[Silaris] Lucastas Gift

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    • [Silaris] Lucastas Gift

      So, mal wieder eine kurze silarische Geschichte. Sie spielt wie ein paar der anderen auch in der Zeit des Arunisch-Ruarischen Krieges, also circa 150 Jahre vor der silarischen Gegenwart.

      Lucastas Gift

      Lucasta ging durch das Lehrlabor. Von mehr als vierzig Plätzen waren nur acht besetzt. Sie erinnerte sich noch gut daran, dass diese vierzig Plätze früher kaum ausgereicht hatten, da so viele junge Menschen an der chemischen Fakultät der Universität von Ergalla studieren wollten. Heute kamen nur noch wenige und alle waren junge Frauen. Als sie selbst studiert hatte, war Lucasta als Frau eine richtige Kuriosität gewesen und eigentlich hätte sie sich darüber gefreut, dass das nun anders war. Der Grund dafür machte Freude jedoch unmöglich: Alle jungen Männer in Arunien mussten an die Front. Seit drei Jahren schon tobte der Krieg, dabei hatte man gehofft, dass man die Ruarier schnell in ihre Schranken weisen könnte.
      Lucastas Vorgesetzter Professor Marius Agripetus kämpfte zwar nicht selbst, doch als ranghoher Phosphormagier musste er bei der Verteidigung der grenznahen Städte gegen die ruarischen Phosphormagier helfen. Sie nutzten weißen Phosphor, um Häuser anzuzünden und ihre Bewohner in Angst und Schrecken zu versetzen. Marius schrieb Lucasta regelmäßig, sein Element so missbraucht zu sehen machte ihn unendlich traurig, doch er tat, was in seiner Macht stand, um die wehrlosen arunischen Zivilisten zu beschützen.
      Auch Lucasta trauerte um die Toten, doch viel stärker waren bei ihr Wut und Hass. Das war ihr Element, ihr Element, wie konnten sie es wagen, dieses Element gegen sie zu verwenden? Ihrer Meinung nach sollten die Arunier Gleiches mit Gleichem vergelten, doch sie war die einzige Phosphormagierin im Alchimistenzirkel, die so dachte. Am liebsten würde sie den Phosphormagiern der Ruarier persönlich entgegentreten, dann würden sie ja sehen, wem ihr Element eher gehorchte.
      „Bitte kommt langsam zum Schluss, es ist gleich achtzehn Uhr.“ Nichts an ihrem Tonfall ließ ihre Studentinnen ahnen, woran Lucasta gedacht hatte. Gehorsam begannen sie aufzuräumen und zu putzen. Lucasta machte einen letzten Rundgang, wies eine Studentin darauf hin, dass sie das unbekannte gelbe Pulver an ihrem Platz bitte noch entfernen sollte, dann konnte sie die Mädchen entlassen.

      Lucasta hatte jedoch nicht vor schon Feierabend zu machen. Oben im Labor ihres Arbeitskreises wartete noch ihre eigene Synthese auf Aufarbeitung. Bald würde sich zeigen, ob die harte und gefährliche Arbeit der letzten Tage erfolgreich gewesen war.
      Eine andere Unimitarbeiterin und Adeptin des Alchimistenzirkels ging an ihr vorbei. Die beiden Frauen grüßten sich höflich, auch wenn Lucasta keinerlei positive Gefühle gegenüber Antonia Fabriciana hegte.
      Die Stickstoffmagier hatten Lucastas Arbeitskreis bei der Pestizidforschung überholt und bekamen inzwischen alle Aufträge. Es schien so viele mögliche Pflanzenschutzmittel auf Stickstoffbasis zu geben, dass niemand mehr welche auf Phosphorbasis brauchte, das Arbeitsgebiet von Marius, wenn er keine Städte beschützen musste. Natürlich war dies in der Sache nicht unbegründet, schließlich enthielten unzählige natürliche Gifte Stickstoff, doch Marius und Lucasta hätten einen großen Wurf mit ihrem Herbizid geschafft, wenn sie nicht kurz vor den letzten Tests bei Fabriciana ein Waldbeerendessert mit Tollkirschen vorgesetzt bekommen hätten. Angeblich war das ja ein Versehen gewesen und Marius zweifelte diese Variante offiziell nicht an, doch Lucasta hatte es keine Sekunde lang geglaubt. Fabriciana war Stickstoffmagierin, es war völlig ausgeschlossen, dass sie das Gift nicht bemerkt hatte.
      Auf Lucasta und Marius wirkte es jedoch wie bei allen, die keine speziell ausgebildeten Magier für Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff oder Kohlenstoff waren, sofort und verhinderte, dass sie ihre Gabe weiter benutzen konnten, bevor sie es bemerkten. Einige Tage Halluzinationen, Übelkeit und Sehschwäche waren die Folge gewesen, doch viel schlimmer für Lucasta war, dass das Gift die Verbindung zu ihrem Element durchtrennt hatte. Sie lebte schon so lange damit, dass sie sich ohne völlig hilflos und wertlos fühlte. So etwas wollte sie nie mehr erleben und sie konnte es Fabriciana auch nicht verzeihen.

