Genial daneben-Testreihe 3

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  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    (Wer steckt schon gerne in Schlammassel?)

    Schlammasseln machen sich eben meist in Kellern breit, die feucht sind und somit einen geeigneten Lebensraum darstellen.(...)
    Nicht ganz. Schlammasseln machen durch Eintragen von Wasser und Erde einen vormals trockenen Keller (oder einen anderen beliebigen Raum) zum idealen Lebensraum.
    Passiert sowas in der Speisekammer (Schlammasseln haben eine Vorliebe für Speisekammern) ist sowas doppelt ärgerlich, von wegen ruiniertem Vorrat. ;D
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Schlammasseln sind Kanibalen und fressen sich gegenseitig mit einer Geschwindigkeit auf, die nur von ihrer Vortpflanzung in den Schatten gestellt wird. Zum Leidwesen der übrigen Hausbewohner geht das Ableben einer solchen Assel mit einem pfeifenden Ton einher, von den im Tode ausgeschiedenen Exkrementen ganz zu schweigen (daher der Name).
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  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Ok, dann löse ich mal auf... - Jolly hat es eigentlich so ziemlich getroffen, es war aber vielleicht auch eine etwas unoriginelle Frage... :-/

    "Ihr gehäuftes Auftreten in Häusern und anderen menschlichen Einrichtungen sind oftmals ein Zeichen mangelnder Hygiene" - sie fühlt sich in den sanitären Anlagen und den Abfällen menschlicher Behausungen wohl...
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    Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
    The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Die Kartoffeln haben <edit>unheimlich niedliche</edit> Augen und neigen dazu mit einer fiepsigen Stimme "Mama!" zu sagen. Die will dann keiner mehr essen, was ziemlich dumm ist, da man dann verhungert. Wenn man also bei einer Kartoffel keine solcher Anzeichen sieht, sollte man nicht danach suchen, sondern glücklich sein und das Ding essen.
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  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Weil in der Welt Lekÿ eine dermassen hohe Anziehungskraft herrscht, dass, würde man eine Kartoffel mit einer spitzen Seite, also der falschen, nach unten zeigend drehen und sie dann fallen lassen, würde sie sich durch die Wucht ihres Aufpralls zwei Meter tief in den Boden rammen. Desshalb muss man darauf achten, dass man Kartoffeln immer mit einer flachen Seite nach unten transportiert, also aufpasst, wie man die Kartoffel dreht.
    Na, war doch einfach die Frage!
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Hat mit der Kartoffelernte zu tun. Unter den Kartoffeln können giftige Käfer sein, also sollte man die Kartoffeln erst umdrehen, und dann vom Boden nehmen, wenn man keinen Käfer findet.
    Man wendetden Spruch also an, wenn jemand auf Nummer sicher gehen soll.
    Unvermindertes Susi-Glück! ;D

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  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Die Lekysianer (?) glauben, die Welt sei wie eine Kartoffel geformt und dehalb müssen sie immer darauf achten, Kartoffeln möglichst ruhig und behäbig zu drehhen, damit die Bewohner dieser kleinen Kartoffelwelt nicht runterfallen :nick:
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Das ist so etwas wie bei Gullivers Reisen, wo man das Ei an der richtigen Seite aufschlagen muß...

    Hier allerdings wird vorm Abendessen, zu welchem traditionell Kartoffeln gereicht werden, ein Dankesgebet gesprochen. Dazu legt jeder am Tisch sich eine Kartoffel auf den Teller, dreht sie einmal und spricht dabei das Dankgebet. Wenn man in Gedanken versunken aus Versehen die Kartoffel gegen statt mit dem Uhrzeigersinn dreht, gilt das als Gotteslästerung und man wird ziemlich bald hingerichtet.

    (nebenbei: wieso eigentlich noch "Testreihe"?)
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    offenbar kommen recht wenig Antworten, dann lös ich eben auf.
    Rykosleks König Sÿlhor I. (sprich sülchor) war ein richtiger Tyrann. Während der berühmte König Rykos seine Feinde gehasst und keine Gnade für sie übrig gehabt hatte, verfuhr Sÿlhor auf diese Art und Weise mit seinem eigenen Volk. Insbesondere Bauern litten sehr stark unter dem ungerechten Gesetz und den übertriebenen Abgaben, die der König von ihnen einforderte. So schlossen sie recht bald schon einen Geheimbund, der sich für die Rechte von Bauern (und manchmal auch von anderen ärmeren Leuten) einsetzen sollte. Um sich zu erkennen, benutzten die Bauern einen Trick. Sie verkleideten sich manchmal als Steuereintreiber und gingen zu den Bauern. Diese nahmen eine Kartoffel in die Hand und drehten sie auf eine spezielle Art und Weise, dies sollte das Erkennungssymbol sein. Nach einiger Zeit jedoch kam Sÿlhor hinter den Trick der Bauern und nicht selten geschah es, dass auch echte Steuereintreiber nun das Symbol kannten und darauf mit hartem Urteil reagierten - in den meisten Fällen mit der Todesstrafe. Hierauf überlegte sich der Geheimbund einen neuen Trick. Die falschen Steuereintreiber nahmen zuerst die Kartoffel entgegen, drehten sie dann und der Bauern konnte dann, falls er zum Bund gehörte, sie auch drehen. Den falschen Steuereintreibern drohte auf diese Art und Weise kein Risiko, da die Bauern - selbst wenn sie auf der Seite des Königs gestanden hätten - das Zeichen nie hätten deuten können, wenn sie nicht dazugehörten.

