Schamanistische Techniken für Weltenforschung

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    Nun denn meine Lieben! Auch wir mussten uns um die Datenschutzerklärung kümmern. Alles Wissenswerte dazu im News-Board.

    • Ok, die Sache mit den Drogen war eher ironisch gemeint. Ich muss gestehen, dass ich so etwas wie Klarträume bislang wohl nicht für möglich gehalten hätte… wer weiß, an welchen „schamanistischen Techniken” noch etwas dran ist. Allerdings bezweifle ich, dass man dadurch wirklich in eine andere, physikalische Realität wechseln kann (falls es sowas gibt ;D).

      @Mercury:
      Eine gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Kann man in einem Traum etwas neues erfahren? Ich denke die Antwort ist ein klares „Jein”, in dem Sinne, dass man nichts erfahren kann, was man nicht irgendwie weiß, schon mal gesehen oder am Rande bemerkt hat - oder etwas, das aus irgendetwas folgt, das man bereits kennt. Aber das Unterbewusstsein kann einem schon manchmal eine Tür auf eine Sicht der Dinge öffnen, die man rein rational nicht wahrnimmt (oder nicht wahrnehmen will). Unter Umständen kann einem das als „neu” erscheinen, weil man sonst einfach niemals auf die Idee gekommen wäre.
      „Destruction is a form of creation. So the fact that they burn the money is ironic. They just want to see what happens when they tear the world apart. They want to change things.” — Donnie Darko
      ionfluxda.deviantart.com
    • Original von Ionflux
      Allerdings bezweifle ich, dass man dadurch wirklich in eine andere, physikalische Realität wechseln kann (falls es sowas gibt ;D).

      Was? Eine physikalische Realitaet? Daran zweifeln ja manche Leute ;D Alles nur Produkt des Geistes, und so ;)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Die meisten schamanistischen Traditionen benutzen das Seelenwandeln als Initiationsritus. Meist wird der Schüler hierbei mit seinen Ängsten konfrontiert, um diese zu überwinden. Auch die Begegnung mit dem Gehörnten gehört meist dazu.

      Die Freimaurer-Logen hatten früher ebenfalls einen Ritus, bei dem der Neuling in einem Sarg in einem abgedunkelten Raum liegen musste. Die durch die völlige Stille und Dunkelheit entstehende Spannung führte oft zu sog. "Traumgesichten" die meist ebenfalls verborgene Ängste zur Grundlage haben.

      Meditation ist die Voraussetzung für das Seelenwandeln. Zuerst muss man sich völlig auf eine bestimmte Sache konzentrieren können - und das ist das Grundprinzip aller Meditation. Solange die Gedanken nicht zur Ruhe kommen, kann man damit auch nicht arbeiten.
      Der nächste Schritt ist die Visualisierung. Bilder zu erschaffen ist noch einfach, Geräusche sind schon etwas schwerer, Geruch und Tastsinn sind ne Herausforderung (jedenfalls für mich).

      Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann man theoretisch auch seine eigenen Welten "bereisen", da diese ja Schöpfungen des eigenen Selbst sind. Diesen liegen natürlich auch unbewusste Dinge zu Grunde, die in einer solchen "Reise" deutlich werden können.

      Ich empfehle dazu mal C. G. Jung, sowie Franz Bardons "Der Weg zum wahren Adepten" (letzterer beschreibt den Lehrweg für einen "echten" Magier, bietet aber umfassende Übungen für Visualisierung und zielgerichtete Mentalarbeit).
      "Wenn die Zunge schneiden könnte wie das Schwert,
      wären die Toten ohne Zahl." - Filipo Vadi "De Arte gladiatoria dimicandi"
      RuneMaster-Das Dark Fantasy Rollenspiel
      Playlist
    • Also ich habe jetzt mal bei wiki nen link zum klarträumen gelesen, und kann den abschnittber "Tod im traum" nur bestätigen. Wenn ich aus dem "Fenster" gesprungen bin, bin ich vor dem Aufschlag aufgewacht. War aber eine recht sichere Methode, um langweiligen Träumen zu entkommen.

