[Monat] [2017-10] [Soziale Schichten] Bhrin Maethairh

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    • [Monat] [2017-10] [Soziale Schichten] Bhrin Maethairh

      So, dann versuch ich mal mutig voranzugehen - bin nicht sicher, ob der Titel so paßt, aber war jetzt die einzige Möglichkeit die mir eingefallen ist, um zwischen Monats-/Quartalsbasteln zu unterscheiden, das Monat anzugeben, dazu das Thema, und dann noch dafür zu sorgen, daß der Titel einzigartig bleibt... :pfeif:

      *hält dann mal hier für das Ergebnis frei*
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • So... und nachdem ich mich eh grad darum herumgedrückt hab, mir für mein Schreibprojekt endlich nähere Gedanken über das Rangsystem der Dunkelelfen zu machen, hab ich das Slowbasteln gleich als Ansporn genommen, das doch noch zu tun. ;)

      Paßt ja auch grad wunderbar, also hab ich mich schnell mal hingesetzt, um was auszuarbeiten (und mit "schnell mal" mein ich "die letzten 5 Stunden mit Unterbrechungen" :lol: ).


      Achja, kleine Anmerkung: Säumige Juroren der WBO sollten vielleicht nicht weiterlesen, sonst sind einige der noch nicht bewerteten Beiträge gleich mal mit meinem Namensstempel versehen... :pfeif:


      Ilserun Cobbler schrieb:

      Politische und soziale Stellung bei den Dunkelelfen



      Die Dunkelelfen der Unterhöhlen sind im Allgemeinen für drei Dinge berüchtigt: Ihre Liebe zur Politik, ihre weit vernetzten und ausgeklügelten Intrigenspielchen und ihren unvergleichlichen Hang zur Dramatik.

      Während man letzteren vor allem in den prunkvollen Theatersälen des Ordens der Ailuinn und den gutbestückten Bibliotheken des Xolatha Glaubens finden kann, sind Politik und Intrige in den unterirdischen Städten der dunkelhäutigen Elfen allgegenwärtig anzutreffen.

      Ein unverzichtbarer Baustein, und oftmals die Grundlage jeglichen Ränkeschmiedens, sind hierbei Rang und sozialer Status der Beteiligten. Kaum ein Volk legt auf die diffizilen Unterschieden dermaßen Wert wie die Bewohner der Unterhöhlen, bis hin zur Nennung des Ranges als fester Bestandteil des Namens.

      Jede größere Gemeinschaft innerhalb des Volkes verfügt hierbei über gänzlich eigene, teils für Außenstehende unverständlich komplexe Systeme, ihre Mitglieder möglichst umfangreich innerhalb einer Hierarchie zu platzieren. Auf universeller Ebene jedoch kann man allgemein von drei Systemen sprechen, innerhalb dieser sich jeder Bewohner der dunkelelfischen Höhlenstädte wiederfindet:



      Das Häusersystem

      Die Gesellschaft der Dunkelelfen ist in eine Vielzahl von Häusern untergliedert, welche wiederum aus einer Linienfamilie und mehreren Nebenfamilien bestehen können. Lediglich die Untersten Häusern setzen sich aus einer einzelnen Familie zusammen - diese stehen politisch und gesellschaftlich nur knapp über den Ausgestoßenen, die sich selbst keinem (noch bestehenden) Haus zuordnen können.

      Dieser letzte Satz deutet es bereits an: Zwischen den verschiedenen Häusern gibt es eine festgelegte Rangfolge, welche eine erhebliche Rolle in der Bestimmung des sozialen Status seiner Mitglieder spielt.

      An erster Stelle steht hier freilich das Royale Haus. Seit Bestehen des Volkes übernimmt diese Rolle das Haus der Spinnen, eine jener Großfamilien, welche aus dem Bhailthdoinfar Wald verbannt wurden und in den Unterhöhlen das Reich der Dunkelelfen begründeten. Seine Mothairh ("Mutter", die Anführerin der Linienfamilie) regiert als unangefochtene Königin über die Gesamtheit des Volkes, unabhängig von regionalen politischen Abweichungen. Den Frauen des Royalen Hauses steht ein besonderer Platz innerhalb der sozialen Schichten zu, steht doch selbst die geringste Vertreterin einer der Nebenfamilien gesellschaftlich über allen anderen Dunkelelfen - abgesehen von den Mothairhi der Regierenden Häuser und den Priesterinnen der drei Hauptgötter des Volkes.