    Daher steht die Redensart "aufpassen, wie man die Kartoffel dreht" dafür, dass man immer genau abwägen sollte, ob man seine tatsächlichen Ziele und seine eigene Meinung offenbart.
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    also das kapier ich jetzt ehrlichgesagt nicht so ganz...
    Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
    The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
    A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
    She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Ich versteh da vor allem nicht warum die falschen Steuereintreiber durch die neue Methode weniger Gefahren ausgesetzt waren... ???

    Die falschen Steuereintreiber waren sowieso nie einer Gefahr ausgesetzt. Wenn es aber so war, dass der Steuereintreiber zuerst die Kartoffel drehen musste (und damit zeigen, dass er zum Geheimbund gehört), dann konnte sich der Bauer nicht an den Feind verraten - denn Sÿlhor kam niemals hinter diesen Trick, er dachte, der Geheimbund sei längst zerschlagen.
    Und den Steuereintreibern drohte kein Risiko, weil die Bauern sowieso nicht hinter dem König standen - und wenn doch, hätten sie das Zeichen nicht zu deuten gewusst.
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Ich kapiers immer noch nicht :weissnicht:
    vor allem versteh ich nicht, was diese falschen Steuereintreiber überhaupt machen. Es kann doch den echten Steuereintreibern völlig egal sein, was die Bauern da für komische Geheimbünde haben, solange man bei ihnen reichlich Steuern eintreiben kann, ganz egal ob da vorher ein flascher Steuereintreiber eine Kartoffel umgedreht hat...


    ...aber irgendwie würde das zu weit führen und wer das diskutieren möchte, der mag dies in einem anderen Thread tun. ;)

    In der Zwischenzeit könnt ihr mir ja mal verraten, warum es eine Tradition unter Reisenden ist, die Burg des Barons von Argal mit Steinen zu bewerfen.
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Ich habs übrigens auch nicht kapiert ;D

    In der Zwischenzeit könnt ihr mir ja mal verraten, warum es eine Tradition unter Reisenden ist, die Burg des Barons von Argal mit Steinen zu bewerfen.

    Man könnte auf so naheliegende Dinge tippen wie:

    - Der Baron von Argal ist ein Steinwesen, und wer als Reisender Steine gegen seine Burg wirft, erweist ihm damit eine Ehrerbietung. Wer es nicht tut, läuft Gefahr, daß der Baron seinerseits Steine von der Burgmauer auf die Reisenden wirft.

    - auf der Mauer der Burg ist eine große Zielscheibe aufgezeichnet, und wer von jenseits des Burggrabens die Mitte trifft, dem spendiert der Baron ein kleines Fass Bier oder wahlweise ein halbes Flußschwein. Der Baron macht dies übrigens aus einer reinen Laune heraus, hat allerdings auch seinen Heidenspaß, wenn seine 14 Kinder diejenigen, die die Zielscheibe verfehlen, auf sein Geheiß hin mit faulendem Gemüse bewerfen. :D
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  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    In der Zwischenzeit könnt ihr mir ja mal verraten, warum es eine Tradition unter Reisenden ist, die Burg des Barons von Argal mit Steinen zu bewerfen.

    Die sog. Burg ist nur noch eine seit Jahrhunderten verlassene Ruine, die fast völlig in dem Moor in dem sie steht versunken ist. Da sie aber einen hervorragenden Orientierungspunkt bietet wirft jeder Reisende der vorbeikommt ein paar Steine auf die Überreste damit sie nicht völlig verschwindet.
    Please remember the impotence of proof reading before posting.
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    es ist weniger die burg des barons als das fenster der schoenen baronstochter, das da von einsamen reisenden mit steinchen beworfen wird - in der hoffnung, eingelassen zu werden, oder zumindest einen blick auf die holde schoenheit zu erhaschen. zu ihren ehren gibt es auch schon ein lied, das man von den reisenden desoefteren hoeren kann, hier eine uebersetzung des refrains:

    und wenn ihr sie sehen koenntet,
    jungs, wenn ihr nur da gewesen waert!
    sie bewegt sich wie ein schwan
    und ihr laecheln ist wie der morgen;
    alle rosen im garten verneigen sich
    und erbitten ihre vergebung,
    weil nicht eine von ihnen so schoen ist
    wie die prinzessin von argal

    ;) ;D
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    The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
    A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
    She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
  • Re: Genial daneben-Testreihe 3

    Der Baron von Argal war einst ein mächtiger Herrscher, jedoch hat er seine gesamte Macht in einem Kampf gegen einen bösen Zauberer eingebüsst. Dieser hat ihn in einen Skrzztblkrr verwandelt, ein Wesen, das sich nur von Steinen ernähren kann. Anschliessend hat er dessen Burg magisch versiegelt, sodass er nicht mehr raus kam. Der Fluch wird er gebrochen werden, wenn der Baron eine bestimmte Anzahl von Steinen gefressen hat. Leider besteht seine Burg vollständig aus Elfenbein. Deshalb werfen die Reisenden Steine auf die Burg, um den Baron zu erlösen, denn er kann auch nicht sterben, bevor der Fluch gebrochen ist.