Außergewöhnliche Tode

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    • Außergewöhnliche Tode

      Inspiriert von Verias Tode der Kiodan von Anteia (und da ich hier kein Thema dazu gefunden hab) wollte ich euch mal fragen:

      Auf welche außergewöhnliche Arten sterben die Bewohner eurer Welten so? Damit meine ich keine natürlichen Tode (außer, sie sind für die Welt wirklich einzigartig), sondern Unfälle, Attentate & Co, die selbst auf eurer Welt als außergewöhnlich gelten. (Also nicht: Vom Scharfschützen erschossen, vergiftetes Essen, etc.)

      Was für Tode gibt es, wie häufig sind sie und wer ist daran gestorben?
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      Fleischrechte für Fisch!
      "Sicmes okmikem okmegir Elk."
    • Puh, über außergewöhnliche Todesarten habe ich mir in meiner Welt noch gar nicht so Gedanken gemacht ... Dabei habe ich hier sogar ein Buch "Lexikon der außergewöhnlichen Todesarten"! ;D Da ich es jedoch kaum mal aufgemacht habe, liegt das derzeit mit auf dem Stapel der Bücher, die ich den Bastlern demnächst zum Fraß vorwerfen wollte... ;)

      Mal abgesehen davon, dass bei mir die nomadisch lebenden Ittachem auf ihren Speisekarten viele Gerichte haben, in denen andere intelligente Spezies vertreten sind (und das meine ich wortwörtlich ... ich wollte immer schonmal so eine Speisekarte layouten. ;D ), gibt es eine recht perfide Methode bei ihnen, Gefangene hinzurichten und dabei auch gleichzeitig deren Mageninhalt gründlich zu leeren: sie LIEBEN Musik nur, wenn sie laut - und TIEF ist! Und mit diesen tiefen Frequenzen kann man auf Dauer sogar töten. Man kennt ja auch hierzulande die sogenannte "Kotzfrequenz", bei der den Menschen automatisch übel wird ... auf Dauer hält das kein Organismus aus. :autsch:
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Mir würde jetzt auf meinen Welten keine wirklich herausragend ungewöhnliche Todesart einfallen (ich zähl da jetzt Tod-durch-Magie einfach mal nicht dazu?) - aber bei der Frage mußte ich an Planescape: Torment denken, das ja meiner Meinung nach auch der Inbegriff großartiger Weltenbastelei ist.

      Das Spiel hat ja generell eine sehr eigene Einstellung zum Thema Tod, aber wirklich gefallen hat mir die Möglichkeit, einen der Charaktere zu Staub zerfallen zu lassen, indem man ihn davon überzeugt, daß er keine Existenzberechtigung hat. :pfeif:

      Auch die Otto-Normal-Erde bietet eben viele gute Vorlagen ("Lexikon der außergewöhnlichen Todesarten" klingt interessant, muß ich mal googlen). Ich kann mich noch gut an eine Fernsehdoku erinnern, in der vor ewigen Zeiten ein mysteriöser Fall untersucht wurde, bei dem ein ganzes Dorf abends ins Bett ging und keiner der Bewohner je wieder aufgewacht ist. Letztendlich hat sich herausgestellt, daß sich in dem See, an dem das Dorf lag, eine hochgiftige Blase gebildet hat, die in der Nacht an der Oberfläche zerplatzt ist und schlicht alle Bewohner im Schlaf vergiftet hat.

      HA! Jetzt ist mir doch noch etwas aus meinem Multiversum eingefallen, das von irdischen Todesarten inspiriert ist: Tod-durch-Sandgeschmiergel. :lol:

      Die Elfenbeinwälder in einer meiner Wüstenregionen sind wortwörtlich aus Elfen-Gebeinen geformt. Die Dunkelelfen (so halb böse) wollten die Dünenelfen (das personifizierte Böse) angreifen, woraufhin diese den Wüstensand als besonders intensiven Sandsturm über die Angreifer hinwegfegen ließen und dann die so von lebendem Gewebe befreiten Knochen zu morbiden Kunstgebilden verschmolzen haben.

