Herr der Ringe in unseren Welten?

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    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Was die Charaktere angeht (in order of appearance):

      [x] Gandalf wäre als Magier gut dran. Er könnte auf den albernen Hut verzichten, bräuchte nicht zwingend einen Zauberstab und dürfte sich rasieren.

      [x] Für die Hobbits ließe sich leicht ein abgeschiedenes Plätzchen finden, es ist genug unerschlossenes Gebiet da. Rein abstammungsgeschichtlich könnten sie durchaus eine Unterart der Bridaniin sein, ähnlich wie der Neanderthaler zum Homo Sapiens.

      [x] Gollum würde einiges Aufsehen erregen, vermutlich würde man ihn für ein merkwürdiges Tier halten.

      [x] Die Nazgul müßten sich heftig zurücknehmen, bei mir lassen sich die Leute nur durch handfeste Tatsachen von Gefährlichkeit überzeugen. Legenden, Kutten und kreischendes Herumreiten wäre unzureichend.

      [x] Saruman wäre aufgrund seiner herrischen Art einer der Magier, die eines schönen Morgens aufwachen und feststellen, daß sie tot sind...

      [x] Aragorn würde gar nicht auffallen, auf Niella-Chatarc sind unzählige Leute ihres Erwerbs wegen ständig unterwegs.

      Was die Rassen an sich angeht: Als ganze Völker wären es wohl doch etwas zu viele und für weitere Machtblöcke hätten die Götter Chatarcs sicher kein Verständnis. Zwerge und Elfen wären demzufolge wie die Orks ein Ding der Unmöglichkeit. Gleiches gilt für den Balrog, so eine Macht würde nicht gedultet, da sie sich in das bereits manipulierte ökologische System kaum einbringen ließe.

      Die Story an sich halte ich nicht für adaptierbar, schon allein deshalb, weil es keine magischen Artefakte gibt. Eine Jahrtausende andauernde Stagnation jeglicher Entwicklung wie in Mittelerde wäre ebenso undenkbar wie das unpraktische Vorgehen, welches hauptsächlich auf Unergründlichkeiten basiert, die es auf Chatarc einfach nicht gibt.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Sieht schlecht aus... da fehlt erstmal der große Bösewicht. Nun ja, von shedalischer Sicht könnte man wohl Dilwan dazu erklären, aber der wäre niemals so bescheuert, irgendwelchen Ringen einen Teil seiner Macht zu geben... mal davon abgesehen, daß meine Visha generell heftige Probleme bei Sachen wie Schmieden, Schnitzen, Stricken etc. haben. ;D

      Weiter im Text - Hexer habe ich, Zauberer nicht... aber Gandalf könnte man ja eh als eine Art Vish betrachten, das ginge also.
      Menschen habe ich zwar, aber Aragorn wäre dann wohl eher ein Shedali... denn die Menschen sind ein junges und ziemlich unbeliebtes Volk.
      Womit es nun ganz schlecht aussieht, sind Orks. Ein böses Volk gibt es bei mir einfach nicht... Ebenso fehlt ein großes, hehres Elfenvolk (es sei denn, man nimmt die Steinelfen, die sich in der normalen Welt nie blicken lassen...).

      Im großen und ganzen also: nein, meine Welt ist absolut Mittelerde-untauglich.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      ;D und das von velya... schon seltsam, was die zeit bringt, nicht?

      auf meiner welt? nunja, orks gibts nicht, die elfen sind ein eckchen anders, zwerge gibts auch nicht und das grosse böse fehlt vollkommen... was diesen teil der story hinfällig macht. auch die gesamte magie wykar von einem artefakt abhängig zu machen wäre wohl kaum möglich...
      aber ein mächtiges magisches artefakt, dass es unbedingt zu zerstören gilt, das könnte schon vorkommen. und frodo ist einfach eine geile figur :)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?



      ;D und das von velya... schon seltsam, was die zeit bringt, nicht?

