[WBO 2017] Orga-Thread

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    • [WBO 2017] Orga-Thread

      Der Smalltalk murmelte schon Vorfreude, jetzt hier der Orga-Thread für die diesjährige WBO :D

      Was ist die WBO? Neulinge und Neuinteressenten gucken hier: Erklärung aus den FAQ

      Regelungen und Hinweise für die Teilnehmer

      • Für die WBO sollte etwas Neues gebastelt werden. Also nicht einfach vorhandene Elemente zusammenkopieren. Vage Idee, die schon vorhanden sind und die zur Aufgabenstellung passen dürfen aber selbstverständlich benutzt werden.

      • Beachtet beim Anmelden, dass die Augen nicht größer sind als der Magen! ;) Überlegt vorher, ob ihr auch die Zeit und die Kapazität für all die Disziplinen habt und meldet euch nicht wahllos überall an! Ein Hoch auf die Abgabedisziplin!

      • Meldet euch nicht nur als Teilnehmer an, sondern sucht euch auch einen Juryposten!

      • Die Aufgaben werden am Samstag 0:00 Uhr freigegeben. Abgabezeit ist bis Sonntag, der darauffolgenden Woche, um 24:00 Uhr.

      • Verwende kein Bildmaterial, das nicht von dir selbst stammt! Dass auch kein fremdes Textmaterial verwendet wird, sollte selbstverständlich sein.

      • Falls etwas Gebasteltes zu mehr als einer Disziplin passt oder sich verschiedene Ideen ergänzen, darf dies in verschieden Beiträgen vorkommen. Es ist aber nicht in Ordnung, ganze Texte oder Textblöcke für zwei oder mehr Beiträge zu nutzen. Der Text soll auch verstanden werden, ohne den anderen Beitrag zu kennen.

      • Verwende keine Sonderzeichen (inkl. ä/ö/ü) in deinem Dateinamen.

      • Lade den Beitrag nicht zweimal unter dem gleichen Namen hoch.

      • Überprüft nach dem Hochladen, ob der Beitrag sich öffnen lässt! (Ly wird dir dankbar sein)

      • Achte darauf, dass sowohl der Titel, als auch der Dateiname deines Beitrages aussagekräftig und individuell sein sollte. Außerdem sollte dein Name nicht erkennbar sein, da die Beträge anonym bewertet werden sollen! (also nicht wbo2014.pdf oder noch schlimmer wbo2014_Heinrich.pdf sondern besser Grunzelpfrunzer.pdf).

      • Es gibt seit 2016 eine allgemeine Layout-Vorlage (für MS Word und Open/LibreOffice). Die Benutzung ist selbstverständlich freiwillig!

      • Achte darauf, dass der Betrag mit üblichen Programmen (Word/Pdf/Open Office...) lesbar ist. Bedenke, dass es um die Inhalte der Beiträge geht und nicht um das Layout, das kein eigenes Bewertungskriterium ist und allenfalls schwammig als "Sympathiebonus" berücksichtigt wird



      Regelungen und Hinweise für die Juroren:

      Allgemeines:
      • Augen auf bei der Themenwahl! Um nochmal darauf hinzuweisen, weil es uns wirklich wichtig ist: Überlegt euch, ob ihr qualifiziert seid, in einer Disziplin Juror zu sein. Ihr braucht keinen Dr. in Biologie, wenn ihr Pflanzen bewerten wollt und wir verlangen kein Zertifikat - aber man sollte schon wissen was man tut und beispielsweise Pilze von Pflanzen unterscheiden können.

      • Meldet euch erst mal nur für maximal 3 Disziplinen als Juror an, damit später kommende auch noch was abbekommen. Wenn nach ein, zwei Wochen absehbar ist, dass noch Plätze frei sind, gibt’s noch mal einen Startschuss, um sich auf die Plätze zu stürzen. Wer zum ersten Mal bei der Jury mitmachen will, der möge sich bitte erst mal auf eine Disziplin beschränken, um zu sehen, wie viel Arbeit und Aufwand das ist!

