[WiBa 2017] Ergebnisse & Bastelthread

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    • [WiBa 2017] Ergebnisse & Bastelthread

      Hier kommen die Ergebnisse hin. (Link zum Aufgabenthread)
      Das Winterbasteln ist im Gegensatz zur WBO kein Wettbewerb, es geht einfach darum, sich Anregungen zum Basteln zu holen, einmal was anderes zu machen. Besonders soll auch der Schwerpunkt nicht auf dem fertigen Produkt liegen, sondern auf dem Prozess - es ist also erwünscht, darüber Auskunft zu geben, wie es einem gerade mit einer Aufgabe geht. Für lange fertige Aufsätze zu einer Aufgabe ist das Du-und-Deine-Welt-Forum ein geeigneterer Ort (gerne kann man von hier dorthin verlinken).

      Viel Spaß ^^
    • Jundurg, bastel doch mal eine Kultur/Volk/Spezies/wasähnlicheshalt der/die/das überhaupt kein Verständnis für Musik hat und erzähle uns ein bisschen darüber

      Hm... ich hab immer mal wieder überlegt, die Issoyaner zu einem Großteil amusisch sein zu lassen, aber nie so konsequent durchgezogen. Da für Issoy also Grundannahmen zu ungeklärt sind, werd ich die Aufgabe lieber in Ngiana angehen, wo ich weiß, dass die Menschen im Allgemeinen Musikkulturen haben.

      Ich mach mich dann mal auf die Suche nach einer passenden abgelegenen Gegend mit nem verbreiteten Gendefekt, der zu Amusie führt. :)

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Das amusische Volk soll in Ngiana einen Platz finden. Und es soll genetisch sein. Daher habe ich mal nachgedacht, was es für Selektionsmechanismen geben könnte, die dazu führen, dass ein *Volk* amusisch wird.

      Naheliegend wäre es, wenn sich die Vorfahren von Volk X in einer Umgebung aufgehalten hätten, in der Musik weitgehend unmöglich war... oder in der sie alle ziemlich schnell taub wurden, weil es schlicht so laut ist.

      Das heißt, entweder sie waren alle Arbeiter in einer extrem lauten Fabrik, dann gab es eine Revolte, und sie zogen gemeinsam fort in ihr eigenes Land - oder sie lebten in der Nähe eines extrem lauten Naturphänomens, durch dass die Vorfahren alle taub wurden. Das Naturphänomen könnte auch einfach in der Geschichte liegen. Die Nachfahren sind also nicht taub...

      Ne, noch nicht so logisch. Taub werden ist der falsche Mechanismus. Eher müsste ja das amusisch-sein selektiert werden - also sowas wie ein Volk von Hilfsarbeitern einer Musikschule, in deren Gängen ein solches musikalisches Chaos herrscht, dass nur nichtmusikalische Menschen es länger dort aushalten. Hm, das ist wieder schwierig, das im großen Stil hinzukriegen...

      Oder das Selektionsereignis ist militärischer Natur; es gab also einen Feind, der notorisch Musik einsetzte, um seine Gegner zu bekämpfen, sodass sich schließlich nur die zur Wehr setzen konnten, denen dies nix anhaben konnte. :hmm:

      *recherchieren muss*

      wikipedia schrieb:

      Those with congenital amusia show impaired performance on discrimination, identification and imitation of sentences with intonational differences in pitch direction in their final word. This suggests that amusia can in subtle ways impair language processing.

      Okay, also zumindest die Sprache, sollte ich sie je basteln, wäre nicht tonal, und es muss auch Frage-Marker geben abseits von der Intonation. Naheliegend.

      Irgendwie suche ich immer noch nach einem Selektionsereignis das zumindest direkt nichtmagisch ist. Weil "die Götter entschieden, die Nichtmusiker in ein einsames Tal zu verbannen" ist irgendwie... zu einfach. ;D Wobei das als in-world Mythos definitiv schon wieder was hätte.


      Btw... ich schaue auch gerne anderen Wi-BAstlern beim Nachdenken zu, nur zu, herein mit euch! ;)

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    • Jundurg, zu deinem dein Wunsch nach etwas, was weitab von Chton's'chr passiert, habe ich tatsächlich schon Einiges gebastelt. Vor allem viele WBO-Beiträge gingen in diese Richtung. Die Anregung zum gestrandeten Volk lässt mich vor allem an die Sth'ton denken, die ich schon im Easteregg-Thread angeboten habe:

      Ich wünsche mir, dass jemand das Seefahrervolk der Sth'ton verbastelt.
      Sie sind die ersten Trch'zon mit hochseetauglichen Booten und sind die
      Entdecker eines Inselreiches, das in der Folge ihr Stammsitz wurde. Sie
      entdeckten weitere Inseln und waren die ersten Trch'zon auf einem
      anderen Kontinent als Thorn's. Sie brachten neue Materialien mit und
      waren in den letzten 50 Jahren eine wichtige Antriebskraft des
      überregionalen Handels. Doch vor nicht allzu langer Zeit gab es einen
      Vulkanausbruch im Kerngebiet, der das Volk erheblich schwächte. Einige
      Kolonien bestehen weiterhin, doch insgesamt ist man momentan eher
      heimatlos geworden.
      Jetzt ist es naheliegend, dass ich mich mal mehr mit der Kultur der Überbleibsel der Sth'ton-Kultur beschäftige. Insbesondere die paar die auf dem anderen Kontinent gelandet sind (ist mehr so ein Ding zwischen Insel und Kontinent). Ich bin noch nicht sicher, ob ich sie langfristig da lassen will, oder ob sie irgendwann "heimkommen". Möglicherweise haben sie nicht mehr alle Baumaterialien für ihre Boote und kommen gar nicht mehr weg.
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Jundurg, zu deinem dein Wunsch nach etwas, was weitab von Chton's'chr passiert, habe ich tatsächlich schon Einiges gebastelt.