      Die Regierenden Häuser und die Orden des Steinernen Pantheons bilden entsprechend die zweite Schicht innerhalb des Häusersystems. Jedes der drei Häuser ist hierbei mit einem der Orden fest verbunden, und zusammen stellen sie die sechs Mitglieder des Reichsrates. Politisch gesehen verfügen sie durchaus über mehr Macht, als das royale Haus den Rest der Bevölkerung glauben machen möchte, ihre wahre Stärke aber liegt in den sozialen Verflechtungen. Sich die Mißgunst einer Vertreterin der Linienfamilie oder einer der Priesterinnen zuzuziehen gleicht sozialem Selbstmord - und in vielen Fällen durchaus auch körperlichem. Die Frauen der Nebenfamilien und die Novizen der Orden sind zwar an und für sich gesellschaftlich den Linienfamilien der dritten Schicht unterzuordnen, diese Grenze jedoch verschwimmt häufig, betrachten sich die Linienfamilien und Priesterinnen doch oftmals als deren Protektoren.

      Die dritte Schicht ist bei Weitem nicht so klar begrenzt wie es die vorhergehenden waren. Die Großen Häuser und die Orden des Metallenen Pantheons sind in ihrer Zahl nicht begrenzt, und zumindest bei den Häusern gibt es keinerlei festgelegte Regeln, wer sich zur Schicht der Großen Häuser zählen darf. Aufgrund dieser Unschärfe herrscht untereinander ein beständiger Wettkampf um die Gunst anderer Häuser, vor allem natürlich dem des Royalen und der Regierenden Häuser. Das feine Gespinst aus Bündnissen und Feindschaften kann täglich, wenn nicht gar stündlich, über den Status eines Hauses entscheiden. Der gesellschaftliche Status - sowohl der Linien- als auch der Nebenfamilien - hängt aber oftmals situationsabhängig rein vom Auftreten der entsprechenden Mitglieder ab.

      Den Grundstock des Volkes bilden die einfachen Häuser, welche vom politischen und gesellschaftlichen Status her in etwa dem menschlichen Freien. Das bedeutet im Allgemeinen, daß die Mitglieder jener Häuser stets bedeckt halten und darauf hoffen, daß die Vertreter des jeweiligen Linienhauses im Hintergrund kräftig intrigieren, um einen Aufstieg in die Reihen den Großen Häuser zu erwirken. Seltener kommt es auch vor, daß Angehörige dieser Schicht sich in der Öffentlichkeit verhalten, als würden sie bereits einem Großen Haus angehören. Je nach Einfluß und selbstsicherem Auftreten mag dies sogar durchaus dazu führen, daß deren Haus von da an tatsächlich zu den Großen Häusern gezählt wird.

      Die bereits erwähnten Untersten Häuser fristen ein eher erbärmliches Dasein jenseits jeglicher politischer oder sozialer Macht. Die Gründe, weshalb ein Haus dieser Schicht zugeordnet wird, können mannigfaltig sein. Spaltet sich eine Familie (oder eine der Töchter einer Leitfamilie) von ihrem ursprünglichen Haus ab, so landen sie zumeist hier, da Häuser ohne Nebenfamilien prinzipiell als Unterste Häuser eingestuft werden. Ebenso kann ein Haus in Ungnade mit einer der beiden obersten Schichten gefallen sein. Oftmals verzichtet man in einem solchen Fall, den einfachen Weg der kompletten Auslöschung eines Hauses zu gehen und verdammt die Überlebenden stattdessen zu einer Existenz in diesem untersten der Ränge innerhalb des Häusersystems.

      Technisch gesehen existiert allerdings noch eine weitere hausbezogene Schicht, welche jedoch von den Dunkelelfen zumeist totgeschwiegen wird. Dabei handelt es sich um die Gruppe der Hauslosen, welche als übelster Abschaum angesehen werden. Innerhalb der Städte können sich diese nur im Verborgenen bewegen, werden sie von den Regierenden Häuser doch nicht in den Straßen geduldet. Genauer gesagt gilt das Betreten einer Stadt ohne Zugehörigkeit zu einem Haus als kapitales Verbrechen, welches nach Belieben der Schwesternschaft des Chaos mit dem Tod bestraft werden kann.



      Das Rängesystem

      Um innerhalb der Häuser und Orden (aber durchaus nach komplexen Regeln auch zwischen den Häuserschichten) eine Hierarchie auf persönlicher Ebene zu erzielen, gibt es in der dunkelelfischen Gesellschaft ein universelles Rängesystem. Wie bereits weiter oben angedeutet heißt dies keineswegs, daß in den diversen Häusern, Orden oder sonstigen Zusammenschlüssen keine eigene Hierarchie anzutreffen sie. Diese wird jedoch in den seltensten Fällen nach außen getragen und hat somit in der Gesamtpolitik keinerlei Einfluß auf die Machtverhältnisse oder den sozialen Stand einer Person.

      Das Rängesystem wird bei den Dunkelelfen als dermaßen bedeutend angesehen, daß der Rang fixer Bestandteil des Namens ist. Dieser ist nach dem Schema [Rufname] [Rang] [Hausname] aufgebaut (Anmerkung: es ist üblich, sich mit "aus der Familie der [Familienname]" vorzustellen, der Familienname ist an sich jedoch kein Bestandteil des Namens).

      Die Mothairhi (egal in welcher Schicht ihr Haus angesiedelt ist), tragen den Titel "Nih" in der Mitte ihres Namens. Als Anführerinnen eines Hauses oder religiösen Ordens haben sie den höchsten Rang inne, welcher ihnen innerhalb ihres Hauses absolute Macht verleiht. Gesellschaftlich stehen sie über allen anderen Vertretern ihrer hausbezogenen Schicht, teilweise jedoch sogar über rangniedrigeren Mitgliedern höherer Schichten. In seltenen Fällen wird ein Orden nicht von einer Mothairh angeführt, sondern von einem Hohepriester - dieser verfügt über dieselben Rechte und trägt ebenfalls den Titel "Nih".

      Der feste Bezug der Dunkelelfen zu ihren Göttern zeigt sich darin, daß der zweithöchste Rang einzig den religiösen Orden vorbehalten ist. Priesterinnen tragen den Titel "Za" und sind politisch wie auch gesellschaftlich direkt unterhalb der Mothairhi angesiedelt. Während die Priesterinnen des Metallenen Pantheons somit selbst unter den Regierenden Häusern hoch geachtet werden, nehmen die Priesterinnen des Steinernen Pantheons beinahe den sozialen - wenn auch natürlich nicht politischen - Stand einer Mothairh ein. Dies ist nicht weiter verwunderlich, bedenkt man die immense Bedeutung der drei Orden für das politische Gefüge der großen Städte.

      Ein weiterer recht spezieller Rang findet sich in jenem der Erbin wieder. Diese trägt den Titel "Xaor" und stellt eine der potenziell erbberechtigten Frauen einer Linienfamilie dar, sofern sie nicht im Rahmen einer Ausbildung einen anderen Rang zugeteilt bekommen hat (Anmerkung: Es kann dadurch durchaus geschehen, daß eine Erbin einen weitaus niedrigeren Rang innehat als ihr Geburtsrecht es zulassen würde - aus diesem Grund verbieten manche Mothairhi ihren Töchtern, eine Ausbildung jenseits der zur Mothairh anzustreben, um möglichst viele ranghohe Mitglieder in der Linienfamilie aufzuweisen). Eine Erbin genießt innerhalb ihrer hausbezogenen Schicht zwar recht hohes Ansehen, nur die von der Mothairh benannte Haupterbin wird jedoch tatsächlich mit ähnlichem Respekt behandelt wie die Mothairh selbst.

      Der durchschnittliche Rang erwachsener Dunkelelfen ist jener der Meisterin. Der dazugehörige Titel lautet "Ath", und im Allgemeinen kann man die Meisterinnen durchaus mit dem menschlichen Äquivalent vergleichen. Sie verfügen über keinen besonderen politischen Status, werden aber aufgrund der Meisterschaft ihres entsprechenden Handwerks gesellschaftlich geschätzt und mit entsprechendem Respekt behandelt. Während es innerhalb der Zünfte oftmals den zusätzlichen Rang der Großmeisterin (nicht zu verwechseln mit der Großmeisterin alias Mothairh des Regierenden Orden Coenfhres) gibt, tragen auch jene lediglich den Titel "Ath" und können auf keine zusätzlichen politischen oder gesellschaftlichen Vorteile zurückgreifen.

      Erwähnenswert sind an dieser Stelle auch jene Schüler von religiösen Orden, welche nicht die Große Weihe anstreben, sondern ihrer Gottheit auf vor allem weltliche Art und Weise dienen möchten. Diese tragen nach Erhalt der Kleinen Weihe ebenso den Titel "Ath", werden politisch und gesellschaftlich jedoch eher den Priesterinnen zugeordnet.

      Die Schüler einer Meisterin oder eines religiösen Ordens tragen den Titel "Enh". Sie haben keinerlei politische oder soziale Macht jenseits dessen, wozu ihr Stand im Häusersystem sie berechtigt. Interessant ist jedoch, daß es als "unschicklich" gilt, einem Haus oder einer sonstigen Gruppierung zu schaden, indem man diese Schwäche des Ranges gegen sie nutzt. Dies bedeutet natürlich nicht, daß Schüler nicht dennoch häufig Ziel von Intrigen und politischen Machtspielchen sind - es geschieht nur bedeutend seltener, wenn ihr Haus oder ihre Meisterin stattdessen andere Angriffspunkte bietet.

      Der unterste Rang ist jener der Phaizlairhi, die den Titel (Tu) tragen. Obwohl die Bezeichnung wörtlich "Kinder" bedeutet, ist der Rang an und für sich nicht auf Kinder beschränkt. Jeder Dunkelelf, der sich weder durch seine Geburt als Erbin, noch durch eine Ausbildung einen der oben aufgelisteten Titel verdient hat, wird zu jener Gruppe gezählt. Ähnlich wie die Schüler verfügen sie über keinerlei Einfluß auf Politik oder Gesellschaft, so sie nicht einem der Regierenden oder dem Royalen Haus angehören. Zusätzlich dazu hängt ihnen jedoch auch noch der Ruf von Faulheit oder Unfähigkeit nach, was sie gesellschaftlich weit unterhalb der Schüler ansiedelt.



      Das Geschlechtersystem

      Da sämtliche Elfenvölker von den matriarchalisch organisierten Waldelfen abstammen, hat sich bei diesen Völkern generell die Frau als Entscheidungsträgerin abgezeichnet (einzige Ausnahme bilden hier die unter einem König vereinten Stadtelfen auf rein politischer Ebene - das Familienoberhaupt aber ist auch dort zumeist die Frau). Auch die Dunkelelfen haben dieses System übernommen, jedoch in einer bei Weitem starreren Form sogar weiter ausgebaut.

      Generell gilt, daß ein männlicher Vertreter einer bestimmten Schicht und mit einem bestimmten Rang einem weiblichen Äquivalent als untergeordnet gilt. Über verschiedene Ränge und/oder hausbezogene Schichten hinweg entscheidet ein recht komplexes Gewirr aus inoffiziellen Regeln über den sozialen und politischen Status. Als Faustregel ist jedoch davon auszugehen, daß eine Frau in ihrem Status ein gutes Stück weiter unterhalb angesiedelt sein muß, ehe sie als einem Mann untergeordnet angesehen wird.

      Einzige Ausnahme bilden die Priester, welche ihren weiblichen Gegenstücken nur marginal untergeordnet sind. Dies mag einer der Hauptgründe sein, weshalb die Söhne einer Mothairh traditionell in einen der Orden (bevorzugt des Steinernen Pantheons) gesteckt werden, um auch den männlichen Familienmitgliedern nach ihrer Weihe einen hohen gesellschaftlichen Status zu ermöglichen.

      Ebenfalls eine Besonderheit der religiösen Orden ist, daß ein Mann niemals den Rang einer Mothairh einnehmen kann (es gibt also tatsächlich keinen Rang "Phathairh" alias Vater) - ein Orden jedoch von einem Hohepriester angeführt werden kann, der wie beschrieben den Titel und den Status einer Mothairh annimmt. Eine solche Konstellation findet sich jedoch äußerst selten wieder und kommt beispielsweise innerhalb des Steinernen Pantheons ausschließlich beim Orden Ailuinns vor (siehe Orhasturel Nih Athaphioch, den derzeitigen Hohepriester des Ordens der Lust).

