[Brösel] Denk mit!

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    • [Brösel] Denk mit!

      Hier die ersten Früchte der Zusammenarbeit von mask und mir. Es gibt noch einige Ideen mehr, aber zuerst einmal wollen wir den Brösel selbst vorstellen.



      Es fällt nicht leicht, die Gestalt von zu beschreiben, denn es ist eine sehr zuvorkommende Welt: sie passt sich immer an die Vorstellungen eines jeden einzelnen an. So kann es sein, daß für einen Bewohner zwei Orte sehr nah beieinander liegen, für einen anderen jedoch ziemlich weit entfernt, ja für einen dritten gibt es die Orte vielleicht gar nicht. Das macht das tägliche Leben nicht gerade einfach, doch sind die Bewohner sowieso mehr mit ihren Gedanken und Vorstellungen beschäftigt - und auf kann so etwas schnell Wirklichkeit werden.
      Die meisten der Bewohner sind sich jedoch einig, daß ihre Welt eine Scheibe ist, die allerdings auf beiden Seiten bewohnt wird. Diese beiden Seiten werden allgemein und genannt. Man sagt, daß zuerst nur bewohnt gewesen wäre, bevor dann einige wagemutige Entdecker auch die andere Seite besiedelten. Doch es gibt wenig Kontakt zwischen den beiden Seiten und so haben sich über die Zeit sehr unterschiedliche Völker herausgebildet.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Ooooch, so schwer sind griechische Buchstaben jetzt auch nicht. Aber ok, ich buchstabiere mal.

      Der Name des Brösels:
      lambda - omikron - gamma - omikron - sigma

      Die eine Seite:
      phi - iota - lambda - omikron - sigma - omikron - phi - iota - alpha

      Die andere Seite:
      phi - ypsilon - sigma - iota - kappa - alpha
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Es ist auch in "deutschen" Buchstaben geschrieben ein griechisches Wort ;)

      Die Seiten hießen dann also "Pilosopia" und "Pysika" ? Ich erkenne da doch irgendwie eine gewisse "Logik" *g*
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Ups - ja klar ;)

      Ansonsten ein interessantes Weltenkonzept - und irgendwie neugierig machend, was da dahintersteckt... :)
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
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    • So, dann kommt hier jetzt die Beschreibung des ersten Volkes von , der Seite, für die eher ich zuständig bin.

      Die Paulianer

      Die Paulianer sind ein seltsames Volk. Zuerst einmal fällt auf, daß ihre Arme und Beine genau gleich gebaut sind. Sie laufen aber dennoch immer nur auf einem Paar. Allerdings laufen manche auf den Händen, andere auf den Füßen. Dazu kommt, daß sie Zwitter sind. Die weiblichen Geschlechtsorgane liegen - wie bei den Menschen - im Unterleib, die männlichen dagegen in der Halsgegend. Je nachdem, ob der Paulianer ein Hand- oder ein Fußgänger ist, verhält er sich männlich oder weiblich.
      Homosexuelle Beziehungen sind dabei strengstens verboten. Das Verbot ist so stark, daß man bei den Nachbarn der Paulianer auch vom "Pauli-Prinzip" spricht.
      Ein Wechsel von Hand- zu Fußgänger oder umgekehrt, und damit ein Wechsel des Geschlechts ist prinzipiell möglich, allerdings sehr schwer. Von Paulianern, die so etwas gemacht haben, sagt man "Die spinnen umgekehrt."

      Die Paulianer leben in einer mit lockeren Wäldchen übersäten Steppe. Sie sind großartige Jäger und auch als Krieger sehr gefürchtet. Ein Paulianer, der auf einem Baum sitzt, kann nämlich in Händen und Füßen je einen Bogen halten, und damit Pfeile verschießen.

