[2017-11][Ardana] An'Quenir, die Höhen von Etrusca

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    • [2017-11][Ardana] An'Quenir, die Höhen von Etrusca

      (Ich werde einmal probieren, durch die Slowbastelthematik meine Welt neu wiederzubeleben - obwohl ich den Fokus immer auf den Westteil der Welt legte, so soll der Osten, welchen ich bisher kaum bebastelte, auch einmal etwas mehr aufweisen können. Denn einst wurde von hier nahezu die gesamte bekannte Welt beherrscht.


      Hier stelle ich erstmal das Grundkonzept dar, mit all dem was ich bereits aus wenigen Stunden Brainstorming herausholen konnte.)

      An'Quenir (oder auch: Aniquenir) ist die Hauptstadt des Etruscanischen Reiches, welche zwar nach dem Fall des Thlyssanischen Imperiums vor vielen Jahrhunderten viel an Glanz verlor, aber noch immer viel von ihrer einstigen Macht zur Schau stellt. Obwohl viele auf der Welt vor ihrer Erscheinung in Ehrfurcht verweilen, so ist es doch im Detail betrachtet ein sehr zerbrechliches Konstrukt aus Dekadenz, Größenwahn und Überfluss. Der wahrgewordene Traum eines Idealisten, aber dennoch ein Damoklesschwert. Für diejenigen auf Aniquenir, wie auch denjenigen darunter.

      Grundaufbau
      Grundsätzlich sieht das Konzept so aus: Es gibt quasi zwei Ebenen der Stadt: Die Unterstadt wie auch Oberstadt. Obwohl die Unterstadt auch einige Besonderheiten aufweist, bleiben wir hier einmal ausschließlich auf der Oberstadt thematisch. Denn hier lebt der Adel in seinem künstlich geschaffenen Utopia, dort werden die wichtigsten Entscheidungen im Senat gefällt und letztlich residiert hier die Königin im Herrscherpalast.


      Die Oberstadt
      Wie müsste man sich diesen Ort vorstellen? Wenn ich das jetzt ad hoc beschreiben müsste, dann würde ich sagen strukturell wie ein Spinnennetz, in seiner äußeren Form wie ein Oktagon, welches waagerecht über dem Boden schwebt. In der Mitte der Senat und Herrschaftspalast, von welchem verschiedene, wackelige Brücken zu den einzelnen Vierteln führen. Insgesamt gibt es dabei 9 Konstruktionen, welche an jeder Kante der oktagonalen Struktur angebracht sind, eines direkt jedoch unter dem Senat in der Mitte. Diese sind grundsätzlich für den Schwebebetrieb der Oberstadt verantwortlich und wahrscheinlich die am besten gesicherten Orte des gesamten Reiches.


      So, das wäre erstmal das Grobe. Natürlich stellen sich noch folgende Fragen:
      Warum wählte man einen derartigen Ort?
      Wie hält sich die Oberstadt an der Luft?
      Wie sieht es dort aus?
      Wie kommt man auf die Oberstadt und wieder herunter?
      Warum wählten die Mächtigen diesen Ort und weswegen scheiterten jegliche Versuche, einen sichereren Ort auf den Boden zu wählen?
      Welche Gefahren lauern?
      Wie versorgt sich die Oberstadt?
      Wie bewegt sie sich?
      Wie ist das Leben auf der Oberstadt?

      Hab' ja 'n Monat Zeit ;)
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Akira schrieb:

      In der Mitte der Senat und Herrschaftspalast, von welchem verschiedene, wackelige Brücken zu den einzelnen Vierteln führen.
      Wackelige Brücken - d.h. sie sind nicht aus Stein gemauert oder sowas... weißt du schon, aus welchem Material? Sind es eher so Hängebrücken?

