[Die Welt der Elche] Elchokratie

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    • [Die Welt der Elche] Elchokratie

      Definition

      Elchokratie bedeutet die Herrschaft der Elche. Folglich herrscht jeder Elch dieser Welt über alle anderen Geschöpfe. Elche sind die Krone der Schöpfung, und jeder hat den übergeordneten Geweihträgern zu gehorchen. Innerhalb der Elch'schen Gesellschaftsschichten gibt es jedoch auch eine Hierarchie, die zu befolgen ist. Das ist ein monarchisch-aristokratisches Konstrukt mit einem Hauch von Demokratie.

      Die Gesellschaftsschichten

      Die erste Gesellschaftsschicht sind die Elk (Adel). Sie stammen von den ersten Elchen ab, die durch den Riss kamen. Der Elk (Elchkönig) kommt ebenfalls aus ihren Reihen. Elks sind alle von der selben Art und verkörpern das Ideal des Elchseins in Aussehen und Verhalten.

      Die zweite Gesellschaftsschicht sind die Moose (Bürgertum). Sie stammen von allen weiteren Elchen ab, die durch den Riss kamen. Kein hoher Entscheidungsträger kommt aus ihren Reihen. Moose unterscheiden sich teilweise sehr stark genetisch, wodurch sich Unterschichten bildeten, die jedoch alle den gleichen Status haben.

      Die dritte Gesellschaftsschicht sind die Lamas (Arbeiterklasse). Sie stammen von sämtlichen Lamas ab, die durch den Riss kamen. Von ihnen kommen alle Berufsgruppen, die als ehrliche, hart arbeitenden Bewohner der Elchwelt bekannt sind. Da sie sich genetisch auch stark unterscheiden (je nach Ankunftszeit und Abreisezeit/-ort), haben auch sie Unterschichten gebildet, die hierarchisch nach der Ankunftszeit gebildet wurden.

      Die vierte Gesellschaftsschicht sind die Geweihträger (obere Dienerschaft). Sie stammen von allen anderen Geweihträgern ab, die durch den Riss kamen: Hirsche, Rehe, Rentiere, Wapitis, etc. Sie dienen den Elchen direkt. Durch die (offensichtllichen) genetischen Unterschiede haben sich ebenfalls (mehr oder weniger gleichrangige) Unterschichten gebildet.

      Die fünfte Gesellschaftsschicht sind die Hornträger (untere Dienerschaft). Sie stammen von sämtlichen Hornträgern ab, die durch den Riss kamen: Rinder, Schafe, Ziegen, etc. Sie dienen den Elchen indirekt (Diener der Diener). Durch die (offensichtllichen) genetischen Unterschiede haben sich auch hier (mehr oder weniger gleichrangige) Unterschichten gebildet.

      Die sechste Gesellschaftsschicht sind die Narwale (Statthalter der Meere). Sie stammen von unterschiedlichen Walen ab und bilden Unterschichten ähnlich derer der Moose. Ihre Aufgabe ist es, den Wasserelchen zu dienen und für Recht und Ordnung in den Weltmeeren zu sorgen.

      Die siebte Gesellschaftsschicht sind die Paarhufer (Torwächter). Sie stammen von allen Paarhufern ohne Geweihe oder Hörnern ab, die durch den Riss kamen. Ihre Aufgabe ist es, eben jenen Riss zu bewachen, und sicherzustellen, dass niemand, der nicht in die Elchwelt darf, diese betreten kann.

      Die achte Gesellschaftsschicht sind die Hufträger (Verwaltung). Sie stammen von allen anderen Hufträgern ab, die durch den Riss kamen. Ihre Aufgabe ist die Verwaltung in der Elchokratie, aber auch die Registrierung der Neuankömmlinge, die der Elch'schen Gemeinschaft durch den Riss beitreten wollen.

      Die neunte Gesellschaftsschicht sind die Herbivoren (Tagelöhner). Sie stammen von sämtlichen übrigen Herbivoren ab, die durch den Riss kamen. Als Tagelöhner suchen sie sich Tag für Tag einen neuen Job, haben jedoch ein Eigenheim und leben ein Leben im einfachen Luxus.

      Die zehnte Schicht sind die Säugetiere (Leibeigene). Sie stammen von den restlichen Säugetieren ab, die durch den Riss kamen. Sie besitzen nur sich und alles, was sie am Leib tragen, und wohnen meist im Eigenheim anderer als Untermieter.

