[Silienar] Elfenkulturen

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    • [Silienar] Elfenkulturen

      Auf Silienar gibt es wie gesagt mehrere Kulturkreise der Elfen.

      Grob einteilen lässt sich die Sache in die fünf flächenmäßig größten Kulturen: Cheórmische Kultur, Liëndische Kultur, Andcharische Kultur, Naërische Kultur und Vraitische Kultur.
      Neben diesen weit verbreiteten gibt es noch die Menschenkultur im Norden, die in diesem Thread keinen Platz finden wird.
      Die Einteilung in diese Kulturkreise ist natürlich grob (genauso wie die Beschreibung), untereinander unterscheiden sich die Kulturkreise schon nochmal voneinander. Die Grenzen zwischen den Kulturen lässt sich in diesem Thread auch nur deswegen so klar ziehen, weil ich die Kultur im Allgemeinen beschreiben will. Natürlich wird jeder begreifen, dass es nicht so einfach ist und die Verallgemeinerung einiges an Arbeit erspart. In der „Realität“ (hahaha) sind die Grenzen größtenteils deutlich fließender. (Beispiele sind „Germanen“ oder „Kelten“; es sind verallgemeinernde Überbegriffe)

      Fangen wir mal von „oben“ an:

      Teil 1 von 5 - Die cheórmische Kultur

      Allgemeines
      Die Angehörigen dieser Kultur werden meistens Cheórmir genannt. Der Begriff "Cheórmir" leitet sich von dem Wort "keore" ab, was so viel bedeutet wie "rastlos". Er wird auf die einst umherziehenden Stämme derselben Sprachgruppe angewendet, die nun im Nordwesten des Kontinents leben. Diese Stämme sprachen verschiedene elarische Sprachen, von ihnen sind nur noch vier übrig geblieben, die sich zum Teil stark ähneln.
      Allerdings nennen sich die Cheórmir selbst nicht so, sie bezeichnen sich viel mehr nach der Region oder nach dem Stammesnamen, aus der/dem sie kommen.

      Verbreitung
      Aufgrund ihrer Geschichte lassen sie die Cheórmir zusätzlich zum sprachlichen Unterschied relativ klar von den anderen Gruppen abgrenzen. Sie bewohnen die Regionen um das Drachenfels-Gebirge, zum Teil stellen sie deswegen Minderheiten in den Reichen der anderen Elfen dar. Die Cheórmir selbst haben bisher noch keine stabilen Staaten gegründet, weshalb man sie auf der ersten Karte (Ende des Postes) in das Niemandsland außerhalb der eingezeichneten Staaten ansiedeln muss.
      Wie gesagt leben die Cheórmir vor allem dort, aber eben auch als Minderheiten um das Gebirge herum, welches auf der zweiten Karte (Ende des Postes) das Gebirge im Nordwesten ist.
      Welche Cheórmirstämme das nun im genauen sind, kann ich mal in einem extra Thread bestimmen, oder in meinem Wiki (sobald ich dazu was auf Papier hab), aber das führt hier zu weit.

      Sprache
      Die Cheórmir sprechen Elarische Sprachen. Viele von diesen Sprachen sind bereits ausgestorben. Bisher haben sich ganze vier erhalten, die sich natürlich im Lauf der Zeit auch verändert, sich angeglichen oder auseinander entwickelt haben.
      Die vier Sprachen sind: Soreicisches Coriaeisch (Region Soreica), Legiacisches Coriaeisch (Region Legiaca), Fanrëisch (Fanrea) und Canegisch (Canega).
      Die coriaeischen Sprachen vereinen zusammen drei-viertel der elarischen Muttersprachler, da Fanrëisch und Canegisch vor allem die Sprachen der Minderheiten in den anderssprachigen Ländern sind und die meisten Cheórmir in den anderen Regionen leben. (Was auch bald zum Aussterben von Fanrëisch und Canegisch führen wird, sofern sie nicht bewahrt werden).

      Geschichte
      (Das ist nur eine sehr sehr grobe Geschichte, sie erzählt eigentlich nicht allzu viel^^)
      Die Cheórmische Kultur entwickelte sich vor knapp 1500 Jahren in Mittelsilienar, von wo aus sie sich nach Norden und Nordwesten ausbreitete. Über 600 Jahre war sie die vorherrschende Kultur in Mittelsilienar, ehe sie von zwei Seiten bedrängt wurde: aus dem Süden und Südwesten verdrängten liendischsprachige Stämme die Cheórmir langsam nach Norden, aus dem Osten drängten naërische Stämme nach Mittelsilienar.
      Die so wandernden Cheórmirstämme brachten ihre Eigenheiten mit in den Norden/Nordwesten, wo sie sich mit den anderen Stämmen vereinigten. Da die südlichen Cheórmir lange neben den anderen Kulturen lebten (nicht immer friedlich) übernahmen sie Teile der anderen Kulturen (Umgekehrt war das natürlich auch der Fall), welche sie mit in den Norden brachten (u.a. auch sprachliche Eigenheiten).