      Das Labor, in dem Lucasta arbeitete war abgeschlossen. Damit niemand Unbefugtes zu Schaden kam, aber auch, damit niemand ihre Arbeit sabotierte. Bei diesem Projekt gab es für letzteres aber keinen Grund. Lucastas neue Verbindung sollte als Insektizid wirksam sein, aber die Synthese war so kompliziert und gefährlich, dass sich keine Firma dafür interessieren würde und selbst wenn hätte Lucasta Skrupel dabei, es von Nicht-Elementarmagiern herstellen zu lassen. Sie wusste, wie es war in einer unsicheren Fabrik zu arbeiten und wollte nicht für solches Leid verantwortlich sein. Diese Verbindung hatte sie nur hergestellt, damit sie etwas hatte, was es in Silaris noch nie zuvor gegeben hatte. Sie wusste selbst, dass es unvernünftig war für so etwas ihr Leben zu riskieren, aber sie hatte sich die Aufgabe zugetraut und es war gut gegangen.
      Das Gemisch befand sich in einem fest verschlossenen Kolben, der mit gelben und orangenen Krusten bedeckt war, irgendwelche Phosphorverbindungen, die als Nebenprodukt entstanden waren. Auch der Inhalt des Kolbens war undefinierbar braun. Ob das wohl gutgegangen war? In der Luft lag ein Geruch, den manche mit Knoblauch oder Unangenehmerem in Verbindung brachten, Lucasta hatte ihn immer gemocht.
      Sie holte die Destillationskolonne aus der Schublade. Eigentlich hätte sie ihr Produkt auch mithilfe ihrer Gabe abtrennen können, aber davor wurde meist gewarnt. Angeblich konnte die geistige Berührung einer unbekannten giftigen oder reaktiven Verbindungen zu Wahnsinn führen. Lucasta wusste nicht, ob da irgendwas dran war, aber sie hielt sich an die Regel.
      Als sie den Kolben öffnete um die Kolonne aufzusetzen, traten Schweißperlen auf ihre Stirn, dabei war es im Labor kühl. Gleichzeitig wirkte alles um einige Nuancen dunkler als ob bei einer Petroleumlampe der Docht heruntergebrannt wäre. Lucasta arbeitete zügig weiter, schloss die Vakuumpumpe an, ein teures Gerät, das Marius nur durch seine guten Beziehungen zu einem für die Universität tragbaren Preis erworben hatte, und begann mit der Destillation.