      • Bewertungsfrist für Juroren sind zwei Wochen nach Beendigung der Disziplin. Wenn's länger dauert wird dir ein Orga-Mitglied das Leben zur Hölle machen. ;D Wartet nicht bis zum Ende der WBO, um mit den Bewertungen anzufangen! Da die Bewertungsfristen in den letzten Jahren immer wieder (z.T. stark) überschritten wurden, kam die Idee auf, säumige Jury-Mitglieder in Zukunft für das nächste Jahr zu sperren. Vorgeschlagen wurde eine endgültige Frist bis drei Wochen nach der letzten Aufgabe. Solltet ihr feststellen, dass ihr euch übernommen haben, kümmert euch also rechtzeitig um einen Ersatz. Denkt auch daran, dass der Ersatz-Bewerter auch Zeit braucht; eine Woche vor der Deadline zu sagen "Ich schaffe das nicht." ist zu kurzfristig!

      • Bereite deine Bewertungen in einem externen Dokument vor und kontrolliere vor dem Absenden im Orga-Tool, ob alle Punkte richtig bei der richtigen Disziplin eingetragen sind. (Ly wird dir dankbar sein)

      • Eine Begründung der Bewertung ist verpflichtend – achtet darauf, konstruktive Kommentare abzugeben und nicht nur lapidares „schön“ oder „doof“.
        Dabei solltet ihr vor allem Punktabzüge begründen. Wenn man z.B. nur 5 von 10 Punkten auf Stimmigkeit bekommen hat, dann will man als Teilnehmer auch wissen, was der Juror so unlogisch fand.


        Zur Fragenerstellung und Bewertung:

      • Vergegenwärtige dir was das Thema der Disziplin ist!
        Bei der Disziplin landschaftlich markanter Punkt zum Beispiel, sollte dieser Schwerpunkt der Beschreibung sein. Entsprechend sollte dieser Aspekt relativ offen gehalten werden. Ebenso sollte z.B. bei der Disziplin Tierart Hauptaugenmerk auf dem Tier liegen und nicht hauptsächlich nach irgendwelchen Erzeugnissen gefragt werden.

      • Bedenke, dass unterschiedliche Welten mit unterschiedlichen Voraussetzungen bebastelt werden sollen. In der Aufgabe sollte also nichts vorkommen, was zu genre-spezifisch ist. Magie, Raumschiffe, Elfen etc. gehören da net rein.

      • Enge den Teilnehmer nicht durch zu viele Vorgaben, bzw. Vorgaben an zentralen Punkten der Aufgabenstellung übermäßig ein. Versuche nicht, die Aufgabe interessant zu machen, indem du etwas zum Thema offensichtlich widersinniges forderst (z.B. Pflanze die sich fortbewegt.) Dagegen machen zu allgemeine Vorgaben eine Aufgabe schwammig und schwer vergleichbar.

      • Formuliere die Aufgaben präzise! Wenn du ein Herdentier verlangst, willst du dann wirklich ein Säugetier, das in Gruppen lebt, in denen komplexe soziale Interaktionen stattfinden, oder willst du eigentlich nur, dass das Tierchen nicht allein, sondern in Gruppen durch die Gegend fleucht?

      • Wenn eine Aufgabe doch mal unpräzise formuliert wurde, akzeptiere dann die "kreativen" Auslegungen der Aufgabenstellung, auch wenn sie in deinen Augen an dem vorbeigehen, was du dir ursprünglich vorgestellt hattest.

      • Sprecht die Aufgabenstellung ab! Nehmt nicht den erstbesten Vorschlag, nur weil es euch die Arbeit erspart, weiter darüber nachzudenken! Schmettert Vorschläge nicht grundsätzlich schon mal ab, weil so was Ähnliches vor x Jahren schon mal dabei war. Aufgaben sollten mindestens von zwei Juroren bestätigt werden.

      • Einigt euch vorher auf ein Bewertungsschema zur Punkteverteilung bei der Vorgabentreue, um eine einheitliche objektive Bewertung zu schaffen. Zur Erhöhung der Transparenz für den Teilnehmer wird empfohlen, dass gleich in der Aufgabe zu vermerken. Z.B:
        In dieser Hauptspeise(1) kommt eine Zutat in drei verschiedenen Zubereitungsformen (3) vor. Aus der Art der Anrichtung der Speise(2) können Einheimische zahlreiche Informationen(2) ableiten - im Gegensatz zu auswärtigen Gästen(2). Um welche Speise handelt es sich und welche Informationen können damit übermittelt werden?