      Der Stamm der Paulianer wird von zwei "Häuptlingen" angeführt, dem großen und dem kleinen Pauly. Der kleine Pauly ist für alle Entscheidungend es Alltags zuständig. Der große Pauly wird dagegen nur bei ganz wichtigen Problemen befragt. Dann zieht er sich für Wochen, manchmal Monate in seine Behausung zurück und wälzt die alten Schriften, bis er endlich seine Entscheidung verkündet.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Dann wage ich es mal, das erste Volk der anderen Weltenhälfte, der philosophia, um es in lateinischen Buchstaben zu schreiben, die Pritpasi:

      Jene sind ein wahrlich wunderliches Volk, daß in zwei unterschiedlichen Erscheinungsformen existiert, Formen, die sie für jedes andere Volk scheinbar augenblicklich annehmen können. Einerseits sind sie von wunderschöner, graziler Gestalt, bewegen sich schwebend und sanft über Wiesen und Felder, nur um, bei der scheinbar kleinsten und geringsten Störung in ein abscheuliches, zerschrumpeltes, furchtbar behaartes Wesen, daß sich auf allen vieren fortbewegt, zu verwandeln. Was ja an sich noch nicht das Schlimmste wäre, sondern dieses schmerzverzerrte Gesicht, daß sie dann immer an den Tag legen, und dieses elendige Jammern und Schluchzen, so daß man sich kaum noch mit ihnen verständig machen kann. Gut allerdings, daß sie versuchen, jeglicher Störung ihres ansonsten recht lieblichen Wesens zu entgehen.
      Ein weiterer Vorteil ist, daß die meisten anderen Völker inzwischen schon Schutzmechanismen gegen das Jammern der Pritpasi entwickelt haben. Sie blenden das meist reflexartig aus, die selektive Wahrnehmung ist so reflexartig und so komplett, daß meistens der Pritpasi einfach aus dem Sicht- und Hörfeld aller anderen verschwindet, wodurch man schon begonnen hat, daran zu zweifeln, ob es überhaupt noch diesen jammernden Zustand gibt und, was ja noch schlimmer ist, warum ein so angenehmer Gesprächspartner plötzlich einfach so vor seinen Augen verschwindet, aus der Wahrnehmung. Vor allem, weil sie dann meist so unerwartet wieder auftauchen, und einen erschrecken, daß sie gleich abermals wieder verschwinden. Der Umgang mit den Pritpasi ist höchst schwierig, zu manchen Zeiten.
    • Die Paulianer verwirren mich jetzt etwas.
      Haben die vier Hände, vier Füße, oder vier Extremitäten, die ein Zwischending aus Händen und Füßen sind?
      Ich meine, Füße und Hände sind ja bei uns Menschen schon sehr dem eigentlichen Zweck angepaßt, nämlich zu greifen und zu laufen.

      Affen können auch mit den Füßen gut greifen, dafür können sie aber auch bei weitem nicht so gut laufen wie wir, während ich wage anzunehmen, daß wir mit den Fingern geschickter sind als Affen.

      Wenn du aber jetzt sagst, daß sie sitzend mit Händen und Füßen Bogenschießen können, dann spräche das ja eher für 4 Hände (denn mit den Füßen Bogenschießen stelle ich mir SEHR schwierig vor) - oder eben einer Mischform, die aber eben auch ein Kompromiss darstellt.
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    • So, hier kommt mein zweites Volk.

      Newtonianer

      Die Newtonianer erinnern in ihrer Gestalt an etwa 1,5m lange Wassermolche. Sie leben in Teichen, in denen sich das Licht in vielen Farben bricht. Ringsum haben sie die berühmten Newtonschen Apfelhaine angelegt. Denn die Newtonianer sind mitnichten auf das Wasser beschränkt, auch wenn sie sich dort am wohlsten fühlen.
      Der größte dieser Teiche ist zugleich die Hauptstadt der Newtonianer und trägt den Namen "Neustadt". Von hier aus wird der Handel mit Äpfeln in alle Teile physikas gesteuert. Denn auch wenn die Newtonianer gerne zwischen den verschiedenen Völkern differenzieren, so sind sie doch auch Meister der Integration und in dem kleinen Fremdenviertel am Ufer Neustadts finden sich die Vertreter vieler Völker. In Neustadt selbst leben allerdings nur sehr wenig Fremde, was allerdings weniger mit der Gastfreundschaft der Newtonianer, als eher mit der mangelnden Fähigkeit der Fremden zu tun hat, unter Wasser zu überleben. Neben den Äpfeln sind die Newtonianer in ganz physika auch als hervorragende Astronomen bekannt.