      Die elfte Schicht sind die Wirbeltiere (Bettler). Sie stammen von den eierlegenden Wirbeltieren ab, die durch den Riss kamen. Sie leben in Großunterkünften und gehen tagsüber auf die Straße, um um Essen zu bitten. Sie dürfen jedoch niemanden oberhalb der sechsten Schicht ansprechen.

      Die zwölfte Schicht sind die Tiere (andere). Sie stammen von allen anderen Tieren (Insekten, Arachnoide, Würmer, etc) ab, die durch den Riss kamen. Mit andere ist gemeint, dass sie den niedrigsten sozialen Stand haben, und nicht einmal betteln dürfen.

      Ehen sind nur innerhalb der Schicht (und Unterschicht) erlaubt, Freundschaften theoretisch unbegrenzt. Zudem gibt es heilige Orte, die man nur ab einer bestimmten Schicht betreten darf. Wer sich nicht an die Schicht oder die Schichtgesetze hält, wird durch den Spalt geworfen, ohne zu wissen, wo man wieder rauskommt.

      Die Regierung

      Grundsätzlich bestimmt jeder Elch laut Definition von Elchokratie über das Wohlergehen der niederen Schichten. Zudem gibt es jedoch auch eine Regierung, die sich speziell mit den ersten beiden Schichten (Elk und Moose) befasst.

      Das Monarchische Element: Der Elk (Elchkönig) bestimmt über alle Gesetze und hat absolutes Vetorecht.

      Das aristokratische Element: Die Elk (Adel) bilden jährlich abwechselnd den Elk'schen Rat, der die Gesetze des Elk bespricht und ihn vom Gegenteil zu überzeugen versuchen kann. Zudem kann er ihm auch Gesetzesentwürfe vorlegen oder kleinere Gesetze bestimmen.

      Das demokratische Element: Die Moose (Bürgertum) bildet ein sich vierteljährig änderndes Parlament, in dem Moose-speziefische Gesetze und Regelungen für untere Schichten bestimmt werden. Zudem werden aus den 100 Abgeordneten zehn in den Ministerrat gewählt, der sich mit dem Elk'schen Rat über größere Projekte berät.
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      Fleischrechte für Fisch!
      "Sicmes okmikem okmegir Elk."
    • Chrontheon schrieb:


      Die vierte Gesellschaftsschicht sind die Geweihträger (obere Dienerschaft). Sie stammen von allen anderen Geweihträgern ab, die durch den Riss kamen: Hirsche, Rehe, Rentiere, Wapitis, etc.

      Dir ist schon klar, dass Wapiti auf englisch "Elk" heißt? ;)
    • Jerron schrieb:

      Dir ist schon klar, dass Wapiti auf englisch "Elk" heißt? ;)
      Du verwechselst gerade britisches Englisch und amerikanisches Englisch. (Br. eng. Elk = Elch; Am. eng. Moose = Elch, Elk = Wapiti) Die Wapiti hab ich hier in der Aufzählung nur reingenommen, da sie in diese Gruppe passen, und ich im Einführungsthread oder im Chat zuerst davon erfahren hab, dass im amerikanischen Englisch das Wapiti Elk genannt wird. Im britischen Englisch ist es anscheinend gleich.

      Die Elks sind haben ihren Namen aus dem Britischen und die Moose aus dem Amerikanischen.
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    • Da hast du grade bei mir ein paar Kindheitserinnerungen hochgespült! Meine allererste Welt war praktisch ein Haus mit Tieren drin und später habe ich mal den kompletten Stammbaum der Huftiere (Stand 1967...) auswendig gekonnt :freak:

      Jedenfalls sehr knuffiges System! Wie geht man den mit starken Tieren in unteren Gesellschaftsschichten um? Die Raubtiere stehen z.B. ja recht weit unten in der Hierarchie, sind sie einfach nicht so gut organisiert oder haben sie andere Gründe keine Revolution zu starten?

      Deine Tiere klingen ja recht antropomorphisiert: Welche ihrer uns bekannten tierischen Eigenschaften haben sie behalten? Ernährung? Kommunikation? Wenn ja, wie funktioniert Kommunikation zwischen Spezies?

