Hexenlande

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    • Ich hab gerade den neuen Schöpfungsdingsdabungs ausformuliert, und das ist dann vielleicht mal eine Möglichkeit drübergucken zu lassen, sodenn das wer kommentieren möcht. Aaalso los mit der Weltvorstellung:

      Die allgemeine Weltbeschreibung kopier ich mir mal aus der Kurzbeschreibung für die Ringbewerbung:
      Im wechsellaunigen Eiszeitklima arrangieren sich die Sterblichen mit der wilden Megafauna, urtümlichen Wesen und großen Geistern, die über Lande schreiten. Doch zwischen all dem sind es die Hexenwesen, denen große Macht gewährt wurde, denn mit der Zwiesprache vermögen sie Frieden zu stiften zwischen Sterblichen, Urwesen und Geistern, mit ihrer Hexerei großes zu bewirken, und von Metamorphosen gezeichnet bereiten sie ihr Wesen bereits im Diesseits für ihre Pflichten nach dem Leben. Verbringen die meisten Sterblichen ihr Dasein noch in freien Sippen und Stämmen, erheben sich seit der Flut erneut die ersten Fürsten und Könige, neue Städte zu errichten und den ihren eine sichere Zukunft zu bereiten.
      Themenbereiche wären: Eiszeit, Steinzeit, Bronzezeit, Mythologie, Geistermystik. Mythologisch High Fantasy, technologisch voreisenzeitlich Low Tech (Mittelalter würde ich als Mid Tech bezeichnen), und magisch auch eher subtiler anstatt visuell effektreich.

      Soviel für die grobe Einordnung. Im folgenden dann Vorstellungsthemen (speziell das Schöpfungsdingsdabungs).


      @Moderation: Den folgenden Beitrag bitte abtrennen und in die dudw-Diskussion verschieben, den verlinke ich dann hier oder so.. im Präsiboard bin ich vlt doch an der falschen Stelle. x_x
      > Möchte in Fantasy-Ausrichtung an den Erfolg von Scientology anknüpfen.

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    • Einordnung frei nach Jundurg

      Die Schöpfungsüberlieferungen der Mystik erklären die Beschaffenheit der Welt. Dazu hilfreich ist dann vielleicht zu wissen, wie die Welt beschaffen sein sollte (wobei das aus den Texten klarwerden sollte, also entweder hier verkürzt oder unten lesen):
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      • Im astralen Gestirn liegt eine Himmelswelt, später benannt als Traumwald. Hierum drehen sich die ersten drei Texte.
      • Die 'irdische' Welt wird aus Perspektive der Himmelswelt erstmal als ein ewiger Ozean verstanden. Das ist Gegenstand der letzten drei Texte.
      • Phoenix/Himmelsvogel/Bernsteinvogel/erster Stern ist das Allwesen, das als Sonne über den Himmel flattert. Wie es sich für einen Phoenix gehört gibt es so die Zeit der ersten Sonne und die Zeit der zweiten Sonne.
      • Spiegel zeigen manchmal Dinge, die nicht da sind, aber durch ihr Gesehenwerden dann als Miragen in die Existenz schreiten als eine Art Visualparasitismus.


      Im Sinne der Völkerabstammungen sollen die Texte zugleich erklären, wo welche Lebensform herkommt, was noch nicht ganz gelingt. Einige Ideen habens noch gar nicht rein geschafft, andere würden mit gewünschten Mustern brechen. Zum Beispiel hätte ich die Weberinnen inzwischen gerne als Töchter der Baummutter... i glaub das mach ich einfach so und guck dann, wie die Muster zurechtgebogen werden.
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      Das alte Muster wäre: Erl als Flora/Baumkinder, Ur als Eltern der gehörnten Herdentiere und so Herbivore, Norn als Najaden/Carnivore bzw. Weberinnen-Spinnenvolk.. wobei da dann auch der Phoenix als Greifenherkunft Katzen/Vögel und so Carnivore gebiert. Der Bruch an dieser Stelle ist die Norn/Weberinnen/Spinnen zu Baumkindern zu machen, womit die Flora/Herb/Carnivor-Trennung wieder weg wäre,..



      Naja, keine Ahnung wo das bei künftigen Überarbeitungen dann hinführt. :) Länger hätte ichs aber ungern, hingegen womöglich ährm.. lehrreicher? Ich bin mir noch unsicher, ob die Texte ihrem Zweck aufzuklären gerecht werden oder eher verwirren.

      Mit den Geisterpfaden, die als Wurzeln vom Urbaum aus in den Sternpforten münden, und dann von dort aus zu den Gipfeln der Berge/Hügel wuchern, bevor sie sich durch die Restwelt verteilen, sollen zudem die magischen Ley-Linien erklärt werden. Dann im Folgenden nu die drei Texte zur Himmels-, und die drei zur Tiefenwelt:


      Schöpfung

      Zeit der ersten Sonne
      "Geboren auf den alten Schiffen aus den verlorenen Tiefen kannten wir um uns nur weites Meer, das immerzornig gegen die Flanken schlug, den kalten Wind, der unaufhörlich an unserer Haut zerrte, über uns nur finstere Wolkendecke, die immergrollend mit ihren Blitzen schlug. Doch fern der wankenden Welt erhob sich uns späten Kindern der Schiffsbauer der Horizont, ein grauer Baum aus den schwarzen Untiefen in die flackernden Unhöhen, sich räkelnd, langsam und gemächlich, weise und bedächtig, träumend und noch nicht erwacht. Hier war der alten Riesin ein Licht erstrahlt, ein Herz in roter Glut, das unsere Schiffe rief aus allen Meeren. Es wuchs nicht nur, da wir ihm näher kamen, brannte sich seinen Weg hinauf durch Stamm und Rinde, und entzündete die Krone. Laut schrie sie auf, als der Feuervogel sich erhob, brannte hernieder und ließ im großen Feuer Fels und Asche regnen über das hungrig Meer. Trost schenkten unserer Schiffe Bannsängerinnen dem sterbend Kind, als ihr Gesang es zurück in den Schlaf wiegte. Aus der niedergehenden Asche entstieg zögerlich das karge Land, in dessen Fels sich die Spiegel aus schwarzem Glas befanden. Als der graue Regen lag und der Bernsteinvogel durch den dunklen Schleier auf das Land blickte, wuchsen aus des Baumes Asche zahllos seine Kinder, tausendäugig und von dunkler Rinde, die Schwarzeiben, und blickten zurück."

