Software für Autoren

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    • PBard schrieb:

      Charakterkonstellationen könnte man doch theoretisch im Denkbrett visualisieren - wenn auch natürlich bei WEITEM nicht so schick.
      Das Denkbrett ist aber leider erst in Version 8 dazugekommen, ich habe noch die vorherige. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich DramaQueen überhaupt mal ansehen soll, denn kaufen werde ich es mir definitiv nicht für diesen Preis, auch wenn es vielleicht wirklich sehr sehr toll ist. :-/

      EDIT: Oh, ich hab etwas ungenau gelesen. 99 € wären vielleicht noch halbwegs okay. Aber erst, wenn ich wirklich das Geld richtig über hätte und das Programm mich vollkommen überzeugt und ich ohne nicht kann.
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Das ist dann wieder der Vorteil bei Scrivener - man muß nicht alle 1-2 Jahre €60 für die Nachfolgeversion berappen... :-/

      Ehrlich gesagt - als Zusatzprodukt zu Papyrus lohnt sich DramaQueen vermutlich auch garnicht, weil sich die Funktionalitäten teils überschneiden. Aber es bedient meine inherente Faulheit... :pfeif:
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • Das "Problem" bei meiner Nichtmehrkrücke ist halt, dass ich die meisten Anforderungen, die ein "normaler" Autor hat, gar nicht habe, aber dafür halt ganz verquere, die keiner sonst hat.
      ~ direkte Verbindung mit der Zeitleiste, Unterstützung von verschiedenen Zeitzonen auf verschiedenen Planeten, Zeitabstand-Berechnungen für Szenen, erwähnte Zeitabstände (z.B. wenn eine Figur sagt: "Wir kommen in drei Tagen an.", dann hau ich eine Markierung "+3d" rein und die Nichtmehrkrücke findet es.)
      ~ Figurenliste inklusive wer erfährt was wann, Unterscheidung zwischen erwähnten und tatsächlich anwesenden Figuren, jeweils mit Markierungen
      ~ Notizen, Plotpunktnotizen, fett, kursiv, klein, Zitat
      ~ Geplant: Anbindung an den Kursrechner und somit die Sternkarte

      Was ich alles nicht hab:
      ~ Duden, Stil, Szenenkärtchen, Handlungsstränge, SCHREIBEN IM PROGRAMM (geschrieben wird mit LibreOffice)

      Und noch dazu ist das Ding in PHP und hat hartkodierte Pfade für die Romandateien ...
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    • PHP wär ja alles andere als unpraktisch zum Anpassen... :lol:

      (Und grad so Sachen wie Zeitabstände, unterschiedliche Zeitsysteme und eine Unterscheidung zwischen anwesenden/erwähnten Figuren fehlen bei ALLEN Programmen bisher!)

      Aber Schreiben im Programm ist für mich tatsächlich unerläßlich. :heul:

      Ich schließ mich dann erstmal der Meinung der Mehrheit an und behaupte, die eierlegende Wollmilchsau gibt's halt leider noch nicht. Aber nach den Versuchen heute glaub ich, daß ich's wohl erstmal mit DramaQueen für's Plotten und dann Papyrus für den ganzen Rest versuchen werd.
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      - Les Friction, Dark Matter
    • Ich hätte auch gern die eierlegende Wollmilchsau, aber für mich war dann doch Scrivener der beste Kompromiss. Ich muss dazu sagen, dass ich auf Rechtschreibprüfung, Stilkorrektur und ähnliches wenig Wert lege - da ist für mich persönlich die beste Methode noch immer, den Text auszudrucken, bestimmte Problemstellen (bei mir: Füllwörter) farblich zu markieren und vor allem alles laut zu lesen. Mühsam und zeitaufwendig, aber für mich habe ich auf diese Weise noch immer am besten erkannt, wo es für mich sprachlich hakt.

      Die hierarchische Struktur mit beliebig vielen Verschachtelungen und die Möglichkeit, einzelne Szenen sehr einfach munter durch die Gegend schieben zu können, ist für mich der große Vorteil von Scrivener. Aktuell experimentiere ich auch mit Aeon Timeline und der Möglichkeit, diese mit Scrivener zu synchronisieren. Ich arbeite außerdem sehr viel mit unterschiedlichen Labels/Statusanzeigen von einzelnen Szenen.

      DramaQueen sieht interessant aus (vor allem die Kombination von Plotlines - etwas, was mir bisher überall gefehlt hat), wäre mir persönlich aber zu teuer. Ich hätte auch keine Lust mehr, mich neu irgendwo einzuarbeiten, da ich seit Jahren an Scrivener gewöhnt bin. Wäre ich jetzt, wie du, neu auf der Suche, würde mich das wahrscheinlich schon verlocken.
    • Ne... den Minimalisten-Ansatz belaß ich lieber beim Programmieren - beim Schreiben brauch ich etwas, das die 20 verschiedenen Ordner mit Informationen ersetzt, mir diese schön aufbereitet und zusätzlich noch Tools für den Kreativprozeß anbietet. :lol:

      Aber ich glaub, ich hab meine eierlegende Wollsau gefunden (mit der Aussicht, daß sie irgendwann auch Milch gibt)!

