spricht. Praktisch werden dort aber sehr viele Gaben übersehen und Halogene und Alkalimetalle sind überrepräsentiert, weil sie am häufigsten gesundheitliche Probleme verursachen. Viele Arunier misstrauen dem Alchimistenzirkel oder können einfach nichts damit anfangen und versuchen zu verbergen, dass sie eigentlich Elementarmagier sind.
    • :klatsch: Sehr nett, die Elementarmagie ist richtig cool ;D
      Allerdings ist mir die Quintessenz dieser Kurzgeschichte(?) nicht ganz klar geworden - ich bekomm das Gefuehl, dass ich (am Schluss) einen wichtigen Moment in Brajanas Geschichte beobachte, weiss aber nicht genau, was jetzt passiert ist*. Oder ist die Geschichte Teil einer laengeren Story? Mir ist der Schluss fast zu abrupt, ich wuerde gern mehr ueber die Wirkungsweise der Phosphormagie bzw. die Auswirkungen des Giftes wissen.

      *) Im Moment wuerde ich interpretieren, dass das der Augenblick ist, wo Brajana zur "Bruhahahaha!"-boesen Giftmagierin mutiert, wo sie beginnt, alle Skrupel ueber Bord zu werfen (weil das Gift ja so einen poehsen Einfluss auf sie hat).
      Wobei mir die Moral/das paedagogische Konzept der Lehrer dabei nicht ganz klar ist - man soll keine Schwaeche zeigen, darf sich nicht beschweren, darf aber niemanden verletzen und soll seinen Freunden helfen... ja wie jetzt eigentlich, Recht des Staerkeren oder doch Mitgefuehl? Der Umgang Pubertierender untereinander ist ja schon schwierig genug, auch ohne dass sie maechtige Faehigkeiten haben und gleichzeitig abstruse Erwartungen an sie gestellt werden. Man sollte ja erwarten, dass die Lehrer schlauer sind - rein evolutionaer gesehen, weil doofe Lehrer bestimmt schon vorher mitsamt ihren aus dem Ruder gelaufenen Schuelern explodiert sind ;)
      Ich hoffe, dass hier nicht ein Fall von "Die Erwachsenen sind daemlich, weil es die Handlung erfordert" vorliegt ;)
      Brajana scheint jedenfalls in einem anderen moralischen Wertesystem gross geworden zu sein als ihr Lehrer - sie hat den unmittelbaren Impuls, anderen zu helfen und betrachtet das als selbstverstaendlich. Ist das in der Gesellschaft oder in den Persoenlichkeiten der Figuren begruendet?
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Danke für deinen Kommentar, KeyKeeper.
      Meistens ist hier ja die Elementarmagie selber Gesprächsstoff, was auch sehr schön ist, aber es freut mich auch, wenn jemand mal andere Aspekte anspricht. So wie das pädagogische Talent der Lehrer. Oder das Fehlen von selbigem. ;)

      Teil einer längeren Geschichte? Ja, nicht direkt in Form eines Romans aber Brajanas Lebensgeschichte habe ich durchaus länger vor Augen. In der silarischen „Jetztzeit“ ungefähr dreißig Jahre später ist sie die Leiterin des elementarmagischen Zentrums, wo sie auch unterrichtet und auch politisch ziemlich aktiv. Verfällt also nicht der „dunklen Seite“, die es in der Form in Silaris auch nicht gibt. Die Auswirkung der Substanzen auf die Elementarmagier hängt von deren Energie und Reaktivität ab, moralisch ist das erstmal völlig neutral. Wird aber in-world nicht nur von Eloran anders interpretiert. Das, was du gedacht hast, kenne ich aber auch aus diversen Fantasygeschichten und es hat mir nie wirklich gefallen. Das kommt aber zugegebenermaßen hier nicht so rüber, Stimme aus dem Off, die das erklärt, hätte ja nicht so gepasst. Es gibt aber durchaus viele Leute in Silaris, die die erwachsene Brajana auch für eine ganz böse Giftmagierin halten. :lol:

      Jetzt noch zum Thema Lehrer. Ja, an dieser Schule läuft einiges schief. Sarilien ist eine (vor allem damals sehr) autoritäre Einparteiendiktatur und der Machthaber zum Zeitpunkt der Geschichte ist nicht besonders tüchtig, sodass es an verschiedenen Stellen im Land kriselt und die Zustände an der Schule sind dafür ein Beispiel. Später löst er dieses Problem dann, indem er einen Krieg anfängt. Das funktioniert auch weitgehend, er selber überlebt den aber nicht.
      Eloran hat seine Position als oberste Phosphormagier eher wegen seiner Linientreue als wegen seiner Fähigkeiten bekommen und auch eher ein ambivalentes Verhältnis zu seinem Element. Für ihn am wichtigsten ist Gehorsam. Diskutieren ist unerwünscht und sei es als Rechtfertigung. Anderen gegen seinen Willen helfen geht auch nicht, wenn aber jemand beispielsweise einen Unfall hätte, würde das durchaus erwartet. Schwäche zu zeigen ist in Sarilien aber allgemein unerwünscht.
      Allgemein ist es aber so, dass die Lehrer fähige Elementarmagier sein müssen, was nicht unbedingt immer mit pädagogischem Talent einhergeht. Und es stimmt, die Parteilinie, und das, was die Kinder zuhause lernen, passt nicht immer zusammen.
      Der eigentliche Lernschritt für Brajana in diesem Kapitel war der, dass Anerkennung von oben nicht das einzig wichtige ist, sie andere Vorstellungen aber für sich behalten muss. Und dass es nicht so schlau ist, Talente bei denen anderen mulmig ist, offen zur Schau zu stellen.

      Ich stelle aber auch fest, dass ich recht betriebsblind geworden bin, weil ich so in Silaris „zuhause bin“. Andeutungen, die mir völlig ausreichend erscheinen reichen nicht, um alles Wichtige rüberzubringen, daran muss ich unbedingt arbeiten.
    • Ich glaub ich werd die Geschichte nochmal lesen und auf Anzeichen der von dir erwaehnten in-world Situation achten.

      Dass ich deine Andeutungen nicht sofort behirne erscheint mir nicht erstaunlich - schliesslich bin ich ja ziemlich ueberhaupt nicht in deiner Welt "drin" und hab auch kein Vorwissen darueber. Wenn die Geschichte nicht fuer sich alleine stehen muss (sondern man Vorwissen vorausetzt), dann koennen die Andeutungen gut ausreichen. Wenn sie allerdings auch fuer "Neulinge" zugaenglich sein soll, dann brauchts fuer die Vermittlung der Kultur vermutlich mehr Holzhammer / Zaunpfahl ;)
      Bzw. halt die Einflechtung kleiner in-world Infos, die auf das grosse Ganze rueckschliessen lassen (z.B. unterwuerfige Gesten Untergebener in einem streng hierarchischen System, die Verwendung von Anreden, die Erinnerung daran, dass Mama gesagt hat, dass man "sowas nicht macht!", etc. pp.).
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Ja, das ist mir jetzt auch aufgefallen. ;)
      Eigentlich ist es hier im Forum Sinn der Sache, dass es ohne weitere Hintergrundinfos verständlich sein sollte. Ich selber bin aber zu sehr in der Materie drin und die Freundin, die die Sachen immer Probe liest hat auch schon jede Menge Silaris-Geschichten gelesen. Ich hab ja auch noch viel mehr geschrieben, als hier drinsteht. Da muss ich in Zukunft bewusst drauf achten.
    • So, jetzt hab ichs nochmal gelesen und meine Eindruecke notiert. Vielleicht hilft's dir - falls nicht ist's auch nicht tragisch.


      Hihi, mir faellt gerade auf, dass ich beim Lesen des ersten Satzes dachte, dass a) der Staatslenker persoenlich anwesend waere (und erst sein eigenes Portrait und danach die Jugendlichen anschaut) und b) er der Perspektivtraeger waere. Was mich dann einige Saetze spaeter wegen des vermeintlichen Perspektivsprungs gestoert hat *g*

      BTW: Ich hab ja keine Ahnung von deiner Elementarmagie, aber "Umgang mit Giften" scheint mir ein reichlich allgemeiner Titel fuer ein Fach zu sein, das sich vermutlich nur mit Phosphorverbindungen beschaeftigt - oder wie?

