Software für Autoren

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    • Ich benutze auf Mac Scrivener – da kann man zwar keine so schöne Storylines machen, aber die Karteikärtchen gibt es, und man kann die Recherche schön im selben Fenster haben. Und es gibt einen Fullscreen-Modus für Leute wie mich, die in Gefahr geraten, immer alles mögliche zu machen – ausser schreiben ...

      (Hm, für den ersten Post klingt das verdächtig nach Spam ... sorry, das war nicht so gemeint :))
    • Wo ist da der Spam? *such*
      Sieht nach einem netten Programm aus - muss ich gleich mal testen (Vollbildmodus gegen die Ablenkung wäre echt praktisch... %-)).

      Herzlich Willkommen, xeophin, übrigens. Stell dich doch mal im Blahfasel-Forum vor! :)
      I'm one of many, I speak for the rest, but I don't understand... (Genesis - Man Of Our Times)
    • Die oben genannte Mediawiki-Krücke ist inzwischen keine Krücke mehr und funktioniert auch ohne Mediawiki. Ist zwar immer noch in PHP und hat auch noch keinen Editor, sondern zeigt den Kram nur geordnet mit viel Information und einzeln zuklappbar an, aber es hat ein Versioning-System integriert. Toll, finde ich.
      @Ehana: Danke für das Angebot, habs erst jetzt gelesen. Inzwischen ist mir mein Scriptchen aber zu lieb geworden, als dass ich umsteigen würde. Immerhin kann es genau das, was ich am meisten haben will.
      Textformat nach wie vor: Klartext. Und ein paar Markierungen.
      Veria
      Don't diagnose and drive.

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    • Bin vor kurzem über ein neues Stück Software zum Schreiben für den Mac gestoßen: StoryMill. Schaut wie ein kleines Kraftpaket aus, was Funktionen und Organisation anbelangt, kann auch eine Timeline und Storyline mit mehreren Ebenen entwerfen, Szenenverwaltung und so Zeugs. Scheint so ziemlich alles vorhanden zu sein, was man brauchen könnte, sogar eine "Full Screen"-Ansicht zum Schreiben.
      Hab mich noch nicht sehr ausführlich damit beschäftigt, schaut aber so aus, als würde das Ganze ziemlich viel Sinn machen und auch untereinander gut verlinkt sein. (zB hat man eine Charaktere-Liste, kann darauf in den Szenen zugreifen und anfügen, wer wo vorkommt, mit Locations genauso,…).
    • Ich befinde mich noch immer auf einer endlosen Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau (ich bin leider seeehr anspruchsvoll und vor allem ein totaler Strukturierungsfreak).

      StoryLines ist ja super zum Plotten, aber man kann halt nicht den Roman selbst drin schreiben. Und ich hätte am liebsten immer alles schön beisammen.

      Scrivener ist wirklich toll, um die Übersicht über die Szenen zu bewahren, aber andererseits ist es mir wieder zu "zersplittert". Ich hätte gern die Möglichkeit, meinen ganzen Roman in einem einzigen Dokument zu schreiben (möglichst noch in einer Word-ähnlichen Oberfläche), aber dennoch mithilfe einer brauchbaren Inhaltsübersicht (möglichst mit Anmerkungen zu den Szenen) problemlos zwischen einzelnen Kapiteln und Szenen wechseln zu können.

