[Caldirha] Kartenmaterial

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    • Danke. Du hast nen Inspirationsordner? Ist da viel drin? Suche auch immer mal wieder nach Vorlagen, wie man zum Beispiel Berge plastisch zeichnen kann - oder Bäume etc.

      Na klar ist da viel drin! So gut wie jede Karte, die ich bei deviantART oder in der Cartographers Guild finden konnte - und für ausreichend inspirierend befunden habe.
      Die handgezeichnete Karte auf deiner Seite ist aber nicht die einzige ihrer Art, oder? Gabs da auch ne Entwicklung? Würd mich sehr interessieren.

      Ich habe damals zwei schöne, große Karten per Hand gezeichnet. Als ich von zuhause ausgezogen bin, sind die Karten (in stark zerfleddertem Zustand) jedoch leider meiner Mutter in die Hände gefallen und postwendend im Altpapier gelandet.


      Grüße,
      Quabbe
    • Alkone schrieb:

      Naja, eigentlich hätte da die ganze Welt drauf kommen sollen......in meinem etwas optimistischen Plan^^.
      Das Land, besser gesagt der Kontinent Otara, ist zwar fertig (Vieleicht etwas dünn besiedelt, aber fertig) aber danach wars schon mim Optimismus vorbei. Da hab ich mich dann lieber auf A4 SKizzen konzentriert.
      Ist ja auch etwas unpraktisch immer wieder Platz schaffen zu müssen um dann endlich zeichnen zu können.


      Hab auch ein paar Bögen festeres Papier mit überdimensionierten Maßen :lol: - die werde ich wohl in handlichere Stücke schneiden und dann die Karte zusammenstellen. Ist ja auch blöd, wenn man nen fiesen Fehler macht beim Zeichnen und dann hat man so ein Riesenposterdingens und kotzt ab, weil man sichs versaut hat. Und Änderungen wirds sicher auch noch welche geben.
      A4 klingt auch viel praktischer ;)
      Nur wie ich das mache, dass ich dann erst die Umrisse von ganz Caldirha zeichne weiß ich noch nicht, hat ein paar eigenwillige Küstenlinien und Proportionen. Wäre schade wenn sich das gravierend ändern würde.


      Quabbe schrieb:

      Na klar ist da viel drin! So gut wie jede Karte, die ich bei deviantART oder in der Cartographers Guild finden konnte - und für ausreichend inspirierend befunden habe.
      Zitat Die handgezeichnete Karte auf deiner Seite ist aber nicht die einzige ihrer Art, oder? Gabs da auch ne Entwicklung? Würd mich sehr interessieren.
      Ich habe damals zwei schöne, große Karten per Hand gezeichnet. Als ich von zuhause ausgezogen bin, sind die Karten (in stark zerfleddertem Zustand) jedoch leider meiner Mutter in die Hände gefallen und postwendend im Altpapier gelandet.
      Grüße,
      Quabbe


      Das mit deinen Karten ist echt ziemlich ärgerlich :(
      Sowas ist ja doch mit viel Arbeit, Geduld und zum Teil Nerven verbunden.

      Hab beim Cartographers Guild gestöbert. Und auch den Link zu deiner Page mal angesehen - echt coole Karte :thumbup:
      Aber wieso erscheint da ein Teil in spanisch o.ä.???




      Und dann noch etwas neues Material, war im Urlaub und hatte Zeit. Dabei sind ua die Skizzen zu ein paar Münzen enstanden:

      Münzentwürfe Accolijsches Reich:

