[Ngiana] Sobein, die verfluchte Halbinsel

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    • [Ngiana] Sobein, die verfluchte Halbinsel

      Moin! Jetzt hab ich es schließlich auch gewagt, den Würfel mal auf meine eigene Welt loszulassen - gerade bei Ngiana gibt es ja so viele weiße Flecken, dass das kein großes Problem darstellt. Inkonsistenzen werde ich einfach mal lernen zu ignorieren - fehlerbehaftetes Weltenbasteln ist erlaubt und macht Spaß.^^
      Der Thread ist als fröhliches Drauflosbasteln gedacht.

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      Zugewendet hab ich mich der Halbinsel Sobén, die ich gleich mal in Sobein umgenannt habe. Diese Gegend ist seit ungefähr 1999 Teil dieser Welt, dennoch ist es kaum bebastelt... es ist irgendwie so ein Winkel, den es halt auch noch gibt, wo aber nix ist, oder so. Das ändert sich jetzt mal.
      Ich hatte die Idee, dass es eine der Gegenden ist, wo Orks und Menschen aufeinandertreffen - und zwar eine andere Sorte Orks, nicht die hochzivilisierten vom Südkontinent, sondern heftig blutrünstige. Ja, die gibt's auch.^^

      Um die Gegend geht's:

      Nordkontinent. Rot markiert: Die Halbinsel Sobein, rechts davon die Insel Sneulein. Das Land liegt ziemlich genau am Äquator, also heiß und eher feucht.

      Ein Würfelprotokoll stelle ich hier mal nicht rein. Ich hab mehrere Seiten davon, ich habe immer mal wieder von meinem Vetorecht Gebrauch gemacht, und Sachen festgelegt. Sobein/Sobén war immer schon die für mein Empfinden hässlichste Region der Welt, deswegen wollte ich auch nie was damit basteln.^^ Insofern habe ich mich beim Stil der Namen jetzt nicht allzusehr bemüht, aber natürlich werde ich daran herumschrauben.

      Und hier kann ich euch eine wunderbar grauenvolle, mit Paint gemachte Karte zeigen:

      Hier ist zu sehen das Königreich Sobein und seine Grenzen (in gelb). Die Region im Osten, bei Nanep, ist feindliches Territorium und von Sneuleiniten besetzt. Djekohu ist Niemandsland, und Nazaat ist ein unabhängiger Vasall des Königreichs. Mit Nbjo wird gehandelt, mit den anderen Städten im Nordwesten eher nicht, die sind zwar nicht im Krieg, aber eher feindlich gegenüber Sobeiniten.

      Ašgei bzw. Šeiah ist die Hauptstadt des jungen Königreichs - hat viele Namen international. Auf datelianischen Karten, wenn sie denn überhaupt irgendwas dort eingezeichnet haben außer geht dort nicht hin, um Balians Willen! würde dort Siga stehen als Name der Hauptstadt.
      Meninket war die Hauptstadt unter orkischer Herrschaft; Mahep an der Westküste ist rein bevölkerungsmäßig die größte Stadt auf der Halbinsel. Satei ist die wichtigste Hafenstadt, da der Handel vor allem an der Nordostseite stattfindet. Und Eikof im Süden ist schließlich ein für die Nahrungsversorgung essentieller Ort, dazu gleich mehr.

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      Sobein zeichnet aus, dass es giftig ist. Denn neben normalen Niederschlägen geht auf der ganzen Halbinsel regelmäßig ein Giftregen nieder. Dieses Gift ist, wenn es eingenommen wird, für Menschen und fast alle Tiere tödlich. Und da es regelmäßig vom Himmel fällt, ist dem kaum zu entkommen - es ist an allen Pflanzen, im Boden, überall. Wo genau dieses Gift herkommt, ist unklar - es steigen Dämpfe aus vielen Spalten im Boden, und diese Dämpfe kühlen dann in der Atmosphäre und regnen schließlich ab. Aus der Sicht der Bewohner ist klar: Sobein ist ein verfluchtes Land.