      Die erste Fraktion enthielt keinen Phosphor. Lucasta wusste, dass sie aufpassen musste, wenn sie das entsorgte, denn hier war neben etwas Alkohol Flusssäure enthalten. Sie konnte die zerstörerische Wirkung dieser Säure auf ihre Knochen zwar abmildern, aber darauf verlassen, dass das ausreichen würde, konnte sie sich nicht.
      Danach wurde es spannend. Die Temperatur stieg weiter und weiter und Lucasta wartete. Kam da ein Tropfen? Nein, nur Einbildung. Das war kein Projekt, das die Zukunft von Arunien beeinflussen würde, aber Lucasta hoffte trotzdem, dass die Arbeit nicht umsonst gewesen war. Wenigstens eine neue Verbindung, die ihren Namen tragen würde. Clossianin, nach dem Mädchen aus den Arbeitervierteln von Wariona.
      Doch, da war ein Tropfen. Winzig klein blieb er am Rand des Kölbchens hängen, bis er endlich hineinfiel. Furchtbar langsam folgte ein zweiter und ein dritter. Angespannt schaute Lucasta zu. Wie bei der Blutung einer Frau tröpfelte es zuletzt langsam und scheinbar mühsam vor sich hin, aber dann kam ein ganzer Schwall Flüssigkeit durch das enge Rohr. Lucasta atmete auf. Es hatte funktioniert, da kam mehr und mehr.
      Die Flüssigkeit hatte nichts mit dem Zeug im Kolben gemeinsam, glasklar und rein wie Wasser sah sie aus, doch dank ihrer Gabe wusste Lucasta, dass es kein Wasser war, sondern etwas wesentlich Reaktiveres. Sie schob ihre Hemmungen beiseite und schaute sich das neue Molekül an. Sie hatte ihr Ziel erreicht, eine Verbindung, die noch nie beschrieben war. Chlor war überhaupt nicht mehr erhalten, nur noch Fluor. Diese Reaktion würde dem Ego ihres Freundes Rabanus wohl nicht gefallen, doch wahrscheinlich würde es keinen Grund geben ihm davon zu erzählen. Er war sowieso damit beschäftigt die Soldaten der Ruarier mit seinem Chlor zu töten oder das zumindest zu überwachen. Und Fluormagier Valerius verdiente in Daris Kaja prächtig daran.
      Der Kolben war fast komplett gefüllt, als die Fraktion vollständig übergegangen war. Lucasta beendete die Destillation und zog Handschuhe an, um zuerst den Kolben mit den gelösten Flusssäureresten zu entfernen.
      Als sie ihr Produkt wegnahm, zog sie die Handschuhe jedoch wieder aus. Verbindungen ihres Elements hatten ihr noch nie Schaden zugefügt, das würde in diesem Fall sicher nicht anders sein. Ihre Hand wurde feucht als sie den Kolben vom Aufsatz abnahm, doch es war nicht alles verschüttetes Produkt sondern Schweiß an ihrer Hand. Dazu spürte sie ein seltsames Kribbeln und hatte wieder das Gefühl schlechter zu sehen. Sie verschloss den Kolben mit einem Stopfen und konnte bald wieder besser sehen und zwar nicht nur mit ihren Augen. Sie hätte sich immer als starke Elementarmagiern beschrieben, aber so klar hatte sie die Atome in ihrer Umgebung noch nie wahrgenommen. Sogar die fremden Elemente konnte sie so mühelos zuordnen und unterscheiden wie sonst nie, alle Hemmungen gegenüber ihrem Element, die sie sonst gar nicht bemerkte, waren wie weggewischt. Sie begann zu putzen und die Nebenprodukte zu entsorgen, noch nie war es ihr so leicht von der Hand gegangen, die in harmlose Verbindungen umzuwandeln.
      Am liebsten wäre sie durch das Labor getanzt, doch sie konnte sich gerade noch davon abhalten, obwohl sie alleine war. Das war genial, ein Gegenmittel gegen das Gift der Tollkirschen und all der anderen Nachtschattengewächse, die gegen Elementarmagie eingesetzt wurden, so etwas hatte Silaris noch nie gesehen. Das würde den Alchimistenzirkel revolutionieren, junge Elementarmagier, die starke Hemmungen gegenüber ihrem Element hatten, was nicht selten vorkam, könnten diese durch einen Tropfen von Lucastas Produkt überwinden. Da man nur winzige Mengen brauchte, konnte es problemlos von Elementarmagiern hergestellt werden, sodass niemand anderes dabei gefährdet würde. Lucasta war seit Jahren nicht mehr so glücklich gewesen. Es hatte doch einen tieferen Sinn gehabt das zu wagen, wahrscheinlich hatte ihr Element ihr das schon längst zugeflüstert.
      Sie verschloss den Kolben noch mit einer Klammer und steckte ihn ein. Den würde sie zuhause in ihrem Tresor lagern, nicht an der Uni, wo noch andere Schlüssel hatten. Beim nächsten Treffen des Alchimistenzirkels würde sie es vorstellen.

