[Falranda] Geschichte

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    • [Falranda] Geschichte

      Es gibt vier Götter, alle ungeschlechtlich:
      • Dal, Gott der Regelmäßigkeit
      • Jyß, Gott der Freude
      • Kåf, Gott des Zwecks
      • Ner, Gott der Wahrnehmung
      Die Erschaffung der Welt und aller darauf lebenden… uhm… ich nenne sie mal "Rassen" läuft nun so ab:
      1. Dal erschafft die Weltenmaschine als Geschenk für Jyß.
      2. Jyß freut sich dran und erschafft dann aus Jux die Wurmzwerge (im Grunde langgezogene Fleischsäcke mit kräftigen Armen zum Graben, dicker Lederhaut, Fell für den Tastsinn und das Wegpolieren von Gestein und empfindlichen Ohren), die aus Ermangelung eines bessern Platzes in der Achse platziert werden.
      3. Ner will sich die Maschine angucken, und spendet die Drachen an Jyß. Die Drachen mögen sich gegenseitig nicht, aber alles andere – so breiten sie sich schnell aus und finden Kontakt zu verschiedenen Dingen.
      4. Die Wurmzwerge zerstören die Achse mit ihrer Minenarbeit so weit, dass sie zerbricht. Die Drachen bei der Achse fliehen, tausende Wurmzwerge sterben, ganze Stämme gehen im oberen Teil der Achse verloren (oder aus ihrer Perspektive geht der Kontakt mit den Stämmen in der unteren Achse verloren). Jyß stört sich daran gar nicht – es gibt ja jede Menge Aufregung zu beobachten, also läuft ja alles prima. Ein paar Splitter landen im Wasser neben der Achse und verbleiben dort als Inseln. Ich weiß immer noch nicht, warum sie nicht von der Strömung davongetragen werden.
      5. Nachdem die Lage sich beruhigt hat, erschafft Kåf (nicht Jyß, wie im ersten Post angegeben) die Kobolde, um Jyß was zum Bestaunen zu geben. Für die Kobolde wiederum gestaltet er die natürliche Welt auf der Bruchfläche.
      6. Dal sieht das Muster von der Erschaffung von Lebewesen und imitiert es, indem er die Dokrin erschafft und auf einem der Bruchstücke platziert, zusammen mit der Flora und Fauna, die da eben dazu gehören.
      7. Die Kobolde, Zwerge und Dokrin entwickeln sich auf/um Falranda, die Drachen weit abseits.
      8. Es kommt zu Kontakten zwischen Kobolden und Wurmzwergen, die sich inzwischen daran gemacht haben, die Oberfläche zu erkunden. Die Kobolde halten die Wurmzwerge zuerst für Tiere und jagen sie für ihr Fleisch und das doch ausgesprochen zähe Leder mit dem schön dicken Pelz. Die Wurmzwerge betreiben keine Jagd (sie ernähren sich von Pilzen und Käfern), die Sache ist für sie ausgesprochen traumatisch. Das doch eher schwer verständliche Murmeln, das sie als Sprache verwenden, klingt für die Kobolde auch nicht unbedingt nach etwas, das ein denkendes Wesen von sich gibt.
      9. Die Wurmzwerge stellen ihre Schmieden auf die Herstellung von Waffen und Rüstungen ein. Als sie damit die Kobolde angreifen, erkennen diese die Waffen und Rüstungen (also, den Gebrauch von Werkzeugen) nicht als Zeichen von Intelligenz. Sie sehen die Wurmzwerge und ihr Zeug jetzt eher als besonders wertvolle Jagdtrophäen.