      Nach der Flucht der Menschen von Palanthos errichteten diese ein Reich mit der Hauptstadt Accolijs.
      U. a. brachten sie auch die Kunst der Münzprägung mit in ihre neue Heimat.
      Dabei gab es von den meisten verwendeten Münztypen zwei Formen. Die gewöhnliche Münze und dann die Schmuck- oder auch Reisemünze.
      In den meisten Fällen kamen die gemeinen (gewöhnlichen) Münzen zum Einsatz. Von diesen gab es dennoch eine große Anzahl verschiedener Prägungen. Je nach Material, Prägungsort (Prägestätte) und Jahr der Prägung konnte sich der Wert deutlich unterscheiden, selbst wenn es sich um den gleichen Nennwert (zB ein Kupferjot) handelte. Auch mehrere Münz“reformen“ also das einschmelzen alter und prägen neuer, einheitlicherer Münzen konnte dies nie wirklich ändern. Kriege wurden u.a. damit finanziert, dass die Münzen weniger Edelmetall enthielten und dann von den Münzprägestätten eins zu eins gegen die älteren Münzen mit dem höheren Wert eingetauscht wurden.
      Daneben gab es noch die Reise/Schmuckmünzen. Diese waren in ihrem Metallgehalt wesentlich reiner und wertvoller – und damit auch begehrter.
      Den Namen Schmuckmünzen verdankten sie vor allem der Tatsache, dass sie oft als Brautgeld Verwendung fanden und dann von den Frauen als Schmuck und Notgroschen getragen wurden.
      Ursprünglich jedoch waren sie als Reisemünzen gedacht gewesen und mit einem Loch versehen, an denen die Kaufleute sie an einer Schnur um den Hals tragen konnten. Das zeigte die Kaufkraft und auch Kreditwürdigkeit des jeweiligen Händlers an und schützte vor Raub oder Verlust (zumindest teilweise).
      Da viele Händler mit anderen Ländern handelten wurden bei diesen Prägungen die Edelmetallanteile höher gehalten, damit die Währung nicht an Reputation verlor und Vertrauen geschaffen wurde.
      Letztlich bedeutete es aber auch – im Zusammenhang mit den gemeinen Münzen – eine gewisse Umschichtung von Reichtum, da Reisemünzen in der Regel nicht den Münzreformen unterworfen wurden. Die Ärmeren subventionierten also teilweise den Wohlstand des Adels und der führenden Händler.
      Der erhöhte Rand der Münzen sollte vor dem beliebten Münzfeilen schützen:
      Beim Prägen war keine Münze wirklich identisch mit einer anderen, da die Ränder ungleich wurden. Findige Bürgen feilten deswegen an den Rändern der Münzen kleine Teile ab und sammelten die Späne. Dabei konnte ordentlich Edelmetall zusammenkommen. Trotz hoher Strafen kauften Händler diese Späne zu recht günstigen Preisen, so dass die Münzfeiler und die Händler daran gut verdienten.
      Als dann die Münzen zum Teil fast ein Drittel ihres Gewichtes eingebüßt hatten griffen die Herrscher ein. Die Münzen wurden mit einem Rand versehen und ungültig, sobald der Rand verschwand. Also eine Werterhaltungsmaßnahme.
      Oft gingen aber dennoch die Prägemeister her und feilten alles bis zum Rand ab und verkauften die Späne. Es soll sogar Fälle gegeben haben, in denen die Münzmeister die Münzen flacher prägten, um einen größeren Überschuss zum feilen zu bekommen.
      Bilder
      • Münzsatz.JPG

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    • Das mit den Reisemünzen gefällt mir. Da kann ich mir gut einen dicken Kaufmann mit Ringen an den Fingern und solchen Münzketten um den Hals vorstellen.

      Aber das mit dem Gültigkeityverlust der Münzen wird warscheinlich nur bei staatlichen Instituten kontrolliert, oder? Ich meine, einem Bauern wirds egal sein ob der Rand schon weggeschliffen wurde, hauptsache Silber.

      Zu welchen Währungen/Kulturen gehören diese Entwürfe?
      Und auserwählt wurde Dafuggi, um zu herrschen auf ewig, als König der Wollratten, denn er war flauschig.
    • Alkone schrieb:

      Das mit den Reisemünzen gefällt mir. Da kann ich mir gut einen dicken Kaufmann mit Ringen an den Fingern und solchen Münzketten um den Hals vorstellen.

      Aber das mit dem Gültigkeityverlust der Münzen wird warscheinlich nur bei staatlichen Instituten kontrolliert, oder? Ich meine, einem Bauern wirds egal sein ob der Rand schon weggeschliffen wurde, hauptsache Silber.

      Zu welchen Währungen/Kulturen gehören diese Entwürfe?