      Nun ja, wie ich ja letztens erklärt habe, geht meine Welt in erster Linie auf Astrid Lingren und nur in zweiter Linie auf Tolkien zurück - und Lindgren hat ja in vielen Büchern sehr differenziert geschrieben mit wenig absolut Bösem (mal abgesehen von Tengil oder Katla natürlich). Ost-Mittelerde entwarf ich damals ja, weil ich Feanor und Melkor für vollkommen falsch verstandene Leute hielt ;)


      Was Frodo angeht, stimme ich Kiki zu - aber mein Liebling ist seit meinem neunten Lebensjahr Sam, mein absolutes Vorbild, was Menschlichkeit und Aufrichtigkeit angeht.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Laut Tolkien ist ja auch Sam der eigentliche Held der Geschichte. :) Meiner Meinung nach stehen sie aber absolut gleichwertig da. Sam wäre allein niemals aus dem Auenland aufgebrochen, und Frodo hätte allein nie die Kraft gehabt, durchzuhalten.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle, überall sonst für Tolino und als gedrucktes Buch im Buchhandel. :)
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Ist eigentlich doch nicht off topic, finde ich. :) Ich verschieb mal.
      Also, bitte weitere Analysen - paßt Mittelerde auf eure Welten? Böse Wesen vorhanden? Sympathietragende Helden möglich? Lange Vorgeschichten, die man andeuten kann?

      Letzeres ist bei der ca. 50.000-jährigen Geschichte meiner Welt für mich kein Problem; in der Hauptschiene meiner Romane ist eh alles "interconnected" (wie sagt man das auf Deutsch?). In der Beziehung kann ich mit Mittelerde mithalten.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Böse Wesen vorhanden?

      Negativ. Keine rachsüchtigen Götter, keine bösen Geister, keine Kanonenfutter-Rassen.

      Sympathietragende Helden möglich?

      Das geht vermutlich in jeder Welt, in der es ein paar zentrale Figuren gibt, die sich herausheben lassen.

      Lange Vorgeschichten, die man andeuten kann?

      Kompliziert... Tolkien legt zwischen Ereignisse gleicher Entwicklungseben in aller Dreistigkeit ganze Jahrtausende. Wenn ich die Jetztzeit von Chatarc mit der Handlungszeit des Films parallel setzen würde, wäre der erste Ringkrieg eventuell noch mit Knüppeln und Faustkeilen ausgetragen worden (und kein Aas hätte gewußt, was ein geschmiedeter Ring ist).

      in der Hauptschiene meiner Romane ist eh alles "interconnected" (wie sagt man das auf Deutsch?).

      "In narrativem Bezug stehend"? - Bin nicht sicher...

      Das grundsätzliche Problem sehe ich aber in der Mentalität: Die Handlungsweisen der Figuren im HdR basieren auf Akzeptanz vorgefertigter Zustände, nicht darauf, diese selbst bestimmen zu wollen. Auf Chatarc wird agiert, nicht reagiert. Wie sieht das bei euch aus?
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    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Böse Wesen vorhanden?

      Rein Böse? Nein. Und wer böse ist sieht nicht immer böse aus.
      Sympathietragende Helden möglich?
      Ja, kann sein, aber solche durch-und-durch gute und gemütliche Hobbits gibt's nicht (s.o.), die können eh nicht überleben. Sind "sympathietragende" und "Helden" nicht "doppelt dasselbe"?
      Lange Vorgeschichten, die man andeuten kann?
      Einigermässe, und was nicht da ist kann ich immer basteln.

      Sonst fehlen Elfen, Zwergen (...usw) und -wichtig- Magie. Auch gibt es keine "Böse Länder", die Gegend hat keine Einflüsse auf der Seele der Einwohner.

      Und das Buch wäre um vielen Kapitel dünner, die Helden fahren Bahn zum Ziel ;)

      Positiv ist, dass das Dekor da ist, alle Szenen der Film (naja, wenigstens die Szenen aus das 1. Teil des Buches, und The Hobbit) können in Daleth stattfinden.
      Das grundsätzliche Problem sehe ich aber in der Mentalität: Die Handlungsweisen der Figuren im HdR basieren auf Akzeptanz vorgefertigter Zustände, nicht darauf, diese selbst bestimmen zu wollen. Auf Chatarc wird agiert, nicht reagiert. Wie sieht das bei euch aus?