      Für Pflanzen ist das Gift nicht schädlich, allerdings hat sich die gesamte Flora und Fauna natürlich daran angepasst, und die meisten Pflanzen auf Sobein brauchen das Gift sogar mittlerweile und saugen sich gerne damit voll. Das giftige Holz dient den Sobeiniten als Heizmaterial - das Gift brennt nämlich sehr gut - und als Exportprodukt: Der Rauch, der beim Verbrennen des Giftholzes entsteht, ist nämlich ein Kosmetika, mit dessen Hilfe sich besonders weiche Haut hinkriegen lässt.

      Das Gift hat zum Glück ein gewisses Verfallsdatum - wenn es mehrere Tage mit genügend Wasser in Berührung ist, zerfällt der Giftstoff.

      Da der Boden giftig ist, gibt es auf der Halbinsel fast keine Landwirtschaft. Der Großteil der Bevölkerung ernährt sich hauptsächlich von Fisch - an der Meeresküste ist das kein Problem, und im Inland werden überall Fischteiche angelegt. Da Wasser das Gift neutralisiert, ist Fisch die sicherste Nahrungsquelle, die nicht mit dem Gift verseucht ist.
      Raffinierte Techniker haben Möglichkeiten entwickelt, doch Landwirtschaft zu betreiben, mehr oder weniger mit Dächern geschützt, vermutlich glashausartig, aber Glas wird nicht verwendet (zu teuer vermutlich), dafür mehr Metall. Aus Metall werden Spiegelflächen gebaut, die das Sonnenlicht lenken, so dass die von oben gegen den jederzeit aufkommenden Giftregen geschützten Pflanzen dennoch genügend Licht bekommen. Das ist aber sehr kostspielig und spielt daher für die Ernährung der Sobeiniten keine allzu große Rolle.

      In der Nähe von Eikof im Süden gibt es einige Quellen rund um ein Seengebiet, aus denen ein spezielles Wasser entspringt, das das Gift auch im Umkreis im Boden unschädlich macht - dort ist als einzigem Ort richtige Landwirtschaft möglich; der Giftregen fällt zwar auf die Pflanzen, diese sind aber mit Gegenmittel vollgesogen. Oder so. Isso. :P

      Das Gift wird auch militärisch verwendet - es auf die Nahrungsvorräte der Gegner zu sprühen, ist eine Möglichkeit...

      Eine weitere Nahrungsquelle gibt es nur in der Umgebung von Nazaat, im innersobeinitischen Hochgebirge. Dort werden Spinnen für ihr Fleisch gezüchtet. Das Spinnenfleisch wird von dort dann an den Rest der Halbinsel verkauft.
      Nazaat verdankt seine Unabhängigkeit dem Rohstoffreichtum in relativ unzugänglicher Gebirgslage. Es gibt reiche Eisen- und Goldvorkommen, und eben Spinnen. Regiert wird Nazaat von Herrscherin Amumu.

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      Geschichte:
      Die Würfelgegenwart liegt in der Antike - sehr vage festgelegt, da ja auch die Weltgeschichte generell recht offen ist noch.

      Sobein war bis vor kurzem von Orks beherrscht - und zwar von einer Bande monströser chMizeanen; das sind die, welche ihren Körperwuchs magisch beeinflussen können. Zudem konnten sie sich gegen das Gift immun machen. Auf der Insel wohnten hauptsächlich Menschen, die von besagten chMizeanen (oder den Orks generell) unterjocht wurden. Diese sobeinitischen Orks haben überhaupt nichts mit ihren zivilisierten Artgenossen am Südkontinent zu tun - mit diesen sind sie sogar verfeindet. Eine strenge Geschlechterhierarchie platzierte die chMizeanen an die Spitze, und alle anderen darunter.

      Der Orkherrscher Ninechamesan, der Zehnte der Echang-Dynastie, war gerade an der Macht, als die Menschen schließlich den Aufstand wagten, und deren Regime gewaltsam beendeten. Dabei wurden praktisch alle Orks von Sobein vertrieben.

