Musik für eure Welt

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  • Hätten mir diese Antworten genügt, hätte ich wohl nichts geschrieben, oder? ;)

    Wenn Deine Anpassungen aber immer wieder nicht den Geschmack des Kunden treffen, so willst Du ja dennoch Geld von ihm. Wenn Eure Kommunikation eben unausreichend ist, als beispiel. So oft redet man - gerade im Netz - aneinander vorbei oder missversteht sich.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du genau die Melodie und den Rhythmus hinbekommst, den Dein Käufer im Kopf hat, nur weil er sagt "dramatischer Kampf". Von einem groben Bild, auf eine richtige Melodie zu schließen, ist meiner Meinung nach doch etwas schwieriger.

    Nein, so habe ich das nicht beschrieben. (Mit "Stück" meine ich nicht Abschnitt, sondern ein ganzes Musikstück). Was soll ich mit einem Teil des Stückes, wenn ich nicht weiß, ob der Rest genau so gut ist? - Möglicherweise habe ich Dich da missverstanden.


    @Oot: das ist ziemlich offensichtlich ein Programm. Das merkst du an den etwas kantigeren Übergängen und dem doch etwas dumpfen Sound. ;)
    Ich glaube,e s wäre auch kaum zu bezahlen, wenn Rion ein ganzes Orchester zur Verfügung hätte :D
  • Druyènn schrieb:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du genau die Melodie und den Rhythmus hinbekommst, den Dein Käufer im Kopf hat, nur weil er sagt "dramatischer Kampf". Von einem groben Bild, auf eine richtige Melodie zu schließen, ist meiner Meinung nach doch etwas schwieriger.

    Korrigier mich, falls ich dich falsch verstanden habe:
    Es geht darum, in eine bestimmte Richtung zu gehen, die sich der Kunde vorstellt. Natürlich werden ihm andere Melodien und Rhythmen genauso gefallen, als nur seine konkrete Vorstellung. Wenn der Kunde sagt, "mach mal was episches", dann mache ich was episches auf meine Art und nicht nach festen Angaben.
    Es gibt unendlich viele Möglichkeiten mit Musik in eine Richtung zu gehen. Sonst würde ja jede Musik gleich klingen, wenn nicht mehrere Möglichkeiten bestünden, ein und das selbe zu beschreiben.
    Ich arbeite seit 3 Jahren mit einem anderen Komponisten in einem Tonstudio zusammen und da erhalten wir auch Aufträge für z.B. ein Theater oder Musical wo es beispielsweise darum geht, "passende Musik zum Thema Räuber" (da es ein Kindermusical ist dann etwas kindlicher gestaltet) zu komponieren. Da bekam der Komponist auch keine fertigen Vorlagen geschick, wie es genau sein soll (z.B. fertige Noten). Er setzte sich an sein Klavier und komponierte selbst, was ich mit künstlerischer Freiheit meinte. Sonst wäre ja meiner Meinung nach jeder Kunde gleich selbst ein Komponist, wenn er genau 1:1 Angaben macht, wie das Stück sein soll, wo welcher Akkord vorkommen soll, welche Melodie erlaubt ist und welcher Rhythmus der richtige ist. Klar, er kann gewisse Stellen nennen, die er sehr gerne in seinem Stück haben würde. Aber ansonsten überlässt der Kunde i.d.R. dem Komponisten die Arbeit, weshalb er sich ja an einen Komponisten wendet.

    Oder hat Peter Jackson seinem Komponisten von Herr der Ringe gesagt, wie die Musik zu sein hat? Eher nicht. Der Komponist hat es selbst nach seinen Vorstellungen, die in die richtige Richtung gehen komponiert. Peter Jackson sagte wohl eher: "mach mal schöne passende Musik zu meinem Film!"
  • Die Problematik, wie der Kunde dem Komponisten verständlich macht was er will, stellt sich in solchen Fällen immer, vor allem wenn der Kunde musikalischer Laie ist. Dann muss der Komponist so Vokabeln wie "das klingt mir noch zu kalt" oder "an der Stelle müsste es noch viel wuchtiger sein" oder auch "nee also das am Schluss passt gar nicht" sinnvoll übersetzen. In diesem Fall spitzt sich die Sache noch zu, weil die Kommunikation bestenfalls per Chat erfolgen kann, aber es können z.B. nicht beide zusammen vor dem Sequencer-Programm sitzen und "live" Teile der Musik und Änderungsvorschläge daran diskutieren.

    Die Gefahr, dass am Ende nicht 100% das rauskommt, was der Kunde sich gewünscht hat, ist natürlich immer da. Da muss man sich halt irgendwann auf einen sinnvollen Kompromiss einigen. Sicherlich hilft es, wenn man von vornherein Referenzen nennen kann, die dem Wunschstück hinsichtlich Klangästhetik, Harmonik, Besetzung oder Stimmung einigermaßen nahe kommen. Das mag zwar die "freie Kreativität" des Komponisten, wie er das zu vertonende Thema ohne solche Vorgabe interpretiert hätte, einschränken, aber es ist mit Sicherheit nützlich, um diese "das hab ich mir aber ganz anders vorgestellt..."-Momente zu vermeiden. Meiner Meinung nach wird es zwar wesentlich häufiger vorkommen, dass der Kunde keine genaue Vorstellung von vornherein mitbringt - aber in dem Fall wird es hauptsächlich zur Geschmacksfrage, ob ihm das was der Komponist draus gemacht hat gefällt, und auch hier bieten sich mE Referenzen an, damit der Komponist zumindest grob weiß, was der Kunde erwartet.

    Dass die Resonanz hier so gering ist, Rion, mag daran liegen, dass eigens für die eigene Welt komponierte und produzierte Musik zwar sicherlich von jedem Bastler begeistert angenommen würde, aber nichts ist, wofür die allermeisten Geld ausgeben würden. Sind ja auch zum großen Teil arme Studenten und Schüler. ;D
  • Ich frag mich, was "Professionel" hier heißen soll? Es gibt hier schließlich auch andere professionelle Musiker, oder Liebhaber die mit verschiedene Instrumente und/oder Musiksoftware so einiges ansprechendes für die eigene Welt basteln.
    Wir hatten auf irgendein Treffen sogar eine Fruity Loops Workshop.
    Und der Weltenbastler CD hatten wir auch mal.
    Musikalische Geschenken beim Wichteln gibt es auch.

    Und ich hab Garageband, und kan auch "irgendwas in der Richtung" damit basteln, obwohl ich meine Bassgitarre und Bierdosen immer noch bevorzüge. Kostet Zeit und Mühe, aber dann ist es auch 100% meins, und kostenlos. Ich würde vielleicht Geld zahlen für jemand der richtig singt, oder ein Stück, wobei man hören kann, das jemand da richtig ein Instrument spielt (ich suche noch jemand der die kleine klassische Keltische Harfe, der Telenn, spielen kann).
    Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
    Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
  • Schlimazlnik schrieb:

    Ich frag mich, was "Professionel" hier heißen soll? Es gibt hier schließlich auch andere professionelle Musiker
    Professionell heißt, dass er damit Geld verdient. ;) In diesem Sinne bin ich z.B. kein professioneller Musiker/Musikproduzent und würde mich auch nicht so bezeichnen, obwohl ich "was in die Richtung" studiert hab.

    Ja, wenn man Glück hat, kriegt man vielleicht auch mal ein Musikstück für seine Welt für umme, siehe Minne und teilweise auch ich. Aber eine regelrechte Auftragsarbeit ist halt in mehrerlei Hinsicht was ziemlich Anderes, unabhängig davon ob die Qualität vergleichbar ist oder nicht.
  • Snapshot schrieb:

    Dass die Resonanz hier so gering ist, Rion, mag daran liegen, dass eigens für die eigene Welt komponierte und produzierte Musik zwar sicherlich von jedem Bastler begeistert angenommen würde, aber nichts ist, wofür die allermeisten Geld ausgeben würden. Sind ja auch zum großen Teil arme Studenten und Schüler. ;D

    Ja Snapshot, es kam nur wenig Resonanz, das habe ich gemerkt. Daher hatte ich ja auch schonmal nachgefragt, wie es nun ausschaut und deswegen
    denke ich daran ob ich vielleicht mein Angebot zurückzuziehen soll? ???

    Schlimazlnik schrieb:

    Ich würde vielleicht Geld zahlen für jemand der richtig singt, oder ein Stück, wobei man hören kann, das jemand da richtig ein Instrument spielt

    Naja, der Preis für ein Stück, das von zig realen Musikern gespielt wird, würde schon sehr hoch werden und das kann sich dann auch nicht jeder leisten. Wenn auch noch ein ganzes Orchester live einspielen müsste, sind 1.000,- € Mindestkosten für ein Werk nichts ungewöhnliches und nur selten verwende ich ein einziges Instrument für ein Werk (außer bei reinen Solo-Stücken natürlich). Daher greift man eben auf die VST-Instrumente zu, die aber (besonders bei East West) schon sehr authentisch klingen, da wirklich viel Arbeit und Zeit in die Aufnahme realer Insturmente investiert wurde und z.B. das Programm "Symphonic Orchestra" für ca. 399,- € verkauft wird. Da werden auch schon bis zu 190 GigaByte (in der Platin-Edition, die allerdings knapp 900,- € kostet) qualitativ hochwertige Samples angeboten.

    Das ist ja auch bei GEMAfreier Musik so, wie sie in Werbung eingesetzt wird. Da wird auch viel mit Samples usw. gemacht. Auch bei modernen Charts werden sehr viel VST's eingesetzt. Es kommt ja auch immer auf das Genre an. Nicht jeder hat das Geld für ein komplettes Orchester inkl. Honorare für Sound-Designer, Tonmeister und Produzenten, außer vielleicht die großen Produktionsfirmen wie Sony Pictures, Universal oder Disney.

    Ich bin eben eine einzelne Person und komponiere meine Musik mit VST's und versuche stets, die Werke so authentisch wie möglich zu machen, als würden sie von realen Musikern gespielt werden. Ich dachte eben, da es sich bei Weltenbastler meist um kleinere bis mittelgroße Projekte handelt, würde auch ein kleineres Budget für Musik genügen.
  • Wo setzt ihr überhaupt Musik in eurer Welt ein? Gibt es da nicht Instrumente, die weltenspezifisch sind und gar nicht aufgenommen werden können? Wie macht ihr das denn? Aber danke für die Programmnamen, vielleicht kann ich ja mal was basteln, einfach for fun =)

    Behandle einen Menschen stets so wie er sein könnte - damit hilfst du ihm das zu werden wozu er bestimmt ist. - Atnor Gilgulor
  • Inelinja schrieb:

    Wo setzt ihr überhaupt Musik in eurer Welt ein?

    Naja, Ich sehe das wie ein "Guck mal, hier sind die Worte meiner Welt, da die Bilder, hier gibt es Musik.

    Gibt es da nicht Instrumente, die weltenspezifisch sind und gar nicht aufgenommen werden können?

    Klar gibt es weltenspezifische instrumenten usw. Richtig aufnehmen kann man die nicht. Genau sowenig kann man ein Photo von meine Tiere online stellen. So irgendwie in der nähe kommen geht aber.
    Ich hab weltspezifische Instrumenten, leider kann ich die momentan nicht finden. Vielleicht seit 5 Jahre in die To upload datei...
    Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
    Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
  • Inelinja schrieb:

    Okay ich stell mir das jetzt mal wie Nationalhymnnen vor, aber auch wie die Filmmusik zur Welt?

    Kann beides sein. Ich hab mal was für Jerron gemacht, das eher in Richtung Filmmusik geht, und als (glaube ich) Wichtelgeschenk hat er von jemand anders die weltinterne Hymne "O Kathal" (in der wenig massenveranstaltungstauglichen Besetzung "zwei Frauenstimmen mit Gitarre") bekommen. :)
  • Soviel zum Thema "Wenig Resonanz, ich glaub, ich zieh mein Angebot zurück" ;)
    Angebote zurückziehen macht eigentlich nie Sinn, schließlich ist das hier kein kostenpflichtes Anzeigenblatt...

    *reinhört*
    Die Stücke sind cool :)
    Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

    Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
    The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
  • Snapshot schrieb:

    Kann beides sein. Ich hab mal was für Jerron gemacht, das eher in Richtung Filmmusik geht, und als (glaube ich) Wichtelgeschenk hat er von jemand anders die weltinterne Hymne "O Kathal" (in der wenig massenveranstaltungstauglichen Besetzung "zwei Frauenstimmen mit Gitarre") bekommen. :)

    Ja, das war von Latsi. Und Rion hat das jetzt zu einer fetten, prunkvollen orchestralen Version mit Chorbegleitung aufgemotzt. Ja, und der Chor singt tatsächlich den Text in der Landessprache :nick:
  • Klingt ja sehr schick, wobei ich ehrlich gesagt die schlichte Version von Latsi fast schöner finde.

    Aber mein persönliches Problem mit elektronischer Musik ist einfach immer, dass ich den Klang davon an sich nicht so mag. Das heißt nicht, dass mir das grundsätzlich nicht gefällt (die Kompositionen von Minne und Rion klingen auch wirklich super), aber es passt für mich einfach nicht zu meiner Welt. Nicht als "Soundtrack" und schon gar nicht natürlich als tatsächlich welteninterne Musik.
    Deshalb hab ich nach ein bisschen Beschäftigen mit Fruity Loops das ganze auch wieder ad acta gelegt.

    Und tja, finanziell sieht es bei mir nun wirklich nicht so toll aus, dass ich Geld bevorzugt für ein Musikstück ausgeben würde, das muss ich ganz ehrlich sagen. Da gehts mir halt wie den meisten hier.
    Aber wie Gomeck schon sagt, das ist ja kein Grund, das Angebot hier gleich zurückzuziehen. :)
  • Jerron schrieb:

    Den angemessen unheimlichen Zhubair-Text neulich habe ich übrigens für das hier gebraucht. ;D


    Oh, wow! Ist das ... Kampf, politische Rede, oder Musik? Oder alles zusammen? :)
  • Der Herr Settinger hat sich früher mal hier als Rion verkleidet. ;)

    Und da ihr natürlich alle die Entstehungsgeschichte des Schwertes Annor auswendlig kennt, wisst ihr, dass damit ursprünglich der Schwertschmied leicht durchgeknallt ist und alles abgemetzelt hat, was in der Gegend rumstand. Erst nachdem Shenôr mit seinem letzten Atemzug seinen Geist in den Stein am Knauf fließen ließ, wurde das Schwert nicht mehr so fönster.