      Also daran wollte ich keinen Zweifel ausdrücken. ;)
      Hab nach einem Begriff gesucht für "weit ab oder getrennt von den Hauptkulturen", oder sowas.

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    • Trajan schrieb:

      Du hast ja ein wunderbar komplexes und toll ausgearbeitetes Magie-/Elementarsystem. Dieses Magiesystem hat auch weitreichende Konsequenzen für die gesamte Welt Lym, die das Alltagsleben der Leute dort in vielerlei Hinsicht anders als bei uns auf der Erde machen. Ich möchte, dass du ein Modell bastelst, wie sich eines deiner Völker die Welt Lym erklärt. Dieses Modell soll allerdings möglichst falsch sein und in möglichst vielen Gesichtspunkten vom tatsächlichen System abweichen. Vergleichbar auf der Erde also z.B. mit dem Klassischen Elementesystem (Feuer, Wasser, Luft, Erde) für die Erklärung des Aufbaus von Materie, oder mit der Vier-Säfte-Lehre (Humoralpathologie) zur Erklärung von Krankheiten und Körperabläufen.


      Wunderschöne Aufgabe <3

      Also zur Zeit bin ich mit meinen Gedanken bei einem bipolaren System, dass gar keine klassischen Elemente kennt, sondern nur Plus und Minus, Anziehung und Abstoßung, A und B. Ich weiß noch nicht genau wie das konkret funktioniert im Alltag, aber es wird definitiv irgendwelche Wunderheiler geben, die dann die angebliche Polarität des Körpers beeinflussen - vermutlich muss man irgendwelche giftigen Metalle schlucken und das Kopfende des Bettes gen xyz ausrichten :D
      Ich denke mal das System wird auch komplett auf Materielles ausgerichtet sein und die Existenz und Relevanz von allem Nichtmateriellen völlig ignorieren.

      Auch schön finde ich gerade die Idee von Familientherapeuten, die dann den Eltern erklären, dass das Kind nur deswegen so rebellisch und unzähmbar und unvernünftig ist, weil es halt falsch gepolt ist ;D ... Hmm ich frag mich was diese Gesellschaft mit Schwulen, Lesben, Transleuten, etc anstellt. Geistige Behinderung dürfte auch ein interessantes Thema sein dort. Ich fürchte, sonderlich sympathisch wird die Kultur nicht. :kopfkratz:
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.


      Diese Bastlerin verpflichtet sich freiwillig dazu, ihren freiwilligen Verpflichtungen nur noch auf freiwilliger Basis nachzukommen. Die Freiwilligkeit dieser Tatsache ist freiwillig.
    • Jundurg schrieb:

      Veria, vllt etwas neues über valekische Musik? ;)
      Na dann sehn wir mal. Ich hab Musescore offen und ein neues Notenblatt angelegt. Zwar wird es wieder Volksmusik im Siebener-Takt, aber diesmal hab ich keine Zymbal dabei, ich plane also etwas weniger "springendes" als sonst. Hauptsächlich Bläser, aber ich hab mir auch ein Glockenspiel bereitgelegt, für ein paar Highlights.
      Don't diagnose and drive.

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    • Tö. schrieb:

      Salyan bastel mal ein Werkzeug mit spezieller Funktion.
      Hmm für ein Werkzeug mit spezieller Funktion muss erstmal ein spezieller Bedarf bestehen^^. Und sowas kann ich mir nur für einen Teil meiner Welt vorstellen:

      Damit Technikern das modifizieren von Mear-Feldern zum Herstellen eines Modifikators erleichtert wird, kann er mit diesem kleinen Werkzeug, in welches der Mearium-Splitter gelegt wird, das Feld auffächern und so seine Intensität schwächen. Ich stelle mir das wie ein kleines Gyroskop vor, in dessen Mitte der Mearlit befestigt ist. Das Gyroskop muss aus einem bestimmten Material sein, vielleicht sogar selbst aus Mearium, um das Feld des Mearliten dazu zu zwingen, sich aufzufächern. Statt einem kompakten Feldes hat man also ein breites, weniger gegen Modifizierungen resistentes Feld.

      Damit würde die Arbeit der Techniker ungemein erleichtert werden und schwierige Modifikatoren könnten viel schneller entwickelt und hergestellt werden.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Chrontheon schrieb:

      Jundurg schrieb:

      Hmm. Chrontheon, bastel doch mal ein magisches Gesetz... das nach Jahrhunderten plötzlich überholt gilt. Paradigmenwechsel oder sowas.
      Ok, das wird eine Herausforderung, da das normalerweise nicht passiert .... ich werd mir mal überlegen, in welche Welt ich das einbaue ....
      Ok, ich leg das magische Gesetz nach Theorb, da hab ich auch schon lang nicht mehr weiter gebastelt .... jetzt muss ich nur noch ein "Gesetz" finden, dass ich überholen kann ....

      EDIT: Ich hab mich doch für eine neuere Welt entschieden, da ich da auch in den Aufbau der Welt eingehen kann. In dem Fall wär das "alte Gesetz" tatsächlich falsch.
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      Fleischrechte für Fisch!
      "Sicmes okmikem okmegir Elk."
    • Entwickle für ẗ mal eine Rasse, die mindestens sechs verschiedene Geschlechter hat, die alle ganz normal sind und wohlmöglich sogar alle nötig sind, um eine gelungene Fortpflanzung zu gewährleisten. Wichtiger ist dabei aber, dass alle Geschlechter gleichberechtigt sind (in etwa) und die Spezies intelligent (und gerne humanoid) ist. :)
      Ui. Das ist eine schwierige Aufgabe. Ich hab ja schon Probleme zwei Geschlecher zu basteln ^^. Mal sehen. Ich möchte nichts versprechen und ich werde sicherlich die Aufgabe etwas dehnen. ^^
    • RedScorpion schrieb:

