[ẗ] Fragenflut

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    • Ich habe mir leider schon eine Weile nicht mehr über humanoide Tiere nachgedacht.
      @ DawnCry
      Bei den Krähen könnte für dich noch interessant sein, dass sie ja zur Abschreckung von Artgenossen von so manchem Bauern geschossen und aufgehängt werden (was aber keine Wirkung zeigt).
      Hm da muss ich gerade an Neuntöter oder andere Würgervögel, die ihre Beute ja in Dornen hängen, denken.
      Danke für die Pflanzenideen. Meine Feen haben jetzt schon seit einer Weile geschlossene Tulpenköpfe. ^^
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      Da ich mich gestern mit dem Elementarsystem-Thread beschäfftigt habe, ist es doch tatsächlich passiert, dass ich etwas Magie gebastelt habe.
      Also hier meine aktuellen Magiearten:

      Alchemie (Ursprünglich nur Materialien, aber inzwischen auch Kybernetik, Kinetik, Maschinen und Geräte)
      Kochen (Nahrung, Tränke, Drogenmagie, Sigelwachse, Resistenzöle, ...)
      Feuchtigkeitsmagie (Sehr häufige Fähigkeit kleine Mengen Flüssigkeit zu kontrollieren)
      Sprachmagie (Gedichte die bei ihrer erstmaligen Erschaffung die gedichtete Wirkung entfesseln)
      Feuerleiden (Infektionskrankheit, bei der Narben chronisch glühen)
      Magie nichtmenschlicher Wesen (Dentomantie, …)
      Psychosynthese (Schaffen von künstlichen Wesen und Personen: Puppen, Golem, Mantelin)
      Glitsch (Eigenschaft der Welt: Seltsamkeiten der Realität und Kausalität: Ewig drehendes Rad, der Minimalismus der meine Welt räumlich klein und unübersichtlich hält, Schatten die Körper werfen, ...)
      Dämonenhandel (Faustische Magie, bei der man große Fähigkeiten zu schweren Kosten erlangen kann, aber man kann auch viel Glück oder Pech haben. Absurdes ist oft auch dabei (WBT-Bastler erinnern sich an Jundurgs Göttergaben). Dämonen sind halt verspielt.)
      Großorgane (Sehr seltene, starke Vergrößerung eines Organs, welches meist Wirkung auf die Organe von Umstehenden hat: Ein Großauge bringt Blinde zum Sehen, ein ertaubtes Großohr bringt absolute Stille mit sich, eine Großhaut macht Umstehende sehr empfindlich für Berührung, ...)

      Magien die ich noch nicht einordnen konnte:
      Informationsmagie (vielleicht hochspezialisierte Feuchtigkeitsmagie, im Sinne von Tintenmagie)
      Topolomagie (Löcher in Materialien verschieben und Zerren ohne Zerreißen)
      lachende Steine
      Quantenmagie
      Antimemetik (Aggressive Geheimnisse)
      Zufalls- und Wahrscheinlichkeitsmagie
      Antigravitation von Hummelpelz

      Das ist jetzt eine ganz schön große Liste und keine der Magieformen ist ausgereift entwickelt, aber jetzt haben wir mal eine Übersicht. ^^
    • Schöne Liste. :)

      Kochen (Nahrung, Tränke, Drogenmagie, Sigelwachse, Resistenzöle, ...)

      Ist kochendes Wasser automatisch kochmagisch?

      Großorgane sind groß-artig.
      (Wie sieht aber eine Großhaut aus? Gibt es Großmägen, Großherzen, Großgehirne?)

      Antimemetik (Aggressive Geheimnisse)

      Ui. Details, plz!!

      Wie siehts aus, wird das alles inworld als Magie zusammengefasst oder gibt es da ne weitere Unterteilung. Die alltäglichen Sachen könnten ja auch einfach als gar nicht magisch angesehen werden, wenn sie so alltäglich sind.

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Schön dass es dir gefällt. :D

      Ich sehe "Kochen" als Mischung von Kochen, Drogenküche, Synthesechemie, Pharmazie, Zaubertränken, Sigeln und Verzauberrungen, aber in der Welt ist das vermutlich alles zu alltäglich um als Magie zu gelten.

      Hm, ich weiß noch nicht wie eine Großhaut aussieht... faltig? Quitschrosa? Großorgane sind so selten, dass ich zu jedem nur eine Person erfinde. Also gibt es die Großorgane die ich gebären lasse. ^^

      Antimemetik: Im Zuge der Creepypastas wurde auch SCP erfunden, dabei geht es darum Monster zu erfinden und wie diese von Wissenschatlern gefangen gehalten und erforscht werden. SCP-055 ist ein von qntm erfundenes Wesen und begründet die Antimemetik. Wem die Idee gefällt, sei empfohlen die Kurzgeschichten von qntm zum Thema zu lesen. Die Grundidee ist, dass es Dinge gibt, die geheim bleiben wollen. Ich bezeichne das Ganze manchmal etwas geschmacklos als Alzheimerhorror.
      Wie siehts aus, wird das alles inworld als Magie zusammengefasst oder gibt es da ne weitere Unterteilung. Die alltäglichen Sachen könnten ja auch einfach als gar nicht magisch angesehen werden, wenn sie so alltäglich sind.
      Ich glaube darüber kann man einen Allerwelts- oder Basteltheorie-Thread aufmachen, falls es den noch nicht gibt.
    • Ziemlich coole Liste. Ich versteh das mit dem Feuerleiden noch nicht ganz, das klingt so als wäre es ein einzelnes Phänomen, warum listest du das dann als ganze Magieart? Und wann gilt ein Gedicht in der Kategorie Sprachmagie als erstmalig erschaffen? :D wenn man es zuerst fertig gedacht hat, oder wenn man es das erste mal aufschreibt, oder ausspricht? Und was ist mit normalen Gedichten, sind die automatisch magisch?

      Außerdem: Yay, Göttergaben ;D
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.


      Diese Bastlerin verpflichtet sich freiwillig dazu, ihren freiwilligen Verpflichtungen nur noch auf freiwilliger Basis nachzukommen. Die Freiwilligkeit dieser Tatsache ist freiwillig.
    • Achtung, off-topic! :-[

      Tö. schrieb:

      Übrigens Feen gibt’s auch noch: 25-30 cm hoch, können nicht fliegen und sind humanoide Pflanzen, die eine geschlossene Blüte als Kopf und eine Frucht als Hirn haben. Habt ihr Ideen an was für Pflanzen man sich orientieren kann? Ich will auch etwas Richtung Slenderman basteln, ebenfalls eine Art Fee, nur deutlich größer. An was für Bäumen könnte ich mich dafür orientieren?

      Das ist mir ja komplett entgangen! Wie cool! :D Gibt's die noch? Werden die noch bebastelt? Darf ich, seeehr verspätet, noch eine Frage dazu stellen? :pfeif:

      Was mir da als erstes einfällt ist folgendes: Blüten und Früchte haben bei pflanzen ja eine ganz spezielle Funktion (sie dienen der Fortpflanzung), die zunächst mal nichts mit den Funktionen von Kopf und Gehirn zu tun haben. Der Sinn einer Frucht ist es ja, nur so lange Teil der Pflanze zu bleiben, bis sie reif ist. Dann wird sie abgeworfen (bzw. sogar gefressen ;D) und es entsteht aus dem enthaltenen Samen eine neue Pflanze. Außerdem entsteht die Frucht i.d.R. erst, nachdem die zugehörige Blüte verwelkt ist, und eine Pflanze trägt i.d.R. mehrere Früchte gleichzeitig.

      Meine Frage also: Sind diese ursprünglichen Funktionen von Blüten und Früchten im Falle deiner Feen einfach komplett weggefallen? In dem Fall stellt sich die Folgefrage "Wie pflanzen sich die Fee stattdessen fort? Haben sich völlig neue Geschlechtsorgane entwickelt? Wenn ja, woraus?" Dann hätte man am Ende evtl ein Viech, das mit seinem Penis denkt und sich z.B. oral fortpflanzt... :hmm: Oder läuft die Fortpflanzung doch nach wie vor über Blüte und Frucht ab, zusätzlich zur neuen Denk- und Steuerfunktion? In dem Fall stelle ich mir die Fortpflanzung als ziemlich traumatisches Ereignis vor! Wird z.B. jetzt nur noch ein Teil der Frucht von irgendeinem Tier gefressen, damit der Samen in die weite Welt getragen werden kann? Wenn ja, was kat das dann für Konsequenzen für die Intelligenz und die Persönlichkeit der Mutter-Fee, wenn sie sich dadurch fortpflanzt, dass man ihr das halbe Gehirn abbeißt? :aah:

      So oder so stelle ich mir das Ergebnis sehr, SEHR cool vor! ;D

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      Sorry, jetzt hab ich mich komplett an deinem ur-alten Thema aufgehängt, ohne auf das neue zu reagieren, das dich derzeit vermutlich sehr viel mehr beschäftigt... Deine Magiearten faszinieren mich auch sehr, aber bis ich darauf antworte, wird es leider noch ein wenig dauern müssen, weil ich die Internet-Zeit, die ich mir erlaubt habe, schon längst überschritten habe und nun schleunigst die Wohnung putzen muss, bevor meine Gäste kommen. :fluecht:
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.


      Über meine Welt Lacerta:
      Die Welt Lacerta -- Das Reich Fálorej
    • Sorry, es geht immer noch um Feen... ;D

      Meine Überlegungen aus dem letzten Post haben mich in den letzten Tagen verfolgt. Ich habe mir verschiedenste Szenarien überlegt, in Bezug auf die Fragen, die ich vorhin gestellt habe, bis schließlich ein Wesen dabei heraus gekommen ist, das mir sehr gut gefällt. In meine eigene Welt passt es zwar nicht, aber ich dachte ich stelle es einfach trotzdem mal vor.^^

      Ausgangspunkt sind Tös (<--- Das schaut ja doof aus!) oben erwähnte Feen:

      Tö. schrieb:

      Übrigens Feen gibt’s auch noch: 25-30 cm hoch, können nicht fliegen und sind humanoide Pflanzen, die eine geschlossene Blüte als Kopf und eine Frucht als Hirn haben.


      Bei meinem Wesen funktioniert das jetzt so: Der Samen übernimmt sowohl die Funktion eines Gehirns als auch die ursprüngliche Funktion als Fortpflanzungsmittel. Ein Samen kommt in die Erde, keimt und wird zu einer Pflanze, die fest in der Erde verwurzelt ist. Irgendwann bekommt diese Pflanze eine Blüte, die z.B. durch Bienen bestäubt wird. Sobald dies passiert ist, schließt sich die Blüte und verhärtet sich zu einem "Kopf". Im Inneren dieses Kopfes bildet sich infolge der Befruchtung durch die Biene ein Samen, der (wie von Tö beschrieben) auch als Gehirn fungiert. Während dieser Phase entwickelt dieses Samengehirn ein eigenes Bewusstsein: die Pflanze wird intelligent.

      Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass die Pflanze mobil wird. Sie zieht ihre Wurzeln aus dem Erdboden heraus, die sich mittlerweile zu Füßen umgebildet haben, und führt nun ein Leben als intelligente, mobile Fee. Da sie keine Nährstoffe mehr über ihre Wurzeln aus dem Boden gewinnen kann, ernährt sie sich jetzt mit ihrem Mund, der in ihrem Kopf (ursprünglich die Blüte) entstanden ist, sowie natürlich weiterhin über Photosynthese. Hierbei ist es besonders interessant zu erwähnen, dass das Gehirn der Fee, weil es ja der Samen der Pflanze ist, eine andere DNA besitzt als der Rest der Pflanze und somit bereits die nächste Generation darstellt. Das heißt wenn Du eine von diesen Feen bist, dann bist du selbst nur ein Gehirn, das den Körper deiner Mutter steuert!

      Der Samen der Pflanze braucht viele Jahre, um zu reifen. Irgendwann ist es jedoch soweit: Der Samen im inneren des Kopfes wird reif zur Fortpflanzung, was zur Folge hat, dass sich der gesamte Kopf in eine rote, süß duftende Frucht entwickelt. Die Fee hat plötzlich nur noch einen Instinkt: Irgendein Tier finden, das Feenfrüchte lecker findet! ;D Das ist... ach was weiß ich, z.B. ein Gürteltier. Die Fee läuft also auf das Gürteltier zu, welches sich über das leckere Fressen freut und der Fee prompt genüsslich den Kopf abbeißt und verschluckt.

