EDO-Welten (von den Völkerstammbäumen abgetrennt)

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    • EDO-Welten (von den Völkerstammbäumen abgetrennt)

      Admin-Edit: Hier wurde ein bisschen heiss gekocht. Bitte diskutiert freundlich und sachlich und versteckt keine Rechen im hohen Gras, und solltet ihr mal einen finden, eskaliert nicht gleich. Verbandszeug ist vorhanden, für alle Fälle. Danke.
      Veria



      Wißt ihr, was ich unglaublich unoriginell, langweilig und stinkfaul finde?

      Leute, die alle paar Tage drüber maulen müssen, wie unglaublich unoriginell, langweilig und stinkfaul andere Bastler sind, weil sie Elfen, Zwerge und Orks auf ihrer Welt benutzen.

      Habt ihr echt nichts Besseres zu tun, als euch ständig darüber zu profilieren, wie viel kreativer ihr doch seid?

      Ich hab ehrlich gesagt langsam echt keinen Bock mehr drauf, mich in jedem Pups-Thread wegen dem Scheiß zu rechtfertigen. Wie wär's mal mit leben und leben lassen, statt ständig nur auf uns fürchterlich unoriginellen, langweiligen und stinkfaulen EDO-Kackpratzen herumzuhacken?

      Wenn mein Stammbaum euch nicht gefällt, weil er fürchterlich unkreativ ist und wissenschaftlich total nicht in eure Vorstellung paßt, und sowieso viel zu genetisch ist, könnt ihr mich gerne auf ignore stellen.

      Warum verschwende ich überhaupt noch meine Zeit hier im Forum? Dieser Elitarismus kotzt mich einfach nur noch an.
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • *wirr* Hier hat doch keiner rumgehackt ...
      Allein durch die Existenz anderer (auch nicht-EDO-)Welten musst du dich doch nicht angekotzt fühlen.
      Don't diagnose and drive.

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    • @PBard: was ist denn los? Hier hat dich keiner angegriffen. Im Gegenteil finde ich diesen Ansatz interessanter, als 5 menschenähnliche Völker sich nebeneinander parallele ohne zusammenhang entwickeln zu lassen.
      Ich habe auch nachgeguckt, ich habe nix gesehen, was gegen deinen stammbaum gerichet war.
      P.s. ich schreibe nicht viel, lese aber ganz gerne mal solche threads... und vieles kann einfaxh auch weniger aggressiv geklärt werden
      P.s. was ist EDO

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Fick doch "weniger aggressiv" - mir steht es einfach nur noch bis HIER hin, daß jeder Thread irgendwann zwangsläufig in "EDO ist scheiße" mündet.

      EDO = Elves, Dwarves, Orcs - also Welten von uns fürchterlich unkreativen Leuten, die Elfen, Zwerge und Orks benutzen.

      Und ja, ich fühle mich sehr wohl angesprochen, wenn jemand MAL WIEDER seinen hochintelektuellen "EDO ist scheiße"-Mist rausrotzen muß, weil... ja, meine Welt ist EDO, und ich hab KEINERLEI Gewissensbisse deswegen.
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      - Les Friction, Dark Matter
    • PS: Warum ich stinkig bin? Weil dieser Scheiß alle paar Wochen wieder von Neuem aufgewärmt wird und jedesmal wieder jemand damit angeben muß, wie viel kreativer doch seine [füge hier aus diversen Tieren zusammengesetzte Super-Kreativ-Schöpfung ein] sind, und wie langweilig im Gegensatz die trögen EDO-Welten.

      Benutz doch mal die Suchfunktion. Der Scheiß, den man sich als EDO-Bastler immer und immer und IMMER WIEDER anhören darf geht echt auf keine Kuhhaut mehr.
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      - Les Friction, Dark Matter
    • Und ja, ich seh das schon als ziemlich derbe Kritik an meinem Stammbaum, wenn unbedingt mehrmals darauf hingewiesen werden muß, daß so ein nach Arten und Rassen aufgeteilter Stammbaum keinen Sinn macht, weil das bei "realen" Menschen ja auch ganz anders gelaufen ist.