      Logan, mein Bester, bastel doch mal eine richtig fieße Straßengang, die sich eine eigene Religion "ausgedacht" hat, daher total religiös ist und ihre Taten auch mit diesem Kult rechtfertigt. :D


      Irgendwie...ich bin noch nicht zu frieden:

      Die Kinder des Ausgleichs

      Seit einigen Monaten werden in den Seitenstraßen von Parath immer wieder übel zugerichtete und bewusstlose Passanten vorgefunden. Die Opfer sind nackt und weisen schwere Verletzungen wie Knochenbrüche und Schnitte auf. Zudem sind ihre Augen mit Pergamenten verbunden worden auf denen immer das Wort "Beglichen" zu lesen ist. Die städtische Sicherheitskräfte tappten lange im Dunkeln bis sie durch Informanten auf einen religiösen Kult aus den Slums der Randgebiete aufmerksam wurden.

      Die "Kinder des Ausgleichs", wie sich dieser Kult selbst nennt, besteht aus zumeist Jugendlichen, die auf der Straße aufgewachsen sind. Unter der Führung von Marni Ashkin, der von seinen Kindern als Prophet bezeichnet wird, zieht der Kult durch die Straßen von Parath, um ihre Lehre des Ausgleichs zu predigen. Marni Ashkins Weisung ist so einfach wie effektiv: Reichtum ist eine Sünde und trennt den Menschen vom Göttlichen. Der Mensch ist nicht mehr ausgeglichen, sondern befindet sich auf den Weg in die Verderbnis. Daher muss man den Menschen von seinem Reichtum trennen, um ihn wieder dem Göttlichen zu zuwenden.

      Mit diesem Credo schart der Prophet Ashkin seine Kinder um sich, deren Äußeres an einfache Bettelmönche erinnert. Unter weiten, braunen Roben aus Sackleinen, verbergen die Kinder Knüppel, Eisenstangen und Messer - ihre "Werkzeuge der Reinigung", wie die Kinder sie nennen. Die "Kinder des Ausgleichs" begeben sich bei Nacht in die inneren Bezirken, besonders in die Vergnügungsviertel, von Parath, wo sie sich auf die Suche auf reiche Passanten machen, denen sie "den Segen des Ausgleichs" überbringen können. Ihrer Habseeligkeiten beraubt und "geläutert" bleiben die Opfer in der Gosse zurück.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
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    • Logan schrieb:

      RedScorpion schrieb:

      Logan, mein Bester, bastel doch mal eine richtig fieße Straßengang, die sich eine eigene Religion "ausgedacht" hat, daher total religiös ist und ihre Taten auch mit diesem Kult rechtfertigt. :D


      Irgendwie...ich bin noch nicht zu frieden:

      Die Kinder des Ausgleichs

      Seit einigen Monaten werden in den Seitenstraßen von Parath immer wieder übel zugerichtete und bewusstlose Passanten vorgefunden. Die Opfer sind nackt und weisen schwere Verletzungen wie Knochenbrüche und Schnitte auf. Zudem sind ihre Augen mit Pergamenten verbunden worden auf denen immer das Wort "Beglichen" zu lesen ist. Die städtische Sicherheitskräfte tappten lange im Dunkeln bis sie durch Informanten auf einen religiösen Kult aus den Slums der Randgebiete aufmerksam wurden.

      Die "Kinder des Ausgleichs", wie sich dieser Kult selbst nennt, besteht aus zumeist Jugendlichen, die auf der Straße aufgewachsen sind. Unter der Führung von Marni Ashkin, der von seinen Kindern als Prophet bezeichnet wird, zieht der Kult durch die Straßen von Parath, um ihre Lehre des Ausgleichs zu predigen. Marni Ashkins Weisung ist so einfach wie effektiv: Reichtum ist eine Sünde und trennt den Menschen vom Göttlichen. Der Mensch ist nicht mehr ausgeglichen, sondern befindet sich auf den Weg in die Verderbnis. Daher muss man den Menschen von seinem Reichtum trennen, um ihn wieder dem Göttlichen zu zuwenden.

      Mit diesem Credo schart der Prophet Ashkin seine Kinder um sich, deren Äußeres an einfache Bettelmönche erinnert. Unter weiten, braunen Roben aus Sackleinen, verbergen die Kinder Knüppel, Eisenstangen und Messer - ihre "Werkzeuge der Reinigung", wie die Kinder sie nennen. Die "Kinder des Ausgleichs" begeben sich bei Nacht in die inneren Bezirken, besonders in die Vergnügungsviertel, von Parath, wo sie sich auf die Suche auf reiche Passanten machen, denen sie "den Segen des Ausgleichs" überbringen können. Ihrer Habseeligkeiten beraubt und "geläutert" bleiben die Opfer in der Gosse zurück.


      Find ich schon ziemlich witzig und cool, also diese "Doppelmoral". Da du ja mittelbar nach Anregungen gefragt hast, was noch fehlen könnte, und ich die Aufgabe gestellt habe, würden mich folgende Punkte noch interessieren:

      1. Was geschieht mit den Besitztümern, die "ausgeglichen" werden?
      2. Ich würde gern noch mehr über den Anführer Marni Ashkin erfahren ^^
    • Chrontheon schrieb:

      Chrontheon schrieb:

      Jundurg schrieb:

      Hmm. Chrontheon, bastel doch mal ein magisches Gesetz... das nach Jahrhunderten plötzlich überholt gilt. Paradigmenwechsel oder sowas.
      Ok, das wird eine Herausforderung, da das normalerweise nicht passiert .... ich werd mir mal überlegen, in welche Welt ich das einbaue ....
      Ich hab mich doch für eine neuere Welt entschieden, da ich da auch in den Aufbau der Welt eingehen kann. In dem Fall wär das "alte Gesetz" tatsächlich falsch.
      Jetzt hab ich was! Genommen habe ich das Gesetz, nach dem die Telekinese auf Çen (wie ich die Welt mal nenne) funktioniert:

      Grundlagen der Physik von Çen: Aufbau der Materie
      (entdeckt 735 NZ)
      Jedes Teilchen, das zum Aufbau der Materie beiträgt, ist geformt aus komprimierter Energie. Die Bestandteile eines Atoms (Proton, Neutron, Elektron) sind zusammengesetzt aus drei bis zwölf Nyiden, welche selbst aus kosmischer Energie geformt sind. Dies ermöglicht der modernen Wissenschaft, Atome zu formen und umzuwandeln, was einen Durchbruch in der Geschichte der Wissenschaft und der Magie mit sich zog.

