[2017-10] Soziale Schichten in den Zch'rt-Städten

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    • [2017-10] Soziale Schichten in den Zch'rt-Städten

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      So, mal sehen wie, was Slowbasteln für mich funktioniert...

      Ich habe vor mich der sozialen Struktur der Zch'rt-Städte zu widmen. Es handelt sich um knapp 20 Städte die am Unterlauf eines riesigen Flusses liegen. Viele davon sind selbstverwaltet, es gibt mgölicherweise einen zentralen Städterat. Zwischen den Städten gibt es auch Landbevölkerung. Chton's'chr ist die Stadt, über die ich davon am meisten weit, viele von euch haben mich schon darüber erzählen hören. Da werde ich mich im D&DW irgendwann genauer drüber auslassen, hier soll es eher um die anderen Städte gehen. Ich habe eine handgezeichnete Karte des Städte, ich digitalisieren will und dann hier posten will.

      Ich habe eine Liste gefunden, in denen ich erste Ideen festgehalten habe sowie Einwohnerzahlen. Ich lege hier einfach mal fest, dass diese für die Blütezeit von Chton's'chr gelten, zehn Jahre vor dessen Zusammenbruch. Das gesamte Gebiet ist so 100 mal 200 Kilometer groß.

      Chton's'chr

      2500 Einwohner, liegt etwas abgelegen in einem Felsen mitten im Urwald, strenges Kastensystem, erst vor recht kurzer Zeit gegründet

      Och'zrt

      40000 Einwohner, bei weitem größte Stadt, liegt ein Stück flussaufwärts, wird als nicht ganz zugehörig empfunden, hat einen Tempelberg, auf dem mystische Rituale durchgeführt werden und eine Unterstadt, in der kriminelle Gruppen dominieren, Stadt lebt vor allem vom Wegzoll Durchreisender


      Rtho'rnr'sts'th

      13000 Einwohner, mächtigste Stadt im Verbund, direkt am Flussdelta gelegen, große Handelsmacht


      Scho'trz'tn

      8000 Einwohner, liegt genau gegenüber des Flusses von Rtho'rnr'sts'th und ist dessen größter Rivale


      Chs's'zrt Ron

      6000 Einwohner, etwas weiter flussaufwärts, hier tagt der Städterat


      Thn'or'thz

      5000 Einwohner, liegt an einer Flussbiegung eines Nebenflusses, kontrolliert recht viel Umland


      On'ror'ztn

      9000 Einwohner, am selben Nebenfluss wie Thn'or'thz etwas weiter flussabwärts


      Zr'tr's Tchz

      1500 Einwohner, Zwischenstation am Nebenfluss mit wenig Bedeutung


      To'chor Ron

      2000 Einwohner, Außenposten, der zu Chs's'zrt Ron gehört


      Sots'tr'thr

      4500 Einwohner, letzte Stadt vor Och'zrt, als Handelsposten wichtig


      Chn'roth'toz

      2000 Einwohner, weitere Zwischenstation am großen Fluss


      Oz'on'rth

      5500 Einwohner, am Zusammenfluss des Hauptflusses mit dem Nebenfluss, zwischen den Einflussbereichen von R'tho'rnr'sts'th und Chs's'zrt Ron


      Osth'chot'thz & Toch'z'tn

      2000 & 5000 Einwohner, im Deltabereich gelegen, kontrolliert von Scho'trz'tn


      S'zor'orn

      7000 Einwohner, altes Zentrum an der Küste gelegen, hat einiges seiner Macht verloren


      Sn'ch'otr'rn & Roth'thor'tch

      3500 & 4000 Einwohner, auf einer Insel im Flussdelta gelegen, früher von S'zor'orn kontrolliert, heute eigenständig


      Z'zch'zor

      3000 Einwohner, auf anderer Deltainsel gelegen, kontrolliert von Rtho'rnr'sts'th


      Chon'ch'thz

      1500 Einwohner, letzter Verbündeter von S'zor'orn


      So, das ist erstmal das, was ich schon weiß. Jetzt will ich mir überlegen, wie diese Städte im Allgemeinen sozial aufgebaut sind, was die zentralen Werte sind und wie es sich während der Geschichte entwickelt hat.

      Über Fragen und Anregungen bin ich immer dankbar!
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...

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    • Argh, ich werde mit mir nicht zufrieden sein, bis ich die alle aussprechen kann, das weißt du, ja?

      Chtons'chr ist echt total klein im Vergleich. :o

      Spricht sich 'sts' anders aus als 'sz' - und wie verhält sich 'sths' dazu? Hab ich's richtig in Erinnerung, dass 'th' etwas heller ist als 't' ?

      edit:
      Ich hab nen Schreibfehler gefunden. ;D

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Argh, ich werde mit mir nicht zufrieden sein, bis ich die alle aussprechen kann, das weißt du, ja?

