Community > Adventskalender > Adventskalender 2013 > Das goldene Glöckchen

Das goldene Glöckchen

(von Vinni)

Ein großer Hütehund saust durch das fünfzehnte Türchen, mit großen Sätzen durch das hohe Gras bis hin zu einem jungen Mann, um den er freudig bellend herumspringt. Der lacht nur und weist ihn mit Wort und Geste an, die kleine Schafherde zusammenzuhalten, die zielstrebig vor ihnen den schmalen Pfad entlangtrottet…

In einem Dorf, da lebte einmal ein armer Hirte namens Titz. Seine Hütte war bescheiden und manchmal reichte sein Verdienst nicht einmal für das tägliche Brot. Gern hätte er ein neues Stübchen gebaut, das Hüttchen vergrößert – und noch viel lieber hätte er sich die schmucke Dori als Braut geholt – aber daran war nicht zu denken, so arm wie er war. So lebte er also bescheiden und allein. Der braune Hütehund war seine einzige Gesellschaft und sein einziger Freund. Tag für Tag zogen sie zusammen mit den Schafen des Dorfes hinaus auf die Weiden. Der Weg war weit, doch Titz verlor weder Mut noch frohen Sinn. Ob Regen, Sturm oder Sonnenschein, stets machte er sich pünktlich auf den Weg und brachte am Abend die Schafe satt und sicher zurück. Kein Schäflein war ihm je verloren gegangen.
Dann eines Tages wurde Titz mit seiner Herde von einem Gewitter überrascht. Die Schafe drängten sich blökend aneinander, umringten ihren Hirten, als könnte der Schutz und Trost bieten. Da krachte es auch schon von Blitz und Donner. Nur ein paar Schritt entfernt, in einen Felsen, war der Blitz hineingefahren. Panisch stoben die Schafe auseinander. Titz und sein Hund rannten hinterher und mühten sich redlich, all die verängstigen Tiere wieder zusammenzutreiben. Das war ein hartes Werk. Der Regen hinderte die Sicht. Der Donner übertönte jeden Ruf. Der Wind stemmte sich gegen jede Bewegung. Dann endlich zogen die Wolken auf. Titz sah auf die Herde, die sich wieder zusammengefunden hatte. Die Schafe waren nass und ängstlich – und ein Tier fehlte. Das kleinste Schaf mit dem Glöckchen, das so lustig bimmelte. Titz befahl dem treuen Hund bei den Schafen zu bleiben, sie zusammenzuhalten und zu beschützen. Er selbst aber ging wieder los, um auch das letzte Schaf noch zu suchen. Er rief und er lockte. Er wanderte weit durch die Hügel. Doch von dem verlorenen Schaf war nichts zu sehen. Schon fürchtete er, ein Raubtier habe das Schaf davongetragen oder der Blitz habe es erschlagen. Bittere Vorwürfe machte er sich, das arme Tier nicht besser geschützt zu haben. Und der Bauer, dem das Schaf gehörte, oh, der Bauer würde ihn strafen. 
Als Titz so zwischen den Felsen herumirrte, meinte er plötzlich, ein leises Klingeln und Bimmeln zu hören. Voll neu geschöpfter Hoffnung erklomm er den Hang, folgte dem Glöckchenton, bis zu einer tiefen Spalte im Fels. Kaum groß genug für ein Schaf, zu schmal für einen ausgewachsenen Menschen. Da war das Tier hineingestürzt. Titz sprach dem Schäflein Mut zu, das jämmerlich in der Spalte blökte. Er sah sich um, suchte einen anderen Weg oder wenigstens etwas, um das Loch größer zu brechen. Da sah er plötzlich einen Mann. Einen jungen Burschen in abgetragener Kleidung. Bunte Bänder flatterten an seinem Hut, als habe ihn der Regen nicht berührt. 
„Was suchst du?" fragte der Bursche freundlich. „Kann ich dir helfen?"
„Gebe der Himmel, dass du es kannst", antwortete Titz voller Hoffnung. „Ein Schaf meiner Herde ist in diese Spalte gestürzt. Freund, hast du ein Seil, damit ich in das Loch hinabsteigen kann? Oder Hammer oder Beil, um den Durchgang zu vergrößern?" Er seufzte. „Oder Rat, wenn ich nicht weiterweiß?" 
Der junge Bursche zog eine Flöte aus dem Gürtel und spielte ein paar trillernde Töne. Titz wurde ganz leicht ums Herz dabei und auch das Schäflein in der Grube klang gleich munterer. 
„Ich habe etwas besseres", sagte der Bursche da. „Ich habe einen Weg. Komm, ich will dir einen anderen Eingang zeigen."