      In dem Abschnitt nach "Sie brauchten wohl etwas Aufmunterung." bleibt bei mir etwas unklar, wie freundschaftlich das Verhaeltnis zwischen Brajana und ihren Kollegen ist bzw. was Brajana dazu motiviert, die anderen aufzumuntern (wenn sie keine Freunde sind). Die anderen werden nicht namentlich erwaehnt, daher geh ich davon aus, dass sie Brajana nicht nahe stehen. Ausserdem reagieren sie nicht so richtig auf Brajanas Zuspruch (bzw. ihre Reaktion wird nicht gezeigt) - das wuerde auch dafuer sprechen, dass sie normalerweise nicht viel miteinander zu tun haben und Brajana jetzt ignorieren. Was treibt Brajana also an, sich "positiv" fuer ihre Mitschueler einzusetzen, denen sie eher wurscht zu sein scheint - in einer Umgebung, in der das nicht ueblich ist? Einen Satz dazu faend ich hilfreich...
      Dazu hoert der Abschnitt ueber die Gefuehle der Mitschueler recht abrupt auf, um zu Brajanas Sexualleben zu springen. Reagieren die wirklich gar nicht auf ihren Zuspruch? Das wuerde fuer mich dafuer sprechen, dass die anderen sich denken "Leck mich doch am Arsch du Streberin, du hast natuerlich keine Probleme!" Dass Brajana diese Einstellung noch nie zu spueren bekommen hat und nicht bemerkt, faend ich ungewoehnlich. Und dass sie dann trotzdem nett zu ihren Kollegen ist braucht fuer mich erst recht eine Motivation.

      Nach dem Satz "Uriena war Chlormagierin und niemand außer den Lehrern verstand, warum sie für eine verantwortungsvolle Position geeignet sein sollte." wuerd ich mir etwas Spekulation darueber erwarten, warum Uriena die Position wirklich bekommen hat - politische Beziehungen, richtiges Element, hochgeschlafen, whatever. Es muss ja nicht wahr oder nett sein, nur die Geruechtekueche an der Schule darstellen - oder ist Klatsch und Tratsch da nicht ueblich?

      Zum Thema "zu schade fuer eine Phosphormagierin" wuerd ich mir auch noch etwas mehr Ausfuehrung erwarten - was genau hat Brajana denn, was "zu schade" waere? Intelligenz? Magische Kraft? Was anderes? Und warum braucht man das nicht bei Phosphormagie aber schon bei Kohlenstoffmagie? Oder ist es eher aus der Kategorie klassische Diskriminierung, a la "So ein nettes Maedchen, schade, dass sie Auslaenderin ist"?
      Und worueber aergert sich Brajana? Ueber die Diskriminierung ihres Elements oder darueber, dass sie kein anderes Element hat?
      Und wo kommt sie "immer noch ueberall" durch?

      Bei "Sie wusste, dass Eloran das bestimmt nicht als Entschuldigung für ein Zuspätkommen akzeptieren würde." ist der Punkt, wo mir die Situation ohne weitere Erklaerung etwas zu konstruiert wirkt. Da kommt das Harry-Potter-Gefuehl auf - Slytherin/Snape sind unmotiviert boese damit der gute Held halt einen Gegner hat bzw. die Erwachsenen machen Bloedsinn, damit die Geschichte funktioniert. (Noch dazu: Chlor = gruen = Slytherin, die Assoziation bringe ich nicht aus dem Kopf! *g*)
      Mir ist unklar, wie die Logik von Eloran bzw. Brajana hier laeuft: Schuelerin 1 haelt Schuelerin 2 auf aber Schuelerin 2 soll a) rechtzeitig zum Unterricht kommen, b) keine Schlaegerei anfangen, c) ihre Magie nicht einsetzen und d) die Fresse halten. Wie sieht denn in Elorans Vorstellung die Loesung aus, die Brajana waehlen soll? Vermutlich gar nicht erst in diese Situation kommen? Der ist aber ein einfaches Gemuet... Wenn er mal zwei Sekunden drueber nachdenkt, dann kommt er drauf, dass das fuer Brajana nicht moeglich ist. Warum also bevorzugt er klar Uriena wo Brajana doch das gleiche Element hat wie er? Womit wir wieder bei der generellen Frage waeren: Warum wird Uriena bevorzugt?
      Oder ist er wirklich sooo schlicht, dass er nicht mal die 2 Sekunden drueber nachdenkt, weil er einfach nur will, dass seine Schueler keinen Aerger machen und deshalb jedes Anzeichen, DASS sie Aerger machen, ignoriert? Das bleibt seinen Schuelern aber nicht verborgen und sollte ihm ihre Verachtung sichern - auch die Brajanas. Das wuerde ich dann an dieser Stelle gerne lesen.