      10. Die Dokrin erfreuen sich einer Art kulturellen Blüte in einer frühen Hochkultur, wo große gemeinschaftliche Rituale eine große Rolle spielen. Deren magische Natur führt irgendwann zur Beschwörung der ersten Elfen.
      11. Die Elfen finden sich auf der Welt gar nicht zurecht und wenden sich scharenweise der Mathematik und den Naturwissenschaften zu. Den Dokrin ist das ganz recht. Irgendwann kommt jemand auf die Idee, dass es abseits der bekannten Landmasse noch weitere Landmassen geben muss – sonst ergibt es gar kein Sinn, wie sich der Ozean verhält.
      12. Eine Expedition aus Elfen macht sich auf den Weg. Die Dokrin haben kein Interesse an solchen Unternehmungen – sie bleiben lieber in der Regelmäßigkeit ihres Alltags.
      13. Zwischen Wurmzwergen und Kobolden tobt ein Krieg. Nun ja, eher ist es so, dass Kobolde und Wurmzwerge sich halt bekämpfen, wo sie sich treffen. Ich denke, das darf man als Krieg zählen. Jyß will die Sache spannender machen, und gibt den Nachkommen der Wurmzwerge nahe der Oberfläche Beine und Augen. Die ersten Zwerge entstehen. Die Kobolde bringen die ziemlich wütenden Zwerge nicht mit den Wurmzwergen in Verbindung und wundern sich, woher die fetten, haarigen Kobolde herkommen und warum sie denn so sauer sind.
      14. Die Elfen landen auf Falranda, was einige Probleme mit sich bringt – immerhin ist die Bruchfläche ein paar Meter über dem Wasserspiegel. Sie überwinden dieses Problem (wie?) und treffen als erstes auf Kobolde, die sie erfreut aufnehmen. Immerhin laufen Elfen auch aufrecht und im Gegensatz zu den Zwergen sind sie gar nicht sauer. Einige Elfen sind fasziniert.
      Ab hier wird es ein wenig schwammig. Ein paar Elfen werden sich bei Kobolden einnisten und sich bei ihnen dem Studium der Individualität widmen – die meisten von ihnen werden sich zu Waldelfen verändern. Die meisten ziehen weiter, weiterhin unterstützt von Kobolden.
      Hier kommt es jetzt darauf an, wie ich die Geographie gestalte. Zumindest verbeiten sich die Elfen langsam über Falranda, wobei sie sich eher dünn ausbreiten, als dass sie große Siedlungen bilden. Einige bleiben bei Kobolden (und gehen damit in Richtung Waldelf), andere bleiben lieber unter sich oder gar alleine.
      Es gibt mindestens eine Gruppe, die dann mit Zwergen in Kontakt kommt. Diese erste Begegnung zwischen Elfen und Zwergen verläuft friedlich, und auch hier bleiben Elfen zurück. Ich denke, dass es hier dann das erste Mal Uneinigkeit zwischen Elfen geben wird – einige werden sich der Kriegstreiberei anschließen, andere werden auf Vermittlung setzen wollen, wieder andere werden die Situation so interpretieren, dass die Kontrolle wohl besser in den Händen besonnenerer Leute (also Elfen) wäre.