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Mich würde ja die Beziehung zwischen Ober- und Unterstadt interessieren, aber ich weiß nicht ob das zu sehr am Thema vorbei geht. Aber allein dass Versuche scheiterten, einen sicheren Ort am Boden zu wählen... Wovor müssen sich die Mächtigen denn schützen? Vor der Unterstadt und ihren Bewohnern?
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      Diese Bastlerin verpflichtet sich freiwillig dazu, ihren freiwilligen Verpflichtungen nur noch auf freiwilliger Basis nachzukommen. Die Freiwilligkeit dieser Tatsache ist freiwillig.
    • Spannende Idee, bin gespannt, was noch so kommt.
      Ich frag mich auch, wie das Leben dann in der Unterstadt aussieht, auch wenn es hier ja um die Oberstadt gehen soll. Die müssen ja dauernd Angst haben, dass ihnen der Himmel buchstäblich auf den Kopf fällt.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nich nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Ich werd' das mal wie @Lyrillies in Stichpunkten einteilen, fand die Idee ganz gut :)

      Entstehung
      • Ursprünglich war An'Quenir als fliegende Festung geplant und sollte militärisch eingesetzt werden. Diverse Planfehler vereitelten dieses Vorhaben jedoch - Problem nur, viele Probleme wurden erst nach der Fertigstellung erkannt, dass führte dazu, das sie lange Zeit ungenutzt einfach nur herumschwebte.
      • Die Oberstadt ist theoretisch voll beweglich und kann, mit entsprechenden Energieansatz, versetzt werden. Problem ist nur, der Energieverbrauch wäre jetzt so dermaßen hoch, das keine größeren Strecken bewältigbar wären. Das sie noch in der Luft ist, ist wohl dem Leyknoten zu verdanken, welcher direkt unter ihrer Position liegt.


      Mechanismus
      • An jedem Eckpunkt des oktagonalen Grundrisses befinden sich große Manakristalle. Sie stabilisieren die Oberstadt und werden manuell stets nachjustiert um Schwingungen zu minimieren. Diese werden regelmäßig aufgeladen von zirka 12 Arkanisten pro Kristall für einige Stunden pro Tag.
      • Die Kristalle sind somit Schwebeaggregat wie auch Batterie für sie selbst. Der Ausfall eines Kristalls ist nicht tragisch, aber je nach Position könnte der Ausfall zweier für ein taumeln sorgen.
      • Direkt unter dem Senat liegt der Hauptkristall, der eigentlich die Hauptbelastung trägt und - wie die Anderen - ständig beaufsichtigt und aufgeladen werden muss.
      • Die Arkanisten müssen gewaltige Mengen an Zaubermacht in die Kristalle kanalisieren. Dies ist nur möglich durch den Leyknoten, der sich unter ihnen befindet. Ohne ihn, müssten viel mehr Wirker auf die Kristalle einwirken.
      • Der Senat hat eine spezielle Kontrolleinrichtung, wodurch die Oberstadt bewegt werden könnte. Momentan ist die Stadt jedoch mittels gewaltigen Metallketten verankert, aus Terrorismusgründen.


      Gesellschaft
      • Nahezu mehr als 80% der Bevölkerung der Oberstadt hat diese noch niemals im Leben verlassen. Sie genießen ein Leben in relativer Sicherheit und Sorgenlosigkeit, dadurch begleitet sie aber jedoch eine gewisse Weltfremdheit.
      • Es gibt eine ständig sichtbare Sicherheitspräsenz - es ist wahrscheinlich der sicherste Ort auf Ardana. Wenn man Etruscanischer Adliger ist.
      Architektur/Aufbau

      • Sie ist im üblichen thlyssanischen Stil erbaut: Kantig, funktional. Außer dem Senat sind die meisten Gebäude nicht mehr als Zweistöckig nach oben hin, dafür gehts nach unten manchmal bis zu 3 Stockwerker hinunter mit Aussichtsplattformen.
      • Auch wenn es nicht so anmuten mag, es gibt dort oben Gärten und auch Bäume.
      • Die einzelnen Viertel sind nicht besonders weitläufig und etwas enger gestaltet.
      • Es gibt für jedes Viertel eine separate Kanalisation, welche nicht untereinander verbunden sind - das Abwasser wird einfach gedankenlos heruntergekippt, wie auch der Abfall. Wasser selbst wird durch Regen und Dunst eingesammelt.


      Das war jetzt so grob und sehr Stichwortlastig. Sache ist die, ich werde sicherlich einige Zeit brauchen um zumindest ein Adligenteilviertel grafisch zu erfassen. Also ja, es gibt auch später was für die Augen :)

      -
      @Salyan - Durchaus denkbar. Momentan denke ich, die Bewohner halten es eher für eine realistische, aber unwahrscheinliche Gefahr. So ähnlich wie: "Ich weiß, dass ein Asteroid die Erde treffen wird, aber wann?" Es ist so eine distanzierte Gefahr.