      Patchwork von Martin Danesch

      Ich muß zugeben... wenn ich nicht vor dem Aufrufen der Webseite ein flammendes Review gelesen hätte, bin ich nicht sicher, ob ich dem Teil eine Chance gegeben hätte.

      Man merkt schon stark, daß Herr Danesch Autor und Informatiker ist, aber keineswegs Graphikdesigner oder PR-Mann. Die Webseite sieht ein bißchen nach Y2K Hobbyseite aus, die Tutorial-Videos sind eine Mischaung aus 90er Databecker Einführungen und den Videos, die mein Vater anno dazumal auf dem Amiga erzeugt hat, und das Programm selbst kommt im altbewährten WinXP Charme daher. :lol:

      Inzwischen find ich das aber insgesamt ungemein sympathisch - die Videos sind informativ und machen Spaß, WinXP war meiner Meinung nach sowieso das Windows mit dem klarsten Layout und generell fühlt sich alles danach an, als wär es mit viel Herzblut erzeugt.

      Und allem voran: das Teil kann in meinen Augen mehr als Scrivener und Papyrus zusammen. Mir ist beim Durchtesten nur ein einziger Punkt aufgefallen, der mir bei Papyrus gefallen hat und hier nicht drin ist, nämlich die Möglichkeit, eigene Datenbanktabellen anzulegen. Ich glaub aber inzwischen nicht mehr, daß ich die Funktionalität überhaupt brauche, weil die drei Requisitenarten genug Freiheit lassen, daß ich für mich persönlich alles damit abdecken kann.

      Meine persönlichen Highlights bisher beim Testen:

      • Man kann (muß aber nicht!) mit einem Plotting-Workflow beginnen, der dem von DramaQueen recht ähnlich ist. Nicht ganz so ausführlich, aber damit auch nicht ganz so overkill. Also erstmal den Aufbau nach einer der vielen Grundstrukturen in kurzen Texten zu den einzelnen Plotpunkten erzeugen, die wichtigsten Chars in der Datenbank eintragen, dann aus den Plotpunkten erste Kapitel erzeugen (an die man sich dann halten kann, aber nicht muß), und im Kreativboard Beziehungen, Abläufe und Kontexte in Mindmaps ausarbeiten.
      • Auf Informationen aus anderen Projekten kann man zwar nicht verlinken, aber man kann sie zumindest einfach aus dem anderen Projekt hinüber kopieren.
      • Nicht nur die Karteikärtchen im Kreativboard kann man beliebig verschachteln, auch die Kapitel und Szenen (es gibt zwar eine Trennung zwischen beiden, aber nichts spricht dagegen, ein Kapitel unter ein Kapitel oder eine Szene unter eine Szene zu hängen).
      • Es gibt nicht nur eine (vertikale, den Göttern sei Dank) Zeitleiste für Kapitel und Szenen, sondern auch für Figuren, Orte und Gegenstände und frei eintragbare Ereignisse. Ganz besonders genial: Ich kann bei jedem Punkt hinterlegen, wer (ab wann) darüber Bescheid weiß. Zudem kann ich mir anzeigen lassen, wie viel Zeit zwischen den Ereignissen vergangen ist (endlich mal... eine Figur hat nun ein Geburtsdatum, keine Altersangabe, die bei jedem Buch absolut sinnlos ist, das über mehrere Jahre verteilt spielt).
      • Szenen sind wie in Scrivener klar voneinander getrennt und nicht nur Lesezeichen innerhalb eines Fließtextes.
      • Apropos Text - Formatierungen in den Szenen beschränken sich auf fett, kursiv, unterstrichen, durchgestrichen, ausgeblendet, Bilder und Verknüpfungen. Der Rest wird ausschließlich über die Struktur gesteuert, sogar die Abstände und Umbrüche zwischen den Kapiteln/Szenen.
      • Textanalyse und (gegen Aufpreis) Dudenkorrektur sind auch drin, und nach bisherigen Tests auch so brauchbar wie in Papyrus.
      • Die Kapitelübersicht ist zwar im Gegensatz zu Papyrus einzeilig, enthält aber trotzdem alle Infos (je nachdem, welche Spalten man sich einblendet). Finde ich damit bei Weitem übersichtlicher.
      • [Edith] Ach ja... es gibt sogar ein Deadline Tool und Statistiken, wann wieviel in welcher Zeit geschrieben wurde. Inklusive NaNoWri-Tagessoll-Fenster... ;)


      Das Teil beinhaltet wirklich alles, was ich im ersten Post als unverzichtbare Features bezeichnet hab - und noch ein ganzes Eck mehr.

      Wenn man dann noch bedenkt, daß Herr Danesch offenbar ziemlich viel Zeit in die beständige Weiterentwicklung steckt und auf persönliche Wünsche eingeht, wenn er diese als sinnvolle Erweiterung empfindet... :thumbup:

      Das Bezahlmodell ist ein wenig... schräg. Und mit €99 (mit Nicht-Duden-Korrektur) auch nicht ganz billig. Aber für mich lohnt sich das allemal!