      Und weiter komme ich vorerst nicht, denn ich denke jetzt wird es unübersichtlich.
      Weltraumschlangen! :fluecht:
    • Ich mag die vier Götter mit ihren ungewohnten Themenbereichen.

      Ist das so gedacht, dass diese vier gewissermaßen alles abdecken, was eine Welt so braucht - d.h. jedes einzelne Ding lässt sich irgendwie zu einem oder mehreren der vier zuteilen - oder gibt es Lücken? Oder vielleicht sogar noch andere Götter, anderswo?

      Wie ist überhaupt der Raum beschaffen? Die Drachen gehen weg - wohin? Welche Form hat die Weltenmaschine, und wie sieht der Bruch der Achse aus? Die Beschreibung ist sehr abstrakt und ich kann mir da im Moment nichts vorstellen.

      Die Elfen sind beschworen - heißt das, sie wurden zuvor anderswo erschaffen, oder entstanden sie in dem Moment, in dem sie beschworen wurden? (Anders gesagt, was bedeutet es, zu beschwören?)

      Wie sehen die Dokrin aus? Sehr regelmäßig?^^ Und wie ist die Beziehung von Drachen zu "Wahrnehmung"? Oder, ich könnte auch abstrakter fragen: Was bedeutet "Wahrnehmung" überhaupt für diese Welt?

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Ich mag die vier Götter mit ihren ungewohnten Themenbereichen.

      Ist das so gedacht, dass diese vier gewissermaßen alles abdecken, was eine Welt so braucht - d.h. jedes einzelne Ding lässt sich irgendwie zu einem oder mehreren der vier zuteilen - oder gibt es Lücken? Oder vielleicht sogar noch andere Götter, anderswo?
      Schön, dass sie gefallen! An Ner habe ich lange getüftelt, die anderen drei hatte ich da schon eine Weile.

      Die vier sollen vollständig sein. Andere Götter sind unwahrscheinlich.

      Jundurg schrieb:

      Wie ist überhaupt der Raum beschaffen? Die Drachen gehen weg - wohin? Welche Form hat die Weltenmaschine, und wie sieht der Bruch der Achse aus? Die Beschreibung ist sehr abstrakt und ich kann mir da im Moment nichts vorstellen.
      Ups. Ich hatte das hier ursprünglich in dem Sprachenthread angefangen, deswegen habe ich das ausgelassen…

      Also, wie genau die Weltenmaschine funktioniert, was sie tut, das ist auch mir unbekannt. Wichtig ist Folgendes: Sie hat innen unendliche Ausdehnung in allen drei Dimensionen und besitzt ein festes Oben und Unten, unten ist Wasser, oben ist Luft, dazwischen ist die Wasseroberfläche und mittendrin steht senkrecht eine sich drehende Achse. An der Achse ist die Sonne befestigt, allerdings einfach nur als eine Richtung, die senkrecht auf der Achse steht und sich mit ihr dreht. Die Sonne existiert also nicht als Himmelskörper.

      Die Drachen fliehen also in alle Richtungen von der Achse weg, als diese bricht, in die Weiten des Ozeans.

      Der Bruch der Achse läuft so ab, dass die Wurmzwerge sich da halt so lange durchgraben, bis die Achse dem Torsionsstress nicht mehr standhält und zerbricht. Der untere Teil der Achse bleibt langsam stehen. der obere Teil der Achse schleudert erst einmal davon und bleibt schließlich schief liegen. Sie dreht sich weiter, da sich der Antrieb am oberen Ende der Achse befindet – ich weiß, warum verändert dann der obere Teil der Achse seine Ausrichtung? Vorerst kann ich nur mit "Isso" antworten und mit "Unendlichkeiten verhalten sich sowieso anders, als erwartet", aber wenn ich letzteres tue, muss ich mich dann wahrscheinlich selbst lynchen.
      Die Sonne läuft jetzt schräg um die Welt, weshalb es Tag und Nacht gibt. Ich weiß noch nicht, woher der Mond kommt.

      Jundurg schrieb:

      Die Elfen sind beschworen - heißt das, sie wurden zuvor anderswo erschaffen, oder entstanden sie in dem Moment, in dem sie beschworen wurden? (Anders gesagt, was bedeutet es, zu beschwören?)
      Sie bestanden schon vorher, aber wo genau, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar. Ich weiß, dass die Elfen vorher weder körperlich noch individuell, aber durchaus intelligent waren.
      Durch das Beschwören wurden sie aus ihrer natürlichen Umgebung gerissen und in ein körperliches Wesen in der Weltenmaschine verwandelt.

      Jundurg schrieb:

      Wie sehen die Dokrin aus? Sehr regelmäßig?^^
      Das Problem ist… Die Dokrin sind bisher eine Art Platzhalter. Ursprünglich waren sie schlechte Pseudo-Prärie-Indianer. Ursprünglich waren sie auch etwa so groß wie ein Mensch, da sie jetzt aber nach dem Vorbild der kleineren Zwerge und Kobolde erschaffen wurden, werden sie wohl im Erwachsenenalter etwas halb so groß wie ein Mensch (oder Elf) sein.