      Gesellschaft/Religion
      Die Cheórmir machen wenig Unterschiede zwischen Frauen und Männern was die soziale Stellung angeht. Sowohl Frauen als auch Männer können jede Arbeit machen und werden nicht von ihr ausgeschlossen; das gleiche gilt für militärische Ränge. Selbst Stammesfürstinnen gibt es. Die Führung über einen Stamm ist aber nicht dynastisch; jeder kann aufsteigen und Fürst werden.
      Die Gesellschaft der Cheórmir gliedert sich normalerweise nicht in feste Staaten, wobei es natürlich Großstämme gibt, die Hegemonialmächte darstellen, was aber nie als ein gefestigtes politisches Gebilde verstanden werden kann.
      Die Fürsten verlangen von ihren Vasallen Loyalität im Kriegsfall und natürlich selbst bereitgestellte Waffen und Kriegsausrüstung.
      Sie sind tief religiös und beten zu dem großen Geist, Feorh genannt. Er ist in ihrem Verständnis die Verkörperung der Natur, weshalb die Cheórmir mehr als alle anderen Völker die Natur schätzen. Der Glaube an den großen Geist ist nur noch bei den Cheórmir verbreitet, die anderen Kulturen haben andere Religionen.
      Sie leben zwar von der Natur, doch sie nutzen sie bewusst nachhaltig; so holzen sie nie Wälder in dem Maßstab ab, dass sie sich nicht wieder schnell aufforsten lassen (Brandrodung ist gar nicht drin). Auch die Städte, die die Cheórmir gegründet haben, versuchen die Natur so wenig wie möglich einzuschränken. Flüsse werden nicht umgeleitet und eine Stadt ebnet nicht die Umgebung ein, sondern passt sich der Landschaft an.
      Es gibt eigentlich keinen Priesterstand, da die Cheórmir persönlich zu Feorh beten. Es ist mehr ein persönlicher Glaube, für persönliche Dinge; Frieden, Wohlstand, Macht...was auch immer. Es gibt auch keine Opfer an Feorh, entweder er erhört einen oder nicht bzw. er findet deine Bitte nicht erfüllenswert.

      Technik/Handel/Wirtschaft
      Die leben vor allem durch Landwirtschaft, Viehzucht und Bergbau. Sie sind in der Lage Eisen zu verhütten. Die von den Cheórmir geschmiedeten Waffen und Schmuckstücke sind auf dem ganzen Kontinent begehrt, da die Schmiedekunst sehr „fortschrittlich“ im Vergleich zum restlichen Kontinent ist.
      In der Landwirtschaft werden Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte angepflanzt. Die Cheórmir sind außerdem dazu in der Lage Bier und Met zu brauen (das musste sein^^/Wein gibt’s aufgrund der Region nicht).
      In der Viehzucht werden Schafe, Rinder und Schweine gehalten; auch Pferdegestüte gibt es.
      Die erwirtschafteten Güter (Leder, Wolle, Textilien, Waffen, Metall, Salz, gewisse Gewürze, ...) handeln sie untereinander oder mit vielen anderen silienarischen Völkern; wobei es natürlich Im- und Export gibt. Der Handel geschieht über Warentausch bzw. meistens auch mit Münzen. Gehandelt werden kann überall, wird aber zumeist in großen Siedlungen, da dort der Markt einfach breiter ist.


      Karte 1:

      [IMG:http://salyan.square7.ch/wiki/images/3/39/Elfenreiche.png]

      Karte 2:

      [IMG:http://salyan.square7.ch/wiki/images/1/16/Elfenkontinent_neu.png]


      Soviel mal ganz grob zur cheórmischen Kultur.

      Das wars zu Teil 1 von 5- Die cheórmische Kultur

      Als nächstes folgt dann die Tage Teil 2 von 5 - Die liëndischeKultur
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Fürsten sind gewählte Heerführer; sie fordern von ihren Vasallen im Krieg wie gesagt Gefolgschaft.
      Diese wählen aus ihrer Mitte einen, der sie Anführen soll. Im Normalfall ist er der Fähigste unter ihnen, aber natürlich gibt es auch Stimmenfang einiger Leute.
      Dieser Rat besteht aus den gewählten Vorstehern einer Siedlung, die sich alle drei Jahre an einem bestimmten Ort treffen, der für den Stamm eine große Bedeutung hat (es kann aber auch einfach die größte Siedlung des Stammes sein).
      Natürlich gibt es auch Elfen, die Ränkespiele betreiben und versuchen so an die Macht zu kommen, aber das ist die Grundordnung, an die sich die meisten normalerweise halten.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Wenn die Cheómir im Nordwesten leben, gibt es dann auch Kontakt zu Menschen? Warum wurden die Cheómir von anderen Elfenkulturen dorthin verdrängt? Ihre Organisationsform basiert ja stark auf der Stammeskultur, sind liendischsprachige Elfenvölker ihnen technisch oder zahlenmäßig überlegen?
    • Es gibt eigentlich keinen Priesterstand, da die Cheórmir persönlich zu Feorh beten. Es ist mehr ein persönlicher Glaube, für persönliche Dinge; Frieden, Wohlstand, Macht...was auch immer. Es gibt auch keine Opfer an Feorh, entweder er erhört einen oder nicht bzw. er findet deine Bitte nicht erfüllenswert.


