[Brösel] der Schmunzelwald

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    • Pilze schnupfen? Den Ausdruck kenne ich noch gar nicht.
      Hihi, der gefällt mir (niedlich). Ich mag ja Pilze sowieso und wenn die auch noch so lebendig sind, gefallen die mir besonders. Ich kann mich ja mit Pilzen telepatisch unterhalten (wegen meiner Nasenhaare), aber bei dem scheint mir das gar nicht notwendig zu sein.
      Richtig helle im Kopf? Kann man dann mit dem auch irgendwelche hohen philosophischen Diskussionen führen? ;D

    • *schmunzel* ... öhm!
      gute Frage! ;)
      müsst ich mal ausprobieren ob das geht; bisher habe ich sie nur herrlich viel komischen Kauderwelsch daherplappern hören (der natürlich auch bisweilen von tiefer Intelligenz zeugte *g*)
      aber ich bin mir fast sicher, dass du mit einem Hamush auch sehr gut philosophieren kannst - du als Pilzspezialistin ja sowieso :D
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • damit's nicht langweilig wird - wieder mal was neues für den Schmunzelwald *g*


      Der Sehron: (Baum)
      Es gibt nur einen einzigen Sehron im Schmunzelwald und dieser wächst am Ufer des kleinen Flusses, der sich mitten durch den Wald schlängelt.
      Seine Wurzeln reichen bis weit ins Wasser, weil der Fluss im Laufe der vielen Jahre schon einen Großteil der Erde unter dem Sehron weggeschwemmt hat.
      Seine langen biegsamen Äste reichen schon seit langem bis aufs Wasser, beziehungsweise auf den Boden und verbergen den stattlichen Stamm vor den Augen eines flüchtigen Betrachters.
      Nur an den hauchdünnen Zweigen kann man erahnen, dass die Rinde von heller Farbe ist, denn an den Ästen kommt nur selten jemand vorbei. Nur wen der Sehron wirklich ins Herz geschlossen hat, kann unter sein schattiges Dach treten; allen anderen verpasst er mit seinen gertenähnlichen Ästen derbe Schläge. Nicht selten kommt es dabei vor, dass ein Ast dabei seine silbriggrünen Blätter verliert, aber der Sehron erholt sich immer recht schnell von seinen Attacken.
      Der Sehron ist aber alles andere als unfreundlich, wie man bei diesem Gebahren vielleicht meinen könnte. Nein im Gegenteil! Der Sehron ist weise und ist sich auch nicht zu fein dazu, jedem mit seinem Rat zur Seite zu stehen, wenn derjenige oder diejenige respektvoll an ihn herantritt und ihm eine Frage stellt.
      So gut wie es ihm möglich ist, beantwortet er die Fragen mit seiner sanften Stimme, die sich kaum vom Flüstern des Windes in seinen Zweigen unterscheidet und deshalb oftmals nur schwer zu verstehen ist. Man muss schon genau hinhören, um die Weisheit des Sehron zu erfassen.
      Ob es ihm möglich wäre lauter zu sprechen, vermag niemand genau zu sagen. Aber tief in den Herzen der Schmunzelwaldbewohner ist man sich sicher, dass man die laute Stimme des Sehron gar nicht hören wollen würde, denn dann wäre das alte Geschöpf sicherlich erbost und zornig und so möchte ihn keiner erleben.
      Sicherlich würde jedoch einiges dazu gehören den Sehron in Rage zu versetzen, denn er besitzt ein ausgeglichenes Naturell.
      Er liebt die Beschaulichkeit seines abgelegenen Standortes nicht immer, aber er schöpft aus ihm die Kraft, die ihn zu dem gemacht hat, der er ist.
      Und wenn er alleine ist und gerade mal niemand seinen Rat benötigt, dann kann man über den Wassern des kleinen Flusses manchmal leise Melodien in den Zweigen des Sehron hören, denn die Musik ist sein Leben und pulsiert durch seine Adern wie das Wasser, das ihn jung hält.
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • Schnuffig ;)

      Aber irgendwie kann ich mir jetzt kein rechtes Bild von dem Baum machen ... wie groß hab ich ihn mir vorzustellen? Und ich weiß jetzt auch nicht so recht, wie das mit den Wurzeln und Ästen und Wasser und so zu verstehen ist. Steht er jetzt komplett im Wasser? Sind seine Wurzeln unter Wasser? Oder sind die Wurzeln so hoch, daß sie aus dem Wasser herausragen?
      Oder steht der so halb im Wasser, halb am Ufer? Oder wie? ???