      "Die anderen standen immer noch auf der anderen Seite und schauten zu, die Phosphormagier ängstlich, die Chlormagier mit hämischem Grinsen." Alle bei dieser Eskalation Zusehenden sind ja unfassbare Idioten, insbesondere die Phosphormagier. Schade, dass Brajana die einzige in diesem Text ist, die Ansaetze von Hirn und Mumm besitzt - da musst du aufpassen, dass sie nicht zur Mary Sue wird. Ich finds seltsam, dass die Phosphormagier die ganze Zeit so voellig passiv sind. Verstaendlich waere mir das, wenn sie wirklich der Abschaum der Gesellschaft/Schule sind und staendig aufs Maul kriegen - aber das sollte dann im Text oefter erwaehnt werden.

      "Sie hasste Uriena, aber nicht so sehr." Vom besagten Hass (ein starkes Wort) war vorher nicht so wirklich die Rede - das sollte noch mehr rausgestellt werden. Oder kann sie sie einfach nur nicht leiden?

      "Brajana wollte ihm sagen, dass Uriena den Streit angefangen hatte und dass die Chlormagierin diejenige war, die sie als erste mit ihrem Element in Lebensgefahr gebracht hatte, doch sie ließ es bleiben. Solche Rechtfertigungen würden sie nur schwach wirken lassen. So war Uriena die Schwache, das Opfer, das Hilfe brauchte."
      Wieso sie dadurch schwach aussehen soll, ist mir nicht ganz klar. Sie kann doch einfach mit einem ueberheblichen Grinsen sagen: "Uriena hat sich mit mir angelegt und mich mit Chlor angegriffen - aber leider war sie zu schwach um gegen mich zu bestehen. Das kommt davon, wenn man sich mit den Falschen anlegt!"?
      Das sollte doch voll in die Kerbe dieser Wildwestgesellschaft hauen. Natuerlich waere die Figur damit weniger sympathisch, aber nachdem der soziale Druck sie ja in diese Richtung draengt, waere ein Nebensatz gut, warum sie es nicht tut.

      "Warum ließ eigentlich niemand Uriena einen solchen Aufsatz schreiben? Schließlich war sie diejenige, die ihr Element regelmäßig benutzte um andere zu quälen. Gerade Eloran sollte doch auf ihrer Seite stehen, oder?"
      Genau DAS sind doch die zentralen Fragen dieser Geschichte. Dass Brajana dazu nicht spekuliert und keine Ideen hat finde ich komisch. An dieser Stelle wuerde ich mir viel mehr von Brajanas Innensicht wuenschen. Ist sie wuetend? Resigniert? Was denkt sie zu Uriena, Elorana und der Gesellschaft, in der es offenbar fuer sie der beste Weg ist, die Fresse zu halten und 20 Seiten zu schreiben? Viel mehr von dem "Wenn ich mal gross bin..." bitte! *g*

      „Eins möchte ich noch klarstellen: Ich werde euch nicht sofort rausholen, wenn es unangenehm wird. Wenn ihr fertig ausgebildet seid, dann sind die anderen im Notfall darauf angewiesen, dass ihr sie retten könnt. Wenn ihr selber Hilfe braucht, habt ihr versagt.“
      Es erschliesst sich mir nicht ganz, was er damit sagen will. Warum spricht er explizit vom "Retten der Anderen" um gleichzeitig zu verneinen, dass er (oder auch Mitschueler) Hilfe gewaehren? Welche Werte hat die Gesellschaft, in der die Anderen (wer sind die denn?) im Notfall gerettet werden muessen, aber man selbst nie "der Andere" ist? Oder sind die Anderen die "Muggel", die es im Stile eines preussischen Offiziers als "Ueberlegener" zu schuetzen gilt? Das kommt dann mit der derzeitigen Wortwahl nicht raus. Und warum erklaert Eloran als in dieser Situation Ueberlegener, dass er seine Schutzbefohlenen nicht schuetzen wird - das hat ja keine Vorbildwirkung ;)
      Die Diskrepanz der verschiedenen Werte, die der Lehrer in einem Satz verwurstelt (Schutz fuer Schwaechere, Recht des Staerkeren), sollte irgendwie erklaert werden. ODER du laesst das mit dem Retten der Anderen einfach weg und aenderst seine Ansprache zu irgendwas Sozialdarwinistischem a la "nur die Besten werden ueberleben".

      Dass sich in der Folge wieder rausstellt, welche Loser alle anderen Phosphormagier ausser Brajana sind, stoesst mir etwas auf...

      "Die anderen mussten putzen." Was mussten sie denn putzen? Den vollgekotzten Versuchsraum? Der Satz wirkt etwas komisch so ohne Referenz.

      „Wag es nicht dich noch einmal einzumischen. Tenja, Brajana, tenja, eine Sarilerin zeigt keine Schwäche.“
      Wieso ist es Schwaeche, anderen helfen zu wollen - wo Eloran doch vorher selbst gesagt hat, dass sie spaeter mal in der Lage sein muessten, anderen zu helfen?
      Mag ja sein, dass Eloran einen totalen Vogel hat, aber das muesste seinen Schuelern ja schon vor dieser Unterrichtsstunde aufgefallen sein.

      "Sie ging eher davon aus, dass er überhaupt nichts anderes erwartet hatte."
      OK, stopp - wenn er davon ausgeht, dass seine Schueler es nicht koennen aber sie trotzdem zwingt, dann muss er ja irgendeinen Nutzen fuer sich darin sehen. Was glaubt Brajana denn, was er sich davon verspricht?

      "Sie konnte die Phosphoratome darin nutzen, um magische Kraft zu gewinnen, genau wie sie es sonst mit dem Phosphat aus ihrer Nahrung tat"
      Bloede Frage: Trinken Phosphormagier eigentlich am liebsten Cola? :lol:

      „Ich dachte es wäre unnötig das zu sagen, aber bei dir hätte ich es wohl ahnen müssen. Ihr dürft nicht einfach irgendein Gift benutzen, um eure Gabe zu nähren.“
      Und ich dachte, sie waeren aus GENAU DIESEM GRUND in diesem Raum eingesperrt worden - um die Energie des Giftes zu nutzen um das Gift zu kontrollieren. Mir erschliesst sich nicht, warum Brajana ihren Lehrer nicht fuer den Vollpfosten haelt, der er offenbar ist. Offensichtliche, selbstgefaellige Widersprueche in den Erwartungen von Erwachsenen sind doch gerne das Erste, was cleveren Jugendlichen auffaellt und was sie kritisieren.

      "Er konnte oder wollte ihr sowieso nichts beibringen."
      Das haett ich gern etwas ausfuehrlicher; Er will ihr ja vermutlich schon irgendwas beibringen, vermutlich zackigen Gehorsam, und vermutlich ist ihr das auch irgendwie klar? Dass sie als intelligente und hochbegabte Magierin sich dafuer aber wenig interessiert und ihn deshalb verachtet faend ich z.B. nachvollziehbar, das haett ich dann aber gern in ein bis zwei Saetzen erwaehnt :)
      Auch hier fehlt mir Brajanas Theorie, warum sich ihr Lehrer verhaelt, wie er es tut.

      "Sie brauchte keinen Lehrmeister mehr außer ihrem Element."
      Das ist glaubich der Satz, der bei mir die Erwartung weckt, dass Brajana in ein paar Jahren die hochbegabte, finstere Phosphormagierin ist, die morgens aufsteht um mit einem laessigen "Bruhahah!" zwei kleine Kaetzchen mit Gift zu erledigen. Vielleicht kannst du ihre Ungeduld, Frustration und jugendliche Arroganz anders darstellen bzw. mal deutlicher erwaehnen?

      „Wer so etwas tut, tötet mit jedem Mal einen Teil seiner Seele. Es macht euch immer skrupelloser und grausamer und irgendwann treibt es euch völlig in den Wahnsinn.“
      Wait a minute - das haut er einfach mal so raus, obwohl er "Defense against the Dark Arts.... aeh... nee, Umgang mit Giften" lehrt? Wenn mir ein Giftmagier erzaehlt, dass einen der Umgang mit Giften wahnsinnig macht, dann erwarte ich, dass er seinen Satz auch mit "Bruahaha!" beendet ;)
      Wieder fehlt es der Auesserung von Eloran irgendwie an Logik - entweder ist er selbst wahnsinnig und keine zuverlaessige Quelle und kein angemessener Lehrer fuer Kinder, oder er labert Mist. Wieso faellt Brajana das nicht auf? Sie koennt sich ja auch denken "Ach deshalb ist Eloran so scheisse drauf!"