      Eine Lösung dürfte hier Papyrus II Autor sein, von dem ich mir jetzt mal die Demoversion runtergeladen habe. Auf den ersten Blick entspricht das genau dem, was ich mir so vorstellen würde - vor allem, was die Szenenübersicht betrifft. Auch die Möglichkeit, Notizzettel an jeder beliebigen Stelle anzuheften und Fragmente, bei denen man nicht weiß, wo sie hinsollen, einfach mal neben dem Text zu lagern, ist sehr praktisch. Daneben kann man noch ganz gut Charaktere verwalten.
      Es stellt sich nur die Frage, ob die Demoversion reicht. Anscheinend fehlen da vor allem der DUDEN-Korrektor (wär natürlich nicht zu verachten, aber andererseits bin ich in Rechtschreibung ziemlich fit) und ein "Stil-Korrektor", der nach Eschbachs 10-Punkte-TÜV für die stilistische Überarbeitung aufgebaut ist; außerdem noch ein paar kleine Funktionen.
      Ich werd wohl jetzt erst mal eine Weile mit der Demo von Papyrus arbeiten und dann wieder berichten. ;) Die Vollversion ist mir mit knapp 150 Euro auf alle Fälle viel zu teuer. %-)
    • Den 10-Punkte-TÜV finde ich relativ grauenhaft *nur mal anmerk*. Klar kann man sich ein wenig an diesem Stil"ideal" orientieren, aber schließlich soll man ja nicht so schreiben wie Eschbach, sondern wie man selbst. Z. B. das Adjektive-Streichen in jeder Hinsicht ist vollkommener Käse. Wenn man etwas beschreiben muss, braucht man Adjektive. Soll die Wortart etwa aus dem Deutschen verschwinden? :dagegen: Für unerfahrene Schreiber würde ich sagen, auf jeden Fall Finger weg! Die Regeln, die da vermittelt werden, sind auf keinen Fall allgemeingültig, und es wird unerfahrene Schreiber extrem verunsichern, wenn ihnen dann solche Normen aufgedrückt werden. Erfahrene Schreiber können dann selbst gut beurteilen, wo die Tipps greifen, denke ich, und wo NICHT.
    • Original von Yambwi
      Den 10-Punkte-TÜV finde ich relativ grauenhaft *nur mal anmerk*. Klar kann man sich ein wenig an diesem Stil"ideal" orientieren, aber schließlich soll man ja nicht so schreiben wie Eschbach, sondern wie man selbst. Z. B. das Adjektive-Streichen in jeder Hinsicht ist vollkommener Käse. Wenn man etwas beschreiben muss, braucht man Adjektive. Soll die Wortart etwa aus dem Deutschen verschwinden? :dagegen: Für unerfahrene Schreiber würde ich sagen, auf jeden Fall Finger weg! Die Regeln, die da vermittelt werden, sind auf keinen Fall allgemeingültig, und es wird unerfahrene Schreiber extrem verunsichern, wenn ihnen dann solche Normen aufgedrückt werden. Erfahrene Schreiber können dann selbst gut beurteilen, wo die Tipps greifen, denke ich, und wo NICHT.


      Ich hab mir das mal durchgelesen, im Prinzip finde ich die "Tipps" nicht mal so verkehrt, allerdings wenn man einerseits vorgehalten bekommt, man würde zu wenig adjektive verwenden und anderer seits sowas liest ist das schon verunsichernd ;o)

      Letztenendes muss aber jeder zu seinem eigenen Stil finden und der wird garantiert nicht allen gefallen.
      Dark Side Conspiracy - Dark Future 2524
      Opertation: Wolfsbau
    • Aber Eschbach schreibt doch extra, dass man NICHT alle Adjektive streichen soll. Man markiert sie nur alle, um sich bewusst zu werden, ob man wirklich alle braucht. Und die überflüssigen streicht man dann. Es geht ja darum, Adjektive bewusst einzusetzen.
      Zitat: "Die Methode sieht zum Beispiel vor, sämtliche Adjektive in einem Text zu markieren – doch das heißt nicht, daß diese Adjektive sämtlichst zu streichen sind! Denn: Nicht das Adjektiv an sich ist »schlecht«, sondern daß man sich manchmal mit seiner Hilfe um die Mühe herummogelt, den wirklich passenden Ausdruck zu finden."
      Und grad unerfahrene Schreiber neigen eher dazu, wahre Massen von Adjektiven unreflektiert in die Sätze zu packen, ohne sie bewusst einzusetzen. Selbiges gilt für Füllwörter.

      Ich persönlich finde die 10-Punkte-TÜV auf alle Fälle hilfreich. Und auch nicht so, dass da ein bestimmter Stil dabei rauskommt - das lässt sich doch relativ allgemeingültig verwenden (im Gegensatz zu vielen Regeln in Schreibratgebern).

