Höhlen-News

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    • Rotwildhöhlen-Menschen

      Rotwildhöhlen-Menschen sind nach der Rotwildhöhle in China benannt.

      Als Rotwildhöhlen-Menschen („Red Deer Cave people“) bezeichnet eine Forschergruppe um den australischen Anthropologen Darren Cunroe Knochenfunde aus Südchina, die 2012 teils auf ein Alter von 11.510 ± 255, teils auf 14.500 bis 13.000 kalibrierte Kalenderjahre vor heute datiert wurden.[1][2] Die Knochen wurden zwar dem modernen Menschen (Homo sapiens) zugeordnet, allerdings gehören sie möglicherweise zu einer gesonderten, bislang nur aus dieser Region bekannten Gruppierung von Zuwanderern aus Afrika, die früher und getrennt von den unmittelbaren Vorfahren der heutigen Chinesen die Region besiedelten; neben typischen Merkmalen von Homo sapiens wurden den Funden Merkmale des archaischen Homo sapiens zugeschrieben und Ähnlichkeiten mit den Funden aus Zhirendong.

      Da alle Versuche, DNA aus den homininen Knochen zu gewinnen, vergeblich waren, wurde 2012 keine Aussage zur Verwandtschaft mit anderen Populationen des Homo sapiens oder des Homo erectus publiziert.
    • Homo floresiensis

      Die ersten Knochen vom Homo floresiensis fand man in der Liang Bua Höhle.

      Homo floresiensis („Mensch von Flores“) ist eine ausgestorbene, kleinwüchsige Art der Gattung Homo. Die im September 2003 auf der indonesischen Insel Flores entdeckten und dieser Art zugeordneten Knochenfunde wurden 2004 in der Erstbeschreibung auf ein Alter von rund 18.000 Jahren datiert. Während die Nachbarinseln schon seit mehreren tausend Jahren vom modernen Menschen (Homo sapiens) besiedelt waren, lebte auf Flores demnach noch eine zweite Homo-Art.

      Wie eng die Verwandtschaft von Homo floresiensis mit anderen Arten der Gattung Homo ist, ist unter Anthropologen und Paläoanthropologen umstritten. Von seinen Entdeckern wurde Homo floresiensis bereits 2004 als so genannte Inselverzwergung stammesgeschichtlich von Homo erectus abgeleitet. Andere Forscher vermuteten, es könne sich um eine krankhaft veränderte Population von Homo sapiens gehandelt haben. Die jüngsten Befunde – darunter eine neuerliche genaue Beschreibung aller Knochen des Schädels – „deuten jedoch darauf hin, dass Homo floresiensis eine klar unterscheidbare Art“ war.
    • Grand Canyon von Grönland

      Unter dem Eis befindet sich der Grand Canyon von Grönland.

      In der Ausgabe vom 30. August 2013 berichtete das Magazin, Wissenschaftler der University of Bristol, der University of Calgary und der Universität Urbino hätten den Canyon auch als „Mega-Canyon“ beschrieben. Der Canyon wurde durch Daten des Ice-penetrating radar der NASA im Rahmen der „Operation IceBridge“ entdeckt. Aufnahmen zeigten einen riesigen Canyon unter dem Grönländischen Eisschild.

      Der mehr als 750 Kilometer lange, bis zu 800 Meter tiefe und 10 Kilometer breite Canyon reicht von der Mitte Grönlands nordwärts in den Arktischen Ozean bis zum Fjord des Petermann-Gletschers. Aufgrund der V-Form vermuten die Wissenschaftler, dass er durch fließendes Wasser geformt wurde.


      Der englische Wiki-Artikel ist noch etwas informativer.

      Entdeckt wurde der Canyon mit einem speziellen Bodenradar, das Eis durchdringt. In der Zukunft werden mit der Bodenradartechnik bestimmt auch größere Höhlen und unterirdische Hohlräume entdeckt werden. Allerdings werden nach ausreichend Kartografierung damit dann auch die letzten weißen Flecken auf den Landkarten verschwinden.
    • Dieser Text ist ein sehr berühmtes Beispiel in der Phonetik. Allerdings lügt die Wikipedia hier etwas: Es handelt sich NICHT um Homophone, auch wenn sich das für europäische Ohren so anhören mag. Töne werden in den meisten Sprachen als bedeutungsunterscheidend wahrgenommen. (Auch wenn ich nicht genau weiß, warum du das hier postest, hat ja nur indirekt etwas mit Höhlen zu tun.)
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    • Lagoa do Styx

      Lagoa do Styx (portugiesisch für „Styx-See“) ist ein unterirdischer Kratersee in der Höhle Furna do Enxofre in der Caldeira der portugiesischen Azoren-Insel Graciosa, die zum Kreis Santa Cruz da Graciosa gehört. Der See liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist mit warmem, schwefelhaltigem Wasser gefüllt. Er ist 15 m tief und hat einen Durchmesser von etwa 120 m. Früher war der See mit 150 m Durchmesser etwas größer.
    • These Ancient 'Hand Prints' Were Not Made by Human Hands

      The Wadi Sura cave in the Libyan Desert features a number of stencil paintings dating back to between 6,000 and 8,000 years ago, including over a dozen tiny human-like hand prints. Since its discovery, the hands were thought to belong to human babies, but an anthropologist now says they’re not human at all.


      Zur Übersetzung: Mit "stencil paintings" sind Handnegative gemeint.

      Handnegative

      Meist wird die Hand als Schablone auf die Wand gelegt, und mit der oben beschriebenen Versprühtechnik wird Farbe aus Holzkohle, Rötel oder Ocker, mit Wasser angerührt, auf die Wand gesprüht.

      Sämtliche nach der Radiokarbonmethode datierte Handnegative stammen aus dem Gravettien. Eine davon abweichende Datierung der Handnegative aus der Chauvet-Höhle in die vorangehende Epoche des Aurignacien wurde durch eine Nachuntersuchung revidiert.[13] Die bekanntesten Fundstellen sind die Chauvet-Höhle, die Höhle Pech Merle, die Henry-Cosquer-Höhle und die Höhle von Gargas.[14] Handnegative, die durch scheinbar fehlende Fingerglieder auffallen, lassen sich mit einer Modifikation der „Schablone Hand“ durch Beugen der betreffenden Fingergelenke, zum Beispiel im Sinne einer Zeichensprache, oder durch einen Zustand nach ritueller oder medizinisch indizierter Finger(teil)amputation erklären – wie in der französischen Höhle von Gargas (Region Südpyrenäen) oder in der spanischen Maltravieso-Höhle (autonome Gemeinschaft Extremadura). Der Fund mehrerer isolierter Fingerglieder in Gravettien-Schichten der polnischen Obłazowa-Höhle (Westkarpaten) wird als Hinweis auf rituelle Verstümmelungen an diesem Ort diskutiert.[15]

      Die Handnegative der Cueva de las Manos in Argentinien sind wesentlich jünger als ihre europäischen Pendants (7.000 bis 1.000 v. Chr.).


      Die Besonderheit in dieser Höhle, besteht darin das es sich nicht um menschliche Hände handelt. Außerirdische hat man auch ausgeschlossen, man geht davon aus das es sich um Reptilienhände handelt.
    • Die Remipedia sind eine Klasse der Krebstiere, sie leben in Höhlen und produzieren Gift.

      Höhlen-Krebse haben ein Gift mit bisher unbekannten Toxinen entwickelt

      Unbekannte Toxine bei Remipedia entdeckt

      Gift ist die Waffe der Remipedia



      Remipedia Wiki Deutsch
      Die Remipedia sind farblose und augenlose Höhlentiere, die eine Körperlänge von 9 bis 45 Millimetern erreichen. Ihr Körper ist in einen Kopf und einen Rumpf gegliedert, wobei der Rumpf aus einer hohen Anzahl von Segmenten (bei den bekannten Arten 16 bis 38) besteht. Diese Rumpfsegmente sind alle mit in sich gleichartigen doppelästigen Schwimmbeinen bestückt, wobei die beiden Äste (Endopodit und Exopodit, siehe auch Spaltbein) etwa gleich lang sind, die Extremitäten nehmen zum Hinterende hin an Länge ab. Gliedmaßenknospen an den hintersten Segmenten auch an geschlechtsreifen Tieren deuten darauf hin, dass die Tiere auch nach der Geschlechtsreife bei jeder Häutung Segmente hinzugewinnen. Das letzte Körpersegment, das Telson, trägt auf jeder Seite einen Anhang, die gemeinsam als Furca (auch Furka, lat. „Gabel“) bezeichnet werden. Die Anatomie mit lediglich zwei Körperabschnitten (Tagmata) und die hohe Anzahl in sich gleichartiger Rumpfgliedmaßen gelten als Anzeichen eines besonders altertümlichen, wenig abgewandelten Körperbaus.


      Remipedia Wiki Englisch

      Remipedia is a class of blind crustaceans found in coastal aquifers which contain saline groundwater, with populations identified in almost every ocean basin so far explored, including in Australia, the Caribbean Sea, and the Atlantic Ocean. The first described remipede was the fossil Tesnusocaris goldichi (Lower Pennsylvanian), but, since 1979, at least seventeen living species have been identified with global distribution throughout the neo-tropical zone.


      Genetic studies have implied that remipedes are the crustaceans most closely related to insects, so much so that they and insects may be considered a "sister group" to all other crustacea.