      Grundlagen der Magie I: Die Kunst der mentalen Kontrolle (Telepathie, Telekinese und Teleportation) (verfasst 1365 v.NZ, veraltet)
      [...]
      Über die Telekinese: Der Magier setzt sich durch Stunden der Meditation und Konzentration in den Zustand, der es ihm ermöglicht, auf den Magiestrom zuzugreifen. Diese Prozedur muss der Magier an jedem Tag vollziehen, an dem er vorhat, Telekinese anzuwenden, denn durch Schlaf verliert er den mentalen Zustand, den er sich lange erarbeitet. Ist er vorbereitet, kann er einen Wunsch durch seine Gedanken, übertragen durch eine gesprochene Formel, an den Magiestrom weiterleiten, den er zwar nutzen kann, aber nicht beherrschen sollte, wodurch er auf jenen Zugriff hat, um einen Gegenstand von einem Ort zum nächsten zu bewegen. Ist der Magier mental nicht stark genug, ist ihm davon abzuraten, da er seinen eigenen Tod riskiert.
      [...]

      Grundlagen der Magie I: Mentale Kontrolle durch Telepathie, Telekinese und Teleportation (verfasst 735 NZ)
      Im Allgemeinen: Aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse können wir die anfolgenden Gesetze als bisher ungültig erachten und neu schreiben. Da Teilchen, wie in den Grundlagen der Physik von Çen erwähnt, aus kosmischer Energie bestehen, sind insbesondere die tatsächliche Durchführung der Telekinese und der Teleportation anders zu verstehen. Einen Magiestrom, wie bisher angenommen, gibt es -- zumindest in diesem Sinne -- nicht.
      [...]
      Über die Telekinese: Der Mager versetzt sich durch hohe Konzentration in einen meditativen Zustand vollkommener Selbstbeherrschung und Gedankenfreiheit. Dadurch ist er imstande, energetische Impulse auszusenden, mit denen er die Energiefelder des zu bewegenden Objekts derart umwandelt, bis sie seinem Willen gehorchen. Setzt er dann einen Gedanken frei, so bestimmt dieser, wie das Objekt sich bewegt. Im Gegensatz zu früheren Ansichten können auch Lebende Objekte (Menschen, Tiere, Pflanzen) auf diese Weise bewegt werden.
      [...]

      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Noch irgendwelche Fragen?
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    • Ich hab erst die Daten überlesen, daher nicht gesehen, was das alte und das neue ist. Eine neue Teilchenphysik ist auf jeden Fall mal cool. :)

      -

      Meine Überlegungen zum amusischen Volk mäandrieren immernoch. Während dem Team-Speak-Treffen kam mir die Idee, dass das betreffende Volk Nutztiere hat, die ständig singen, und dass es deswegen eine günstige Überlebenseigenschaft ist, sich davon nicht drausbringen zu lassen...

      Irgendwie geistert mir aber auch noch die Idee eines Volks von Konservatoriumsgehilfen herum, die seit Jahrhunderten dort leben und extra ausgewählt wurden, weil sie nichts von der Musik ihrer Herren verstehen, und sich halt eben auch nicht im Geringsten irritieren lassen. (Es gibt ja bekanntermaßen wenig schlimmeres für musikalische Menschen als übende Musiker^^)

      (Schlägt sich natürlich wieder damit, dass für manche Formen der Amusie gilt, dass die Betroffenen Musik nicht ausstehen können und als entsetzlichen Lärm empfinden)

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    • Veria schrieb:

      Heinrich, bastel doch mal ein politisches Missverständnis, das beinahe zu einem Krieg geführt hätte.

      Erste Gedanken: Missverständnisse entstehen meist auf sprachlicher Ebene. False Friends sind da sehr beliebt. Am besten bei nahe verwandten Sprachen oder Sprachen mit engem Sprachkontakt. Die nördlichen Länder mit ihren vielen Sprachen wären da eine Möglichkeit oder der menschenbesiedelte Teil Südaranors, wo es zwar wenig Sprachen, aber dafür ein vielschichtiges Dialektkontinuum vorherrscht.
      -10,5 23 ∑ π
    • Chrontheon schrieb:

      Zitat von »Jerron«
      @Chrontheon:
      Bastel doch mal einen "Bösewicht" auf deiner Welt - ein Riesenarschloch und eine gefürchtete Person - aber durch irgendein Erlebnis/Ereignis geläutert und auf die Seite der "Guten" übergewechselt.
      Oh, ja! Die Aufgabe gefällt mir!
      Ich beschreib das Leben besagter Person (wie ist er so böse geworden, was konnte seine Meinung ändern). Das läuternde Erlebnis wird sich aber über einen längeren Zeitraum erstrecken bzw. aus mehreren nicht unabhängig voneinander erlebten Ereignissen bestehen.

      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Uuund, da ist er schon: (Da die Geschichte zwei Seiten lang geworden ist, hab ich den zweiten Teil in einem Spoiler verpackt.)