      Schön für euch, meine Welt besteht aber nicht aus realen Menschen.

      In meiner Welt gibt es mehr als nur eine kulturschaffende Art, die sich wieder in teils deutlich voneinander unterscheidbare Rassen verzweigt. Es gibt regionale Gruppierungen (teils mit anderen Sprachen, teils sind diese aber inzwischen einfach zusammengewachsen), aber bei konkurrierenden "Rassen" sieht man sich eben erstmal dem Volk der Menschen/Elfen/Goblins/Zwerge zugeordnet, und erst in zweiter Linie einem Kulturkreis innerhalb der eigenen Rasse.

      Wenn das für Welt XY nicht zutrifft, schön. Dann macht man es bei Welt XY eben anders. Aber bei MIR läuft das eben so, und da kann jetzt noch 5mal gepostet werden, daß so ein Völkerstammbaum keine genetischen Unterschiede zu enthalten hat.
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      - Les Friction, Dark Matter
    • also bitte... reis dich zusammen. Du bist doch kein kleinkind. Hier hat keiner gesagt, deine welt sei langweilig oder sonstwas. Was du aber machst, ist dass was du anderen vorwirfst. Das andere nicht sagen dürfen, wenn ihnen was in ihrem bastelprozess stört. Das impliziert aber nicht unbedingt eine Ablehnung deines bastelprozesses.

      Davon abgesehen: ich habe schon geniale fabtasy gelesen nit elben und zwergeb und ich habe schon sehr plumpe fabtasy gelesen. Den zauber, den eine welt ausmacht, hat dann nicht immer was mit elfen und zwergen zu tun, sondern mit dem was es besonders macht.

      Undjetzt nochmal: bitte weniger aggressiv und weniger vulgär. Das ist schrecklich zu lesen.

      ​​
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      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • @PBard
      Und jetzt trinken wir mal ruhig eine Tasse Tee und essen einen Keks. Deine Reaktion ist wirklich nicht mehr angemessen, bitte nimm dich etwas zurück.
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    • Ich finde, EDO-Fantasy hat eine ganz große Stärke, die oft übersehen wird: Die Klischees müssen nicht vom Bastler, von der Bastlerin erst aufgebaut werden, sondern können bereits auf einem höheren Level verarbeitet werden.

      Das finde ich bei Order of the Stick, das finde ich bei Tales of MU - beides Welten, die sogar explizit auf D&D basieren. In ToMU gibt es eine Szene, in der Goblin-Student*innen an einer gemischten Universität sich darüber unterhalten, dass sie nachts nicht vor die Tür gehen könnten, weil irgendwelche menschlichen Mitstudenten sie mit Monstern aus der Umgebung verwechseln und abschießen könnten. Gerade in Bezug auf Rassismus in den USA finde ich das brandaktuell - und eine Welt, in der die Spezies erst frisch neu gebastelt wären, gäbe es meines Erachtens dieses Potential, mit den Erwartungen der Leser*innen auf diese Weise zu spielen.

      Also ja, ich kann verstehen, dass das Gebashe auf EDO-Welten nervt, und ich finde es auch absolut nicht gerechtfertigt. Den Punkt, dass Völker und Spezies gerne verwechselt werden, finde ich aber auch wichtig... und da muss ich mich selber kritisieren, weil ich auch sehr dazu neige, meine Orks als kulturell absolut homogen zu sehen, was eigentlich Quatsch ist, wenn sie sich auf mehrere Kontinente verteilen.

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Lesen wir unterschiedliche Threads?

      Yagomar schrieb:

      EDO ist für mich einfach... wenn man hunderttausende Möglichkeiten hat und sich entscheidet, sie alle zum Fenster rauszuwerfen.
      Wo steht da was von jemandes Bastelstil? Da steht etwas davon, wenn "man" EDO bastelt.

      Yagomar schrieb:

      Spezies haben für mich mit Völkern nix zu tun. Wir Menschen sind auch nicht "ein Volk" und waren es nie. Tut mir von daher leid, wenn ich den Threadtitel missverstanden haben sollte.^^
      Auch da steht nichts davon, daß das für Welt XY nicht zutrifft. Es ist eine generelle Feststellung, daß Völker nichts mit Arten zu tun haben.

