Speedbasteln II

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    • Speedbasteln II




      Inhaltsverzeichnis

      Siebzehntes Speedbasteln am 17. Oktober 2017, Thema: Missverstandene Persönlichkeiten
      Teja: Der Piratenkönig
      Jundurg: Verfransung am Nachhauseweg
      Nharun: Das Lied des Toten Gottes (Prosafassung)
      Veria: "Vanna"
      Elatan: Valador Sarkeral
      PBard: ohne Titel
      Eld (nachgereicht): Der wunderliche Wusa
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Der Piratenkönig

      Vaqar Esdras Hedral trat schon in jungen Jahren in die usbatische Marine ein und diente sich schnell bis zum Rang eines Kapitäns hoch. Gerade während des zonalischen Krieges errang er etliche Auszeichnungen für Tapferkeit. Aufgrund seiner Heldentaten konnte er sich eine prestigeträchtige Hochzeit mit einer Tochter aus dem Haus Asdiyar leisten, der Überlieferung zufolge soll er seiner Gattin sogar recht zugetan gewesen sein.

      Wenn man heutzutage an Kapitän Hedral denkt, denkt man jedoch gewöhnlich an den Piratenkönig, der die Küsten des Nebelmeeres in Angst und Schrecken versetzt hat und letztlich den Untergang von Usbat verschuldete.

      Der Legende nach soll Hedral mit einer Hexe einen Pakt geschlossen haben, die ihm einen Fluch in die Hände gab, mit dem er die Admiräle der Flotte erpresste. Wer sich ihm anschloss und zu einem Piraten wurde, würde leben, alle anderen würden sterben. Viele Kapitäne brachte Hedral mit den Versprechungen von Reichtümern auf seine Seite, den Rest lockte er bei Alyina in einen Hinterhalt, wo er die gesamte Flotte in Brand steckte und seinen Fluch über Cirene und Nordpalan aussprach, der nicht nur zur See, sondern auch zu Lande tausenden Menschen das Leben kostete. Er selbst soll die verlassenen Städte geplündert haben und dann lachend ins Totenreich gesegelt sein.

      In Wahrheit war Hedral wahrscheinlich nie ein Pirat. Tatsächlich wüteten zu jener Zeit in Nordpalan die Pocken und drohten die Zivilisation Usbats auszurotten. Die Gelehrten sind der Meinung, dass Hedral die Flotte verbrannte, um eine Ausbreitung der Seuche nach Cirene zu verhindern. Dies schlug jedoch fehl und beide Seiten des Nebelmeeres litten letztlich unter der Seuche. Der 8-Tage-Krieg, der zur Unabhängigkeit Cirenes von Usbat führte, folgte nur wenig später. Hedral soll sich selbst die Schuld gegeben haben, als sich die Seuche nach Cirene ausbreitete und geflohen sein, um sich und seine erkrankte Mannschaft auf offener See zu ertränken. Die Hexe sowie der Fluch sind frei erfunden.

      Es liegt in der Natur der Menschen, nach einer Katastrophe einen Schuldigen zu suchen und den fanden die Menschen in dem flüchtigen Kapitän. Im Laufe der Jahre wurde die Geschichte weiter übertrieben, bis Hedral einem Dämon praktisch gleichgesetzt war.

      Trotzdem heißt der Meeresarm, der das Nebelmeer mit dem Sichelmeer verbindet, heute „Straße von Hedral“, denn es gibt gerade dort immer noch viele Piraten und die meisten Händler fürchten sich zu Recht vor der Durchfahrt.
      Braiiiins.
    • Verfransung am Nachhauseweg

      Auf dem Weg nach Hause überquerte ich mehrmals die Straßenseiten. Ich mache das öfter einmal, wenn ich nervös bin. Nichts macht mich nervöser als zuhause in meinen eigenen vier Wänden zu sein – schließlich haben schlimme Ereignisse, die mir dort wiederfahren, erfahrungsgemäß viel weitreichendere Konsequenzen. Es könnte dabei ja die Versorgung mit grundlegenden Lebensbedürfnissen wie Wasser, Schnittlauch oder Essig bedroht sein...
      Ich zitterte auch ein bisschen. Meine äußere Gestalt verfranste sich dabei, und ein paar Mal wäre ich beinahe an einer schlecht geglätteten Straßenecke hängengeblieben. Mit äußerster Mühe konnte ich aber ein Stolpern vermeiden, und aus diesem Grund fiel ich meinem Gegenüber nicht vor die Füße, sondern rammte ihn direkt frontal.
      „Ὁʎ ɂƾɂ ԉὀǂ ӽὀǂѧρὀϟϫ iƾʬɒǂʎɂ ρɒὀϧ!“, sagte der verhutzelte alte Mann, dessen Bart sich in meiner Kleidung verfangen hatte. Aufgrund des erhöhten Stresspegels gelang es mir leider nicht, klare Worte zu formulieren. Von all den zweihunderteinundfünfzig Worten der Rede, die ich mir extra für solche Fälle zurechtgelegt hatte, kamen nur drei heraus:
      „Fußgängerschutz Ausrichtung des!“, schmetterte ich ihm entgegen.
      „Ϩƾʬ7iⱶ7ɒǂ ᴨƾ ʎϟϫƽɂᴨɒⱶ ὀʎɂ ὀⱶ ϧɒǂ Ɂıɂ ӽὀϟϫɂὀ7... entschuldigen Sie, können Sie mich jetzt verstehen?“
      „Ich habe Sie auch vorher verstanden, aber meine Leser vermutlich nicht.“, sagte ich, nachdem ich mich beruhigt hatte – etwa zwei Minuten später, zwei lange Minuten des Bartentwirrens.
      „Ah. Dann grüßen Sie mir ihre Leser.“, sagte der Alte, „Mein Name ist Artolumäjus ẞroö. Ich hoffe, ich werde nicht gleich wieder anfangen ϧὀɒ Ʌƣǂıϟϫɒ ᴨƾ ӽɒϟϫʎɒρⱶ. Ԉὀʎɂ! ȣɒǂϧıԉԉɂ!“
      „Ich glaube, ich habe Sie schon einmal gesehen.“, sagte ich, „Sie sind Sprachforscher, nicht wahr?“
      „Ɑıʎ ӽıǂ ὀϟϫ ɒὀⱶԉıρ...“
      „Keine Sorge, ich werde diesen Dialog schon so führen, dass meine Leser ein Grundverständnis ihrer Situation bekommen. Sie sagen also, sie sind nicht länger Sprachforscher?“
      „Ԉɒὀⱶɒ Ѧcⱶϧὀɂὀcⱶ ϫıɂ ʎὀϟϫ †ɒǂʎϟϫρὀԉԉɒǂɂ.“
      „Das tut mir leid zu hören. Ich dachte, der normale Verlauf einer solchen Infektion ist, dass es nach einigen Monaten besser wird?“
      „Ԉcⱶıɂɒ?“
      „Ach ja, das hätte ich mir denken können. Sie haben ein bisschen etwas von den falschen Zeitströmen abgekriegt?“
      Artolumäjus nickte betrübt. Ich beschloss, eine drastische Maßnahme zu setzen, und befahl meiner Manteltasche, mir eine Schere zu liefern. Wenig überraschend gab sie nur ein entschuldigendes Piepsen von sich. Vielleicht, mit etwas Glück, würde sie ja noch einen zumindest schneidfähigen Gegenstand auftreiben.
      „Ԉcԉɒⱶɂ, ὀϟϫ 7ρıƾ₪ɒ... ah ja, es geht wieder.“, brummte Artolumäjus, „Es kommt immer Schubweise. Sie glauben mir bestimmt, dass ich mich seit Monaten in Selbstvorwürfen ergehe – ich bin ja wirklich selbst schuld, hätte in meinem Alter keine gefährliche Forschungsreise anfangen sollen.“
      „Wohin sind Sie denn gereist?“
      „P'h'h'h'h'g. Der Planet steht mittlerweile unter Quarantäne.“
      Ich nickte. P'h'h'h'h'g war in den letzten Wochen zu einem Lieblingsthema meines bevorzugten Radiomoderators geworden – nicht nur, weil es von dort ständig neue Berichte zum Ausbruch der linguistischen Seuche gab, sondern weil der Sprecher es liebte, den Namen des Planeten andachtsvoll auszusprechen. Ich konnte es ihm nicht übel nehmen.
      „Ѧҁⱶⱶɂɒⱶ Ʌὀɒ... Ԉὀʎɂ! ȣɒǂϧıԉԉɂ!“, entfuhr es Artolumäjus.
      „Fragen Sie ruhig.“, meinte ich, „Meine Leser müssen nicht alles verstehen.“
      Artolumäjus packte seinen Kehlkopf und machte ein krächzendes Geräusch. „Ѧҁⱶⱶɂɒⱶ Ʌὀɒ ԉὀǂ ɒὀⱶɒⱶ ˥ɒϩıρρɒⱶ ɂƾⱶ? Ὁὀⱶɒǂ ԉɒὀⱶɒǂ Ʌɂƾϧɒⱶɂɒⱶ ӽıǂɂɒɂ ʎɒὀɂ Ԉcⱶıɂɒⱶ ϧıǂıƾϩ, ϧıʎʎ ὀϟϫ ὀϫⱶ ₪ɒʎƾϟϫɒ, ı₪ɒǂ ɒǂ ρɒὀϧɒɂ ıⱶ ɒὀⱶɒǂ ∆ҁǂʎɂҁǂƾⱶ7 – ıρρɒʎ ӽıʎ ὀϟϫ ὀⱶ ϧὀɒʎɒԉ Πƾʎɂıⱶϧ ʎı7ɒ, ѧρὀⱶ7ɂ ϩƽǂ ὀϫⱶ ӽὀɒ ɒὀⱶɒ ƽ₪ρɒ ȣɒǂӽƽⱶʎϟϫƾⱶ7.“
      „Das ist natürlich besonders übel, wenn zu einer Sprachstörung auf der Rezipientenseite auch noch eine Hörstörung kommt... können Sie ihrem Studenten denn nicht schriftlich sagen, dass Sie ihn keineswegs verwünschen wollen?“
      Zur Antwort kramte Artolumäjus eine antiquierte Schreibfeder und ein Stück Pergament hervor, und schrieb:
      ɅὉ∆ὉⱵ ɅʘὉ?
      „Ach, das hatte ich ganz vergessen. Mit ihrem Hals ist ja alles in Ordnung, nur mit ihrer Sprache nicht.“
      Betrübt steckte Artolumäjus seine Schreibgeräte wieder in seine Handtasche.
      „Ich muss weiter. Die Schnittlauchvorräte wurden viel zu lange nicht überprüft.“, sagte ich, „Kommen Sie bei Gelegenheit vorbei, und diktieren Sie mir eben, was Sie dem Studenten noch gerne sagen wollten.“
      „ȣὀɒρɒⱶ Ɑıⱶѧ!“
      „Nichts zu danken.“
      Ein Geräusch aus meiner Manteltasche stimmte mich hoffnungsvoll. In der Tat fand meine greifende Hand darin eine Schere vor. Mit einem um Verzeihung bittenden Blick schnitt ich die wenigen dort noch verbliebenen Reste von Professor ẞroös Bart aus meiner ausgefransten Gestalt, und wandte mich anschließend zum Text. Auch hier wäre ein klarer Schnitt sicherlich eine gute Idee.

      *schnipp*

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Das Lied des Toten Gottes (Prosafassung)

      Das Lied des Toten Gottes“ ist eines der bekanntesten arbarischen Götterlieder. Es wurde durch die Jahrtausende überliefert und noch später auch in Prosa gefasst, als der alte Glaube der Arbaren selbst längst in Vergessenheit geraten war. Die im Folgenden dargelegte Prosafassung stammt aus dem frühen Mittelalter, sie enthält im Gegensatz zu späteren Bearbeitungen wenig bis keine Einflüsse der Asiranisierung und kommt der ursprünglichen Gestalt des Mythos wohl am nächsten: Es geht um das Missverständnis, das zum Tod Vîrvarders führte und das die Entstehung des Menschen erst ermöglichte.


      In der Urzeit war der Kraken noch nicht im Meer und der Wald erstreckte sich überall auf dem Land. Die Menschen kannten noch keine hölzernen Zäune und keine steinernen Bauten. Sie lebten im Wald mit den Tieren und waren selbst wie Tiere; kannten keine Wörter und keine Götter.

      In den Leuchtenden Hallen des Himmels lebten die Götter und blickten auf die Menschentiere herab. Hin und wieder fuhren sie nieder, um die Menschentiere zu besuchen und waren von ihnen nicht zu unterscheiden. Einer von ihnen, Vîrvarder, hatte Mitleid mit den Menschentieren und wollte ihnen einen kleinen Teil des göttlichen Wissens schenken. Er wollte ihr Ausbilder sein und sie lehren feste Behausungen zu errichten, wollte sie Worte lehren, damit sie sich miteinander und mit den Göttern verständigen können.

      Vor dem Rat der Götter trug er seine Bitte vor, doch die anderen Götter lehnten seinen Wunsch ab. Doch Vîrvarder missachtete den Ratschluss und fuhr herab auf die Erde. Er irrte durch die Wälder und stieß nach drei Tagen auf eine Gruppe der Menschentiere. Sie hatten einen Hirsch erlegt und labten sich an seinem rohen Fleisch und waren durch ihr Festmahl so ergriffen, dass sie zunächst nicht bemerkten, dass Vîrvarder sich ihnen näherte.

      Als Vîrvarder zu den Menschentieren trat, schreckten sie auf und richteten ihre Speere fauchend und kreischend in seine Richtung; ihre Beute vor dem Fremden schützend. „Ich bin Vîrvarder“, sprach der Gott, „ich komme in Frieden und will euch lehren, wie die Götter zu sein.“ Doch die Menschentiere, die kein Wort kannten, verstanden den Gott nicht und fauchten und kreischten nur umso wilder.

      Vîrvarder hob seine Hände und ging näher heran. „Ich will euch nichts tun, ich will euch helfen“, sprach der Gott. Die Menschentiere aber fauchten und kreischten und hüpften wild umher. Der Gott lächelte sie an, doch da schrie der Anführer des Menschenrudels laut und stieß ihm den hirschblutigen Speer zwischen die Rippen. Und auch die anderen Menschentiere kreischten und stieße ihre Speere in den Leib des Gottes.

      Der Gott wollte sprechen, doch statt Worten spuckte er Blut. Er taumelte zurück und fiel mit dem Rücken gegen einen Birkenbaum. Die kreischenden Menschentiere aber stachen weiter auf den Gott ein, bis aus dem Geäst der Bäume ein Schwarm Vögel geflogen kam. Die Vögel nämlich hatten den Gott erkannt und wussten, dass er den Menschentieren kein Feind war. Sie versuchten mit ihrem Brustgefieder die blutenden Wunden zu stillen, doch ihr Werk war vergebens. Vîrvarder starb am Birkenbaum. Den edlen Helfern blieb nur die rotgefärbte Kehle als Zeichen ihrer vergeben Güte.

      Die Menschentiere hüpften und kreischten und labten sich weiter am Hirsch, brachen seine Knochen und schlürften sein Mark. Doch als der Hirsch verzehrt war und sie immer noch hungrig waren, blickten sie auf den toten Gott und hüpften kreischend auf seine Leiche zu. Als das erste Menschentier seine Zähne in das Fleisch des toten Gottes schlug und sein Blut die Kehle des Menschentieres hinabfloss, hielt es inne. „Vîrvarder war dies“, sprach der Mensch, „er war ein Gott und wollte uns helfen.“

      Die anderen verstanden nicht, bis auch sie vom Blut des toten Gottes gekostet hatten. Dann aber erkannten alle Menschen, was sie getan hatten und sie fürchteten sich vor dem Zorn der Götter in den Leuchtenden Hallen des Himmels. Sie schnitten den Leib des toten Gottes in Stücke und verstreuten sich. Damit der Zorn der Götter sie nicht finde, aber auch damit noch mehr Menschentiere durch das Götterblut zu Menschen würden; denn dies war das letzte Geschenk Vîrvarders.

      In den Leuchtenden Hallen im Himmel blieb die Abwesenheit Vîrvarders nicht lange von den anderen Göttern unbemerkt. Ertius, der höchste und vornehmste Götter, wies Turanas an Okuls Spiegel nach Vîrvarder zu befragen und im Spiegel sahen die Götter in den Leuchtenden Hallen was auf der Erde vorgefallen war und waren traurig. Die Einen sagten: Der Mensch muss sterben für seine Tat; doch die anderen sagten: Es waren Tiere, sie wussten nicht was sie taten, jetzt sind es Menschen und durch Vîrvarders Blut sind sie uns gleich geworden, es ist nicht recht sie zu töten.

      Darüber kam es in den Leuchtenden Hallen im Himmel zu einem großen Streit unter den Göttern. Die Menschen auf der Erde sahen viele Tage lang im Nachthimmel Blitze zucken und fürchteten sich sehr. Hier und dort fielen brennend die Trümmer der Leuchtenden Hallen herab und schlugen Lichtungen in den dichten Wald; denn der Streit der Götter war zu einem Krieg geworden.

      Als die Leuchtenden Hallen verwüstet im Himmel waren, warf Ertius jene vom Himmel herab, die den Krieg begonnen hatten: Kjahullir fiel nieder; und Kattir und Surta und auch der Alte, den man heute den Schneevater nennt. Verstoßen aus den Leuchtenden Hallen schufen sie sich auf der Erde ein Heim und weil sie den Menschen noch immer zürnten, machten sie sich daran, sie zu vernichten.

      Der Kjahullir lauerte ihnen fortan in den Gewässern auf, um sie zu ertränken. Der Kattir schlich in ihre Siedlungen, um sie zu fressen. Der Alte ließ die Gletscher wachsen und den Schnee fallen, um die ganze Welt in Eis zu hüllen. Die Surta flüsterte den Menschen ins Ohr, damit sie einander umbringen.

      Die Götter aber, die in den Leuchtenden Hallen verblieben waren, blickten besorgt in die Splitter von Okuls Spiegel und sahen, wie leicht die Menschen ein Opfer der Verstoßenen, der Erdgebundenen Götter wurden. Um Vîrvarder zu ehren, beschlossen sie, den Menschen zu helfen. Doch die Götter fürchteten sich, sich den Menschen zu zeigen, fürchteten das Schicksal Vîrvarders zu teilen. Da ersann Ruck eine List: Wenn die Götter hinab zur Erde fuhren, sollten sie sich mit Fell und Feder, Kralle und Klaue als Tiere verkleiden; so könnten sie Hilfe leisten, ohne in die Gefahr zu geraten erkannt und getötet zu werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nharun ()

    • "Vanna"

      Sie ist Künstlerin und, offen gesagt, sie versteht sich auf ihr Handwerk in jeder Hinsicht. Sie komponiert Filmmusik, sie führt Regie, sie schreibt das Drehbuch, sie macht die Farbkorrektur und überall finden sich jeweils mehrere Bedeutungsebenen. Sie ist eine gute Schauspielerin und sie versteht sich auf die Auswahl schauspielerisch fähiger Filmpartner. Ihre Filme macht sie mit kleinem Geld, aber stets spielen sie immense Vielfache dessen ein, und "Vanna" wurde dadurch relativ reich. Ihren bürgerlichen Namen hält sie aus ihren Filmen allerdings immer heraus, und ihre Filmpartner halten es ebenso.
      Während die Filmmusik von sehr vielen Leuten als musikalisch außerordentlich gelobt wird, weiß nur eine recht kleine Filmkennergemeinde die Filme künstlerisch zu schätzen. Die Mehrheit der Zuseher denkt eben beim Zusehen mit anderen Körperteilen als dem Gehirn, denn "Vanna" macht Pornos. Künstlerisch in jeder Hinsicht wertvoll, aber eben Pornos.
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    • Valador Sarkeral

      Etwas zu knapp, aber besser als nichts. ¯\_(ツ)_/¯


      ~~~

      »Als eine der größten und schillerndsten Persönlichkeiten im Westen Ladoriens gilt bis heute der Ritter Valador Sarkeral, mein Stammvater. Schon zu Lebzeiten war er eine Legende geworden: Er stammte aus einfachsten Verhältnissen. Als er ein junger Mann war, kam der Krieg gegen die Erdeiner, der zwar von unserem damaligen König Korodulin ruhmreich gewonnen werden konnte, doch nicht wenige Tote forderte – so auch die Familie Valadors. Gegen Ende des Krieges schloss er sich also dem Heer an und kam durch verschiedene Heldentaten zu höchsten Ehren, bis der König ihn gar in den Ritterstand erhob und belehnte. Doch der Ehrgeiz Valadors kannte keine Grenzen und nichts begehrte er mehr, als seinem König zu gefallen, und sich in dessen Glanze zu sonnen. Die Nähe des Königs war es, die er begehrte und so ließ er keine Gelegenheit aus, sie zu suchen. Doch war er nur ein einfacher Ritter, niemand, der für gewöhnlich an der rechten Seite des Königs hätte sitzen dürfen. Sein Wunsch, dies irgendwann einmal zu erreichen, führte zum Tod meines Stammvaters, als er an einem großen Turnier teilnahm, dessen Sieger neben anderen Reichtümern ein prächtiges Schwert aus der Hand des Königs erhalten sollte. Turniere aber sind nicht ungefährlich und so verirrte sich eine Lanze und durchstieß die Sehschlitze seines Helmes. Drei Tage quälte er sich, bevor er starb und ihm, als Zweitplatzierten des Turniers, ein ehrenvolles Begräbnis zu Teil wurde. Ich weiß nicht, was ich fühlen soll, wenn ich schreibe, dass der Tod Valadors, der für den Aufstieg meiner Familie gesorgt hatte, das Beste war, was passieren konnte.

      Neben mir habe ich das Tagebuch meines Stammvaters liegen, welches ich hinter einem losen Stein in meinem Schlafgemach fand. Valador hatte immer die Nähe des Königs so sehnlich gewünscht und zu gerne hätte er das Turnier gewonnen, um die Klinge von ihm zu erhalten – und sie vor aller Augen in das Herz Korodulins zu stoßen. Denn tatsächlich war mein Ahn kein Ladorier, sondern ein Erdeiner, der sein ganzes Leben der Rache für die Unterwerfung seines Volkes gewidmet hatte. Es ist eine Dummheit von mir, das Tagebuch nicht zu verbrennen und ebenso dumm ist es, diese Worte aufzuschreiben, wenn sie jemals gefunden werden sollten. Doch will ich, dass meine Nachkommen ihre Herkunft kennen.«
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    • (ARGH! Wo soll ich anfangen? Daß die typischen Fantasy Klischees alles nur Mißverständnisse sind (und damit so ziemlich jede Persönlichkeit mißstanden wird) ist doch der Grundkern meiner gesamten Welt... :lol: )

      Nachtigall schrieb:


      Meine liebste Marlienn,

      Du kennst das Prozedere: Wenn du diesen Brief liest, dann dürfte ich wohl nicht mehr am Leben sein. In diesem Falle hoffe ich natürlich, daß ich wenigstens mit einem dicken, Fetten Knall abgetreten bin. Paß gut auf "meine" Stadt auf - oder zumindest das, was ich davon übrig gelassen habe.

      Ich werde hier nicht darauf eingehen, was du nun alles erbst. Dir liegt an dem schnöden Mammon wohl ebenso wenig wie mir, und Frido wird dir sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen (laß dich von ihm aber nicht übers Ohr legen - er WIRD es versuchen).

      Stattdessen will ich dir hier eine Geschichte erzählen, deren wahren Ablauf nur noch wenige kennen. Wir haben einst geschworen, darüber zu schweigen, aber ich weiß, daß Hope - die erste Hope, die mit ihren Taten damals den Grundstein für unseren Orden gelegt hat - mir in diesem Fall verzeihen würde.

      Jeder kennt den offiziellen Ablauf der Geschehnisse damals, als unser geliebter König die heilige Klinge in den Leib der Vernichterin der Welten stieß und damit Bhrin Maethairh von einem der größten aller Schrecken erlöste, so wie es die Prophezeiung einst vorhergesagt hat ... bla ... bla ... bla.

      Ich habe nie viel von Prophezeiungen gehalten, und diese hier hat nur eines wieder bestätigt: Daß sie allesamt grober Schwachsinn sind, niemand jenseits der Götter kann die Zukunft vorhersehen. Aber man kann mit großkotzigen Worten die Zukunft VERÄNDERN, und mit einem an den Haaren herbeigezogenen Märchen viel Leid über die Bewohner Bhrins bringen.

      Oder, wie in diesem Fall geschehen, eine irre Sekte dazu bringen, über Jahrhunderte hinweg ein Lebewesen zu "züchten", das der Beschreibung der Vernichterin der Welten entspricht, das arme Kind in eine dunkle Höhle zu sperren und mit Grausamkeiten, über die ich noch nicht mal nachdenken will, auf seine Rolle als prophezeiter Schrecken vorzubereiten.

      Die Götter allein wissen wohl, wie aus einem solchen Kind eine Frau heranwachsen konnte, die mit so viel Weisheit und Güte erfüllt ist wie es die "Vernichterin" war. Lanyalirineai, wie die Waldelfen sie nannten, war nie eine Vernichterin, war nie darum bemüht, das Antlitz der Grünen Mutter mit Asche zu bedecken.

      Lanyalirineai. Die erste Hope. Unser aller Hoffnung.

      Du weißt, wie der ewig währende Krieg zwischen West und Ost beendet wurde. Der Frieden, der in jenem Zeltlager an der umkämpften Grenze geschlossen wurde, sollte eine geeinte Streitmacht für den Kampf gegen die Vernichterin der Welten erschaffen.

      Nur dafür hat Hope ihre Rolle weiter gespielt, hat Angst und Schrecken mit ihrer scheinbar grenzenlosen Macht unter den Völkern verbreitet. Wir brauchten einen gemeinsamen Feind, um unsere Differenzen zu beseitigen, und Hope zögerte nicht einen Moment lang, uns eben diesen Feind zu liefern.

      Wie könnte ich dir je all die Wunder beschreiben, die ich in den Jahren unter ihrer Führung erleben durfte? Wie dir jemals begreiflich machen, wie sehr sie mich - uns alle - in dieser Zeit verändert, das Beste aus jedem Einzelnen geholt hat. Vergiß die ausführlichen Beschreibungen ihrer Greueltaten, ich schwöre beim Wohle unserer Stadt, daß sie nie auch nur einem Lebewesen ein Haar gekrümmt hat.

      Aber manchmal ist die Wahrheit nicht der richtige Weg, und ich respektiere ihren Willen, daß sie in den Geschichten weiterhin das große Böse, das unheilbringende Übel bleibt, denn würden die wahren Geschehnisse jener Zeit ans Licht kommen, würden die Führer der Völker ihr Gesicht und diese Welt ihren fragilen Frieden verlieren.

      Wir wußten alle bescheid, Marlienn. Ein jeder von uns hatte Lanyalirineai kennengelernt, wie sie wirklich war. Dem König der Orks stand sie bei, seine Liebste für sich zu gewinnen. Den Anführer der Zwerge bewahrte sie vor eine peinlichen Enthüllung. Den König der Stadtelfen ...

      Nein, ich will Theodolf nicht um das Vergnügen bringen, dir jede noch so peinliche Einzelheit zu erzählen. Bring ihm diesen Brief, und er wird wissen, daß er unser Geheimnis nicht mit ins Grab nehmen muß. Wie auch ich zählt er zu den Glücklichen, welche Hope auf ihrem so wundersamen Pfad der Selbstzerstörung begleiten durfte.

      Nun aber bist du die neue Hoffnung, so wie ich es bisher war, so wie Lanyalirineai vor mir war. Vielleicht kannst du mir eines Tages sogar verzeihen, daß ich dir diese Bürde nun auflaste - bis dahin jedenfalls garantiere ich dir, daß du diesen Tag verfluchen wirst.

      Suche den König von Gaetlewyn auf, mein Kind, und sei ihm nicht böse für das, was er mit unserer Vorgängerin tat - ich werde nie die ehrlichen Tränen vergessen, die er für sie vergossen hat, als sie seine Hand lenkte. Er mag das Schwert in Händen gehalten haben, als es ihre Brust durchstieß, aber sie war es selbst, die es führte.

      Glück und günstige Gelegenheiten,
      Nachtigall
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • Der wunderliche Wusa

      Wusa war ein Mann, der der Akademie der abstrusen Wissenschaften große Rätsel aufgab. Er stand eines Tages in Begleitung eines jungen Mannes vor den Türen der Akademie. Seine Begleitung schilderte, dass Wusa ein Patient des Marblonder Hospitals war, der dort aufgrund anhaltender geistiger Störungen und Erkrankungen untergebracht war. Über seine Familie war nichts weiter bekannt, seine Krankheiten nicht heilbar. Zur Akademie hatte man ihn gebracht, weil Wusa wenige Wochen zuvor zu sprechen begonnen hatte. Das allein war schon seltsam, war er seit jeher stumm gewesen. Wirklich abstrus war aber, dass er in keiner bekannten Sprache vor sich hin plapperte. Er schien andere Menschen rudimentär zu verstehen, etwa wie ein Kleinkind. Auf die Frage, wer er sei, antwortete er stets gleich: Er schlug sich mit einer Hand flach auf die Brust und sagte "Wusa". Dies wiederholte er immer wieder, mal schreiend, mal flüsternd. Ansonsten gab er unverständliches Gebrabbel von sich.

      Die Akademie nahm Wusa auf, untersuchte ihn medizinisch, magisch, religiös, spirituell. Eine Heilung konnte man so nicht finden. Also begann man, sein Gebrabbel zu dokumentieren. Als Wusa begriff, dass man ihm zuhörte und sich dafür interessierte, änderte sich sein Sprechverhalten. Er begann jetzt richtig zu erzählen, nutzte Mimik und Gestik, er wurde regelrecht zu einem Schauspieler. Er machte sogar Pausen und wiederholte Stellen, wenn der mitschreibende Forscher nicht mitkam. Ein vielköpfiges Team von Sprachforschern brütete über den Dokumenten.

      Es kam zu mehreren Ergebnissen:
      1) Es handelte sich tatsächlich um eine Sprache.
      2) Es war keine der Akademie bekannte Sprache.
      3) Die Sprache war hinreichend komplex, besaß Grammatik und Satzbau.
      4) Wusa wiederholte sich nicht, brabbelte nicht vor sich hin. Er hatte tatsächlich etwas zu sagen.

      Fortan wurde weiter alles aufgeschrieben, was Wusa zu sagen hatte und man mühte sich darum, es zu übersetzen. Es wurde auch versucht, Musa das Magalesische oder Serghalesische, das Nazcenische oder eine andere verbreitete Sprache zu lehren, jedoch völlig ohne Erfolg. Der Versuch, ein Lexikon aufzubauen, kam nicht über Begriffe für einfache Gegenstände in Haushalt und Umgebung hinaus. Abstraktiva, Verben, Adjektive und Partikel blieben unergründet. Hierfür versuchte man sich an den Skripten seiner Erzählung.

      Etwa viereinhalb Jahre nach seinem Auftauchen verstummte Wusa plötzlich von einem Tag auf den anderen. Wollte man ihn zum Sprechen anregen, machte er eine entschiedene Geste, setzte einen strengen Blick auf und sagte: "Wusa las ib."
      Zehn Jahre nach seinem Verstummen starb Wusa in hohem Alter an den Folgen eines Schlaganfalls. Den Übersetzern ist es bis heute nicht gelungen, seine Sprache zu entschlüsseln, sie versuchen es jedoch weiterhin und gelegentlich gibt es kleine Fortschritte.

      Unter den Studierenden der Akademie geht seither das geflügelte Wort um, jemand spreche Wusel, wenn er sich unverständlich ausdrücke.
      Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden. - Mark Twain
    • @Teja: Toller Mythos. Pest ist gefährlich.

      @Jundurg: Wasser, Schnittlauch, Essig - grundlegende Lebensbedürfnisse, sehr verständlich. Zum schiessen, der namenlose Ich-Erzähler, wie immer. *schnipp*

      @Nharun: Ist da versteckt eine Begründung fürs Rotkehlchen drin? Schick!

      @Elatan: Ui, na das ist aber mal ein Familiengeheimnis. Sollte besser geheim bleiben.

      @PBard: Nette Idee, den gemeinsamen Feind zu spielen.

      @Eld: Wie schade ... weisst du, was Wusa erzählt hat?
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    • @Teja: Eine tragische Geschichte! :(

      @Jundurg: Dazu kann ich nur sagen: Ϡόѱӻ םѱئ!

      @Nharun: Na das kam mir doch gleich bekannt vor! ;D Gefällt mir aber sehr gut. :)

      @Veria: Wird bei ihr endlich mal geklärt, warum hier eigentlich Stroh liegt?

      @PBard: Ein schöner Beitrag; ich mag solche Briefe und Inworld-Texte. :)

      @Eld: Und niemand hat eine Ahnung, woher der Herr Wusa stammt?
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • @Teja :) Ein schönes Beispiel für eine märchenhafte Auskleidung historischer Ereignisse! :thumbup:
      @Jundurg Wolltest du Cthulhu mit deinem Post beschwören !? ??? Eine skurrile Krankheit, eine skurrile Geschichte, aber trotzdem sehr interessant :thumbup:
      @Veria :thumbup: Hmm, ja, dass Vanna missverstanden wird, kann ich nachvollziehen; Sieht sie das als Makel an, oder bestärkt es sie noch in ihrem Tun (im Sinne von: Nur so kann ich die Gesellschaft verändern?)
      @Elatan :thumbup: Adelsfamilien mit dunklen Geheimnissen, immer eine gute Geschichte :)
      @PBard Spannend :thumbup: Wo kann man mehr über diese Ereignisse
      @Eld Eine geheimnisvolle Sprache? Sehr interessant, ich will mehr wissen :thumbup:
    • Erstmal die Lobsbeeren:

      @Jundurg Sehr nett zu lesen!
      @Nharun Achso ist das mit den Rotkehlchen! Sehr spannend und schön geschrieben, nur warum Tiere sicherer sein sollen, als Menschen verstehe ich nicht so ganz
      @Veria Erinnert mich an Caligula… Diesen einen Film da.
      @Elatan Das sollte wohl wirklich besser geheim bleiben!
      @PBard Boah, wie fies. Das arme Mädchen.
      @Eld Im ersten Moment dachte ich, seine ganze Sprache besteht aus „Wusa! Wusa wusa wusa, wusa WUSA wusawusa.“

      ~~~

      @Veria Es waren die Pocken, nicht die Pest, die sie darnieder warfen! Trotzdem Danke für die Lobse.
      Braiiiins.
    • Teja schrieb:

      nur warum Tiere sicherer sein sollen, als Menschen verstehe ich nicht so ganz
      Da steckt auch keine besondere Logik hinter. Es ist einfach der Versuch antiker Arbaren zu erklären, warum ihre Götter eine Tiergestalt besitzen und nicht wie bei den südlichen Nachbarn menschlich aussehen.
    • Nharun schrieb:

      Teja schrieb:

      nur warum Tiere sicherer sein sollen, als Menschen verstehe ich nicht so ganz
      Da steckt auch keine besondere Logik hinter. Es ist einfach der Versuch antiker Arbaren zu erklären, warum ihre Götter eine Tiergestalt besitzen und nicht wie bei den südlichen Nachbarn menschlich aussehen.
      Stimmt, das ergibt Sinn! Gibts bei denen dann Speisevorschriften, was diese Tiere angeht?
      Braiiiins.
    • @Teja: Huch ja, stimmt, Pocken. Naja, in dem Setting gleichermassen schlecht behandelbar.


      @Elatan: Bei ihr liegt kein Stroh. Bei ihr ist immer alles künstlerisch wertvoll, da gehört Stroh nicht dazu. Handwerker mit Masken übrigens auch nicht.

      @Nharun: Ich glaube nicht, dass es ihr wirklich viel ausmacht. Sie kriegt ja ihre künstlerischen Filmkritiken auch - und ganz ehrlich, die wenigsten künstlerischen Filme werden von so vielen Leuten gesehen wie ihre, von daher kann es gut sein, dass sie mit ihrer Kunst auch in künstlerischer Hinsicht gesamt mehr Eindruck macht als so mancher Künstler, der keinen Sex in seinem Film hat, weil sie einfach mehr Reichweite hat.
      Don't diagnose and drive.

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    • Teja schrieb:

      Speisevorschriften
      Bislang sind mir keine bekannt. Es würde zwar passen, aber es gibt auch Rituale bei denen man einen Bären (das heilige Tier des Gottes Ertius) töten muss ... Und wenn sie das durchziehen wollten, müssten sie reine Vegetarier sein, das können sie sich in der Antike und bis weit in die Klassik nicht leisten, dazu ist die Landwirtschaft nicht ausgeprägt genug; aber vielleicht gibt es später Sekten, die so einen vegetarischen Lebensstil fordern *grübel*
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