      Tarowin Plok – Eine Geschichte des Wandels

      Wer ist Tarowin Plok? (Eine Kurzbiografie)

      Tarowin Plok ist gelernter Schmied, der seine Ausbildung in nur zwei statt den üblichen drei Lehrjahren beendete. Schon seit seiner frühen Kindheit wollte er immer besser sein als jeder andere. Jene, die er nicht übertrumpfen konnte, wurde er auf myteriöse Weise los. Jahre nach seiner Meisterprüfung in der Schmiedekunst kam heraus, dass er sich in seiner Jugend einem Kult angeschlossen hatte, der ihm die Dunklen Künste der Magie nahebrachte. Der Kult existiert heute nicht mehr, Gerüchten zufolge soll er von Magiern der eigenen Reihen, angeführt von Plok, von innen heraus zerstört worden sein.

      Im Laufe der Jahre nahm Plok einen Lebensstil an, der von religiösen wie moralischen Führern nicht gern gesehen wurde. Er wurde zwar keiner dieser übermächtigen Tyrannen, die ganze Landstriche eroberten und nach der Weltherrschaft strebten, doch schien er dies im kleineren Maßstab in seinem Heimatdorf zu leben. Wer ihm nicht gab, was er wollte, konnte nur noch in Furcht weiterleben, verschwand spurlos, erkrankte stark oder wurde am nächsten Morgen tot aufgefunden. Allen Dorfbewohnern war klar, dass es sich um die Werke Ploks handeln musste, doch keiner wagte es, sich ihm entgegen zu stellen, aus Angst, das selbe Schicksal zu ereilen.

      Etwas war jedoch sonderbar an ihm, etwas, was ihn von der restlichen schwarzmagischen Gilde unterschied, was ihn vielleicht dazu veranlasst hatte, sie zu zerstören. Es war seine Ansicht zu den Dunklen Künsten. Er verwendete sie nicht immer, wenn es ihm passte, bei jeder Gelegenheit, sondern in Maßen. Eigentlich nur dann, wenn sich ihm keine andere Möglichkeit bot, doch wenn er es tat, dann zog er es skrupellos durch. Die sparsame Anwendung schwarzer Magie könnte dem Leiter der Arwelanischen Magierakademie zufolge darin liegen, dass Plok sich der Auswirkungen schwarzer Magie vollends bewusst war, weshalb er sie bewusst eindämmen wollte.

      So lebte er dahin, nahm sich, was er wollte, ließ jene in Angst leben, die sich ihm widersetzten, und führte auf diese Weise ein -- für sich -- angenehmes Leben. Doch eines Tages traf es ihn: ein Schicksalsschlag, der sein ganzes Leben verändern sollte.

      Eines Tages war er nämlich verschwunden. Er war nicht abgereist, denn er hatte im Dorf alles, was er zum Leben brauchte, und er strebte auch keineswegs nach größerer (politischer) Macht. Er war einfach ... weg. Seine Familie fand in seinem Haus einen Brief, der auf den ersten Blick von ihm geschrieben war, und besagte, Plok wäre zu einer kurzen Reise aufgebrochen, und wüsste nicht, wann er wieder zurückkommen würde. Allerdings war der Brief nicht vom Dorftyrannen geschrieben worden, was die Handschrift, der Schreibstil und am meisten der Inhalt aussagten.

      Als er Jahre später wieder auftauchte, war er ein anderer Mensch. Die Dorfbewohner wollten natürlich wissen, wie er dazu gekommen ist, denn sie erhielten gleich nach seiner Ankunft Entschuldigungen und Geschenke. Auf einem Dorffest, dass Plok daraufhin veranstaltete, erklärte er seinen Mitbürgern, was er in der Zeit seiner Abwesenheit erlebt hatte, und weshalb er sich vorgenommen hatte, den Dunklen Künsten für immer den Rücken zu kehren:

      Spoiler anzeigen

      Er war in der Nacht seines Verschwindens entführt worden. Oder zumindest nahm er das an, denn er hatte das Haus nicht eigenständig verlassen. Er erwachte an einem unbekannten Ort, an dem kurz darauf ein Mann erschienen war. Dieser erklärte ihm, dass er einen Menschen wie ihn nicht ertragen konnte und ihn, Tarowin Plok, mit der ausdrücklichen Betonung seines Namens, aus seiner Welt verbanne.

      Nachdem Plok begriffen hatte, dass er sich anscheinend in einer fremden Welt befand, suchte er umgehend Wege, wieder in seine Heimatwelt zurückzukehren. Monatelang suchte er zuerst nach einem Ort, an dem er Menschen finden würde, die ihm dabei helfen würden -- wenn notwendig, gezwungenermaßen. Kaum hatte er eine Stadt gefunden, suchte er sich Anhänger, die ihn bei seinem Unternehmen unterstützten und ihm bis in den Tod folgen würden.

      Gemeinsam fanden sie heraus, wie man auf magischem Weg in andere Welten reisen konnte. Es gab diverse Möglichkeiten, allerdings brauchte man für jede unterschiedliche Utensilien und Ressourcen, weshalb Plok wochenlang nur dokumentierte, was er bei welcher Gelegenheit bruachen könnte und sich einige Utensilien zusammenstellte. Ihm war bewusst, dass die Existenz einer parallel existierenden Welt auch die Möglichkeit mehrerer Parallelwelten ergab, und da er sich nicht sicher sein konnte, gleich die richtige zu treffen (sofern es überhaupt mehr als eine gab, und er sie natürlich selbst durchreisen konnte), weshalb er wirklich alles, was er und seine Diener zusammentrugen, einpackte und mitnahm.

      Er schaffte es tatsächlich, diese Welt zu verlassen, betrat jedoch eine neue, die er ebenfalls nicht kannte. Je öfter er es versuchte, in seine Heimatwelt zu gelangen, desto mehr verzweifelte er, da der Unbekannte ihm um diesen Schritt voraus war, was er nicht ertragen konnte. Während der Versuche, immer neuere Wege des Weltenreisens zu finden, verletzte und tötete er zahlreiche Menschen, Elfen, Kobolde, Feen, etc, ohne auch nur einmal ein Gefühl der Reue zu spüren.

