[Ebarr] die Weltenschraube

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    • [Ebarr] die Weltenschraube

      „Ein Rumpeln und Krachen erfüllte die Luft und die Erde bebte unter gewaltigen Erschütterungen. Wir spürten die Gefahr am ganzen Körper und die, die mich begleiteten wirkten ähnlich angespannt wie ich.
      Plötzlich platzte der Boden, streute Erdklumpen in alle Richtungen und gebar kleine pelzige Wesen mit verschmutzten Zähnen und von riesigen Wunden übersät. Egrimang. Sie waren überall, viele saßen auf seltsamen übergroßen Schrecken und andere wiederum trieben mit unterarmlangen Thuribuli (Weihrauchfässer) kleinere Ungeziefer vor sich her, die uns mit ihren Fangscheren zusetzten. Wir wurden in eine Höhle getrieben und ich sandte verzweifelte Stoßgebete in die Gefilde der Unterwelt, auf das die würdigen Geister die Plage vertrieben.
      Da wir im Augenblick noch unserer Glieder Herren waren, suchte ich nach einem Vorsprung im Felsgestein, das uns die Sicherheit bringen könnte. Im Schein der feindlichen Fackeln erkannte ich, dass die Fratzen der Unholde blutdurchtränkt und oft schon zu Teilen vergammelt waren. Es stand fest, dass diese Egrimang schon längst verstorben waren, dass ihr Geist entschwunden war in die endlosen Schluchten der verlorenen Geister und das die Wesen vor mir Geistschlinger waren, Geschöpfe, die den Leib der toten Nager bewegten und neue Leiber brauchten, um ihre Art zu vermehren.
      Endlich, nach hastiger Suche, fand ich eine natürliche Stufe, durch die ich an den steilen und hohen Wänden des Gewölbes empor flüchtete. Den Demiurgen sei dank, dass meine Art mit Dornen gespickt ist, denn so rutschte ich nicht hinab in mein Verderben. Auch eine Begleiterin von mir schaffte es auf anderem Weg nach oben. Als ich endlich einen Platz gefunden hatte, auf dem ich nicht hängen musste sondern sitzen konnte spürte ich das Schwinden meiner Kräfte. Wir Dornenteufel sind Reptilien, wir verlieren unsere Kraft ohne den Himmel. Darum glauben wir auch, dass unsere Geister dort leben, wo wir sterben. An Orten ohne die Sonne. Doch ich hatte nicht vor, mein zweites Leben so anzutreten. Es wäre ehrlos gewesen. Also begann ich zu schlafen, sparte meine Kräfte auf und wartete auf das Verschwinden der untoten Egrimang. Und während dieser Zeit verwendete ich nur meine Nase, um den Geruch des Weihrauches zu spüren. Weder die Heuschrecken noch ihre Herren konnten springen oder klettern, denn ein Schlinger kann diese Bewegungen nicht kontrollieren. Und als die Biester endlich aus der Höhle schlurften und ihre Löcher betraten, sprang ich so schnell es ging zum Ausgang und hechtete dem freien Himmel entgegen. Und da war es: das befreiende Blau über meinem Kopf, das mir sagte, ich sei noch in meinem ersten Leben.“ Auszug des zweiten Berichts von Kran Obakka, einem Dornenteufel aus dem Wüstenland. Kran Obakka ist Kundschafter, der mit Gruppen Abenteuerlustiger Kumpane in weit entfernten Gegenden forscht.

      Du hast den Bericht gelesen, nehme ich an? Wie ich sehe, hast Du Fragen mitgebracht. Dann wollen wir lieber anfangen, bevor es dunkel ist und die Geheimnisse durch den Schlaf unnötig lange bedeckt bleiben.

      Die Egrimang? Das sind kleine murmeltierartige Geschöpfe, die, so seltsam das auch klingt, ihren Weg durch das Erdreich graben und dort in großen Höhlen leben, wie man hört. Es gibt recht viele dieser Kolonien und sie sind alle selbstständig. Wie ich höre, kommt es immer wieder zu übergriffen dieses Volkes auf die Artgenossen, aber die Befürchtungen von Kran sind in diesem Fall völlig unbegründet. Egrimang bei klarem Verstand würden nie Krieg mit Oberweltlern führen. Ei zu riskantes Unterfangen. Was hätten sie davon, ihr Territorium derart auszuweiten?

      Die Untoten? Das ist wahrlich eine Plage. Geistschlinger schnappen sich viele Wesen und wandeln sie in willenlose Hüllen um. Doch ein gesundes Tier hat nichts zu befürchten. Auch ans Krankennest gefesselte sind in einer Stadt kaum gefährdet. Aber da draußen, in den Wüsten und Steppen Wo es keine Flüsse gibt und ein Kleriker schwer aufzutreiben sein wird, da können sie zur Bedrohung werden. Dornenteufel werden fast nie befallen, weil sie einen Schutzpanzer haben. Aber wenn unsere Reittiere erschöpft sind und fast umfallen… da ist es schon vorgekommen, dass sich ein Schlinger der Panzerkröte annimmt und das Tier uns im Schlaf zu fressen versucht. Tja, aber wir haben ja die Dornen und schmecken nicht so gut.

      Thuribuli? Wenn ich wüsste, ob diese Thuribuli tatsächlich Weihrauch enthielten… Ich gehe eher davon aus, dass die Weihrauchfässer mit einer Substanz angefüllt waren, die unsere Gelehrten als Miasma bezeichnen. Wenn man dieses Zeug anbrennt, qualmt alles stark und das Miasma entfaltet seine Wirkung auf die umstehenden Geschöpfe. Wenn ich mich recht entsinne, verursachen verschiedene Rauchfarben unterschiedliche Dinge. Dinge in deinem Kopf. Im Reich des weißen Todes ist die Droge Lotus bekannt, die dein Hirn benebelt und die dort lebenden Wesen ihren Herrschern gefügig macht. Es ist wie mit den gewaltigen Ameisen in der Wüste, die auf der anderen Seite des Nebelmeeres liegt. Diese Viecher leben auch in Kolonien und werden durch Pheromone herumkommandiert. Oder in den Staaten der Riesenbienen, da ist es genauso. Insekten haben einen simplen Verstand und der lässt sich schnell beeinflussen. Wahrscheinlich dient das Thuribulum also der Kontrolle über die Insekten. Ob diese Geräte von den Egrimang erfunden wurden oder ob der Geist der Schlinger sie erdachte kann ich natürlich nicht wissen. Wer weiß, es könnte auch von ganz woanders sein und die Schlinger haben das Gebiet erobert und die Geräte mitgenommen.

      Herrje, du siehst ja noch immer aus, als seist du voller Fragen. Was willst du denn noch hören? Soll ich dir von den Geistern und den Demiurgen erzählen oder habe ich in meinem Eifer etwas Wichtiges vergessen? Und ja, ich weiß natürlich einiges über die Tiere, Pflanzen und Völkerscharen in diesen und allen anderen Gefilden. Oder soll es eine Abhandlung über die Gestalt unserer Welt sein? Ich hörte, dass man in deiner Heimat noch nie etwas von Anaeroplankton gehört hat.