      Jundurg schrieb:

      Und wie ist die Beziehung von Drachen zu "Wahrnehmung"? Oder, ich könnte auch abstrakter fragen: Was bedeutet "Wahrnehmung" überhaupt für diese Welt?
      Die Drachen sind neugierig und besitzen einige Sinne, die anderen Lebewesen nicht zugänglich sind – sie erspüren Magnetfelder, haben ein größeres Spektrum an Frequenzen sowohl beim Hören als auch Sehen, können gut riechen… Aber sie haben kein Interesse, ihr Wissen und Erleben zu teilen. Ihre Sozialisation mit anderen Lebewesen ist hauptsächlich da, um diese eben zu erleben. Was die Drachen so erleben, erlebt Ner auch gleich mit – für sich sind sie Individuen, als Ganzes sind sie Teil der Gottheit.

      Ich habe nicht das Gefühl, dass ich deine Frage sonderlich gut beantworte.

      Ner als Gott der Wahrnehmung steht im Grunde für Neugier, die Sinne, Emotionen und Forschung (aber nicht Lehre oder Technik).
      Ein wenig weiter gefasst stehen sich Dal und Ner gegenüber, mit Dal als gebender Gottheit und Ner als nehmender – Dal macht die Regeln, Ner erlebt die Konsequenzen. Ähnlich verhält es sich mit Kåf und Jyß.

      Tut mir Leid, meine Antworten sind ein wenig knapp. Ich glaube, ich habe ein gutes Gefühl für die Götter und ich bekomme ein gutes Gefühl für Zwerge, Kobolde, Drachen und Elfen, aber alles andere ist noch sehr schwammig. Naja, bis auf den Kobold Tabir/Tab'ir/Tal'ir, der als großer Stratege in die Geschichte einging, der aber eigentlich eine große Katastrophe für die Kobolde unter seinem Kommando war und die meisten Schlachten nur gewonnen hat, weil er lange Zeit ein beliebtes Spielzeug von Jyß war.
      Weltraumschlangen! :fluecht:
    • Weltraumschlange schrieb:

      Naja, bis auf den Kobold Tabir/Tab'ir/Tal'ir, der als großer Stratege in die Geschichte einging, der aber eigentlich eine große Katastrophe für die Kobolde unter seinem Kommando war und die meisten Schlachten nur gewonnen hat, weil er lange Zeit ein beliebtes Spielzeug von Jyß war.
      Erleben die Wesen eigentlich bewusst die Einmischung der Götter oder ist das eher sowas wie ein Trieb? Oder einfach eine "Eingebung"? Als die Zwerge entstanden, muss das denen doch aufgefallen sein, dass sie plötzlich da sind.^^


      Kommen die Drachen dann eigentlich irgendwann wieder zurück oder bleiben die erst mal verschollen?

      Weltraumschlange schrieb:

      Diese erste Begegnung zwischen Elfen und Zwergen verläuft friedlich, und auch hier bleiben Elfen zurück.
      Würde doch passen, wenn sich die Elfen auch hier an die gegebenen Umstände anpassen und unter die Erde o.ä. gehen.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Salyan schrieb:

      Erleben die Wesen eigentlich bewusst die Einmischung der Götter oder ist das eher sowas wie ein Trieb? Oder einfach eine "Eingebung"? Als die Zwerge entstanden, muss das denen doch aufgefallen sein, dass sie plötzlich da sind.^^
      Für Tabir fühlte sich das eher wie "Glück gehabt" an, und so konsistent wie das war, hielt er das halt für Können – und andere auch.

      Ja, den Wurmzwergen ist aufgefallen, dass ihre Kinder plötzlich ganz anders als sie selbst waren. Welche Schlüsse sie daraus gezogen haben, weiß ich noch nicht ganz.

      Salyan schrieb:

      Kommen die Drachen dann eigentlich irgendwann wieder zurück oder bleiben die erst mal verschollen?
      Die bleiben für eine lange Weile verschollen, kehren aber dann auch irgendwann zurück – ich vermute, nachdem es schon die ersten Menschen gibt.