      Draußen auf dem Gang kam ihr jemand entgegen. Lucasta versuchte sich nichts anmerken zu lassen, dann erkannte sie Rabanus, immer noch in seiner Uniform. Hatte er also Fronturlaub? Er hatte ihr überhaupt nichts davon erzählt, doch sie freute sich darüber einem Freund von ihrer Entdeckung erzählen zu können.
      „Guten Abend Rabanus.“
      „Ein guter Abend ist das leider nicht. Ich musste dem General unerfreuliche Nachrichten überbringen. Die Fortschritte der Ruarier bei der Herstellung von Gasmasken sind inzwischen so groß, dass das unseren Bemühungen empfindlich schadet.“
      Während er redete stand er ganz dicht vor Lucasta, sie glaubte einen leichten Chlorgeruch wahrzunehmen. Hing der ständig an ihm oder war es nur Einbildung?
      Sie versuchte noch seinen Redeschwall zu unterbrechen, doch Rabanus redete und redete über seine Schwierigkeiten an der Front. Was Lucasta zu erzählen hatte schien ihn nicht zu interessieren. So langsam konnte sie verstehen, warum Dorea es nicht mehr mit ihm ausgehalten hatte. Chlormagier dachten manchmal einfach so eingleisig.
      Als er schließlich anfing darüber zu lamentieren, dass Senfgas zwar über die Haut wirkte, aber leider nicht tödlich genug war, lief ihm der Schweiß übers Gesicht und Spucke floss aus seinem Mund. Lucasta fand das Ganze ziemlich unappetitlich. Konnte er sich nicht ein bisschen zusammenreißen? Und was war nur mit seinen Augen los? Die sahen irgendwie seltsam aus.
      „Lucasta, warum ist es hier auf einmal so dunkel? Mir ist schlecht.“ In seiner Stimme lag ein Anflug von Panik, den sie bisher nur ganz selten bei ihm gehört hatte und da war es ihm immer richtig schlecht gegangen.
      Er begann sich an der Wand abzustützen. Das Atmen schien ihm zunehmend schwerzufallen.
      Lucasta überlegte hin und her. Hatte er zu viel von seinem eigenen Gift abbekommen? Phosgen und Senfgas waren wohl auch für einen Chlormagier nicht gesund und er hatte da genauso wenig Berührungsängste wie Lucasta.