      In Daleth gibt's auch selbstbestimmung. Nichts ist so, das es vorbestimmt ist - naja, das glauben halt die Einwohner.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Der Herr der Ringe passst nur sehr bedingt nach Twinion.

      # Es gibt in Twinion nur sehr wenige magische Artefakte und kein Magier würde so etwas wie den Ring herstellen können. Ringe können bei mir vielleicht für eine Weile unsichtbar machen, aber mehr nicht.

      # Orks gibt es in meiner Welt nicht. Die wilden Stämme könnten sich vielleicht gerade noch als entfernte Verwandte der Orks ausgeben, primitiv genug sind sie, aber sie sind nicht wirklich böse.

      # Elben: Gibt es bei mir nicht (mehr). Meine Alfalari waren einmal Elben, haben sich allerdings davon weg entwickelt.
      Wenn es sein muss, könnte ich aber schon einen Platz für echte Elben finden.

      # Hobbits passen nicht nach Twinion.

      # Menschen gibt es, und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass irgendwo in Twinion Doppelgänger von Aragorn und Eowyn herumlaufen.

      # Die Nazgul, Saruman und Sauron passen überhaupt nicht nach Twinion.

      # Gollum würde man, wenn er in Twinion auftauchen würde, entweder in einen Zoo stecken, Experimente mit ihm machen oder ihn erschießen, abhängig davon, wo er sich blicken lässt, weil man ihn vermutlich für ein Tier oder eine Art Ungeheuer halten würde.

      Die Geschichte könnte ich vielleicht gerade noch für Twinion adaptieren, allerdings müsste ich die Hobbits und die Nazgul durch andere Wesen ersetzen und aus dem Ring ein weniger mächtiges Artefakt machen.

      Ich habe mich bei meiner Welt nicht vom Herrn der Ringe inspirieren lassen und darum lässt sich das Buch eher schlecht umsetzten (hab das Buch erst vor kurzem gelesen), sondern anfangs von Astrid Lindgren (die erste Version der Welt entstand nach der Lektüre eines ihrer Bücher), später auch von Marion Zimmer Bradley, Michael Moorcock und ein paar anderen.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?



      Böse Wesen vorhanden?

      Es gibt böse Götter, aber unter den Bewohnern Twinions ist niemand durch und durch böse, selbst die größten Schurken tun hin und wieder etwas Gutes und so mancher Held hat schon ein Verbrechen begangen.

      Sympathietragende Helden möglich?

      Gibt es. :)

      Lange Vorgeschichten, die man andeuten kann?

      Lange Vorgeschichten sind bei ca. 35.000 Jahren aufgezeichneter Geschichte kein Problem. Ereignisse aus der tiefsten Vergangenheit (wie der Untergang der Alfalarikultur) spielen auch in der Gegenwart eine Rolle.
      In dieser Hinsicht kann ich mithalten.

    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?



      Böse Wesen vorhanden? Sympathietragende Helden möglich? Lange Vorgeschichten, die man andeuten kann?


      hmm...ok...ich kenne mich noch immer nicht so genau mit der geschichte von LoR aus, da ich`s nicht schaffe in kino zu gehen.... aber man schnappt ja mit der zeit so einiges auf

      wenn mich nicht alles täuscht, ist magie in mittelerde ein schwerpunkt... das wäre wohl das hauptproblem... bei mir gibt es sowas wie magie, götter und magische artefakte nicht.. jedenfalls ist die existenz solcher dinge stark umstritten

      >böse wesen:
      sicherlich gibt es wesen, die in den augen des ein oder anderen volkes unsympatischer erscheinen als andere.. das hat aber in der regel mit allgemeinen antipatien oder vorgeschichtlichen ereignissen zu tun und kommt auf den jeweiligen standpunkt an... aber es gibt eigentlich keine verallgemeinerungsmöglichkeiten die besagen, das individuen der ein oder anderen art immer 'böse' sind oder andersrum...der eine kommt halt besser mit ihnen aus, der andere weniger gut.. und berüchtigte ausnahmen gibt es in jeder rasse..
      da ich aber schon geraume zeit überlege, eine allgemein nicht sehr beliebte art existieren zu lassen, könnte man in dieser hinsicht sicherlich was machen... allerdings wäre diese rasse wohl nicht gerade mit genug weitsicht gesegnet, um bösartige vernichtungspläne oder welteroberungen zu planen.. also wäre diese rasse auch nicht grundböse sondern hätte eben nur einen allgemeinwidrigen lebensstil

