Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 725.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Das Ganze erinnert mich auch an ein derzeit auf Eis liegendes Projekt von mir, nämlich Rosæ Crux, was eine Fantasy-Welt mit moderner Technologie und Kultur, aber auch Magie sowie Elben und Zwergen (die aber "nur" Menschenvölker sind); und zwar in Form einer Alternativgeschichte, die in der Zeit von König Artus abzweigt (er unterlässt es dort, auf Anstiftung durch seinen Kaplan gegen die Elben Krieg zu führen, wie das hier in einigen Versionen der Artussage geschehen sein soll und auf dem Elbenpf…

  • Das Ganze hört sich erst mal hübsch und stimmig an. Es erinnert mich natürlich an die reale Kolonisation Amerikas, was aber nichts Schlechtes sein muss. Die Abwesenheit nicht-menschlicher intelligenter Lebensformen hat was für sich, die machen meiner Meinung nach in Fantasy-Welten eh mehr Probleme als Sinn, gerade in Romanen, die geraten all zu leicht zu "Menschen + X - Y", da macht man am besten gleich Menschen draus, auch wenn damit ein paar "coole" Features wie Unsterblichkeit, spitze Ohren o…

  • Ja, Pratchetts Discworld hat Klasse, aber eben weil sie eine satirische Welt ist, die gar nicht ernst genommen werden will (und, wie Du sagst, auf historischen Vorstellungen von der Beschaffenheit der Welt basiert). Und schließlich gibt es eben nicht die "eine richtige Art, eine Welt zu bauen". Das ist eben Geschmackssache. Und vom Thema abgekommen sind wir hier sowieso. Um also zum Thema zurückzukommen: es gibt gute Gründe, für jede Sprache eine Umschrift zu entwickeln, die den phonologischen E…

  • Es hat immer wieder Versuche seitens Sprachwissenschaftlern gegeben, nicht triviale Aussagen zu finden, die auf alle menschlichen Sprachen zutreffen, sogenannte "Universalien". Vor allem in der 2. Häfte des 20. Jh. hat sich daran eine heftige Debatte entzündet, die oft als "Universalienstreit" bezeichnet wird (historisch versteht man unter "Universalienstreit" freilich was ganz anderes). So hat etwa Joseph Greenberg 1963 eine Liste von 45 vermeintlichen Universalien aufgestellt, doch hat man woh…

  • Ich bastle grundsätzlich diachronisch, d. h. ich vollziehe die Geschichte meiner Welten nach. Hinzu kommt, dass meine Hauptwelten mit der realen Welt verflochten sind, in der Art, dass der Elbenpfad von einer Volksgruppe handelt, die der realen Welt hinzugefügt ist - die Elben fangen an als eine Kultur im prähistorischen Britannien und setzen sich als ethnische Minderheit bis in die Gegenwart und weiter in die nahe Zukunft fort. Ich schlage da einen großen Bogen von Atlantis (nach meiner persönl…

  • So weit bekannt, haben alle realen "natürlichen" Sprachen Verschlusslaute. Eine Sprache ohne Verschlusslaute wäre schon recht merkwürdig. Also wenn es um realistische Sprachen geht, sollte man sie haben, zumindest die stimmlosen; Sprachen ohne stimmhafte Verschlusslaute gibt es reichlich. Aber dann sollte man eben nicht Laute aussuchen, indem man Buchstaben ohne oder mit Ober- und Unterlängen auswählt.

  • Mir fällt da noch eine Konversation in einem (derzeit im Untergang befindlichen) englischsprachigen Sprachen- und Weltenbastlerforum ein. Da ging es mal darum, dass sich in manchen nordamerikanischen Indianersprachen das Wort für 'Pferd' vom Wort für 'Hund' ableitet. Das Pferd heißt da 'großer Hund' oder 'Hund des weißen Mannes' oder so ähnlich. In dieser Konversation meinte jemand, das läge daran, dass die Indianer früher Hunde zu den gleichen Zwecken genutzt hätten wie später Pferde. Darauf sc…

  • Warum nicht? Dann hätte man wenigstens Verschlusslaute: p t k und b d g. Aber nur zwei Vokale, nämlich i und y, wenn man nicht Umlaute oder sonstige Vokale mit diakritischen Zeichen dazunimmt.

  • Oberlängen sind die Teile von Kleinbuchstaben, die nach oben herausragen, Unterlängen dementsprechend die, die nach unten herausragen. Die Buchstaben b d f h i k l ß t haben Oberlängen (bei i nur der i-Punkt), g p q y Unterlängen, j (in machen Schriftarten auch f) beides.

  • Es tut mir leid, dass das so herüberkam. Ich hätte einfach die Klappe halten sollen, statt mich über Sprachbasteleien auszulassen, die kein besonders hohes Niveau erreichen. Was Ihr in Euren Welten macht, ist natürlich völlig legitim, auch wenn ich persönlich viele Welten, an denen hier gebastelt wird, einfach nur uninteressant finde, weil da für meinen Geschmack viel zu viel ISSO und zu wenig Tiefe drin ist. Vor ein paar Jahren zerrissen sich in einem anderen Forum mal die Leute ihre Mäuler übe…

  • Danke für die Richtigstellung. Mir ging es auch nur um dies: wenn die ganze Welt stark auf ISSO basiert, kann man auch in den Sprachen viel ISSO haben.