      @Lyrillies - Die Ober- und Unterstadt haben (momentan) noch nicht soviel miteinander am Hut, bis auf die regelmäßigen Einkäufe durch Regierungsbedienstete der Oberstadt in der Unterstadt, welche Nahrungsmittel und Equipment besorgen. Die Unterstadt verwaltet sich größtenteils unabhängig.
      Naja, ein Großteil der oben lebenden Bevölkerung hat die Oberstadt noch niemals im Leben verlassen. Ihre Erkenntnisse über das Leben unten sind nur durch abendliche Stammtischgespräche und Gerüchten vorhabend. Sie lieben das sichere Gebiet und fürchten sich ein wenig davor, auf dem selben Grund wie das einfache Volk zu leben - Sprichwort Kriminalität. Auch ist es ein gewisser Stolz an einem einzigartigen Ort zu leben.

      @Jundurg - Ich dachte zuerst daran, massive Verbindungen zu wählen. Problem nur, auch wenn die Stadt permanent stabilisiert wird und man sich oben nahezu fühlen könnte wie auf dem Boden, so sind leichte Schwingungen nicht auszuschließen. Da dachte ich, es wäre vielleicht unrealistisch es so zu machen. Daher muss ich mir das noch überlegen... bisher ist mein Standpunkt, das alles mit starken Kabeln miteinander verbunden ist, die besonders gespannt sind. Dadurch wären die Brücken eher hängend.
      Vielleicht wäre ein Kompromiss sinnvoll, quasi massive Verbindungen mit Spielraum? Ich bin vielleicht der schlechteste Architekt, also haut mich xD
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    • Ich frage mich gerade, wie es die Adligen in der Oberstadt schaffen, die Unterstadt zu beherrschen und zu kontrollieren. Haben die da oben möglicherweise Waffen, die wie ein Damokles-Schwert über der Unterstadt hängen? Wenns als Festung gedacht wäre, klänge das gar nicht so abwegig. Schließlich ist die Oberstadt auch von der Unterstadt abhängig, wenn sie Nahrungsmittel etc. braucht.
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    • Die Frage der Abhängigkeit finde ich auch spannend!

      Aber zum Rest:
      • Kann es theoretisch sein, dass die Energie, die die Arkanisten in diese Kristalle pumpen müssen, irgendwann aufgebraucht ist? Und das ist ja ein richtiger Vollzeitjob, gibt's da Nachwuchsprobleme, oder wollen alle Arkanisten werden? Wird man gut bezahlt?
      • Terrorismusgründe? Da spitzen sich meine Elbenohren! Was denn für Terrorismus?
      • Gibt es Nichtadlige in der Stadt? Bedienstete, Arbeiter (Stichwort Abwasser), etc? Wo leben die, wie ist es um deren Sicherheit in der Oberstadt bestellt? Dürfen die offen auf den Straßen rumlaufen oder ist das unerwünscht?
      • Und gibt es gar keine Kriminalität in der Oberstadt oder ist sie nur sehr niedrig? Was passiert mit Kriminellen?
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    • Lyrillies schrieb:

      Kann es theoretisch sein, dass die Energie, die die Arkanisten in diese Kristalle pumpen müssen, irgendwann aufgebraucht ist? Und das ist ja ein richtiger Vollzeitjob, gibt's da Nachwuchsprobleme, oder wollen alle Arkanisten werden? Wird man gut bezahlt?
      Daran anschließend: Hält so ein Kristall eigentlich ewig? Wenn nicht...die sind doch bestimmt unfassbar teuer, wenn man sie ersetzen muss, oder?^^
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    • @Salyan - Sie wurde niemals als Festung wirklich genutzt.
      Obwohl die Planung vor dem Eroberungsfeldzug auf dem Westkontinent abgeschlossen war, so verzögerte sich der Bau immer wieder nach hinten, da viel Aufwendung in die Kriegsanstrengungen wanderten (sowohl finanzielle Mittel wie auch Material und Arbeiterschaft). Ursprünglich sollte die Festung auf dem Westkontinent quasi die Koordination der Angriffe erleichtern und Truppen/Material leichter durch die hügeligen Lande bewegen. Auch sollte sie abschreckend wirken und somit ihren Herrschaftsanspruch dort festigen.

