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  • Schau mal hier nach: frathwiki.com/Software_tools_for_conlanging Die ultimative Lösung gibt es soweit ich weiß leider noch nicht, aber einige der dort verlinkten Tools sind zumindest für bestimmte Aufgaben sehr praktisch. Zum Verwalten von Vokabeln sind Lexique Pro (etwas einfacher) und Toolbox (etwas komplizierter, aber mächtiger und mit ein paar Grammatikfähigkeiten) gar nicht schlecht, allerdings sind beide Programme schon ein paar Jahre alt und etwas holprig zu bedienen. SIL Fieldworks ist e…

  • Es gibt seit heute eine neue Version vom Frequentizer, die jetzt auch die Grundzüge von Silbenstrukturen versteht und deshalb viel detailliertere Statistiken anzeigen kann als vorher. Zum Beispiel kann man jetzt Anfragen stellen wie "Vokale in Silben, die weder am Wortanfang noch am Wortende liegen" oder "Silbenanlaute in Silben am Wortende" (letztere Anfrage würde dabei nicht nur einzelne Konsonanten, sondern auch Konsonantengruppen und leere Anlaute berücksichtigen). Außerdem zeigt das Program…

  • In Unicode gibt es tatsächlich ein vordefiniertes Zeichen U+01DF LATIN SMALL LETTER A WITH DIAERESIS AND MACRON. Die Unterstützung durch Schriftarten scheint auch relativ gut zu sein; bei mir (Mac OS 10.7) ist das Zeichen u.a. auch in Arial, Tahoma und Times New Roman enthalten: ǟ Alternativ könntest du auch die Variante æ ǣ nehmen...

  • Ich habe neulich ein bisschen in Javascript herumgebastelt. Die Ergebnisse könnten für andere Sprachenbastler von Interesse sein, also poste ich sie mal hier: The Derivizer. Ein kleines Programm, dass beim Ausbauen und Erweitern des Wortschatzes einer Sprache helfen soll. Es erstellt aus einer Liste von Wurzelwörtern und einer Liste von derivationalen Affixen pro Durchlauf ein paar zufällige abgeleitete und/oder zusammengesetzte Wörter, für die man dann gezielt nach schönen idiomatischen Bedeutu…

  • Noch eine kurze Ergänzung zu Ergativsprachen: Zitat von Diogenes: „Ergativsprachen kennen (soweit ich weiß) keine Diathese, also die Unterscheidung zwischen Aktiv und Passiv“ Das stimmt nicht ganz. Es gibt in Ergativsprachen zwar tatsächlich kein Passiv, aber dafür ein Antipassiv. Dabei wird (meistens durch eine zusätzliche Markierung am Verb) das Subjekt dann doch wieder zu einem Agens, und das Patiens wird gelöscht (bzw. kann in manchen Sprachen optional in Form einer Adpositionalkonstruktion …

  • Eine Sprache entsteht

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Vimal ist näher dran als Diogenes. Es geht nicht um einen Themavokal (das wäre ein Vokal, der dazu dient, verschiedene Verbformen oder Konjugationen auf der formalen Ebene voneinander zu unterscheiden, der aber keine wirkliche inhaltliche Bedeutung hat - z.B. die Vokale a, e, i, nach denen die lateinischen A-, E-, und I-Konjugationen benannt sind und die man auch im Spanischen oder Französischen noch findet), sondern um die grammatikalische Möglichkeit, ein an der Handlung relativ zentral beteil…

  • Bewegung

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Ich hatte zu Beginn dieses Tutorials im Rahmen meiner Vorüberlegungen zur Ästhetik und Typologie angedeutet, dass das Tsemehkiooni die Richtung einer Bewegung am Verb markieren soll. Auch das ist eine relativ typische Eigenschaft vieler nordamerikanischer Sprachen. Es klingt aber exotischer, als es ist, denn in einer einfachen Form gibt es Richtungsangaben am Verb auch im Deutschen, und zwar bei Verben wie "hineingehen", "herauskommen" oder auch "weglaufen". Sie alle enthalten neben der Wortwur…

  • Sprachentutorial

    cedh audmanh - - WB-Homepage

    Beitrag

    Der Fachbegriff wäre "Lexem". Der Wikipedia-Artikel zum Lexem nennt als mögliche Synonyme noch "Wortschatzelement" und "lexikalische Einheit"; v.a. ersteres gefällt mir ganz gut als einigermaßen selbsterklärender Begriff. Falls du dich vor allem auf die Wörterbuchebene und weniger auf den mentalen Wortschatz beziehen möchtest, könnte evtl. auch "Lemma" passen.

  • Zeit und Aspekt kombinieren

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Nachdem wir das Zeitensystem entwickelt haben, wollen wir uns nun der Frage zuwenden, wie sich Situationen mit einer komplexeren Zeitstruktur ausdrücken lassen. Wir kennen ja bereits zwei Aspektmarkierungen (-k- momentan und -t- durativ), die beschreiben, ob ein Ereignis kürzer oder länger andauert. Natürlich kann man diese Marker nicht nur in der Gegenwart verwenden, sondern auch in einer Vergangenheits- oder Zukunftsform: Štaawagwon. [??ta?wa??w?n] š-taawa-k-won 3SG.EVENT-Sonnenschein-MOM-REC…

  • Eine Sprache entsteht

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    "Ende vom Sprachenbasteln"? Bis dahin ist es ganz schön weit... nach meiner Erfahrung kommt man mit einer Sprache eigentlich nie an ein Ende, weil man immer noch mehr Wörter erfinden oder genauer über die Verwendung bestimmter Konstruktionen je nach Gesprächssituation nachdenken kann. Selbst so langlebige fiktive Sprachen wie das seit über 30 Jahren bebastelte Verdurisch von Mark Rosenfelder sind noch längst nicht "fertig". Man kann aber natürlich an einem bestimmten Punkt sagen, dass das, was m…

  • Eine Sprache entsteht

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Erstmal vielen Dank für die positiven Rückmeldungen und sorry für die lange Pause! Keine Angst, es geht auf jeden Fall weiter. Diese Woche steht weniger Arbeit an als zuletzt, da sollte ich eigentlich genug Zeit für den nächsten Beitrag haben...

  • Die nächsten Beispielsätze beschäftigen sich damit, das Ereignis in verschiedenen Zeitstufen auszudrücken. Ein guter Anlass, das geplante "detaillierte System an Zeitformen" zu entwerfen und zu testen. Einige Sprachen in Nordamerika kennen nicht nur jeweils eine Form der Vergangenheit bzw. der Zukunft, sondern eine ganze Reihe davon. Diese Formen unterscheiden sich meistens darin, dass sie einen unterschiedlichen Abstand zwischen dem beschriebenen Ereignis und der Gegenwart ausdrücken. So kennt …

  • Die ersten Sätze

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    So, dann wollen wir mal mit dem praktischen Teil loslegen! Und zwar möchte ich die Sprache sozusagen "im Gebrauch" entwickeln, indem ich mit ein paar einfachen Sätzen beginne und dann nach und nach immer komplexere grammatikalische Zusammenhänge mit einbaue. Das scheint mir gerade für das Tsemehkiooni eine gute Herangehensweise zu sein, weil das Verbsystem mit seinen vielen optionalen Bestandteilen ja Tausende von Kombinationsmöglichkeiten für ein einziges Grundwort ermöglichen wird, so dass man…

  • Sprachentutorial

    cedh audmanh - - WB-Homepage

    Beitrag

    Zum gerundeten <sch> kann ich definitiv sagen, dass das im Westen Deutschlands deutlich häufiger ist als im Osten. Die Lippenrundung spielt übrigens eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Klischees, dass echte Kölner angeblich nicht zwischen <sch> und <ch> unterscheiden können. Tatsächlich unterscheidet Kölsch zwar durchaus zwischen diesen beiden Lauten, kontrastiert aber weniger den Artikulationsort als vielmehr die Lippenrundung: <sch> [ʃʷ] gegenüber <ch> [ʃ]. Für Leute aus anderen Gegende…

  • Ich habe schon angedeutet, dass das Flair einer Sprache (selbst wenn man diesen Begriff einmal nur auf Aussprache und Schriftbild bezieht) bei weitem nicht nur davon abhängt, welche Laute sie verwendet. Eine mindestens ebenso große Rolle spielen die Beziehungen der Laute untereinander: Wie werden die Laute zu Silben und Wörtern zusammengesetzt? Welche Laute können unmittelbar nebeneinander stehen, und welche nicht? Wie beeinflussen sich benachbarte Laute gegenseitig? Wie werden sie von ihrer Pos…

  • Eine Sprache entsteht

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Schön, es meldet sich also doch mal jemand! Und schön, dass es euch gefällt! Ich freue mich auf jeden Fall über alle Rückmeldungen; oben hatte ich auch gesagt, dass ihr gerne jederzeit Fragen stellen und Ideen einbringen könnt. Also immer her damit! (Und ich hoffe doch, dass die bisher fehlenden Rückmeldungen nicht daran liegen, dass "per se kein Interesse am Sprachenbasteln" in diesem Forum besteht, sondern eher daran, dass ich bisher hauptsächlich allgemeine Vorüberlegungen von mir gegeben hab…

  • Auswahl der Laute

    cedh audmanh - - Weltenbastel-Theorie

    Beitrag

    Nachdem wir die ungefähre Zielrichtung definiert haben, können wir uns jetzt an das konkrete Gestalten der Sprache begeben. Die oben umrissene Struktur der Grammatik wird dazu führen, dass die große Mehrzahl aller Wörter aus vielen kleineren Bestandteilen zusammengesetzt ist, wobei sich die inhaltliche Wurzel meistens irgendwo in der Mitte des Worts versteckt. Die Ästhetik der Sprache wird daher relativ wenig von den Wortwurzeln geprägt werden (wie das z.B. im Englischen der Fall ist), sondern v…

  • Meistens beginne ich ein Sprachprojekt damit, dass ich mir eine bereits im Kontext der Welt existierende Sprache als Ausgangspunkt nehme und mir überlege, wie sich diese Sprache in den folgenden ein- bis zweitausend Jahren verändern könnte. So möchte ich diesmal aber nicht vorgehen. Und schon taucht die erste Herausforderung auf: Wenn ich bei Null anfange, muss ich mir zuerst gut überlegen, wo ich ungefähr hinmöchte, um nicht ständig ins Blaue hinein Richtungsentscheidungen treffen zu müssen und…

  • Anlässlich der aktuellen Überlegungen zu einem WB-Sprachentutorial hatte ich eine Idee, die sich als Ergänzung anbietet und auch schon auf Zustimmung gestoßen ist, aber einen eigenen Thread braucht, den ich hiermit eröffnen möchte: Ein Sprachentutorial in Form einer Live-Reportage über das Sprachenbasteln. Ich möchte alle Interessierten ganz herzlich dazu einladen, mir beim Ausarbeiten meines neuesten Sprachprojekts über die Schulter zu schauen. Die Sprache, die hier entwickelt wird, ist zwar in…

  • Sprachentutorial

    cedh audmanh - - WB-Homepage

    Beitrag

    Zitat von Shay: „Aber es gibt ein Thema, an dem beiß ich mir regelmäßig die Zähne aus: wie erschafft man eine plausible Sprachverwandtschaft? Klar kenne ich das ganze Gedöns mit Lautverschiebungen und so, aber wie erfindet man so etwas?“ Der Trick ist, die miteinander verwandten Sprachen von einem gemeinsamen historischen Vorläufer abzuleiten. Der muss nicht unbedingt besonders detailliert ausgearbeitet sein, und man kann sicher auch an einzelnen Stellen per Pi-mal-Daumen-Methode Ähnlichkeiten z…