      Merlins Palaver:
      Also liebe Weltenbastler, ihr habt den Mann gehört. Durchlöchert ihn und fragt ihn aus. Immerhin kennt er die Gründe dafür, dass es auf Ebarr keine Gestirne gibt und die Welt einem riesigen Zylinder gleicht, der obendrein von einem großen Außengewinde geschmückt wird. Und er kennt alle Kulturen und Spezies der Welt, kann euch erklären warum Magie völliger Unfug ist und weiß bestimmt nicht wenig über die Untoten, die Roboter, die Alchemie und die Menschen (denn das sind im Grunde die einzigen markanten Fantasy-typischen Elemente auf dieser Welt). Hoffentlich überhäuft euch der Text nicht mit Welteninfos. Ist das der Fall, sagt bitte bescheid. Ich bin für Verbesserungsvorschläge ebenso dankbar wie für Fragen und Lob.
      Und kann jemand mir sagen, ob der Text weit genug von der Norm abweicht, um im Gedächtnis haften zu bleiben? Gibt es jemanden, dem die in-world-Erzählweise missfällt?

      Da eine Übersicht über diesen Thread unmöglich schaden kann, schenke ich euch ein Inhaltsverzeichnis:Informationen zur Gestalt der Welt und ein paar Kleinigkeiten zu den Demiurgen (Quelle: Pulu Tschiiihimä)
      Zeichenanleitung für einen Demiurgen (Quelle: Merlin)
      Das Leben und Verhalten der Geistschlinger (Quelle: Kran Obakka)
      Herkunft und Farben der Demiurgen (Quelle: Merlin)
      Der erste Antwortpost (Vorgriff)
      Geschöpfe der Nacht (Quelle: Kran Obakka)
      Wasser und Flüsse (Quelle: Pulu Tschiiihimä)
      Der zweite Antwortpost (Vorgriff)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Ziemlich wachrüttelnd, dein Text! ;D
      Nein, im Ernst, durch den in-world-Erzähltext wird man (ich) wirklich an den Bericht gefesselt. Zudem klingt er ja nicht wie Notizen eines Gelehrten, sondern eher wie ein Augenzeugenbericht. Dieser eigentümliche Stil bringt erstmal einfach Abwechslung und damit (bei mir auf jeden Fall) Aufmerksamkeit. Die Schwäche der Erzählweise ist meines Erachtens, dass du für jeden kleinen Text fast schon einen Glossar entwerfen musst, weil man einige Dinge einfach nicht genau versteht. Aber es werden ja unterhalb des Textes Antworten gegeben, die die Fragen wirklich auf den Punkt aber auch kurz und knapp beantworten. Mir sind die Antworten aber ehrlich gesagt zusehr auf Umgangssprache geschrieben.
      Das dazu.

      Desweiteren würde ich gerne etwas über die Demiurgen(Cooler Name btw) wissen. Sind das Götter, die die Welt erschaffen oder ähnliches?
      Über die Gestalt der Dornenteufel würde ich auch gerne näher Bescheid wissen, falls du die noch nirgendwo gepostet hast.
      Und natürlich über die unterirdische Kultur der Egrimang. Bauen sie Untergrundstädte in ihren Tunnelsystemen oder hat jeder einfach seine "Ecke", wie ist die Gesellschaft organisiert, sprich wie werden die Kolonien bzw. Clans (?) geführt. Gibt es spezielle Gründe, warum sie ihre Artgenossen überfallen?
      Die Kultur der Dornenteufel würde mich übrigens auch noch interessieren.

      So. All das sind meine Fragen, und ich hoffe ich habe Herrn Obakka nicht zusehr durchlöchert.
      Und auch wenn ihm diese Frage ein Loch ins Herz verpassen würde: Wieso heißt der Text die Weltenschraube? Denn mit einer allgemeinen Beschreibung der Welt hat er ja jetzt nicht allzu viel zu tun.
      "Unsere Welt befindet sich in einer der immer wiederkehrenden Zwischenphasen. Lange wurden die Völker geknechtet und mussten in Angst leben vor der großen Bedrohung. Es ist die Zeit des Handelns, die Zeit der Umkehrung, die Zeit des Wandels." - Aus den Aufzeichnungen des Chronisten Ktarna Jârishudt
      Zitat: Grreia - Zeit des Wandels
    • *verneigt sich vor dem Reptil und setzt sich*
      *Orun einschenk*
      Also werter, Obakka...
      Diese Dingens, diese Egrimang, sind murmeltierartig und haben Verstand, da sie die Oberfläche meiden, richtig? Ist ihnen denn bekannt, warum sie diese Oberfläche meiden? Vielleicht ähnlich wie sie, werden sie schwächer oder dergleichen?
      Auch Geistschlinger, sind sie in der Lage zu denken? Wenn sie sich fortpflanzen, indem sie andere Wesen nun...übernehmen, wie genau vermehren sie sich? "Klonen" sie sich einfach? Oder entsteht aus einem gelöschten Geist ein Geistschlinger?
      Und Roboter? Wie weit ist ihre Kultur, oder besser die Kultur der Menschen, entwickelt, wenn sie Roboter bauen können? Sind es mechanische Konstrukte, ähnlich wie DaVincis Flugmaschinen, oder elektronische Computer, die simple Bewegungen ausführen? Sind sie gar um einiges komplexer?
      Wie sieht es mit der Welt selbst aus? Wieso entschied der Baumeister sich für eine Zylinderform, ist dies ihren Theologen bekannt? Auch: Welche Rassen und Arten sind neben Dornenteufeln und Menschen noch bekannt?

      OT: Sehr interessante Idee, gefällt mir! ;D Die Welt selbst klingt auch sehr interessant, freue mich auf mehr. *lechz*
      Projekt: Mythowelt
      Schritt 1: Wir setzen "x" Stämme in verschiedenen Umgebungen aus, schauen alle generation mal vorbei und sehen nach, ob sie sich noch in menschlichen Bahnen bewegen. Unter Einbeziehung der neokonservativen Lehre.
    • Ich fand den Text sofort ansprechend und im Gedächtnis ist er mir geblieben, nachdem ich (gestern) den ersten Satz gelesen habe. Da wusste ich, dass ich es ganz lesen will!

      Mich würde am meisten interessieren, warum es keine Gestirne gibt. :)

      Dann würde ich gerne mehr über die Rieseninsekten erfahren. Wie funktioniert bei denen die Atmung? (Ich hörte mal, dass ab einer gewissen Größe die Tracheen nicht mehr genug Sauerstoff liefern.)
      Haben sie dann Lungen? Oder etwas ganz anderes? Oder einfach "gedopte" Tracheen?

      Und zur Alchemie: Wie funktioniert die? Ist sie nahe an "unsere" Chemie angelehnt? Oder doch eine Art "magische" Chemie? (Ist es also z.B. möglich aus Metall Gold zu machen? ;D)

      Anaeroplankton hört sich auch spannend an. Immerhin müsste dann deren Fotosynthese ohne Sauerstoff funktionieren, oder wie ist das?

      Sehr interessant alles... Ich will meeeeehr! :)
      Auch das Gute hat zwei Seiten. Eine gute und eine böse. - Stanislaw Jerzy Lec
    • RE: [Ebarr] die Weltenschraube

      Ääääh... Oookayyyy....

      :o

      Was zur Hölle ist da los?

      (das soll ungefähr die Gedankengänge wiedergeben, die ich hatte, während ich den Text mit einer Mischung aus Staunen, Befremden und Freude über den genialen Einfall gelesen habe)

      Der Text ist mal wirklich interessant geschrieben und dass er mehr Fragen aufgibt als beantwortet, ist wohl Sinn des Ganzen, nehme ich mal stark an. ;D

      Am liebsten wäre es mir jetzt natürlich, wenn der wehrte Herr (?) Obakka von Anfang an anfangen würde, jedes klitzekleine Detail seiner Welt zu offenbaren, am liebsten über 200 Seiten. Aber da ich ihm (nochmals ?) das nicht zumuten will, mal ein kleinerer Fragekatalog.

      1. Die Welt: Warum ist Ebarr zylinderförmig und kennt keine Gestirne? Leben die Leute zufällig auf der Innenseite des Zylinders? Die Passage mit den Unterirdischen brachte mich auf den Gedanken.

      2. Damit verbunden: welchen Zweck hat das Ganze und wie ist das Ganze aufgebaut? Weltenschraube, Zylinder, keine Sterne, Roboter, Demiurgen, keine Magie etc. bringt mich zu der Annahme, dass Ebarr irgendwie künstlich geschaffen wurde. Von wem und warum?

      3. Wie kann man sich die Geographie des Ganzen Konstruktes vorstellen? Wie groß ist es? Welche Arten von Landschaften gibt es? Gibt es Meere oder Kontinente? Gleichen Flora und Fauna der irdischen oder nicht?

      3. Weiter im Text: Wie kam es zu der beschriebenen Situation (bitte weitgefächerte Antwort, am besten bei Adam und Eva anfangen): Was für Leute leben auf der Welt? Wie sind sie entstanden? Was machen sie da? Was haben sie für eine Kultur, was für eine Geschichte? Wie sind sie technisch entwickelt und was wissen sie genau über ihre Welt? Und wenn es keine Magie und dergleichen gibt, was sollen die Untoten?

      Bitte bitte, ich will alles wissen, ALLES!!!
    • Wir unterbrechen unser Programm mit Kran Obakka und machen einen kurzen Abstecher in die Anfänge der Welt und den allgemeinen Weltenaufbau.
      Der folgende Abschnitt ist dem dritten Kapitel des Werkes "epistemologische Ontologie und Ätiologie der Welt Ebarr" der Forscherin Pulu Tschiiihimä entnommen, in dem sich die Verfasserin neben ihrer bekannten Aufgabe als Kartographin und Alchemistin auch mühseliger Quellenarbeit unterzog.
      „Alte Legenden der Theba erzählen, die erste Welt sei eine Scheibe gewesen. Die mündlichen Überlieferungen der Jjabiru berichten von einer noch größeren Welt, die ähnlich wie unsere aufgebaut war. Doch Egrimang-Sagen stehen im Widerspruch zu diesen Berichten, denn das wühlende Volk ist der Überzeugung, dass die Demiurgen ihre alte Welt verschüttet haben und die Überreste tief unter der Erde liegen.
      Aufgrund dieser Widersprüche muss ich zu meiner eigenen Enttäuschung erklären, dass ich die Urontologie, den Aufbau der Welt vor unserer Welt, nicht in Erfahrung bringen konnte. Jedoch wäre es ratsam, den Egrimang Ressourcen für Grabungsarbeiten zur Verfügung zu stellen. […]
      Unsere Welt hat die Gestalt einer Schraube, auch wenn dies nur ein Kompromiss ist, den unser Volk traf, um mit anderen Kulturen gemeinsamen Diskussionsboden zu haben. Trotz ihrer Schraubengestalt ist Ebarr nicht in Bewegung, sondern steht als Säule fest im Universum verankert. Durch Experimente geht die Fachwelt davon aus, dass es sich um eine unendliche Säule handelt. Aufgrund einer philosophischen Theorie (zwei parallele Linien kreuzen sich in der Unendlichkeit), die man auf den Raum angewandt hat, ist irgendwo ein spitzes Ende dieser Säule zu erwarten. Hinzu kommt die Tatsache, dass am äußeren Rand unserer zylindrischen Welt ein langer, sich ewig windender Pfad befindet, der an das Gewinde einer Schraube erinnert. Niemand ist je von einer Reise zum Boden zurückgekehrt, auch auf diesem sicheren Wendelweg nicht.
      Unsere Weltenschraube hat jedoch einen anderen Aufbau als eine vergleichsweise winzige Schraube, die zur Befestigung dient. Der „Kopf“ unserer Welt ist nicht breiter als der übrige Körper, somit sprechen Dornenteufel ebenso wie mein Volk lieber vom Weltzylinder. Der Grund für diesen Aufbau ist nicht bekannt, zudem nutzen die Demiurgen nicht die Gabe der Sprache und verfügen weder über Gestik noch Mimik, die sterblichen Wesen verständlich ist.“


      Okay, Leute. Da meine Zeit in dieser Woche wirklich begrenzt ist (aber ich an Ebarr arbeite wie wahnsinnig), stelle ich unabhängig zu euren Fragen hier weitere Texte hinein. Glücklicherweise kenne ich bislang alle Antworten auf alle Fragen, die ihr bislang gestellt habt. :D
      Also bitte nicht böse sein, dass ich ALLES nicht sofort preisgebe :diablo:, aber meeeehr kommt bestimmt und eurem Lechzen nach Informationen will ich sobald wie möglich nachkommen. Und wie ihr merkt, hapert es noch mit der inworld-Erklärung.
      Und nur für die faulen drei kurze Definitionen:
      Ontologie: die Lehre, wie etwas zustande kommt.
      Ätiologie: die Ursprünge, der Aufbau und die Zusammensetzung der Welt
      Epistemologie: Was ist wahr und was ist unwahr?
      Der noetische Epistemologe darf mir eine rüberziehen, wenn ich falsch liege. :)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • heiiya,
      also ich finde den etwas andersartigen Ansatz deiner Welt echt interessant und muss sagen, dass mich dieser Erfahrungsbericht, wie auch einige andere schon geschrieben haben, sehr gefesselt hat.

      Was mir aus deinem Text jedoch nicht klar geworden ist, ist die Grundeinstellung der Egrimang sind sie wirklich von so böser Natur oder wirken sie nur so und wie ist ihre Grundeinstellung den Menschen gegenüber?

      da ist es schon vorgekommen, dass sich ein Schlinger der Panzerkröte annimmt und das Tier uns im Schlaf zu fressen versucht. Tja, aber wir haben ja die Dornen und schmecken nicht so gut.


      Nett :o

      Naja das ist eigentlich meine einzige Frage bisher.
      xAnd now? What's Coming Next?x Get Ready Coz I'm Backx
      In Arbeit:
      Lady Voguish-Aufstieg einer Schönheit|Despuint|Der Götter-Thread|Rassen-Ausarbeitung|Gises-Sekten
    • Heute habe ich einen ganz besonderen Leckerbissen. Ich will euch zeigen, wie man mit ein wenig Phantasie und ein bisschen Menschenfleisch ganz tolle Sachen machen kann. Öh halt. Jjabiru mit Soße.


      Einen Demiurgen zeichnen
      Man braucht:
      1. Blasrohr oder einen ausgehöhlten Stab
      2. drei Farben: Magenta, Gelb und Dunkelblau
      3. eine Schablone aus Papier oder Pappe
      4. eine Schere oder ein Cuttermesser
      5.ein weiteres weißes Papier
      6. einen Vertrag, der besagt, dass ich für gar nichts hafte, was euch bei diesem artistischen Versuch widerfahren könnte und (für die unter-18-jährigen) die Erlaubnis eurer Erziehungsberechtigten

      Rezept:
      Legt ein weißes Blatt auf einen flachen Untergrund (am besten man legt darunter eine ganze Menge Zeitung, damit der Boden nicht farbig wird).
      Schneidet aus dem anderen Blatt Papier eine menschliche Silhouette ohne Nase, Ohren, Gesichtsformen und wenn ihr wollt auch ohne Finger, Zehen, Geschlechtsmerkmale primärer und sekundärer Art.
      Nehmt die Silhouette und entfernt sie. Ihr braucht nur das Blatt, auf dem jetzt ein „Menschenumriss“ fehlt(!).
      Als nächstes legt ihr euer ausgeschnittenes Blatt/Pappe auf das andere Papier.
      Nehmt nun das Blasrohr, füllt es mit einer der drei Farben und zielt auf die zwei übereinander liegenden Papiere.
      Feuer frei!
      Entfernt, nachdem die Farbe trocken ist, das obere Blatt.
      Schaut euch die sprenkelige Figur auf dem unteren Blatt an.
      Bestaunt den Demiurgen.
      Stellt euch den Demiurgen in 3D vor oder probiert das ganze mit anderen Silhouetten und/oder anderen Farben.
      Verklagt mich, weil das Ergebnis nicht den Aufwand wert war. Der folgende Satz ist richtig. Anweisungen im vorletzten Satz sollten nicht befolgt werden. Die Reihenfolge der Sätze darf nicht vertauscht werden.
      _______________________

      Morgen habe ich wohl mehr Zeit, um die Demiurgen für euch lebendiger zu gestalten. Es tut mir Leid um all diejenigen, die diesen Text nicht beschmunzeln und meine Idee doof finden.
      Es ist aber kein spontan-dämlicher Einfall gewesen, sondern genau meine Vorstellung von einem Demiurgen. Komische, grob menschliche Wesen ohne Geschlecht, deren Körper aus einer Art Sprenkelwolke bestehen. Und da ich keinen Scanner habe, musste ich es als Rezept formulieren.
      Der Text hier ist wohl eher die Ausnahme im Thread, es sei denn der Versuch wird ohne Kollateralschäden durchgeführt und von euch für toll befunden. Aber wer hat schon ein Blasrohr (ich hatte ein ausgehöhltes Holzstäbchen, Durchmesser ca. 7mm, Öffnung vielleicht 3mm Durchmesser)?

      Danke für dein Posting, voguish. Wie gesagt, ich lese das alles und werde es so bald es geht beantworten. Und ich denke, Ebarr hält noch einige Geheimnisse bereit, die ich nicht für mich behalten werde. :)
      Also zu den Egrimang komme ich auch noch. :D
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • RE: [Ebarr] die Weltenschraube

      Original von Merlin
      Herrje, du siehst ja noch immer aus, als seist du voller Fragen. Was willst du denn noch hören? Soll ich dir von den Geistern und den Demiurgen erzählen[...]

      Demiurgen wurden ja bereits behandelt, aber das mit den Geistern, bzw. mit den Geistschlinger finde ich ja mal richtig interessant. Wenn ich das richtig verstanden habe sind sie sogesehen "Nekromanten", die aber noch lebende Wesen zu Untoten machen (nicht etwa Tote wiedererwecken oder Zombies beschwören oder so). Sind sie denn selbst untot? Und wieso ist man in Städten vor ihnen sicher?

      Und kann jemand mir sagen, ob der Text weit genug von der Norm abweicht, um im Gedächtnis haften zu bleiben? Gibt es jemanden, dem die in-world-Erzählweise missfällt?

      Bezüglich der "Norm" möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, ich finde diese InWorld-Erzählung allerdings ansehnlicher, vielleicht sogar interessanter, als "gewöhnliche" Weltentexte.

      Und zum Rezept für einen Demiurgen: Ich habs zwar nicht ausprobiert, kann mir allerdings durchaus vorstellen, wie das Blatt am Ende aussehen würde/wird. Die Idee an sich ist sicher nicht schlecht, trotzdem werden sich die meisten wohl eher eine "richtige" Beschreibung der Demiurgen wünschen.
    • Ah, mehr Gäste!
      Hervorragend, ihr habt Fragen mitgebracht und ich werde sie beantworten, so weit ich es kann. Am besten ist es wohl, ich Rede mir den Geist aus dem Leib und lasst es über euch ergehen.

      Ich beginne mal mit den Geistschlingern und wir schauen mal, wie weit ich heute Abend komme.
      Geistschlinger sind lebende Wesen, die geboren werden, sich fortpflanzen und schließlich sterben. Jedoch sind sie unsichtbar, denn Geistschlinger bestehen aus einem Verstand, der an einen lichtdurchlässigen Körper aus Gas geknüpft ist. Um Nahrung aufzunehmen, benötigen Geistschlinger eine manipulierbare Masse aus organischem Material. Dazu eignen sich tote oder sehr kranke Tiere am meisten.
      Die Nahrung eines Geistschlingers muss nur energiereich sein, oft werden die Leichen also nach Fleisch suchen. Geistschlinger sind intelligent und haben ihre Staaten durchorganisiert, einzelne Geistschlinger übernehmen verschiedene soziale Positionen in ihren Staaten, unabhängig vom gewählten Wirtskörper.
      Als meine Gruppe von untoten Heuschrecken und Egrimang-Geistschlingern angegriffen wurde, waren die Heuschrecken jedoch nicht besessen. Zumindest die meisten nicht. Es gibt verschiedene Arten des untoten Zustandes, manche werden durch Geistschlinger hervorgerufen, aber andere Gründe wären ein akuter Somamangel (der angeboren ist) oder der Aufenthalt in muskelbelebendem Qualm.
      Städte sind keine geeigneten Orte für einen Geistschlinger. Es gibt Luftverunreinigungen (von denen sich solche Tiere lieber fernhalten) und außerdem empfindet ein Geistschlinger die Städte als unwegsames, fremdes Territorium. Es sind Labyrinthe aus Stein, riesige Ansammlungen gefährlicher Höhlen (wobei Dornenteufel wie ich sehr offene Gebäude haben und uns selten im Haus aufhalten).
      Die Fortpflanzung des Geistschlingers findet ebenfalls über den Wirt statt. Es ist nicht bekannt, wieso dies notwenig ist. Allem Anschein nach werden die Geistschlinger zwei Wirte zusammenbringen, jedoch kommt es zwischen den Opfern nicht zur Paarung, sondern nur zu einer kurzen körperlichen Berührung. Durch diesen Kontakt werden vermutlich Gasteilchen ausgetauscht und so erweitern sich die Geistschlinger mit jedem Akt der Fortpflanzung. Die gute Nachricht ist also das die Population dieser Mistviecher gleichbleibt, solange sie sich nicht teilen. Dann hat man zwei identische Hälften, von der eine den Wirtskörper verlässt (zum Glück auf unsichtbarem Weg).


      Soll ich als nächstes auf die Demiurgen eingehen oder lieber etwas zum Weltenaufbau sagen?

      Merlins Anmerkungen:
      Ja, ausgerechnet nach einem experimentellen Teil kommt sowas trockenes wie die Geistschlinger dran. Vergebt mir, aber für Anaeroplankton und Gestirnslosigkeit (und für meine Lieblinge, die Völker) lasse ich mir lieber mehr Zeit.
      Wenn jemand Verbesserungsvorschläge oder vernichtende Kritik an dem Text hat, nur zu, her damit. :D
      Übrigens ist dies der erste Ebarr-thread, ich entnehme vielen Postings hier, dass ihr irgendwo in den Tiefen des Forums mehr erwartet (was ja gut ist, ich habe euch an der Angel ;)). Ebarr ist eben eine sehr frische Welt, die meisten Texte entstehen 5 Minuten bevor ihr sie lest.
      Also macht die Texte fertig und kritisiert was das Zeug hält. Sonst bleibt der Text auf diesem Niveau.
      @Nhaletj Die Umgangssprache ist Absicht. Dank Alchemie gibt es auf Ebarr bereits Kontaktlinsen, Gummi und Plastik und Tonaufnahmegeräte-- bei Kameras bin ich mir unsicher, Autos gibt es keine, aber immerhin lebende Flugschiffe und die hat nicht jede Welt.
      Aber das du auf auf Sprachmakel achtest, ehrt mich. Mach weiter so und teil mir mit, wenn die Umgangssprache unerträglich wird. :) :)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Habe ich das richtig verstanden? Die Fortpflanzung der Geistschlinger funktioniert über Austausch von Gasmaterial und Teilung? Wie vernichtet man eigentlich Gas? Und wie nimmt die Menge an Gas zu, wenn die sich nicht direkt "vermehren"? cO Was für eine Auswirkung hat diese Fortpflanzung denn dann? Entspricht das Gasmaterial dem menschlichen Genmaterial und eine Erweiterung führt zu neuen Eigenschaften oder ähnlichem?

      Mehr über Demiurgen! Demiurgen! ;D
      Finde das Sprachniveau bislang auch in Ordnung, stört keineswegs, Lesefluss ist erste Sahne.
      *immer noch interessiert ist*
      Projekt: Mythowelt
      Schritt 1: Wir setzen "x" Stämme in verschiedenen Umgebungen aus, schauen alle generation mal vorbei und sehen nach, ob sie sich noch in menschlichen Bahnen bewegen. Unter Einbeziehung der neokonservativen Lehre.
    • Die Expertin zum Thema Demiurgen, Pulu Tschiiihimä, wurde eingeladen, um über die Hintergründe der Demiurgen zu erläutern. Um kurz euer Gedächtnis aufzufrischen, sie schrieb das Monumentalwerk "epistemologische Ontologie und Ätiologie der Welt Ebarr", in dem bahnbrechende Erkenntnisse knapp erklärt wurden weshalb es inzwischen als Klassiker der Fachliteratur gilt.
      Dummerweise ist sie aufgrund dringender ritueller Verpflichtungen heute nicht ansprechbar.
      Darum greife ich auf andere Berichte zurück, schließlich habe ich ein wohl sortiertes Archiv, in dem sich von uralten handgeschriebenen Manuskripten über jüngere Dokumente aus den Zeiten des Wiegedruckes bis hin zu modernen Runenbüchern, die für Autoren und Leser die meiste Zeitersparnis darstellen und sich durch indirekte Kommunikation nicht wiedergeben lassen, alles befindet, was uns bei der Erforschung der Demiurgenart weiterhilft.

      „Demiurgen sind die älteste Spezies auf Ebarr und auch die wohl älteste Art auf allen Säulenwelten. Genau genommen sind sie die Erschaffer des Kosmos und die Schöpfer ganz Ebarrs, die Erbauer der Berge und die Lebensspender der Tiere und Pflanzen, die Architekten der Wüste und die Konstrukteure der Form aller Welten.
      Die Demiurgen Ebarrs sind viel jünger als ihre Gevattern auf anderen Welten, da Ebarr lange nach der ersten Schöpfung entstand. Die Bewohner Ebarrs gibt es seit Jahrzehntausenden, es gibt also niemanden, der sich an die Zeit des Anfangs erinnern könnte.
      Die alten Demiurgen waren die allerersten Wesen und sie alle leben noch heute, auch wenn sie andere Welten bewohnen. Diese Demiurgen haben keine zugeordnete Farbe und konnten sie mit Leichtigkeit wechseln. Die Ursprungsfarbe der Demiurgen jedoch war grau – die Mischung aller Farben. Aus diesem Grund wird das alte Demiurgengeschlecht in Zukunft als „die grauen Demiurgen“ bezeichnet.
      Die jüngeren Demiurgen sind all diejenigen, die auf dem alten Ebarr lebten und ihre Schöpfungsenergie sicher verwahrten. Aus diesem Grund sind sie auch heute nicht in der Lage, sich selbst mit jener Leichtigkeit zu wandeln, wie ihre Vettern auf anderen Säulenwelten.
      Demiurgen sind in der Regel einer der drei Grundfarben Ebarrs zugeordnet: Dunkelblau, Magenta und Gelb. Dunkelblaue Demiurgen sind besonders schaffensfroh und sind die Erfinder meisten Bewohner dieser Welt, einschließlich der intelligenten Arten. Gelbe und magentafarbige (einfach rote Demiurgen genannt) Demiurgen sind viel seltener anzutreffen. Es ist unbekannt, welche Aufgaben sie erfüllen. Die Anzahl der Demiurgen ist sowieso sehr gering, allein bei den dunkelblauen Demiurgen sind es nur mehrere Tausend Individuen, rote und gelbe Demiurgen werden oft für Märchen gehalten. Wen jemand von Demiurgen spricht, meint er oder sie einen blauen, zumindest würden die meisten Zuhörer die Farbe blau mit einem Demiurgen in Verbindung bringen.“

      Hoffentlich wirft der Text Fragen auf und bringt euch dazu, sie zu stellen. :D
      Ich bin sehr froh, dass diese Welt noch immer Interessierte findet, hoffentlich bleibt das auch so.
      Wie immer versuche ich eure Fragen ein bisschen verspätet und in einem größeren Textabschnitt in die Mangel zu nehmen, damit ich nicht zehn Leute zitieren muss, da verliere ich die Übersicht, wer was gefragt hat. Und ja ihr habt richtig gelesen: seit heute gibt es auch andere unendlich lange Schraubenwelten im Kosmos um Ebarr. Allerdings sind diese Welten für einen Weltbewohner unsichtbar, weil eine ganze Menge Anaeroplankton die Sicht blockiert.
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Die Ecke für Nhaletj:
      Es freut mich, dass mein Text dich wach gerüttelt hat. Er sollte ja absichtlich wie ein Augenzeugenbericht klingen, damit sowohl Kran und seine Truppe als Bezugsfiguren eingeführt werden und gleichzeitig der Bezug zur Welt erhalten bleibt. Die Schwäche der Erzählweise ist meines Erachtens eine Stärke. Ich mag Glossare. :D
      Die Umgangssprache ist in Teilen Absicht, denn Ebarr ist eine moderne Welt, wo zwar Elektrizität, Autos und Telefone fehlen, aber dafür Globalisierung und Industrialisierung für postmoderne Stimmung sorgen sollen.
      Dornenteufel auf Ebarr ähneln ihren irdischen Pendants, sind jedoch aufrecht gehende Zweibeiner, die mit menschlicher Stimme sprechen. Nebenbei sind die Dornenteufel eine, wenn nicht die größte intelligente Art der Welt, mit knapp 2 em Schulterhöhe (Ein ebarrscher Meter entspricht der Strecke, die ein Pendel, das die halbe Periodendauer einer Sekunde hat, in einer Sekunde zurücklegt. Ebarr hat das Schwerefeld Europas, also ist ein ebarrscher Meter etwa 0,994 irdische Meter lang).
      Dornenteufel laufen in ziemlich gebückter Haltung, tragen keine Kleidung (Dornen) und haben eine weniger spitz zulaufende Gesichtsform.
      Egrimang buddeln spiralförmige Tunnel, die bis zu 50 em breit sein können und mit zementartigem Material ausgekleidet sind. Würde man einen der kleineren Tunnel ausgraben, sähe er von außen wie ein überdimensional großer Korkenzieher aus. In diesen Tunneln siedeln des Öfteren Egrimang, aber die eigentlichen Städte wurden in großen unterirdischen Hohlräumen eingerichtet. Oft waren diese Räume bereits vorher vorhanden und wurden von den Egrimang ausgebaut. Egrimang sind keine einzelne Kultur und haben auch keine geeinte Gesellschaft. Pauschale Aussagen dazu kann ich leider nicht treffen. :(
      Egrimang führen immer dann Krieg, wenn es zu politischen Reibereien kommt oder zu Platzproblemen. Untereinander sind Egrimang eben Konkurrenten und da es keine anderen unterirdischen Völker auf der Schraube gibt (so weit ich weiß), haben die Egrimang sich auf ihre Feinde konzentriert. Warum würde man die Tagaktiven überfallen wollen?
      Die Kultur der Dornenteufel beleuchte ich später noch genauer. Allein die Widersprüche in ihrer Gesellschaft (die gesamte Spezies ist tief religiös und dennoch sehr agnostisch).

      Orun mit HappyMephisto:
      Egrimang, sind murmeltierartig und haben Verstand, was aber nicht daran liegt, dass sie die Oberfläche meiden. Nachts kommen sie nach oben, aber Egrimang mögen eben relative bis völlige Dunkelheit. Dornenteufel sind wechselwarme Reptilien und werden nur nach Sonnenbädern oder durch (meditativ) gespeicherte Energie beweglich.
      Geistschlinger können denken, zu einem gewissen Grad. Intelligenz liegt zwischen Fischottern und Schimpansen, würde ich sagen. "Klonen" ist der richtige Ausdruck für ihre Vermehrungsweise. Ein bisschen wie riesige Einzeller.
      Roboter? Eigentlich gibt es nicht „den“ Roboter, sondern eine Reihe maschineller Wesen, die alle sehr verschieden aussehen und funktionieren. Dummerweise ist mein langer, mit Herzblut geschriebener Text hopps gegangen und ich habe keine Lust, jetzt noch länger alles zu restaurieren. In den nächsten Tagen erkläre ich dir und allen interessierten bestimmt mehr zu den Automatons, den Prometheanern und den Apparaten.
      Let’s talk about sex with HappyMephisto:
      Die Fortpflanzung der Geistschlinger funktioniert über Austausch von Gasmaterial und Teilung, korrekt.
      Ein Geistschlinger lässt sich durch Alchemie töten. Gastransmutationen töten die Tiere sofort. Die Gasmenge nimmt zu, weil bei ihrer indirekten Fortpflanzungsmethode ein nicht-äquivalenter Tausch neues Gas hervorbringt, welches sie in ihre unsichtbaren wabernden Körper aufnehmen.
      Das Gasmaterial entspricht irdischem Genmaterial, wobei natürlich zu beachten ist, dass Organismen auf der Schraube nie Gene aus ihrem Genpool löschen (und nie neue Gene bekommen). Es findet keine Evolution statt und nur ein Demiurg/Alchemist kann Populationen dauerhaft verändern.

      Atemübungen und Gedächtnisauffrischung für Nanata:
      Die Demiurgen schufen andere Lichtquellen, da braucht die Welt keine komische Scheibe, die über den Horizont zieht und nur zu dummen Fragen führt.
      Rieseninsekten haben keine Atemprobleme. Dies ist allein dem Umstand geschuldet, dass die Atmosphäre Ebarrs zwar aus etwas besteht, das ich Luft nenne, diese „Luft“ allerdings in etwa so viel mit Kohlenstoffdioxid+Sauerstoff+Spurengase zu tun hat wie ebarrsches Wasser (Soma) mit irdischem. Tracheen haben sie also trotzdem, aber die kommen mit der „Luft“ prima zurande.
      Alchemie ist sehr irdisch und sehr magisch. Es gibt keine Elementenlehre für Ebarr (was könnte ich schon basteln, was nicht die Alten Chinesen oder die Macher von A:TLA oder FMA besser durchdacht hätten), aber Lebewesen und leblose Dinge setzen sich aus Myriaden Komponenten zusammen, von denen einige durch die Weltbewohner wahrgenommen werden können. Transmutation und äquivalenter Tausch können aber auch von Tieren und Pflanzen angewandt werden, wodurch sehr tolle Ökosysteme ertüftelt wurden.
      Anaeroplankton verträgt keine Luft. Und ich rede von überwiegend tierischen Mikroben, unter denen wenige Pflanzen umher driften, die dank Alchemie keine Probleme mit Luftmangel haben.

      Antwortenkatalog für den Don:

      1. Die Welt: Die Demiurgen sind an der Form der Welt schuld. Die Leute leben auf der kreisförmigen oberen „Schnittfläche“ der Schraube. Die Unterirdischen (du kannst sie einfach Nager nennen) leben in der Schraube, allerdings graben sie nie tiefer als 1100 em und niemand weiß, wie weit die Welt geht.

      2. Damit verbunden: Die Demiurgen haben Ebarr als Lebensraum geschaffen, genau wie alle anderen Säulenwelten. Die Bewohner Ebarrs waren neben den Demiurgen die Menschen. Von denen überlebten jedoch nur die Wenigsten die Entstehung des neuen Ebarr. Die Menschen sind wirklich unbedeutend in dieser Welt, haben aber ihre Berechtigung, am liebsten vergleiche ich sie mit Goblins in diversen anderen Fantasy-welten.

      3. Die Welt von oben gesehen ist rund, in der Mitte qualmt ein Meer aus Miasma, Rauch, Staub, Wolken und Nebel, am so genannten Nordpol beginnt ein Gewinde, welches sich spiralförmig um die Welt herum-äh-windet. Die Welt ist riesig, etwa wie die irdisch Alte Welt + Australien, nehme ich an. Hauptlandschaftsform sind Wüsten und Halbwüsten, es gibt jedoch auch Gebirge und Wälder und das Qualmmeer und die Eiswüste im Süden. Meere gibt es nicht, aber… du weißt schon.
      Flora und Fauna weisen Parallelen zur irdischen auf. Aber es gibt keine Evolution auf Ebarr und ich kann mich nicht erinnern, irgendetwas lebendiges 1:1 übernommen zu haben.
      3. Weiter im Text:
      Die weit gefächerte Antwort liefere ich lieber später ab. Auf Ebarr leben alle möglichen Wesen, ich könnte nachzählen…
      Sie entstanden alle durch die Demiurgen und leben vor sich hin. Kultur und Geschichte kommen auch bald. Technische Entwicklung variiert sehr stark, auch die Weltanschauungen. Wie gesagt, kommt so bald wie möglich. ;)
      Ebarr entstand aus einem Wust anderer Welten, die ich verschreddert habe. Eine dieser Welten war namenlos und sollte in ein Rollenspielsystem Marke Eigenbau gefüttert werden, was sich nicht realisieren ließ. Aus „Nomad“, ebendiesem System übernahm ich das wüstenhafte Setting, die Menschen und eben die Untoten. Weil es viele tolle Möglichkeiten gibt, Lebewesen ein zombiehaftes Nachleben zu verschaffen, habe ich die Idee gelassen, wie sie ist.

      Klarheit für voguish:

      Egrimang sind nicht von böser Natur. Das waren untote Egrimang, also bösartige Bestien, die dein Gehirn übernehmen oder zumindest fressen wollen. Ein unverseuchter Egrimang ist sehr nett.
      Und ihre Einstellung gegenüber den Menschen ist hoffentlich negativ. Sonst sind es ganz schön hinterhältige Egrimang, wenn sie mit den Feinden des Guten paktieren.

      Gegenfragen an Cyberharpyie:

      Hat der Text deine Ansprüche erfüllt? Sind die Demiurgen dir jetzt zu blöd? Habe ich noch Fragen vpn dir übersehen und deshalb unbeantwortet gelassen?

      Allgemeine Feststellungen:
      Wen dieses Posting Anklang findet, will ich das künftig immer so machen. Im neuen Inhaltsverzeichnis kommt allerdings die Nebenbemerkung "Vorgriff".
      Es ist sehr wahrscheinlich, dass meinen Antworten noch viel hinzugefügt werden könnte. Bei Cyberharpyie, dem Don und Meph sind wegen technischen Pannen (ich musste den Mist zweimal neu schreiben) ein Paar Sachen unbeantwortet oder sehr knapp.
      Wenn irgendwas fehlt, liegt es wahrscheinlich daran.:-/
      Hoffentlich seid ihr trotzdem zufrieden und freut euch schon auf das nächste mal, an dem ihr Kran, Pulu und mich (und sicherlich auch andere) mit euren hinterlistigen Fragen durchbohren könnt. Danke fürs Durchhalten.:)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Original von Merlin
      Ein ebarrscher Meter entspricht der Strecke, die ein Pendel, das die halbe Periodendauer einer Sekunde hat in einer Sekunde zurücklegt. Ebarr hat das Schwerefeld Europas, also ist ein ebarrscher Meter etwa 0,994 irdische Meter lang.
      Das finde ich toll. Die Einheiten zueinander in Relation zu setzen ist etwas, was man in gebastelten Welten nicht sehr oft sieht.
      Veria
      Don't diagnose and drive.

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    • „Mit dem Schöpfungsakt, der Ebarr hervorbrachte, wurden riesige Mengen Schöpfungskraft verschleudert. Diese Schöpfungskraft ist beinahe die wichtigste Ressource im Universum, denn sie ermöglicht die Erzeugung von Materie.
      Die Schöpfungskraft lockte sogleich Anaeroplankton an, kleine wuselnde Lebewesen, die die Schöpfungskraft als alchemistische Ressource zur Nahrungsaufnahme verwenden, indem sie aus der für sie toxischen Luft lebenswichtige Stoffe produzieren, was je nach Art des Planktons ein völlig anderes Gemisch aus Urstoffen sein kann. Die Lebensfunktionen des Planktons sorgen dafür, dass die Organismen in einem bestimmten Zyklus Strahlung aussenden und sowohl Licht als auch Wärme herstellen. Die unteren Planktonschichten schlucken rote und gelbe Farbanteile und erscheinen dunkelblau oder in manchen Fällen hellblau. Dies ist die Farbe des Taghimmels. Zwölfeinhalb Stunden benötigen die Schwärme für die Nahrungsherstellung und -aufnahme. In dieser Zeit herrscht Tag. Dann schläft das Anaeroplankton ebenfalls Zwölfeinhalb Stunden. Diese Zeitspanne entsteht aufgrund alchemistischer Eigenschaften, deren Erforschung nicht abgeschlossen ist.
      Während der Nacht ist auf der Oberfläche der Säule wenig Licht vorhanden. Hin und wieder gibt es Buschbrände, auch Städte werden durch Feuer künstlich beleuchtet. Aber die Tierwelt kann sich auf Lichtspender der Umwelt nicht verlassen.
      Demiurgen versuchen, jedem Lebewesen eigene Nischen zu geben, um eine größtmögliche Vielfalt an Arten zu ermöglichen. Deshalb gibt es Nachtleuchter und Caecigeni.
      Nachtleuchter sind eine Gruppe von Geschöpfen, die in der völligen Schwärze aktiv werden. Sie produzieren durch einen alchemistischen Vorgang im Körperinneren ein Leuchten, sie lumineszieren. Nachtstachler sind beispielsweise behäbige Pflanzenfresser, deren verdickte Stachelenden Bakterien beinhalten. Die Symbionten nutzen Alchemie, um einen Leuchtstoff herzustellen für den Nachtstachler Licht zu produzieren. Zudem hat das stachelschweinartige Tier über den Augen zwei Leuchtkammern. Da sich die Bakterien dort von Hormonen des Stachlers ernähren, kann das Tier mithilfe seiner Drüsen die Lichtintensität und die Dauer der Beleuchtung einstellen.
      Der Nachtstachler nutzt die Leuchtlampen nicht nur zur Orientierung, sondern auch als Drohmechanismus, um Feinde abzuschrecken und zu warnen.
      Bei anderen, weniger friedfertigen Geschöpfen wie dem Nachtspießer oder seltenen Lebensformen wie den Fehlbrandkäfern (die offenbar eine heiße, rot glühende Säure ausschütten) wird eine Schutz- oder Anlockfunktion erwartet, allerdings ist die Erforschung dieser Tiere extrem gefährlich und die Tätigkeit findet trotz zahlreicher Prämien nur selten Anklang, nicht einmal bei erfahrenen Großwildjägern. Die Nacht, das ist eine weitestgehend unbekannte Zeit. Dornenteufel sind als homotherme Geschöpfe nur mit alchemistischer Unterstützung (Hitzetränke, Wärmekäfige oder Fackelgärten) in der Lage, nachts aktiv zu werden.“

      Merlins Endgekrakel:
      Danke für das Kompliment, Veria. Die meisten Einheiten sind auf diese Weise gehalten, Gewichte und längere Zeiteinheiten (Tage habe ich nun erwähnt, aber auch Jahre) zum Beispiel.
      Jedoch ist das kein so mühevoller Akt, wie manche denken würden. Der Meter auf Ebarr entspricht der Einheit Sekundenpendel, die der Geistliche Jean Picard 1668 vorschlug... :-[
      Übrigens wäre es mir lieb, auch negatives Feedback zu bekommen. Ihr könnt mir nicht erzählen, dass Ebarr perfekt scheint und euch gar nichts einfällt, was ich überdenken könnte oder sollte.
      Wenn jetzt einige denken: der schließt alle Logiklücken mit Demiurgen und Alchemie, habt ihr vielleicht recht. Aber auch diese beiden Facetten wollen durchdacht sein. Ebarr soll anders sein (allein den Namen habe ich von "aber" abgeleitet), aber eine "ISSO"-Welt möchte ich nicht.

      Sollte dennoch der entsetzliche Fall eintreten, nämlich das die Weltenschraube nur unvollständig, aber nicht undurchdacht und auch nirgends fehlerhaft ist, höre ich gern auf Vorschläge. Was soll gebastelt werden? Völker scheinen ja bei vielen auf Interesse zu stoßen (und sind mein Lieblingsgebiet), aber man weiß ja nie welchen Wunsch ich jemandem hier erfüllen könnte. :) Und nein, ich will die Verantwortung für mein Basteln nicht an andere Übertragen. Nur bin ich nett und frage mal nach Sonderwünschen.
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Die Idee mit dem Aeroplankton ist DER HAMMER!
      Wirklich ich find das einfach nur genial...

      Mensch, was soll ich da noch für Kritik loswerden?


      Ach ja: Wenn Ebarr so anders sein soll, als alles andere, mach doch den Himmel nicht blau! 8)
      Kannst dir da doch alles ausdenken, was du willst.

      Ansonsten fände ich noch interessant, ob alles was du hier vorgestellt hast nun das Wissen der Völker auf Ebarr ist oder ob es "objektives" also wahres Wissen ist.
      Auch das Gute hat zwei Seiten. Eine gute und eine böse. - Stanislaw Jerzy Lec
    • Die Expertin zum Thema Demiurgen, Pulu Tschiiihimä, wurde eingeladen, um über die Hintergründe der Demiurgen zu erläutern. Um kurz euer Gedächtnis aufzufrischen, sie schrieb das Monumentalwerk "epistemologische Ontologie und Ätiologie der Welt Ebarr", in dem bahnbrechende Erkenntnisse knapp erklärt wurden weshalb es inzwischen als Klassiker der Fachliteratur gilt. Dummerweise ist sie aufgrund dringender ritueller Verpflichtungen heute nicht ansprechbar. Darum greife ich auf andere Berichte zurück, schließlich habe ich ein wohl sortiertes Archiv, in dem sich von uralten handgeschriebenen Manuskripten über jüngere Dokumente aus den Zeiten des Wiegedruckes bis hin zu modernen Runenbüchern, die für Autoren und Leser die meiste Zeitersparnis darstellen und sich durch indirekte Kommunikation nicht wiedergeben lassen, alles befindet, was uns bei der Erforschung der Demiurgenart weiterhilft.


      ^^...was für ein Ritual ist das denn...müsste ich auch mal durchführen!


      und die Konstrukteure der Form aller Welten.


      Verstehe ich richtig, dass es sie auf allen deinen Welten gibt?
      Ahh hat sich erledigt, man sollte vielleicht den ganzen Text lesen bevor man schreibt^^

      (Ein ebarrscher Meter entspricht der Strecke, die ein Pendel, das die halbe Periodendauer einer Sekunde hat, in einer Sekunde zurücklegt. Ebarr hat das Schwerefeld Europas, also ist ein ebarrscher Meter etwa 0,994 irdische Meter lang).


      is klar...°°

      Langsam mach ich mir echt sorgen um mich, ich komme mir so doof vor wenn ich das lese!^^
      Aber ich find die Wesen echt cool und kann sie mir langsam richtig gut vorstellen...!
      xAnd now? What's Coming Next?x Get Ready Coz I'm Backx
      In Arbeit:
      Lady Voguish-Aufstieg einer Schönheit|Despuint|Der Götter-Thread|Rassen-Ausarbeitung|Gises-Sekten
    • Mensch, wo soll man dich denn kritisieren. Bisher lieferst du uns doch nur eine schöne, interessante und gut ausgearbeitete Geschichte mit einfach tollen Ideen. Und ISSO und Logikfehler an einer Welt zu monieren, die so vollkommen nicht nach den Mechanismen der Naturgesetze unseres Universums funktioniert, kommt mir irgendwie sinnfrei vor. Zumal ich von der ganzen Materie schon in unserer Welt nicht so die Ahnung habe.

      Deswegen ein Vorschlag zur Güte: Fang doch einfach mal an, die Kulturen auf Ebarr vor. Dann verspreche ich dir, werde ich alles daran setzen, dich so richtig in Grund und Boden zu kritisieren. ;D
    • In Anbetracht der Hitze, meiner penetranten Faul- und Doofheit und meinem Internetshutdown möchte ich nur gaaanz kurz was jetzt sagen und das morgen editieren. ;D
      Ein Geistschlinger lässt sich durch Alchemie töten. Gastransmutationen töten die Tiere sofort. Die Gasmenge nimmt zu, weil bei ihrer indirekten Fortpflanzungsmethode ein nicht-äquivalenter Tausch neues Gas hervorbringt, welches sie in ihre unsichtbaren wabernden Körper aufnehmen.

      Ich wittere Full Metal Alchemist :-X
      Das Plankton finde ich ebenfalls mehr als amüsant und außergewöhnlich. Ich nehme aber an, dass die Verdauung der Nahrung ein, zwei Stündchen weniger als 12 Stunden dauert, die also einen gleichmäßigen und gleichen Tag-Nacht Zyklus haben?

      Die Runenbücher klingen -neben den angedeuteten Kulturen- auch interessant...mehr bütte! :P
      Projekt: Mythowelt
      Schritt 1: Wir setzen "x" Stämme in verschiedenen Umgebungen aus, schauen alle generation mal vorbei und sehen nach, ob sie sich noch in menschlichen Bahnen bewegen. Unter Einbeziehung der neokonservativen Lehre.