Was benutzt ihr zum Schreiben?

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    • Was benutzt ihr zum Schreiben?

      Alt oder neu? 50
      1.  
        Ganz altmodisch von Hand auf Papier (13) 26%
      2.  
        Schreibmaschine (0) 0%
      3.  
        Ganz neumodisch am Rechner (47) 94%
      4.  
        Anderes (1) 2%
      Ich hab jahrelang mit Lotus WordPro geschrieben - leider läuft das auf XP nicht mehr anständig. Ich vermisse es. Momentan behelfe ich mich mit Word und hoffe, daß Lotus irgendwann eine XP-fähige Version auf den Markt schmeißt.
      Mit der Hand schreibe ich nur Skizzen, also Einzelszenen aus Kapiteln etwa, dann meist in der Uni-Cafeteria oder spätabends vorm Fernseher. Da ich zu Sehnenscheidenentzündungen neige und unibedingt schon viel schreibe, muß das hobbymäßig ja nicht auch noch sein.
      Außerdem bin ich ein notorischer Copy-Paster (was Leser von Rohfassungen sehr gut wissen ;) ) - ohne geht nicht. Ich mach dann schicke Musik an und tippe, und zwei Seiten später merke ich, daß ich aufs Klo muß und mein Tee kalt geworden ist.
    • Rechner.

      Ich hab auch auf Papier geschrieben mit Bleistifft und Schreibmaschine, aber jetzt, in diesem Zeitalter, wo man anderen etwas lesen lassen will (Internet, eMail, Verlage, zB) erwartet man doch das da ein gut lesbares oder digitales Dokument daraus kommt. Das überschreiben von analog nach digital ist einfach zuviel Zeitaufwand.

      Schade eigentlich, das man heute auch bei der einfachste Hausaufgaben ein fast professionel präsentabele Text erwartet, und handgeschrieben manchmal als "unqualifiziert" gedacht ist.

      Um eine Text mit Schreibmaschine geschrieben fehlerfrei zu machen und zugleich gut lesbar/präsentabel, ist schon etwas das viel zuviel Zeit kostet und fast unmöglich ist. Editieren ist dann auch eine scheiß-Arbeit (und bei jeder neue Fassung sind neue Typfehler drin).

      Nur kurze Texte, zB Gedichte, schreib ich in Rohfassung noch mit Bleistifft und Papier. Das hat teilsweise auch mit der intuitive vorgehensweise vom Gedichtenschreiben zu tun, wobei ich erst nicht mal Sätze bilde.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yaghish ()

    • Ich ging sozusagen mit der Zeit.
      Als Prä-Teenie schrub ich mit der Hand, und zum Teil sogar einen ganzen Roman (dessen Aufzeichnungen ich auch noch besitze! :D)
      Als ich dann irgendwann einer mechanischen Schreibmaschine habhaft werden konnte, ging es damit weiter.
      Später, so in der 7. oder 8. Klasse, machte ich dann auch einen Schreibmaschinenkurs (10-Finger-System) und stieg auf elektrische Schreibmaschine um.
      Und heute tipp ich eigentlich fast nur noch auf dem PC herum. Die nachträglichen Editiermöglichkeiten und die einfache Übertragbarkeit in den HTML-Editor zwecks Onlinegebung sind halt einfach zu bequem. ;)

      Ab und an (aber recht selten) schreib ich dann doch mal was von Hand, vor allem kleinere Notizen, oder wenn ich halt außer Reichweite eines angeschalteten eigenen PCs bin.
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Inzwischen bevorzuge ich auch eher den Rechner, denn da schreibe ich auch schneller drauf. Rechner sind comfort pur. :nick:

      Natürlich gibt es auch Schriftstücke, bei denen es Stillos ist, sie zu tippen, z.B. Liebesbriefe oder zu verschenkende, romantische Gedichte. Die werden dann brav mit der Hand geschrieben...
      vormals Gerblinger.
    • Ich habe früher permanent per Hand geschrieben. Nicht weil wir keinen PC gehabt hätten, wir besaßen einfach Unmassen an Papier (dieses große, undhandliche für die alten, laut krachenden Nadeldrucker, das hinten mit Zahlen und Rechnungen und Programmierhinweisen und so beschriftet und beidseitig perforiert und gelocht war, schrecklich) und ich war angewiesen, ausschließlich dieses zu benutzen.
      Mit 10 machte ich erste Bekanntschaft mit Mamas Rechner und tippte munter Piratengeschichten hinein... dann zogen wir um, der Rechner landete in meinem neuen Zimmer, überlebte die juvenile Neugier jedoch nicht besonders gut, nachdem plötzlich Dateien verschwanden :( und heute schmückt er mein Bücherregal als seelisches, ausgeschlachtetes Wrack (man kann am Gehäuse aber noch sehr gut Notizen mit magnetischen Clips befestigen ;) ).
      Weil der PC relativ am Allerwertesten war, krallte ich mir Mamas Schreibmaschine, ein dolles Teil aus den Siebzigern. Weil ich beim Tippen ständig Fehler machte und ich das irgendwann zu doof fand, stieg ich auf Hand um. Später bekamen wir nen neuen Rechner, an dem eifrig weitergetippselt wurde. Dabei bleibts bis heute. Wenn ich grad keinen zur Hand habe (Schule, Bus etc.) kritzel ich auch mal Kurzgeschichten/Gedichte auf die letzten Seiten des Lateinheftes oder in mein Skizzenbuch, das ich immer mit mir rumschleppe.

