Azeroth

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    • Hat sich jemand von euch mal ausgiebiger mit der Welt von Warcraft 1-3 und World of Warcraft auseinandergesetzt? Ich war da mal ziemlich Fan davon, und fand die Ideen eigentlich ziemlich genial. Obwohl ich weiss dass viele davon abgeschaut wurden. Habe auch kruzzeitig auf nem WoW-Rollenspiel Realm gespielt und das hat mir ganz gut gefallen. as hält ihr so davon?
      Die Rosen sind rot, Die Veilchen sind blau.
      Ich bin untot und farbenblind. Genau.
      *Mampf*
      Extreme-Weltenbastling @ 日本!
    • Ja die Comicgrafik hat bei mir schlussendlich den Ausschlag gegeben, mit WoW aufzuhören. Aber das begann ja schon bei warcraft 3. Die Orcs waren nicht mehr die coolen Wilden von WC 2 ;P

      Warcraft 2 war übrigens das erste Computerspiel dass ich jemals gespielt habe *lach*


      Ich bin nFan der Geissel. Schade dass sie Arthas einfach so verbraten haben im letzten Addon. Ich hab halt immernoch die gEschichte verfolgt. Deathwing muss ja im nächsten Addon dran glauben. Es geht bergab. Wirklich bergab =(
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    • Ha, Warcraft 2 war auch bei mir eins der ersten PC-Spiele.

      Ich bin Ilidan-Fan, ich muss zugeben das ich nicht weiß was in Burning Crusade mit ihm passiert ist. Mein letzter Stand war der Kampf zwischen ihm und Arthas wo er dan blutend im Schnee liegen bleibt. (Was mir gehörig gegen den Strich gegangen ist!!)
      Naja auf Arthas und Deathwing (Wieso übersetzen die das immer in Todesschwinge? hört sich auf deutsch doof an) ist ziemlich lang und oft herumgeritten worden, war wohl Zeit für nen Abgang. Obwohl Arthas hätten sie auch wieder von Nerzul befreien können......
      Und auserwählt wurde Dafuggi, um zu herrschen auf ewig, als König der Wollratten, denn er war flauschig.
    • Illidan ist auch tot. Wenigstens hatte er nen halbwegs storykonformen Abgang. Er wurde von Maiev abgemurkst, die jetzt, anchdem sie ihre Rache hatte, keinen Sinn mehr sieht. Vermutlich wird sie auch wahnsinnig.

      Arthas hingegen wurde von 40 namenlosen Helden und Tirion "Ich mag alles und jeden und bin der Retter der gesamten Menschheit. Schon wieder." "Aschenbringer" Fordring, de rnebenbei erst in diesem Addon wirklich aufgetaucht ist, weggebasht und da die Geissel scheinbar nicht ohne Führer sein darf ( hallooooo Pirates of the Carribean ), hat sich Bolvar Fordragon, der nebenbei von den roten Drachen durch feuer gesegnet und geläutert, aber auch von Arthas gefoltert wurde, den Helm der Dominanz geschnappt und die Bürde auf sich genommen, neuer Lichkönig zu werden.


      Bolvar ist aber für WoW-Verhältnisse ein ziemlich verständlicher "Held".
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    • Gerion schrieb:


      Bei mir war Warcraft auch mein erstes Echtzeitstrategiespiel. Warcraft 1... davor gabs nur rundenbasiertes...


      Nun, bei mir war es das Zweite. So nach Dune 2.

      Aber dafür gab es bei mir nach Warcraft 1 nichts mehr anderes. Alles, was danach kam, hat mir nicht mehr so gefallen. Außer "WoW: Das Brettspiel". ;D

      Optisch finde ich aber Azeroth recht nett (zumindest, was ich bis dato so an Concept Art und ähnlichem gesehen habe). Und ich bin mal sehr auf den Film gespannt - sofern Sam Raimi mal sein Gesäß aufraffen kann.
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    • Mich wundert, dass hier nach dem Film nichts mehr zu kam :)

      Zwei Lore-Videos, die ich mir dieses Jahr angeschaut habe und ganz gut fand:


      Als ich klein war und zu schlecht, um richtig zu spielen, kam ich bei Warcraft II nicht bis zum Ende der Kampagnen. Aber gefesselt hat mich das schon, vor allem wegen dem Mapeditor. Die Geschichte von Uther Lightbringer und seinem Mentor Lothar aufseiten der Menschen war szenisch super umgesetzt für meinen Kinderverstand :) Ich fand beim Spielen Warcraft III später (und auch heute noch) viel reichhaltiger. Mit WoW und den (Dis)Kontinuitäten dort kann ich von der Story her nicht viel anfangen.