      sympatieträger:
      sicher gibts sowas.. macht doch keine spass, eine welt zu erschaffen, in der alle langweiliger durchschnitt sind ;D

      langzeitvorgeschichte:
      habe mich in den zeiträumen noch nicht eingegrenzt, das muss ich mir noch genauer durch den kopf gehen lassen...ist also alles möglich



      tata
      " du bist jetzt einer von uns... das hat nichts mit würde zu tun!" (sid/ice age)
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Dann wollen wir mal vergleichen:

      Die Welt:
      Esperist ein klein wenig größer und dichter besiedelt als das größtenteils öde, verlassene vor sich hin rottende Mittelerde mit zwei großen Städten und ansonsten scheu in den Wäldern lebenden Elben und steinwühlenden Zwergen

      Der Hintergrund:
      Es gibt keinen Dunklen Herrscher, der die Weltherrschaft an sich reißen will, etwas derartiges könnte nur eine dämonische Macht aus einer anderen Dimension zustandebringen, aber diese Wesen haben so einen wirren chaotischen Verstand, daß sie gar nicht so geplant vorgehen können

      Ein magisches Artefakt wie den Einen Ring könnte es theoretisch geben, obwohl ich bis heute nicht kapiert habe, wie jemand seine ganze Macht in einen Ring packen kann, der dann sogar nur die anderen unsichtbar macht, aber einen selber nicht :weissnicht:

      Ein durch und durch böses Kanonenfuttervolk gibt es auch nicht, die Zhubair entwickeln sich gottseidank immer mehr von den Klischeeorks weg...
      Die Rolle der Orks könnten vielleicht die Elakken übernehmen, obwohl sie schwer beleidigt wären, würde man es ihnen sagen...

      Die Elben... na ja, die Thris als geheimnisvolles unsterbliches Volk würden sich sicherlich dafür interessieren, wenn ein Sauron ankäme und die Welt vernichten wollte, da es ihn aber nicht gibt, ist ihnen der Lauf der Weltgeschichte so ziemlich egal.

      Hobbits... äh... kein Equivalent

      Gandalf, ja, einen derartigen Magier könnte es sicherlich geben, ich würde ihm sogar zutrauen, sich lange Zeit unerkannt vor der mabedianischen Inquisition verbergen zu können ;)

      Fazit: Andere Personen in einer Anderen Welt mit einer anderen Handlung, aber ansonsten genau das gleiche wie HdR ;D
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Wie ist es denn bei mir... wenn ich die Geschichte über die ganze Welt verteile, klappts.

      Magische Gegenstände gibt es in rauhen Mengen, da schon das Material (Stein, Erz etc.) zum Teil magisch ist, und in diese Dinge können auch Kräfte eingebunden werden (z.B. durch die Zugabe von Blut einer magisch begabten Person (in den Ländern der Magie) oder auch durch Beschwörung eines Geistes (im Norden)).

      Elben gibt es auch, und sie leben sogar in Wäldern, nur sind sie nicht ganz so entrückt.
      Zwerge leben in den Bergen und schürfen nach Gold und Edelsteinen... hab ich.
      Hobbits hab ich nicht, aber Platz und Toleranz wäre da.
      Orks gibt es nicht, aber Dämonen.

      Gandalf, Aragorn und Boromir würden unter all den Helden, Königen und Zauberern nicht weiter auffallen...
      ... Gollum aber schon; in Ryondar würde man ihn wohl für einen kiddûn (einen Unterirdischen) halten.

      Die Geschichte könnte theoretisch auch funktionieren; ich hab meine Welt sehr "klassisch" aufgebaut.

      Weia... was bin ich unoriginell...

      >:( ;D

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle, überall sonst für Tolino und als gedrucktes Buch im Buchhandel. :)
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Hm hm.... HdR in Maresis?

      * Also vom Absoluten Bösen halte ich nicht so viel. Ein stark korrumpierter Schwarzer Magier könnte theoretisch ähnliche Auswirkungen haben, aber eine Gottgleiche Kreatur wie Sauron wäre höchstens als Weltenwanderer möglich, der sich mal wieder einen Spaß erlauben kann.

      * Elfen und Zwerge - oh äh Alwe und Dwarra - habe ich, aber ich versuche sie vom tolkienschen Geist wegzukriegen und etwas eigener zu machen. Die Alwe sind ein bisschen Waldelben-like (also so wie Legolas), die Dwarra sind weniger Gold/Axt-mäßige Typen, eher ein normales Bergvolk.
      Andererseits sind Alwe und Dwarra aber keine "alten" Rassen, eher Magische Mutationen der Menschen.

      * Magie ist in Maresis eindeutiger und fassbarer als in Mittelerde. Einer meiner Kritikpunkte am Film war die deutliche "Zauberer"-Magiedarstellung, wobei Tolkien das ganze immer eher wie eine sehr geheimnisvolle, viel mit "Pschikologie" zu tun habende Kunst darstellte. Maresis mag etwas zu magisch sein für Tolkien.

      * Artefakte können durchaus viel macht haben, wenn sie entsprechend magisch sind, aber eine so wichtige Bedeutung wie den Einen Ring schließe ich aus.

      Insgesamt alles doch noch sehr tolkienesk, nur Hobbits habe ich nicht. Aber jeder Schritt, den ich mache, bewegt sich eigentlich von Tolkien weg und verarbeitet mehr meine eigenen Ideen.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Mal sehn, wies bei mir aussieht:
      Magische Artefakte gibt's zuhauf; sie reichen von Umhängen, die ihre Farben wechseln, bis zu gaaaanz mächtigen Dingen, die Stürme auslösen oder die Erde erzittern lassen können.
      Sauron wäre nun nicht unbedingt einer, der die ganze Welt erobern könnte: es gibt mehr und zum Teil auch viel stärkere Magier. Auch sowas wie ein Balrog wäre zwar gefährlich, aber nicht das geährlichste Wesen.
      Bei den Völkern würde es weitgehend klappen, denn ich habe Zwerge, die vornehmlich in den Bergen leben und nach Bodenschätzen graben, Elfen, die allerdings nicht unsterblich sind und nicht in Waldstädten leben, und ein paar Menschenvölkern. Hobbits gibt's aber nicht, ebenso wenig wie Orks. Denen am nächsten würden noch die Morlochs kommen, aber die vertragen ja die Sonne :D. Zu den Au - Naulim würden Sauron, Saruman und Gandalf passen: die sind unsterblich, und einige führen sogar große Armeen an; allerdings werden sie nicht als Götter verehrt (dafür gibt's ja die Aleven).
      Helden wie Aragorn sind auch denkbar (wenn auch zumeist nicht so edel und perfekt).
      Tja, und was das Böse angeht ... da gibt's ein Wesen, dass die meisten wohl als das Böse ansehen: das ist Smoul, der Zerstörer. Vor ein paar Millionen Jahren entfachte er einen Krieg, bei dem die Oberfläche von Vey'on größtenteils zerstört wurde. Er wurde dabei niedergeschlagen (tatsächlich eher ein Unentschieden), und die Welt von den Aleven wieder aufgebaut. Die Völker wuseln seit etwa 10.000 Jahren wieder über sie.
      Hm, dennoch: die Handlung müsste zumindest etwas anders verlaufen. Immerhin gibt's da Teleportsprüche und Luftschiffe, mit denen die Reise viel schneller von statten gehen würde. Und dichter besiedelt ist meine Welt auch. :dozier:
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Hallo zusammen :)

      Auch wenn Aerthei noch nicht online ist, gebe ich mal meinen Senf zu dem Thema ab.

      "Boese Wesen" gibt auf Aerthei natuerlich. Wobei die Definition von "boese" nicht so einfach ist. Die verschiedenen Religionen haben ihre jeweiligen Vorstellungen, die Staaten ihre und fuer den Normal-Aerthei kann schon jemand, der ihm den Parkplatz wegschnappt, "boese" sein.

      "Richtig boese Wesen" ... kommt drauf an, in welchem der Laender Aertheis du in welche Tageszeitung liest. Das Verhaeltnis z.B. zwischen Chantarei und Vonora ist ... hmm ... gespannt. Die Propaganda-Maschinerie der jeweiligen Laender tut das ihre. Der Durchschnitts-Chantarei haelt Vonora durchweg fuer einen "Schurkenstaat". Umgekehrt genauso.

      "Der Ring" ist vorstellbar. Die -- wie KeyKeeper sie genannt hat -- "Magie-Techniker" wuerden sich ueber so ein Artefakt in keiner Weise wundern. Sie wuerden rausfinden wollen, wie's funktioniert. Allerdings ist Aerthei-Magie eher "wissenschaftlich-technologisch". Wenn die Magier an der einen Stelle die Moeglichkeiten erarbeitet haben, sowas wie den Ring zu bauen, waeren die Magier an der anderen Stelle vielleicht gerade mal ein paar Jahre hintendran. Wissenschaftliche Erkenntnis laesst sich nunmal schlecht ueber laengere Zeitraeume "geheim halten" :)

      Orks, Elben, Hobbits usw. ... noe. Die Leute auf Aerthei gehoeren alle einer biologischen Spezies an, mit den ueblichen Differenzierungen, die im Laufe eines normalen Evolutionsprozesses so auftreten koennen.

      Helden ... ein sehr beliebtes Thema in der Unterhaltungsindustrie der Chantarei sind Leben und Taten des mystisch verbraemten ersten Koenigs der Chantarei, Iyrthis deLuct. Ein anderes beliebtes "Helden-Epos" bietet die Gestalt von Devrenth Mariker, der das Interregnum nach dem Niedergang der luctischen Dynastie beendete. Ernsthafte Historiker haben so ihre Zweifel an dem "Heldentum" der beiden ;)

      cya :-)
      Martin "vi"
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      Ich glaube, bei mir fällt die Antwort ziemlich klar aus..., Magie gibbet keine auf Mysterion, mystische Wesen und magische Ringe auch nicht, alles in allem erscheint mir die Welt im Vergleich zu Mittelerde eigentlich fast etwas zu langweilig...., vielleicht sollte ich das mal ändern.
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Re: Herr der Ringe in unseren Welten?

      *hüstel*

      Also "grundsätzlich böse" Wesen (ich gehe jetzt mal von Göttern, Dämonen u.ä. aus) gibt es nicht wirklich bei mir... es ist alles eine Frage des Standpunktes.
      Sicher gibt es einige Halbgötter/ Dämone, denen es egal ist, ob sie über menschliche Leichen gehen, um ihre Ziele zu erreichen (und wenn es nur um Nahrungserwerb geht *g*), aus der Sicht der Menschen sind die natürlich "böse", aus der Sicht der gleichgesinnten Götter wohl eher nicht ;)

      Es gibt zwar drei Götter-ähnliche Wesen, die sich von den anderen Göttern ausgestoßen fühlen und u.a. den Menschen, Elben etc. die Schuld daran geben, aber eine große Rolle spielen diese in der Geschichte Íja Macárs eigentlich nicht, denn besonders mächtig sind sie nicht (dazu später mehr).

      Elben und Zwerge gibt es bei mir, aber sie unterscheiden sich doch etwas von denen auf Mittelerde, v.a. sind die Elben nicht unsterblich bzw. altersresistent. Eigentlich sind auch die Zwerge das "mächtigere" Volk, also genau umgekehrt wie bei Tolkien.

      Hobbits gibt's nicht, wären aber - notfalls als Unterart der Menschen - theoretisch denkbar, zumindest so ähnlich ;)

      Ents - warum hat die eigentlich noch niemand erwähnt? - gibt's (leider) auch nicht. Schade eigentlich, daß Tolkien die erfunden hat, aber abkupfern will ich sie auch nicht einfach...
      Dafür aber ein paar magisch-göttliche Bäume, die eine gewisse Rolle bei den Göttern spielen, was den "niederen Völkern" aber völlig unbekannt ist.

