Das wunderbare Easter Egg Spiel!

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    • AH uns gehen die Ostereier aus!!! Wir brauchen neue, bevor der Thread stirbt.

      Ja genau, mach mal! ;D

      Ich hab im Moment zwei offene Wünsche, da will ich mich selbst mal drauf limitieren. Hab so insgeheim ja das Ziel im Kopf, alles was hier im Thread kommt zu verbasteln, irgendwie, irgendwo. Der jundurgsche Größenwahnsinn mal wieder.^^

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Ein Wunsch ist aufgetaucht:
      Ich möchte, dass jemand Donald Trump in seine Welt einbaut. ;D
      Don't diagnose and drive.

      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • Jundurg schrieb:

      jeder Trakt hat sein eigenes Farbschema (weite Strecken sind mit Mosaiken gekachelt). Zusätzlich folgt alles noch, wie schon erwähnt, der jenkinnischen Versteckhaustradition: Die meisten Toiletten sind relativ einfach zu erreichen, aber aus dem Gebäude wieder herauszukommen, nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, da viele Wege durch Einbahntüren erreicht werden.

      Sehe ich da Crazy-Gravity-Einflüsse ;)?




      Die Ajolevischen Schriften

      Auf Rhingon existiert eine Reihe von Schiftstücken und Literatur, deren Autoren niemanden wirklich bekannt sind. Das kann zum Einen daran liegen, dass sich im Realitätenchaos niemand je erinnerte, etwas geschrieben zu haben, zum Anderen werden solche Dinge außer bei ganz wenigen Werken auch öfters vergessen. Autorennamen über Werken stehen deshalb mehr für symbolsiche Figuren, die eine Person, mehrere oder gar keine darstellen können.

      Die Ajolewischen Schriften sind ein Beispiel für so ein Werk. Die Autorfigur Atim Ajolev verbindet verschiedene Gedichtbände, Romane und Theaterstücke. Der Stil ist verschwurbelt, häufig melancholisch, aber gerade sprachlich in keinster Weise konsistent. Manchmal werden nur im Rhingoner Deutsch gebräuchliche Wörter verwendet, manchmal findet man in jedem Satz Neologismen, manchmal wird durch archaische Wörter Verwirrung erzeugt. Als Beispiel hier ein kurzes Gedicht:

      Ile wit in stumer Trakt zwi
      dri Mal oder nikt
      De Gosgarh komt fo de Stihn
      Waldeweldeberhn


      Übersetzung (mit etwas Erklärung):

      Eile weit in stumme-r/n Zwietracht/ zwei Kostümen (wohl absichtlich offen gelassen, das Wort Zwietracht ist archaisch)
      Drei Mal oder nicht
      Der Gosgarh (häufig verwendeter Neologismus für eine Art Patronus) kommt vom Stein
      Waldeweldebehrn (Neologismus für abstrakten Weltschmerz)

      Die Ajolevischen Schriften werden von Priestern und Gelehrten vielfach interpretiert, viele meinen, es stecke abstrakte Wahrheit über den Gott Gonrhin und die Welt an sich darin. Es gab einst mehr Schriften, doch sie gingen bei einem Feuer verloren (diese Tatsache droht mittlerweile schon wieder in Vergessenheit zu geraten).


      So, jetzt habe ich weniger die Person als die Literatur an sich bebastelt, aber ich hoffe, es entspricht trotzdem irgendwie dem Wunsch. :-[
      Ich wünsche mir, dass jemand das Seefahrervolk der Sth'ton verbastelt. Sie sind die ersten Trch'zon mit hochseetauglichen Booten und sind die Entdecker eines Inselreiches, das in der Folge ihr Stammsitz wurde. Sie entdeckten weitere Inseln und waren die ersten Trch'zon auf einem anderen Kontinent als Thorn's. Sie brachten neue Materialien mit und waren in den letzten 50 Jahren eine wichtige Antriebskraft des überregionalen Handels. Doch vor nicht allzu langer Zeit gab es einen Vulkanausbruch im Kerngebiet, der das Volk erheblich schwächte. Einige Kolonien bestehen weiterhin, doch insgesamt ist man momentan eher heimatlos geworden.

      edit: Mehr Infos zu den Sth'ton gibts im WBO-Beitrag "Der Neulandstreit" von 2014 in der Disziplin Kriminalität/Konflikt.
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Sehe ich da Crazy-Gravity-Einflüsse ;)?