      Aber klar ist das nicht jedermanns Sache, und wenn man das nicht braucht: Umso besser!
      Ich selbst pack halt leider oft Massen von Füllwörtern (und auch gern ein ganzes Schwadron von Adjektiven) in den Text, und erst wenn ich mal alle markiere und bei jedem einzelnen überlege, ob ich es brauche, merke ich, wieviel davon eigentlich unnötiger Ballast ist. Von meinem vielen Passivkonstruktionen ganz zu schweigen - die fallen mir auch immer erst auf, wenn ich sie mal bewusst raussuche. %-)

      Mein erster Eindruck von Papyrus ist übrigens soweit recht gut. Es ist wirklich schön übersichtlich, und man kann damit lange Romane gut strukturieren. So manche Funktionen fehlen mir aber auch hier wieder. Ich hätte gern eine Mischung aus Papyrus und Scrivener (und zwar zum Preis von Scrivener). ;D
    • Ja, ich muss zugeben, ich reagiere ziemlich gereizt, wenn mir jemand vorschreiben will, wie ich meine Texte schreiben soll. Z. B. auch das Streichen des ersten Absatzes. Es kann gut sein, dass der Denkansatz richtig ist und dass ich tatsächlich den ersten Absatz streichen sollte. Aber mit welchem Recht sagt mir jemand "Streichen Sie Ihren ersten Absatz"? Nein, danke, ich möchte ihn behalten, bis ich mich selbst entscheide, ihn zu streichen. ;) Und so weiter.
      Das ist es vielleicht, was mich daran so ärgert.
      Will ja gar nicht bestreiten, dass es auch hilfreich sein kann, und natürlich auch für mich. ;)
    • Wäre vielelicht ein Split hin zu "Textoptimierung" als Thema nicht sinnvoll?

      Was mir jetzt am WE beim Überarbeiten meiner Texte aufgefallen ist: Man kann einen Text auch tot-optimieren.

      Anfangs oder bei der Einführung neuer Orte und Personen sind längere Beschreibungen mit unter sehr hilfreich.

      Will man etwas Tempo in die Geschichte bringen sind Füllwörter tödlich.

      Ich hatte beim erneuten Lesen der ersten drei Kapitel festgestellt, dass sowas hier wirklich fehlte, später in den nachfolgenden Kapiteln hab ich angefangen ganze Textblöcke zu entfernen weil sie schlicht zu viele und unnötige Informationen enthielten.
      Dark Side Conspiracy - Dark Future 2524
      Opertation: Wolfsbau
    • Jein. Diese 10-Punkte-TÜV ist ja eine der wesentlichen Sonderfunktionen von Papyrus, insofern passt das mMn schon hierher.
      Aber hier weiter über Textoptimierung im Allgemeinen zu reden, macht natürlich keinen Sinn. Da wäre dann ein eigener Thread angebracht (den du ja gern eröffnen kannst, wenn du dieses Thema vertiefen möchtest).

      Ich hab jetzt natürlich noch nicht intensiv mit Papyrus gearbeitet, aber hier mal mein erstes Fazit:

      - Die Kapitel-/Szenenübersicht ist sehr praktisch (vor allem auch mit den netten Icons für "Entwurf", "überarbeitet", etc.), kann aber natürlich nicht mit Scrivener oder Storylines mithalten. Ein echtes Nebeneinander von Plot und Schreiben ist hier also doch wieder nicht gegeben.

      - Die Notizzettel und die Möglichkeit, Textstellen zur Seite zu ziehen und da einfach mal zu lagern, sind ein nette Sache, aber nichts, was so viel Geld wert ist. ;)

      - Die Charakterblätter sind praktisch, vor allem, weil man eben direkt von einer Datei aus darauf zugreifen kann.

      - Der DUDEN-Korrektor ist natürlich der Rechtschreibkorrektur von Word meilenweit voraus (und der von OO erst recht), aber den kann man ja auch ohne Papyrus erwerben.

      - Der "Stil-Korrektor" (bzw. die Stil-Analyse) ist tatsächlich eine nette Sache und funktioniert im Wesentlichen so, dass alles, was man nach Eschbachs 10-Punkte-TÜV per Hand macht, hier automatisch markiert wird. Man kann einstellen, was alles markiert werden soll (Füllwörter, Adjektive, Passivkonstruktionen, Wortwiederholungen, bestimmte Phrasen, Hilfsverben etc.) und kann da auch jeweils die vorgefertigten Listen ergänzen. Das ist eine Zeitersparnis, WENN man auf diese Weise den Text stilistisch überarbeitet. Wenn man vorher nie so gearbeitet hat, dann weiß ich nicht, ob Papyrus da was bringt.

