Wie groß ist eure Welt?

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    • @ Jerron: Was ich eigentlich damit sagen wollte, ist das ich für Vorya nicht so was wie einen Äquator definiert habe, an dem man sich bei der navigation richtet, oder so.
      Es gibt etwas ANDERES, das erklären ich hier nicht nochmal, es stiftet Chaos. Ich erkläre es beim Treffen mal genauer.
      Natürlich wird Vorya als Planet wohl auch einen Äquator haben, aber ich habe mir da etwas anderes ausgedacht, den Eryth... äh weiß jetzt den link nicht, ich glaube es ist in "eigene Welten" *schauengeht*
      vormals Gerblinger.
    • Ich begutachte eurer Forum schon seit einigen Wochen, und bin begeistert davon, wie einem hier geholfen wird!
      Meine Frage:
      Wie groß sind eure Welten im Vergleich zu unserer? So groß wie Europa, oder noch größer als unsere Erde? Ich möchte jetzt auch gerne eine neue Welt basteln, bin mir aber nicht sicher, was die Vorteile einer großen bzw. kleinen Welt sind. Was meint ihr denn?
    • Wie groß sind eure Welten im Vergleich zu unserer? So groß wie Europa, oder noch größer als unsere Erde?

      Ich bin mich sicher das es diesen Thema schon mal gab, bin aber zu faul es zu suchen ;)
      Also: der Planet meine Welt ist etwa so groß wie unsere Erde. Ich verwende nämlich Bilder von unsere Erde und sonst würde den Horizont nicht stimmen. Das bis jetzt ausgearbeitete Teil ist etwa 2400x1800 km groß.

      Ich möchte jetzt auch gerne eine neue Welt basteln, bin mir aber nicht sicher, was die Vorteile einer großen bzw. kleinen Welt sind. Was meint ihr denn?

      Ich mag Details, daher hab ich ein kleines Teil ausgearbeitet. Das echt gut detaillierten Teil ist nicht größer als 800x200 km.

      Falls du wissenschaftlich vorangehen möchte: alles andere als Erde hat andere physische Daten... wenn's nur phantasie ist: große Welt kann mehr Inhalt haben, aber ob es wirklich mal fertig wird?
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Meine Welt ist ein Planet, ungefähr so groß wie unsere Erde. Klar wird sie deshalb vielleicht niemals fertig aber ich möchte mir von vornherein Platz für neue Einfälle lassen, die z.B. vielleicht so schräg sind, dass sie auf keinen vorhandenen Kontinent passen :) Außerdem wird gerade das gegenseitige "sich-entdecken" verschiedener Kulturen einen wichtigen Teil in den Geschichten ausmachen. Es spricht ja aber auch nichts dagegen umgekehrt anzufangen und erst mit einem Land oder Kontinent zu beginnen. Solange man offen läßt, ob da noch mehr existiert - kein Problem.
      In jedem Fall ist ja aber sowieso der Weg des Bastelns das Ziel, oder? ;D ;) ;D
      ~"In der Sprache der Sonnenblumen gibt es kein Wort für den Winter"~
    • Also auf der Weltkarte kommen alle Kontinente von Avera auf einer ca. 2600x1800 km großen Fläche unter, inklusive der Meere dazwischen. (Vorausgesetzt ich hab zur Berechnung den zur Zeit aktuellen und jetzt ganz bestimmt endgültigen Kartenmaßstab benutzt; der ändert sich nämlich gerne mal um ein paar Prozentli. ;D )
      Wenn ich alle Kontinente und Inseln zusammenpferche, komme ich auf so etwa 1400x1200 km Landmasse.

      Damit bewege ich mich also weit unter Erdniveau, aber das kümmert mich recht wenig. Die Bewohner Averas (und ich selbst auch) halten es eh für am wahrscheinlichsten, dass sie auf einer Scheibe wandeln, und die astronomisch-physikalischen Probleme, die eigentlich aus einer so geringen Weltgröße - von der Form ganz zu schweigen - resultieren müssten, sind ihnen auch herzlich unbekannt.
      Und was der Averaner nicht weiß, macht mich nicht heiß. ;)

      Der Vorteil einer kleineren Welt ist natürlich, dass man weniger Arbeit hat (unter der Voraussetzung, dass man bei der kleinen Welt mit demselben Detailreichtum herangeht wie bei der großen) und sich somit ein wenig von dem frustrierenden "Da fehlt noch sooooo viel!"-Gefühl erspart - auch wenn das bei jeder noch so kleinen Welt immer mal kommt.
      Wenn man´s zu klein angeht, stellt man aber vielleicht irgendwann fest, dass man ja gar nirgends eine Endlose Steppe (tm) hat, die man doch eigentlich ganz schnuckelig fände. (Zum Glück kann man Welten meist recht leicht durch zusätzliche Kontinente erweitern...) Oder man stellt erschrocken fest, was für Temperaturgefälle man bekommt, wenn auf 500km das Gelände von "Polargebiet" zu "Sahara" übergeht. Oder wie wenig Lebensraum die neu erschaffenen Riesenspinnen doch eigentlich haben, und wie wenige es demzurfolge von denen nur gibt.