      Tja, der pflanzliche Körper der Fee ist in diesem Moment natürlich sofort tot, genauso wie die Frucht (also der Kopf der Fee), die den Samen umgibt. Sie wird im Magen des Gürteltieres verdaut. Nur das Samengehirn der Fee bleibt am leben und wird irgendwann ausgeschieden. Dort fängt der Zyklus von vorne an. Das Samengehirn verliert wieder sein Bewusstsein, keimt, und es entsteht eine neue Pflanze, die irgendwann von neuem ein Samenbaby hervorbringt, welches den hirntoten Körper seiner Mutter lenkt...

      Na, was meint ihr? Kann irgendwer sowas gebrauchen? :lol:
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

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    • @Golems: Die Sache mit den Linien, der Papierrollenprogrammierung und den Chakren finde ich extrem cool. Ich hab da echt so ein Bild vor Augen, wie (pseudo-)tibetanische Mönche die Golems programmieren, rituell die Energielinien eingravieren und mit Hilfe spezieller Muster die Energiechakren aktivieren. :D

      @Alternative Völker: Hier werfe ich mal einen meiner Lieblingsblogs in die Schale: Le Chaudron Chromatique ist voll von abgefahrenen Ideen wie Shrimpschamanen, Elchoger oder steinerne Elefantenfrauen.

      EDIT: Ist jetzt etwas offtopic, aber irgendwann muss ich mal die SCPs alle in Ruhe durchlesen...
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
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    • Tös (<--- Das schaut ja doof aus!)
      Ich weiß... verdammte Grammatik.


      Trajan die Feen würde ich mit Kusshand nehmen. ^^ Aber wir müssen noch etwas an ihnen feilen. Ich hab mal ein paar Infos zusammengetragen, die ich den Feen vorher zugeschrieben habe, aber ich lasse mich auch gerne auf neue Ideen ein.

      Ich wunder mich selbst immer wie groß ich meine Feen gemacht hab 30cm ist echt groß. Ich mach sie erstmal kleiner 15-20 cm. Feen ernähren sich von der Jagd oder Viehzucht.
      Ich stell es mir cool vor wie drei Feen in einem Böötchen sitzen und einen Fisch mit Harpunen jagen, wie wir Menschen früher Wale jagten. Sie jagen auch Schmetterling und Motten wegen ihres Staubs, den sie als Schminke nutzen. Feen bauen im Normalfall Schlösser, aber in der Nähe von „Riesen“ (Menschen) bauen sie lieber unterirdische Anlagen.
      Mit den Feen wollte ich mich etwas über Mittelalter-Highfantasy lustig machen. So glauben Feen an unsterbliche Elfen. Vielleicht auch an eine heilige Zeitkapsel, die erst in 1000 Jahren oder so geöffnet werden darf. Auch wollte ich Kreuzzüge und Ritterlichkeit einbauen. Die Feeinnen sehen sich oft als ruhmreiche Ritter und erfolgreiche Jäger und werben mit prachtvollen oder zierlichen Kleidern (Feenmode) um die Gunst der Männer, welche selten die Festung verlassen und normalerweise eine höhere Lebenserwartung haben, da sie nicht kämpfen. Aber wir können die Geschlechter ganz weglassen, da fällt uns schon was ein.
      Dann kam noch Shadow of the Colossus dazu: Feenliteratur z.B. mit Geschichten, wie eine Fee auf einen großen Menschen geklettert ist und ihn mit dem Schwert getötet hat.

      Wie man an den Kreuzzügen kommt die Idee der Feen auch von Ameisen, also wären unterschiedlich große Feen einer Art auch denkbar. Feen sind Sammler und Diebe, die gerne Schlüssel und vor allem Zähne stehlen. Mit Schlüsseln kann man gut mit Menschen handeln, die diese zurück haben wollen. Und Zähne sind magisch. Dentomantie ist Feenmagie, aber dass führt zu weit weg und ist kaum bebastelt.

      Menschen haben Feen auch schon als Spione und sogar Auftragsmörder angesetzt. Ich stelle mir Feen vor, die auf einem Balken mit normalgroßen Steakmessern sitzen und warten bis jemand unter ihnen herläuft, um sich dann mit samt den Messern runter ins Opfer zustürzen. Oder Feen die sich in den Palast schleichen und eine kleine Sprengladung am Hinterkopf der Königin zünden und schnell abhauen.

      Aber wenn Menschen Feen so gerne für Aufträge nutzen, was können Menschen im Gegenzug für die Feen tun? Sie könnten als Riese rekrutiert werden und gegen andere Riesen oder Feen in einem der Kreuzzüge kämpfen. Unter reichen Menschen werden Feen auch gerne in Terrarien gehalten und ihre Gehirnfrüchte gelten als Delikatesse.

      Na habt ihr Ideen wir man das mit Trajans Idee für die Feen verknüpft? Oder noch weiter Ideen zu den Feen?

      Sry Rilli deine Fragen hab ich jetzt nicht beantwortet.
    • Irgendwie fände ich es gerade cool, wenn man die Idee mit den Pflanzen- und Assassinenfeen zusammenbringen könnte. Giftige Pollen oder Pflanzensäfte vielleicht, welche die Feen nutzen, um ihre Opfer um die Ecke zu bringen.
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    • Hm, ich habe einen verrückten Gedanken, der vieles ändern würde und ich hadere damit ihn einzubauen. Hier ist die grobe Situation:

      Aktuell: Da sind zwei ideologisch und klimatisch verschiedene Gebiete, Wotland und Parlibi. Zwischen beiden soll noch minimaler Austausch bestehen, sie fürchten einander. Zwischen beiden Gebieten liegt als feste Grenze Zutaling, eine sich selbstbelagernde Schwefelsäureregen-Stadt. Es ist natürlich nicht wirklich logisch warum ein Bollwerk von einer Stadt, in einer flachen Wüste, als ultimative Grenze dienen soll, man kann schließlich einfach dran vorbeigehen. Wenn ich das konsequent durchdenke passiert folgendes:

      Neue Idee: Beide Gebiete liegen auf verschiedenen Ebenen. Zutaling dient als Tor zwischen beiden.

      Das bringt Vorteile: Es würde mir super viel Spielraum für verrücktere Ideen bringen. Ölmeere, Wachswüsten, Öl-/Alkoholregen, andere Luftzusammensetzung und Klimas, Alkoholbasierte Lebewesen, anderer Tagesrhythmus und Schwerkraft, seltsame Landschaften und Rohstoffe, andere Magien, … All das was man normalerweise nicht machen kann, da man aufpassen muss, dass man eine normale menschenfreundliche Welt hat.

      Aber es bringt auch Nachteile:
      1. Die Grenze ist mir jetzt ZU streng.
      Es sollte Länder geben mit denen sowohl das Wotland, als auch Parlibi engen Kontakt hat. Bis jetzt war Zutaling eine wichtige Stadt, aber mit der neuen Idee ist sie die wichtigste Stadt überhaupt. Sie wird zu wichtig.
      2. Ich HASSE Dimensionstore, weil sie immer so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das gefällt mir ästhetisch nicht.
      Die Welt fühlt sich super zweigeteilt an, obwohl vorher genauso sehr getrennt war, aber physische Realität scheint halt intuitiv eine viel stärkere Grenze, als eine politisch/soziale zu sein. Ich hoffe ihr könnt ein bisschen verstehen was ich meine.

      Also was sind eure Meinungen? Habt ihr Ideen?
    • Neue Idee: Beide Gebiete liegen auf verschiedenen Ebenen. Zutaling dient als Tor zwischen beiden.


      Meine erste Assoziation dazu war, dass es buchstäblich auf Ebenen liegt, d.h. übereinander...

      1. Die Grenze ist mir jetzt ZU streng.

      Hm, wie wäre es mit einer unpassierbaren Region - einfach mal per Isso unpassierbar, ob da jetzt eine unsichtbare Wand ist oder die Leute einfach unerklärlicherweise da nicht drübergehen wollen...

      2. Ich HASSE Dimensionstore, weil sie immer so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das gefällt mir ästhetisch nicht.
      Die Welt fühlt sich super zweigeteilt an, obwohl vorher genauso sehr getrennt war, aber physische Realität schein halt intuitiv eine viel stärkere Grenze, als eine politisch/soziale zu sein. Ich hoffe ihr könnt ein bisschen verstehen was ich meine.

      Versteh ich! *glaub*

      Es würde mir super viel Spielraum für verrücktere Ideen bringen. Ölmeere, Wachswüsten, Öl-/Alkoholregen, andere Luftzusammensetzung und Klimas, Alkoholbasierte Lebewesen, anderer Tagesrhythmus und Schwerkraft, seltsame Landschaften und Rohstoffe, andere Magien, … All das was man normalerweise nicht machen kann, da man aufpassen muss, dass man eine normale menschenfreundliche Welt hat.