      Die politische Führung des Volkes liegt beim "Collegium der drei Einigen". Es trägt diesen Namen weil es stets aus einer Gruppe von Drillingen besteht - Mehrlingsgeburten sind bei den Newtonianer relativ häufig - die nur einstimmig Beschlüsse fassen dürfen. Ansonsten bleibt noch das eher strikte Strafrecht der Newtonianer zu erwähnen: jede Tat wird durch gleiches vergolten.

      Und jetzt könnt ihr eastereggs suchen. Wenn ich richtig gezählt habe, müßten es acht Stück sein. ;)
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Wenn mich mal jemand aufklären würde was Eastereggs genau sind, würd ich dir den gefallen ja tun Shay?! ;D

      Ansonsten gefallen mir die Newtonianer. :D
      Vor allem diese Mehrlingsgeburten find ich faszinierend - interessante Idee Drillinge an die Führungsspitze zu setzen. ;)
      Ist es dann auch üblich, dass sie oft gleiche Interessen haben??
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    • Vor allem diese Mehrlingsgeburten find ich faszinierend - interessante Idee Drillinge an die Führungsspitze zu setzen.
      Ist es dann auch üblich, dass sie oft gleiche Interessen haben??

      Wie das meiste auf Logos ist auch die Idee mit den Drillingen aus einem der besagten easter eggs entstanden. Sonderlich viele Gedanken habe ich mir dazu nicht gemacht. Ich denke, die Drillinge sind sich nciht ähnlicher in ihren Interessen als normale Geschwister. Bei den Käsequanten wäre das was anderes *nochausarbeitenmuß*
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Noch ein kleines Weihnachtsgeschenk, bevor ich in den Urlaub entschwinde

      Die Käsequanten

      Über die Käsequanten ist nur sehr wenig bekannt, was wohl an einigen Besonderheiten liegt. Käsequanten haben keine bestimmte Gestalt, zumindest keine, die für andere sichtbar wäre. Sie selbst dagegen behaupten, daß es sie in mehreren Farben gäbe, aber auch ganz blanke, und daß sie alle gleich groß wären. Wie gesagt, kein anderer Logiker konnte das jemals überpüfen.
      Doch obwohl sie unsichtbar sind, wird einem die Anwesenheit eines Käsequants kaum jemals entgehen, den ihr Geruch ist wahrlich unüberriechbar, um nicht zu sagen abscheulich. Daher ist auch bekannt, daß sich die Käsequanten mitnichten wie jedes andere Volk fortbewegen, sondern daß sie oft vom Startpunkt direkt zum Ziel springen, ohne die dazwischenliegenden Orte besucht zu haben. Auf diese Weise sollen sie sich auch schon das eine oder andere Mal auf philosophia verirrt haben.
      Über ihr tägliches Leben ist wenig bekannt. Es heißt, sie lebten in Tunneln und Bändern tief in der Erde, doch wenn das stimmt, dann sind ihre Bauwerke genauso unsichtbar wie sie selbst. Für Nicht-Quanten ist es sehr schwer, die Käsequanten zu unterscheiden. Denn selbst wenn man sie so weit bekommt, daß sie einem ihren Namen verraten, hilft einem das doch nicht viel weiter. Im Umgang mit anderen verwenden sie nämlich nur die Namen "Max", "Karl", "Ernst" und "Ludwig". Ob sie untereinander noch andere Namen haben, ist nicht bekannt.
      Zuletzt bleibt noch zu erwähnen, daß einige Gelehrte davon ausgehen, daß es bei den Käsequanten zu einer Art Gedankenübertragung kommen kann. Immer wieder findet man Paare von Käsequanten, die auf geheime Art miteinander verbunden zu sein scheinen, selbst wenn sie viele Hunderte Meilen von einander entfernt sind. Doch was da genau passiert und wie so etwas zustandekommt, konnte noch keiner so genau erklären.

      Dieses Mal bin ich auf 9 easter eggs gekommen, aber das ist schwer zu entscheiden, wie man die jetzt trennt. Viel Spaß beim Suchen - oder auch einfach so lesen.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?