      Hachja, das sind so die Freuden, wenn man es sich einfach machen wollte. ;D
    • Ich plane für meine Welt ungefähr die Größe Europas ein.
      Allerdings auf einem Planeten, so groß wie unsere Erde.
      Die anderen Kontinente, die "neuen Ufer", sind dann eben
      einfach noch nicht entdeckt.
      Das gibt mir dann sicherlich noch genug Raum für neue Ideen,
      ich muss die Physik nur in soweit verändern, dass ich Magie
      einbaueund andererseits steh ich in der Anfangsphase
      nicht vor einem unlösbaren Berg von Problemen.
      Und so unrealistisch ist das ja auch nicht, wäre Europa keine
      Eurasische Halbinsel, sondern eine große Insel wie Australien,
      hätte die mittelalterliche Welt noch ein wenig kleiner ausgesehen.
      Wobei natürlich dann die Frage ist, inwieweit sich die europäische
      Kultur dann überhaupt entwickelt hätte, aber das ist mir irgendwie
      egal... ;D
    • Also Ghen ist um einiges kleiner als die Erde. Aber das reicht auch vollkommen aus. Wobei die Flusswelt nur einen wirklich kleinen Teil des Ganzen ausmacht. Also habe ich noch massig Platz für weitere Spinnereien...

      Alles wichtige unter ggda.de > geographie oder direkt hier!

      Gruß, Sinister :)
    • Nun meine Welt ist eigentlich ein Planet, ohne irgendwelche großen Besonderheiten (naja vielleicht, er hat zwei Monde, das wars aber auch schon eigentlich). Er hat einen Radius von um die 12000km (hab die Zahl jetzt nicht genau im Kopf und sitz gerade so schön da und will nicht aufstehen, um sie rauszusuchen :)) (im vergleich Erde 6378km), weil Radius doppelt so groß, daraus folgt -> Oberfläche viermal so groß (wenn ich mich nicht irre, was natürlich sehr peinlich wäre :))
      Allerdings bearbeite ich derzeit nur einen Teil von der Größe von Afrika, aber ich hab mir gleich mehr Platz gelassen, damit ich meine Welt erweitern kann, wenn zuwenig Platz ist. Aber man wird noch sehen.
      Agarwaen
    • Das kommt nun drauf an, wie du Komplexität erreichen willst - und ob sie ein Mittel der Wahl ist. Aber ich sehe da nicht unbedingt einen Zusammenhang:
      a) Komplex ist ja schön und gut, allerdings wenn man noch nicht viel Erfahrung mit dem Schreiben von Romanen hat (so wie ich), dann tut man sich sicherlich leichter, wenn man es langsam angehen lässt mit der Komplexität. D.h.: weniger ist hier mehr.
      b) Komplexität einer Handlung kommt nicht von der Größe einer Welt. Sie kommt vielleicht durch eine Vielzahl von handelnden Personen (die man allerdings auch in einem kleinen Gebiet unterbringt) oder einer Vielfältigkeit der Kulturen - welche aber auch auf relativ kleinem Raum eingesiedelt sein können...
      Was du bei einer großen Welt bedenken solltest: wenn du erwartest, dass du alles darauf relativ detailgenau ausarbeitest (damit die gewünschte Komplexität überhaupt entstehen kann), bevor du mit dem Schreiben des Romanes beginnst, dann wirst du wohl länger brauchen... %-)
      Schon allein die Intrigenpolitik, Wirtschaft, Handel, Verkehrswege, Kriegsführung, Kultur, sprachlichen Feinheiten, Traditionen, Bräuche undsoweiter eines Staates von der Größe von Deutschland auszuarbeiten... Und allein da kann man ja schon einen recht komplexen Roman spielen lassen ;)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • ...und nicht zu vergessen ein gewisser James Joyce, der einen einzigen Tag im Leben eines Menschen beschreibt, das ganze spielt in einer einzigen Stadt und relativ wenige handelnde Personen kommen vor. Und trotzdem ist es eines der komplexesten und umfangreichsten Bücher wo gibt. :o
    • *stimmt kiki und jerron zu*

      Bei eine größeren Welt, die Mittelalterlich ist, und relativ "echt" braucht man Seiten und Seiten nur um die Weg zum Ziel zu beschreiben. Soll darauf einen Road-Movie werden ist das OK, aber manchmal sind die Reise-Teilen ziemlich langweilig.
      Dann wohl besser ein etwas kleinere Welt wo viel verschiedenes neben einander ist.

      Wie Jerron kenne ich auch Romane, ja sogar Trilogien, die eigentlich in ein sehr kleine "Welt" spielen.
      Oder zB Dallas oder Denver Clan, sehr komplex alles, aber sehr weit aus den Südgabelhof oder Denver kommen die nie. Die Geschichte spielt sich über die Charactere, nicht über die Hintergrund.