Titz zögerte nicht. Gemeinsam stiegen die beiden den Hang wieder hinab. Der Bursche führte ihn zwischen den Felsen hindurch um den halben Hügel herum, bis zu einer Höhle. Der Eingang war niedrig zwischen Felsen versteckt. Kalte Luft strömte heraus wie der Atem eines Geistes. Titz schauderte im Angesicht der Finsternis.
„Da ist ein Gang, der dich bis zu deinem Schaf führen wird", versprach der Bursche. Er nahm wieder die Flöte. „Ich will spielen, dass du den Mut nicht verlierst. Spielen, damit du weißt, wo der Rückweg ist."
„Was werde ich darin finden?" fragte Titz bang.
„Dein Schaf", antwortete der Bursche mit lustig blitzenden Augen.
„Und Gefahr? Mir ist so beklommen wie niemals in meinem Leben zuvor."
„Da drin ist nur das, was du selbst mit hineinnimmst", erklärte der Bursche ernst. „Also fass dir ein Herz und Mut und wage den Weg. Rette das Schaf, das dir so teuer ist."
Da nickte Titz. Er schluckte alle Bangigkeit hinunter und kroch in das Höhlenloch. Hu, was war das finster! Doch bald wurde der Gang höher. Titz konnte aufrecht stehen. Fahler Lichtschimmer drang von oben durch Felsspalten und Lücken. Licht, das auf den Wänden schimmerte und Bewegungen zurückwarf. Titz erschrak – doch es war nur sein Spiegelbild, das ihm entgegenblickte. Der Gang war von Spiegeln gesäumt, die dem Hirten sein eigenes blasses Gesicht zeigten. Da musste er lachen. Wie hatte er nur vor sich selbst erschrecken können? Und Lachen klang auch in den trillernden Flötentönen, die ihm der Bursche von draußen hinterhersandte. Da säumte Titz nicht länger. Er rannte den Gang entlang – und seine Spiegelbilder rannten mit ihm. Bald erreichte er eine Kammer, in der das Schäflein hinter ein paar Steinen gefangen war. Es blökte freudig, als es ihn erkannte. Titz hob das Tier froh aus seiner Falle. Doch was war das? Da lagen Münzen, wo das Schaf gelegen hatte. Gold und Silber, ein ganzer Schatz! Wie gebannt sah der Hirte darauf hinab. Doch da zappelte das Schaf und blökte wieder und von draußen klangen die Flötentöne heran, wie Weckruf in einem lähmenden Traum. Da schüttelte sich Titz, packte das Schaf und rannte nach draußen, ohne das Gold angerührt zu haben. Wem immer es auch gehören mochte, Titz wollte sich nicht an fremden Gut vergehen. Vorbei an den mit ihm rennenden Spiegelbildern lief Titz zurück. Er kroch hinaus, und da strahlte die Sonne. Der Bursche setzte die Flöte ab und lachte. Auch Titz musste lachen. Er umarmte das Schaf wie ein verlorenes Kind, so froh, es gerettet zu haben. 
„Gut gemacht", lobte der Bursche. „Und schau, das Schäflein hat dir deinen Lohn gebracht für deine Ehrlichkeit und deinen Mut."
Titz schaute hin – und tatsächlich, das Glöckchen, das lustig um des Schäfleins Hals bimmelte, das war jetzt aus purem Gold! Das Glöckchen, weit mehr als ein paar Münzen, mochte reichen, sein Haus neu zu bauen und um die hübsche Dori zu freien. Aber Titz schüttelte den Kopf. „Das Schaf gehört nicht mir. Der Bauer, zu dem ich es bringen muss, wird das Glöckchen haben wollen. Ich kann ihm das Schaf nicht ohne bringen."
Der Bursche spitzte die Lippen, als sei ihm ein lustiger Gedanke gekommen. „Dann gib ihm das Schaf mit dem Glöckchen", riet er. „Und wenn er wissen will, wie du dazu gekommen bist, beschreib ihm den Weg und was du erlebt hast. Es soll dein Schaden nicht sein."
Titz dankte für den Rat und die Hilfe und machte sich eilends auf den Weg zurück zur Herde. Es war längst Zeit, mit den Schafen ins Dorf zurückzukehren. 

Die Hälfte der Schafsherde gehörte dem Bauern Jock, der schon ungeduldig wartete. Titz hatte sich noch nie verspätet und so fragte Jock sogleich unwillig, wo er sich so lange herumgetrieben habe. Titz erzählte von dem Gewitter, das die Schafe zerstreut hatte. Doch bevor er mehr berichten wollte, brachte er erst die Tiere in ihre Ställe. Ein jedes zu seinem Herrn. Das Schaf mit dem goldenen Glöckchen, das aber gehörte dem Bauern Jock. Titz zeigte es ihm und sofort flammte Goldgier in dem Bauern und brennender Geiz. Er nahm das Glöckchen, versteckte es in seiner Tasche und zog Titz mit in sein Haus, auf dass der ihm alles erzähle. In einer schmeichelnden Freundlichkeit, die Titz nicht von ihm kannte, bot er Schnaps und Schinken an und fragte, wie das Schaf zu dem goldenen Glöckchen gekommen sei. Wie der Bursche mit der Flöte es geraten hatte, erzählte Titz, was ihm widerfahren war. Vom Schaf in der Spalte, dem Burschen und der Höhle und den Münzen, die dort noch lagen. Jock lauschte mit gierigem Blick. Er wollte mehr Gold als nur das Glöckchen, er wollte den ganzen Schatz. Doch zuvor wollte er Titz in Sicherheit wiegen. 
„Ich will dir das Schaf schenken, um das du dich so bemüht hast", sagte Jock. Dabei dachte er, das sei ein billiger Preis. Das Schaf war dürr und durch den Sturz halb lahm. „Das soll der Lohn für deine Ehrlichkeit sein. Aber sprich zu niemandem, was du erlebt hast, sonst werden die Leute neidisch. Und morgen geh zu einer anderen Weide."
Titz freute sich über das Geschenk. So hatte der Bursche ihm tatsächlich gut geraten. Das Schaf mochte kein Goldschatz sein, doch er wollte es hegen und pflegen und zum Grundstock einer eigenen kleinen Herde machen. Er bedankte sich bei Jock und ging frohgemut nach Hause in seine Hütte.
Jock aber ersann kühne Pläne. Im Morgengrauen nahm er sich das größte Schaf von seinen Tieren, denn er dachte, je größer das Schaf um so größer die Glocke. Mit dem Tier ging er den Weg, den Titz ihm beschrieben hatte. Das Schaf aber sträubte sich, es wollte nicht getrennt von der Herde sein. Jock musste es ziehen und tragen und so war er ganz erschöpft, als er den Hang mit der Spalte fand. Wie Titz beschrieben hatte, war das Loch kaum groß genug für ein Schaf, zu schmal für einen ausgewachsenen Menschen. Jock musste alle Gewalt anwenden, um das dicke Schaf in die Spalte zu zwängen. Er schob und schlug und trat, bis das Tier endlich hinabstürzte und leise jammernd liegenblieb. Jock wischte sich den Schweiß von der Stirn. Dann sah er sich um. Keiner hatte die Tat beobachtet. Er ging leise davon, nur um dann wie suchend durch die Gegend zu laufen. „Mein Schaf!" klagte er dabei lauthals. „Mein armes Schaf! Wo wird es sein? Zu Hilfe, zu Hilfe!" 
Bald war er wieder an dem Spalt angekommen. Er rief nun lauter um Hilfe – und wie er es erhofft hatte, traf er auf den Burschen, den Titz ihm beschrieben hatte. Ein abgerissener Kerl, ein wandernder Spielmann vielleicht. Der Hut mit den bunten Bändern beschattete sein Gesicht.
„Was ist passiert?" fragte der Fremde freundlich.
„Oh weh!" klagte Bauer Jock, „mein armes Schaf ist davongelaufen und in diesen schrecklichen Spalt gestürzt. Oh weh, oh weh, das arme Tier!" Er presste gar einige Tränen hervor, um recht großes Mitleid zu erwecken. „Weißt du nicht Rat, guter Mann? Ich kann das Tier doch nicht in seinem Elend lassen! Es ist alles, was ich besitze!"
Der Bursche spielte auf seiner Flöte ein paar nachdenklich trillernde Töne. „Ich will dir einen anderen Eingang zeigen", sagte er dann. 
Fast hätte Jock gejubelt, doch er beherrschte sich und zeigte weiter ein kummervolles Gesicht. Und doch drängte er den anderen zur Eile. Er konnte es nicht erwarten, all das Gold zu sehen. „Ist es hier?" fragte er begierig, als sie den Eingang erreichten. 
Der Bursche nickte. „Ich will hier spielen, dass du den Rückweg nicht verfehlst", sagte er dann. „Und bedenke, darin ist nur das, was du selbst mit hineinnimmst."
Doch Jock hörte schon nicht mehr auf die mahnenden Worte. Der Golddurst überwog jede Vernunft und jedes Besinnen. Er rannte fast zum Eingang und schob sich durch die schmale Öffnung. Hu, war es finster! Nur langsam kam der gierige Bauer voran. Dann wurde der Gang höher, fahler Lichtschimmer erhellte den Weg. Jock lief voran – und erschrak als er Bewegungen um sich sah. Hässliche Gestalten in Unendlichkeit gespiegelt. Verzerrte Fratzen und gierig krumme Hände. Von draußen die Flötentöne klangen schrill. Jock rannte weiter, erkannte nicht sich selbst in diesen Fratzen. Dann kam er an die Kammer. Die gespiegelten Gestalten blieben zurück und Jock vergaß schnell ihre verzerrten Grimassen. Gold! Hier musste das Gold sein! Er stützte weiter und fand das Schaf. Doch das arme Tier regte sich nicht mehr. Es hatte sich bei dem bösen Sturz das Genick gebrochen. Jock zerrte es achtlos beiseite. Er suchte das Gold. Und da war auch Gold! Da waren Münzen genug für einen ganzen Schatz! Er war reich! All das war sein! Sein Gold! 