      Wie siehts eigentlich mit selbstkonditionierung aus? Ich habe z.B die Fähigkeit mich durch einen Weckimpuls selber - unbewußt - zu wecken wenn ich früh raus muß, sprich ich wache meist so 1,2 minuten vor dem weckerklingeln auf - diese "Programmierung" war laut meinen Eltern vor allem als ich jünger war ziemlich ausgeprägt (wenns früh morgens Cartoons gab ;) )

      Heute Nacht hatte ich einen klartraum, bzw. bin mir dort bewußt geworden, aber ich hab mich wohl zu sehr gefreut, danach is alles sofort eingestürzt ^^" oder der Traum war einfach nicht stark genug. Oder um es mit Data zu sagen: Die strukturelle Integrität war zu schwach *G*
      Unmöglich gibt es nicht für uns Jinari. Nur noch nicht versucht, oder noch nicht geschafft. Aber solange wir leben und atmen, werden wir nach den Sternen greifen...
    • Am Traum liegt es nicht. Jeder Traum bricht zusammen, wenn man zu aufgeregt wird. Meine ersten luziden Träume waren alle ganz schnell vorbei. Huch, ich träume, juhuuu ... und schon wieder wach.
      Veria
      Don't diagnose and drive.

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    • @KeyKeeper:
      Was? Eine physikalische Realitaet? Daran zweifeln ja manche Leute ;D Alles nur Produkt des Geistes, und so ;)

      Und zu Recht! :freak: Die physikalische Realität ist ja nur ein Modell, um Einigkeit bei Beobachtungen zu erklären. Andere Erklärungen wären, dass eine höhere Existenz die physikalische Realität träumt, oder dass sie ein gemeinsamer Traum aller Lebewesen ist… bin da aber kein Experte. %-) ;D

      @Mercury:
      Es gibt auch Techniken, um einen Traum zu stabilisieren… Hände aneinender reiben, Dinge in der Traumwelt anfassen, oder einfach laut rufen „Ich bin luzid!” ;D Leider vergisst man das meistens gerade dann, wenn es richtig interessant wird. >:(

      Update zu meinen Experimenten:
      Heute habe ich, inspiriert von den Challenges in ld4all.com, mal den Geschmackssinn im Traum auf die Probe gestellt.

      Ich habe probiert:

      1) Einen Stuhl aus Kunststoff, mit Wassertropfen darauf. :freak: Sowohl Wassertropfen als auch der Kunststoff schmeckten mehr oder weniger realistisch. Ich habe allerdings wohl zuletzt einen Plastikstuhl probiert, als ich sehr viel kleiner war - insofern kann ich für die Authentizität meiner Erinnerung nicht bürgen. ;)

      2) Ein Stück Kuchen, trocken. Rein von der Konsistenz war es recht realistisch, aber der Geschmack erinnerte nur entfernt an einen wirklichen Kuchen. Ein Hauch von Zitrone vielleicht, aber sonst eher fad.

      Ich wollte auch eine Pflanze aus dem Garten (mit ziemlich pelzigen Blättern) probieren. Aber irgendwie habe ich mich dagegen entschieden, weil ich nicht wusste, was für eine Pflanze es ist, und daraus geschlossen habe, dass sie dann auch nach nichts schmecken wird. Sehr scharfsinnig… :kopfwand: anstatt sich einfach vorzustellen, dass sie nach Hühnchen schmeckt. ;D

      Naja, demnächst mehr. ;)
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      Andere Erklärungen wären, dass eine höhere Existenz die physikalische Realität träumt, oder dass sie ein gemeinsamer Traum aller Lebewesen ist… bin da aber kein Experte. %-) ;D

      Guckst du hier ;D
      wykar.de/texte/orte/imelaju/religion.html
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
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    • Na das nenne ich mal eine fundierte Religion! ;D Es wird ja sogar erklärt, warum man die alten tatterigen Priester durchfüttert. ;)
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    • Original von Ionflux
      Na das nenne ich mal eine fundierte Religion! ;D

      Hehe, danke ;)

      Es wird ja sogar erklärt, warum man die alten tatterigen Priester durchfüttert. ;)

      Das ist doch was wichtigste an der Religion. Zumindest fuer die tatterigen Priester ;)
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    • Ich habe nun auf ld4all.com ein Traumtagebuch für meine Klarträume angefangen. Der Thread befindet sich hier, ist allerdings nur für registrierte User zugänglich (und es ist alles auf Englisch geschrieben!).

      Vielleicht interessiert es ja jemanden (oder noch besser, jemand fühlt sich motiviert, ein eigenes DJ anzufangen ;D).
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    • Hm, als ich jetzt das mal so durchgelesen habe, ist mir gerade erst bewusst geworden, dass ich anscheinend schon manchmal so etwas ähnliches wie Klarträume habe (auch wenn ich bisher noch nie auf die Idee gekommen wäre).

      Aber wenn ich Albträume habe, dann weiß ich eigentlich immer, dass es nur ein Traum ist. Das geht so weit, dass ich mir denke "Okay, ich muss keine Angst vor dem Mörder haben, er kann mich nicht umbringen, es ist ja nur ein Traum."

      Und oft wache ich am Morgen auf, bin nur so halb wach und kann mich noch an den Traum erinnern. Wenn es etwas Schönes war, dann versuche ich so lange, den Traum halbwach weiterzudenken, bis ich einschlafe und tatsächlich weiterträume.
      Ich versuche aber jetzt, mir das abzugewöhnen, weil ich merke, dass mir das nicht guttut. Meistens hängen solche Träume nämlich ganz stark mit meinem derzeitigen Leben zusammen - soll heißen: Etwas, das schiefgelaufen ist oder etwas, von dem ich weiß, dass es unwiderbringlich verloren ist, klappt im Traum. Dann versuche ich immer, so lange wie möglich in diesem Traum zu bleiben und wenn ich aufwache, dann bin ich oft ziemlich frustriert oder auch einfach nur niedergeschlagen, weil es nur ein Traum war. :-/ Obwohl mir beim Träumen ja meist schon bewusst ist, dass es nur ein Traum ist (deshalb bin ich meist schon vor dem Aufwachen frustriert %-) ). Meine Güte, klingt das wirr!
    • Träume hängen ja immer irgendwie mit dem Leben des Träumenden zusammen. Und es ist auch klar, dass da vieles anders abläuft. Andererseits: Klarträume geben einem die Möglichkeit, sich mal wirklich komplett anders zu verhalten, als man aufgrund vielfältiger Zwänge im RL agieren würde - und auch die Möglichkeit, sich mit ungewöhnlichen Situationen zu konfrontieren. Ich glaube, alles in allem trägt das eher zu einer positiven Veränderung bei.
      Frustriert bin ich eigentlich nie, selbst wenn ich feststelle, dass alles nur ein Traum war. Ich denke dann eher darüber nach, was für eine schöne und wertvolle Erfahrung das war.

      Fast alles was Spaß macht und angenehm ist, kann auch zu Suchterscheinungen führen (Klarträumen, Weltenbasteln… ;)). Da muss man eben wie so oft aufpassen, dass man es nicht übertreibt.
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    • Original von Ionflux
      Andererseits: Klarträume geben einem die Möglichkeit, sich mal wirklich komplett anders zu verhalten, als man aufgrund vielfältiger Zwänge im RL agieren würde - und auch die Möglichkeit, sich mit ungewöhnlichen Situationen zu konfrontieren. Ich glaube, alles in allem trägt das eher zu einer positiven Veränderung bei.

      Warum?

      Frustriert bin ich eigentlich nie, selbst wenn ich feststelle, dass alles nur ein Traum war. Ich denke dann eher darüber nach, was für eine schöne und wertvolle Erfahrung das war.

      OK, ich stell mir das vielleicht wie das intensive Erleben eines Films, eines Theaterstücks o.ä. vor, wo man in eine andere Welt abtaucht, und wo man danach ein Stück weit euphorisch sein kann, weil man das Erlebenis einfach toll fand.
      Aber welche Auswirkungen hat dein Nachdenken über die Erfahrung auf dein "richtiges" Leben? Setzt du Dinge in die Realität um, die deiner Meinung nach im Traum besser waren? Oder belässt du es dabei, dass es ein Traum war und die Realität anders aussieht?

      Ich kann Neyashas Erklärungen eigentlich sehr gut verstehen. Es hat zudem etwas von "Flucht vor der Realität".
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • @Gomeck:
      Warum?

      Weil unser Verhalten in den meisten Situationen vom Unterbewusstsein bestimmt wird. Logisch begründete Handlungen kommen erstens immer erst nach der unterbewussten Erstreaktion, zweitens kann einem die unterbewusste Grundeinstellung einen Strich durch die Rechnung machen, egal was man eigentlich will. Hinzu kommen Einflüsse durch Konditionierung etc., die ebenfalls im WL stattfindet. Man benötigt eine „andere Realität”, um überhaupt die Grenzen seiner Handlungsfähigkeit zu erkennen. Dann kann man sie nutzen, um sich über diese Grenzen hinwegzusetzen.

      OK, ich stell mir das vielleicht wie das intensive Erleben eines Films, eines Theaterstücks o.ä. vor, wo man in eine andere Welt abtaucht, und wo man danach ein Stück weit euphorisch sein kann, weil man das Erlebenis einfach toll fand.

      Natürlich hat das Klarträumen auch einen simplen Unterhaltungsaspekt, der wohl gerade am Anfang einen Großteil der Motivation ausmacht. ;) Aber es ist keinesfalls mit einem Film oder Theaterstück vergleichbar, da dort eine untrennbare Barriere dahingehend besteht, wie real die Erfahrung überhaupt sein kann. Man kann sicher auch von einem Film oder einem Theaterstück in den Bann gerissen werden, aber nichtsdestotrotz ist da eine Grenze. Man ist eben nicht der Protagonist, alle Gefühle und Eindrücke müssen irgendwie erst durch Metaphern übertragen werden. Das setzt dem Eindruck des Erlebnisses eine natürliche Grenze.

      Aber welche Auswirkungen hat dein Nachdenken über die Erfahrung auf dein "richtiges" Leben? Setzt du Dinge in die Realität um, die deiner Meinung nach im Traum besser waren?

      Für ein abschließendes Fazit ist es für mich sicher noch zu früh, ich mache das Ganze ja gerade mal seit etwa 2 Monaten. Aber ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass sich in meinem Leben bereits etwas geändert hat. Ich kann die Dinge entspannter angehen und es erscheint nicht alles so kompliziert. Zudem weiß ich, dass es einen Rückzugsraum gibt, in dem ich wirklich machen kann was ich will und niemandem Rechenschaft dafür ablegen muss. Das ist auch eine Möglichkeit, den groben Unfug im Traum zu erledigen, und sich im WL zielstrebiger zu verhalten.
      Wie gesagt, das ist noch nicht so fundiert und kann sicher zum Teil auch auf die bloße Euphorie der neu entdeckten Möglichkeiten zurückzuführen sein. Frag mich in einem oder zwei Jahren nochmal, was ich konkret meine, durch das Klarträumen erreicht zu haben. (Was nicht bedeutet, dass ich über meinen aktuellen Standpunkt nicht diskutieren möchte. Ich erwarte nur, dass die Vorläufigkeit meiner Feststellungen anerkannt wird.)

      Oder belässt du es dabei, dass es ein Traum war und die Realität anders aussieht?

      In der Wach-Realität gelten offensichtlich andere Regeln, und dessen bin ich mir auch bewusst. Man muss eben sehen, inwieweit man die Traumerlebnisse mit der Wach-Realität zur Synthese bringen kann.

      Ich kann Neyashas Erklärungen eigentlich sehr gut verstehen. Es hat zudem etwas von "Flucht vor der Realität".

      Das könnte man vom Weltenbasteln auch behaupten. ;)
      "Flucht vor der Realität" hat immer so eine negative Konnotation. Auf der anderen Seite führt es fast zwangsläufig zu schweren Depressionen, wenn man sich wirklich intensiv und ausschließlich mit der (so genannten ;)) „Realität” auseinandersetzt und sich gar keinen eigenen Plan der Welt zurechtlegt (so etwas ist ja letzten Endes immer ein Stück „Realitätsflucht”).
      Ich denke, es hängt wirklich davon ab, wie sich das Ganze tatsächlich auf das Leben des Einzelnen auswirkt, und ob man den Überblick über die Grenzen behält. Ich habe Verständnis dafür, wenn Neyasha aufgrund ihrer Bedenken davon Abstand nimmt, auch wenn ich die Bedenken derzeit ganz klar nicht teile.
      „Destruction is a form of creation. So the fact that they burn the money is ironic. They just want to see what happens when they tear the world apart. They want to change things.” — Donnie Darko
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    • Original von dreamhunter
      Sicherlich ist es mehr als Medidation.

      Ich träume mich in meine Welt immmer nur zum Teil. Also, wenn ich Charaktere ausprobiere. Aber gerade ist mir aufgefallen, dass der Hintergrund, also Landschaft etc. so ist, wie es an diesen Ort sein sollte, aber ich konzentriere mich wie gesagt nur auf die Charaktere, also wieso ist die Landschaft so detailiert da, obwohl ich mich gar nicht darauf konzentriere?

      Irgendwie unheimlich. Vielleicht sollte ich meine Welt mal als Gast besuchen und nicht nur einfach als Zuschauer, der mal eben schaut, wie die Charas oder Wesen so sind.

      Hoffentlich gerate ich aber nicht nach Nikron. Irgendwie schmerzt mich der Gedanke an meine erste Welt etwas. Klingt irgendwie komisch oder?


      hmmm... Da fällt mir was ein dazu...
      Ich träume mich auch recht oft in meine Welt, ich glaub halt, dass das auch sehr viel damit zu tun hat dass es mich tagsüber sehr stark beschäftigt.
      Ich meinen Kindern von Soletas erzähle usw.
      Es ist sogar schon mal vorgekommen, dass mich nachts ein wütender mob aus Soletas angegriffen hat. und dagegen demonstriert hat "in so einer faden Welt leben zu müssen"
      Daraufhin habe ich einiges geändert und siehe da - die Bewohner scheinen zufrieden zu sein.

      Meine 6jährigen Zwillinge besitzen wohl noch genügend kindliche Phantasie um einfach mal so einen Abstecher in unsere Traumwelt (weil nix Anderes ist das was wir da geschaffen haben) zu machen. (haben auch Freunde dort, die für sie da sind, wenn sonst keiner da ist.. )
      Die Kinder wissen auch ganz genau wie es da ausschaut, wie der Garten von Anuenue (ihrer soletas'schen Freundin) aussieht.

      Ich glaub dass wohl auch wir Erwachsenen wenn wir uns drauf einlassen, es zulassen, einen Abstecher in unsere Welten machen können.
      Vielleicht gibt es sie ja irgendwo und die Seele der Welt sucht sich uns um sich uns zu offenbaren????

      K.A. obs passt, aber mir ist halt das gekommen zu dem thema..
    • Luzides Träumen

      "Der Klartraum, auch luzider Traum genannt, ist ein Traum, in dem sich der Träumer darüber im Klaren ist, dass er träumt. Wenn Bewusstheit über den Traumzustand besteht, ist die Möglichkeit der Traumsteuerung vorhanden. Dies ist wohl eines der faszinierendsten Erlebnisse, die ein Mensch jenseits von Konventionen und unabhängig von physikalischen Beschränkungen und Einflüssen anderer Menschen haben kann. Es wird in vielen Kulturen der Welt schon über Jahrhunderte hinweg praktiziert, dient beispielsweise im buddhistischen Traumyoga als Erfahrung der wahren Natur des Geistes und im Schamanismus dem Schamanen zum Erkenntnisgewinn."
      Zitat von Wikibooks.org

      Heute habe ich mir mal dieses Wikibook/eBook angeguckt und mich sofort gefragt, ob das nicht zur Verständnis der eigeinen Welt beitragen könnte.
      Theoretisch könnte man sich mit viel Übung durch luzide Träumen in seine Welt "hineinträumen" und so aus eigenen Augen etwas von ihr mitbekommen.
      Man müsste meiner Meinung nach nur ein Bild der Welt bzw. der Stelle in der Welt, in die man sich hineinträumen möchte, beim einschlafen vor sich haben.
      Das ganze ist meinerseits nur reine Vermutung, da ich selbst noch keine Erfahrung in diesen Gebiet gesammelt habe.

      Was meint ihr dazu?
    • Das kenn ich, dass kommt bei mir häufiger vor ;D

      In der Tat war ich im Traum schon mehrere bekannte Persönlichkeiten... Ich hab festgestellt, wie leicht oder schwer es sein kann Magie zu wirken und bin als Vogel über eine meine Lieblingsstädte geflogen. Musste leider feststellen, dass sie nicht ganz so aussah, wie ich mir dass immer gedacht hatte... aber eigntlich gefiel mir das Traumbild dazu fast besser.

      Trotzdem bilden die Weltenträume eine Randerscheinung. Oft genug weiß ich aber zumidest, dass ich Träume. Dann versuche ich mich ab und zu dan Dingen, die in der Realität nicht so gut funktionieren. Zum Beispiel Fliegen. Manchmal klappts... Manchmal renn ich auch nur fuchtelnd durch die Gegend. Und hin und wieder wach ich auf, weil ich beim Sprung von einem hohen Punkt die Kurve nicht gekriegt hab und stattdessen den Boden näher betrachtet habe.

      Viele Ideen, die ich früher (prä-Forum) für originell gehalten habe, stammen auch aus Träumen. Leider ist das Unterbewusstsein wohl doch eher ein Wiederkäuer.
      Braiiiins.
    • CroqueGrec09 schrieb:

      Da hätte ich auch gleich eine Frage: kann man das auch als "luzides Träumen" betrachten, wenn ich mich jetzt eine Situation vorstelle, von der ich ganz genau weiß, dass das ein Traum ist, mir aber bewusst Gedanken darüber mache?

      Ich glaube, das nennt man.. eh... Wachtraum, Fantasieren... nachdenken?
      Luzides Träumen ist es wohl, wenn du dabei schläfst.
      Why can we not be sober? I just want to start this over.
      Why can't we sleep forever? I just want to start things over...
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