      Nächster Schritt ist die Disziplinenauswahl, ihr könnt ja aber schon mal überlegen, was und wieviel ihr dieses Jahr machen wollt :D
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Wir hatten das Thema aufm Treffen kurz angeschnitten, aber dann (zumindest in großer Runde) nicht weiter verfolgt - jetzt wär aber der richtige Zeitpunkt, um ggf. so Dinge zu diskutieren wie:

      - Braucht es Regelungen und ggf. Sanktionen, wenn Juroren nicht aus dem Quark kommen?

      - Die "Überall-anmelden"-Praxis - problematisch oder cool?
    • Lebewesen oder Pflanze/Tier 15
      1.  
        Lebewesen (11) 73%
      2.  
        Pflanze/Tier wieder getrennt (4) 27%
      Und eine Frage zu den Disziplinen, die man vielleicht per Abstimmung klären könnte: Lebewesen - oder wieder getrennt Pflanze/Tier

      Wir hatten das mit den Lebewesen letztes Jahr ausprobiert, um das leidige Thema der Abgrenzung und welteninternen Andersartigkeiten zu vermeiden (und einen Platz mehr für eine andere Disziplin zu gewinnen). War das gut so? Wollen wir das weiter so handhaben?
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Nicht aus dem Quark kommende Juroren: Früher Erinnerungs-PNs schreiben und mehr nerven. Und dann hoffen, dass sich solche Juroren dann auch rechtzeitig melden, wenn ihnen irgendwas dazwischen kommt und sie es mit der Bewertung nicht hinbekommen. Und ich würde vorschlagen, dass bei Juroren, die sich nach 2 Wochen nicht auf eine Erinnerungs-PN gemeldet haben, deren Jury-Platz neu vergeben wird.

      Überall anmelden-Praxis: Man kann es nun mal nicht verhindern. :weissnicht:
      Da fände ich es hingegen tatsächlich "ehrlicher", wenn man Teilnehmern die Anmeldung an einer Disziplin auch erlaubt, nachdem die Aufgaben schon feststehen. Denn wenn sich dann jemand anmeldet, dann hat diese Person auch eine Idee, die ausformuliert wird, im Gegensatz zu eventuellen Anmelde-Karteileichen. (Aber dieser Vorschlag wird mir ja bestimmt wieder um die Ohren gehauen)
    • Jerron schrieb:

      Da fände ich es hingegen tatsächlich "ehrlicher", wenn man Teilnehmern die Anmeldung an einer Disziplin auch erlaubt, nachdem die Aufgaben schon feststehen. Denn wenn sich dann jemand anmeldet, dann hat diese Person auch eine Idee, die ausformuliert wird, im Gegensatz zu eventuellen Anmelde-Karteileichen. (Aber dieser Vorschlag wird mir ja bestimmt wieder um die Ohren gehauen)

      Zu Befehl Herr General! *um die Ohren hau* :pruegel: :lol:
      Ne lass mal gut sein ... die "überall anmelden"-Praxis ist wie sie ist ... eine Reglementierung würde ich nur zum Selbstschutz jener einbauen, die es sonst einfach nicht lassen können. Ansonsten soll es mir egal sein!
      (Nicht egal ist mir hingegen die ursprüngliche Idee, dass man nach Disziplin-Start nicht mehr offiziell an der Kategorie teilnehmen kann, wenn man sich vorher nicht gemeldet hat!)

      @Juroren aus dem Quark kommen: was spricht eigentlich dagegen nach 2 Wochen einen Jury-Posten automatisch direkt neu zu vergeben? Wenn das jeder weiß, ist nach 2 Wochen einfach Schluss (sofern mit den Bewertungen nicht wenigstens angefangen wurde).
      Was bringt da eine Erinnerungs-PN? :weissnicht: :kopfkratz:
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • Den Juroren-Posten direkt nach 2 Wochen neu zu vergeben, finde ich schwierig, weil dann ja gar keine Verbindlichkeit mehr besteht, und wir zudem immer neue zuverlässige Juroren finden müssen. Schlimm genug, wenn wir das mal im Extremfall machen müssen, weil der "Ersatz" sich ja auch noch in die Aufgabe eindenken muss, ohne zuvor bei der Frageerstellung dabei gewesen zu sein.