      Mit den herunterhängenden Zweigen: muß ich mir das so ein bißchen trauerweidenmäßig vorstellen?
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • jo mir schwebte so was Trauerweidenmäßiges vor :D
      soweit hab ich es also noch hinbekommen

      dem Wurzelwerk hätte ich wohl mehr Aufmerksamkeit bei der Beschreibung schenken müssen (werde ich wohl auch noch nachholen)
      aber ich hatte mir das so halb am Ufer und halb im Wasser vorgestellt
      wobei die Wurzeln im Wasser teilweise noch über der Wasseroberfläche zu sehen sind

      und was die Größe anbelangt - nicht allzu hoch, sondern eher ausladend in die Breite *g*
      gewisse Dinge kann man ja verkehren, sonst wird's zu offensichtlich ;)
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • Erneuter Zuwachs im Schmunzelwald. ;D
      Der letzte Baustein für diesen kleinen Gesellen fiel mir gestern auf der Nachhausefahrt von der Nordsee ein.

      Das Sambay: (Säugetier)

      Das Sambay ist - wie viele andere Bewohner des Schmunzelwaldes auch - ein recht intelligenter Geselle. Allerdings neigt es dazu weder nach links, noch nach rechts zu schauen, wenn es eines seiner Lieblingsbeschäftigungen nachgeht.
      Zum Beispiel kann ihn nichts davon abhalten alles an sich zu raffen, wenn die Sammlerwut wieder einmal mit ihm durchgeht. Dabei ist es egal ob es etwas so sinnvolles wie Nahrung ist oder etwas so belangloses wie die Blätter der verschiedenen Bäume des Schmunzelwaldes. Einmal Feuer gefangen, muss der Sambay einfach jedes Objekt haben, dass es von dieser Art gibt.
      Jedes erbeutete Stück wird schließlich vom Sambay hoch hinauf in die Baumkronen getragen, wo es sich ein kunstvoll angelegtes Nest gebaut hat. Dies dehnt es bei Bedarf durchaus auf Nachbarbäume aus, denn die Sammelleidenschaft des Sambay ist groß und eifersüchtig hütet er seine Schätze. Nur selten wird man zwei Sambays entdecken, die untereinander etwas tauschen, denn der Gegenwert muss schon entsprechend groß sein, dass ein Sambay sich von einem seiner Stücke trennt; auch wenn er es mehrfach besitzt.
      Nun! Wer sich fragt wie das Sambay hinauf in die Baumkronen gelangt, muss sich nur einmal seine scharfen Krallen und den kraftvollen Schwanz genauer anschauen, mit dem er sich überall geschickt festhalten kann. Das Sambay mag vielleicht ein recht kleines Äffchen sein, aber es ist geschickt und flink.
      Turnt es mal nicht in den Baumwimpfeln herum oder schaut wie hypnotisiert nach Sammelbeute Ausschau, denkt es sich oft die wildesten und seltsamsten Geschichten aus. Geschichten, die unter den Schmunzelwaldbewohnern sehr beliebt sind und die Grinsekatze sogar oft zu einem noch viel breiteren Lächeln bringt, als man es vorher für möglich gehalten hätte.
      So stiehlt sich ein Sambay recht schnell in die Herzen seiner Zuhörer. (Auch wenn sie oft die Augen rollen, wenn sie an seine Macken denken.)
      Aus diesem Grund findet es auch keiner seltsam, dass das Sambay wortwörtlich die meiste Zeit an irgendeinem anderen Schmunzelwaldbewohner klebt. Sein weißer, gummiartiger Bauch ist nämlich leicht klebrig, um sich perfekt an seinen Schmusepartner anzupassen und ihn nicht mehr so schnell zu verlieren.
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • *schmunzel*
      Also, ich hab mir ja eben nochmal den gesamten Thread von vorne bis hinten durchgelesen, und irgendwie sind diese ganzen Tiere und Pflanzen einfach nur große Klasse. :klatsch:
      Das ISSO dieser Welt, mit dem ich mich durchs gleichzeitige Chatten mit Ly anfreunden konnte... hach... *Schmunzelwald-Fan geworden sei*