      Doch dann, in einer Welt von zwölf Titanen regiert, in der die Menschheit vom Aussterben bedroht ist, und die Elfen großteils zu grausamen Statthaltern wurden, gab es eine erste Wende. Zu dem Zeitpunkt hielt Plok sich gerade eine kleine Fee in einem Käfig, um an ihren Feenstaub zu kommen. Den konnte er einerseits verwenden, ein Halluzinogen herzustellen, mit dessen Hilfe er sich die elfischen Statthalter gefügsam machen konnte, und andererseits war er eine wichtige Zutat eines Gemischs, mit dem er ein weiteres Dimensionstor öffnen wollte.

      Die Fee schrie und trat jedes Mal um sich, wenn er mit einer Pinzette das gelbliche Pulver aus ihren Flügelansätzen zog. Plok dachte schon daran, ihr die Flügel abzuschneiden (als Strafe für die fehlende Kooperation und zur leichteren Weiterarbeit), doch irgendwas in ihrem Gesicht hielt ihn davon ab. Bisher hatte er auch jedes Wesen, dem er eine körpereigene Substanz entnommen hatte, getötet, sobald er es nicht mehr brauchte, oder brauchen konnte, doch diese Fee lebte weiter und konnte ihm auch interessiert bei seiner Arbeit zuschauen und mit ihm darüber reden.

      Die zweite Wende hatte er, nachdem er in einigen Welten andere Schwarzmagier und deren Lebensstil erlebt hatte. Er erkannte sein bisheriges Verhalten in ihnen, mit dem Unterschied, dass die anderen immer auf ein größeres Ziel, wie die Weltherrschaft aus waren. Die dritte und wahrscheinlich entscheidende Wende erlebte er, nachdem er einige 100 Welten durchreist hatte. Er wusste inzwischen, wie tausende Völker lebten, ihren Alltag gestalteten, ihn als (Welt-)Fremden sogar willkommen hießen.

      Er dachte an die Worte des Fremden zurück, er habe Plok aus seiner Welt verbannt, da er sein Verhalten nicht dulden konnte. So kam er zu dem Schluss, dass er vielleicht nur sein Verhalten ändern müsste, um von ihm wieder in seine Heimatwelt gebracht zu werden. Gesagt, getan. Doch die Heimreise blieb aus. Kurz bevor er vor Verzweiflung zusammenbrach, erinnerte er sich daran, dass der Fremde seinen Namen, Tarowin, sehr stark betont hatte. So beschloss er, seinen Namen zu ändern und nannte sich von nun an Éreçoñ. Dies war der Name des dritten Titans auf der Welt, auf der er der Fee das Leben gewährt hatte.

      Doch obwohl er immer noch nicht nach Hause geholt wurde, gab Éreçoñ nicht auf und öffnete ein letztes Dimensionstor, welches sich weit genug öffnete, dass er ohne Probleme hindurchschreiten konnte. Was er dann sah, konnte er kaum glauben: Nach Jahren der Suche schuf er ein Portal, das ihn direkt auf den Hauptplatz des Dorfes brachte, wo ihn die Dorfbewohner ängstlich anblickten. Er würde es ihnen nur noch erklären müssen!
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      Fleischrechte für Fisch!
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    • Isi, wie ich in deinem Unadara-Thread gelesen habe, sind die Meere zum Teil besiedelt. Dazu meine Aufgabe für Dich: Wie sieht so
      eine Meeressiedlung aus (Architektur, Design, etc.), wie sieht es mit der Grundversorgung an Lebensmitteln und anderen Ressourcen aus und gibt es Nutztiere in diesen Siedlungen? Wenn ja, bastel doch mal ein oder zwei Tierchen. ;D
      Danke für diese tolle Aufgabe, Logan :klatsch:

      Ich habe mir überlegt, dass es auf Unadara verschiedene Formen der Meeresbesiedelung gibt.

      1) Die schwimmenden Inseln
      Es gibt Überwasser-Strukturen, die an eine Mischung aus Bohrinselplattform und Venedig erinnern. Oft gibt es in ihrem Zentrum eine Insel, die aufgrund ihrer meist geringen Größe irgendwann zu klein wurde, weshalb man sich immer weiter aufs Meer hinaus gebaut hat. Die Gebäude stehen mindestens fünf Meter über dem Meeresspiegel auf Stelzen und sind durch Brücken verbunden. Die Stelzen bestehen aus nicht rostendem Metall, dass den Strömungen entsprechend geformt ist. Es wird aus einem Stück gegossen und montiert. Aufgrund der schwankenden Wetterlage sind die Gebäude alle etwa gleich hoch und aerodynamisch geformt, sodass die Winde zur Seite weg geleitet werden. Die Brücken sind im Normalfall ebenfalls aus Metall und werden von Netzen umspannt, die verhindern sollen, dass man ins Meer stürzt. die Gebäudeplattformen sind von angeschrägten durchsichtigen Acrylglasscheiben umgeben, die für Windstille und Trockenheit auf der Plattform sorgen und in das Gebäude übergehen. Gelegentliche Luftschlitze sorgen für die Belüftung.
      Die schwimmenden Inseln versorgen sich zum Teil über Handel und Lieferungen via Lufttransfer und Schiffsverkehr. Sie handeln Fische und andere Meeresgüter, darunter fallen auch die heiß begehrten Gris-Algen. Gris-Algen werden in fast allen Lebensmitteln als natürliches Konservierungsprodukt, aufbereitet auch als Gelatine-Ersatz verwendet. Zudem sind Gris-Algen aufgrund ihrer Eigenschaften auch in der Industrie von großer Bedeutung, machen sie doch Plastik und Gummi geschmeidig und haltbarer und zugleich dehnbarer.
      Außerdem ist unter jeder gebauten Plattform ein Fangbecken für Fische oder ein Algen- oder Fischzuchtbecken installiert um den Platz zu nutzen.
      Sie züchten außerdem Eleesen, die man am ehesten mit dreimal so großen Möwen vergleichen kann. Sie werden als Nutztiere als Eier- und Fleischlieferanten gehalten und ernähren sich von Krebstieren und winzigen Fischen.