      Was in Warcraft I und II nur nebenbei rüber kam, im Film etwas besser verständlich wurde, ist eigentlich die Rolle von Medivh als eigentlicher Hüter von Azeroth. Die Geschichten der Charaktere geben als Dramen viel Stoff her.

      Was allerdings dahinter steckt, nämlich die mehreren Welten und Dimensionen, die Rolle der Portale, die Burning Legion usw. ist allerdings als Welt ziemlich platt. Warum sind Orks so, wie sie sind? Na ja, auf ihrer Heimatwelt haben sie sich halt so entwickelt. Ist die Welt anders beschaffen als die Heimatwelt der Allianz? Warum können Menschen dort dann auch leben?

      Vielleicht habe ich aber auch zu wenig hands-on Erfahrung mit WoW, wo ja noch mal viele Details eingeflochten werden. Aber physikalische oder chemische Details fehlen ja völlig. Ist halt so, wie es ist, und bietet einen szenischen Hintergrund für die Charakterentwicklung, die eigentlich im Vordergrund steht.

      Seht ihr das anders?


      Viele Grüße
      Christian
    • Ich fürchte, ich hab mir Azeroth von WoW gewaltig verderben lassen.

      Die Warcraft-Reihe selbst hab ich nie gespielt, weil mir RTS Spiele nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen überhaupt zusagen, aber ich hab damals ein klein wenig in den Hintergrund reingeschnuppert, und fand ihn ursprünglich ganz interessant, da er für ein RTS ungewohnten Tiefgang hatte.

      Bei WoW hat mich dann aber (wie schon im Zuletzt Gespielt Thread angesprochen) dieses maßlose ALLES BOMBASTISCH!!!!1111elf gestört, neben der bereits hier von Alkone angesprochenen Comic-Graphik. Alles ist unglaublich groß, unglaublich magisch, unglaublich quietschbunt, männliche Chars passen mit ihren 3m breiten Schultern durch keine Tür und weibliche Brüste sind gravitations-unabhängige Kleinplaneten.

      Über Ohrenlängen und Augenbrauensurrealismus kann man auch streiten, ich hab jedenfalls andere Vorlieben. :lol:

      Andererseits, wenn man sich den Hintergrund ansieht, dann kommen diese Übertreibungen ja letztendlich nicht von ungefähr. Auch da schon wird in Dimensionen jenseits von Gut und Böse gerechnet, die Protagonisten und Antagonisten sind alle supermächtig bis hin zur Allmacht, zumindest bis der nächste Char auftaucht, der dann noch viel, viel mächtiger ist. Armeen haben prinzipiell die Größe einer mittelgroßen Planetenstreitmacht und Magie ist der allgegenwärtige Wunderwuzi-Alleskönner.

      Der Film hat mich da dann wieder ein wenig abgeholt. Nicht weil dieser weniger in die BOMBASTISCH-Kerbe schlagen würde, sondern weil er wieder diesen Fokus auf Charaktere und deren Entwicklung aufgezeigt hat, von dem Christian spricht. Das ist IMHO der große, große Vorteil am Warcraft Hintergrund - die Charaktere sind lebendig, haben allesamt halbwegs nachvollziehbare Gründe für ihr Tun, sind ständigen Wandlungen unterlegen (die, abgesehen von den wiederkehrenden X ist durch Y besessen und darum plötzlich um 180° umgedreht, auch noch durchwegs organisch sind) und sind kein langweiliger Einheitsbrei.

      Trotzdem, mir fehlt bei dem Ganzen einfach ein wenig Bodenständigkeit. Nicht gezwungenermaßen Realismus, wohlgemerkt (ich will Fantasy, darnit! :lol: ) - aber große Helden und mächtige Magie machen IMHO einfach mehr Spaß, wenn sie etwas Besonderes, Seltenes sind. Und Kämpfe zwischen kleineren Armeen mit einigen näher beleuchteten Charakteren haben auf mich mehr emotionalen Impact als wenn sich 100k gesichtsloser Statisten gegenseitig die Köpfe einschlagen. Aber da kommt natürlich der RTS Ursprung ein wenig in die Quere. ;)
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • Für mich hat der Weltenname Azeroth immer noch etwas von dem magischen Klang, den ich damit als kleines Kind verbunden hatte. Bei meinem Bruder hatte ich immer über die Schultern geguckt, wenn der Warcraft 1 und 2 gespielt hat. Dabei ist mir vor allem die düstere Atmosphäre und der Baustil der Orcs im allerersten Teil stark hängengeblieben.

      Danach hatte ich erstmal lange Zeit nichts - ich erinnere mich noch, ziemlich lange sehnsüchtig auf einen Mini-Screenshot in einer Zeitschrift gestarrt zu haben. Azeroth stand da als Weltenname im Text dabei und ich hab mir alles mögliche ausgemalt, was mit der Blizzardschen Welt wenig zu tun hat.

      Als ich dann Jahre später das quietschbunte Warcraft 2 gespielt hab, haben mich die grellen Farben schon eher irritiert. Und in Warcraft 3 kam ich überhaupt nicht richtig rein, zumal ich damals auch viel zu schlecht englisch konnte und in der Kampagne eher verwirrt war. Außerdem war da plötzlich nicht mehr dieser uralte Konflikt Menschen-Orks, der in meiner Phantasie so lange weitergesponnen wurde, wo ich mich dran festgefressen hatte. (Hab das aber später nachgeholt und muss sagen, storytechnisch kann Warcraft 3 schon was.)

      World-of-Warcraft fand ich ungeheuer faszinierend - in dem Jahr, bevor es rauskam.^^ Gespielt hab ich es nie, und hab auch irgendwie nicht das geringste Bedürfnis danach verspürt. Den Warcraft-Film musste ich allerdings gucken, zumal er ja in einer Pre-Warcraft-1-Zeit spielt, also hab ich mir zumindest ein bisschen etwas von dem alten Zauber erwartet. (Und irgendwie fand ich den Film auch einigermaßen okay, wenn auch wirklich nicht hypewürdig.^^)

      Über Ohrenlängen und Augenbrauensurrealismus kann man auch streiten, ich hab jedenfalls andere Vorlieben.

      Aus einer gewissen Distanz finde ich diesen Stil dann eigentlich schon wieder ganz amüsant.^^

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Aus einer gewissen Distanz finde ich diesen Stil dann eigentlich schon wieder ganz amüsant.^^

      Aus einer gewissen Distanz find ich ihn auch okay. 500-600m sollten bei meinen Dioptrien reichen. :pfeif:

      Alkone schrieb:

      Das Datum für den Film wurde ja neulich wieder nach hinten verlegt?! Jetzt sind wir irgendwo bei 2013 oder ?

      2013 war schon der verschobene Termin? Da haben sie sich mit... 2016?... dann aber ganz besonders viel Zeit gelassen. :lol:

      Hypewürdig fand ich ihn jetzt auch nicht, aber solide Unterhaltung allemal. Wenn man bedenkt, wie wenige gute Fantasy Filme es gibt (und wie GRAUENHAFT schlecht die anderen sind), spielt der Film für mich eigentlich schon in einer ganz guten Liga mit.
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    • Grauenhaft war an dem Warcraft-Film für mich nur die Musik. %-) Die wird aber leider auch von Spiel zu Spiel schlechter. WC2 (und teilw. auch WC1) hatten eigentlich ziemlich epische Melodien dabei, wenn sie davon was voll orchestriert hätten, wäre das super geworden. Und der Nostalgiewert erst. Auch WC3 hätte noch so einige Themen gehabt, auch wenn es großteils ein sehr schwacher Soundtrack ist... wie WoW klingt, weiß ich nicht, ich vermute mal, dass sich der Trend da fortsetzt. ._.
      Es ist auch keine Budgetfrage. Die Musik wird zweifellos immer teurer, aber trotzdem qualitativ schlechter. :( Es reicht halt nicht, ein volles Orchester und einen Aaaah-ooh-[hier pseudolatein einfügen]-Chor zur Verfügung zu haben, wenn die Komposition absoluter Mist ist.
      [/rant]

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    • Jundurg schrieb:


      Es ist auch keine Budgetfrage. Die Musik wird zweifellos immer teurer, aber trotzdem qualitativ schlechter. :( Es reicht halt nicht, ein volles Orchester und einen Aaaah-ooh-[hier pseudolatein einfügen]-Chor zur Verfügung zu haben, wenn die Komposition absoluter Mist ist.
      [/rant]

      Das ist natürlich ein Trend, der sich seit Langem in der gesamten Spieleindustrie beobachten lässt (also bei den großen Studios und Publishern), nicht nur bei der Musik. Die Grafik wird immer aufwändiger und realistischer, aber das nützt nichts, wenn das Design an sich nicht gut ist oder eben das Spiel selbst.
      Mehr Geld zur Verfügung zu haben bedeutet leider nicht automatisch, dass etwas dadurch besser wird... Im Gegenteil, wie viele Regisseure haben nach einem Low-Budget-Erfolg viel mehr Geld für nachfolgende Filme bekommen und dann die Qualität des vorherigen Films trotzdem nicht überbieten oder auch nur wieder erreichen können?

      Das aber nur am Rande. Meine persönlichen Erfahrungen mit Azeroth beschränken sich darauf, dass ich mal ein bisschen Warcraft 2 gespielt habe und immer mal vorhatte, Warcraft 3 zu spielen. %-)
    • WarCraft 2 war damals auch eins meiner ersten Spiele (also nach der C64-Zeit) und mich hat das Setting, die Musik und die Synchronisation begeistert (die Bauern und Peone :D). Ich bin kein RTS- (oder überhaupt Strategie)-Spielertyp und habe daher reichlich von Cheats Gebrauch gemacht. :P
      Wollte nämlich auch einfach nur die Kampagne/Geschichte durchspielen. Mit der Welt an sich habe ich mich gar nicht so sehr auseinandergesetzt, wohl aber mit den Illustrationen. Ich mag den WarCraft-Stil immer noch ganz gern, auch wenn er übertrieben ist. Hat mich gerade auch bei meinen eigenen Orkdarstellungen und früher auch bei der Namenswahl für Dinge in meiner Welt sehr stark beeinflusst.

      Das nie offiziell veröffentlichte Warcraft-Adventure "Lord of the Clans" (war schon seit Jahren auf Youtube als Video-Walkthrough verfügbar und wurde 2016 geleakt - gamestar.de/artikel/warcraft-a…ige-probleme,3302470.html) bot diesbezüglich noch einen ganz schönen Hintergrund aus orkischer Sicht, den ich sehr sympathisch fand! Da kam für mich mehr Welt-Flair rüber als in allen WarCraft-Teilen zusammen. :)
      Um WoW habe ich aber weitgehend einen Bogen gemacht, weil ich MMOs nicht so mag.
      nobody.
    • Ich hab WoW während der Beta und ein paar Monate kurz danach gespielt, fand das aber repetetiv und lahm. (Ich bin mit Ultima Online als MMORPG aufgewachsen -- das ist noch mal ne andere Nummer! Gibt es dazu einen Weltenthread? :))

      Die Bilder von Chris Metzen aus dem Warcraft 2 Handbuch sind der Hammer:
      imgur.com/a/wVzPj


      Und die saftigen Sounds von Hiebwaffen im Spiel!


      Meine Lieblingszeichnung ist die vom Troll-Berserker gegen den Elfen-Bogenschützen.
      wow.gamepedia.com/File:RangerVsBerserker.jpg

      Als Kind konnte ich davon nicht genug bekommen, und von der Hintergrundgeschichte im Handbuch. Wie gern hätte ich die Kampagne damals geschafft :) Cheats kannte ich leider erst später, da war's dann schon vorbei. Muss ich also noch nachholen.