kn, eine Iteration

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Vom 9.-12. März findet das Weltenbastler Frühjahrstreffen im Landgut Breibach im Bergischen Land statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    • Perspektive des Ökonomen:

      In kn gibt es aktuell drei Banken, jede besitzt eine Person die Nüsse generiert (siehe oben). Jede Bank ist dazu verpflichtet jedem Bürger eine FRISCHE Nuss pro Tag zu geben, sodass das Grundeinkommen jedes Bürgers drei Nüsse sind. (Eine kleine Wohnung kostet eine Nuss pro Tag Miete.) Die Nuss ist die kleinste Geldeinheit, deshalb verkaufen Geschäfte, welche Dinge mit geringerem Wert verkaufen, nur Pakete, die je eine Nuss kosten. Der nicht erwünschte Inhalt in diesen Paketen wird oft getauscht, sodass es praktisch möglich ist einzelne Güter zu erlangen, die weniger als eine Nuss wert sind. Die hellgrünen Nüsse verlieren ihren Wert, wenn sie dunkelbraun werden. Dies geschieht nach zwei Monaten recht plötzlich, sodass man eine neue Nuss nicht von einer fast reifen Nuss unterscheiden kann. Die reifen Nüsse sind essbar und äußerst lecker, sie werden auch "Händlerpech" genannt.
      Nüsse sind gekrümmt und etwas größer als Cashewkerne. Nussautomaten in kn sind von der KI gesteuert und geben die Nüsse aus, die Verwaltung des Vermögen ist dann bei der Person, Konten gibt es nicht.

      Als zweite Währung dienen aufwändige Gegenstände (Großode), die für viele Nüsse (mind. 12) gekauft werden können und als Geldanlage dienen, ihr Wert ist fix. Mit ihnen wird Großhandel betrieben. Dafür sind spezielle Notare notwenig, die jederzeit den Besitz von Großoden nachvollziehen können. Diese können nämlich auch eine Statur in der Öffentlichkeit oder ein bewohntes Haus sein. Da Nüsse sich nicht halten kaufen Menschen, die in recht kurzer Zeit viele Nüsse erlangen, Großode, damit der Wert nicht verschwindet. Jedes Großod kann an Banken verkauft werden. Dies geschieht z.B. wenn jemand ein großes Fest feiert und viele Menschen bezahlen muss, oder auch die Rente. Diese Großode sind auch notwendig für den Handel mit Karawanen, die nichts mit Nüssen anfangen können und ihre Waren lieber gegen transportierbare, wertvolle Gegenstände tauscht. Karawanen handeln also nur mit Reichen und den Banken, die viele Großode besitzen. Ein Gegenstand kann von einem Notar zum Großod gemacht werden, wenn der Gegenstand alle Voraussetzungen zum Großod erfüllt und für einen gerechtfertigten, zukünftig fixen, Preis verkauft wird.

      So, ich hoffe in nächster Zeit wieder mehr zu basteln.
    • Tö. schrieb:

      Nüsse sind gekrümmt und etwas größer als Cashewkerne.
      Erinnert mich irgendwie an die Bertie Botts Bohnen aus Harry Potter, die fand ich immer mega cool und habe sie als Kind nachgemalt/ nachgebastelt... :D Hast du eine Skizze von den kn'schen Nüssen?


      Auch bleibt dieser Schacht
      nicht immer gleich tief
    • @Blaps: Leider muss ich dich wieder enttäuschen, auch hier habe ich keine Skizze. :-/ Aber ich finds cool, dass du versucht hast Bertie Botts Bohnen zu basteln. :D

      @Riothamus:
      Vorher hatte ich das Problem, dass die Nüsse langsam reifen und dann kommt der Rattenschwanz, ab wann will niemand mehr die Nüsse haben? Also ist ihnen jetzt der Reifeprozess erst ganz zum Schluss anzusehen. Jede Person die handelt, Lohn verdient oder Großode verkauft, muss davon ausgehen, dass ein Teil (gemittelt 1/60) der Nüsse am nächsten Tag wertlos und lecker sind (deshalb Händlerpech). Die einzigen Nüsse von denen man sicher weiß, dass sie frisch sind, sind die täglichen Nüsse des Grundeinkommens. Natürlich versuchen manche Leute, damit genau zu kalkulieren und sparen bis zu zwei Monate oder legen sich stets die jüngsten 20 Nüsse auf die hohe Kante. Generell soll das System den schnellen Fluss und Verbrauch von Nüssen bewirken und Nichtverdiener begünstigen. Ich weiß auch noch nicht wie groß Gehälter und Handelsumsätze sind oder wie viele Großode es geben wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tö. ()

    • Die Währung scheint irgendwie sehr stark inflationsgeschützt zu sein, da sehr viele Sachen einfach Fixpreise haben, und gleichzeitig regt das Reifen der Nüsse einen laufenden Geldfluss an.
      Das ist eine richtig, richtig coole Kombi^^

      Wie viele Notare gibt es denn ca? Und wie wird deren Ehrlichkeit sichergestellt?

      Wie funktionieren die Banken genau? Was machen die sonst noch alles?

      Wie hängen Banken und Notare zusammen? Gibt es eine Rivalität, oder gehören die eigentlich zum gleichen Organisationskreis, oder...?