      ~ Die erste Reise, Ur

      Traumwald
      ·Endlos erstreckte sich der lauernde Wald, gebrochen nur von hohem Fels und schwarzen Tümpeln. Von den steinernen Anhöhen aus zürnten stolze Greifen, in den Wurzeln wachten geduldige Weberinnen, aus dem Geäst blickten wissbegierige Aschevögel, alte Raben, und immer, wenn die Tümpel ruhten, lauerten hungrige Najaden. Doch wenn die tausendäugig Bäume schliefen, wanderten durch den lauernd Wald wir Dryaden auf unserer Erinnerung entnommen alten Pfaden, welche unsere Mutter, die wir nie sahen, uns mit ihren Wurzeln dereinst zog.·

      ~ Geisterpfade, Erl

      Sternenkleid
      Schwarze Federn kleideten den alten Wanderer, der den Vater bezwang. Gesehen ward er auf Rabenbein stolzierend, mit acht Augen über schwarzem Schnabel blickend, und mit Vogelkrallen an sechs Armen auflesend, als er aus der falschen Höhle schritt und alle blickend Vögel aufschraken. Nicht Rabe noch Weberin verschmähten ihn seine Väter, sodass wir Schwestern ihn lehrten. Doch wob er mit unserer Kunst das Schicksal des Vogelvaters, spielte auf der großen Harfe die Echos der sterbenden Baummutter und zwang ihn in den Schlaf. Hier zerriss er den Himmelsvogel, aus seinen Federn das Sternenkleid über die Geisterpfade zu weben. Das Phoenixei aber trug er durch Geisterpforten ins Land der Schlangen im großen Meer. So ward aus dem Geist ein Gott, und schwarze Vögel kamen vom schlafenden Wald herab, um von seinem Werk zu berichten, und brachten die Saat der alten Bäume hinab ins Schlangenland.

      ~ Schicksalsaugen, Norn


      Irdenwacht

      Zeit der zweiten Sonne
      "Bebend erbrannte das starre Land, als das Ei barst und die gläserne Erde sich zu Fluten ergoss. Die schlafenden Schlangen, einst Najaden geboren, krochen abermals durch den Schlamm, einander und Meereswesen zu verschlingen. Auch erwachte die schlafende Saat und überzog das Land mit Pflanzenwuchs, welcher Nahrung bot für Vögel des Himmels und den gehörnten Herden, die einst von unseren Schiffen den Najaden geopfert im Land der Schlangen überdauerten. All dies gedeihte unter den Schwingen des Bernsteinvogels, der abermals die Nacht entzündete und mit seinem Flug den Tag bringen sollte. Doch weckte des Vogels Schrei auch den Traumwald zwischen den Sternen, der hungrig blickte auf die Welt darunter. So stürzten die Greifen vom Himmelswald herab, ihn nie wieder zu betreten. Auch unsere Schiffe sanken auf die Welt hernieder, sie zu bevölkern mit unserart. Einzig das Schiff der Jägerin, dem sich stets alle Meere beugten, verblieb die Walde zu bereisen Tag und Nacht."

      ~ Das alte Land, Ur

      Wurzelwelt
      ·Seit dem Tag, an dem die lange Nacht began, brannte am Ende jedes unserer alten Pfade ein kaltes Feuer in den finstren Tümpeln, am Anfang aller Pfade aber der Nordstern, an dem die Mutter stand. So trugen auch wir auf unseren Wanderungen unser Licht zum Gestirn. Hier aber fanden wir im Wasser das tote Land, tief unter dem endlosen Wald, und in den Sternen die Pforten dorthin. Und dort sahen wir, dass ihre Wurzeln einst nicht im alten Wald endeten, sondern von deren Gipfeln und hohen Hügeln aus auch die zweite Welt durchzogen.·

      ~ Himmelspforten, Erl

      Tiefenlicht
      Drei Städte auf ihren Reisen spenden Licht dem endlosen Schlund. Die älteste ist das Schiff der Jägerin, dem sich alle Meere beugen. Die zweite ist das hohe Licht, zu dem alle Geisterpfade führen, an dem die träumende Königin ruht. Die dritte bereist auf dem Rücken des Bernsteinvogels die Welt, so nah an seinem Feuerkleid umhüllt von gerötetem Licht. Und von beiden Seiten der trügerischen Wellen leuchten sie herab in die Tiefenwelt. Hierhin ziehen junge Miragen aus den Spiegeln, um dort in den Herzen Fremder zu erwachsen und mit ihnen in den Wald zurückzukehren. Hierhin stürzen Phantasmen aus dem Geäst, um die Geister Träumender in den Wald zu entführen und ihre Herkunft vergessen zu machen. Und hier wandern die Miasmen, ihren Schwermut über die dort Lebenden zu legen, und das Ende ihrer Pfade zu erkunden.

      ~ Die gelogene Welt, Norn
      > Möchte in Fantasy-Ausrichtung an den Erfolg von Scientology anknüpfen.

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