      2) Die Kuppeln
      Wenn der Boden des Meeres relativ flach ist, gibt es die Option, eine Kuppelstadt zu errichten. Diese Kuppelstädte sind trockene Orte unter dem Meeresspiegel, die mit Generatoren laufen, die durch Meerestiefenströmungen betrieben werden. Sie sind vollkommen autark. Ihren Sauerstoff beziehen sie durch komplexe, teils magische Filteranlagen, die den Sauerstoff aus dem Meerwasser ziehen. Leider führt dies dazu, dass meist in direkter Umgebung um die Kuppeln keine Organismen, die diesen benötigen, überleben. Ältere Kuppeln hingegen zeigen ein faszinierenderes Ergebnis: Sie sind vollkommen von Algen bedeckt, die den ausgestoßenen Kohlenstoffdioxidgehalt als Lebensgrundlage haben. Mittlerweile beginnt man, diese Algen bewusst auf neuen Kuppeln anzusiedeln.
      Innerhalb der Kuppeln gibt es wenig Tiere, man führt fast nur Insekten ein. Die Bewohner leben mehr oder weniger "vegan" und ernähren sich von dem, was sie auf Plantagenanlagen anbauen. Zusätzlich haben die Kuppeln angebaute Andockstationen, wo gelegentlich Uboot-Fähren oder auch Handelskapseln anlegen. Die meisten Bewohner dieser Kuppeln lieben jedoch die Abgeschiedenheit und sind größtenteils entweder magisch oder nicht-magisch und froh, den anderen Bevölkerungsanteil nicht zu Gesicht zu bekommen.
      Es gibt eine Geburtenkontrolle und als Höchststrafe die Aussiedlung.
      Die Kuppelbewohner bauen zumeist Ressourcen aus dem Meeresgrund ab, der unter ihnen liegt, wenn auch nicht in der Wohnkuppel, sondern in den nahe gelegenen kleineren Industriekuppeln. Dort fördern sie für die Regierung Erdöl, Kohle, Metalle und ähnliche Rohstoffe, die sie durch Tiefenscans gefunden haben.

      3) Untersee-Zivilisationen
      Der bastlerisch wohl interessanteste Teil für mich!
      In Meeresgräben und ähnlich Orten der Tiefsee, wo ein enormer Druck vorherrscht, haben sich Aquakinetische Magier niedergelassen. Aquakinese ist eine angeborene magische Fähigkeit, die relativ häufig ist und einem das vollständige Kontrollieren von Wasser mithilfe von Gedanken ermöglicht. Diese Fertigkeit wird nicht unbedingt bewusst angewendet, ist ein Aquakinet sogar im bewusstlosen oder schlafenden Zustand noch in der Lage, Wasser in geringem Maß zu kontrollieren. So verhindert er das Ertrinken oder zerquetscht werden aufgrund des Wasserdrucks.
      Die Siedlungen bestehen aus Unterwasserhöhlen, die teilweise in die "Wände" der Gräben gehauen werden. Die Einrichtung ist zumeist karg, aber fantasievoll mit allerlei Korallen und Algen bepflanzt. Die Beleuchtung liefern Anglerfische und ähnliche Kreaturen, die durch geflochtene Netze an Ort und Stelle gehalten werden. Kleine Fische kommen als Nahrung zum Licht und werden gefressen, ähnlich wie es Motten an Land tun.
      Sie essen alles, was das Meer ihnen schenkt. Besonders verbreitet sind Gerichte aus rohem Fisch und Algen oder Seetang. In der Tiefsee gibt es auch noch kohlenhydratreiche Knollen, die gerne serviert werden.
      Sie halten als Nutztiere außer den Anglerfischen noch Petereiden, die Urzeitkrokodilen ähneln. Sie sind schuppig, haben scharfe Zähne und dienen der Verteidigung gegen Haie und andere Feinde. Neben den Wachaufgaben werden alternde Petereiden geschlachtet und ihre Häute werden zum Bespannen von Möbeln verwendet oder teuer an der Oberfläche verkauft.
      Außerdem leben sie mehr oder weniger mit den Killer-Tereiden zusammen, die ihre Wachtiere als Nahrung haben. Sie ähneln einem Plesiosaurier. Sie wachsen in Gefangenschaft auf und sind deshalb an die Menschen gewöhnt. Die ansässigen Killer-Tereiden verteidigen ihr Revier sehr überzeugend gegen die Wilden.
      MfG :)
      ~Mitglied des queerfeministischen Spieledesignerkollektivs SPIELRAUM 13~
    • Heinrich schrieb:

      Veria schrieb:

      Heinrich, bastel doch mal ein politisches Missverständnis, das beinahe zu einem Krieg geführt hätte.

      Erste Gedanken: Missverständnisse entstehen meist auf sprachlicher Ebene. False Friends sind da sehr beliebt. Am besten bei nahe verwandten Sprachen oder Sprachen mit engem Sprachkontakt. Die nördlichen Länder mit ihren vielen Sprachen wären da eine Möglichkeit oder der menschenbesiedelte Teil Südaranors, wo es zwar wenig Sprachen, aber dafür ein vielschichtiges Dialektkontinuum vorherrscht.