      (Und nochmal: Ist ja schön, daß das auf der Erde so ist. Auf anderen Welten, auf denen es mehr als eine kulturschaffende Spezies gibt, muß das eben nicht so sein.)


      Nebenbei, ich habe mehr als nur eine Tasse Tee getrunken. Aber was soll das nun wieder? Ich muß auch nicht in jedem Thread zum Besten geben, was ich von humanoiden Aliens halte. Sieht hier jemand mich ständig posten, wie unwahrscheinlich es ist, daß sich auf einem anderen Planeten auf zwei Beinen laufende Kohlestoff-Wesenheiten mit zwei Armen, zwei Augen und einem Mund gebildet haben?

      Warum muß ich mir dann ständig anhören, daß EDO ein "zum Fenster Rauswerfen von Möglichkeiten" ist, oder daß EDO unkreativ ist, oder daß EDO ein "Einstieg" ist für Leute, die sich noch nicht über eine "ordentliche Eigenkreation" drüber trauen? Alles in der kurzen Zeit, in der ich hier wieder aktiv bin.

      (Meine erste Welt bestand übrigens aus lauter Eigenkreationen - und nicht eine davon war toll ausgearbeitet oder übermäßig kreativ. Diese unselige Annahme, EDO-->Super-Duper-Eigenkreation wäre eine natürliche Evolution ist an den Haaren herbeigezogen und ein reines Selbstbeweihräuchern, wie viel besser man doch jetzt ist im Vergleich zu den n00bs, die EDO-Welten basteln.)
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    • Yagomar schrieb:

      für mich

      Das ist wohl eher die eigene Bastelherangehensweise als eine allgemeine Aussage. Bitte, PBard, interpretier in solche Sätze nicht ganz so viel hinein. Die Leute meinen es nicht böse.
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    • Jundurg schrieb:

      Ich finde, EDO-Fantasy hat eine ganz große Stärke, die oft übersehen wird: Die Klischees müssen nicht vom Bastler, von der Bastlerin erst aufgebaut werden, sondern können bereits auf einem höheren Level verarbeitet werden.
      *zuckt die Achseln*

      Wie gesagt, das ist ja genau das, worauf meine Welt aufbaut.

      Grundgedanke:

      • Alle Geschichten und Vorurteile, die es in typischen Fantasy-Welten gibt, existieren auch hier
      • (Fast) alle Geschichten und Vorurteile sind ganz großer Bockmist
      • Der spannende Part ist für mich dann herauszufinden, wie die Vorurteile entstanden sind


      Wie eben zB bei den Elfen - man erzählt sich dieselben Dinge über die Bhrin-Elfen, wie man sie allgemein kennt. In Wirklichkeit sind sie nur Nachfahren von drei Menschen-Frauen, die den ganzen patriarchistischen Schwachsinn satt hatten und sich selbst nach dem Vorbild von (nie real existent gewesenen) Sagengestalten zu einem neuen Volk formiert haben.

      Jundurg schrieb:

      Also ja, ich kann verstehen, dass das Gebashe auf EDO-Welten nervt, und ich finde es auch absolut nicht gerechtfertigt. Den Punkt, dass Völker und Spezies gerne verwechselt werden, finde ich aber auch wichtig... und da muss ich mich selber kritisieren, weil ich auch sehr dazu neige, meine Orks als kulturell absolut homogen zu sehen, was eigentlich Quatsch ist, wenn sie sich auf mehrere Kontinente verteilen.
      Völker und Spezies zu verwechseln ist so eine Sache. Es gibt meines Wissens nach keine allgemeingültige Definition, welche Größenordnung unter "Volk" zählt, und was genau als "gemeinsame Kultur" angesehen wird. Sind die Europäer ein Volk? Sind es stattdessen die Österreicher? Sind es in einem SciFi Szenario die Menschen an sich? "Volk" ist IMHO erstmal eine Identitätssache.