      Du hast die Nicht-Paarhufer-Huftiere als Schwesterklasse der anderen Huftiere hingestellt. Ich nehme an du meinst damit vor allem Pferdeartige, Nashörner und Tapire (btw die wahre Krone der Schöpfung :fluecht: ). In der heutigen Systematik geht man allerdings davon aus, dass andere Tiergrupen (u. a. Raubtiere und Wale) näher mit den Paarhufern verwandt sind als diese Unpaarhufer. Wäre dir das in deinem System wichtig?
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Alpha Centauri schrieb:

      Da hast du grade bei mir ein paar Kindheitserinnerungen hochgespült! Meine allererste Welt war praktisch ein Haus mit Tieren drin und später habe ich mal den kompletten Stammbaum der Huftiere (Stand 1967...) auswendig gekonnt :freak:
      Das klingt ja interessant! Ja, wenn man sich so sehr für etwas interessiert, kann es schon mal passieren, dass man plötzlich irgendwas ausendig kann! :)


      Alpha Centauri schrieb:

      Jedenfalls sehr knuffiges System! Wie geht man den mit starken Tieren in unteren Gesellschaftsschichten um? Die Raubtiere stehen z.B. ja recht weit unten in der Hierarchie, sind sie einfach nicht so gut organisiert oder haben sie andere Gründe keine Revolution zu starten?
      Keiner kommt gegen die Elche an! Außerdem kommen die Elks aus einer Welt, in der Elche schon fast die Größe unserer Mammuts haben. Dem Huftritt derer will man sich nicht aussetzen, egal wie schön jemandes Raubtiergebiss ist -- man will es doch nicht verlieren!


      Alpha Centauri schrieb:

      Deine Tiere klingen ja recht antropomorphisiert: Welche ihrer uns bekannten tierischen Eigenschaften haben sie behalten? Ernährung? Kommunikation? Wenn ja, wie funktioniert Kommunikation zwischen Spezies?
      1. Grundsätzlich sollten sie die meisten Eigenschaften behalten haben, die Risswanderung verändert einen aber ein bisschen. Die Ernährungsweise bleibt zum Beispiel großteils gleich, nur dass sich Carnivoren teils eine etwas ungewohntere Nahrungsquelle suchen müssen, da sie nur Schichten unter sich jagen dürfen.
      2. Wenn man (als Tier) auf die Elchwelt kommt, entwickelt man eine Sprache, die den ursprünglichen Lauten ähnlich ist (oder ähnlich sein soll). Es haben sich inzwischen viele Sprachen etabliert, und die müssen von Neuankömmlingen gelernt werden, auch wenn diese manchmal ihren eigenen Dialekt weiterhin verwenden.


      Alpha Centauri schrieb:

      Du hast die Nicht-Paarhufer-Huftiere als Schwesterklasse der anderen Huftiere hingestellt. Ich nehme an du meinst damit vor allem Pferdeartige, Nashörner und Tapire (btw die wahre Krone der Schöpfung :fluecht: ). In der heutigen Systematik geht man allerdings davon aus, dass andere Tiergrupen (u. a. Raubtiere und Wale) näher mit den Paarhufern verwandt sind als diese Unpaarhufer. Wäre dir das in deinem System wichtig?
      Ja, die meine ich. Allerdings geht es hier eher nicht um die Verwandtschaft (die aufgrund der verschiedenen Herkunftswelten eh nicht vorhanden ist), sondern einzig und allein um die Hufe. Aber wer weiß, vielleicht sind Paarhufer und Unpaarhufer in der Herkunftswelt der Elks tatsächlich näher verwandt?



      Tapire (btw die wahre Krone der Schöpfung :fluecht: )
      In irgendeiner Welt bestimmt, aber hier sind es die Elche! (Weiß aber noch nicht einmal, ob Tapire es überhaupt schon hier her geschafft haben...)
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    • Gibt es auf der Welt eigentlich auch Menschen? Die müssten ja dann in die Klasse der Säugetiere (Leibeigenen) fallen. Ebenso wie diverse Raubkatzen, Bären, Hunde etc. Raubtiere, die sich theoretisch auch von den Angehörigen höherer Klassen ernähren könnten.
    • Ich habe heute Nacht von deiner Welt geträumt... ;D beziehungsweise von einer Mischung von ihr und der, die ich mir als Kind ausgedacht hatte. Ich erinnere mich daran, dass es hölzerne Schiebertüren gab, die mit einem rot leuchtenden Bewegungssensor aufgingen, damit auch die Huftiere sie benutzen konnten. Und die Raubtiere mussten sich auf eine vegetarische Ernährung umstellen. In meinem Traum hattest du die Welt gemeinsam mit Mara gebastelt.
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    • Jerron schrieb:

      Gibt es auf der Welt eigentlich auch Menschen? Die müssten ja dann in die Klasse der Säugetiere (Leibeigenen) fallen. Ebenso wie diverse Raubkatzen, Bären, Hunde etc. Raubtiere, die sich theoretisch auch von den Angehörigen höherer Klassen ernähren könnten.
      Gibt es auf der Welt eigentlich auch Menschen?
      Ob auch Menschen durchgekommen sind, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich noch nicht. Aber ja, sie wären auch in der zehnten Schicht.