      Die Generälin Otu, deren Kriegsgeschick entscheidend gewesen war, wurde zur Königin von Sobein ernannt und von der Bevölkerung wie eine Heilige verehrt, durchaus mit religiösen Untertönen.

      Auf Königin Otu folgte Königin Elemu. Auch diese hatte als Generälin begonnen. Als Nachfolgerin wird die Generälin Ikeps gehandelt. Sobein ist keinesfalls eine Erbmonarchie, als Nachfolger kommen in der Regel nur Personen aus dem Militär in Frage - einen großen Einfluss auf die Wahl hat allerdings auch die Technikerklasse, die für die komplexen Mechanismen der Nahrungsproduktion zuständig sind. Männliche Kandidaten gibt es auch, allerdings ist wohl durch Otus Legendenstatus eine gewisse Tendenz zu Generälinnen und Königinnen zu bemerken.^^

      Aktuell befindet sich das Königreich im Krieg mit Sneulein, das ein großes Gebiet im Osten Sobeins besetzt halten. Die Sneuleiniten sind eine orkisch-menschlich-gemischte Gesellschaft mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Geschlechtersysteme, die miteinander konkurrieren... komplizierte Mischkultur eben. Das dürfte für die ganze Region prägend sein, dass da sehr unterschiedliche Kulturen und Arten sich über viele Jahrhunderte vermischen und etwas eigenes ergeben. Es gibt in Sneulein auch eine Menge Halborks - auch wenn insgesamt die Bevölkerung doch großteils menschlich ist. (Aber vermutlich hat praktisch jeder auch orkische Gene)

      In Djekohu sitzt Achatsei, Königin Elemus Bruder, im Exil. Dort wurde er von Königin Otu hinverbannt, nachdem er sich wiederholt an Frauen vergriffen hatte. Djekohu ist eine verlassene Stadt inmitten eines Niemandslandes, Achatsei ist dort Anführer von etwas, was man auch eine Räuberbande nennen könnte. Er hat den Ruf, grausam, aber auch sehr gerecht zu sein.

      ~

      Sobeinitische Namen:
      männliche Namen enden typischerweise auf -ei, aber gibt auch andere.
      weibliche Namen enden auf -u oder auf -ps.
      orkische Städtenamen typisch auf -t (wie am Südkontinent auch)
      sobeinitische Städte enden typisch auf -f oder -p.

      ~ ẞ ~

      So, das war jetzt ein kleines Schaufenster in ein Randgebiet der Geschichte Ngianas. :)

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Ich finde die Grundidee recht interessant, aber mir drängen sich doch ein paar Fragen auf.
      Erstmal, reichen die Fische wirklich aus, um die Bevölkerung zu ernähren? Und liefern die alle wichtigen Nährstoffe? Gerade im Binnenland kann das ja schwierig werden. Oder wird da noch Handel getrieben? Giftiges Holz gegen Nahrungsmittel oder so?
      Zu dem Gift: Schädlich ist es also nur bei oraler Aufnahme, nicht bei Einatmen oder Hautkontakt? Letzteres würde das Überleben dort ja sehr kompliziert machen. Und es ist brennbar, hydrolyselabil, wirkt gegen Tiere, aber nicht gegen Pflanzen und kann auf Pflanzen sogar einen positiven Einfluss haben, verstoffwechselt wird es von denen aber nicht? Schutz vor Fressfeinden?
      Gibt es eigentlich resistente Insekten? Wenn nicht, wäre das ja als Insektizid bestimmt gut verkäuflich, gerade wenn es durch Wasser sofort unschädlich gemacht wird. Wenn wir gerade schon dabei sind, wird das Gift durch normalen Regen nicht entfernt, oder gibt es den da überhaupt nicht?
      Welche Körperprozesse, die Tiere haben, Pflanzen aber nicht, beeinträchtigt es und wie wirkt sich das aus? Gibt es ein Gegengift, oder könnte jemand eins entwickeln?