      Ich würde eher vorschlagen: schreiben, und am Ende mal sehen wieviel Welt man ver(sch)wendet hat für die Geschichte.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • ...und nicht zu vergessen ein gewisser James Joyce, der einen einzigen Tag im Leben eines Menschen beschreibt, das ganze spielt in einer einzigen Stadt und relativ wenige handelnde Personen kommen vor. Und trotzdem ist es eines der komplexesten und umfangreichsten Bücher wo gibt. :o
      Arthur Schnitzler, Fräulein Else. Ein Begriff?

      Naja, meine Welt ist momentan recht klein, etwa so gross wie Europa, würd ich schätzen, kanns aber nicht so genau sagen. Ich lasse aber die Möglichkeit offen, sie vielleicht noch zu erweitern, Kulturen einzubringen, auf die noch niemand gestossen ist, zum Beispiel. Das Land Airr habe ich zum Beispiel auch recht spät erst eingeführt, als ich bemerkte, dass ich noch Platz für mehr Kulturen brauchte.
    • das ist für mich die Frage der Nacht ;)
      und ich erzähl dir mal wie das mit meiner Welt losgegangen ist:
      zuerst war da ein einziges Traumbild - eine gigantisch funkelnde Stadt ... die Idee für eine neue RPG-Welt war geboren (das war im Sommer 2002)
      um ein wenig mehr Stoff zu haben, habe ich ein wenig Land drum gebaut und wollte schon anfangen zu schreiben, doch dann kamen Prüfungen dazwischen
      erst ein Jahr später hatte ich wieder wirklich Zeit mich damit zu beschäftigen: aus dem bisschen Land wurde ein ganzer Kontinent
      schließlich beschäftige ich mich hier im Forum um die Schnelligkeit von Schiffen um festlegen zu können wie groß denn dieser Kontinent sein könnte und ich legte abermals eine Größe fest

      wieder Prüfungen

      jetzt erst vor ein paar Wochen habe ich dann aber schließlich doch mal einen Atlas rausgezogen und habe festgestellt, dass mein Kontinent gerade mal halb so groß ist wie Deutschland ... pure Ernüchterung machte sich breit ... DAS war nun definitiv zu klein
      also neue Karte gezeichnet, die jetzt annähernd so groß ist wie unsere Erde (ein wenig kleiner)

      du siehst also: es kommt ganz darauf an was du mit dieser Welt vorhast und wie genau du sie haben willst
      ich für meinen Teil werde versuchen sie weitgehend detailliert zu beschreiben um meinen zukünftigen Spielern eine Vielfalt an Völkern zu bieten ... doch das wird eine Weile brauchen bis das alles beschrieben ist
      mein Tipp also für dich: für einen komplexen Roman such dir nach Möglichkeit weniger unterschiedliche Völker aus, bzw. lass sie auf engen Raum existieren, sonst wirst du deines Lebens nimmer froh

      ABER: viel Erfolg! lass dich nicht entmutigen (egal wie groß dein Projekt letztendlich wird) und lass von dir hören sobald man was sieht, bzw. es fertig ist :)
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    • Also, zur Komplexität von Romanen wurde ja schon genug gesagt.
      Zur ersten Frage: Mysterion hat einen Durchmesser von 5.900km (Erde: 12.700km) und einen Umfang von 18.600km (Erde: 40.000km).
      Die Anziehungskraft ist allerdings nur wenig geringer (ich schätze jetzt mal so handgewedelt ca. 90-95%), weil der Planet eine höhere Dichte hat.

      Der nächste Planet wird ähnlich groß, hat aber tatsächlich dann eine geringere Schwerkraft, das passt dann irgendwie besser zu den dort häufig vorkommenden einbeinigen Spezies und Tierarten ;)
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Tyche besitzt einen Radius von 6.371 km, ist in grober Annäherung Kugel förmig, hat eine Gravitationsbeschleunigung von 9,81 m/s2, die Kruste besteht überwiegend aus Silikaten, anders gesagt ich war wieder einmal faul und habe einfach die Daten unserer guten alten Erde verwurstet, damit ich mir über die grundlegenden Eigenschaften nicht den Kopf zerbrechen muss. Yoschanon wird wohl ungefähr in der Größenordnung Europas pendeln, genaues ist ohne eine gute Karte nicht so ganz fest zu machen.

      Und die BI, nun die menschliche Dummheit ist bekanntlich unendlich...
    • Der Planet (der selbst nicht Nehadún heißt, so nennt man nur die Gesamtheit der Landmassen darauf, also die Oberfläche) an sich ist stinklangweilig, nämlich exakt so groß wie die Erde (Radius: 6678 km), damit ich mir die Ausdehnung der Klimazonen abgucken kann. %-) Dafür sind andere Dinge anders, z.B. dauert ein Jahr nicht 365, sondern 678 Tage, die Sonne ist hellgelb bis weiß und es gibt drei Monde. :P
      Die Fläche, die ich bislang mehr oder weniger dicht besiedelt habe, hat ca. 5000 x 10000 km, ist also ungefähr ein Drittel der Nordhalbkugel, wenn ich mich nicht böse verrechnet habe, ich habe die Entfernung Pol – Äquator nämlich einfach mit der Formel zur Berechnung des Kreisumfangs bestimmt… %-)