      Chtons'chr ist echt total klein im Vergleich. :o

      Spricht sich 'sts' anders aus als 'sz' - und wie verhält sich 'sths' dazu? Hab ich's richtig in Erinnerung, dass 'th' etwas heller ist als 't' ?

      edit:
      Ich hab nen Schreibfehler gefunden. ;D


      "z" ist "ths", das hab ich mal so festgelegt. Also wird "ths" geschrieben so nie vorkommen. Ich habe ein paar mal "thz" drin, das sind dann sozusagen zwei "th"-Laute. Und ja, der "th"-Laut ist etwas heller als der "t"-Laut

      Und danke fürs Fehlerfinden! :)


      edit: Und Chton's'chrs im Vergleich kleine Größe ist durchaus Absicht. Das System dort ist nicht dazu geeignet, bei einer allzu großén Bevölkerungszahl zu funktionieren.
      Ich überlege, ob ich die Präsentation vielleicht ans Ende stelle, ich finds irgendwie nicht intuitiv, das Ergebnis eines Bastelprozesses an den Anfang zu stellen.
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    • Nun denn, heute abend möchte ich mal fortfahren.

      Ich nehme mir mal die Stadt Rtho'rnr'sts'th vor, die zweitgrößte und wohl mächtigste Stadt der Gegend. Wie sieht es dort aus, wer lebt dort? Was ist den Trch'zon dort wichtig, woran glauben sie? Ich weiß, dass die Händler dort irgendwann versuchen werden, Einfluss im etwa vierzig Kilometer entfernten Chton's'chr zu nehmen. Und dass es einen wichtigen Hafen gibt an dem man zwar nicht zwangsläufig Station machen muss, wenn man den Fluss hinauf will, das Delta hat noch andere Arme, aber es ist auf jeden Fall der meistgenutzte Weg.

      Die Stadt ist eher langgezogen, vom recht flachen Uferbereich zweigen kleine Kanäle ab, die neben einigen erhöhten Hauptwegen auf Dämmen die Hauptverkehrswege bilden. Die meisten Behausungen sind aus verwobenem Pflanzenmaterial und Tielrexosekeletten gebaute Hütten, bei denen der Eingang auch schon mal bei Flut unter Wasser liegen kann. Am Haupthafen wurde ein etwas erhöht liegender Felsen als Kai genutzt, der nur bei Flut erreichbar ist. Ich glaube, der Wechsel zwischen Ebbe und FLust spielt gerade bei den einfacheren Leuten der Stadt im alltäglichen Leben eine extrem große Rolle. Ich stelle mir vor, dass es mehrere große zusammenhängende Hüttenkomplexe gibt, deren Bewohner sich immer wieder ändern. Auch der Anteil der Leute, die nur auf Booten in der Stadt leben, dürfte nicht unerheblich sein. In der gesamten Unterstadt geht es, glaube ich recht liberal zu, es gilt ein Motto von "Leben und leben lassen". Auch eine wirklich einheitliche Religion dürfte es nicht geben, nur verschiedene Konzepte von Schöpfung, Geistern und Göttern, die sich gegenseitig in den seltensten Fällen ausschließen. Es gibt wohl auch viel Armut dort, denn die teuren Lebensmittel und Güter, die von den Seefahrern aus fernen Ländern mitgebracht werden, kann sich kaum einer leisten. Stattdessen kaufen die Leute ihr Essen auf kleinen Märkten, wo die Bauern des Hinterlandes ihre Erträge verkaufen. Viele von ihnen sind in irgendeiner Form im Handwerk tätig, in der Reparatur und dem Neubau von Booten, Werkzeugen, Häusern und Straßen.