Jock stopfte sich die Taschen voll mit Gold. Münzen, Ketten, Goldstücke. Nichts sollte zurückbleiben, alles gehörte ihm. Schwer war die Last. Es dauerte lange, bis er sich von dem Schatzort trennen konnte. Bis er sicher war, dass kein Krümelchen zurückblieb. Fiebernden Sinnes kehrte er dann um, von misstönend schrillen Flötentönen geführt. Doch als er zurück in den Gang trat, da schrie er vor Entsetzen. Ungeheuer waren da versammelt. Schreckliche Geschöpfe, aufgedunsen und ekelhaft. Mit hervorquellenden Augen starrten sie ihn an, streckten blutige Krallen nach ihm aus. In Unendlichkeit vervielfältigt standen sie Spalier. Jock verlor schier den Verstand. Schreiend raste er durch den Gang. Stürzte, schlug sich blutig. Raffte sich auf, rannte weiter und stürzte wieder. Das Gold zog ihn zu Boden, doch er konnte kein Stück davon zurücklassen. Zerschunden und halb wahnsinnig kroch er aus dem Ausgang der Höhle. Dort brach er winselnd zusammen.
Der Flötenspieler betrachtete ihn mit kaltem Spott. „In der Höhle ist nur, was du mit hineingenommen hast." Er berührte den Bauern mit dem Fuß, so dass der die Augen öffnete. Jock sah auf seine Hände, blutig und zerschunden von Steinen und Fels – doch das Gold, dass sie gehalten hatten, das war verschwunden. Wie im Fieber heulte er auf, durchsuchte Taschen und alles was er bei sich trug. Wo war das Gold? Wo war das Gold!?
„Kein Lohn für dich", erklärte der Bursche leichthin. 
Der Bauer schäumte vor Wut, erstickte fast an Enttäuschung und Zorn. Schlug um sich wie tollwütig, bar jeder menschlichen Würde. Er stieß Verwünschungen aus, fluchte, schrie, doch nichts davon machte Eindruck auf den Burschen. 
„Gier und Geiz kennen keine Freundlichkeit", sagte der kalt, „geizig und gierig wie du bist, verdienst du weder Lohn noch gute Worte. Verschwinde, hier ist kein Platz für dich." Damit drehte er sich um und ging davon. Setzte die Flöte an die Lippen, wie um eine lästige Begegnung vergessen zu machen. 
Jock, der Bauer, hörte kaum die Flötentöne. Wut rauschte in seinem Kopf, Hass, Verzweiflung und Wahnsinn. Er wollte zur Höhle stürzten, noch einmal die Schätze holen – doch auch die Höhle war verschwunden. Da schrie er laut auf und rannte davon. Rannte bis zur Erschöpfung zurück ins Dorf. Er schrie und tobte dort weiter, sah nicht, dass die Leute vor ihm zurückwichen, blutbesudelt und von Sinnen wie er war. Er schlug und trat um sich, als seine Frau ihn ins Haus bringen ließ, ihn ins Schlafzimmer sperrte. Dort schrie und tobte er noch bis zum nächsten Morgen – und starb dann am Wahnsinn. 
Alle im Dorf waren entsetzt. Jocks Witwe war verstört über das entsetzliche Ende ihres Mannes. Sie war fassungslos über sein Tun und seine Worte. Von verfluchten Schafen hatte er geschrien, tausend Teufeln in Spiegeln und verfluchtem Gold. Sie war entsetzt und wollte mit all dem nichts zu tun haben. Noch am selben Tag schenkte sie Titz die Schafe ihres Mannes und auch das goldene Glöckchen, mit dem es begonnen hatte. Sie wollte all dem Spuk ein Ende machen. Frieden finden und Verwünschungen keinen Raum geben. 
Titz war erstaunt und er war gerührt. Und dann freute er sich über den plötzlichen Reichtum. Er hatte nun eine eigene Herde, von der er leben konnte. Er konnte das Glöckchen verkaufen und hatte dann Geld für sein Haus. Geld, um seine Dori zu heiraten! Und so geschah es auch. Bald wurde lustig Hochzeit gefeiert. Vom verfluchten und wahnsinnigen Jock sprach dabei keiner mehr. Nur fröhliche Stimmen sollten erklingen, Musik und Tanz. Und Titz und Dori lebten glücklich und zufrieden und hatten immer ihr gutes Auskommen.

weiter zum nächsten Türchen