      Salyan schrieb:

      Würde doch passen, wenn sich die Elfen auch hier an die gegebenen Umstände anpassen und unter die Erde o.ä. gehen.
      Ha! Der Aspekt meiner Elfen scheint sich ja schon etabliert zu haben. Ja, das passiert tatsächlich.

      Ich merke beim Beantworten der Fragen, dass ich wahrscheinlich viel langsamer vorgehen muss beim Ausarbeiten der Geschichte.
      Weltraumschlangen! :fluecht:
    • Im Grunde betreibe ich hier Live-Basteln. Ich weiß ja nicht, ob das jetzt hier vielleicht nicht gerne gesehen wird (von wegens Spam und so), ich weiß nur, dass das vor langer Zeit mal nicht gerne gesehen war. In dem Fall würde ich um Hinweis und Entschuldigung bitten.

      Es gibt zu dieser Zeit keine Zeitrechnung und keinen Weg, Zeit zu messen – nicht einmal so etwas wie Himmelskörper oder Tageszeiten. Darum verwende ich hier erst einmal irdische Bezeichnungen. Die Wurmzwerge selbst haben nur eine sehr ungenaue Vorstellung davon, wie viel Zeit vergeht. Alles, was über ein paar Minuten hinausgeht, entzieht sich völlig ihrem Verständnis und Zeitgefühl.
      Andere Maßeinheiten gibt es auch nicht. Für diese verwende ich vorerst bildliche Vergleiche.

      Frühe Wurmzwergische Kultur – Jyß' vernachlässigte Kinder

      Zuerst ein paar wichtige Informationen über den Körperbau eines Wurmzwerges.
      Ein Wurmzwerg hat ungefähr Tropfenform, wobei das abgeflachte Ende seine Vorderseite ist. Sie besitzen zwei kräftige Arme, aber keine Beine – sie bewegen sich kriechend durch den Untergrund. Am Ende der Arme haben sie Hände mit 4 ausgesprochen kräftigen Fingern und dicken, eisenharten, keilförmigen Fingernägeln – am Ansatz sitzen sie über die gesamte Vorderseite des Fingers, nicht obenauf wie bei uns. Entsprechend sind die Nägel natürlich am Ansatz auch fingerdick. Die Ohren eines Wurmzwerges sind Löcher an den Seiten seines Kopfes, weiterhin besitzt er zwei Nasenlöcher an der Front in kleinem Abstand und eine vergleichsweise kleine Mundöffnung mit 12 sehr breiten Schneidezähnen und einer kräftigen dicken Zunge. Augen hat ein Wurmzwerg nicht.
      Ein Wurmzwerg ist warmblütig und vollständig mit Fell bedeckt – nur die Fingernägel sind nicht behaart. Die Arme lassen sich prima im Fell verstecken. Im Fell gibt es 3 Sorten von Haaren
      1. Wollhaare – diese sind einzeln dünn, aber sehr rau und verfilzen schnell. Sie wachsen schnell nach, fallen schnell aus, bleiben aber lange im sich bildenden Filz hängen. Sie dienen natürlich dazu, den Wurmzwerg warm zu halten. Abgesehen davon verfangen sich Käfer in ihnen, die dann später als Nahrung dienen.
      2. Fühlhaare – hiervon besitzt ein Wurmzwerg im Vergleich recht wenige – auf einem Quadrat mit der Breite eines Fingers finden sich zwischen 50 (im Gesicht und in den Handflächen) und 3 (am Bauch und an den Fingern). Sie sind etwa fingerlang, dick und recht glatt – vergleichbar mit den Schnurrhaaren eine Katze. Diese Haare sitzen an empfindlichen Nervenenden. Sie wachsen sehr langsam und fallen nur selten aus. Wenn sich der Ausfall von Fühlhaaren bemerkbar macht, ist der Wurmzwerg krank. Das Ausreißen von Fühlhaaren ist für einen Wurmzwerg extrem schmerzhaft und kann in den empfindlicheren Gebieten (Gesicht und Handflächen) zu Minuten andauernder Handlungsunfähigkeit führen.
      3. Deck- und Reibehaare – sie sind etwa um einen Viertel länger als die Fühlhaare, fast genau so dick, sehr steif und so rau, dass man sich beim Streicheln eines Wurmzwerges definitiv verletzen würde. Sie selbst haben damit kein Problem, da sie einerseits von den Wollhaaren geschützt werden und andererseits eine sehr dicke, ledrige Haut haben. Mit diesen Haaren schmirgeln sie bei ihrer Bewegung durch den Untergrund ihre steinerne Umgebung glatt und setzen sie auch unterstützend beim Graben ein. Sie sind fast überall sehr dicht, im Gesicht (also um die Nase und die Ohren) und in den Handflächen sind sie jedoch relativ kurz und ein wenig dünner gesäht.


