Währung (Smaragde, Gold etc.)

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    • Verwalten und verteilen jetzt nicht unbedingt. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass wir neben Smaragden eine Untereinheit einführen (z.B. um kleinere Einkäufe bezahlen zu können). Hierfür würde ich Gold vorschlagen, da sich dies ja gut teilen läßt (Blöcke, Barren, Bröckchen). Im Zuge dessen würde ich dann voraussichtlich auch in der Stadt einen Umtausch von Gold in Smaragde und umgekehrt anbieten.
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    • Zunächst mal finde ich es toll, dass es jetzt eine Währung gibt. Früher wusste ich nie, was ich anderen als Gegenleistung anbieten sollte und habe deshalb relativ wenig gehandelt. Daher ist mein persönlicher Appell: Schreibt in euren Marktständen und Läden konkrete Preise aus! Als Bezeichnung bieten sich $maragd oder €merald an, oder kurz $m bzw. €m?

      Ich habe aber auch gesehen, dass große Schwankungen darin bestehen, wie viel man für einen $m bekommt, was also ein $m wert ist. Das habe ich auch mit Lakyr schon kurz besprochen. Ich möchte meine Überlegungen hierzu mal aufschreiben:

      Da wir Smaragde nicht craften können und sie extrem selten natürlich vorkommen, können wir diese Währung initial nur erlangen, indem wir NPCs Waren verkaufen. D.h. der Ankaufspreis bei NPCs bestimmt die Währungsstärke (und nicht deren Verkaufspreise! denn beim Verkauf sind wir auf NPCs nicht angewiesen, da wir untereinander handeln können, sobald wir die Währung von ihnen erlangt haben). Natürlich möchte ich für möglichst wenig wertlose Waren möglichst viel verdienen. Also würde man unter den Angeboten der NPCs ein besonders lukratives heraussuchen. Das Weizenangebot ist so eines: Für ca. 20 Weizen erhält man 1$m, also für einen Stack 3$m. Ich nenne das den Weizenkurs. Er gibt an, wie viel Geld gewöhnliche Feldarbeit wert ist. Weizen ist eine Massenware: Ist ein Feld erstmal angelegt, muss man Weizen nur noch einsammeln und nachsäen. Cobblestone z.B. dauert zwar etwas länger zum Abbauen und verschleißt Werkzeuge, andererseits muss man ihn aber nicht nachsäen. Cobble ist daher ähnlich viel Wert wie Weizen und auch eine Massenware. Für alle Sorten von Massenwaren (also solchen, wo man quasi nur die Hände aufhalten muss und schon fallen die Items herein) ist der Weizenkurs ungefähr anwendbar: 1 Stack Massenitems ~ 3$m. Darunter fallen z.B. alle Sorten von Feldfrüchten, Pilzen, Cobble, Sand, Sandstein, Gravel, Rohholz usw. Mir geht es hier nicht um konkrete Zahlen. Natürlich ist Sandstein etwas mehr wert als Sand. Es geht mir nur um eine ungefähre Größenordnung.

      Bei den Erzen ist das schwieriger: Laut der Minecraft-Wiki kommt Eisenerz z.B. durchschnittlich in 0,72% der unterirdischen Stone-Vorkommen vor, d.h. auf 100 Steine kommen 0,72 Eisenerze oder anders: auf 139 Steine (die beim Abbau zu Cobble werden) kommt ein Eisenerz. Würde man sich blind durch die Erde graben wäre ein Eisenerz also so viel Wert wie etwa 2 Stacks Cobble, d.h. nach dem Weizenkurs (der ja auf Cobble anwendbar ist) 6$m. Aber natürlich gräbt man nicht blind sondern hält die Augen offen, baut Eisenerzadern komplett ab und sieht sie in Dungeons in großen Mengen schon an den Wänden. Je nach Gefühl könnte man daher z.B. den Wert dritteln um auf einen annehmbaren Wert zu kommen, hier also 2$m pro Eisenerz. Genauso kann man sich die Zahlen für andere Erze aus der Wiki suchen und kommt dann auf entsprechende Werte. Nach meinen Berechnungen (gedrittelte Preise, gerundet):
      1 Eisenerz = 2$m
      1 Golderz = 11$m
      1 Diamant = 18$m
      3 Redstone = 1$m (denn ein Redstoneerz gibt ca. 4,5 Redstone)
      1 Lapis Lazuli = 3$m (denn ein Lapis-Erz gibt ca. 6 Lapis Lazuli)
      [Edit]: Ein NPC verkauft eine Diamantschaufel für 7$m, aber ebenso einen Diamanthelm, der fünf mal so viele Diamanten enthält. Die Verkaufspreise sind also zum einen extrem unausgeglichen und zum anderen viel günstiger als hier berechnet. Das zeigt nochmal, dass man sich bei der Wertbestimmung nicht an den Verkaufspreisen der NPCs orientieren kann, da diese fast willkürlich festgelegt sind und nicht einen bestimmten Aufwand repräsentieren. Aber man muss es natürlich berücksichtigen: NPCs verkaufen Diamantwaren zu einem Dumpingpreis, nämlich weit unter dem hier ausgerechneten Grundwert. Verkauft man selbst Diamantwaren (oder andere Waren) sollte man daher prüfen, ob die NPC-Konkurrenz bessere Angebote hat. Diese kürzen den Weizenkurs nach oben. d.h: eine eigene Diamantschaufel würde nach Weizenkurs 18$m kosten, man wird sie aber nicht für diesen Preis loswerden. Anders sieht es bei Rohdiamanten oder Goldwaren aus: Da NPCs diese nicht verkaufen, kann der Weizenkurs ungekürzt angewendet werden.[/Edit]

      Bei tierischen Produkten ist es auch kompliziert. z.B. ein Schaf braucht keine Pflege und gibt unbegrenzt Wolle. Dafür kann man aber immer nur wenig Wolle scheren falls man kein Riesengehege hat. Wolle ist also nach Gefühl etwas mehr wert als der Weizenkurs angibt, z.B. das doppelte, d.h. 1 Stack Wolle = 6$. Genauso verhält es sich mit Fleisch, Leder, Federn usw.

      Alle craftbaren Items sind direkt aus den Materialkosten ableitbar. Ein Stack Pilzsuppe erfordert z.B. 2 Stack (verschiedene) Pilze (die Massenwaren sind) und eine wiederverwertbare Holzschüssel, die ich nicht in den Preis einrechne. d.h. nach dem Weizenkurs: 1 Stack Pilzsuppe = 6$m.

      Das alles sind natürlich nur Grundpreise und spiegeln nur meine eigene Meinung wieder! Da kann man jetzt mit Profiten, Rabatten, Willkür oder Freundschaftlichkeit und sonstigen Überlegungen stark von abweichen. Ebenso wird man Angebot und Nachfrage berücksichtigen. Aber mit dem Weizenkurs kommt man auf einen Grundwert, von dem man ausgehen kann. Man kann sogar Dienstleistungen bewerten:
      1. wie lange dauert meine Dienstleistung (ohne Materialkosten)
      2. wie viel Weizen hätte ich in dieser Zeit ernten können
      3. wie viel Geld hätte ich dafür nach dem Weizenkurs bei einem NPC verdient
      Zu berücksichtigen ist aber, dass viele Dienstleistungen mehr Spaß machen als Feldarbeit und man kein unendlich großes Feld hat, sondern bei langen Feldarbeiten Wartezeiten für das Wachstum einrechnen muss und daher weniger Geld für Dienstleistungen genommen werden sollte als nach dem Weizenkurs.
    • Das scheint mir alles etwas zu komplizert, auch wenn es natürlich gut ist, Richtwerte für die wichtigsten Güter zu haben.

      Meine erste Smaragde habe ich für je 12 Getreide getauscht, während ein NPC drei Smaragde für ein Feuerzeug wollte. :ugly:
      Das kann sehr schwanken, Cobble wollte aber bisher keiner kaufen... die pösen NPCs.

      Lapislatsulsi ist z.B. recht selten aber auch ähnlich nutzlos wenn man nicht am schaffärben ist, bei dem Kurz würde ich sehr reich werden. ;D
      Redstone gibt es auch wie Sand am Meer, für den wird vermutlich auch niemand je was ausgeben glaube ich...

      Nach meinem Empfinden wäre die Staffelung eher etwa so:
      5 Eisen = 1 Smaragd
      1 Gold = 1 Smaragd
      1 Diamant = 5 Smaragde
      Falken haben doofe Ohren
    • Liebe Güte, mir graut's ein wenig bei dieser plötzlichen Handelswut. :-/ Ich bin kein Verfechter des Kommunismus, aber mir hat's ohne Geld irgendwie besser gefallen. Tauschen und Freundschaftsdienste waren irgendwie entspannter. Jetzt wird jeder natürlich versuchen, so viel wie möglich Währung zu sammeln und ich sehe schon Szenarien vor mir wie in den Einkaufszentren der deutschen Großstädte: WERBUNG!!! :zitter:

      Natürlich bin ich sicher, dass wir hier alle keine hartherzigen Ellebogenkapitalisten, Diebe, Mörder und Halsabschneider werden, nur weil es eine Währung gibt, aber ich appeliere an euer Wertgefühl: Messt dem schnöden Mammon nicht zu viel Wert zu! Es muss nicht alles in $m bezahlt werden!

      Und von wegen Erzpreise: Man müsste zudem noch die Gefahr durch marodierende Monsterhorden einrechnen...
      Was uns nicht umbringt, macht uns hart. Was uns umbringt, macht uns tot.
      - Terry Pratchett
    • Ich glaube nicht das nun alle Tauschgeschäfte verboten werden oder so, es ist nur eine weitere Möglichkeit wie man tauschen kann.

      Zumindest ich werde mich nun auch nicht anders verhalten, Smaragde werde ich eh keine sammeln sondern sie eher in Diamanten oder ähnlich nützliche Dinge umzutauschen versuchen. Aber tendenziell bleibe ich eh Selbstversorger, da ich keine "Sammelaktivitäten" so toll finde das ich sie länger als nötig machen will...
      Falken haben doofe Ohren
    • Saavedros Wechselkurse erscheinen mir auch viel zu starr und gerade bei den Erzen weitab jeglicher gefühlter Wertigkeit. Ich meine, 3 Redstone pro Smaragd -> Inflation (Redstone gibt's wie Sand am Meer), 1 Lapis für 3 Smaragde (auch hoffnungslos überteuert) oder gar 11 Smaragde für 1 Gold, wenn NSCs 9 Gold für 1 Smaragd tauschen (so war doch der Kurs, den du anfangs für die Bank angenommen hattest, Johan?)? :hmm:
      Alcas Richtwerte klingen da gleich viel besser. Es stellt sich doch ohnehin die Frage, ob wir wirklich eine Währung brauchen, wenn es bisher doch sehr gut geklappt hat. Man hätte halt Smaragde als zusätzliches Nur-Tauschmittel ohne zusätzlichen praktischen Nutzen.

      Ich bin ja mal gespannt, wie die Preisauszeichnungen in der Bretterbude aussehen ... und befürchte angesichts von Saavedros Auflistung derartige Mondpreise, dass niemand mehr kommen wird, zumal Holzprodukte ja von jedem leicht selbst herzustellen sind.
    • Meine Meinung zu dem Thema:

      Wechselkurse per se kann es gar nicht geben, da es in Minecraft im Moment nur eine "Währung" gibt, nämlich Smaragde.

      Alles andere, selbst Gold und Diamanten, sind Waren, die man für Smaragde kaufen kann (oder gegen andere Waren eintauschen.)
      Daher gelten für diese Waren nicht Wechselkurse, sondern Preise - und Preise sind meist nicht fix (zumindest nicht in unserem Wirtschaftssystem), sondern richten sich nach Angebot und Nachfrage.

      Ich würde daher sagen, jeder Händler verlangt die Preise, die er/sie für angemessen hält - ob die Leute diese Preise dann auch bezahlen werden, wird sich weisen.
      Und ich würde weiterhin sagen, dass Tauschhandel auch eine Option bleiben sollte: wenn jemand keine Smaragde hat, bzw. keine Smaragde erfarmen will, dafür aber zB Gold und Diamanten hat, sollte er auch damit "zahlen" können.

      Die Rübennasen würde ich nicht als Wertmaßstab hernehmen, weil, wie ihr schon festgestellt habt, die Relationen zwischen den Preisen nicht zu stimmen scheinen - vermutlich haben die Minecraft-Programmierer diese Preise relativ willkürlich erstellt.

      Übrigens: Wenn ihr schnell Smaragde verdienen wollt, könnt ihr die Gemeinschaftsfelder am Bauernhof (an der Westbahn) abernten (bitte nachher wieder säen) und das Getreide verkaufen.
      Das ist lukrativ, geht schnell und benötigt am wenigsten Zeit.
    • Rabenschwinge schrieb:

      Übrigens: Wenn ihr schnell Smaragde verdienen wollt, könnt ihr die Gemeinschaftsfelder am Bauernhof (an der Westbahn) abernten (bitte nachher wieder säen) und das Getreide verkaufen.
      Das ist lukrativ, geht schnell und benötigt am wenigsten Zeit.

      Darum gehts ja doch: Weil es möglich ist, schnell an viele smaragde zu kommen, macht es keinen Sinn, anderswo für einen Smaragd einen Goldbarren, Diamanten oder ähnliches zu bekommen oder zu erbitten. Damit gibt der schwächste Kurs, der irgendwo im Spiel existiert (z.B. der Rüben-Weizenkurs) indirekt den Wert der smaragde vor. Ich habe mir oben nur mal die Mühe gemacht, das auch für andere Waren zu errechnen.

      Aber grundsätzlich stimme ich dir natürlich zu! Ich möchte niemanden zur Verwendung einer Währung zwingen oder einen Kurs vorschreiben. Ich möchte nur ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man seine Arbeit unter Wert verkauft, wenn man Smaragde für wertvoll hält und stattdessen eine Größenordnung aufzeigen. Denn wenn ich wertvolle Waren für wenig Smaragde verkaufe (weil ich sie für wertvoll erachte), musste der andere womöglich nur 5 min. auf einem Feld arbeiten, um sich meine Waren zu leisten.
    • Ok, die Preisauszeichnung mit $ oder $m scheint sich ja langsam zu verbreiten. Bei günstigeren Produkten gibt es einfach entsprechend größere Mengen für einen Smaragd, auf diese Weise ist eine Untereinheit entbehrlich.

      @ Saavedro
      Deine Aufstellung konzentriert sich sehr auf die Angebotsseite, vernachlässigt aber die Nachfrage. Bekanntlich setzt sich ein Marktpreis aus beiden Faktoren zusammen. Als Beispiel: Im Schnitt werde ich in etwa der gleichen Zeit einen Diamanten und eins Komma nochwas Gold. Trotzdem ist ein Diamant für mich deutlich mehr wert als Gold. Du schriebst ja:
      1 Golderz = 11$m
      1 Diamant = 18$m

      Wenn ich jemanden finde, der mir pro 18 Gold 11 Diamanten gibt, tausche ich sofort all mein Gold ein. ;)

      Abschließend möchte ich festhalten: entscheidend ist der Preis den man für seine Waren haben möchte. Wenn dann niemand bei einem einkauft, kann man sich überlegen ob entweder der Preis zu hoch oder die angebotenen Produkte einfach nicht gebraucht werden oder der Laden zu unbekannt ist.
      Hmmm, wenn ich so darüber nachdenke, gegen letzteres kann man eigentlich eine Liste anlegen...
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