      Und so als zusammenfassende Frage: Wie und warum sind da überhaupt Menschen und Orks hingekommen und haben beschlossen, dort zu leben, obwohl es mit den Ressourcen so schwierig ist? Und warum versuchen sie nicht anderswo an besseres Land zu kommen, militärisch scheinen sie ja alle ziemlich fit zu sein?
    • Amanita schrieb:

      Erstmal, reichen die Fische wirklich aus, um die Bevölkerung zu ernähren? Und liefern die alle wichtigen Nährstoffe? Gerade im Binnenland kann das ja schwierig werden. Oder wird da noch Handel getrieben?
      Handel auf jeden Fall. Im Prinzip vermute ich, dass Sobein im Vergleich zu Nachbarländern natürlich viel dünner besiedelt ist - wahrscheinlich gibt es zwischen den Städten eher Ödland, es macht ja kaum Sinn, Dörfer zu haben, wenn es dort eh nicht möglich ist, autark an Essen zu kommen.

      Die Landwirtschaft bei Eikof versorgt das halbe Land mit Getreide und Gemüse, die andere Hälfte wird über die Nordostseite importiert. Sobein liefert an die Loschabi oder an die Seria-Dynastie im Gegenzug Gold und Eisen, sowie Räucherwerk aus Giftpflanzen, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.

      Amanita schrieb:

      Zu dem Gift: Schädlich ist es also nur bei oraler Aufnahme, nicht bei Einatmen oder Hautkontakt? Letzteres würde das Überleben dort ja sehr kompliziert machen. Und es ist brennbar, hydrolyselabil, wirkt gegen Tiere, aber nicht gegen Pflanzen und kann auf Pflanzen sogar einen positiven Einfluss haben, verstoffwechselt wird es von denen aber nicht? Schutz vor Fressfeinden?
      Ja bei dem Gift vermute ich, dass ich noch einiges ändern muss. Vor allem, dass es eine Gegend gibt, in der trotzdem Landwirtschaft möglich ist, macht noch wenig Sinn im Moment.
      Die Idee, dass Wasser das Gift auflöst, erscheint mir irgendwie unelegant. Vielleicht wäre es schöner, dass es einfach Gegenmittel gibt, die ins Essen gemischt werden müssen, damit es genießbar wird? Von Chemie hab ich sowieso keine Ahnung, da fang ich gar nicht erst an, groß drüber nachzudenken.^^

      Das Gift wirkt, wenn es oral eingenommen wird, schadet aber der Haut oder der Atmung nicht oder nicht in einem relevanten Ausmaß. Ich glaube, wenn es auch noch bei Einatmen Probleme machen würde, wär das ganze Land nur noch mit Gasmasken bewohnbar, das ist in einer Antiken und Prä-Antiken Zeit dann doch albern.

      Ich vermute, am meisten Sinn würde es machen, wenn Pflanzen das Gift speichern, um nicht gefressen zu werden - oder einfach so, weil es mit dem Grundwasser aufgenommen wird und sich dann absetzt. (da es ja auch alle Pflanzen betrifft, die nicht in Sobein heimisch ist, das macht ja eben die Landwirtschaft so schwierig)

      Und bei Eikof ist im Boden ein Stoff, der gleichzeitig mit dem Gift aufgenommen wird und dieses zersetzt, so dass dort wachsende Pflanzen ungiftig sind.

      Ein weiterer Trick wäre, Pflanzen zu züchten, die von sich aus das Gift zersetzen. Das gelingt dann vermutlich ein paar Jahrhunderte später mal, spätestens dann in der Neuzeit.

      Amanita schrieb:

      Gibt es eigentlich resistente Insekten? Wenn nicht, wäre das ja als Insektizid bestimmt gut verkäuflich, gerade wenn es durch Wasser sofort unschädlich gemacht wird.
      Diejenigen Insekten, die in Sobein vorkommen, sind ein bisschen resistent, aber prinzipiell schadet ihnen das Gift auch. Das mit dem "durch Wasser unschädlich machen" streiche ich glaub ich. Aber Gift verkaufen werden die Sobeiniten sicher, in geringen Mengen.