      Ich denke auch, dass das Nerven konsequenter und früher sein muss. Das ist allerdings kein schöner Job. :-[ Ich hab das in den letzten Jahren gemacht und bin wirklich nicht gerne die olle Nörgeltante. :-[

      Und wir sollten vielleicht tatsächlich den ganz schlimmen Bummelanten vom letzten Jahr dieses Jahr einfach keinen Juryposten geben. Wir müssen halt genug Leute zusammenbekommen. Wenn nicht, gibt's nicht so viele Disziplinen. :weissnicht:
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Vinni schrieb:

      Ich denke auch, dass das Nerven konsequenter und früher sein muss. Das ist allerdings kein schöner Job. :-[ Ich hab das in den letzten Jahren gemacht und bin wirklich nicht gerne die olle Nörgeltante. :-[
      Gründen wir einen Nörgeltantenverein. Die säumigen Juroren dürfen ruhig von allen Seiten gleichzeitig benörgelt werden.

      Und wir sollten vielleicht tatsächlich den ganz schlimmen Bummelanten vom letzten Jahr dieses Jahr einfach keinen Juryposten geben. Wir müssen halt genug Leute zusammenbekommen. Wenn nicht, gibt's nicht so viele Disziplinen. :weissnicht:
      Das auf jeden Fall. Ich würde das sogar reglementieren: Wer die Bewertung verbummelt, wird generell ein Jahr gesperrt. Wer sie ein zweites Mal verbummelt, wird vielleicht auf Dauer gesperrt.
      Alternativ, um eine echte Bestrafung draus zu machen: Auch als Teilnehmer sperren? Beim zweiten Mal vielleicht?

      Was ich aber jedenfalls meine: Wer keinen Piep tut, nicht mal "lebe noch", wird gleich seines Jurypostens beraubt.
      Don't diagnose and drive.

      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • Was ich aber jedenfalls meine: Wer keinen Piep tut, nicht mal "lebe noch", wird gleich seines Jurypostens beraubt.


      Aber machen wir es den Bummlern damit nicht zu leicht? "Ach, ich melde mich mal überall als Juror und ach, wenn ich dann nicht pünktlich bin, findet sich schon ein anderer?" Und wir müssen sehen, wie wir Scherben aufkehren? :weissnicht:
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    • Das man die Jury irgendwie reglementieren will, verstehe ich ja und ist ja sinnvoll - aber die Teilnehmer auch? Eine echte Bestrafung? Damit wird aus einer lustigen, schönen Veranstaltung die allen Spaß am Basteln bringen soll, eine eklige Sache die ungefähr so viel Freude bringt wie die Steuererklärung. Halte ich nicht nur für eine schlechte Idee sondern auch für völlig unangebracht.
      Was die Jury angeht: Ich hab ja bereits auf dem Treffen gesagt, dass ich das nicht mehr machen werde. Abgesehen von mir persönlich bleibt aber die Frage, ob andere, die sich noch nichts haben zuschulden kommen lassen, durch eine mögliche Strafe abgeschreckt werden und dann am Ende keiner mehr Jury machen möchte.
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.


      Diese Bastlerin verpflichtet sich freiwillig dazu, ihren freiwilligen Verpflichtungen nur noch auf freiwilliger Basis nachzukommen. Die Freiwilligkeit dieser Tatsache ist freiwillig.
    • Ihr missversteht. Der Vorschlag, die säumigen Juroren auch als Teilnehmer zu sperren bezieht sich auf den zweiten Jurybummel - also erst nach dem dritten Jahr (eins dazwischen, wo man als Jury gesperrt ist). Das kann einem nicht "mal so" passieren, da ist man schon Wiederholungstäter (und ein rechtzeitiger Rücktritt, wenn man merkt, es geht einfach nicht, erspart einem die Sperre auch). Und bezüglich "kein Piep" meine ich wirklich Leute, die effektiv nicht erreichbar sind, das hatten wir einmal, wenn ich mich recht erinnere.
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    • Das sehe ich ähnlich wie Lyrillies, eine Überreglementierung halte ich für schwierig, und das Grundprinzip, dass es Freude am Basteln sein soll, darf wirklich nicht auf der Strecke bleiben.