  • Schon klar, nicht jeder hat Lust, den Aspekt Sprache so intensiv zu beackern wie ich das beispielsweise gerne tue. Und Hand aufs Herz: manche der von uns gebauten Welten ist ja auch so unrealistisch, dass man sich fragt, warum denn ausgerechnet die Sprachen so realistisch ausgearbeitet werden sollen. Eine akribisch ausgearbeitete Sprache mit regelmäßigen Lautverschiebungen und ähnlichem Gedöns in einer Welt, die nur von Unmengen von ISSO zusammengehalten wird, das wäre irgendwie Overkill und wür…

  • Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier auf eher niedrigem Niveau an Sprachen gebastelt wird. Da geht noch was ganz anderes! Jeder, der an Sprachen basteln will, sollte das hier lesen, am besten auch noch das Buch The Art of Language Invention von David J. Peterson. Ist zwar beides auf Englisch, aber wenn man das gelesen hat, wird man über vieles, was man hier zum Thema Sprachenbasteln liest, nur noch milde lächeln können!

  • In der klassischen elbischen Kultur (Elbenpfad) war Silber das bevorzugte Zahlungsmittel. Ein regelrechtes Münzwesen gab es noch nicht, wohl aber Silberstücke (kleine Barren, Stäbchen und Plättchen), die ein bestimmtes Gewicht an Silber enthielten und von lokalen Behörden mit Stempeln versehen waren, welche dafür bürgten, dass da auch die angegebene Menge Silber drin war.

  • Ich hatte mal eine "Universal"-Umschrift, die ich für alle meine Sprachen verwendet; sie ist hier dokumentiert. Da aber die Phonologien realer Sprachen zu verschieden sind, funktioniert so was nicht allzu gut. Ich benutze diese Umschrift heute noch gelegentlich, um daraus Umschriften für meine Sprachen abzuleiten, aber ich benutze sie nicht mehr als solche. Es ist zwar sinnvoll, eine gewisse "einheitliche Linie" in den Transkriptionen verschiedener Sprachen einzuhalten, aber das hat seine Grenze…

  • Ja, das scheint ein keltisches Wort für "(Menschen-)Welt" zu sein, und die Idee, dass diese als "hell(e Welt)" bezeichnet wurde im Gegensatz zur dunklen Welt der Toten, ergibt Sinn. Tatsächlich war ich, wie eine Google-Suche mit den Stichwörtern elves albion ergab, wohl der erste und einzige, der einen etymologischen Zusammenhang zwischen Elben und Albion sah. Ein solcher Zusammenhang ergäbe ja auch nur in meiner persönlichen Theorie, dass die Elben ursprünglich die vorkeltischen Einwohner der B…

  • Noch eine Anmerkung zur Etymologie: Die weiteren etymologischen Anschlüsse von germanisch *albaz/albiz sind ungeklärt. Es wird oft ein Zusammenhang mit lat. albus 'weiß' vermutet, was immerhin mehr Sinn ergibt als die Verbindung mit altind. rbhu, was einen göttlichen Kunsthandwerker bezeichnet, aber lautlich kaum passt, und es gibt in der indischen Mythologie nur drei rbhus, kein Volk davon. Das dem indischen Wort etymologisch am nächsten stehende deutsche Wort scheint nicht Elb, sondern Roboter…

  • Ich habe noch ein bisschen recherchiert. Es scheint da einen alten Dialektunterschied gegeben zu haben zwischen dem Nordgermanischen und dem Westgermanischen (aus dem Deutsch, Niederländisch, Friesisch und Englisch hervorgegangen sind), und zwar hieß der Elb nur auf Nordgermanisch *albaz, während das Westgermanische einen i-Stamm *albiz hatte. Bei Alaric Hall, Elves in Anglo-Saxon England, ist von einem solchen i-Stamm die Rede, und das englische Wiktionary führt elf auch auf *albiz zurück. Desh…

  • Danke für Deinen Beitrag - in der Tat sind Elben bei den alten Germanen nicht einfach Asen minderen Ranges, so wie bei Tolkien die Maiar Valar minderen Ranges sind. Die Elben sind eben eine Sache für sich, dafür finden sich in anderen Mythologien nicht so einfach Parallelen, am ehesten bei den Kelten auf den Britischen Inseln. Die Idee hinter meinen Elben ist ja, dass sie dasjenige Volk sind, worauf die germanischen Elbenmythen (ebenso wie die irischen Tuatha Dé Danann usw., ferner vielleicht au…

  • Ich grabe diesen Strang mal aus, um das Thema "Wie heißen die denn wirklich?" anzusprechen. Im Deutschen gibt es vier verschiedene Wörter für (A|E)l(b|f)en: Alb, Alf (selten), Elb und Elf. Die gehen alle auf verschiedenen Wegen auf ein urgermanisches *albaz zurück. Was das genau für ein Wesen war, wissen wir nicht, weil wir aus der Zeit keine mythologischen Texte haben, aber die altnordischen (álfr) und altenglischen (ælf) Abkömmlinge dieses Wortes bezeichnen in den isländischen bzw. angelsächsi…