      Auf dem Felsen hinter dem Hafen gibt es allerdings ein wohlhabenderes Viertel, in dem es gänzlich anders aussieht. Man liegt so hoch, dass es nur ganz selten zu Überflutungen kommt und die Häuser sind aus Stein gebaut und haben nicht selten mehrere Stockwerke. Die meisten Trch'zon, die dort leben, sind durch Handel reich geworden. An diesem Ort wird das Finanzwesen der ganzen Gegend kontrolliert, in einem Gebäude werden die bekannten Münzringe mit spezieller Prägung hergestellt, die über viele, viele Meilen ein anerkanntes Zahlungsmittel und eine der ältesten Währungen überhaupt sind. Es gibt wohl etwa zwei Dutzend große Händlerfamilien, die sehr auf ihren Status bedacht sind. Da Trch'zon meist Zwitter sind, können die meisten von ihnen bei der Fortpflanzung sowohl Mutter- als auch Vaterrolle einnehmen. Während es in der Unterschicht wenig Regeln gibt und in vielen Paaren die Rollen bei jedem Kind vertauscht werden, spielen in der Oberschicht Nachfolge- und Erbfragen eine sehr große Rolle. Erblinien werden über das Trch'zon fortgesetzt, das die Mutterrolle bei einem bestimten Kind hatte. Obwohl es keinen formellen König oder Bürgermeister gibt, hat de facto mittlerweile der Verwalter des Hafenviertels die größte Macht in der Stadt, es darf (in Absprache mit Stadträten) entscheiden, wer wie viel Steuern zahlt und wofür sie verwendet werden. Das aktuell diesen Posten inhabende Trch'zon träumt davon, sich auch formell zum Herrscher der Stadt ausrufen zu lassen, doch noch fühlt sich sein Haus gegenüber den anderen Herrscherfamilien nicht mächtig genug. Doch schon werden unter den Hafenarbeiten starke Trch'zon angeheuert, die dem Haus eine eigene militärische Streitmacht verleihen soll, die der nur einige Dutzend Trch'zon umfassenden Stadtwache weit überlegen ist.

      So, das wärs für heute. Vielleicht komm ich diese Woche noch dazu, eine detaillierte Karte der Stadt anzufertigen. Und wenn wer Ideen oder Anregungen hat, immer her damit!
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

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    • Münzringe, so wie unsere Fingerringe? Wie sieht ein Portemonnaie aus? Und gibt es noch mehr über die spezielle Prägen zu erzählen?
      Wie sieht eine militärische Trch'zon Streitmacht aus? Wie kämpfen sie? Was für Waffen haben sie?
      Der Verwalter des Hafenviertels klingt mächtig. Wofür lässt er die Steuern normalerweise verwenden?
      Eine Stadtkarte wär klasse.
    • Alpha Centauri schrieb:

      Tielrexosekeletten
      Sollte das ein "Tierexoskeletten" sein, oder ist das ein weltenspezifischer Name? Ist das quasi anstatt von Holz, um die Stabilität des Pflanzengewebes zu sichern?

      Wie sieht es denn aus mit Hafenarbeitern (also vor allem Leute, die Be- und Entladen)? Werden die bevorzugt behandelt ("Denen haben wir unseren Reichtum zu verdanken"), oder fristen die ein ärmliches, undankbares Dasein wie Hafenarbeiter in den meisten irdischen Kulturen?

      Wenn die Mutterrolle bei der Erbfolge eine hohe Rolle spielt, heißt das, daß ein Paar sich Besitz und Status NICHT teilt? Sonst wäre ja prinzipiell egal, welcher von beiden nun das Kind austrägt, da beide ja ohnehin gleichgestellt wären.

      Find ich bisher schon sehr interessant zu lesen, aber eine Karte wäre wirklich super! :thumbup:
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • Ich hab gestern ja ne halbe Stunde damit verbracht, Rtho'rnr'sts'th zu sagen. ;D Deswegen hat es auch ein wenig gedauert, bis ich zum Rest des Textes kam.

      Was die Vererbung angeht, dazu wollte ich auch fragen - du hast es mir zwar mal genauer erklärt, aber wie da Körperteile durch die Generationen wandern, dafür bräuchte ich mal ne graphische Skizze.^^ Aber das wirft die Frage auf: Inwiefern ist Besitztum an Körperteile gebunden? Bei so etwas wie Kleidung wäre es ja irgendwie naheliegend... vllt auch Schmuck oder sowas?

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Erstmal danke für eure Antworten! Stadtkarte ist in Arbeit, ich hoffe es wird vorzeigbar.

      Tö. schrieb:

      Münzringe, so wie unsere Fingerringe? Wie sieht ein Portemonnaie aus? Und gibt es noch mehr über die spezielle Prägen zu erzählen?
      Wie sieht eine militärische Trch'zon Streitmacht aus? Wie kämpfen sie? Was für Waffen haben sie?
      Der Verwalter des Hafenviertels klingt mächtig. Wofür lässt er die Steuern normalerweise verwenden?
      Eine Stadtkarte wär klasse.

      Ich stelle mir die Münzringe etwas größer als Fingerringe vor, so etwa 7 cm im Durchmesser und mit ovalem Querschnitt. Sie werden an irgendeiner Art von Vorrichtung aufgefädelt und können vielleicht auch irgendwie platzsparend ineinander geschichtet werden, aber das muss ich mir noch genauer überlegen.

      Wie die Prägung eines Münzringes aussieht ist eine gute Frage, ich denke, dass heißes Metall in eine Form gegossen wird, und unter Druck erkaltet. Ich habe grade die Vorstellung einer Maschine, in der die Ringe einen spiralförmigen Tunnel durchlaufen und irgendwie gleichmäßig abgetrennt werden, aber da bin ich noch nicht sicher, ob das funktioniert. Das Muster auf den Ringen dürfte ein Ausspruch des Prägers sein, den er vor der Oberfläche der Prägemaschine ausgesprochen hat. Bei Trch'zon und ihrer durch elektrische Entladungen gekennzeichnete Sprache ergibt das ein einzigartiges Muster auf geeigneten Oberflächen, was dann auch die Einzigartigkeit der Prägung garantiert.

      Zum Militärischen möchte ich sagen, dass das ein Thema ist, über das ich nicht besonders gern viel nachdenke. Grade wie die Waffentechnik aussieht, möchte ich lieber mal offenlassen. Ich vermute, es wird irgendeine Form von Stichwaffen geben, vielleicht auch was Pfeil&Bogen-Artiges. Generell steckt die militärische Entwicklung der Gegend aber noch in den Kinderschuhen.

      Die Steuern werden offiziell zum Bau von Gebäuden und Straßen genutzt, die der Allgemeinheit dienen, zunehmend setzt der Verwalter sie aber auch für persönliche Projekte ein.


      PBard schrieb:

      Alpha Centauri schrieb:

      Tielrexosekeletten
      Sollte das ein "Tierexoskeletten" sein, oder ist das ein weltenspezifischer Name? Ist das quasi anstatt von Holz, um die Stabilität des Pflanzengewebes zu sichern?
      Wie sieht es denn aus mit Hafenarbeitern (also vor allem Leute, die Be- und Entladen)? Werden die bevorzugt behandelt ("Denen haben wir unseren Reichtum zu verdanken"), oder fristen die ein ärmliches, undankbares Dasein wie Hafenarbeiter in den meisten irdischen Kulturen?

      Wenn die Mutterrolle bei der Erbfolge eine hohe Rolle spielt, heißt das, daß ein Paar sich Besitz und Status NICHT teilt? Sonst wäre ja prinzipiell egal, welcher von beiden nun das Kind austrägt, da beide ja ohnehin gleichgestellt wären.

      Find ich bisher schon sehr interessant zu lesen, aber eine Karte wäre wirklich super! :thumbup:

      "Tierexoskelette" heißt es richtig, das war ein Tippefehler. Und ja, das ersetzt in dem Fall das Holz. In anderen Zusammenhängen können das aber auch andere Materialien tun.

      Die Hafenarbeiter bestehen zu einem großen Teil aus Leuten, die nicht für lange Zeit in der Stadt wohnen und sind klar eine andere soziale Gruppe als die Unterschicht am restlichen Ufer. Ein paar, die länger da sind, werden sicher eine gewisse beschränkte Macht haben, aber generell werden sie von den Händlerfamilien nicht allzu hoch geschätzt, sondern fü das benutzt, wo man sie gerade braucht.

      Was die Mutterrolle angeht: Die Frage nach dem gemeinsamen Besitz ist wirklich interessant, dem müsste ich mal im Detail nachgehen. Trch'zon geben ja bei jeder Teilung einen Teil ihres Körpers an den Nachkommen weiter, gewisse Körperteile können über Generationen weiter vergeben werden und sind nicht selten Symbole von Erblinien. Und das geht eben über die "Mutter". In dem Sinne glaube ich, dass in einem Paar zum Beispiel zweier Familien jede die Nachkommen behält, wo das Trch'zon der eigenen Familie die Mutterrolle hatte. Das heißt, zwei Familien "vereinigen" sich bei einer Eheschließung nicht, jede von ihnen kann fortbestehen und aus einer Ehe Nachkommen für sich beanspruchen. Danke für die Stellung dieser Frage, in der Form war mir dieser Fakt bis jetzt gar nicht bewusst! :thumbup: Ich muss das später irgendwann mal zuende denken.


      Jundurg schrieb:

      Ich hab gestern ja ne halbe Stunde damit verbracht, Rtho'rnr'sts'th zu sagen. ;D Deswegen hat es auch ein wenig gedauert, bis ich zum Rest des Textes kam.

      Was die Vererbung angeht, dazu wollte ich auch fragen - du hast es mir zwar mal genauer erklärt, aber wie da Körperteile durch die Generationen wandern, dafür bräuchte ich mal ne graphische Skizze.^^ Aber das wirft die Frage auf: Inwiefern ist Besitztum an Körperteile gebunden? Bei so etwas wie Kleidung wäre es ja irgendwie naheliegend... vllt auch Schmuck oder sowas?