      Deshalb denke ich auch, dass maximal die Bummel-Härtefälle bei der nächsten WBO zur Brust genommen werden, wenn sie erneut Juror machen wollen, ob sie sich das denn gut überlegt haben.

      Wenn sich jemand gar nicht mehr melden, dann wird er ausgetauscht, das ist okay. Hatten wir das damals dann nicht auch so gemacht?
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Gomeck schrieb:

      das Grundprinzip, dass es Freude am Basteln sein soll, darf wirklich nicht auf der Strecke bleiben.
      Bin ich die einzige, deren Freude durch den Gedankengang "jetzt gebe ich ab, und dann dauert es Monate, bis es offen ist, und dabei ist das gerade die letzte Disziplin" gemindert wird? Die Erfahrung zeigt halt, dass ohne eine gewisse Strenge manche Juroren schlicht nicht in die Puschen kommen.
      Im Jahr 2015 waren es 7 Wochen, 2016 fast 8, das ist einfach zu lang.
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    • Voriges Jahr wollte ich ursprünglich nur in einer Disziplin Juror machen, hab dann doch noch eine zweite dazu genommen ... dann wurde es knapp und ich hab einen Posten wieder abgegeben. Der eine, den ich hatte, war aber echt zäh, der anstrengendste Juryposten den ich je hatte (Rilli weiß wohl auch, was ich meine. ;) )

      Ich finde, dass rechtzeitig bescheid zu sagen, wenn eins doch keine Zeit hat, drin sein muss - wer das nicht machen will, sollte schlicht keinen Juryposten nehmen. ;)

      Ich bin daher für eine Sperr-Regelung (fürs kommende Jahr) bei totaler Nichteinhaltung der Frist (d.h. zwei Wochen nach der letzten Disziplin), damit für die Juror*en zumindest schon mal ein bisschen Druck besteht, rechtzeitig zu sein. Ich glaube nicht, dass dies irgendjemandes Bastelspaß mindern könnte, zumal es ja nur um Jury geht, und nicht um Teilnahme.

      (Und wenn jemand wirklich mal ne ganz blöde Situation hat - drei Tage vor Frist Unfall, drei Wochen unerreichbar im Krankenhaus, etc. - dann können wir immer noch eine Ausnahme machen. :) Grad in so einem Fall wär's aber auch gut, den Posten nachbesetzen zu können, wenn der Kontakt abgerissen ist.)

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • @Lebewesen: Also ich war ja letztes Jahr in der Lebewesen-Jury und finde, das kann man zumindest nochmal so machen. :) Die Formulierung der Aufgabenstellung ist zwar ein bisschen trickier, zumindest wenn man den Anspruch hat, dass man dafür sowohl etwas Pflanzen- als auch etwas Tier-artiges einreichen können soll, aber geht schon.

      @Überall anmelden: Ich hole jetzt mal ein wenig aus:

      Der Reiz der WBO besteht in meinen Augen aus zwei Komponenten: Erstens weil es einen dazu antreibt, etwas Konkretes, Vorzeigbares zu basteln und dabei auch ggf. über den eigenen Schatten zu springen, etwa was die thematischen Vorgaben der jeweiligen Aufgabe angeht. Selbst Bastler mit sonst niedrigem Output wie ich bekommen dadurch einen Ansporn, jetzt mal wieder was zu tun und es auch "zuende" zu bringen, anstatt nur vage Ideen im Notizblock vergammeln zu lassen. Der ganz klar vorhandene Zeitdruck und der zumindest sanfte Gruppenzwang "wer sich anmeldet, sollte sich zumindest bemühen, auch was abzugeben" helfen dabei, dass am Ende auch was dabei rauskommt.
      Der Gewinn besteht aber in erster Linie darin, für sich selbst bzw. die eigene Welt was Produktives bewerkstelligt zu haben.

      Zweitens gibt es aber auch einen Wettbewerbsgedanken dabei. Das Ding heißt nicht umsonst Olympiade, es gibt Disziplinen, wir verteilen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen, wir stellen am Ende einen Medaillenspiegel und bewundern diejenigen, die besonders viele besonders hoch bewertete Beiträge fabriziert haben. :hail:
      Meines Erachtens ist der Wettbewerbsaspekt nur sekundär zum Was-für-seine-Welt-Basteln-Aspekt, aber er ist vorhanden, und die WBO wäre ohne ihn nicht die WBO (IMO). Man will nicht nur irgendwas abgeben, sondern man freut sich, wenn die Jury das hinterher auch gut bewertet, und schon beim Basteln überlegt man ggf., wie man diese eine Vorgabe doch noch in seinem Beitrag umgesetzt bekommt, oder ob man den Punkteabzug fürs Nichterfüllen bewusst in Kauf nimmt usw.

      Ein Teil des Wettbewerbsaspekts ist auch, dass man sich schon vorher festlegt, in welchen Disziplinen man teilnimmt, und sich dann mit der Aufgabenstellung - wie auch immer die ausfällt - eben rumschlagen muss.

      Aber es hat - außer dass es hinterher in der Abgabe-Statistik nicht schön aussieht - bislang keinerlei Konsequenzen, sich in einer Disziplin anzumelden und dann nichts abzugeben.
      Für den Was-Basteln-Part ist das tendenziell gut - einfach überall anmelden, dann kann man alle die Aufgabenstellungen, die einen ansprechen, bebasteln; die anderen kann man einfach ignorieren.
      Und für den kompetitiven Aspekt ist es aus genau demselben Grund sogar in jedem Fall strictly better.
      Das bedeutet, dass eigentlich alle, denen ihr Medaillenspiegel zumindest ein bisschen wichtig ist und die sich nicht pauschal überall anmelden, doof sind - es gibt keinen Grund, sich nicht pauschal überall einzutragen und sich die persönlichen Rosinen aus den Aufgaben rauszupicken. Wer sich vorher bewusst irgendwo nicht anmeldet, der verspielt nur seine Chance auf potenzielle Punkte.

      Damit ist die Idee des "Anmelden für eine Disziplin, auch wenn man noch nicht genau weiß was für ne Aufgabe kommt" völlig im Arsch. :P Eigentlich könnten - und sollten - sich alle Teilnehmer überall anmelden, und dann hat Jerron auch völlig recht, dass man dann auch gleich "Anmelden nach Bekanntgabe der Aufgabe" erlauben kann. Es macht nämlich keinen Unterschied. Indem wir konsequenzloses Überall-Anmelden erlauben, machen wir das effektiv jetzt schon so!

      Kurz: Das Überall-Anmelden ohne jede Konsequenz für späteres Nicht-Abgeben beißt sich gewaltig mit dem Wettbewerbsaspekt der WBO, solange man an "Anmelden vor der Aufgaben-Bekanntgabe" festhält.

      Ich würde aber auch nicht begrenzen wollen, in wievielen Disziplinen man sich maximal anmelden kann. Wer sich in 12 anmeldet und davon 10 abgibt, dem applaudiere ich! Und selbst wer sich in 12 anmeldet und nur 2 abgibt, hat immerhin sein Potenzial für den - IMHO wichtigeren - Aspekt "die WBO hat mir die nötige Inspiration+Druck gegeben, dass ich das hier gebastelt hab!" maximiert, und das kann man ja auch begrüßen.

      Mein Vorschlag wäre deshalb, dass man weiterhin erlaubt, sich in beliebig vielen Disziplinen anzumelden, aber dass man das Nichtabgeben mit einem simplen Punkteabzug im finalen Medaillenspiegel belegt, z.B. so:
      in bis zu 2 angemeldeten Disziplinen nichts abgegeben => kein Punktabzug
      in 3-4 angemeldeten Disziplinen nichts abgegeben => -1 (entspricht also einer Bronzemedaille)
      in 5 angemeldeten Disziplinen nichts abgegeben => -2
      in 6-7 angemeldeten Disziplinen nichts abgegeben => -3
      in 8-10 angemeldeten Disziplinen nichts abgegeben => -4
      in mehr als 10 angemeldeten Disziplinen nichts abgegeben => -5

