Schamanistische Techniken für Weltenforschung

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    Vom 9.-12. März findet das Weltenbastler Frühjahrstreffen im Landgut Breibach im Bergischen Land statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    • Schamanistische Techniken für Weltenforschung

      Vorwegs:
      1. Bitte nicht hier rein schreiben "Jack, du bist verrückt!" denn das ist schon längst bekannt.
      2. Das Thema beschäftigt sich mit etwas, das für einigen als Magie, teuflischer Untaten, das Böse usw gilt. Ich hoffe, das diejenigen die meinen, "das ist alles Blödsinn", bzw "Gefährlich!" dieser Thread nicht weiter lesen/antworten.

      Also, ich hab neulich von einem Freund erfahren, das Schamanen -also wirkliche Schamanen, in Kulturen in unsere Welt, nicht in erfundene Welten- zwischen die Welten reisen können. Das kann in dieser Welt selber sein, oder nach die Welt "dort drüben" (Welt der Luft und Feuerwesen) oder nach der Unterwelt (Welt der Toten).
      Die Schamanen können verreisen durch einnahme von Drogen, durch ein Trance die von Musik (Trommeln, Pfeiffe) verursacht worden ist, oder auch "einfach so". Manchmal reist der Geist, ein Geist kann fliegen aber manchmal braucht er sowas wie einen Kanu, ein Renntier, oder dergleichen.

      Dann hab ich mir gedacht: kann man auch so nach seine eigene Welt fliegen/fahren? Dann kann man sich da umsehen und Informationen sammlen.

      Hat jemand damit Erfahrungen?
      Möchte jemand das mal versuchen?
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Versuchen würd ich das allzu gerne mal, hab davon aber bisher auch nur aus Erzählungen gehört.
      Ich stells mir jedenfalls äußerst schwierig vor, sich vorzunehmen "jetzt träume ich von meiner Welt" und dann gezielt einen solchen Traum zu erleben. Solche Reisen führen ja ins Unterbewußtsein, aber ob sie gerade in diese Ecke des Unterbewußtseins führen... Ich hab ja bislang noch nicht mal "einfach so" von meiner Welt geträumt ;-/
      Es gehört sicherlich eine Menge Übung und Erfahrung dazu, bis man in seiner Welt träumenderweise ankommt.
    • Wenn die Trance/der Drogenrausch stark genug ist, glaubt man vielleicht, in andere Welten zu reisen. Ob das wirklich so ist... Ansichtssache. Ich bin zwar Fantasy-Fan, aber dazu müßte es entweder meine Religion sein zu glauben daß das geht, oder ich hätte gerne handfeste Beweise.

      Dem Hilfsmittel-benutzen stehe ich etwas skeptisch gegenüber. Deswegen eine Überdosis oder Abhängigkeit riskieren würde ich auf jeden Fall nicht.

      Durch Träume in die eigene Welt gelangen wäre schön, und die Nebenwirkungen dürften sich in Grenzen halten.
      Wir hatten da neulich im Träume-Thread eine Diskussion über bewußtes, luzides Träumen. Ich weiß nicht mehr genau wer das war, aber sie besucht regelmäßig ihre Welten-Insel, mußte allerdings jahrelang üben um sich hinträumen zu können.
      Keine Ahnung wie das mit meditativer Versenkung ist, ob man sich so intensiv konzentrieren kann und will um in die eigene Welt einzutauchen.
    • also im Schamanismus kenne ich mich einbisschen aus, da dies meine feste "Religion" ist :D

      Diese Welten, in die die Schamenen reisen, sind tatsächlich existent, während ja erfundene Welten eben erfunden sind XD
      also würde ich sagen, dass das nicht geht
      wobei es ja nun wirklich nichts unmöglich ist :]

      allerdings gibt es eine meditative Übung, die an das herankommt, was du meintest
      Bei dieser Übung schafft man sich während einer Meditation einen eigenen "Garten", ein Fleckchen, dass nur einem ganz alleine gehört und aussehen kann, wie man es gerne hätte
      Diese Übung hilft beim entspannen und bei der visuellen Vorstellungskraft, die wichtig für den Schamanismus und Magie allgemein ist

      du könntest also dir deine Welt vorstellen und es mit einer Meditation verbinden -- wie es sich allerdings bei dir auswirkt kann man nicht sagen
      bei manchen passiert nix (ist meist so bei der Übung, weil die nur für dich gedacht ist), bei anderen sehr viel, und und und
      auf jeden Fall, kommen dir aber bestimmt noch tolle Einfälle, was du in der Welt noch einbauen kannst
      ich find die übung toll, es ist wie Träumen auf befehl :)
      eben das, was auch Telejano macht
      *Cappuccino-süchtig*nachtaktiv*workaholic*
      >> RINPIX <<
    • Das was ich überall gelesen habe ist folgendes. Also man kann mittels Meditation in die Angerswelt oder auch ins Unterbewusstsein gelangen, je nach dem, wohin man will.