      Ich mag das Schreiben am PC, weil gute Schreibprogramme Fehler sofort erkennen (sofern man eine deutsche Version hat :-/ ) und man nebenbei noch tausend andere Dinge machen kann: Ich hör beim Schreiben immer Musik (für jedes künstlerische Genre eine andere Musikrichtung, z.B. Klassik, Filmmusik und True Metal für Fantasy, EBM und Rock für SciFi...) und kann mir mal eben nebenbei ne DVD als Inspiration anschauen, mir Infos über NASA-Projekte etc. aus dem Internet holen oder mich mit den anderen Bastlern im IRC austauschen...
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      - BKA
    • Tja wenn der PC gerade an ist, wird auf dem PC halt geschrieben, sofern ich ICQ aus lasse.
      Ansonsten schreibe ich immer wieder gerne mit Hand, vor allem mein Englisch Hefter kann davon das eine oder andere Liedchen singen.
      Meine unzähligen Notizbücher auch. Irgendwo habe ich auch noch Servietten auf denen ich mal angefangen hatte im Urlaub eine Geschichte zu skizzieren.

      Das einzige wozu ich nachher zu faul bin sind halt die Handgeschriebenen Sachen auf den Comp zwegs Nachbearbeitung zu übertragen... %-)
      "Viele jener Laienchristen blieben natürlich besonders schwerhörig, sobald man von ihnen verlangte, seit langem vertraute Kompromisse aufzugeben." (Peter Brown, Autorität und Heiligkeit - Aspekte der Christianisierung des Römischen Reiches, Stuttgart 1998, S. 34)
    • Sowohl "berufsbedinge" Sachen fuer die Uni als auch alle meine Geschichten groesstenteils am PC.
      Das Schreibprogramm ist mir bei privaten Sachen relativ wurscht, es geht mir mehr um die Tatsache, dass ich einen Satz hinschreiben und dann fuenfmal ummodeln kann, waehrend ich nach genau der richtigen Formulierung suche. Ich bastel so lange an der Sprache herum, bis sie als "Werkzeug" bei mir den Effekt erzeugt, den ich selber dem Leser vermitteln moechte.
      Auf Papier waere ich nur mit ausstreichen und neu hinschreiben beschaeftigt, das funktioniert bei mir net richtig. Ideen notiere ich in einem kleinen Notizheft, aber schreiben nur am PC :)
      Unimaessig ist mir das "Schreibprogramm" dann doch wichtig - wie viele bin ich inzwischen zum LaTeX Fan geworden - ich habe absolut nichts dagegen, wenn mein Geschreibsel aussieht, als waere es von einem professionellen Setzer fuer ein Buch gesetzt worden ;D (Nein, nicht weil ich das so toll koennte - ueberhaupt nicht - sondern weil so viele Leute ihren Grips in die LaTeX-Pakete gesteckt haben :))
      Unleserlicher Handschrift - vor allem meiner - weine ich nicht nach ;D
      Wie bereits von anderen erwaehnt wurde, finde auch ich es allerdings stilvoller, manche Dinge per Hand zu schreiben - persoenliche Briefe z.B.
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Hallo zusammen :-)

      PC. Welche Software ich dafür verwende, sei hier nicht weiter ausgeführt.

      "Papier und Bleistift" verwende ich allerdings gelegentlich auch. Ich liebe es, Entwürfe und erste, ungereimte Gedanken bei einem schönen Cappuchini im Straßencafe zum verzapfen.

      cya :-)
      Martin "vi"
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • RE: Alt oder neu?

      Ganz klar Rechner; von Hand nur dann wenn der nicht zugegen ist. Neben Editierbarkeit ist das bei mir auch vor allem wegen der Verwaltung des Geschriebenen - Texte am Rechner sind immer nur ein paar Mausklicks entfernt und gehen seltenst mal verloren, wohingegen Handschriftliches bei mir die unvermeidliche Tendenz hat, früher oder später vom Erdboden zu veschwinden. :-/
    • Noch was:

      1. Ich bin eigentlich erstaunt wie schnell einigen hier sich beim schreiben von anderer Sachen auf dem Rechner ablenken lassen... :-/ beim schreiben, gerade von Gesichten, mache ich nebenher nix anderes und vergesse auch manchmal zu essen oder zu trinken.

      2. Zu Bleistiff gehört Radiergummi, mir Kügelschreiber schreibe ich nur sehr ungern. Verbesserungen usw sind dann viel einfacher zu machen. Ausserdem kann man daneben zeichnen. Die unterschied in Altmodischen vorgehensweise soll es nun einmal geben.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Allermeistens mit der Tastatur auf den Monitor vor mir. Und das dann
      entweder mit WordPad, weil mir Words automatische bling-blong-hyperformatier
      Funktionen zu mühsam sind, oder mit der StarOffice Textverarbeitung,
      weil ich die Thesaurus-Funktion (die es auch bei Word gibt, ja ich weiss)
      sehr angenehm finde und das Auto-Ergänzen auch ziemlich praktisch ist, IMHO.

