Genial Daneben - 6

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    • Cool, ich hab nicht nur Teilrecht :lol:

      Ich hab auch schon gleich die nächste Frage:

      Warum gibt es in Kassol immer wieder Geldstücke, deren Prägung auf dem Kopf steht?

      Zur Erläuterung: Das kassolanische Geld ist nicht rund, sondern hat drei Ecken.
      Dieses Zitat braucht in meine Welt noch einen Platz: Spuck mir in die Suppe und ich schlage dir den Kopf ab

      In Ermangelung an geschlechtlichen Optionen, zogen meine Eltern mich als Jungen auf :lol:
    • Das Geld wird für ein Münzautomatenspiel benötigt; die Münzen prallen dabei an bestimmten Ecken ab, und bleiben mit einer Ecke unten liegen. Weil das so beliebt ist, hat man extra Münzen mit umgedrehter Prägung hergestellt.

      (So seltsam es klingen mag, das ist das einzige, was mir bis jetzt einfiel...)

      Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Die Münzen zeigen den Kopf des aktuellen Monarchen. In der Prägerei gibt es jemanden der den Monarchen so garnicht leiden kann. Der drückt seinen Unmut, in unbeobachteten Momenten, auf diese Weise aus.

      Alternative:
      In der Schriftart in der die Münzen geprägt sind gibt es gewisse Unterschiede bei der 6 und der 9. Da aber die 9 zeitweise verloren ging, der Staat aber dringend das Geld brauchte, hat man halt ne umgedrehte 6 für die 9er-Münzen genommen!
    • Slick schrieb:

      Die Münzen zeigen den Kopf des aktuellen Monarchen. In der Prägerei gibt es jemanden der den Monarchen so garnicht leiden kann. Der drückt seinen Unmut, in unbeobachteten Momenten, auf diese Weise aus.


      Es ist so nah dran, dass ich die Frage als beantwortet sehe.

      In der Vergangenheit gab es einen schweren Zwischenfall. Der Leiter der Prägerei wurde zu Unrecht beschuldigt, sich zu bereichern und sollte ein Bußgeld bezahlen. Dies tat er auch, aber vorher sagte er den Prägern, dass sie alle Münzen, die sie ab jetzt prägten, falsch herum prägen sollten. Er tauschte sein Geld mit den neu geprägten Münzen und schüttete dem König persönlich einen großen Berg falsch geprägter Münzen vor die Füße.
      Später hat es sich in Kassol so eingebürgert, dass die Präger, wenn sie unzufrieden waren, die Münzen falsch geprägt haben und die normalen Bürger sammelten dieses Geld und wenn die jährliche Steuerzahlung kam, gab man den Leuten entweder nur richtig geprägte, oder zum größten Teil falsch geprägte. So gab man den Monarchen zu verstehen, ob sie alles richtig, oder alles falsch gemacht haben.
      Damit hat Kassol so ziemlich das erste Politbarometer, auch wenn es etwas ungewöhnlich ist :D

      Nächster :)
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    • Echt coole Idee... Dreieckige Münzen hab ich auch... naja, die Idee klau ich nicht


      Dann mal was Neues

      Bergwacht ist eine Stadt, die sehr gefährlich lebt. Sie liegt auf einem Vulkan (ich betone: AUF, nicht daneben), ist aber sehr lohnenswert, weil sie aufgrund ihrer besonderen Position das Monopol auf manche Produkte haben.

      Jedenfalls gibt es in Bergwacht eine ganz besondere Wachabteilung. Neben dem militärischen Schutz von ganz bestimmten Punkten sind sie alle auch noch ausgebildete Techniker und Metallurgen, um eben diese Punkte zu schützen.
      Was sind das für Punkte und warum müssen sie so gesondert geschützt werden?
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • Sie bewachen spezielle Anlagen die direkt an den Vulkan gebaut sind und von ihm abhängig sind? Die Anlagen sind so instabil dass desswegen jeder der sich in ihrer Nähe aufhalten muss auch Technicker/Metallurg ist, um im Ernstfall handeln zu können?
      Und auserwählt wurde Dafuggi, um zu herrschen auf ewig, als König der Wollratten, denn er war flauschig.
    • Sonst will keiner? ...

      Ja, sie bewachen etwas, aber das was sie bewachen ist nicht besonders instabil. Andererseits ziemlich schlimm für sie Stadt wenn dort was kaputt geht
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    • Der Vulkan brodelt. An den Seiten gibt es Abflüsse für die Lava. Wenn da was passieren würde und die Lava nicht mehr raus könnte, dann würde sie nach oben ausbrechen, also die Stadt zerstören. Darum werden die Abflüsse bewacht, damit im Notfall schnell alles freigeräumt werden kann und kein Angreifer was verstopfen.
    • Nein. Die Idee geht aber schon sehr in die richtige Richtung.

      Genau genommen ist die Idee so gut dass ich sie mir spontan klaue und Ablaufstollen einbaue, die auch von dieser Wache bewacht werden... ich darfs doch klauen?
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    • Am Vulkan befinden sich natürlich Gasquellen. Das austretende Gas wird direkt in Sammelbehältern aufgefangen. Damit die nicht davon geschossen werden, wenn sie voll sind, hat man gleich die passenden Fachkräfte zum Austauschen in der Nähe. Außerdem können sie auch bei anderen technischen Schwierigkeiten in Zusammenhang mit austretenden Gasen Maßnahmen ergreifen.
      Braiiiins.
    • Ich hätte auch austretende Gase im Angebot, aber sehr speziell die schwefligen davon, die ein Vulkan meines Wissens nach gerne produziert. Da die nicht gerade gesund sind, liegt die Stadt zum Schutz auf massiven Metallstützen über dem eigentlichen Krater, damit die Schwefeldämpfe unter ihr gefahrlos abziehen können.

      Jetzt mag der Schwefel aber die Metallstützen doch zu gerne und es bilden sich lustige Eisensulfide, die von lästig bis gefährlich sein können und vor allem die Stützen schwächen. Daher gibt es an jeder Stütze eine kleine Überwachungsstation, die mehrere Funktionen abdeckt. Erstens werden hier die Konzentrationen der Schwefeldämpfe überwacht und entschieden, ob und wann die Tore nach unten geöffnet werden können, um in den Krater hinabzusteigen um Kram abzubauen oder sonstwas zu machen. Zweitens soll das Ganze ein Schutz gegen Sabotage sein - die Stützen sind nunmal das, was die Stadt am Stehen hält, und eine Sprengladung hier wäre katastrophal. Drittens überwachen die Leutchen auch die Bewegungen des Kraters selber, die ebenfalls gefährlich werden können für die Statik der Anlage. Und viertens - und dafür brauchen sie die Metallurgen-Ausbildung - überwachen sie den Zustand der Stützen und können Reparaturen veranlassen, wenn das Eisen zu sehr zerfuttert wird.
    • Bingo!

      Mara ist so dicht dran, dass ich es gelten lassen muss. Um gewisse Kraterbewegungen auszugleichen sind es zwar Ketten (aus zahlenmystischen und Sicherheitsgründen 36 Stück) und keine Stützen damit sich das ganze ein wenig verschieben kann, aber alles anders stimmt extrem genau (geh raus aus meinem Kopf! :pfeif: )

      Der Nächste!
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    • Hehehe... *sich ihre Ferngedankenlesemaschine patentieren lassen geht*

      Hmmm... ich glaube fast ich habe es schon zu oft erzählt aber:

      Bei den Kir gibt es zwei gleichberechtigte Kirchen, die der Zwillinge und die des Zwitters. Häufig wechseln Priester auch zwischen den Kirchen im Lauf ihrer Karriere. Allerdings sieht man außerhalb Doshtranakhis, der Heimat der Kir, praktisch nur Priester der Zwillinge und auch der Priester-Herrscher des Landes stammt generell aus dieser Kirche.

      Warum?
    • Vielleicht weil die Priester des Zwitters auch wirklich Zwitter sein müssen und diese bei Kir recht häufig vorkommen, außerhalb aber nicht. Wo es keine Zwitter gibt kann es die Kirche auch nicht geben
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • Ich meine mich zu erinnern (abgesehen von dem Spruch mit dem Atmen erinnere ich mich kaum noch an die Kir), dass die Vertreter der Zwittergottheit von ständigen Persönlichkeits- und Stimungswechseln betroffen sind. Mit anderen Worten: Man kann sie gar nicht alleine auf die Menschheit loslassen, geschweigedenn ihnen irgendwelche staatstragenden Ämter übertragen.