      Nicht bewusst. Aber Einbahnen sind cool. ;D

      Eile weit in stumme-r/n Zwietracht/

      Woha, da hab ich jetzt fast eine Minute gebraucht um vom "das kommt mir doch bekannt vor" zum Aha-Moment zu kommen. Sehr cool verbastelt! :)

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    • *Thread anschubs*

      ...

      Collmc, Südstern

      Stadt im Mittelgebirge an der Grenze zu Ostziberien, zu dem es im drwyainischen Mittelalter auch gehörte. Die Burg Collmc war eine wichtige Befestigung gegen einfallende Barbaren aus dem Osten. Nach dem Ende des Südsternkriegs fiel das Gebiet an die Eroberer und so wurde im Zuge der Industrialisierung aus dem zuvor ländlichen Gebiet eine Fabriksgegend. Die Fabriksherren bezogen die alte Burg Collmc und modernisierten sie. Für die einfachen Arbeiten wurden die Schrate aus den umliegenden Wäldern herangezogen.

      Im Zuge der drei Weltkriege wurde Collmc zum Zentrum der tortinischen Raketenindustrie. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch die Raketen des tortinischen Raumfahrtprogramms dort gebaut wurden. Abgefeuert werden diese allerdings näher an der Küste des Firemeeres.

      ß ß ß ß ß

      Bezug zu Katapulten hab ich keinen drin, dafür zu Zwergen (Schrate sind das zwergenähnlichste was Ngiana zu bieten hat); Raumhafen ist es auch keiner geworden (dafür eignet sich die Gegend nicht so, außerdem hat Ngiana keinen Mond und daher gibt es halt auch keine Mondrakete, nur Satelliten...)
      Ahja, und zufällig hat sichs ergeben, dass es ein Doppeleasteregg wurde; da steckt auch noch die Burgruine Kollmitz drin, also hab ich ne Burg drausgemacht.^^

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    • Ngiana hat nur eine berühmte Vulkaninsel, also los...

      Sythdon, Hafenstadt auf Kanbara

      Kanbara ist eine vulkanische Insel, die dem Kontinent Drwyaine im Westen vorgelagert ist. In der Zwischengötterzeit breiteten sich Seefahrervölker über die ganze westliche Küste aus und verdrängten die Orks, die zuvor hier noch lebten, bis an die Südspitze des Kontinents nach Sobén. Die Völker konkurrierten untereinander, jedes hatte für einige Zeit die Nase vorne. Aufgrund ihrer Position als westlichstes Seefahrervolk waren die Kanbarer die ersten, die ihm großen Stil den Ozean zu überqueren begannen. Unter König Sythr IV wurden Kolonien auf den Ostinseln von Vilron gegründet. Nach einem Vulkanausbruch wurde jedoch der Hafen von Sythdon zerstört, was den Bemühungen der Kanbarer, die vorherrschende Seemacht des Westens zu sein, einen Dämpfer versetzte, und letztlich dazu führte, dass die Insel an Bedeutung einbüßte und schließlich an das Königreich Lotave (Lotäif) fiel. Sythdon, die Königsstadt der Sythr-Dynastie, existiert noch heute, hat aber an Bedeutung verloren.

      edit: Könnte sein, dass ich 2 Wünsche freihab.^^ Wenn jemand einen davon haben will, einfach posten. ;)

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    • Das ist richtig, Jundurg! Ich warte!

      Ich auch, nämlich auf die Aktualisierung von Post #2. ;D

      Aber ernsthaft - ich will ja nicht 3 von 5 Wünschen übernehmen, nur weil ich grad als einziger hier poste.^^ Es möge doch ein wilder Bastler appearen und einen Wunsch droppen!