      Amanita schrieb:

      Wenn wir gerade schon dabei sind, wird das Gift durch normalen Regen nicht entfernt, oder gibt es den da überhaupt nicht?
      Normalen Regen gibt es auch. Es ist prinzipiell eine sehr feuchte Gegend, in Küstennähe, und dann eher trocken im Hochland. Also vllt so ähnlich wie Neuguinea oder Guatemala? kA.
      Das Gift macht leider auch in den Gebirgen den Boden für Landwirtschaft ungeeignet.

      Amanita schrieb:

      Welche Körperprozesse, die Tiere haben, Pflanzen aber nicht, beeinträchtigt es und wie wirkt sich das aus?
      Nicht mein Fachgebiet. :fluecht:

      Amanita schrieb:

      Gibt es ein Gegengift, oder könnte jemand eins entwickeln?
      Gibt es wohl - was auch immer bei Eikof im Boden ist. Vielleicht ein Mineral - würde sowas Sinn machen?

      Amanita schrieb:

      Und so als zusammenfassende Frage: Wie und warum sind da überhaupt Menschen und Orks hingekommen und haben beschlossen, dort zu leben, obwohl es mit den Ressourcen so schwierig ist? Und warum versuchen sie nicht anderswo an besseres Land zu kommen, militärisch scheinen sie ja alle ziemlich fit zu sein?
      Die Nachbarn sind natürlich zahlenmäßig und damit auch militärisch alle überlegen. Auch dass sie von Sneulein angegriffen werden, liegt vermutlich nur daran, dass die an die Goldminen wollen, der Rest des Landes dürfte die nicht interessieren.

      Dass es den Menschen möglich war, die Orks auf Sobein zu besiegen, lag auch nur daran, dass es viel mehr Menschen dort gab als Orks. Ich nehme an, die Orks kamen irgendwann von woanders als Eroberer an, und sie sind generell robuster, was Gifte angeht... aber weniger fortpflanzungsfreudig als Menschen.

      Sobeiniten leben ja schon lange in ihrem Land, vermutlich haben sie ne höhere Resistenz gegen das Gift als Fremde... es ist zwar immer noch tödlich, aber die Dosis dafür wäre dann höher.

      Tö. schrieb:

      Ich will mehr über die Spinnenzucht von Nazaat wissen. Wie größ sind die Spinnen? Wie hält man sie? Was fressen die Spinnen? Nutzt man Spinnenweben? Sind die Spinnen auch giftig?
      Ok, dafür packe ich wieder den Würfel aus. ->

      Die nazaatischen Spinnen werden etwa handgroß. Sie werden in fest abgeschlossenen, von der Umwelt getrennten Behältern gezüchtet. Die Spinnen fressen heimische Insekten. Die nazaatischen Spinnen machen keine Netze. Die Spinnen sind ungiftig. Ich nehme an, damit das mit der Fleischproduktion klappt, werden eine Menge Spinnen benötigt.

      Was ich immer noch nicht weiß, ist, warum die Spinnen nur in Nazaat gezüchtet werden können. Es ist nicht so, dass man anderswo nicht wissen würde, wie die Spinnenzucht funktioniert - aber anderswo geht es nicht. Keine Ahnung, was da dahinterstecken könnte. Vielleicht gibt es nur dort die richtige Nahrung - aber warum gerade dort...

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    • Gibt es wohl - was auch immer bei Eikof im Boden ist. Vielleicht ein Mineral - würde sowas Sinn machen?
      Meistens funktionieren ja Gegengifte vereinfacht gesagt entweder so, dass sie den natürlichen Prozess auf die entgegengesetzte Art und Weise durcheinanderbringen und die Wirkung des Gifts so ausgleichen, z.B. beeinträchtigen moderne Rattengifte die Gerinnung und als Gegenmittel wird Vitamin K verabreicht, was die Gerinnung fördert.
      Ich glaube, am hilfreichten für dich wäre eine Möglichkeit das Gift so zu binden, dass es keinen Schaden anrichten kann. Da könnte das mit dem Mineral hinkommen und zwar, wenn es mit dem Gift eine unreaktive oder schwerlösliche Verbindung bildet, die dann ausgeschieden werden kann, ohne Schaden anzurichten und vielleicht auch von den Pflanzen gar nicht erst aufgenommen werden kann. Ein Beispiel für sowas wäre das gelbe Blutlaugensalz, das sogar als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt wird, obwohl es Cyanid enthält, aber so fest gebunden, dass da unter normalen Bedingungen nicht passiert. Oder ein Mineral, was das Gift katalytisch in harmlose Bestandteile zersetzt.
      Wenn das Gift beim Einatmen unschädlich ist, obwohl es durch den Regen praktisch als Aerosol verabreicht wird, wäre es naheliegend, dass es sich um etwas handelt, was direkt im Verdauungstrakt wirkt und gar nicht ins Blut aufgenommen wird, oder eine Substanz, die nur mit zusammen mit Nährstoffen über den Verdauungstrakt ins Blut kommen kann. Ersteres könnte vielleicht wichtige Verdauungsenzyme hemmen, sodass die Betroffenen bei vollem Magen verhungern, sowas gibt es ansatzweise bei manchen Pflanzen und wäre auch für die ein Vorteil, das aufzunehmen.
      Schwierig finde ich aber immer noch die Entstehung des Gifts. Die gewünschte Wirkung würde eher auf eine organische Verbindung passen, aber da entstehen komplexere Moleküle selten ohne dass sie von Lebewesen synthetisiert werden. Pflanzen als Quelle wäre bei dem Wirkmechanismus schlüssig, aber die Frage ist dann, wie das Zeug in den Regen kommt. Vielleicht durch Pollen oder andere Pflanzenteile? Das hätte aber den Nachteil, dass man versuchen könnte die Pflanze auszurotten, wenn das ein Nachteil ist. Vielleicht hätte das dann aber andere gravierende Folgen für das Ökosystem...
      Anorganische Moleküle, die durch Vulkanismus und Co entstehen und giftig sind, gibt es natürlich auch, aber da ist die Möglichkeit für neue Sachen relativ begrenzt und was da giftig ist, wirkt meistens vor allem über die Atmung H2S, PH3 etc.
    • Amanita schrieb:

      Ich glaube, am hilfreichten für dich wäre eine Möglichkeit das Gift so zu binden, dass es keinen Schaden anrichten kann. Da könnte das mit dem Mineral hinkommen und zwar, wenn es mit dem Gift eine unreaktive oder schwerlösliche Verbindung bildet, die dann ausgeschieden werden kann, ohne Schaden anzurichten und vielleicht auch von den Pflanzen gar nicht erst aufgenommen werden kann.
      Das klingt gut! Danke.

      Amanita schrieb:

      Wenn das Gift beim Einatmen unschädlich ist, obwohl es durch den Regen praktisch als Aerosol verabreicht wird, wäre es naheliegend, dass es sich um etwas handelt, was direkt im Verdauungstrakt wirkt und gar nicht ins Blut aufgenommen wird, oder eine Substanz, die nur mit zusammen mit Nährstoffen über den Verdauungstrakt ins Blut kommen kann.
      Hm, stimmt wohl. Ich glaube, recht viel genauer muss ich es nicht wissen... also es wirkt, wenn es mit dem Essen aufgenommen wird. Oder mit Trinkwasser. Vielleicht wirkt es weniger stark, wenn es bloß getrunken wird?

      Als Quelle des Gifts hatte ich an etwas vulkanisches gedacht. Wobei das Gift selbst flüssig sein könnte? D.h. es wird durch den Vulkanismus erhitzt und verdampft, und regnet dann ab...

      Irgendwie find ich den Giftregen heute schon wieder etwas albern. Aber ich mag die Idee, dass die Halbinsel vergiftet ist. Vielleicht regnet das Gift also nicht, sondern kommt irgendwie direkt aus dem Boden? Und ist dann auch in allen Quellen drin. Die Wasserversorgung ist auf gegengiftiges Mineral angewiesen. Das somit fast den Status einer Währung erreichen könnte.

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