      Die Stellung des Mannes innerhalb der Gesellschaft zeigt sich ebenso in der Zuordnung zu Familien und Häusern. Bezugspunkt ist hierbei ausnahmslos die Mutter - ein Kind wird also stets der Familie und dem Haus seiner Mutter zugeordnet. Geht ein Paar den Bund der Ehe ein (welcher in der Gesellschaft der Dunkelelfen nebenbei meist rein politisch motiviert ist und Affären am Rande fast schon zum guten Ton gehören), so wird der Mann in das Haus seiner Frau aufgenommen, selbst wenn er damit in eine niedrigere Schicht absteigt. In einem solchen Fall jedoch ist es nicht ungewöhnlich, daß sein neues Haus durch die Verbindung gesellschaftlich aufsteigt, sofern beide Ehepartner einer Linienfamilie angehören. Entsprechend werden solche Ehen oft von beiden Häusern genutzt, um neue Allianzen zu schmieden, bei denen das rangniedrigere Haus (und damit indirekt die neue Allianz) einen direkten Machtanstieg zu verzeichnen hat.
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      Bring me your fear, bring me your pain
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      - Les Friction, Dark Matter
    • Sehr gelungener Auftakt!

      Was ich mich frage: Wie gestaltet sich das ganze geographisch? Leben die Vetreter eines Hauses tendenziell am selben Ort? Gibt es zu jedem Ort ein "dominantes" Haus? Ich lese eher eine stadtbasierte Kultur heraus, ist das richtig? Befinden sich das Royale und die Regierenden Häuser nahe beieinander und haben sie einen festen Sitz?

      Und besteht die Gefahr, dass eines der ganz großen Häuser durch Aussterben der Nebenlinien komplett demontiert wird oder genießen die einen gewissen Schutz?
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Alpha Centauri schrieb:

      Sehr gelungener Auftakt!

      Was ich mich frage: Wie gestaltet sich das ganze geographisch? Leben die Vetreter eines Hauses tendenziell am selben Ort? Gibt es zu jedem Ort ein "dominantes" Haus? Ich lese eher eine stadtbasierte Kultur heraus, ist das richtig? Befinden sich das Royale und die Regierenden Häuser nahe beieinander und haben sie einen festen Sitz?
      Danke! :)


      Prinzipiell hat jedes Haus ein Grundstück mit mehreren Häusern (der bautechnischen Art :lol: ), die großen Häuser auch mal ein Zweitgrundstück in einer der anderen Städte.

      Die Regierenden Häuser und die Orden des Steinernen Pantheons haben ihren Hauptsitz jeweils in der "ihrer" Gottheit gewidmeten Stadt (Orden Coenfhres + Haus der Wölfe in Kairh Coenfhre, Orden Ailuinns + Haus der Raben in Kairh Ailuinn, Orden Xolathas + Haus der Schlangen in Kairh Xolatha), und zusätzlich noch in den beiden anderen Großstädten jeweils eine Nebenstelle.

      Die Familie der Königin selbst lebt in Kairh Coenfhre (mehr oder minder die Hauptstadt des Reiches), der Rest des Hauses ist aber im ganzen Reich verstreut - damit die Gute in jeder noch so entlegenen Ecke ihre "Aufpasser" haben kann. ;)


      An und für sich sind die Mitglieder des Reichsrates also auf die drei größten Städte verteilt, aber die Musi spielt halt meist in Kairh Coenfhre, weshalb die Mothairhi nicht selten "Urlaub" dort machen. Das Hauptgebiet der Dunkelelfen ist aber auch relativ beschränkt, zwischen den drei Städten zu reisen ist also keine Sache von Monaten. Wobei ich mir noch nicht überlegt hab, wie weit die wirklich auseinander liegen, vermutlich von der Größenordnung her im einstelligen Tagesbereich... *grübel*


      Und, jap - eine sehr urbane Gesellschaft. Einerseits sind die Unterhöhlen nicht gerade die sicherste Gegend (bei den meisten Völkern wird "Unterhöhlen" in Sprichwörtern benutzt, bei denen wir "Hölle" verwenden :lol: ), andererseits gibt es die sogenannten Xolatha Sphären, mit denen sie die Temperaturen da unten ein wenig regulieren und sowas wie einen Tag-Nacht-Zyklus simulieren. Der Aufwand (und die materiellen Voraussetzungen), so ein Teil zu erzeugen und am Laufen zu halten lohnt sich schlicht nicht für kleine Siedlungen.