      Wurmzwerge haben in frühen Zeiten zwei Nahrungsquellen:
      1. Pilze, die in den Höhlen wachsen.
      2. Insekten, die sich im Fell der Wurmzwerge verfangen.
      Es wird keinerlei Jagd betrieben.

      Die ersten Wurmzwerge beginnen ihr Leben in solitären kleinen Höhlen, die gerade so sie selbst fassen. Es gibt zwischen 300-400 von ihnen, die Höhlen sind mit einem ungefähren Abstand von 3 bis 7 Zwergenlängen zueinander gepackt. Ihre verbale Sprache ist ihnen gegeben, jedoch erfahren sie nur durch das Schaben voneinander und unterhalten sich zuerst auch eben dadurch und Klopfen miteinander (die Sprache muss ich noch basteln). Innerhalb weniger Tage (also, "innerhalb weniger Zeiträume von etwa 24 Stunden, selbst wenn das später nicht die tatsächliche Länge eines Tages auf Falranda sein sollte") graben sich die meisten von ihnen zueinander (wie weit kann ein Wurmzwerg innerhalb von 24 Stunden graben? Ich weiß es nicht), einige überleben diese Zeit allerdings nicht. Wohin geht das Gestein? Ich weiß es nicht. Hat jemand eine Idee?
      Die Zwerge graben mit ihren Händen – mit den Fingernägeln wird der Stein gebrochen, mit den Haaren am Handrücken werden Rückstände, die die Arbeit erschweren würden, abgerieben.

      Schon die erste Generation betreibt Handwerk. Dies dient zuerst künstlerischen Zwecken. Steinbrocken werden in der glatt geschmirgelt, dann werden Muster in sie geritzt, die verschiedene Erlebnisse wiedergeben sollen – das Kratzen von Käferbeinchen, eine ungewöhnliche Zusammensetzung von Mineralien, solche Dinge. Dies alles wird mit großem Geschick mit den Fingernägeln und Harren am Handrücken ausgeführt.

      Bald schon wird das Prinzip verwendet, um das wachsende Gangsystem zu kennzeichnen. Gekennzeichnet werden Abzweigungen, die zu bestimmten Plätzen führen. Ungefähr zu dieser Zeit wird auch der Anbau von Pilzen und die Zucht von Käfern begonnen. Die ersten geborenen (also, nicht göttlich erschaffenen) Wurmzwerge sind jetzt in etwas 12 Jahre (irdisch) alt, die ersten Wurmzwerge bereits 40.
      Gänge, die zu Pilzstätten führen, werden mit glatten runden Erhebungen umgeben von etwas angerauter Oberfläche gekennzeichnet. Käferstätten bekommen eine Markierung mit kleinen Widerhaken (nicht groß genug, als dass sie die Haut verletzen könnten). Die Markierung für Schlafstätten ist eine etwas faustgroße Mulde – die Wurmzwerge schlafen ungepolstert in eben solchen wurmzwerggroßen Mulden.
      Weltraumschlangen! :fluecht:

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