      "Als wahnsinnig wurden diejenigen bezeichnet, die die falschen Fragen stellten, sich nicht der Partei unterwarfen, wie gute Sariler das tun sollten. Sie landeten in speziellen Anstalten und über die Dinge, die dort geschahen, sprach man nur hinter vorgehaltener Hand."
      Hier, kurz vor Schluss, wird mal offen erwaehnt, was in der sarilischen Gesellschaft eigentlich los ist - ich haett gern ueberall mehr davon was man hinter vorgehaltener Hand spricht :)

      „Ich habe einfach nur Angst bekommen und wollte nicht, dass es mir auch so schlecht geht. Deswegen habe ich das gemacht. Es wird nicht wieder vorkommen.“
      Ist es eine so schlaue Idee, hier Schwaeche vorzutaeuschen, obwohl Sariler Schwaechlinge verachten und obwohl es implizieren koennte, dass sie zu schwach ist, um der Versuchung der Gifte zu widerstehen und deshalb der Wahnsinn bei ihr vorprogrammiert ist? Ich finde das fast schon gefaehrlich, sich selbst hier als schwach darzustellen (und nicht nur als unwissend).

      "Dinge verschwiegen hatte sie schon öfter, doch dies war das erste Mal in ihrem Leben, dass sie einen Lehrer offen anlog."
      Die Geschichte mit diesem Satz zu beenden ist das zweite, was bei mir das Gefuehl ausloest, dass Brajana ein Schicksal als foenstere Fieslingsmagierin bevorsteht. Wenn das Gewicht darauf liegen soll, dass sie gelernt hat, eine linientreue Fassade zu wahren, dann wuerde ich den Satz umformulieren und vor allem das Wort "luegen" nicht verwenden.


      So, da haste den Salat. ;)
      Und obwohl ich da jetzt ewiglang herumgelabert und gekrittelt habe find ich deine Geschichte und Elementarmagie cool :) ;)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Danke, dass du dir die Zeit nimmst, das so ausführlich zu kommentieren. Da sind auch auf jeden Fall einige wichtige Denkansätze drin.
      Erstmal ist mir selbst nicht aufgefallen, dass meine langjährige ausführliche Beschäftigung mit Harry Potter offenbar doch zwischen den Zeilen zu erkennen ist, ;) ein Punkt, worauf ich in Zukunft unbedingt etwas besser achten muss. Die Assoziation von Chlor und Slytherin war aber nicht beabsichtigt.
      Ansonsten lässt sich zu Brajana allgemein sagen, dass sie eine von ihren Eltern verwöhnte und relativ naive Jugendliche ist. In gewisser Weise ist sie zwar intelligent, aber den großen politischen Durchblick und eine besonders gute Einschätzungsgabe für Situationen hat sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Nach der Schule meldet sie sich dann freiwillig beim Militär, weil sie was Cooleres machen will als Dünger herstellen oder sonstige Elementarmagiertätigkeiten.
      Und sie versteht auch selbst nicht immer so ganz, was von ihr erwartet wird. Ohne dass ihr das wirklich klar ist. Beispielsweise auch beim Umgang mit Urienas Verhalten.

      Aber mal zu ein paar einzelnen Punkten:
      Das Fach könnte in der Langform natürlich auch „Umgang mit Giften für Phosphormagier“ heißen, gibt es aber auch für andere Elemente.
      Das Verhältnis zwischen Brajana und den Kollegen würde ich als positiv-distanziert bezeichnen. Die anderen lassen sich nicht aufmuntern, weil sie sich sicher sind, dass die Sache nicht funktioniert und das auch so geplant ist, was ja auch stimmt. Brajanas Zuversicht verstehen sie deswegen nicht so ganz.

      Zum Thema "zu schade fuer eine Phosphormagierin" wuerd ich mir auch noch etwas mehr Ausfuehrung erwarten - was genau hat Brajana denn, was "zu schade" waere? Intelligenz? Magische Kraft? Was anderes? Und warum braucht man das nicht bei Phosphormagie aber schon bei Kohlenstoffmagie? Oder ist es eher aus der Kategorie klassische Diskriminierung, a la "So ein nettes Maedchen, schade, dass sie Auslaenderin ist"?
      Und worueber aergert sich Brajana? Ueber die Diskriminierung ihres Elements oder darueber, dass sie kein anderes Element hat?