      Und du hast mit deinen Sprachversuchen und Anregungen möglicherweise eine große Sprachreform für ganz Zr'ton ausgelöst. Keine Angst, einfacher, oder gar leichter auszusprechen wirds dadurch sicher nicht :diablo:

      Die zr'tonische Vererbungslehre mal graphisch umzusetzen ist sicher keine schlechte Idee, mal sehen, wie ich das anstellen kann...
      Kleidung und Schmuck dem Nachfahren mitzuvererben ist naheliegend, bei gewissen Herrschaftsinsignien dürfte das bei monarchisch angelegten Völkern ebenso der Fall sein. Ich muss mir eh noch Gedanken machen, wie junge Trch'zon, bei denen ein Teil des Körpers ja von Anfang an erwachsen ist, in der Gesellschaft dastehen und wie ihre Entwicklung abläuft.
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    • So, meine Stille hier ist dadurch begründet, dass ich an der Stadtkarte von Rtho'rnr'sts'th gearbeitet habe und jetzt ist sie endlich in einem halbwegs fertigen Zustand. Ich dachte, ich setze sie euch mal unbeschriftet vor, sodass ich mir erstmal eure unbeeinlussten Kommentare anhören kann. Bitteschön!

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    • Was mir auffällt, ist die breite Straße, die da von dem großen Platz aus nach Nordwesten verläuft. Die ist ja nun wirklich recht breit, aber mir erschließt sich nicht ganz, warum die so breit sein sollte – so viele oder große Zugänge, dass die so viel Verkehr haben würde, dass sie diese Straßenbreite lohnt, hat die ja gar nicht.
      Auf der anderen Seite könnte es eine Art… uhm… Paradenstraße oder sowas sein. Oder eine Marktstraße?

      Oder ich gucke einfach nur doof. Hab ja jetzt nicht nachgemessen.
      Weltraumschlangen! :fluecht:
    • Ich hab keine Ahnung von Karten, aber ich finde diese Form der Flüsse/Wasserwege/Kanäle da auch ziemlich spannend, weil sie mich an solche "mysteriösen" Bilder in Feldern erinnern.. Kornkreise ;)
      Zufall oder beabsichtigt?`

      Mit welchem Tool hast du die gezeichnet? Hast du da mehrere Ebenen? Ich find die Farben ein bisschen unangenehm (das Grün in Kombination mit dem Wasser-Lila, das Lila mit dem Rot)
      nobody.
    • Weltraumschlange schrieb:

      Was mir auffällt, ist die breite Straße, die da von dem großen Platz aus nach Nordwesten verläuft. Die ist ja nun wirklich recht breit, aber mir erschließt sich nicht ganz, warum die so breit sein sollte – so viele oder große Zugänge, dass die so viel Verkehr haben würde, dass sie diese Straßenbreite lohnt, hat die ja gar nicht.
      Auf der anderen Seite könnte es eine Art… uhm… Paradenstraße oder sowas sein. Oder eine Marktstraße?

      Oder ich gucke einfach nur doof. Hab ja jetzt nicht nachgemessen.

      Mit Paradenstraße triffst du es ganz gut. Das ist die Prachtstraße, wo Gäste vom Hafen in Richtung Regierungsviertel gebracht werden. Es gibt dort zeitweise Märkte, für den Durchgangsverkehr über Land spielt sie eigentlich keine Rolle.


      Jundurg schrieb:

      Die Karte ist nicht genordet? Oder bin ich nur grad verwirrt?

      Ganz rechts ist ja ein eigenartiger Wasserspiralkringel...

      Doch, die Karte ist genordet. Die Flussmündung liegt in Richtung Norden und der Weg, der nach Südosten wegführt, führt nach Chton's'chr (das übrigens im selben Maßstab in etwa so groß ist wie der Mittelbezirk.

      Die Wasserspirale ist eine Feldanlage, die einem der reichen Handelsherrn gehört. Der dachte sich, dass das eine viel fancyiere Art ist, Felder anzulegen, als die langgezogenen Blöcke, die man am Rest der Karte sehen kann. Es werden dort wohl auch exotischere Sachen angebaut als auf den anderen Feldern, was genau, dzau kenne ich mich noch nucht genug mit zr'tonischer Landwirtschaft aus.



      aeyol schrieb:

      Ich hab keine Ahnung von Karten, aber ich finde diese Form der Flüsse/Wasserwege/Kanäle da auch ziemlich spannend, weil sie mich an solche "mysteriösen" Bilder in Feldern erinnern.. Kornkreise ;)
      Zufall oder beabsichtigt?`

      Mit welchem Tool hast du die gezeichnet? Hast du da mehrere Ebenen? Ich find die Farben ein bisschen unangenehm (das Grün in Kombination mit dem Wasser-Lila, das Lila mit dem Rot)

      Ist ein bisschen ein Nebeneffekt der Kanalfeldbaukultur, die ich den Bauern der Gegend verpasst habe. Und klar habe ich drauf geachtet, dass das nicht immer gleich aussieht. Aber die Formen kommen aus Trch'zon-Sicht in den meisten Fällen mehr aus pragmatischen Gründen zusammen, was für Land einem halt gerade gehört und wo der Boden passt.