      Gut, ist auch Tod-durch-Magie, aber zumindest eine Spur kreativer als die Unterart Tod-durch-Feuerball. 8)
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • Meine diversen toten Kiodan wurden ja im Einleitungspost schon genannt, aber es gibt auch in der anderen Welt kurios gestorbene Leute:

      ~ Ein noch nicht genau dynastisch und zeitlich eingeordneter sicauischer Niederfürst hat gerne Kaeriya (zwei Handbreit grosse Flatterwesen) in kleine Gitterkäfige gesperrt und in Verwandlungstrank geworfen. Früher oder später haben sie davon was geschluckt und wurden beim Wachsen (alle anderen Arten sind ja deutlich grösser) im Käfig zerquetscht. Derselbe Niederfürst hat auch mal einen Kaeriya-Wohnbaum mit einem Netz überwerfen und dann anzünden lassen.
      ~ Die sepulanischen Kaiserinnen wurden mit Übergabe der Macht an die Tochter versteinert. Falls mal ein Rat gebraucht wurde, wurde wieder entsteinert, ausserdem waren die Steinkaiserinnen ein lebendes Lehrbuch der Geschichte. Dann ging das Reich unter, der Entsteinerungszauber wurde für ein paar tausend Jahre vergessen, und zwischenzeitlich sind ein paar der Kaiserinnen bei Erdbeben oder ähnlichem zerbrochen.
      ~ Meister Lotias, ein berühmter historischer Arzt, wollte durch Selbstversuch beweisen, dass man die Gelbpusteln verhindern kann, wenn man nach Einsetzen der ersten Symptome ganz schnell ganz viel Essig trinkt und in Essig badet. Fehlanzeige, verstorben an den Gelbpusteln, und das nur drei Jahre vor der Entdeckung der ersten Antibiotika.
      ~ Miga Tabra hat einen magischen Kristallzuchtzauber gewirkt und bei der Gelegenheit festgestellt, dass man sehr angeschissen ist, wenn der gewünschte Kristall mehr Sauerstoff enthält als die Rohstoffe, die man zur Verfügung stellt => erstickt. (Der Sauerstoffmangel war dabei tatsächlich nicht das Hauptproblem, weil der Zauber genauso gern Kohlendioxid zu Kohlenmonoxid reduziert hat.)
      ~ Fürstin Lanani von Lavien wurde von Brunnenspindeln gestochen. Sie hat sich geweigert, die betroffenen Gliedmassen amputieren zu lassen (Gegengift gab es damals noch keines) und ist entsprechend elendig verreckt, weil sie sich von innen zersetzt hat.
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    • Mit sowas originellem wie Tod durch Bassmusik kann ich wohl nicht dienen, das muss tatsächlich entsetzlich sein, besonders wenn es über Stunden oder Tage geht, und die Musik besonders Schlecht ist.

      Aber in alter Vorzeit gab es einmal sogenannte Seelspiegel, die dem Betrachter eben die eigene Verderbtheit auf Bildliche und mehr oder weniger irreale Weise vor Augen führen bis sie bestenfalls freiwillig über den Jordan gehen. Oft genug muss es dann aber doch gröber erledigt werden, und der Todgeweihte wird mit ein paar anderen Unglücklichen unter das höchste Tor zum Gerichtsgebäude gelegt, wo das Fallgatter ihnen dann eben aus dem Freien Fall ohne großes Brimborium die Häupter abtrennt. Das spart Zeit und Geld.

      Aus ausgefallene Art ins Gras zu beißen kann bestimmt sehr effektvoll sein. Der Kerl aus "Der letzte Kreuzzug" wusste wie es ging, als er sich am falschen Heiligen Gral bedient hat.
    • Veria schrieb:

      ~ Meister Lotias, ein berühmter historischer Arzt, wollte durch Selbstversuch beweisen, dass man die Gelbpusteln verhindern kann, wenn man nach Einsetzen der ersten Symptome ganz schnell ganz viel Essig trinkt und in Essig badet. Fehlanzeige, verstorben an den Gelbpusteln, und das nur drei Jahre vor der Entdeckung der ersten Antibiotika.
      Ich find es erstaunlich, dass er nicht am vielen Essig gestorben ist.
      Weltraumschlangen! :fluecht: