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  • Zitat von Jundurg: „ich muss mir die Frage stellen, warum ich das mache “ Ich denke, dass ist die entscheidende Frage. Ich verfolge deine Gedanken gespannt, weil ich selbst relativ über viele Dinge schreibe und denke, die sich eben mit dem Bösen und auch der Entstehung des Bösen befassen. Ich habe dafür mindestens folgende Gründe: 1. Es geht mir um Selbstreflexion. Es sind Menschen, die böse Dinge tun. Mir ist es wichtig, meine eigene Kapazität für Böses einschätzen zu können, um vernünftig dami…

  • Ich wähle Perioden so aus, dass sie ihre eigenen Axiome des Funktionierens haben. 1. Bis hin zur klassischen Antike gibt es relativ wenig Unterschiede zur echten Antike. Der Techlevel ist meiner Meinung nach der entscheidende Faktor. BIs dahin. Und ob jetzt König XY oder Pharaonin Z' ein Reich hat, ist für mich relativ unwichtig, zumindest vom Charakter her. In dieser Phase siedle ich Geschichten an, in denen es nichts übernatürliches geben soll. 2. Dann kamen die ersten Weltenwanderer (genannt:…

  • Flüsse vergiften

    Enligunon - - Weltenbastel-Theorie

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    Ich dachte daran, dass vielleicht weiter oben der Fluss ziemlich schnell fließt und dann weiter unten sich stark verlangsamt. Ich dachte daran, dass man oben bestimmte korallenähnliche Viecher oben absetzen kann, die sich weiter unten festsetzen und dann entsprechend Stoffe freisetzen. Oder das Biotop für gefährliche Tiere bilden.

  • Mir fällt dazu eine Art Möglichkeitenbaum ein. Du könntest vielleicht ein Multiversum als Grundstruktur nehmen. Die gebastelten Welten wären dann die konkreten Dinge und das Multiversum auf der Metaebene angesiedelt, um nachvollziehbare Pfade zu schaffen, damit es immer wieder auch zurückgeht. Es erinnert mich ein wenig an die Traumwelten, an denen ich manchmal schraube. Sie basieren auf meinen eigenen (luziden) Träumen. Ein Traum kann immer wieder geträumt werden, aber jedes Mal ist etwas ein b…

  • Meine Bastelei erstreckt sich über einige tausend Jahre. Für mich ist meine Welt Bühne; das heißt, ich bastle nicht nur zum Selbstzweck. Ich arbeite mich ein bisschen an den verschiedenen Epochen ab, die bis in den mittelalterlichen Techlevel hineingehen. Bin aber ziemlich Vanilla, was den Fantasyteil angeht: Schwarzpulver kommt nicht in meine Technologietüte. Dadurch, dass ich verschiedene Epochen habe, kann ich meinen Geschichten einen größeren Zusammenhang geben und verschiedene Motive auspro…

  • Ich würde es wie folgt machen: Weil Namen im weitesten Sinne recht arbiträr sind, würde ich eher die Entscheidung ernst nehmen, aus welchem Korpus ich mich bedienen würde. Für Elf würde ich mich entscheiden, wenn ich mich an klassische Fantasy lehnen würde. Für Alf würde ich mich dagegen entscheiden, wenn ich besonders die Nähe zur eigentlich überlieferten Mythologie betonen wollen würde. ----- Ergänzung: Asen und Alben haben einen völlig unterschiedlichen Charakter. Alben sind nicht einfach nur…

  • sciencedirect.com/science/article/pii/S0003347200916816 Eine seltsame These finde ich: Schimpansen jagen und teilen das Fleisch vor allem aus sozialen Gründen. Quer dazu müsste man natürlich untersuchen, inwiefern die Schimpansen schlicht und ergreifend Appetit auf Fleisch haben, weil ein Teil des Hungers durch ein Kosten-Nutzen-Verhältnis entsteht: Je länger man nicht jagt, desto schlechter die Aminosäurenversorgung, desto besser das Kosten-Nutzen-Verhältnis? sciencedaily.com/releases/2015/04/1…

  • Noch nicht gelesen, aber sieht äußerst interessant aus: academic.oup.com/sysbio/article/67/3/458/4563320 Das Aussterberisiko von phylogenetisch älteren Arten ist geringer als das jüngerer. Nassim Taleb nennt das Phänomen den Lindy-Effekt.

  • Hallo Bastler, forsche aktuell ein bisschen an den älteren und fundamentaleren Teilen des Gehirns. Schlangen sind da ganz hoch im Kurs und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass die visuelle Wahrnehmung von Schlangen so lange so relevant für uns (samt Vorfahren) war, dass ihre Wahrnehmung fest im Gehirn verdrahtet ist. Eigentlich ein seltsamer Gedanke, weil die Wahrnehmung (samt der Unterscheidung von beispielsweise Krokodilen) nach meinem Gefühl eher etwas ist, dass eingeübt und antrainiert wird,…

  • Zitat von Riothamus: „Enligunon, mich würde interessieren, was Du von meinem Vergleich mit dem Lernen und dem Gedächtnispalast hältst. “ Ich habe mich der Meinung enthalten, weil ich die Technik des Gedächtnispalast nicht kenne. Bei mir hört es bei Sachen wie der Loci-Methode auf (Ich erledige Alltagsplanung meistens auf diese Weise). Ich hatte niemals den Bedarf nach Mnemotechniken. (Ich lese gerade noch über den Gedächtnispalast) Wenn du nur diesen einen Satz mit den Lernen meinst, dann jein. …

  • a) Den Beitrag von Daniel Lüdecke halte ich für irreführend. Er hat eine ganz bestimmte Vorstellung von der Arbeitsweise von Luhmann gehabt, die sich bereits bei der ersten Sichtung des Zettelkastens nicht bewahrheitet hat. (Ich hatte die Gelegenheit Johannes Schmidt selbst zu befragen. Der betreut die Forschung um den Zettelkasten) Er ist beispielsweise von dem Primat der Hierarchie und der Folge ausgegangen, obwohl Luhmann ausdrücklich geschrieben hat, dass es nicht darauf ankommt, wo er einen…

  • Arunapedia

    Enligunon - - News, Homepages, Hylpheschreie

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    Ich würde mich bedanken und nichts weiter. Dir wurde eine der größten Ehren eines Autors zuteil. Dazu noch würde ich sie wegen ihrer Gewissenhaftigkeit loben, weil sie nichts kopiert und keine Spoiler reingenommen hat. Es gibt einen Spruch aus dem Marketing, der passt: "Content wants to be free." Auch hier erwachsen dir nur Vorteile. Herzlichen Glückwunsch EDIT: Aus "Perennial Bestseller" von Ryan Holiday: Paulo Coelho hat seine Bücher selbst auf Torrents hochgeladen, um seine Verkäufe hochzutre…

  • Zitat von Veria: „Ich bin in der Lage, nach zwei Tagen theoretischer Beschäftigung einzuschätzen, ob eine Vorgehensweise für mich passt oder nicht, danke. Insbesondere brauche ich definitiv kein System, das ein "Verhalten" hat und mit mir "kommuniziert", weil ich nämlich das Verknüpfen von Daten selber erledige und das auch genau so haben will. “ Nach zwei Tagen theoretischer Beschäftigung (Wirklich zwei volle Tage?) hast du allerdings keinen korrekten Satz über das System geschrieben, außer vie…

  • Konflikte

    Enligunon - - Weltenbastel-Theorie

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    Zitat von Eru: „Wie gestaltet ihr interessante Konflikte? “ Ich stelle bei mir zwei Vorgehen fest: 1. Wenn ich offen und ohne festes Ziel an der Welt selbst bastle, entstehen Konflikte von alleine. So habe ich in meinem hohen Norden einen gewöhnlichen Interessenskonflikt zweier Völker, der sich über die Inworld-Geschichte eine rassistisch motivierte Schale bekommen hat und in der Wahrnehmung der Völker zu dominieren begann. Auslöser war, dass ich vom schwedischen Genozid an den Sami gelesen habe…

  • Zitat von Veria: „Nicht jeder arbeitet so wie Luhmann. Ich kannte bisher niemanden, der auch nur ähnlich arbeitet, und ich selbst arbeite sogar relativ gegensätzlich. Gerade das Durchgehen des Chaos' und das Ändern der "normalen Bastel-Dateien" mit neueren Informationen ist ein grosser Teil meines Bastelprozesses. Mit so einem Zettelkasten wäre mein Output ziemlich nahe bei null. “ a) Natürlich arbeitet nicht jeder so wie Luhmann. b) So wie du es beschreibst, arbeitest du nicht gegensätzlich son…

  • Zitat von Rabenschwinge: „Ich bin immer ein bisschen eingeschüchtert davon, wie gut manche organisiert sind ^^ “ Ich trommle nochmal für Luhmann. Das Schöne bei dem Ding ist, dass man sich um die Ordnung sehr wenig Gedanken machen muss. Wenn das System einmal aufgesetzt ist, braucht man sich extrem wenig darum zu kümmern. Genau genommen ist das Resultat davon, dass man sich einmal gut organisiert, sich für den Rest seiner Zeit ziemlich unorganisiert verhalten kann.

  • Zitat von Eru: „Welche Strukturelemente benutzt ihr selber und wofür? Welche fallen euch noch ein und wofür würden die sich eignen? “ a) Mein übergeordnetes System ist ein Zettelkastensystem, dass Luhmann verwendet hat und in der Tradition der großen Denker steht. Herausragende Beispiele sind Gessner und Hegel. - Allgemeiner Artikel: Alles Wesentliche findet sich im Zettelkasten - Luhmannszettelkasten: Kurzes Video mit Luhmann selbst - Luhmannszettelkasten 2: Kurzes Video von der Uni Bielefeld -…

  • Zitat von Jundurg: „@Enligunon Interessante Überlegungen. Mir fällt dazu das Spiel SOMA ein, bei dem versucht wird, Schaden zu simulieren - indem das Bild unscharf und verzerrt wird, die Soundeffekte verzerrt, usw. Bei jemandem, der total vertieft ins Spielgeschehen ist (und sogar bei mir als Letsplay-Zuschauer) wirkt das schon ziemlich verstörend - hat also ne viel stärkere Wirkung als bloße Information. -> Psychischer Schaden sollte nicht unterschätzt werden! “ Die Idee finde ich ziemlich cool…

  • Zitat von DannyG: „Spiele können meiner Meinung nach die Realität nicht besonders gut abbilden. Sie können realistisch aussehen, ja. Aber reale Vorgänge oder Bedürfnisse abbilden, nein. Wenn ich Hunger habe, dann spüre ich das. Bei einem Spiel spüre ich das nicht. “ Das ist meiner Meinung nach der zentrale Punkt und für mich ausschlagebend dafür, dass der Versuch einer realistischen Darstellung nicht nur unmöglich ist, sondern auch einem Spiel nicht gerecht wird. Der Unterschied im Umgang mit Ve…

  • Krass. Ein Brauch in Madagascar beinhaltet, dass man die Leichen bereits beerdigter Menschen ausgräbt und mit ihnen tanzt. Das könnte die aktuelle Pneumonie-Epidemie mitverursacht haben. thesun.co.uk/news/4807750/mada…s-black-death-famadihana/