      Naja, wenn ein Bauer dabei erwischt wird, dass er Münzen verwendet, die nicht mehr über den nötigen Rand verfügt wirds für ihn hart: Ab ins Gefängnis. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, ob er die Münze selbst abgeschliffen hat oder jemand anderes. Er kann die Münze aber bei einer der Münzstätten (oder auch beim dafür zugelassenen Metallhändler in der Nähe) abgeben und erhält dann den Gegenwert des Restmetalles abzüglich einer saftigen "Bearbeitungsgebühr". Das soll abschrecken solche Münzen überhaupt anzunehmen.
      Die Kontrollen können von verschiedenen Personenkreisen durchgeführt werden: Soldaten, Bürgermeistern, Münzprägern, die örtlichen Behörden.

      Die Münzen stammen von den Menschen aus Palanthos, nachdem sie von dort geflüchtet sind. Die Münzen stammen zum Teil noch von Palanthos, andere wurden später geprägt. Das Reich von Accolijs umfasst Anfangs nur kleine Gebiete im Südosten Arberias, dehnte aber kontinuierlich sein Gebiet aus. Somit stieg auch die Bedeutung der Münzen dieses Landes.

      Andere Völker haben zum Teil andere Zahlungsmittel - oder auch garkeine...
    • Hier eine neue Karte. Die habe ich während einer ziemlich anstrengenden Weiterbildungswoche in ein oder zwei Stunden skizziert um wach zu bleiben.
      Danach wurde sie kopiert und eine der Kopien habe ich coloriert. Wollte mal wissen, wie dieser Kartentyp farbig wirkt.

      Zu sehen ist das „Arunische Reich“, die kleinste der drei menschlichen unabhängigen Nationen. Nach der Vertreibung der Menschen wurde von den ehemaligen Bewohnern von Aijos Aruwenda gegründet. Die Stadt und das umgebende Land (die Provinz Arun) erhielten die Autonomie vom südlich gelegenen Thorwydna. Das war ein politischer Schritt um die Rivalitäten zwischen Aijosern und Palanthriern zu schlichten. Zu diesem Zeitpunkt war Arun nur eine autonome Region, allerdings berief sich die führende Schicht in Aruwenda auf den Teilungsvertrag zwischen Aijos und Palanthos. Deswegen bestanden diese darauf, dass zumindest die Inseln vor Arberia unabhängiges Territorium sein müssten. So kam es, dass längere Zeit die Hauptstadt Aruwenda nicht unabhängig war, aber über unabhängige Gebiete verfügte, die nicht zum Einflussgebiet Thorwydnas gehörten. Noch absurder aber wurde diese Forderung, weil es auch Inseln mit einschloss, die zu nichtmenschlichen Reichen gehörten und dann als „fremdbesetzt“ galten. So gab es längere Zeit drei verschieden eingestufte Territorien in Arun: Die autonome Provinz Arun, die unabhängigen Inseln vor der Küste, die von Aijosern bewohnt wurden und Inseln, die von anderen Menschen bewohnt wurden und formell von Aruwenda beansprucht wurden, aber zu anderen Nationen gehörten (was sehr unübersichtlich wurde, wenn man bedenkt, dass es anfangs mehr als 30 kleinere und mittlere Königreiche der Menschen gab) und eben die dritte Gruppe von Inseln, auf denen gänzlich andere Völker wohnten.
      Später wurde die Autonomie ausgedehnt und zuletzt erlangte Arun die vollständige Souveränität auch über die Provinz Arun. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Land als „Arunisches Reich“ bezeichnet.
      Da die Menschen in der Zwischenzeit weiter expandiert waren und auch andere Landstreifen besiedelten wurde zwischen Arun und Thorwydna eine gemeinsame Grenze ausgehandelt, nach der auch weiter im Norden gelegene Gebiete fortan zu Arun gezählt wurden. Unter anderem Teile Ostarberiens, die Steilküsten der Eavandra und der Höhenzug der Carh Eavandra bis zum Yssa. Im Norden bildete der Carh Sibith die Grenze zu den Gebieten der Rhellianern. Teile des nördlichen Arun wurden auch von diesen bewohnt, waren aber nach den Kriegen gegen die Rhellianer unter den Einfluss Aruns gelangt.
      Bilder
      • ArunTest.jpg

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    • Wow! Sehr schicke Karte! Wie lange warst du denn daran gesessen? :thumbup:
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
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    • Das ist eine der am liebevollsten gezeichneten Karten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. :'( *Glückstränen*

      Die geschichtlichen Ereignisse sind auch sehr toll beschrieben, mich reissen nur ein bisschen die Namen aus dem ganzen heraus. Etwa Länder, die mit "Thor" anfangen oder Arun, wo ich an Silaris (Arunier) oder Araun denken muss... ist irgendwie schwer, diese Namen mit einer neuen Welt in Verbindung zu bringen.