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    • Jundurg schrieb:

      Das ist richtig, Jundurg! Ich warte!

      Ich auch, nämlich auf die Aktualisierung von Post #2. ;D

      Ich bin gerade bei Lymeck und mein Handy ist meine einzige Möglichkeit, ins Forum zu kommen. Das ist mir dann doch etwas aufwändig... ;)
      Am Montag bin ich wieder daheim, da kümmere ich mich dann drum!
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.


      Über meine Welt Lacerta:
      Die Welt Lacerta -- Das Reich Fálorej
    • Okay, dann wünsche ich mir mal...

      ... dass jemand die Gemle-Gartly irgendwie einbaut. Das zentrale Motto dieser issoyanischen Adelsfamilie ist das Streben auseinander, nach größtmöglicher innerer Differenz. Das geht so weit, dass es eigentlich zwei Familien sind, die Gartly, die ihren Fokus auf der wissenschaftlichen Erforschung der Außenwelt haben (oder anderer Welten) und die Gemle, die sich auf Mikrobiologie, und die Erforschung der kleinsten Teilchen verlegt haben. Der Kontrast innen-außen ist grundlegend, aber die beiden Familien sind tatsächlich bemüht, in jeglicher Hinsicht auseinanderzustreben, und dennoch eine politische Einheit zu bilden. Geeint sind sie in ihrem Hunger nach Wissen - und gerade weil sie zusammen praktisch alles abdecken, sind sie die stabilste politische Kraft Issoys.

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    • Ich habe herausgefunden, dass die Lefhen von Eklapoyr (dem größten Lefhenstaat Sapphirias) einen obersten Schutzdrachen haben, der "gechannelt" wird, um den Hohepriesterrat zu besetzen. Was das mit den Easter-Eggs zu tun hat?
      Nun ja, das entsprechende Medium und damit auch der Drache wird (wenn auch über einige obskure Umwege) gewählt und der Gewinner der letzten Wahl heißt "Dolan der Orange".
      Er hatte vor allem mit Slogans wie "Mehr Hexenjäger für ein sauberes Lefhenim!" und "Den Zwergenhügel abbrennen!" für Furore gesorgt, die nach seinen Angaben keine Aufrufe zu Gewalt darstellen. Seine Anhänger loben ihn dafür, dass er "die Vetternwirtschaft im Hohepriesterrat zerschlagen" will und dass er versprochen hatte, härter gegen Wahlbetrug vorzugehen. Letzteres Vorhaben wurde allerdings eingestellt, nachdem feststand, dass Dolans Medium die Wahl gewonnen hat.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"
    • Ich hab die politische Bewegung der Freisinger jetzt noch ein bisschen mehr ausgearbeitet. Es ist etwas kompliziert.^^

      Freisinger

      Eine politische Emigrationsbewegung, die sich im beginnenden dritten Jahrhundert n.I. in Frensch als Abspaltung aus den Äpflern* entwickelte. Der Name leitet sich von ihrem Trinkspruch "Uf't frei sing!" ab.

      Nachdem um 200 n.I. die Zwillingskönigin von Deshni gestorben war, schloss das issoyanische Kombinat mit den verbleibenden Resten des Imperiums Frieden. Aufgrund der chaotischen Zustände am deshnianischen Subkontinent kam es kurz darauf zu einer Einwanderungswelle. Der Ort, an dem die per transarktischer Bahn anreisenden Immigranten zuerst issoyanischen Boden betraten, war Keindorf-Frensch. In der dortigen lokalen Bevölkerung gab es darüber gemischte Meinungen. Der lokale Zweig der Äpfler-Bewegung, die sich gegen die rigorose Einhaltung der visinnischen Grundprinzipien auflehnte (insbesondere gegen die Pflicht, seinen Namen von Rechtsästhetikern absegnen zu lassen) spaltete sich kurz darauf im Streit; in beiden Gruppen wurde die Idee diskutiert, sich den Siedlerbewegungen in die andere Richtung anzuschließen, und nach Soalūn auszuwandern. Die Äpfler wollten jedoch einen eigenständigen neuen Staat gründen, und diesen aufgebaut auf ihren Prinzipien, den der Äpfler-Bewegung. Die Freisinger befürchteten jedoch, diesen neuen Prinzipien bald überdrüssig zu sein, und befürworteten den Verbleib in der politischen Einheit Visinnur, wollten sich jedoch innerhalb von diesen für ihre Rechte einsetzen. Die Äpfler warfen den Freisingern vor, ihre politischen Ideale an die Quentap zu verkaufen für Vorteile bei der Besiedlung Nordsoalūns. Umgekehrt warfen die Freisinger den Äpflern übermäßige Sturheit vor und, das Ideal der Freiheit zu verraten, indem sie ihre eigenen strikten Regeln aufgebaut hätten.