      Sehr selten kommt es allerdings vor, dass ich einen Geistesblitz in der Schule
      krieg (nein, bestimmt nicht zum aktuellen Fach) und dann wie ein bekloppter
      mehrere DIN-A4 Seiten mit meiner Sauklaue übelster Sorte vollschmiere. ;D
    • Einzelne Passagen entstehen durchaus noch auf Papier - immer dann, wenn ich dringend etwas niederschreiben will, aber gerade keinen PC zur Hand habe. Manchmal ist das ganz praktisch, weil man das Ganze beim Abtippen gleich noch einmal prüfen kann.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Im Normalfall schreibe ich an meinem geliebten, gehassten Laptop.
      Längere Texte meistens in Word, Weltenbeschreibungen auch oft nur als txt-file im TextPad (nettes Programm, liebes Programm).
      Mein Word habe ich mir mittlerweile ganz gut erzogen, daß er nur noch sehr selten Ärger macht.
      Bei einer Dokumentlänge von über 80 Seiten mittlerweile, bin ich aber schwer am Überlegen, ob ich das nicht mal alles in LaTeX konvertieren soll. Ist eben einfach sicherer und sieht außerdem besser aus. Nur kann dann keine Sau meine Dateien lesen oder eben nur als pdf. Mal schauen.

      Wenn es die äußeren Umstände erfordern (im Urlaub, im Bus, in der Dunkelkammer) schreibe ich noch ganz altmodisch auf Papier. Das wird dann aber so schnell wie möglich abgetippt.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Damals hab ich auch nur auf Papier geschrieben, mittlerweile schreib ich nur nocha uf dem PC. Das liegt einfach daran, dass ich auf der Tastatur einfach schneller vorran komme (wenn ich gut drauf bin schaff ich ~ 400 Anschläge pro Minute). Allerdings muss ich auch gestehen das ich mich sehr schnell ablenken lasse. Damals war das nicht so das Problem, da ich da noch nicht Dauer Online war. Aber jetzt hab ich ICQ offen, Mirc läuft und die Musik dröhnt. Allerdings bin ich jetzt an einem Punkt wo ich mir überleg wieder mehr auf Papier zu schreiben, weil ich hier im Zimmer einfach nichts mehr hinbekomme.
      Ich brauche wirklich keine Einbauküche! Ich will mir auch kein kleines Häuschen bauen! Was ich gerne hätt, das wäre eine Schaukel, dann würd ich schaukeln, und in den Himmel schauen.. (Scheiße in der Birne - Yok Quetschenpaua)
      Drungs Mucke
    • Shark - man könnte auch einfach Chatprogramme schließen oder die Netzverbindung für eine Weile kappen. ;)
      Ich weiß jetzt jedenfalls wieder, warum ich keine Flatrate habe! Mir geht's beim Schreiben ähnlich wie Jack, ich verhungere bei Attacken ziemlich und weiß hinterher, daß ich wohl auf dem Klo gewesen sein muß bei 8 Stunden Schreiben, aber ich kann mich nicht dran erinnern...
      Per Hand hätte ich nach 30 Minuten Schmerzen, am Rechner kann ich das endlos. Hat Vor- und halt auch Nachteile...
    • Mir geht's beim Schreiben ähnlich wie Jack, ich verhungere bei Attacken ziemlich und weiß hinterher, daß ich wohl auf dem Klo gewesen sein muß bei 8 Stunden Schreiben, aber ich kann mich nicht dran erinnern...

      Ich will auch wieder mal so eine kreative Phase! *suder* *nörgel*

      Ähm, ja, nun zum Thema.

      Also ich hab daheim noch ein großes, dickes Notizbuch liegen, in dem ich doch tatsächlich mit Hand 150 Seiten geschrieben habe und zwar ohne allzu große Durchstreich- und Herausreiß-Aktionen. Wie das möglich war, weiß ich wirklich nicht, da ich mittlerweile praktisch nur noch am PC schreibe. Erstens, weils da schneller geht und zweitens, weil ich normalerweise endlos herumändere, also Sachen streiche, hinzufüge, umschreibe etc.
      Einzelne, kurze Szenen notier ich mir manchmal in meinem netten, kleinen Notizheftchen ;), das ich überall dabei habe, aber längeres entsteht wirklich nur am PC.
      Der Nachteil daran ist, dass ich leider am Bildschirm viel mehr Fehler überlese. :weissnicht:
    • Ich schreibe immer alles am Rechner (nur wenn ich nachts wachliege und nachdenke, akzeptiere ich auch Papier ;D ). Der grund ist einfach: meine Handschrift ist komplett und völlig unleserlich. Außerdem kann ich besser nachdenken, wenn ich lesen kann, was ich gerade geschrieben habe.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle, überall sonst für Tolino und als gedrucktes Buch im Buchhandel. :)