      Als sie beinahe fertiggestellt wurde, waren allerdings bereits die zwei größten Reiche dort unter thlyssanischer Herrschaft gefallen. Nach Evaluation der Situation hielt man die Festung nicht mehr für nötig. Sie wurde allerdings noch weiterbetrieben - für die Eventualität eines Bedarfes.

      Für das thlyssanische Imperium war es also erstmal ein ziemliches Millionengrab, denn nicht nur der Bau war irrsinnig teuer, sondern auch die laufende Wartung verschlang nicht zu wenig vom Steuerertrag.
      Dies hatte zur Folge, dass viele Zwangsarbeiter aus den eroberten Gebieten zum Betrieb der Festung abgestellt wurden. Viele der Nachkommen dieser unfreiwilligen Arbeiter leben Heute in der Unterstadt.

      Waffenanlagen wurden also niemals wirklich fertiggestellt. Nach dem Umbau zur Stadt wurden diese teilweise demontiert oder umstrukturiert. Heute patroulliert nur die Königswache durch die Straßen dort.

      -

      Die Unterstadt von Aniquenir war die ursprüngliche Hauptstadt des Reiches und ist bis Heute immernoch eine wichtige Garnisonsstadt. Dort ruht ein Großteil der etruscanischen Flotte auf Abruf sowie einige militärische Ausbildungseinrichtungen. Der ursprüngliche Regierungspalast aber ist Heute ein Forum (Marktplatz) und Sitz des Präfekten. Nur der Adel ist fast nahezu komplett verschwunden. Einige ihrer alten Villen stehen komplett leer oder machten neuen Stadtgebäuden Platz.
      Gemeinhin würde ich sagen: Es ist also eigentlich relativ sicher dort, nur vielleicht etwas rauher wegen der vielen Soldaten. Für jemanden mit gehobenen Standard sicherlich nicht besonders anregend dort zu verweilen.
      Die Gefahr lauert primär in der Zerbrechlichkeit der Stabilität der Oberstadt. Auch wenn die Bevölkerung selbst sich kaum Gedanken darüber macht, es ist eine gewaltige Aufgabe die Stadt in der Luft zu halten...

      @Lyrillies
      Die Kristalle sind eigentlich relativ unempfindlich, denke ich. Solange man nicht mit einem Hammer mutwillig zertrümmern will, sollten sie gut halten. Aber was ist, wenn wirklich einer zerstört wird? Das könnte problematisch werden...
      Denn Kristalle von solch einer Größe haben sich über Jahrtausende gebildet, Ersatz zu finden dürfte sich daher äußerst schwierig gestalten.

      Bedeutend dazu kommt, dass diese Kristalle bereits seit Jahrhunderten abgebaut werden. Ihre Zauber-/Magiespeichernden Fähigkeiten sind äußerst nützlich in der Welt (wer will denn schon für Licht dauerhaft einen Zauber kanalisieren?). Große Formationen werden dabei meist zerschmettert, da kleinere Fragmente mehr Profit bringen und sich besser verkaufen lassen.


      Lyrillies schrieb:

      Kann es theoretisch sein, dass die Energie, die die Arkanisten in diese Kristalle pumpen müssen, irgendwann aufgebraucht ist? Und das ist ja ein richtiger Vollzeitjob, gibt's da Nachwuchsprobleme, oder wollen alle Arkanisten werden? Wird man gut bezahlt?
      ...theoretisch ja. Die Arkanisten können die Kristalle nur so effektiv aufladen, weil die Stadt sich über einen Leyknoten befindet. Dadurch lässt sich viel mehr Energie durch eine Person kanalisieren, welches den Aufladeprozess effektiver gestaltet. Das hat jedoch auch zur Folge, dass der Verschleiß am Arkanisten höher ist. Viele haben keine größere Lebenserwartung, da der exzessive Gebrauch solch hoher Magiekonzentration sehr an ihnen zehrt.
      Nachwuchsprobleme gibt es nicht ganz, denn... nunja, erst lockt man, dann sperrt man - quasi.
      Für einen magieaffinen Ottornormalbürger mag es wie ein Lottogewinn sein: Leben am exklusivsten Ort des Reiches, keine Sorgen um Unterkunft und Essen machen und ein sicherer Job. Das lockt natürlich.
      Sobald sie jedoch angebissen haben, stecken sie in der Falle. Wenn sie einmal oben sind, kommen sie nie wieder herunter - außer in einem Ascheregen ihrerselbst. Es ist sehr komplex und hat viel mit Verblendung, Propaganda und Mystizismus zu tun. Ich weiß nicht ob ich es tiefer beleuchten sollte...