      Zumindest auf Bhrin halte ich es für sehr, sehr unwahrscheinlich, daß sich die "Goblinoiden" als ein Volk sehen. Auch Orks werden ihre Sub-Rasse der Oger ganz sicher nicht zu ihrem Volk zählen.

      Aber da die unterschiedlichen Orkkulturen lose unter ihrem König vereint sind, und sie in den östlichen Völkern einen gemeinsamen Feind haben, sehen sich die meisten davon wohl ganz eindeutig als "Volk der Orks", trotz diverser regionaler Unterschiede.

      Ich kann natürlich jetzt noch die Entwicklung der einzelnen Völker innerhalb der Völker :P niederschreiben, aber der Stammbaum ist doch jetzt schon unglaublich unübersichtlich. Da arbeite ich lieber irgendwann an Unter-Stammbäumen für zB jede Rasse.

      Da wäre dann zB die Entwicklung der einzelnen Menschenvölker drinnen, angefangen bei den alten Urstämmen, über die Zwangsvereinigung ins Zentrale Großreich, der Zerfall in die Splitterreiche, das Zusammenwachsen zu den heutigen drei Königreichen des Nordens und dann die Abspaltungen der diversen Stadtstaaten und die vielen Splittergruppen, die auf den Gebieten anderer (nichtmenschlicher) Völker leben.

      Aber wie gesagt, ich finde, das hätte jetzt den Rahmen gesprengt, und nur weil die nach äußeren Merkmalen getrennten Völker noch innerhalb ihrer Rasse eigene Völker bilden, heißt das nicht, daß die Übergruppierung als "Volk" (meine menschlichen Gelehrten reden zur Unterscheidung meist von den "Nationen") falsch ist.
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    • Jundurg schrieb:

      Gerade in Bezug auf Rassismus in den USA finde ich das brandaktuell - und eine Welt, in der die Spezies erst frisch neu gebastelt wären, gäbe es meines Erachtens dieses Potential, mit den Erwartungen der Leser*innen auf diese Weise zu spielen.
      Fast vergessen: so gern ich selbst eben mit "Erwartungen spiele" - ich seh das garnicht als den größten Vorteil.

      Auch wenn man die Erwartungen voll und ganz erfüllt, können diese überaus hilfreich sein. Ich zitiere mich mal selbst aus dem letzten Thread, bei dem EDO=einfallslos (mal wieder) aufgetaucht ist.

      PBard schrieb:

      Ich find's schade, wie schnell bei dem Thema immer von "Unkreativität" und "Daseinsberechtigung" gesprochen wird.

      Das hat, auch wenn es vielleicht nicht so gemeint ist, immer ein wenig diesen Beigeschmack von Elitarismus. Für mich hat erst einmal ALLES eine Daseinsberechtigung, das einem Weltenbastler gefällt - denn ganz ohne Grund wird er es nicht in seine Welt einbauen. Ob das Endergebnis dann einzelnen Leuten gefällt, ist natürlich eine andere Sache - wobei ich da mit Verallgemeinerungen vorsichtig wäre. Wenn man sich die Fanfiction-Szene ansieht, dann finden viele Leute offenbar Freude daran, Geschichten in einem sehr vertrauten Rahmen zu lesen, bei denen unter Umständen nicht einmal die Charaktere eine Eigenkreation sind.


      Nicht jeder sucht in einer Hintergrundwelt das große AHA!-Erlebnis, viele scheue davor sogar eher zurück.

      (Ich muß zugeben, vielleicht werde ich auch einfach nur alt - aber auch bei mir hinterlassen komplett vom Standard abweichende Welten mit total super-duper-neu-kreativ-nie-dagewesenen Rassen inzwischen einen eher faden Beigeschmack. Da müssen dann entweder die Hintergrundgeschichte an sich oder die darin lebenden Charaktere schon sehr interessant sein, daß ich mir den Aufwand antue, mich in etwas komplett-total-revolutionär Neues einzuarbeiten. Trotzdem haben NATÜRLICH auch die Welten eine Daseinsberechtigung, die mich mit all ihrer Andersartigkeit einfach nicht mehr fesseln können.
      (Hervorhebung themenbedingt hinzugefügt ;) )
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    • PBard schrieb:

      Wißt ihr, was ich unglaublich unoriginell, langweilig und stinkfaul finde?