      *auf neue Posts lauer* :sabber:

      Hat das Sambay eigentlich irgendwelche natürlichen Feinde? Seine Wohnbäume müßten ja eigentlich von weitem zu sehen sein, wenn da so viel Zeugs drauf liegt, bzw. die Stapel von Dingen um den Stamm rum, die runtergefallen sind.
      Oder macht das Sambay die irgendwie fest, damit sie ihm keiner klauen kann? Ich könnte mir auch gut vorstellen, daß rituelles Klauen oder Schenken von Dingen zu den Verhaltensritualen der Spezies gehört.
    • Hihi....

      Also ich könnte mir von so einem Sambay glaube ich keine Geschichte in Ruhe anhören. Ich hätte da ständig Angst, dass der mir was klaut. Wie kommt das, dass andere die an sich kleben lassen?

      Der Baum gefällt mir auch. Ich liebe Bäume sowieso und ich glaube, ich könnte mich mit dem gut anfreunden, wenn ich im Schmunzelwld leben würde.

    • Sambays sind Sammler - keine Diebe!
      Ihnen würde nie einfallen etwas zu entwenden, dass einen offensichtlichen Besitzer hat. ... Nur wenn Dinge länger herrenlos herumliegen, kann es schon mal sein, dass es seinen Besitzer wechselt. (dahingehend sollte man also schon aufpassen *g*)

      Och! Und ich bin mir ganz sicher, dass dir dieser Baum gefällt. ;)


      Irgendwie hätte ich gerade nicht übel Lust das Geheimnis um den Schmunzelwald aufzudecken, nachdem es mittlerweile eh schon so viele kennen .... ;D
      Soll ich? Oder wollt ihr "anderen" noch weiter reiten ...
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • *abstaub*
      *hust*
      *röchel*

      Mir is da heut was übern Weg gelaufen ...

      Das Blaupinselohr: (Säugetier)
      Das Blaupinselohr ist ein guter Freund des Fabarello, auch er liebt Farben über alles, aber nur Blau macht es so richtig glücklich.
      Kein Wunder also, dass das Fell der Blaupinselohren in allen möglichen Schattierungen der Himmelsfarbe leuchtet.
      Die meisten Blaupinselohren haben aber eher ein dunkles Fell.
      DIe meiste Zeit trifft man sie am Blaufallsee - tief im Herzen des Schmunzelwaldes - an, in dem sie voller Hingabe ihr langes Fell baden.
      Oft tummeln sich so viele der kleinen Blaupinselohren in Ufernähe im Wasser, dass man vor lauter Fell den Seegrund nicht einmal mehr erahnen kann.
      Doch wer das schon für ein Schauspiel gehalten hat, dem werden die Augen ausfallen, wenn die Blaupinselohren erst das Wasser verlassen.
      Nach tierischer Manier schütteln sie das Wasser aus ihrem Fell, so dass ihnen kurze Zeit später sämtliche Haare zu Berge stehen.
      Wem hier ein Lachen entkommt, kann sich glücklich schätzen, dass Blaupinselohren so viel Sinn für Humor haben dass sie auch über sich selbst lachen können.
      Wieder getrocknet und ordentlich zurecht gemacht, geht es dann meistens zur Futtersuche.
      Und hier wird das Blaupinselohr eitel, denn einfache Früchte und Körner sind ihm zu langweilig.
      Immer wieder versucht er neue Kombinationen und Kräuter dürfen in seinen Mahlzeiten auf keinen Fall fehlen.
      Sauber und gesättigt rollt er sich abends schließlich zusammen - dicht an dicht mit anderen Blaupinselohren.
      Denn wenn Blaupinselohren eins nicht sind, dann Einzelgänger!
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • :aww:
      Die Blaupinselohren will ich jetzt auf einer Exkursion beobachten. So in freier Wildbahn, in echt, nur mit einem blauen Feldstecher gewappnet.
      Am besten tagelang allein in der Wildnis.

      Wie soll man denn sonst reagieren? Die Tierchen erinnern mich an ein Buch von Dougal Dixon, "die Welt nach uns"...aber sie sind ein bisschen unglaublicher und dafür schöner und toller. Danke, Ly. :hops:
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie