Mythensteckbrief deiner Welt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mythensteckbrief deiner Welt

      Gerade habe ich einen Artikel über Mythologien gelesen. Mythologien sind ja sinnstiftende Texte für ein Volk. Deshalb habe ich mich mal an einen Steckbrie verfasst und würde hier gerne mal erfahren, wie die Mythologien eurer Völker, Kulturen etc. so aussehen.
      Dabei ist es irelevant, ob es sich nur eine kulturelle Vorstellung handelt oder die Realität dahinter steckt. (Für die meisten Kulturen stellt dies wohl auch die Realität dar.) Oder auch interressant für die realistisch Bastler, wie könnt ihr mit Realitäten dieses Schema füllen?

      • Erschaffung der Welt
      • Ordnung der Welt
      • Prozess der Zerstörung
      • Erneuerung der Ordnung
      • Götter, Hierarchie
      • Beziehung zwischen Götter und Menschen
      • Erschaffung der Menschen (Völker)
      • Genealogie der Menschen



      Fange ich mal an. Meine Ausführengen haben den Anspruch für meine Welt Realität zu sein, haben aber den Charakter eines Mythos:
      • Erschaffung der Welt: Eigentlich ist die urspüngliche Erschaffung gar nicht bekannt. Die jetzige Welt ist durch eine "globale" Katastrophe entstanden. Zwei Welten sind kollidiert und die Kollision hat eine Reihe an Welten zerstört. Aus diesem Chaos formte sich die Welt, wie wir sie kennen (oder jedenfalls ich sie kenne ; ) )
      • Ordnung der Welt: Da müsste ich jetzt weit ausholen. Aus dem Chaos der Weltenentstehung entstammen einige meiner Überwesen. Lichtdrachen (aus Lichtenergie), Sturmgeister (aus Bewegungsenergie) und entstsanden, sind aber eher unwichtig. Viel wichtiger ist, dass aus der Materie Erdriesen entstanden, die die Erde formten und Waldgötter die die Welt belebten. Ebenfalls wichtig sind die Bäume, aus denen dann die Baumgeister entsprangen und belebten.
      • Prozess der Zerstörung: Eine Art Ragnarök gibt es schon auf meiner Welt, ist aber nicht weiter ausgebaut. Eigentlich ist der Schöpfungsmythos bei mir ja genau so eine Zerstörung...
      • Erneuerung der Ordnung: ... und Erneuerung ; )
      • Götter, Hierarchie: diesen Platz nehmen die Baumgeister ein. Zwar gibt es noch eine Reihe anderer Überwesen, aber die haben kaum Auswirkungen auf die Ashen. Es gibt einige Baumgeister, die von großer Bedeutung sind, diese sind für die Ashen auch erkennbar, teilweise wandeln sie auch unter den Ashen, es gibt aber auch die abstrakteren Baumgeister. Der wichtigste war Elotril, der den Ashen eine Heimat gab.
      • Beziehung zwischen Götter und Menschen: Es besteht ein konkreter Bezug, nur mitholfe der Baumgeister können die Ashen "zaubern".
      • Erschaffung der Menschen (Völker): Die Ashen kamen von außerhalb und wurden nicht erschaffen.
      • Genealogie der Menschen: Unausgebaut
      Jetzt seid ihr dran, ich weiß, einige kriegen das besser hin als ich, ich bin mal gespannt.

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Neu

      Es ist eindeutig zuviel Winterschlaf gerade im Forum. *auf Thread mit 0 Antworten stürz*


      Ich versuche einfach mal, die alte soalūnisch-westnlakische Mütologie abzuklopfen. Viel weiß ich nicht darüber. Mal gugge.

      Erschaffung der Welt

      Nlakische Mütologie: Am Anfang hab es ein Wesen, das hat sich entzweigespalten, und dabei die Liebe entdeckt (gabs vorher nicht, weil kein Objekt dafür vorhanden) - um diese Entdeckung mit mehren zu teilen, gebar es aus sich ... alles andere.

      Ordnung der Welt

      Pff, keine Ahnung! *nlakischen Experten herbeorder*

      Ordnung der Welt? Bzw. der Welten. "Die Zeit ist das Blut des Kosmos" Aus einem einzigen Augenblick dehnte sich der Moment in die Unendlichkeit aus, und somit entstanden unterschiedliche Welten. Ein Abschnitt davon ist alles Menschliche, darin befindet sich jedes einzelne Menschenleben. Jedes einzelne davon muss gelebt werden.

      Prozess der Zerstörung

      "Wenn alles zuendegelebt ist, schließen sich alle Klammern." Alle Dinge finden ihr Gegenstück und heben sich gegenseitig auf, zurück bleibt wieder nur das Nichts-Wesen, das am Anfang war.

      Götter, Hierarchie

      "Die Menschen aber tragen in sich Bruchstücke von größeren Zusammenhängen." Manchmal gelingt es, in diesen Splittern ein Muster zu erkennen. Es hilft den Menschen, diesen Mustern Namen zu geben, und sie sich als Personen vorzustellen. So wie sie selbst als Personen in der Welt interagieren, agieren die Muster auf einer höheren Ebene persönlich miteinander. "Es mag auch sein, dass auch sie selbst wiederum Bruchstücke in sich tragen, Meta-Götter... und es mag auch sein, dass wir Menschen in unserer Gestalt ein zusammengefügtes Muster sind, das aus vielen abertausenden einzelnen Splittern zusammengefügt ist, wir können diese nur nicht wahrnehmen." Wie weit diese Kette nach oben und unten geht - wer weiß? "Nach unten vielleicht unendlich weit, nach oben nehmen wir einen Endpunkt an, zumindest normalerweise."

      Beziehung zwischen Götter und Menschen

      "Ebensowenig wie ein Wassertropfen vom Ozean weiß, und ebensowenig wie der Ozean vom Wassertropfen - ebenso wissen die Menschen nichts über die Götter, und die Götter nicht über die Menschen. Und doch stehen sie in beständigem Wechselspiel, die einen könnten ohne die anderen nicht sein." Gleiches gilt wohl auch für die Beziehung der Menschen zu den 'Dämonen' (Splittern) - für diese erscheinen die Menschen vielleicht als Götter.

      (Anm.: "Götter" und "Dämonen" sind die deutschen Begriffe, die von Übersetzern gewählt wurden, die über die nlakische Kultur schrieben.)

      Erschaffung der Menschen (Völker)

      Hatten wir eigentlich schon - siehe Erschaffungs-, äh Schöpfungsmütos.

      Genealogie der Menschen

      "Die Menschen sind nur eine einzige Farbe in der Palette des Kosmos. Es gibt fließende Übergänge zu allen anderen Wesen, sagen manche. Aber diese Übergänge müssen unendlich langsam verlaufen, in einem unendlich großen Kosmos. Wir werden sie nicht wahrnehmen." Die Veränderung geschieht gleichermaßen in Zeit, Raum und Dimension, wird aber nirgendwo tatsächlich wahrgenommen. Es macht daher ebensoviel Sinn zu fragen, wo Menschen herkommen, wie zu fragen, wie Menschen in einer völlig anderen Wirklichkeit leben. Im kosmischen Gesamten verläuft die Zeit in alle Richtungen.


      So. Ich danke den spontan eingesprungenen nlakischen Gelehrten, die mir eingesagt haben. ;)

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Neu

      Ui, der Thread war an mir vorübergegangen - Sonst hätt ich auch nicht fünf Tage später einen eigenen zur Mythologie eröffnet.. >.>

      Jedenfalls fand ich an den Beiträgen spannend, dass mein Gebastel thematisch auch schon genanntes aufgreift .. uund das macht Lust bei euren Welten weiter reinzulesen o.o --- Aalso die Zwei-Welten-Kollision hab ich im Zweitprojekt mit Cybersetting (oder so), da bezieht sich die Geschichte auf die planetare Kollision, die uns mal unseren Mond beschert haben soll. Und während die eine Welt hiernach in der Technik das Ziel der Evolution erreicht, besetzen die Bewusstseine der zweiten diese Maschinen.

      Aaaber zum Hauptprojekt, wo es auch Geister und "Bewusstseinsebenen" gibt:

      • Erschaffung der Welt - Im 'Himmelsozean' ist im aus dem Meer ragenden Baum das Phoenixei geschlüpft, der Baum hierbei verbrannt und die Asche machte aus dem Ozean Sumpfland für einen finsteren Wald. Als der Vogel später gerupft wird, wird sein Gefieder als Sternkleid im Wald verteilt. Das neue Phoenixei wird in die 'Wurzelwelt' gebracht (unter den Meeresspiegel des Sternwaldes) und schlüpft irgendwann da als Sonne.
      • Ordnung der Welt - Verschiedenen Lebewesen, Dingen und Abstraktionen erwachen personifizierte Bewusstseinsgeister, über welche man mit diesen Lebewesen/Dingen/Abstraktionen kommunizieren kann, um sie z.B. zu besänftigen oder dergleichen. Also das Anime-Genre einer Geisterwelt, die von Geistlichen erfasst und angesprochen werden kann, um Diesweltschaden abzuwenden.
      • Prozess der Zerstörung - Sterne fallen vom Himmel, Beben zerreißen die Lande, Meere versenken die Lande, die Mondpforte schließt sich für immer, die Nacht endet nicht mehr, da die Sonne fort ist, und alles erfriert. Irgendwo war auch noch was mit Feuer und Vulkanen, wahrscheinlich zwischen Beben und Meeren.
      • Erneuerung der Ordnung - This feature is not included.
      • Götter, Hierarchie - 'Gott' beschreibt nur einen Titel für einen Geist, ist also nichts allzu besonderes. Tiergottheiten sind das erwachte Bewusstsein einer Herde, eine Stammesgottheit die Abstraktion ihres Stammes, Stadtgottheiten das einer Stadt. Als Gottheiten benannt sind auch Geister, die durch ihre Taten z.B. für Gestirn oder Mond verantwortlich sind.
      • Beziehung zwischen Götter und Menschen - Hexerei hat oft mit Geisterwirken zu tun und durch Blutsbande und sowas gibts auch mal göttliches in der Verwandtschaft, was zu Metamorphosen bei den Betroffenen führt.
      • Erschaffung der Menschen (Völker) - Die Ur fuhren auf ihren Schiffen über den großen Ozean und sind Ahnen für Riesen und Gehörntes, die Erl sind Baumvolk und die Norn kommen aus den Tiefen. Alle Völker stammen irgendwo irgendwie von den dreien ab.
      • Genealogie der Menschen - Als Wurzelwuchs gehört Mensch zum Baumvolk.
      > Möchte in Fantasy-Ausrichtung an den Erfolg von Scientology anknüpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eru ()