      Orks gibt's nicht direkt, aber körperlich ähnliche "Chrúms" und "Trómr", die aber eine völlig andere Entstehungsgeschichte und auch eine eigenständige - wenn auch eher niedrige - Kultur besitzen. Da sie aber nicht davor zurückschrecken, Menschen, Zwerge und Elben notfalls auch als Mittagessen zu betrachten und allgemein eher aggressiv sind, gelten sie nicht unbedingt als "gut" ;) - auch Elben sehen die Welt manchmal nur in Schwarz-Weiß ;)
      Außerdem lassen sie sich manchmal von den oben erwähnten drei Götter-ähnlichen Wesen und anderen Dämonen/ Halbgöttern zu kriegerischen Werkzeugen mißbrauchen, weil sie wegen ihrer eher geringen Intelligenz den meisten Versprechungen oder Lügen Glauben schenken.
      Die Trómr sind allerdings inzwischen fast ausgestorben.

      Gandalf und Saruman... hm, ja, sie könnte es durchaus geben, entweder als mächtige Zauberer (Menschen, Elben oder andere), als mehr oder weniger humanoide Dämone, die sich für die Belange der Menschen interessieren, oder als Gestaltwandler, die zugleich auch Dimensionen-Wanderer sind und auf diese Weise eine gewisse Macht haben.
      Ein Bart und/oder Zauberstab wäre aber in allen drei Fällen nicht unbedingt nötig ;D

      Spezielle "Länder des Bösen" gibt's eigentlich nicht, wenn man mal von den Chrúms-Lebensräumen und ähnlichem absieht, was natürlich alles relativ ist ;)

      magische Artefakte gibt's in relativ großen Mengen, auch Ringe, aber nur Wenige würden es schaffen, ein so mächtiges (und doch auch irgendwie beschränktes, wie Jerron meinte *g*) Artefakt wie den Einen Ring zu erschaffen, weil einfach die Masse zu gering wäre (die "Eine Kristallkugel", die gerade so in einem Rucksack Platz finden könnte, wäre schon eher möglich, aber wer schleppt sich mit sowas ab? ;)), das heißt: eigentlich nur die Zwerge wären dazu in der Lage, während der Blüte ihrer Magie-Kunst sowas in Form eines relativ kleinen Rings oder Amuletts herzustellen, vielleicht auch noch die Götter, aber die sind eher am Erhalt ihrer Welt und deren Geschöpfe interessiert, als am Erringen der Weltherrschaft (die haben sie ja eigentlich schon) mit Hilfe dämlicher Ringe, die man ja verlieren könnte ;D

      Helden wie Aragorn & Co. gibt's sicher, aber - außer in irgendwelchen alten Mythen und Legenden - wohl auch nicht so perfekt und edel...

      Eine lange Vorgeschichte kann's sicher auch geben, wäre kein Problem, da allein die kulturelle Entwicklung der Zwerge und Elben etliche 1000 Jahre zurückreicht, die Menschen werden aber erst relativ spät "wichtig" ;)
      Und davor gab's noch etliche Ereignisse rund um die Götter, von denen einige hartnäckig ihre Ziele ohne Rücksicht auf Verluste verfolgen oder verfolgt haben, wobei diese Verluste aber normalerweise nur Individuen oder allenfalls mal ein ganzes Dorf betroffen haben, nicht gleich ein Volk oder Kontinent oder gar die Welt. (Für die Betroffenen selbst kann es natürlich dann wie ein Weltuntergang gewirkt haben, das will ich mal nicht völlig ausschließen ;))

      Die allgemeine Geschichte um den Herrn der Ringe wäre - mit einigen Änderungen - so ähnlich vielleicht möglich, aber ich denke kaum, daß dann gleich die ganze Welt bedroht wäre, auch wenn manche das vielleicht so sehen könnten...

      Hm, ich glaub, das war's so im Großen und Ganzen...

      M.
      "... das Rindvieh, das blöde" - Prof. Harald Lesch am 09.12.2016 über einen gewissen D. Trump :lol:

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