      Aber wie gesagt: diese Karte macht mich gerade sehr sehr glücklich. :klatsch:
    • Rabenschwinge schrieb:

      Sehr schöne und detailreiche Karte! Sieht nach sehr viel Arbeit aus :)
      Die Geschichte klingt sehr interessant, muss mich mal in deine Welt einlesen, um mehr zu verstehen.


      Danke dir. Manches ist vor allem auch Geduld %-) Der Wald zum Beispiel kann nach einer viertel Stunde "Kringel" malen ziemlich nerven - da ist man immer etwas versucht ein paar Holzfäller loszuschicken...

      Logan schrieb:

      Wow! Sehr schicke Karte! Wie lange warst du denn daran gesessen? :thumbup:


      Wie lange? Das ist immer schwer zu schätzen. Die Bleistiftskizze hat vielleicht eine Stunde gebraucht. Da lass ich manche Details draußen und teste das eine oder andere aus. Die Berge aber male ich schon rein, es ist sehr ärgerlich, wenn die dann nicht passen. Das Nachzeichnen (vor allem der Wald) brauchte dann etwa eineinhalb Stunden, weil ich da eben auch die Bäumchen pflanzen musste. Das colorieren denke ich vielleicht nochmal eine Stunde, weil ich da meist noch die Farben teste und auch öfter mal mehrere Farben übereinander male um Schattierungen und leichte Farbdifferenzen und - übergänge zu bekommen (hier vor allem in den Steppengebieten im Südwesten. Dafür hab ich keine Geduld für ein Puzzle :pfeif:

      Karten hingegen habe ich schon als Kind gemalt. Zum Teil dann sogar verschiedene Karten eines Landes mit geschichtlicher Entwicklung, Infrastruktur und pysische Landkarten. Leider habe ich die alle irgendwann mal weggeschmissen :'(

      Merlin schrieb:

      Das ist eine der am liebevollsten gezeichneten Karten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. :'( *Glückstränen*

      Die geschichtlichen Ereignisse sind auch sehr toll beschrieben, mich reissen nur ein bisschen die Namen aus dem ganzen heraus. Etwa Länder, die mit "Thor" anfangen oder Arun, wo ich an Silaris (Arunier) oder Araun denken muss... ist irgendwie schwer, diese Namen mit einer neuen Welt in Verbindung zu bringen.

      Aber wie gesagt: diese Karte macht mich gerade sehr sehr glücklich. :klatsch:


      :puschel: schön, wenn man Leute noch so einfach glücklich machen kann. Und mich macht das jetzt natürlich auch Happy!
      Der Name Thorwydna besteht in meiner Welt schon rund 8-10 Jahre, genauso wie auch Thorgrim und Aruwenda. Aus einer Zeit noch, als ich das Ganze noch als SF konzipiert hatte und noch nie (klassische) Fantasy gelesen habe. Aber wenn du die Namen natürlich zuvor schon wo anders gehört hast ist es verständlicherweise schwierig das auszublenden - geht mir ja nicht anders.
    • Ich kann mich Merlin nur anschließen. Ich wünschte ich könnte so schön zeichnen.
      Man schaut sich die Karte an und denkt nur: "Wow, jetzt als Reiter entlang des Tallal von Ost-Arberien Richtung Norden reiten. Was wird man sehen, welche Augenweiden wird man auf diesem Weg begegnen?"
      Wirklich super und lädt zum träumen ein :thumbup:
      Dieses Zitat braucht in meine Welt noch einen Platz: Spuck mir in die Suppe und ich schlage dir den Kopf ab