      Dadurch bleibt der "Was basteln"-Aspekt unberührt, aber über den Wettbewerbsaspekt wird man motiviert, sich zumindest zu überlegen, ob man sich Disziplin X und Y wirklich auch noch zutraut. Und Nichtabgeben gibt dann eben nicht nur einen tadelnden Blick, sondern halt auch einen konkreten Punktabzug. Fände ich fair gegenüber denjenigen, die sich bewusst aussuchen, welche Disziplinen sie sich vornehmen.
      Wem der Wettbewerbsgedanke egal ist, der/die lässt sich davon natürlich nicht abhalten - aber dann kann's ihm/ihr ja auch egal sein, wieviele Minuspunkte am Ende aufm Konto stehen. ;)

      Was eine solche Punktabzugsregelung nicht leisten kann: Mehr Sicherheit für Juroren bieten bzgl. "mit wievielen Beiträgen zur Bewertung muss ich denn etwa rechnen?" - Ly hatte das aufm FJT als für sie wichtigen Faktor angesprochen.
      Das hat aber IMHO nur bedingt damit zu tun, ob man sich pauschal überall anmelden kann. Klar kann man vermuten, dass bei Überall-Anmeldern die Ausfallquote höher ist, aber auch jemand der/die sich nur in einer Handvoll Disziplinen anmeldet kann genauso nix abgeben. Die Planungsunsicherheit, ob man als Juror am Ende 4 oder 10 Beiträge bewerten muss, könnte man mE signifikant nur dadurch erhöhen, dass man die Zahl der Disziplinen pro Teilnehmenden stark einschränkt (weil man dann davon ausgehen könnte, dass bei den wenigen Disziplinen, bei denen man mitmachen darf, man auf jeden Fall auch was abgeben will) - aber das ist sicher nicht mehrheitsfähig und läuft dem "Was basteln"-Aspekt auch recht stark zuwider.
    • Und Nichtabgeben gibt dann eben nicht nur einen tadelnden Blick, sondern halt auch einen konkreten Punktabzug.


      Also ich persönlich hatte in einigen der letzten Jahren schon mit massiven schlechten Gewissen zu kämpfen, bloß wenn ich das "Was war los?" gelesen hab. Aber das ist mein persönliches Problem, mir immer und überall massiv schlechtes Gewissen zu machen. Ich arbeite dran. ;)

      Nixdetzotrotz finde ich Snaps Vorschlag gut. Zumal mir die Punkte am Ende eh relativ wurscht sind. Ich hab so oder so ein schlechtes Gefühl, wenn ich nix zuwege gebracht hab. ;)

      Was eine solche Punktabzugsregelung nicht leisten kann: Mehr Sicherheit für Juroren bieten bzgl. "mit wievielen Beiträgen zur Bewertung muss ich denn etwa rechnen?" - Ly hatte das aufm FJT als für sie wichtigen Faktor angesprochen.

      Ich glaube, den Arbeitsaufwand vorher einzuschätzen geht schlicht nicht. Es kann schließlich auch immer ein Beitrag dabei sein, der einfach so ein epischer Wall-of-Text ohne Zusammenhang ist, dass ich dafür zehnmalsolange brauche wie für andere. Oder Schriftarten, die kaum entzifferbar sind... solche Überraschungen gehören vllt einfach dazu. ;D

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    • Ich finde es immer wieder bewundernswert, wie gut der Snap manche Dinge auf den Punkt bringen kann. ;)
      Ich finde deinen Vorschlag tatsächlich gut. Wir haben nur noch nicht ganz verstanden, wann und wo genau diese Punkte dann abgezogen werden. ;D

      Und ich stimme Jundurg zu, dass eine Aufwandseinschätzung nicht wirklich funktionert, oder wahrscheinlich nur mit irgendeiner Form von Überregulierung.