      Sowohl Freisinger als auch Äpfler wanderten in Scharen nach Soalūn aus und überließen ihre nun leerstehenden Häuser den deshnianischen Einwanderern aus der anderen Richtung. Die Äpfler-Bewegung geriet aufgrund ihrer Kompromisslosigkeit mit den Quentap in Konflikt, was die Etablierung von Siedlungen sehr erschwerte; in den Kolonien überwogen daher bald die Freisinger, deren Bewegung allmählich in Vergessenheit geriet. Der Trinkspruch "Uf't Freising!" bzw. einfach nur "Freising" überlebte jedoch und ist zu einem Erkennungszeichen von nordsoalūnischen Deutschen geworden, den auf den anderen Kontinenten ist er unüblich.

      ß ß ß ß ß

      (Die Konnektion war "älteste Brauerei" -> Trinkspruch. Ich hab mir irgendwie schwer getan, mehr Bezüge einzubauen, eventuell kann man Followup-Eastereggs einbauen, wenn es um wichtige Personen in der Bewegung geht)

      * die Äpfler hab ich auch ein bisschen ausgearbeitet, aber sie sind hier offtopic.

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    • Biologie-Basteln ist meine Stärke nicht... aber hier musste es sein.^^

      Trompetenhaar

      Trompetenhaar ist eine Krankheit, von der vor allem die Bronoße aus der Familie der Schütttiere betroffen sind.

      Schütttiere sind pelzige Warmblüter, den Säugetieren recht ähnlich, nur dass bei ihnen die Nahrungsaufnahme großteils über die Haut bzw. über die Haare passiert. Die Haare saugen sich mit Flüssigkeit voll, diese wird dann aufgenommen. Das Fell übernimmt also in etwa die Aufgabe des Darms. Ihren Namen haben die Schütttiere davon, dass Muttertiere ihre Neugeborenen mit ihrer Milch überschütten, damit sich deren Fell damit vollsaugt.

      Bronoße ähneln von der Form her kleinen sehr pelzigen Wildschweinen; anstelle eines Rüssels haben sie ein stumpfes Horn in der Mitte der Stirn (eine verknöcherte Nase). Bronoße leben in familiären Gruppen um jeweils einen Suppentümpel herum, in dem sich die Nährstoffaufnahme abspielt.


      Trompetenhaar ist ein Virus, gegen den die meisten Bronoße immun sind; er verbreitet sich über das Wasser der Suppentümpel. Die meisten Bronoße einer Generation werden damit bereits als Jungtier angesteckt und immunisiert. Sobald der Virus jedoch in ein nicht immunisiertes Bronoß gelangt, bricht die Krankheit aus.

      Das auffälligste Symptom ist die orange Verfärbung und das Anschwellen des Pelzes. Dadurch wird die Nahrungsaufnahme erheblich erschwert. Das betroffene Bronoß weist zudem asoziale Tendenzen aus, und beginnt, wild in jedem Tümpel zu planschen. Dieses Verhalten führt meist dazu, dass das Individuum aus einem Familienverband verstoßen wird; oftmals laufen betroffene Bronoße jedoch auch aus eigenem Antrieb weg; der Virus bringt sie dazu, in möglichst viele Suppentümpel zu springen; dadurch wird der Virus auf praktisch alle Bronoße in der Umgebung verteilt; die nächste Generation wird wiederum immunisiert.

      Trompetenhaar ist in den meisten Fällen nicht direkt tödlich. In der letzten Phase des Abklingens der Krankheit wird die in den extrem aufgeschwollenen Haaren eingefangene Luft langsam nach außen geblasen; diese Phase ist sehr geräuschvoll (daher "Trompetenhaar") Zumeist ist ein betroffenes Individuum in der Lage, sich letztlich in eine der Bronoßgruppen zu reintegrieren. Dies gelingt jedoch nicht immer, da die anderen Bronoße über das Verhalten des kranken Tiers oft noch lange Zeit empört sind. Daher kommt es auch vor, dass von Trompetenhaar betroffene Bronoße nach ihrer Genesung allein an Hunger verenden.

      Jagd: Manche Jäger machten spezifisch Jagd auf kranke Bronoße, um diese einzufangen; sie wurden dann z.B. ans Königshaus von Te-Rinquin verkauft, die mit dem genesenden Tier ein "Trompetenhaar-Konzert" veranstalteten zum generellen Amusement des Hofstaates. Berichte, dass das Trompetenhaar auch einzelne Menschen befallen hätte, gehören jedoch wohl dem Reich der Legenden an.

      edit: Ohaa, da hat sich noch ein zusätzlicher Kontext eingeschlichen. Wie passend. ;D

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    • Jundurg schrieb:

      Okay, dann wünsche ich mir mal...

      ... dass jemand die Gemle-Gartly irgendwie einbaut. Das zentrale Motto dieser issoyanischen Adelsfamilie ist das Streben auseinander, nach größtmöglicher innerer Differenz. Das geht so weit, dass es eigentlich zwei Familien sind, die Gartly, die ihren Fokus auf der wissenschaftlichen Erforschung der Außenwelt haben (oder anderer Welten) und die Gemle, die sich auf Mikrobiologie, und die Erforschung der kleinsten Teilchen verlegt haben. Der Kontrast innen-außen ist grundlegend, aber die beiden Familien sind tatsächlich bemüht, in jeglicher Hinsicht auseinanderzustreben, und dennoch eine politische Einheit zu bilden. Geeint sind sie in ihrem Hunger nach Wissen - und gerade weil sie zusammen praktisch alles abdecken, sind sie die stabilste politische Kraft Issoys.