      In Ermangelung an geschlechtlichen Optionen, zogen meine Eltern mich als Jungen auf :lol:
    • Fürs anmalen verwende ich ganz gewöhnliche Holzfarbstifte - damit komm ich einfach am besten klar (weil man nicht so viel falsch machen kann ;D ). Leider ist gerade bei der Auswahl an Grün die Sache oft schwierig, weil vieles nur unpassend für Vegetation ist. Zu intensiv oder mit blaustich etc. Ich bin deswegen immer ganz glücklich, wenn ich mal wieder ein wirklich schönes Grün entdecke. Blöd ist es dann vor allem, wenn dieses dann zu ende ist :-[ (und es das natürlich dann nicht mehr gibt...wie auch sonst)
    • Schöne Karte! Vorallem die Darstellungen von Wald und Gebirge sind echt Klasse. Von der ferne sieht die Karte gut aus, weil die Kombination von Wald und Bergen einfach einen tollen Blick liefert. Auch wegen der Farbwahl. Von nahem haben mich details überzeugt. Zum Beispiel wie eineíge Berge am Fuß grün bewachsen sind.
      Zur technik:

      Fürs anmalen verwende ich ganz gewöhnliche Holzfarbstifte - damit komm
      ich einfach am besten klar (weil man nicht so viel falsch machen kann ;D )
      Also da kann man einiges falsch machen. Was mir manchmal passiert ist das es strichig wird und einfach sch... aussieht -.- (ich benutz selten holzstifte) Aber da sieht man auch das du die Stifte öfter benutzt und vorallem sauberer arbeitest als ich ;D
      Wie gesagt die farbwahl find ich schön, nur bei ost-Arberien stört mich etwas. das du (wahrscheinlich) eine Hälfte senkrecht gemalt hast und die andere Hälfte waagerecht. So sieht die Linienführung jedenfalls aus (beim gelblichen Bereich). Ich hoffe du verstehst was ich meine...
    • Jerron schrieb:

      Verrate bitte, warum um Gottes Willen du diese wunderschöne Karte auf LINIERTES Papier gezeichnet hast? :aah:


      %-) Mir war langweilig und ich hab bissl rumprobiert......und ich hatte da nur kariertes Papier zur Hand.

      Tam-lok schrieb:

      Schöne Karte! Vorallem die Darstellungen von Wald und Gebirge sind echt Klasse. Von der ferne sieht die Karte gut aus, weil die Kombination von Wald und Bergen einfach einen tollen Blick liefert. Auch wegen der Farbwahl. Von nahem haben mich details überzeugt. Zum Beispiel wie eineíge Berge am Fuß grün bewachsen sind.
      Also da kann man einiges falsch machen. Was mir manchmal passiert ist das es strichig wird und einfach sch... aussieht -.- (ich benutz selten holzstifte) Aber da sieht man auch das du die Stifte öfter benutzt und vorallem sauberer arbeitest als ich ;D
      Wie gesagt die farbwahl find ich schön, nur bei ost-Arberien stört mich etwas. das du (wahrscheinlich) eine Hälfte senkrecht gemalt hast und die andere Hälfte waagerecht. So sieht die Linienführung jedenfalls aus (beim gelblichen Bereich). Ich hoffe du verstehst was ich meine...


      Japp, erwischt, das ist blöd gelaufen, weil ich beim Anmalen die Karte oft drehe, um besser die kleineren Ecken auszumehlen und dabei hab ich wohl auch noch den Stift frisch angespitzt gehabt. Dann wirkt es von der Strichführung und auch von der Farbe her unterschiedlich. naja, Handmade eben :pfeif:
      Wenn du genau hischaust wist du auch sehen, dass zB ganz im Norden an einer kleinen Lichtung die falsche Farbe genommen wurde. Außerdem gibts wohl auch immer ein paar Ecken, wo man sieht, wenn der Farbstift frisch gespitzt wurde und dann dunklere Linien auftauchen.
      Ich habs mir hier auch (weil die Flächen ja zum Teil sehr klein sind) verkniffen mit einem Tuch die Farben noch ein klein wenig zu verwischen um so die Striche etwas zu kaschieren.

      Danke auch an Akira. Ja, es ist aber auch eine Geduldsfrage ;) Und wenn ich besser mit Zeichenprogrammen umgehen könnte würde ich wohl dafür ab und an meine Karten auch am Rechner zeichnen.
    • Bisher habe ich für meine Kartenentwürfe (und in dem Fall ist es auch nicht mehr) meinen Block verwendet und dort mit ein wenig Hintergrundinfos einige Städte und Regionen der alten menschlichen Heimat mit Bleistiftskizzen festgehalten.
      Die letzten Tage habe ich jetzt angefangen eine der Städte "ins Reine" zu zeichnen. Das Ergebnis seht ihr dann im Anhang. Dieses Mal hänge ich beide Versionen an, die SW-Karte und die in Farbe.