      Ich bin erstmal wunschlos glücklich. :lol:
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      - Les Friction, Dark Matter
    • Sieht etwas überladen aus, aber scheint ja einiges zu bieten. Aber die Zeitleiste ist auf unseren Kalender beschränkt, oder? Das ist nämlich der Grund, weshalb Aeon Timeline synchronisiert mit Scrivener für mich die bislang beste Lösung ist (obwohl es mich nervt, in zwei getrennten Programmen arbeiten zu müssen), da man dort mit eigenen Kalendern arbeiten kann.
    • Neyasha schrieb:

      Sieht etwas überladen aus, aber scheint ja einiges zu bieten.
      Beim ersten Start sind die meisten Funktionen erstmal ausgeblendet, damit man nicht gleich erschlagen wird. Und natürlich gibt's auch einen Puristenmodus, bei dem rein nur das Textfeld auf einem einstellbaren Hintergrund angezeigt wird (den ich als Programmierer wohl nie benutzen werde, ich fühl mich nackt, wenn um den Editor herum nicht diverse Schaltflächen und Listen stehen :lol: ).

      Aber ich hab erstmal alles eingeschalten und mich direkt reingestürzt. Hat ein bißchen eine Lernkurve (wie Scrivener halt), aber mit den Videos kommt man relativ schnell rein.

      Neyasha schrieb:

      Aber die Zeitleiste ist auf unseren Kalender beschränkt, oder? Das ist nämlich der Grund, weshalb Aeon Timeline synchronisiert mit Scrivener für mich die bislang beste Lösung ist (obwohl es mich nervt, in zwei getrennten Programmen arbeiten zu müssen), da man dort mit eigenen Kalendern arbeiten kann.


      :pfeif:

      Wobei der Bhrin Kalender jetzt nicht großartig spektakulär ist, weil bis auf Monats- und Tagesnamen alles gleich ist wie beim Gregorianischen Kalender.

      Allerdings würde Veria damit wohl nicht glücklich werden, scheinbar kann man nämlich nicht je Handlungsstrang einen eigenen Kalender verwenden, sondern diesen nur projektweit einstellen. :(

      Sehr schön find ich aber wie gesagt, daß man den Zeitunterschied zwischen zwei Ereignissen angezeigt bekommen kann. Hier zB ist der Prolog markiert und der Mauszeiger auf die Geburt des Charakters gestellt --> links oben wird der Zeitunterschied angezeigt (ein wenig unschön: bei der Requisitenzeitleiste nur in Jahren, in der Kapitelzeitleiste nur in Tagen).



      Woran ich grad arbeite (und was mir grad so richtig den Tag versüßt hat) ist die Recherge-Funktion. Gibt es projektbezogen UND allgemein (was mich superglücklich macht, weil ich mir so das Herumkopieren zwischen den Projekten spare). Hier zB einfach mal meine Liste aus dem Schreibforum reinkopiert:



      Und worüber ich grad zufällig gestolpert bin: Nice to have (aber für mich selbst nicht brauchbar, da ich ja doch eher spezielle Namensvorgaben habe) ist der Namensgenerator, der neben irdischen Kulturen sogar ein paar nette Spezialbereiche hat:

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    • PBard schrieb:

      Allerdings würde Veria damit wohl nicht glücklich werden, scheinbar kann man nämlich nicht je Handlungsstrang einen eigenen Kalender verwenden, sondern diesen nur projektweit einstellen.
      Das ist nicht das Problem, bisher hab ich immer Romanweit denselben Kalender. Was ich aber immer wissen will, ist, wie spät es auf diesem oder jenem Planeten in dieser oder jener Zeitzone (wo die Szene halt spielt) grad ist. Ob es draussen hell oder dunkel ist, ist halt für die Beschreibung und mitunter auch den Plot durchaus wichtig. Dafür habe ich keine kompletten Kalender, sondern nur Tageslänge und Tagesbeginn-Versatz (relativ zum 1.1.1970), und ich kenne auch keineswegs für jeden Planeten einen richtigen Kalender.
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    • Na super ... jetzt bin ich in Versuchung geführt. Dabei würde es doch nichts bringen, jetzt umständlich meine unvollendeten Romane in ein neues (mir eigentlich viel zu teures) Programm umzusiedeln, wenn ich derzeit noch nicht mal schreibe. %-) Wäre aber natürlich genau die Art von Prokrastination, die mir immer vorzüglich liegt.
    • In dem Fall: Patchwork kann nichts! Viel zu unübersichtlich! Viel zu viele... wunderbare Funktionen, die ich alle unbedingt brauche...

      Sorry, ich hab's versucht. ;)

      Wobei die Importfunktion angeblich ganz gut sein soll (hab's mit den drei Seiten, die ich bisher auf deutsch hab, noch nicht versucht :pfeif: ).
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