      - Texte lassen sich schnell in Normseiten umwandeln.

      Insgesamt finde ich, dass Papyrus durchaus eine praktische Sache ist, aber doch ein wenig überteuert.
      Man kann mit der Demoversion ganz gut reinschnuppern, allerdings funktioniert dann der Stil-Korrektor nur für zwei Seiten, der DUDEN-Korrektor läuft nur für 4 Wochen, drucken kann man höchstens eine Seite (aber man kann natürlich alles nach Word/OO exportieren und dort drucken) und es gibt anscheinend eine Beschränkung, wieviele Dokumente man insgesamt erstellen kann.

      Die eierlegende Wollmilchsau ist Papyrus auf alle Fälle nicht, wenn auch in vielerlei Hinsicht deutlich praktischer für Autoren als Word.
      Was allerdings die übersichtliche Verknüpfung von Plot, Szenenübersicht, dem Text selbst, Fragmenten und Kommentaren betrifft, so ist da Scrivener immer noch die deutlich bessere (und günstigere!) Wahl. Gibt es allerdings, was ich weiß, nur für Mac.
      Eine Windows-Alternative wäre da möglicherweise yWriter (mit dem hab ich aber noch nicht gearbeitet).
    • Ich geistere weiter durch den Thread-Friedhof. ~°_°~

      Ui, ich hatte mal die Testversion von Papyrus, aber mir persönlich war das zu viel "Schnickschnack". Oder um ehrlich zu sein: Ich kannte mich nicht so recht aus, was ich wie machen soll. Auf einmal gab es so viele Funktionen, die ich davor nicht hatte, mit denen ich aber auch nichts anzufangen wusste.
      Bin dann wieder auf mein Ordnersystem umgestiegen. ^^" 1. Ebene: ein großer Ordner. 2. Ebene: Ordner mit Szenen, Ordner mit Charaktersteckbriefen,...
      3. Ebene: einzelne Worddateien in den Ordnern.
      Also, es ist vielleicht nicht so schön wie Papyrus, aber es funktioniert gut.
      Obwohl... irgendwie fand ich das Programm von seiner Aufmachung und all dem, schon sehr schön. :D
      Bei Storylines mag ich es aber mehr auf echtem Papier rumzukritzeln. Da hat man's einfacher mit den dutzenden Pfeilen und so. ^^
      Ich schau mir aber auch gerne die anderen an, die ihr hier gepostet habt. ^^
    • Ich schreibe mittlerweile ausschließlich mit Scrivener für Windows. Alles, was ich jemals brauchen werde. :) Naja, bis auf die Handlungsstränge von Writer's Café, aber das Programm hat derartig in der Entwicklung stagniert, dass es keine Option mehr ist. Nee, ehrlich, ich rühre mit gutem Gewissen die Scrivener-Werbetrommel!
    • Hm, ok. Einteilung in Kapitel und Szenen, hierarchisch angeordnet, Szenen haben Zusammenfassungen, Charaktere, Handlungsorte und einen Status (wie oft überarbeitet, roh, fertig). Allerdings gibt es keine Möglichkeit, eine Szenenliste für alle Kapitel auf einmal zu kriegen. Keine Möglichkeit, den Szenen Uhrzeiten und Dauern zuzuweisen. Es gibt keine Möglichkeit, zu verwalten, welcher Charakter wann was erfährt, man muss sich also weiterhin irgendwo anders notieren, dass zwar Alice im zweiten, aber Bob erst im vierten Kapitel erfährt, dass Carol überall ihre Nase reinsteckt, um nicht Bob versehentlich im dritten Kapitel schon sich drüber beschweren zu lassen.
      Und es kann nur Wörter zählen, nicht Zeichen.
      Schade. Sieht auf den ersten Blick gut aus, ist aber fast nur Text-Ordnerei, nichts weiter. Unzureichend für mich.
      Don't diagnose and drive.

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