      Jetzt kommt aber das große ABER, denn dazu benötigt man viel Übung. Ich hab es selbst mal ausprobiert, ich meine Meditation und ich muss sagen, dass es sehr schwer ist, denn es dient ja auch dazu sich zu entspannen und den Geist frei zu bekommen und genau da liegt die Schwierigkeit, denn bei mir rasten die Gedanke nur so.

      Das ist alles, was ich weiß.
    • Es stimmt, dass man für Meditation viel Übung braucht, aber allzuschwer ist das nicht. Was ich allerdings während einer Meditation erlebe ist keinesfalls eine Welt, sondern eher ein großes Nichts. Entspannend, aber nicht das, was hier besprochen wird.
      Es muss also noch etwas mehr als nur die Meditation sein.
      -10,5 23 ∑ π
    • Also ich mache es irgendwie schon länger, ohne zu wissen, was es war.
      Ich brauche dafür nur Ruhe. Keine Drogen, kein Alk, keine Musik.
      Normalerweise "meditiere" ich durch an Wolken zu denken (das berühigt). Aber es geht auch anders:

      Ich stelle mich einen Tor vor (der Buchstabe Daleth, daher der Name meiner Welt). Dann trete ich irgendwie durch den Tor und schaue mich dahinten um, und frage mich viele Sachen, "wo bin ich? wie funktioniert dies? warum ist das?" so ab und zu auch "wer bin ich?" und manchmal wird dann ein Antwort gezeigt. Es ist nicht träumen, da ich es manchmal nie so geträumt hätte (zu kompliziert, nicht schön, manchmal eher ein Apbtraum). Es ist auch nicht wie ein normaler Traum, auch kein luzide Traum (ich kann es nicht lenken, zB in eine luzide Traum kann ich fliegen, in Daleth nicht weil Menschen da nicht fliegen können*)
      Aber ich verliere die Kontrolle nicht und kann die Welt verlassen wenn und wann ich möchte.
      Gestern hab ich festgestellt, es funktioniert auch mit den gedanken an einen Autobahn, mit dem Rhythmus der weißen Streifen (wie in Mad Max 1 und 2 oder auch in der Film Brat (Bruder)). Irgendwie geht der Autobahn Richtung andere Welt und auf einmal war ich dann in ein Wald. Am Anfang weiß ich auch nicht genau wo ich bin. Ich weiß nur, es ist Daleth.

      Und wenn es nicht Daleth ist, dann weiß ich es auch.

      Bei DC geht das hineinmeditieren aber nicht, denn die Welt ist anders. Es ist ein grobes Konstrukt das ich wirklich ausgedacht habe. Es ist logisch der Roman nach, alles was da ist gehört eigentlich der Roman. Bei Daleth ist der Roman nur eine kleine Nebensache. Also, konnte ich in DC rein, dann sind nur die Kulissen der Roman da, und ansonsten ist es leer.

      * Flugzeug ist noch nicht erfunden worden.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
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    • Sicherlich ist es mehr als Medidation.

      Ich träume mich in meine Welt immmer nur zum Teil. Also, wenn ich Charaktere ausprobiere. Aber gerade ist mir aufgefallen, dass der Hintergrund, also Landschaft etc. so ist, wie es an diesen Ort sein sollte, aber ich konzentriere mich wie gesagt nur auf die Charaktere, also wieso ist die Landschaft so detailiert da, obwohl ich mich gar nicht darauf konzentriere?

      Irgendwie unheimlich. Vielleicht sollte ich meine Welt mal als Gast besuchen und nicht nur einfach als Zuschauer, der mal eben schaut, wie die Charas oder Wesen so sind.