      Lyrillies schrieb:

      Terrorismusgründe? Da spitzen sich meine Elbenohren! Was denn für Terrorismus?
      Oh. Jemand Fragwürdiges könnte theoretisch den Kontrollraum übernehmen und die derzeit inaktive Bewegungssteuerung manipulieren. Dadurch könnte man die Oberstadt ins nahe Meer stürzen lassen oder auf die Stadt unter ihr. Konkretes habe ich da aber noch nicht, aber den einen oder anderen Größenwahnsinnigen gibt es doch immer :)

      Es gibt auch noch einige Ungereimtheiten in der Gesellschaft, welche nach dem Fall des thlyssanischen Imperiums und Neustrukturierung als Etruscanisches Reich auftraten. Manche Adeligen kamen in den Wirren so zweifelhaft an Macht und Reichtum... ganz zu schweigen von Patrioten des alten Imperiums, Rebellengruppen (welche vorwiegend aus den Nachkommen der eingeschleppten Zwangsarbeiter zusammengesetzt sind) sowie Separatisten und unterdrückte Minderheiten.


      Lyrillies schrieb:

      Gibt es Nichtadlige in der Stadt? Bedienstete, Arbeiter (Stichwort Abwasser), etc? Wo leben die, wie ist es um deren Sicherheit in der Oberstadt bestellt? Dürfen die offen auf den Straßen rumlaufen oder ist das unerwünscht
      Ja, die führen sogar teilweise recht privilegierte Leben. Zumindest die Leibdiener der einzelnen Adeligenfamilien leben mit im Haus und profitieren auch vom Lebensstil mit. Obwohl natürlich jeder selbst entscheiden darf, wie er mit seinen Untergebenen umgeht.

      Die meisten Stadtbediensteten leben unter dem Senatsgebäude und haben zwar für die Oberstadt selbst ziemlich unterprivilegierte Unterkünfte, gemessen an den generellen Lebensumständen ausserhalb jedoch einen gehobenen Standard. Einzelzimmer, Essen/Trinken, regelmäßig gewaschene Kleidung und gar ein Thermalbad. Ich würde sagen, die meisten sind ziemlich zufrieden und sind auch interessiert es auch so zu halten.
      Für die Unzufriedenen gibt es in der Stadt keinen Platz. Weder durch die Autorität, welche diese am besten gleich als morgen entsorgen möchte, noch durch Kollegen, die nicht riskieren wollen ihren Platz zu verlieren.

      Die meisten dürfen nur zur Dienstzeit in entsprechender Uniform öffentlich die Stadt bewandern. Ansonsten gibt es für sie eigene Bereiche.

      Lyrillies schrieb:

      Und gibt es gar keine Kriminalität in der Oberstadt oder ist sie nur sehr niedrig? Was passiert mit Kriminellen?
      Kriminalität gibt es nahezu keine, es gibt eine hohe Zufriedenheit unter Adeligen und Bediensteten. Da es kaum Fluchtwege gibt, würde jeder letztlich gefunden - denn Sympathie gibt es allgemein kaum für den Übeltäter.
      Kriminelle? Nunja, Bedienstete werden hingerichtet - keine Ausnahme. Natürlich ist diese strenge Bestrafung nur bei schwerer wiegenden Vergehen anwendbar. Unfälle/Missgeschicke werden bei weitem nicht so hart geahndet, eher finden das die Adeligen sogar ganz amüsant.

      Bei Adeligen gilt natürlich ein anderer Maßstab. Da endet nur Mord mit einer Todesstrafe. Die anderen Verbrechensarten hab' ich noch nicht so auf dem Feld xd
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