      Entsprechend gibt's im Zentrum des Reiches eben die drei großen Städte und am Rande dann noch ein Vielzahl mittlerer, mit gelegentlichen Klein-Siedlungen dazwischen (in denen vor allem Hauslose und vielleicht das ein oder andere Unterste Haus angesiedelt sind - dort unten ist es einfach arschkalt, da lebt niemand freiwillig :lol: ).

      Alpha Centauri schrieb:

      Und besteht die Gefahr, dass eines der ganz großen Häuser durch Aussterben der Nebenlinien komplett demontiert wird oder genießen die einen gewissen Schutz?
      Auf natürlichem Wege nicht, da sorgt die Mothairh zur Not mit Zwangsheiraten dafür, daß es genug Nachwuchs in den Nebenfamilien gibt. Wenn es jedoch eine Allianz von Häuser schaffen würde, sämtliche Nebenfamilien auszulöschen, dann wäre das tatsächlich eine Möglichkeit.

      Es ist in der bisherigen Geschichte des Volkes aber erst einmal vorgekommen, daß ein Regierendes Haus vernichtet wurde (darum tragen die alle noch Waldtiere als Wappen, weil das alles noch Uralthäuser aus der Zeit vor der Verbannung sind :pfeif: ). Aber jetzt, wo du fragst... ich könnte das tatsächlich noch einbauen, daß das Haus der Eulen nicht vollständig vernichtet, sondern auf genau diese Art und Weise zu einem Untersten Haus degradiert wurde... <3

      Veria schrieb:

      Auftakt? Gute Güte ... PBard, was machst du den Rest des Monats?
      Hey, ich hab noch... hm... drei weitere Elfenvölker, fünf andere nichtmenschliche Kulturen, fünf menschliche Länder, ein paar Stadtstaaten und einen gewaaaaaaaaaltigen weißen Fleck im Osten der Landkarte. Wenn ich nebenbei noch arbeiten gehen und nachts schlafen will, schaff ich das eh nicht in einem Monat. :lol:

      (Und es ist zugegebenermaßen nicht soooo viel Neues dabei. Die beiden oberen Schichten sind ja schon lange so geplant, bei den Rängen sind auch nur drei neue dazugekommen, und die Geschlechtertrennung ist leider nicht sonderlich kreativ. Nur zusammengeschrieben und ein wenig aufeinander abgestimmt mußte das alles noch werden.)

      Jerron schrieb:

      Einige Infos davon hätte man wirklich als Juror eines gewissen WBO-Beitrags ganz gut gebrauchen können. %-) :pfeif:
      Ich weiß, sorry! :heul:

      Am Ende hab ich so radikal runterkürzen müssen, daß von den Hintergrundinfos so gut wie nichts mehr übrig war. :-/
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    • Nette Sache das, aber es bleibt noch ein bissi... hm.... theoretisch?
      Was ich hilfreich faende waeren Uebersichtstabellen zu den Hierarchien (der Haeuser & der Raenge).
      Und (mehr) konkrete Beispiele (im Jahre xyz hat Meisterin abc aus dem Haus schwupp diesunddas gemacht, um ihre Stellung zu verbessern...)
      Vielleicht als Ausschnitte aus einem dunkelelfischen Klatschmagazin (Die Bunte aeh... Die Dunkle) :lol:
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Ilse ist halt durch und durch Wissenschaftlerin! :lol:

      Aber da würden Tabellen gut reinpassen, werd ich ihr mal ganz dezent stecken.

      Und: Uh! Uh! Uh! Klatschmagazin! Großartige Idee, das paßt zu meinen lila Dramaqueens! <3

      Werd ich mal morgen beides versuchen einzubauen. Vielleicht kommt noch ein Bericht meines Exil-Zwergen dazu, den kann ich mal so schön frei Schnauze schreiben lassen, wie meschugge diese Höhlenelfen doch sind.
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