      Die Gemle-Gartly waren eine Adelsfamilie aus Naira, dem alten Königreich der Naeren. Vom damaligen König bekamen ihr legendärer Stammvater Gemlech für seine Verdiente ein großes Lehen als Belohnung, das Gemlech und seine Nachfolger kontinuierlich auf- und ausbauten. Nach langen Streitigkeiten innerhalb der Familie spaltete sich die Familie einige Generationen später schließlich in die eigentlichen Gemle und die Nebenlinie Gartly, die nach ihrem Sitz auf der Burg Hohengartly benannt wurde. Faktisch wurde damit auch eine Teilung ihres Landes erreicht, welches allerdings eine Schwächung für beide Familien bedeutet hätte. Gerade aufgrund der Situation innerhalb Nairas, in der sich viele Adelsfamilien untereinander bekämpften, hätte diese Schwächung der bis dato mächtigen Gemle zum baldigen Untergang der alten Familie geführt, die sich auf allen Seiten Feinden gegenübersah. Darum musste eine Lösung gefunden werden, die diese Teilung der Familie nach außen hin überwand, nach innen aber die Gegensätzlichkeit der Familien betonte. Gemle und Gartly gingen unterschiedliche Wege in vielen Bereichen: Während Gemle seine Macht in ihrer Stadt zentralisierten, setzte Gartly auf das Subsidiaritätsprinzip und überließ viele kleinere Entscheidungen einzelnen Gemeinden und Städten. Gartly prägte gleichzeitig eigene Münzen mit eigenen Einheiten. Zwischen den beiden Teilen des Fürstentums gab es folgendermaßen auch eine Zollgrenze. Selbst in der Religion versuchte Gartly sich von der alten Familie abzusetzen, was nur mäßig gelang, da sie ansonsten eine königliche Ächtung fürchten mussten. Stattdessen förderte Gartly in seinen Städten die Wissenschaften und anderen Glaubensrichtungen, die sich kritisch gegenüber der herrschenden Religion äußerten. Gemle vertraute weiterhin auf eine Stärkung des alten Glaubens. Wo es das geltende Königsrecht und die religiösen Verordnungen zuließ, änderten die Gartly ihren Kurs.
      Gemeinsam jedoch versuchten sie ihre Außengrenzen zu stärken, indem sie ihre Armeen zusammenführten und den Oberbefehl gemeinsam innehatten. Im königlichen Rat sprachen sie ebenfalls mit einer Stimme, die in regelmäßigem Turnus zu wechseln hatte. Der König ließ Gemle-Gartly gewähren, da er eine weitere Destabilisierung der Region fürchtete. Viele Generationen lang entstand dadurch innerhalb Nairas eine merkwürdige Konstellation, die ansonsten nirgendwo anders auftrat: Ein innerlich geteiltes Fürstentum, dass dennoch bestrebt war, seine politische Macht und Einheit nicht zu verlieren. Erst die Feldzüge des Neuen Kaiserreichs von Galléa, das einen Teil Nairas erobern konnte, darunter auch die Gemle-Gartly, beendete die Doppelherrschaft. Galléa führte eine Provinzreform durch und schlug Gemle-Gartly dem Herzogtum Nerailles zu. Im Verlauf der nächsten Dekaden starb zunächst die männliche Linie der Gemle aus, die Gartly heirateten mütterlicherseits in die Herzogsfamilie ein, die sich damit einen legitimen Anspruch auf die Ländereien der alten Familie sicherten.


      Ich hoffe, dass geht so in Ordnung, Jundurg^^ Das ist nur mal eine grobe Skizze, bei Gelegenheit bau ich sie noch weiter aus =)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Jundurg schrieb:

      Einzig stört mich ein bisschen, dass sie exakt genauso geschrieben werden, wie die issoyanischen Gemle-Gartly. Aber vielleicht spricht man sie ja anders aus? ;)

      Ich würde sie eher umbennen, sodass sie auch ins Sprachbild dieser Region passen. Gemil-Carci: am einfachsten auszusprechen, wenn man sich die Namen französisch vorstellt. Also:

      Quellcode

      1. [ˌʒəˈmil - ˌsaʀˈsiˑ]


      . So hätte ich mir das vorgestellt^^
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Trajan schrieb:

      @Salyan: Wünsch dir doch auch was! :)
      Hab mir jetzt lange etwas überlegt und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich gerne etwas archäologisches verbastelt haben möchte. Mit Sicherheit gibt es in vielen Welten bereits untergegangene Kulturen, die noch ihrer Erfoschung harren. Um diese etwas anzufeuern wünsche ich mir:

      ...einen Altertumsforscher a la Heinrich Schliemann, der bereits früh die massenhafte Begeisterung für die Archäologie und ihre Nachbardisziplinen weckte. Schliemann war der berühmte Ausgräber der antiken Städte Troia und Mykene und entdeckte unter anderem den Schatz des Priamos und die Grabmaske des Agamemnon (über die historische Authentizität lässt sich streiten ;) ). Wichtig ist, dass Schliemann ein Meister der Inszenierung war und seine Ergebnisse einem breiten Publikum verkaufen konnte. Dadurch war er einer der Gründerväter der deutschen Archäologie und ihrer Institutionen. Einen ähnlichen Charakter würde ich mir auf einer eurer Welten wünschen: Ein Altertumsforscher, der durch seine berühmten Ausgrabungen antiker Stätten mit legendären Namen die Begeisterung für die archäologische Wissenschaft begründet.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
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