      Hoffentlich gerate ich aber nicht nach Nikron. Irgendwie schmerzt mich der Gedanke an meine erste Welt etwas. Klingt irgendwie komisch oder?
    • Original von Normateria
      Ich finde Nachdenken konstruktiver als Meditieren. *flücht*


      Ich würd mal sagen, nachdenken kann man in manchen Fällen als nicht viel anders wie eine Meditation sehen... wenn ein Zen-Meister einem Schüler ein Koan aufgibt... einer dieser sinnlosen Sätze... dann soll dieser darüber meditieren, aber fliegt diesem dann die Lösung einfach so zu oder denkt er im Grunde nicht darüber nach? Wäre nicht ein Abtasten eines Gedankens oder einer Idee nach allen Richtungen nicht eine meditative Beschäftigung, die man allerdings auch als Philosophie bezeichnen könnte?

      Die einzige Erfahrung, die ich mit Meditation habe, ist Zen. Dabei geht es gerade um ein Loslassen, um die Erfahrung von Nichts... Leere. Eigentlich genau das Gegenteil wie das Abtriften in eine fremde Welt. Ich für meinen Teil bin so veranlagt, dass ich mir meine Welten immer intensiv vorzustellen versuche, eine fiktiv-sinnliche Wahrnehmung einer Situation anstrebe, die ich dann auch recht gut zu beschreiben in der Lage bin, über die ich dann weiter reflektieren kann und die mir genug Ideen liefert, um eine Welt weiterzuentwickeln. Ein solches Eintauchen kann auch nur in aller Stille, vielleicht mit passender Musik dazu funktionieren...
    • Original von Normateria
      Ich finde Nachdenken konstruktiver als Meditieren. *flücht*

      Mit allen neuen Eindrücke kann man das später immer noch machen.
      Die Bilder sind nicht immer so klar und eindeutig das man das 1:1 auf eine Weltenseite einfügen kann, es sind eher Eindrücke (schwierig zu erklären - ich glaub es gibt Menschen die haben solche Erfahrungen nur bei Drogenbenutzung).

      Es ist eher ein offensein für etwas neues, genau so wie man sich in eine Fremdstadt benehmt. Manchmal sehe ich in neuen, realen Orten auch Sachen, die irgendwie nie in meinen Gedanken kommen durch Nachdenken. Eine Art von Durchpblicken, so auf einmal, ohne das dahinter einen Logischen Konstrukt steht (das muss man später noch einbauen durch Nachdenken).

      Ich sehe es aber auch nicht als meditieren, weil es ziellos ist (es geht nicht um das Antwort auf eine Frage, oder das leer machen der gedanken), bzw nur auf das Erleben gezielt ist.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • RE: Schamanistische Techniken für Weltenforschung

      Original von Yaghish... Dann hab ich mir gedacht: kann man auch so nach seine eigene Welt fliegen/fahren? Dann kann man sich da umsehen und Informationen sammlen.

      Hat jemand damit Erfahrungen?
      Möchte jemand das mal versuchen?

      Zuersteinmal habe ich damit Erfahrung. Anders als Telejano halte ich mich zum "Wachträumen" nicht vor sondern nach dem Schlafen in einem bewust-träumenden Zustand. (deswegen stell ich mir schon seit Jahren den Wecker immer 1h bevor ich eigentlich aufstehen müßte...)

      Von meiner Welt habe ich schon oft geträumt, meistens möchte ich aber nicht dort hin, sondern lasse den Gedanken freien Lauf. auf diese Weise besuche ich mehr "Welten" und interessante Orte wenn man so will.

      Wenn ihr euch wirklich in "eure" welten träumen wollt, dann ist denke ich wie schon erwähnt der Glaube daran, dass es auch möglich ist der erste Schritt in diese Richtung. Dabei hilft es sehr, wenn man wie Jack für alles mögliche offen ist. (meine Oma könnte sowas wohl nie...) Dann solltet ihr euch vielleicht überlegen wovon ihr träumen wollt und dann bei der Meditation/ dem Wachtraum daran bewust denken. Das ist dann die "Startposition", hier beginnt das geschehen. Seit locker und entspannt, erzwingt es nicht, tretet nicht auf der Stelle und denkt an dauernd: "... Auf dem Hügel vor der Stadt! Auf dem Hügel vor der Stadt! Auf dem Hügel vor der Stadt! ..." Träumen ist ein kreativer Prozess! (nehme ich mal an) Der Rest ist denke ich Übungssache.