      Erst als er unter Krämpfen zu Boden ging und sich nicht mehr abschirmen konnte, wie es als elementarmagischer Soldat wohl ständig machte, bemerkte sie, dass es nicht sein Gift war sondern ihres, das lebenswichtige Funktionen in seinem Körper blockierte.
      „Hör auf damit, er ist ein Freund.“
      Am Anfang hatte Lucasta sich viel Spott anhören müssen, weil sie mit ihrem Element redete, inzwischen waren alle, die sie kannten daran gewöhnt, dass es so für sie leichter war. Mit ihrer immer noch gestärkten Magie gelang es ihr mühelos alles wieder aus Rabanus‘ Körper zu entfernen, aber das Hochgefühl wich trotzdem einer großen Enttäuschung. Er konnte nur winzige Mengen abbekommen haben und zeigte solche Symptome. Ihre Entdeckung offensichtlich viel zu giftig, um im Alchimistenzirkel eingesetzt zu werden, jedenfalls bei allen, die keine Phosphormagier waren.
      Rabanus rappelte sich wieder, im Gesicht immer noch schneeweiß. „Was war das?“
      „Die neue Substanz, die ich heute isoliert habe. Eigentlich wollte ich dir schon die ganze Zeit davon erzählen, aber du hast mich ja nicht zu Wort kommen lassen.“
      Als sie das so sagte fiel ihr auf, dass es sich anhörte, als ob sie in absichtlich vergiftet hätte. Das hatte sie nicht getan, oder?
      „Lucasta, es tut mir leid, aber vielleicht war es ganz gut, dass du mir gleich eine Kostprobe gegeben hast.Das ist brillant, die perfekte chemische Waffe, genau das, was ich die ganze Zeit gesucht habe. Ich wusste gar nicht, dass du auch in diesem Bereich tätig bist.“
      Das hatte Lucasta bis zu diesem Augenblick auch nicht gewusst.
    • Ah war das schön. Danke für die Geschichte.
      Wie so oft gibt Phosophor eine interessante, etwas außenvorgelassene Perspektive.
      Der Laboralltag inklusive dem Chemiejargon ist natürlich für mich besonderers nah und hat seine Wirkung nicht verfehlt.
      Der obligatorische Krieg und die Intriegen sind selbstverständlich auch dabei. ^^
      Ich war kurz verwirrt, weil ich nicht mitbekommen habe, dass das bessere "Sehen" bedeutet, dass das Tollkirschgift unschädlich gemacht wurde. Bis dahin dachte ich sie sei nicht mehr vergiftet gewesen. Außerdem stell ich mir die Frage, wenn Tollkirschen so unspezifisch sind, gibt es dann auch Gifte, die auf spezifische Elementarmagier wirken? Ist z.B. Quecksilber besonders schädlich für Schwefelmagier, weil HgS so stabil ist? Oder Kronenether die Alkalimagier blockieren.
      Im Schluss steckt nochmal besonders viel drin. Der Horror des Krieges ist für uns nur anhand der genannten Chemiekalien (Weißer Phosphor, Senfgas, Phosgen) vorstellbar, welches ein sehr schönes und grausames Detail ist :zitter:. Man wünscht sich ja fast die Stickstoffmagier würde einfach alles in die Luft jagen, um den Menschen die Qualen zu ersparen. Phosphorbasierte Kampfstoffe erinnern an Kim Jong Nams Ermordung (wie in deiner letzen, nachträglich unheimlich prophetischen Geschichte). Ich hatte kurz ernsthaft Angst, dass Rabanus so sterben würde. Puh nochmal Glück gehabt. Die unterbewusste, emotionale Kontrolle des Elements, welche am Ende angesprochen wird, finde ich besonders spannend, da sie eine physische Manifestation vom Innenleben ist.
      Schon wieder ärgere ich mich nicht genug über deine Welt, in diesem Fall über den Arunisch-Ruarischen Krieg, zu wissen. Dabei habe ich doch vor ein paar Monaten begonnen die Silaris Threads zu lesen. Irgendwann kenn ich mich aus.
      Ich will auch mal wieder Nichtprotokolle schreiben... (Dann mach halt Tö.)
    • Danke für deinen ausführlichen Kommentar Tö, und dass du es trotz des ganzen Laborstresses gelesen hast.
      Du hast schon recht, Lucasta ist zu dem Zeitpunkt nicht mehr vergiftet, aber ihre neue Entdeckung hat eine entgegengesetzte Wirkung, sodass sie noch leichteren Zugang zu ihrem Element hat als im "gesunden" Zustand. Deswegen denkt sie sich, dass er für die Zukunft als Gegenmittel nutzbar wäre.

      Über die Gifte, die auf spezifische Elementarmagier wirken, habe ich mir ehrlich gesagt noch nicht so viele Gedanken gemacht, sollte ich aber mal noch tun. Grundsätzlich können sie aber beeinflussen, woran ihr Element bindet, sodass dieser Ansatz einem fähigen Elementarmagier eher nicht schaden würde. Deswegen hätte es der Schwefelmagier mit dem Quecksilber sogar eher leichter, weil er es an irgendein Cystein aus der Nahrung statt an ein Enzym oder so binden könnte.
      Kronenether gegen Alkalimetallmagier hätten aber irgendwie auch was :nick: .

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      Man wünscht sich ja fast die Stickstoffmagier würde einfach alles in die Luft jagen, um den Menschen die Qualen zu ersparen.
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      Nee, wir wollen Silaris schon stehen lassen. Es kommen ja auch mal wieder bessere Zeiten.