      In diesem Fall handelt es sich um eine der Städte auf der Hauptinsel Palathos. Nachdem die Insel (bis auf wenige Ausnahmen) unter der Herrschaft Aenoijs vereint worden war ging man dazu über die Insel in Provinzen aufzuteilen. Insgesamt wurden auf diese Weise 5 Provinzen und einige autonome Fürstentüner geschaffen, die sich die Insel teilen.

      Die Stadt auf dem bild ist Lyrissiae, sie ist die Hauptstadt einer der Provinzen, die bisher (in ermangelung eines anderen Namens) "Ostmarken" genannt wird. Passt aber insofern ganz gut, als dass die Provinz aus verschiedenen Landschaftsmerkmalen und früheren Hoheitsgebieten zusammensetzt.

      Lyrissiae liegt im Delta des Nimrosh (Steinwasser) und am nordöstlichen Ende des Graevija-Fjordes. Sie ist zwar nicht die größte Stadt der Provinz, aber die wichtigste, weil sie den größten Seehafen der zerklüfteten Ostküste besitzt. Der Oberlauf des Nimrosh ist recht dicht besiedelt, allerdings haben sich neben den bereits erwähnten Lyrissiae und Merena keine weiteren größeren Siedlungen herausgebildet.

      Lyrissiae selbst hat die Kriege relativ unbeschader überstanden, da es zum einen durch die Hochebene von Dor mit ihren Höhenzügen abgeschirmt ist und zum anderen ist es auch der besonderen Lage der Stadt geschuldet. Sie liegt im Marsch- und Sumpfgebiet des unteren Nimrosh und ist so nur sehr schwer zu belagern oder auch nur mit größeren Truppenverbänden zu erreichen. Die Lage zwischen den beiden Hauptarmen des Nimrosh bot darüber hinaus noch mehr Schutz.

      Nach den Kriegen enstanden in der Nähe mehrere kleinere Siedlungen und es wurde damit begonnen das Land trockenzulegen. So enstanden neue Landwitschaftliche Flächen. Die Karte zeigt Lyrissiae kurz vor dem Untergang Palathos'
      Bilder
      • LyrissiaeFarbe1.JPG

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      • LyrissiaeSW1.JPG

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    • Die farbige Karte sieht viel schöner aus :)

      Nette Details. Da gibt es eine Universität für Schifffahrt? Was wird da denn unterrichtet? Wie man einen richtigen Knoten macht und sich von Piraten am besten fern hält? ;)
      Ja, auch diese Karte hat mal wieder ein wunderbares Flair. Jeder der eine 3D-Animation damit machen wollte, hätte leichtes Spiel, da man es sich schon so sehr gut vorstellen kann.
      Dieses Zitat braucht in meine Welt noch einen Platz: Spuck mir in die Suppe und ich schlage dir den Kopf ab

      In Ermangelung an geschlechtlichen Optionen, zogen meine Eltern mich als Jungen auf :lol:
    • Rein optisch sind beide Kartenversionen wunderschön. :D
      Allerdings hab ich grad ein bisschen Probleme mit den Größenverhältnissen. Die roten Kästchen in Cathynian - sollen das einzelne Gebäude sein? Dann käme man ja in der Stadt auf kaum 30 Häuser, die Platz zum Wohnen bieten. Und so manche Gebäude, die ich mir recht groß vorstellen würde (Palast, Magazine) wären dann kaum größer als die Häuser in den umliegenden Siedlungen, was mich ein wenig irritiert. Oder stehen die Kästchen für ganze Wohnblöcke? :kopfkratz:
    • Ich würde auf Wohnblöcke tippen. Aber selbst dann macht die Stadt einen ziemlich mickrigen Eindruck, dafür dass es dort einen Palast samt Prachtstraße, ein Orakel, eine Universität usw. gibt. Das Verhältnis von besonderen Gebäuden zu normalen Häuserblocks ist ziemlich unausgewogen. Und die Straßen sind alle mächtig breit ;)