      Die Karte ist in GIMP entstanden, mit eigenen Ebenen für Wasser/Land, Flüsse, Straßen, Gebäude und Verwaltungsgrenzen. Mich verwundert es ehlrich gesagt, dass du das Wasser als Lila empfindest, das sehe ich als hellblau ??? .
      Hast du farblich einen Alternativvorschlag?
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    • Weltraumschlange schrieb:

      Ich hoffe man verzeiht mir.
      Das hier ist mir aufgefallen:

      Ich vermute, so etwas lässt sich nur schwer vermeiden. Muss man ja auch nicht unbedingt.

      Die Karte ist noch nicht besonders "poliert" und so kleine Schlampigkeiten dürften häufiger zu finden sein. Ich wollte aber einfach endlich Ergebnisse liefern, bevor der Monat dann rum ist und ich immer noch mit irgendwelchen Details kämpfe.
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    • Dann mache ich hieraus mal den Abschlusspost (der dann auch berwertet werden darf):


      Die Zch'rt Städte


      Am Unterlauf eines der größten Flüsse der Welt liegt ein landwirtschaftlich gut erschlossenes Gebiet, in dem sich einige kleine und mittelgroße Städte etnwickelt haben. Das gesamte Gebiet hat etwa 300 000 Einwohner, die meisten sind Bauern. Die achtzehn größten Städte sind:

      Chton's'chr
      2500 Einwohner, liegt etwas abgelegen in einem Felsen mitten im Urwald, strenges Kastensystem, erst vor recht kurzer Zeit gegründet. Über Chton's'chr gibt es anderswo einiges zu lesen, soll aber hier nicht näher erläuter werden.


      Och'zrt
      40000 Einwohner, bei weitem größte Stadt, liegt ein Stück flussaufwärts, wird als nicht ganz zugehörig empfunden, hat einen Tempelberg, auf dem mystische Rituale durchgeführt werden und eine Unterstadt, in der kriminelle Gruppen dominieren, Stadt lebt vor allem vom Wegzoll Durchreisender


      Rtho'rnr'sts'th
      13000 Einwohner, mächtigste Stadt im Verbund, direkt am Flussdelta gelegen, große Handelsmacht

      Scho'trz'tn
      8000 Einwohner, liegt genau gegenüber des Flusses von Rtho'rnr'sts'th und ist dessen größter Rivale

      Chs's'zrt Ron
      6000 Einwohner, etwas weiter flussaufwärts, hier tagt der Städterat

      Thn'or'thz
      5000 Einwohner, liegt an einer Flussbiegung eines Nebenflusses, kontrolliert recht viel Umland

      On'ror'ztn
      9000 Einwohner, am selben Nebenfluss wie Thn'or'thz etwas weiter flussabwärts

      Zr'tr's Tchz
      1500 Einwohner, Zwischenstation am Nebenfluss mit wenig Bedeutung

      To'chor Ron
      2000 Einwohner, Außenposten, der zu Chs's'zrt Ron gehört

      Sots'tr'thr
      4500 Einwohner, letzte Stadt vor Och'zrt, als Handelsposten wichtig

      Chn'roth'toz
      2000 Einwohner, weitere Zwischenstation am großen Fluss

      Oz'on'rth
      5500 Einwohner, am Zusammenfluss des Hauptflusses mit dem Nebenfluss,
      zwischen den Einflussbereichen von R'tho'rnr'sts'th und Chs's'zrt Ron

      Osth'chot'thz & Toch'z'tn
      2000 & 5000 Einwohner, im Deltabereich gelegen, kontrolliert von Scho'trz'tn

      S'zor'orn
      7000 Einwohner, altes Zentrum an der Küste gelegen, hat einiges seiner Macht verloren

      Sn'ch'otr'rn & Roth'thor'tch
      3500 & 4000 Einwohner, auf einer Insel im Flussdelta gelegen, früher von S'zor'orn kontrolliert, heute eigenständig

      Z'zch'zor
      3000 Einwohner, auf anderer Deltainsel gelegen, kontrolliert von Rtho'rnr'sts'th

      Chon'ch'thz
      1500 Einwohner, letzter Verbündeter von S'zor'orn


      Rtho'rnr'sts'th ist so etwas wie die Hauptstadt der Zch'rt-Städte, die noch allerdings politisch unabhängig sind. Die Stadt ist eher langgezogen, vom recht flachen Uferbereich zweigen kleine Kanäle ab, die neben einigen erhöhten Hauptwegen auf Dämmen die Hauptverkehrswege bilden. Die meisten Behausungen sind aus verwobenem Pflanzenmaterial und Tierexosekeletten gebaute Hütten, bei denen der Eingang auch schon mal bei Flut unter Wasser liegen kann. Am Haupthafen wurde ein etwas erhöht liegender Felsen als Kai genutzt, der nur bei Flut direkt mit Schiffen erreichbar ist. Der Wechsel zwischen Ebbe und Flut spielt gerade bei den einfacheren Leuten der Stadt im alltäglichen Leben eine extrem große Rolle. In den ärmeren Vierteln gibt es mehrere große zusammenhängende Hüttenkomplexe, deren Bewohner sich immer wieder ändern. Auch der Anteil der Leute, die nur auf Booten in der Stadt leben, dürfte nicht unerheblich sein. In der gesamten Unterstadt geht es, recht liberal zu, es gilt ein Motto von "Leben und leben lassen". Auch eine wirklich einheitliche Religion dürfte es nicht geben, nur verschiedene Konzepte von Schöpfung, Geistern und Göttern, die sich gegenseitig in den seltensten Fällen ausschließen. Einige als magisch angesehene Orte wered als Tempel genutzt, der wichtigste davon steht auf einem Hügel etwas außerhalb der Stadt. Es gibt viel Armut in der Unterstadt, denn die teuren Lebensmittel und Güter, die von den Seefahrern aus fernen Ländern mitgebracht werden, kann sich kaum einer leisten. Stattdessen kaufen die Leute ihr Essen auf kleinen Märkten, wodie Bauern des Hinterlandes ihre Erträge verkaufen. Viele von ihnen sind in irgendeiner Form im Handwerk tätig, in der Reparatur und dem Neubau von Booten, Werkzeugen, Häusern und Straßen.

      Auf dem Felsen hinter dem Hafen gibt es allerdings ein wohlhabenderes Viertel, in dem es gänzlich anders aussieht. Man liegt so hoch, dass es nur ganz selten zu Überflutungen kommt und die Häuser sind aus Stein gebaut und haben nicht selten mehrere Stockwerke. Die meisten Trch'zon, die dort leben, sind durch Handel reich geworden. An diesem Ort wird das Finanzwesen der ganzen Gegend kontrolliert, in einem Gebäude werden die bekannten Münzringe mit spezieller Prägung hergestellt, die über viele, viele Meilen ein anerkanntes Zahlungsmittel und eine der ältesten Währungen überhaupt sind. Sie haben etwa sieben cm im Durchmesser und können ineinander verdreht und platzsparend aufgefädelt werden. Die Prägung geschieht durch Erhitzen eines bestimmten Metalles, das durch einen spiralförmigen Tunnel geleitet wird. Dieser hat ein einzigartiges Muster, das durch einen Ausspruch des Prägers erezugt wurde, das in die Maschine bei der Herstellung eingbrannt hat.

      Es gibt wohl etwa zwei Dutzend große Händlerfamilien, die sehr auf ihren Status bedacht sind. Da Trch'zon meist Zwitter sind, können die meisten von ihnen bei der Fortpflanzung sowohl Mutter- als auch Vaterrolle einnehmen. Während es in der Unterschicht wenig Regeln gibt und in vielen Paaren die Rollen bei jedem Kind vertauscht werden, spielen in der Oberschicht Nachfolge- und Erbfragen eine sehr große Rolle. Erblinien werden über das Trch'zon fortgesetzt, das die Mutterrolle bei einem bestimten Kind hatte. Bei einer Verbindung zweier wichtiger Familien könn auch hier Vater- und Mutterollen und in der Folge beide Linien fortgesetzt werden. Obwohl es keinen formellen König oder Bürgermeister gibt, hat de facto mittlerweile der Verwalter des Hafenviertels die größte Macht in der Stadt, es darf (in Absprache mit Stadträten) entscheiden, wer wie viel Steuern zahlt und wofür sie verwendet werden. Das aktuell diesen Posten inhabende Trch'zon träumt davon, sich auch formell zum Herrscher der Stadt ausrufen zu lassen, doch noch fühlt sich sein Haus gegenüber den anderen Herrscherfamilien nicht mächtig genug. Doch schon werden unter den Hafenarbeiten starke Trch'zon angeheuert, die dem Haus eine eigene militärische Streitmacht verleihen soll, die der nur einige Dutzend Trch'zon umfassenden Stadtwache weit überlegen ist. Die militärische Entwicklung steckt allerdings insgesamt noch in den Kinderschuhen.