      Von Phosphormagiern wird in Sarilien zu diesem Zeitpunkt erwartet, dass sie einfache Arbeiten erledigen und dabei keinen besonderen Ehrgeiz haben. Auch dieses passive Verhalten wird von ihnen erwartet. Und sie ärgert sich über beides, hauptsächlich aber über die Diskriminierung.

      Und wo kommt sie "immer noch ueberall" durch?

      Durch die Aufgaben im Unterricht.

      Wie sieht denn in Elorans Vorstellung die Loesung aus, die Brajana waehlen soll?

      Schlägerei anfangen ging noch am ehesten. Oder durch das entsprechende Auftreten verhindern, dass so eine Situation entsteht. In diesem Fall ist ihm aber wirklich nicht klar, dass Uriena für den Ärger verantwortlich ist und nachdem es ihm keiner sagt… Grundsätzlich ist es da aber üblich, dass die Leute mit dem gleichen Element strenger angefasst werden. Bei den anderen kann man das ja gegebenenfalls gar nicht durchsetzen.

      Brajana kann Uriena einfach nicht leiden, bezeichnet es in dem Moment aber gedanklich als Hass.

      Oder sind die Anderen die "Muggel", die es im Stile eines preussischen Offiziers als "Ueberlegener" zu schuetzen gilt?

      Ja, genau. Die Schüler sind zwar schwächer, aber eben selbst auch Phosphormagier und sollen sich deswegen auch selbst schützen.

      Was mussten sie denn putzen? Den vollgekotzten Versuchsraum?

      Ja

      Wieso ist es Schwaeche, anderen helfen zu wollen - wo Eloran doch vorher selbst gesagt hat, dass sie spaeter mal in der Lage sein muessten, anderen zu helfen?

      Es wird grundsätzlich als Schwäche betrachtet, sich vom Leid anderer beeinflussen zu lassen und sich dabei über den Willen des Vorgesetzten hinwegzusetzen.

      OK, stopp - wenn er davon ausgeht, dass seine Schueler es nicht koennen aber sie trotzdem zwingt, dann muss er ja irgendeinen Nutzen fuer sich darin sehen.

      Ja, er will ihnen erst zeigen, wie schlecht sie sind und ihnen dann zeigen wie es geht.


      Bloede Frage: Trinken Phosphormagier eigentlich am liebsten Cola?

      In Ländern wo es das gibt ja. Sarilien betrachtet sowas aber als nutzlose Dekadenz. Dort trinkt man Wasser. ;)

      „Ich dachte es wäre unnötig das zu sagen, aber bei dir hätte ich es wohl ahnen müssen. Ihr dürft nicht einfach irgendein Gift benutzen, um eure Gabe zu nähren.“
      .
      Wait a minute - das haut er einfach mal so raus, obwohl er "Defense against the Dark Arts.... aeh... nee, Umgang mit Giften" lehrt? Wenn mir ein Giftmagier erzaehlt, dass einen der Umgang mit Giften wahnsinnig macht, dann erwarte ich, dass er seinen Satz auch mit "Bruahaha!" beendet

      Da wäre mal wieder eine genauere Erklärung fällig gewesen. Sie sollen zwar das Gift von sich fernhalten, die Kraft dafür aber aus ihrem eigenen Phosphat im Körper beziehen. Absichtlich das Gift aufzunehmen um es zu nutzen, ist aber nicht erwünscht.

      "Sie brauchte keinen Lehrmeister mehr außer ihrem Element."

      Da bin ich jetzt nicht auf die Idee gekommen, dass man das so interpretieren würde, ich verstehe aber, wie du dazu kommst.

      Ist es eine so schlaue Idee, hier Schwaeche vorzutaeuschen, obwohl Sariler Schwaechlinge verachten und obwohl es implizieren koennte, dass sie zu schwach ist, um der Versuchung der Gifte zu widerstehen und deshalb der Wahnsinn bei ihr vorprogrammiert ist? Ich finde das fast schon gefaehrlich, sich selbst hier als schwach darzustellen (und nicht nur als unwissend).

      Du hast vollkommen recht, dass das keine wahnsinnig schlaue Idee war. Sie darf danach auch nicht mehr an diesem Unterricht teilnehmen und wird von phosphorhaltigen Giften ferngehalten, wenn es nach Eloran gegangen wäre, für den Rest ihres Lebens. Diese Reaktion hätte ich vielleicht noch einbauen sollen.

      Wie schon gesagt, nochmal danke für deine Mühe.