      Raubtiere, die sich theoretisch auch von den Angehörigen höherer Klassen ernähren könnten.
      Theoretisch, denn wie gesagt, ist das verboten. Und die Strafe für einen solchen Frevel wird nicht einfach nur Verbannung sein!


      Alpha Centauri schrieb:

      Ich habe heute Nacht von deiner Welt geträumt... ;D beziehungsweise von einer Mischung von ihr und der, die ich mir als Kind ausgedacht hatte. Ich erinnere mich daran, dass es hölzerne Schiebertüren gab, die mit einem rot leuchtenden Bewegungssensor aufgingen, damit auch die Huftiere sie benutzen konnten. Und die Raubtiere mussten sich auf eine vegetarische Ernährung umstellen. In meinem Traum hattest du die Welt gemeinsam mit Mara gebastelt.
      Cool! :D Das mit den Bewegungssensoren werd ich auf jeden Fall einbauen, sobald es Türen gibt (sollte es einmal Türen geben)! Dass die Raubtiere zum Vegetarismus gezwungen werden, ist jetzt nicht der Fall, solang sie sich nur von der elften und zwölften Schicht ernähren.

      Interessant ist auch, dass nicht nur ich gebastelt hab ... vielleicht ist es ja wiedermal Zeit für ein Gemeinschaftsprojekt! Wie genau hat der Traum eigentlich ausgeschaut? Warst du in der Welt drinnen, oder haben wir sie dir vorgestellt (oder beides)?
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    • Chrontheon schrieb:

      Wie genau hat der Traum eigentlich ausgeschaut? Warst du in der Welt drinnen, oder haben wir sie dir vorgestellt (oder beides)?
      Durch die Schiebetür bin ich auf jeden Fall direkt durchgegangen. Drinnen war ein heller, hoher Raum mit viel Holz und es war auf jeden Fall ein Hirsch und eine Giraffe da (in meiner Welt als Kind war der Chef der Welt eine Giraffe). Dort hast du mir das mit den Türen und den Raubtieren erklärt, wobei ich mich nicht an dich als Person sondern eher als Stimme im Kopf erinnere. Nach rechts ging es dann zu einer Art Weide, das hing irgendwie mit den Raubtieren zusammen. Das ist dann alles in die Erzählung übergegangen, wie Mara und du euch die Welt überlegt habt, es gab von euch beiden Forenthreads hier und ich war verwirrt, welchem ich antworten sollte und merkte die Fragen, die ich in dem einen gestellt hatte, waren im anderen teilweise schon beantwortet. Irgendwie saßen wir dann im Zug mit ein paar anderen Bastlern (ich glaube, Jundurg und Tö waren dabei), wo weiter von der Entstehungsgeschichte der Welt erzählt wurde, gleichzeitig war die Zugfahrt die auch irgendwie. Dabei spielte eine Art Möbiusband aus diesen kleinen hochmagnetischen Kugeln eine Rolle, die man z.B. auch zu einem Würfel formen kann. Sie waren allerdings mich silbern, sondern u.A. mintgrün und braun. Ich habe das Band dann irgendwie kaputt gemacht, hatte deswegen ein schlechtes Gewissen und bin aufgewacht.

      Hoffe, das war nicht zu detailliert... :fluecht:
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    • Alpha Centauri schrieb:

      Hoffe, das war nicht zu detailliert... :fluecht:
      :D :D :D Ich hätt zwar gesagt, es könnt noch detaillierter sein, aber so passt es auch! Der Traum ist so gut, den könnt ich in eine Weltengeschichte einbauen! Die magnetischen Kugeln, die du erwähnt hast, kenn ich, auch in grün. Haben die anderen Bastler während der Zugfahrt auch was gesagt?

      Edit: Gibt's noch Fragen zum Thema?
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