      Hier ist die Karte von Rtho'rnr'sts'th:




      Der Maßstab ist so, dass es vom einen zum anderen Ende der Karte etwa 7.5 Kilometer sind, ein Pixel entpsricht etwa 7.5 Metern. Die Distanz zu Feldern sind also ein, zwei Kilometer, selten etwas mehr. Hier noch eine Kurzbeschreibung der Bezierke:

      I. Hafen: Historischer Kern auf leicht erhöhten Felsen. Hier gibt es enge Gassen, Läden aller Art und natürlich den Marktplatz, wo die anlegenden Schiffe ihre Waren entladen und verkaufen. Eine breite Allee führt in Richtung Sonnenstadt. Im hinteren Altsadtbereich befinden sich die Lehranstalt (eine Mischung aus Schule und Universität), das Lazarett und die gerade entstehende Kaserne, in der die Streitmacht des mächtigen Verwalters still und heimlich aufgebaut wird.

      II. Sonnenstadt: Dort stehen die Paläste der reichen Handelsfamilien. Gegenüber vom Zentralplatz, an dem die Prachtstraße endet, tagt der Stadtrat, drum herum sitzen die Paläste. Hier war früher die Landwirtschaftsfläche der Altstadt, die Bauern mussten ihre Felder nach Bau entweder verlegen oder hatten ohnehin einen anderen Beruf ergriffen (einige sind selbst reiche Händler geworden). Auch die Münzprägerei gehört zu diesem Bezirk.

      III. Grünhügel: Was wäre eine Stadt ohne einen Hügel, von dem man draufgucken kann? Auf ihm steht der größte Tempelbau und erst allmächlich wächst die Stadt hinauf. Im Sinne der jüngsten Städtepartnerschaft beachte man die Form der Bezirksverwaltung und des rechts davon stehenden Gebäudes. Die Hauptstraße verzeweigt sich kurz hinter der Stadtgrenze, im Osten erreicht man nach wenigen Kilomtern den Eingang zum Tunnel, der zur berüchtigten Felsenstadt Chton's'chr führt

      IV. Mittelmarsch: Schließt sich im Westen an die Innenstadt an und ist Wohnort der Mittelschicht. Nur ein einziger wirklicher Weg führt quer durch das Viertel, die meisten Häuser sind nur mit Kanälen erreichbar. Viele arbeiten in den Werften am westlichen Rand des Bezirks. Das Viertel ist insgesamt malerisch und Kenner behaupten, hier würde man manche der besten Gasthäuser im ganzen Zch'rt-Gebiet finden.

      V. Oststadt: Ein Viertel, das im Westen sehr der Innenstadt gleicht, in der Mitte ein nicht unbedeutsames Handwerkerzentrum ist und im Nordosten eine Unterstadt besitzt, die dem nächsten Bezirk sehr ähnlich ist

      VI. Flutgräben: Die Unterstadt zieht sich unstet über Kilometer am Ufer entlang. Straßen gibt es keine und die Kanäle ändern immer mal wieder ihren genauen Verlauf, wie auc die Position der Gebäude immer nur eine Momentaufnahme ist. Die Bewohner insbesondere der Sonnenstadt halten sich fern von hier und sehen die Flutgräben als chaotischen Schandfleck der Stadt.

      VII. Klein Rotfels: Ein Bauerndorf, das durch das schnelle Wachstum der Stadt mittlerweile auch verwaltungstechnisch dazugehört. Dennoch pocht man auf die eigene Identität und ist zumindest darauf bedacht, sich gegenüber den Bewohnern der Flutgräben als höherstehend zu sehen, man kann sich ja zumindest selbst versorgen. Auch wenn man Reichtum vergeblich suchen wird.

      VIII. Nieder-Blauwasser: An der Mündung eines kleineren Flusses war dieser Bezirk historisch schon immer mit der Altstadt verbunden. Ein Leuchtturm direkt am Ufer kündigt flussaufwärts kommenden Schiffen die Stadt. Einige der großen Handelsfamilien haben auch einen Sitz in Nieder-Blauwasser. Dazu komme einige Bauern und Handwerker sowie am Fluss ein Stück aufwärts eine weitere Kleine Unterstadt.

      Insgesamt hat die Stadt etwa 700 Gebäude, sodass meine angedachte Zahl von 10000 bis 15000 Einwohnern gar nicht so unrealistisch ist...
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...

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