      Übungen wie die Zen-Meditation helfen dabei den Geist zu "disziplienieren". Warum ich an nix denken können soll, wenn ich doch das Gegenteil erreichen will? Weil man damit seinen Geist "auszurichten" übt. Was anderes ist das Träumen von der eigenen Welt ja auch nicht, oder?!

      Was ich gerne einmal ausprobieren möchte ist das Träumen in einer Trance. Allerdings braucht man dazu eine Person der man absolut vertrauen kann und dann ist es auch nicht ungefählich, weswegen ich jedem Amateur erstmal davon abrahte!!!
    • Ich hatte bisher noch keine wirklichen Träume von meinen Welten.
      (zumindest keine an die ich mich erinnern könnte)

      Bei mir funktioniert das mit Tagträumen. Dabei is es aus irgend einem Grund unablässig das ich in meinem Zimmer auf und ab gehe oder drausen rumspaziere.
      Tagträumen und still sitzen oder liegen funktioniert bei mir irgendiwe nicht ;P

      Prinzipiell gesehn ist aber auch dieses Tagträumen bei mir ein Nachdenken.
      Also zuerst ein Vorstellen einer Situation oder auch nur eines Bildes und dann wird durchdacht wie das möglich ist. Dann werden Querverbindungen zu allen möglichen anderen dieser Situationen erstellt und so entsteht stück für stück eine "durchdachte" welt.
      Die meiste Zeit geht für das ausräumen von ungleihheiten drauf -_-

      Aber direkt Schamanismus betreiben könnte ich mir nicht vorstellen. Meine Welten sollen eine gewisse Konstruierte Kälte behalten.
    • Gestern hab ich mal wieder seit langer Zeit das wieder richtig gemacht und ich muss sagen, dass es mir reltiv leicht viel, nur musste ich mit meinen Gedanken aufpassen, denn dachte ich an einen anderen Ort, so war ich gleich da ohne das ich es wollte.

      Zu dem Thema, dass nachendenke konstruktiver sei, als meiditieren, könnte ich ja und nein sagen.

      Nun ja, wenn es darum geht Namen zu erfinden und auszuprobieren, dann ist Nachdenken schon praktischer. Allerdings ist mir gestern beim träumen oder meditieren auch ein sehr schöner Name, wie ich finde, in den Sinn gekommen. Kareja.

      Aber wenn es darum geht sich Orte oder Figuren vorzustellen, dann macht man das doch visuell. Also ist das auch eine Art von Wachtraum.
    • Ich habe hier einen interessanten Artikel gefunden, zu einem Thema, zu dem ich schon immer mal mehr wissen wollte.

      Artikel

      Was haltet ihr davon? Wäre es für einen der Partei "Weltenbastler" nicht überaus genial und erstrebenswert, so etwas zu erlernen/können?
      Ich muss sagen, ich hatte ein paar mal diese Art von Träume, und wenn ich schon vorher meine Welt geschaufelt hätte, würde ich wahrscheinlich in so einer Situation mal auf einem fremden Planeten vorbeischauen.

      Hattet ihr auch schonmal so ein Erlebnis?


      ~NevLou~
    • Ist ein Hobby von mir, wie Urlaub. Häufig träum ich Laharia, aber in letzter Zeit versuch ich eher, mich nach Kaláte zu versetzen. Ich wollte schon immer mal auf dem Kommandoposten der Alvanni oder der Tapazar sitzen.
      Veria
      Don't diagnose and drive.

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    • Erfahrungen: ja.
      Ich hab aber keinen bedarf mit Klarträume in einer meiner Welten zu gehen.
      Dafür hab ich andere Methoden, die viel besser funktionieren.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Original von Yaghish
      Dafür hab ich andere Methoden, die viel besser funktionieren.
      Welche denn?
      Veria
      Don't diagnose and drive.

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    • Original von Veria
      Welche denn?

      Ich weiß nicht, wie es genau heißt, aber ich denke es kommt der schamanistischen Trance ziemlich na. Damit klinkt man in eine andere wirklichkeit ein, die keinen Träum ist, ich weiß das es keinen Traum ist, und ich kann da nicht alles lenken, kann mich aber inspirieren lassen. Ich mache das jedoch ohne irgendwelche Drogen. Die Rausch kommt vom Welt selber :joint: Manchmal geht es einfach mit Konzentration und dann einfach fieberisch schreiben...
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
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