      So, weiter geht's:
      Ich habe jetzt zwei Länder/Völker/Sprachen: Han und Ben.
      • Han ist ein Bergvolk, bestehend aus "Häusern". Diese Häuser sind meistens einzelne Dörfer, manchmal auch ein Verbund aus zwei benachbarten Dörfern. Die einzige Stadt besteht aus drei Häusern. Jedem Haus steht einmal der Hausherr und einmal die Meisterin vor. Diese beiden Positionen werden vererbt (der Hausherr über die männliche Linie, die Meisterin über die weibliche Linie). Auf einem Thing (regulär einmal im Jahr, praktisch aber vier bis fünfmal) werden alle hausübergreifenden Entscheidungen getroffen, sofern sie nicht vom Han-Tee (eine Art Herrscher, für drei Jahre gewählt) alleine getroffen werden kann.
      • Ben liegt in einer großen flachen Fläche am Fuße der Han-Berge. Der König bestimmt seinen Beraterstab, seine Minister und die Mitglieder der Gesetzgebenden Versammlung, er trifft jedoch keine direkten Entscheidungen und hat kein offizielles Veto (er kann aber eine Gesetzgebende Versammlung auflösen, neue Mitglieder bestimmen und diese dann in seinem Sinne abstimmen lassen).

      Die Sprachen Han und Ben sind miteinander nahe verwandt, aber es gibt ein paar deutliche Unterschiede. Eines davon ist das Wort Yan-Tee. Sowohl gesprochen, als auch geschrieben (sie verwenden die gleiche Silbenschrift), ist das Wort in beiden Sprachen identisch, allerdings bedeutet es in Ben "König" und in Han "Diener".

      So, jetzt brauche ich nur noch das konkrete Missverständis 8)
      -10,5 23 ∑ π
    • Ich habe es dann auch mal geschafft, sorry noch mal, aber die Hausarbeit hatte mich doch mehr in Beschlag genommen als erwartet.

      Die Aufgabe war:
      @RedScorpion
      Bastel einen Konflikt, der neben einer großen Menge ziviler Opfer auch zu einer gravierenden Gesetzesänderung geführt hat, die diese Art von Konflikt zukünftig auf friedliche Weise lösen soll.


      Die Clan-Unruhen von 1904

      Nicht einmal drei Jahre nach der Unabhängigkeit des Inka-Reiches begannen die Kriegerclans, die noch vor wenigen Jahren die Hauptlast des Befreiungskampfes getragen hatten, untereinander in Streitigkeiten zu verfallen.
      Die Kriegerclans hatten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Geheimen gebildet, um mit dezentralen Guerilla-Taktiken die spanischen Besatzer wirtschaftlich und militärisch zu zermürben. Die Größen, Ziele und Vorgehensweisen der Gruppen unterschieden sich so logischerweise sehr stark; es gab Clans, die kaum ein Dutzend Mitglieder hatten, und solche mit tausenden Kriegern, mehr oder weniger stark religiöse Clans und solche, die grausame Morde begingen oder nur Wirtschaftssabotage begingen. Keoma Matos kam selbst aus einem Kriegerclan, der eher politisch im patriotischen, nationalistischen Sinne war und einen säkularen Staat haben wollte. Unter der „nationalen Allianz“ versammelte er aber auch viele religiös gemäßigte Clans, christliche wie indigene, aber auch radikal nationalistische und offen rassistische Clans. Nach der Vertreibung der Spanier wurde ein gemäßigt theokratischer Staat gegründet, der den „alten Volksglauben“ als Staatsreligion einführte, aber trotzdem den anderen Religionen gegenüber tolerant eingestellt war.
      Wie es dabei selbstverständlich die Natur der Sache ist, fühlten sich viele Clans übergangen; die Christen wollten mehr Rechte, die radikalen Anhänger des alten Glaubens gar keine Christen im Land, andere wollten wiederum gar keine Religion in der Politik haben und einen rein weltlichen Staat. Viele waren aber auch einfach nur wirtschaftlich desillusioniert. Der junge Staat konnte nicht alle Krieger als Soldaten in den Dienst nehmen und die Dividende, die sich aus dem Erlös der zurückgelassenen spanischen Reichtümer ergab, war schnell verbraucht. Viele Kriegerclans suchten daher Verdienstmöglichkeiten in der organisierten Kriminalität und gerieten auch auf diesem Weg aneinander.
      Der Inka-Staat ließ diese Umtriebe lange gewähren, da den Kriegerclans umfangreiche Rechte bei der Staatsgründung eingeräumt worden waren, dass sie untereinander eigentlich tun und lassen konnten, was sie wollten, solang sich ihre Aktivitäten nicht offen gegen den Staat und Unbeteiligte richteten. Erst als Anfang des Jahres 1904 die Wirtschaftsleistung rapide absank und immer mehr Angehörige und Zivilisten Opfer der Auseinandersetzungen wurden, setzte der Staat massiv Soldaten, Polizeikräfte und als verbündet geltende Clans ein, um die „Renegaten“ in ihre Schranken zu weisen, was wiederum zu heftigen Protesten und Auseinandersetzungen führte. Erst als sich der Staat zu einer Generalamnestie und massiven Konjunktur- und Förderprogrammen zugunsten der arbeitslosen Krieger bereiterklärte, ebbten die Unruhen ab - dafür mussten aber alle Kriegerclans ihre Waffen abgeben, die sie seitdem nur mit begründeten Anträgen für einen festgelegten Zeitraum zurückerhalten.
      Die Versprechungen wurden tatsächlich umgesetzt und viele nahmen die staatlichen Umschulungs-Angebote in Anspruch; man hatte sogar Spezialisten aus Großbrittannien, Deutschland und Frankreich abgeworben, die einheimische Psychologen zur Behandlung von Kriegstraumata ausbildeten. Diejenigen, die aber unbedingt weiterkämpfen wollten, wurden dabei unterstützt, sich dem Unabhängigkeitskrieg in Mittelamerika anzuschließen und Widerstandszellen in Nordamerika zu gründen.