      Ach, normalerweise... wer sagt denn, dass du das nicht trotzdem machen kannst?
      Oder du ergreifst was Dimensionen angeht Flucht nach vorne: Es gäbe Millionen von Dimensionen, alle nur so ein paar Quadratmeter groß, und sie fallen normalerweise gar nicht auf, weil sie offen sind, nur ein paar halt nicht, oder nicht in alle Richtungen. Oder "Dimension" bedeutet was ganz anderes als alle bisherigen Assoziationen mit Dimensionstoren nahelegen würde.

      Anyway, nur mal spontane Gedanken. Klingt jedenfalls nach einer ergiebigen Bastelbaustelle. :)

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    • Hab ebenfalls zuerst an zwei räumliche Ebenen gedacht, wobei die eine höher liegt und so eine natürliche Mauer/Klippe als Grenze dient.

      Mir würde dazu noch einfallen, das eine Gebiet in einen Riss oder eine Überlagerung der Dimensionen zu legen. Wie auch immer das passiert ist und funktioniert. *Auch kein Fan von Toren sei*

      Gibt es dort dann auch deine Zuckerwüsten? Die find ich so super ... ähm ... süß.
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • Jundurg schrieb:


      Tö. schrieb:

      Neue Idee: Beide Gebiete liegen auf verschiedenen Ebenen. Zutaling dient als Tor zwischen beiden.

      Meine erste Assoziation dazu war, dass es buchstäblich auf Ebenen liegt, d.h. übereinander...

      Ich musste jetzt eher an ein Hochplateau denken, auf dem ein Gebiet liegt und dann so darunter-daneben das andere und die Stadt ist wie ein Turm angelegt und somit die Verbindung zwischen den beiden Gebieten (siehe Anhang).

      Die Grenze könnte auch eher von multidimensionaler Natur sein. Ein Art Äther-/Astralebene, die wie ein seltsamer Nebel zwischen Wotland und Parlibi hängt und Zutaling die einzig stabile Komponente ist. Das heißt nicht, dass es wirklich ein Nebel ist, aber das Bewusstsein eines Menschen könnte vielleicht diese "höhere Dimension" einfach nicht anders wahrnehmen. Allerdings gäbe es noch andere Möglichkeiten, wie man es darstellen könnte: Vielleicht eine Art unsichtbare Gelatine, welche den Zeitfluss verändert oder schwarz-irisierender Schaum oder einfach eine fast materielle Finsternis. Oder auch einfach nur die Auflösung der dreidimensionalen Physik, wie in den Bildern von M.C.Escher (Beispiel) oder wie bei dem Smart Phone Spiel "Monument Valley" (Video).

      Vermischt man das ganze noch mit einer semimateriellen Atmosphäre hätte man eine Grenze, die man unter Umständen passieren könnte, wenn man entsprechend verrückt genug ist. Neben einer "nicht-eukliden Geometrie" (Grüße an HPL), einer wahrscheinlich eingeschränkten Sicht und möglichen, multidimensionalen Bewohnern bzw. Raubtieren - ich denke da z.B. so etwas wie die Hunde von Tindalos oder an die Dinger aus Stephen Kings "The Mist" (Trailer). Es gäbe eine Chance, wenn auch minimal, die Grenze zu passieren, aber es wäre natürlich leichter einen festen Übergang wie Zutaling zu verwenden. Auf der anderen Seite wären die Grenzen nicht zu massiv. Vielleicht gäbe es irgendwelche "Ätherkarawanen", die zwischen Wotland und Parlibi verkehren und die mit seltsamen, seltenen und unglaublich teuren und komplexen Apparaturen ausgestattet sind, um sich halbwegs sicher durch die Zwischenwelt zu bewegen.
      Bilder
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    • Oh es tut mir leid, dass ich mich so schlecht ausgedrückt habe, „Ebene“ war als abgeschlossene „Dimension“ gemeint.

      Ach, normalerweise... wer sagt denn, dass du das nicht trotzdem machen kannst?
      Niemand außer mein Logiksinn und der sagt mir, dass ich Phasengrenzen oder Intermediärgebiete brauche.
      Oder du ergreifst was Dimensionen angeht Flucht nach vorne: Es gäbe Millionen von Dimensionen, alle nur so ein paar Quadratmeter groß, und sie fallen normalerweise gar nicht auf, weil sie offen sind, nur ein
      paar halt nicht, oder nicht in alle Richtungen.
      Das hat mir im ersten Moment sehr gefallen, doch ich befürchte damit längerfristig nicht glücklich zu sein. Ich hätte Sorge, dass das zum Gimmick wird und dann ist es plötzlich die Welt mit den vielen Dimensionen, dabei wollte ich ja davon weg.
      Gibt es dort dann auch deine Zuckerwüsten?
      Ja, die Süßen gibt's sowieso :P

      Die Grenze könnte auch eher von multidimensionaler Natur sein. Ein Art Äther-/Astralebene, die wie ein seltsamer Nebel zwischen Wotland und Parlibi hängt und Zutaling die einzig stabile Komponente ist.
      Sowas ähnliches hatte ich bisher, ich hab es etwas unbeholfen den Minimalismus genannt. Der abstrahiert alles was durchläuft nach und nach bis zur Nichtexistenz. Ich glaube dabei werde ich auch weiterhin bleiben, weil das irgendwie mein Stil ist, nur werde ich vielleicht eine Art "Dimensionstor" darin verstecken, dann fällt es auch nicht so auf. ^^

      Im Anhang ist ein Bild, wie ich mir ich mir das Ganze jetzt in etwa vorstelle. Der rote Fleck bei der Überlappung ist Zutaling, das Weiße der Minimalismus. Und die Überlappung ist nicht im dreidimensionalen Raum, sondern eben ein Übergang. Ich stelle mir das so vor: Zutaling steht in einer Zuckerwüste, man geht durch den einzigen Eingang, doch innen gibt es zwei Ausgänge und wenn man den anderen nimmt, verlässt man Zutaling auf der anderen Ebene. Hier hat Zutaling von außen wieder nur ein Tor und steht jetzt in einer Wachswüste. Ein drittes Gebiet welches zwischen Parlibi und Wotland liegt gibt es auch noch.
      Bilder
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    • Ich bin gerade fasziniert von dem Wort "wüst". Es ist so mehrdeutig. Und ich überlege gerade, ob ich die Wüstheit meiner Welt maximieren sollte. Ich könnte Wüste umdefinieren zu "Gegend in der niemand lebt". Dann hätte ich statt Wäldern Baumwüsten, statt Meeren Wasserwüsten, und meine Zuckerwüste wäre keine Wüste mehr. Das Interessante dabei wäre, dass ich mir keine Gedanken mehr um größere Gebiete mache, ich sag einfach "das ist eine Wüste" und was für eine Art Wüste es ist ist egal. Dann muss mein Kopf sich keine unnötigen Klimazonen mehr überlegen, sondern maximal die unmittelbare Umgebung von Ortschaften. Und Karten werden noch unsinniger. ^^
    • Das interessante dabei wäre, dass ich mir keine Gedanken mehr um größere Gebiete mache, ich sag einfach "das ist eine Wüste" und was für eine Art Wüste es ist ist egal. Dann muss mein Kopf sich keine unnötigen Klimazonen mehr überlegen, sondern maximal die unmittelbare Umgebung von Ortschaften.

      For the record: Das ist genau, was ich ursprünglich mit "abstraktem Weltenbasteln" gemeint hatte, aber kein gutes Beispiel gefunden hatte. "Wüste" wird abstrahiert, und muss nicht im einzelnen auf die bestimmte Art von Wüste festgelegt sein...

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    • For the record: Das ist genau, was ich ursprünglich mit "abstraktem Weltenbasteln" gemeint hatte, aber kein gutes Beispiel gefunden hatte. "Wüste" wird abstrahiert, und muss nicht im einzelnen auf die bestimmte Art von Wüste festgelegt sein...
      Yes ich habe es geschafft. :hops: Nicht dass das mein Ziel war, aber ich freu mich dennoch. ^^
      Ziemlich coole Liste. Ich versteh das mit dem Feuerleiden noch nicht ganz, das klingt so als wäre es ein einzelnes Phänomen, warum listest du das dann als ganze Magieart? Und wann gilt ein Gedicht in der Kategorie Sprachmagie als erstmalig erschaffen? :D wenn man es zuerst fertig gedacht hat, oder wenn man es das erste mal aufschreibt, oder ausspricht? Und was ist mit normalen Gedichten, sind die automatisch magisch?
      Sry Rilli deine Fragen hab ich jetzt nicht beantwortet.
      Besser spät als nie. :) Apropos:
      Deine Magiearten faszinieren mich auch sehr, aber bis ich darauf antworte, wird es leider noch ein wenig dauern müssen, weil ich die Internet-Zeit, die ich mir erlaubt habe, schon längst überschritten habe und nun schleunigst die Wohnung putzen muss, bevor meine Gäste kommen.
      Sind die Gäste weg, Trajan? ;)

      ßßßßßßßßß

      Dass ich das Feuerleiden als Magie aufliste, liegt daran, dass es meine erste Magieform war. Ich fand offensive Magie schon lange doof und so auch Feuerbälle werfen. Aber das Konzept große Hitze per Hand erzeugen zu können gefiel mir. Man addiere meine Faszination für Metalle und Legierungen und schon hatte ich eine Idee für eine Schmiedekrankheit. Dabei fangen Narbengewebe an heiß zu Glühen, als erstes bemerkt man das, wenn die Kleidung anfängt zu kokeln, weil der Nabel mehrere hundert Grad heiß geworden ist. Natürlich macht die Krankheit den Betroffenen viel feuerresistenter, sonst wäre das ja furchtbar schmerzhaft. Ein vernünftiger Schmied hat jedenfalls Feuerleiden und vernarbte Hände, denn so kann dieser Metall mit bloßen Händen erhitzen und formen. Dafür benötigt er jedoch viel Energie, also Nahrung. Deshalb konnten sich Städte nicht zu viele Schmiede "halten", denn die futtern alles weg. Inzwischen denke ich nur noch selten an das Feuerleiden und die Schmiede, also mal sehen was damit passiert. Offenbar hatte schon mal eine Idee dazu, denn dass es eine "Infektionskrankheit" ist ist mir neu. ^^

      Zur Gedichtsmagie. Ich würde sagen jedes gute Gedicht ist potentiell magisch, aber da das mal wirklich Magie sein soll, werde ich mir keine Gedanken drübermachen, wann ein Gedicht tatsächlich magisch ist. Und ich finde das erste Aussprechen ist entscheidend. Also wie ein längerer, schönerer Zauberspruch nur ohne Zauberstabgefuchtel, oder wie eine Art Beschwörungsformel, nur ohne Altar und nicht zwingend in einer toten Sprache. ^^
    • Das Speedbasteln hat mich dazu gebracht meine Gedichtsmagie mal genauer anzusehen.

      Gedichtsmagie
      : Selten werden Gedichte „erhört“. Das Gedicht muss dazu ausgesprochen werden und jedes Gedicht hat nur einmal seine Wirkung. Jene muss anscheinend vom Sprecher unmittelbar wahrnehmbar sein.
      Folgen: In manchen Orten dürfen nur speziell erlaubte Gedichte aufgesagt werden und neue dürfen nur von lizensierten Dichtern erschaffen werden. Gedichte über den Weltuntergang oder andere Katastrophen sind streng verboten oder höchst anrüchig. Liebesgedichte sind als Manipulationswerkzeug verpönt.
      Es gibt Berufspoeten, die unaufgesagte Gedichte wie eine Art Lose verkaufen. Besitz- und Reichtumsgedichte sind ein jahrhundertealtes Genre, ebenso Wettergedichte.
      Manche seltsamen Naturphänomene werden auf Gedichtsmagie zurückgeführt. So wurde die Zuckerwüste von Zutaling angeblich von einem kleinen Kind erschaffen, während der Schwefelsäureregen ein geglücktes Militärgedicht war. Es stammt vermutlich von einem Spion, der in die Stadt ging und dort ihren Untergang erdichte. Seitdem nutzt man Ninjadichter oder Armeepoeten, die wie laut betende Mönche auf die Stadtmauern zugehen und die Gedichte nur so runterrattern.
      Es gibt natürlich auch Menschen, die als mächtige Poeten angesehen sind. Ich stell mir lustige Lyrikduelle vor, die hin und wieder mächtige Magie freisetzen, oder einem der Kontrahenten den Mund stopfen. ^^
    • Tö. schrieb:

      So wurde die Zuckerwüste von Zutaling angeblich von einem kleinen Kind erschaffen, während der Schwefelsäureregen ein geglücktes Militärgedicht war.

      Definitiv eine sehr coole Erklärung! :D :thumbup:
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
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