      PBard schrieb:

      "EDO ist scheiße"

      PBard schrieb:

      fürchterlich unkreativ

      PBard schrieb:

      wenn unbedingt mehrmals darauf hingewiesen werden muß, daß so ein nach Arten und Rassen aufgeteilter Stammbaum keinen Sinn macht, weil das bei "realen" Menschen ja auch ganz anders gelaufen ist.

      Bitte verzeih mir. Ich wusste nicht, wie oft du dich damit herumschlagen musst. Ich habe die obigen Zitate herausgepickt, damit du sie mit dem vergleichen kannst, was ich schrieb:
      Ich habe keines dieser Worte in den Mund genommen.

      Für mich hat es keinen Reiz, diese klassischen Sachen zu übernehmen. Das heißt aber nicht, dass ich sie "scheiße, unorginlell, langweilig, stinkfaul, sinnlos" fände. Du hast es mit einem Menschen zu tun, der den Herrn der Ringe mit großer Begeisterung zweimal gelesen hat - und, nebenbei, kein Tolkien-Puritaner ist. Ich mag ALLES, wenn es eine Seele erkennen lässt. Die Art und Weise, wie sich einer Welt eine Seele einhauchen lässt, kann dabei alles mögliche sein. Egal, was es ist - ich werde es allermindestens respektieren, wenn nicht sogar bewundern.

      Alles, was ich sagen wollte, ist, dass EDO mich der Möglichkeiten beraubt, mit denen ich persönlich zu arbeiten vorziehe. Das hätte ich aber auch wirklich geschickter ausdrücken können.
      Tut mir nochmals leid.


      Vyserhad schrieb:

      Den zauber, den eine welt ausmacht, hat dann nicht immer was mit elfen und zwergen zu tun, sondern mit dem was es besonders macht.
      +

      PBard schrieb:

      "Volk" ist IMHO erstmal eine Identitätssache.
      Ja, aber das ist der Punkt - es ist eine Identitätssache, wohingegen biologische Gleichheit mit Identität rein gar nichts zu tun hat. Und darin wirst du mich, was die Realität angeht, auch nicht umstimmen können. Was deine Welt wiederum betrifft, musst du mich nicht umstimmen, weil es schließlich deine Welt ist und ich nicht einmal auf die Idee kommen würde, dir da reinreden zu wollen (außer du wärst nicht zufrieden und würdest mich darum bitten)
    • Ich halte von diesem EDO-Bashing auch nicht viel. Mag sein, dass das abgedroschen ist, aber man kann dem, denke ich, immer noch originelle Facetten abgewinnen (ich denke, dass ich das mit dem Elbenpfad schon einigermaßen hinbekommen habe). Natürlich ist nicht jeder EDO-Weltenbastler ein neuer Tolkien, aber das sind die meisten derjenigen, die Nicht-EDO-Welten bauen, auch nicht!

      Ich kann verstehen, dass jemand keine EDO-Welten mag, aber muss er das bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit kundtun? Ich sehe hier im WB-Forum so viele Welten, die aus meiner Sicht nicht so dolle sind, aber beschwere ich mich darüber? Nein, ich sage einfach gar nichts dazu, und konzentriere mich auf positive, konstruktive Kritik jener Welten, die mich interessieren.

      Um es mal an einem anderen Beispiel (Musikkritik) zu erläutern: Ich mag keinen Hip-Hop, aber deshalb verreiße ich noch lange keine Hip-Hop-Platten - weil das niemanden interessieren würde. Wenn man sich mal eine Musikzeitschrift anschaut, da werden die meisten Platten von Leuten besprochen, die das jeweilige Genre interessiert und die sich da auskennen, da wird eben kein Techno-Nerd an die Rezi eines Metal-Albums gesetzt - weil solche "Kritiken" eben völlig belanglos wären!
      ... brought to you by the Weeping Elf
    • Yagomar schrieb:

      Bitte verzeih mir. Ich wusste nicht, wie oft du dich damit herumschlagen musst. Ich habe die obigen Zitate herausgepickt, damit du sie mit dem vergleichen kannst, was ich schrieb:
      Ich habe keines dieser Worte in den Mund genommen.
      Nein, das sind nur die Highlights der Aussagen, die hier in den wenigen Monaten herumgeschwirrt sind, die ich hier wieder aktiv bin. Und inzwischen ist der Mist für mich einfach nur noch ein rotes Tuch, denn wie WeepingElf schon schreibt: Wenn mich etwas nicht interessiert, einfach mal die Klappe halten (gut, er hat's schöner ausgedrückt als ich :lol: ).

      Wenn der Eintrag nicht allgemein gemeint war, sondern rein auf deine Vorgehensweise bezogen war - dann tut's mir leid, daß es ausgerechnet dich getroffen hat. Aber das klang schon sehr nach dem üblichen Ansatz zum EDO-Mosern, das hier aus irgendeinem Grund der ewige Dauerbrenner ist.

      Aber da sind wir vermutlich wieder bei Identität - solange ich über die Unkreativität der EDO-Bastler schimpfen kann, gibt es einen gemeinsamen Buhmann, dem gegenüber ich mich überlegen fühlen kann. Dann muß ich nicht die Unzulänglichkeiten meiner eigenen Welt erkennen. %-)

      Yagomar schrieb:



      Ja, aber das ist der Punkt - es ist eine Identitätssache, wohingegen biologische Gleichheit mit Identität rein gar nichts zu tun hat.
      Auf der Erde gibt es keine (oder besser: wenig - denn sonst müßten wir die Hippies aus der Geschichte der Welt streichen) Identifizierung mit dem "Volk der Menschen", weil es nichts gibt, gegen das sich ein solches abgrenzen müßte. Gruppenbildung ist doch immer eine Sache von "wir" im Gegensatz zu "die anderen", und auf der Erde fehlt das dafür nötige "die anderen".

      Aber wenn Identität nichts mit biologischer Gleichheit zu tun hat, warum machen sich dann adoptierte Kinder oft auf "Identitätssuche", indem sie Kontakt mit den leiblichen Eltern/anderen Familienmitgliedern aufnehmen? Diese Kinder verbindet nichts mit diesen Fremden (keine Kultur, keine gemeinsame Erinnerung, manchmal nicht einmal ein ähnlicher Wohnort), die Identifizierung erfolgt allein aufgrund der genetischen Zugehörigkeit.

      Und warum gibt es dann vor allem in den USA diese Diskrepanz zwischen "White Men" und "People of Color", bei der sich auf beiden Seite Leute nur aufgrund ihrer Hautfarbe mit dem einen oder anderen identifizieren? Ich will jetzt keine Rassendiskussion anfangen mit der Behauptung, daß viele davon sich (oder den "Gegner") als eigenes "Volk" betrachten, aber zumindest das Einordnen in eine der beiden Gruppe als Teil der Identitätssuche läßt sich nicht abstreiten. Der ärmliche Tellerwäscher aus NY hat dabei nichts gemein mit dem wohlsituierten Westküsten-Rechtsanwalt, trotzdem können sich beide als "White Men"/"People of Color" miteinander identifizieren - rein aufgrund des genetischen Merkmals der Hautfarbe.

      Biologische Einordnung ist weder eine Voraussetzung, noch ein Garant für eine gemeinsame Identität - aber sie kann dennoch eine Grundlage sein. Wie gesagt, das führt (noch?) nicht zur Identifizierung mit dem "Volk der Menschen" auf der Erde, aber in kleinerem Rahmen gibt es sehr wohl Beispiele für eine auf Genetik basierende Identität.

      Auf Bhrin gibt es halt genügend "die anderen", daß man tatsächlich einen guten Grund dafür hat, sich unter anderem auch in genetische Völker aufzuspalten.