      Veria: da hast du übrigens natürlich voll und ganz recht, 7-8 Wochen nach WBO-Ende mit den letzten Bewertungen um die Ecke zu kommen ist eine sehr unfeine Art und könnte damit geahndet werden, dass demjenigen bei der nächsten WBO warm ans Herz gelegt wird, erst mal keinen Jurorposten zu übernehmen, da stimme ich dir zu.
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    • Dass die Anmeldung ein Druck ist, was abzugeben, und auch als dieser Druck verstanden werden sollte, okay. Das heisst für mich aber nicht zwingend, überall etwas abzugeben. Ich bin in den letzten Jahren für mich sehr gut damit gefahren, mich zwar überall anzumelden, aber mir das Ziel aufzustellen, eine Quote von mindesens 50% zu haben, oft ist es mehr geworden als das. Dabei werde ich im übrigen bleiben.
      Dafür übernehme ich auch gerne ein paar Jury-Posten - und war noch nie letzte.
      Don't diagnose and drive.

      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • Gomeck schrieb:

      Ich finde deinen Vorschlag tatsächlich gut. Wir haben nur noch nicht ganz verstanden, wann und wo genau diese Punkte dann abgezogen werden. ;D

      Ich stelle grade selber fest, dass es dafür ein Medaillen-Punktesystem bräuchte, von dem ich dachte, dass wir es schon längst haben, aber tatsächlich noch nicht haben. ;D

      Also, wir stellen ja am Ende immer Medaillenspiegel auf, so wie hier.
      Ich dachte, so ausm Gedächtnis, dass da die Medaillen in Punkte umgerechnet werden, à la Gold=3, Silber=2, Bronze=1. Und dass man aus dieser Gesamt-Punktwertung dann eine Rangfolge der insgesamt erfolgreichsten Teilnehmer der WBO hat - und an der Stelle würde halt der von mir vorgeschlagene Punkteabzug für "mehr oder weniger viele Nichtabgaben" greifen.

      Tatsächlich wertet der klassisch olympiöse Medaillenspiegel, den wir bisher verwenden, ja aber strikt "eine einzige Goldmedaille ist mehr wert als beliebig viele Silber- und Bronzemedaillen" - da geht das mit nem Punktabzug natürlich schlecht. Müsste man halt so ne Punktwertung (die freilich auch anders aussehen kann als 3/2/1 für Gold/Silber/Bronze) zusätzlich tüddeln - mehr Statistiken ist ja immer schön; in irgendeiner wird man schon weiter oben stehen. ;)

      Is' im Detail auch wurscht - mir ging es nur darum, dass man irgendwie auf der Wettbewerbsebene einen Anreiz dafür schaffen sollte, sich nicht in sehr viel mehr Disziplinen anzumelden, als man hinterher abgibt. Weil man sonst wie gesagt nur Vorteile davon hat, sich überall anzumelden, bzw. nur Nachteile, wenn man dies nicht tut.
    • Ich stelle grade selber fest, dass es dafür ein Medaillen-Punktesystem bräuchte, von dem ich dachte, dass wir es schon längst haben, aber tatsächlich noch nicht haben.

      Und ich dachte, es läge an mir, dass ich mich nicht so dran erinnert hab. ;D

      Find das System mit kleinen Punkteabzügen aber wie gesagt gut. Es muss dann nur auch jemand(TM) finden, der am Ende eine Punkteabrechnung erstellt.

      Dass die Anmeldung ein Druck ist, was abzugeben, und auch als dieser Druck verstanden werden sollte, okay. Das heisst für mich aber nicht zwingend, überall etwas abzugeben. Ich bin in den letzten Jahren für mich sehr gut damit gefahren, mich zwar überall anzumelden, aber mir das Ziel aufzustellen, eine Quote von mindesens 50% zu haben, oft ist es mehr geworden als das. Dabei werde ich im übrigen bleiben.

      Würden dir die 2-3 abgezogenen Punkte im Wert einer Bronzemedaille dann viel ausmachen? :)

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    • Ich hatte es ja eher umgekehrt gedacht - daß diejenigen, die 100 % Abgabequote haben, irgendwie besondere Wertschätzung erfahren. Was weiß ich, goldene Schrift im Medaillienspiegel :D Positive Verstärkung und so. Aber das irgendwie abzustufen, erscheint mir auch sinnvoll.

      Was ich aber problematisch sehe, ist, dass jemand möglicherweise überall eine halbe hingeschluderte Seite abgibt, um überhaupt was abzugeben und die Quote zu erfüllen. Darüber ärgere ich mich im Zweifel als Juror mehr, als wenn einer oder zwei weniger abgeben :-X
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!