      Das heißt nicht, daß sich nicht der in Cathairath lebende Halbling dem Volk der Gaetlewyn (eines der "Menschen"-Reiche) zugehörig fühlen kann. Oder ein Mensch sich als Bürger der Stadt [Blahsiff - fällt mir grad nicht ein] sieht, die eigentlich eine reine Elfenstadt ist. An der heutigen Grenze zwischen Ost und West gab es sogar mal ein Volk, das zu gleichen Teilen aus Orks und Zwergen bestanden hat. Auf der anderen Seite wird ein Shugh-Karashur-Ork jenseits des Kriegs mit dem Osten keine "Verbindung" zu den Kashkatur-Orks verspüren - also, abgesehen vom gemeinsamen Drang, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. :lol:

      Eben weil die dem Begriff "Volk" zugrunde liegende Identität eine reine Gefühlssache ist, läßt sich halt nichts kategorisch ausschließen oder als unabdingbar festlegen.
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    • Und ich weiß nicht recht, ob ein Thread über EDO-Welten überhaupt so eine gute Idee ist ...

      Allerdings schweift PBard, wie ich finde, grade in ein viel interessanteres Off-Topic ab: Nämlich diese Völkerfrage. Bei mir ist es meist so, dass Rassen/Spezies/Arten sich in Völker aufteilen, es kommt aber auch vor, dass in diesen Völkern wiederum Mitglieder anderer Rassen/Spezies/Arten sind.
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Dazu gibt es auch schon einen Thread, und speziell in diesem Beitrag wurde das alles wunderschön erklärt.
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    • PBard schrieb:

      Fast vergessen: so gern ich selbst eben mit "Erwartungen spiele" - ich seh das garnicht als den größten Vorteil.
      Ja stimmt. Wenn ich es so formuliere "EDO-Welten sind toll wegen X" dann klingt wieder durch, dass wer EDO-Welten bastelt ohne X, es schlecht macht. Mein Vorurteil wird nur eine Ebene weiterverschoben. %-)

      Wisst ihr, die Diskussion über EDO-Welten erinnert mich sehr an Diskussionen über tonale Musik - da wurde auch jahrzehntelang drum herumgestritten. Die einen sagen, nur atonale Musik ist die wahre Musik, alles andere ist regressiv. Die anderen sagen, um 1910 hört die Musikgeschichte auf, danach kommt nur mehr Lärm. Beiden Extremen kann man eine gewisse Borniertheit vorwerfen. Aber eigentlich mag ich diesen Pluralismus. Und ich mag sogar manchmal ein bisschen das Gezeter... wenn ich nicht selber darin verwickelt bin, zugegebenermaßen. ;)

      Ich denke, der Frust, den manche Menschen gegenüber EDO-Fantasy haben/hatten, rührt einfach daher, dass sie marktmäßig relativ große Dominanz hatte oder immer noch hat. (Wobei in den letzten Jahren eher auf Vampirfantasy und/oder Romantasy geschimpft wurde) Das Bedürfnis, aus der Masse auszubrechen, kann ein recht starker Drang sein. Ich persönlich hab das glaub ich hinter mir gelassen - ich hätte eigentlich kein Problem damit, z.B. klassische Elfen und Zwerge auf eine meiner Welten zu packen, wenn sie denn hinpassen würden. Hab aber keine passende Stelle, und eine dritte Hauptwelt anzufangen, wäre dann doch übertrieben.^^

      Den Frust von der anderen Seite - dass ständig auf EDO-Welten gebasht wird - habe ich bewusst noch nicht oder nur sehr schlecht wahrgenommen. Da muss ich wohl auch noch mehr drauf achten. :) Das wäre in der Tat nicht schön, wenn sich Menschen ausgegrenzt fühlen, weil sie vermeintlich einem Mainstream folgen (in Wirklichkeit folgen wir eh alle irgendwelchen Mainstreams... auch das Ausbrechen aus dem Klischee wird zum Klischee nach einer Weile.)

      Ideen sind natürlich nie wertneutral - in den klassischen Orks von Tolkien finde ich durchaus eine gewisse Portion Rassismus drin, und die kann man schon kritisieren. Aber natürlich gibt es noch tausend andere Arten, Orks zu basteln, ohne die "eine ganze Rasse von stupiden, brutalen Schlächtern"-Idee 1:1 umzusetzen. Und mit dem Klischee spiele ich dann halt wieder zu gern. :)

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