      Wenn es keinen Priesterstand gibt, wer hat dann in religiösen Fragen Autorität?
      Dass die Cheórmir im Einklang mit der Natur leben, geschieht offenbar aus religiösen Gründen. Nun könnte man theoretisch hergehen, und sagen "Aber aber der große Geist Feorh hat mir eingegeben, dass dieser Wald gerodet werden muss"...
      Ich würde vermuten, dass es, um zu einer "richtigen" Lebensweise im religiösen Sinn immer noch jemanden bedarf, der interpretiert, also z.B. aus der Natur ableitet, was getan werden darf, soll, und was nicht. Wenn es keinen Priesterstand gibt, verteilt sich diese Funktion quasi gleichermaßen auf alle. Ich würde also vermuten, dass jene, die ohnehin bereits Machtpositionen haben (Fürsten), sich sehr schnell auch religiöse Autorität verschaffen werden. Ganz einfach, weil sie vermutlich letztlich diejenigen sind, die bestimmen, in welcher Weise Wälder gerodet werden.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Caspar schrieb:

      Wenn die Cheómir im Nordwesten leben, gibt es dann auch Kontakt zu Menschen? Warum wurden die Cheómir von anderen Elfenkulturen dorthin verdrängt? Ihre Organisationsform basiert ja stark auf der Stammeskultur, sind liendischsprachige Elfenvölker ihnen technisch oder zahlenmäßig überlegen?


      - Ja, die haben auch Kontakt zu den Menschen, der ist aber nicht so stark wie von den Elfen, die an der Nordgrenze zu den Menschen leben.
      - Beispielsweise lebten die Cheórmir auf fruchtbarem Land, die liendischen und naërischen Stämme wollten auch ihren Einflussbereich vergrößern. Sie waren besser organisiert als die Cheórmir; zahlreicher würd ich gar nicht sagen und technisch überlegen auch nicht wirklich, aber eben deutlich besser organisiert. Die Liendi eroberten die Gebiete systematisch und machten sie zu Teilen ihrer Reiche, die sie bereits entwickelt hatten


      Jundurg schrieb:

      Wenn es keinen Priesterstand gibt, wer hat dann in religiösen Fragen Autorität?
      Dass die Cheórmir im Einklang mit der Natur leben, geschieht offenbar aus religiösen Gründen. Nun könnte man theoretisch hergehen, und sagen "Aber aber der große Geist Feorh hat mir eingegeben, dass dieser Wald gerodet werden muss"...
      Ich würde vermuten, dass es, um zu einer "richtigen" Lebensweise im religiösen Sinn immer noch jemanden bedarf, der interpretiert, also z.B. aus der Natur ableitet, was getan werden darf, soll, und was nicht. Wenn es keinen Priesterstand gibt, verteilt sich diese Funktion quasi gleichermaßen auf alle. Ich würde also vermuten, dass jene, die ohnehin bereits Machtpositionen haben (Fürsten), sich sehr schnell auch religiöse Autorität verschaffen werden. Ganz einfach, weil sie vermutlich letztlich diejenigen sind, die bestimmen, in welcher Weise Wälder gerodet werden.


      Da stecken ja nicht nur religiöse Gründe dahinter.
      Wälder werden auch gerodet, aber eben nicht im Übermaß. Sie wären ja auch schön blöd, wenn sie die Wälder abholzen würden und nicht darauf achten, wie viel sie da abholzen; weil immerhin wird der Wald ja wirtschaftlich auch genutzt. Und Brandrodung vernichtet das Holz ja und lässt nichts mehr zum Nutzen übrig.
      Da das wirtschaftliche Fragen sind entscheidet der Fürst natürlich was in seinem Einflussbereich geschehen soll; was dann den religiösen Aspekt angeht...Es scheint mir zumindest unlogisch, dass Feorh so etwas sagen würde, weil er sich damit ja selbst verletzen würde. Ansonsten stimmt das schon, der Fürst nimmt sich heraus entscheiden zu können, was nun getan werden darf und was nicht. Dieses Recht liegt auch in seiner Wahl begründet, denn diejenigen, die den Fürst wählen, schauen auch auf den Aspekt. Wer kein "naturgerechtes" und nachhaltiges Konzept bei seiner Wahl vorstellen kann, der hat auch Schwierigkeiten gewählt zu werden. (So einfach sind die Wahlen dann auch nicht, die Leute müssen schon wissen wen sie da wählen). Ist auch nicht so, dass der Fürst dann ein "König von Gottes Gnaden" oder derart ist...er ist der Erste unter Gleichen und das wissen sowohl er als auch alle anderen.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Salyan schrieb:

      Sie wären ja auch schön blöd, wenn sie die Wälder abholzen würden und nicht darauf achten, wie viel sie da abholzen; weil immerhin wird der Wald ja wirtschaftlich auch genutzt. Und Brandrodung vernichtet das Holz ja und lässt nichts mehr zum Nutzen übrig.
      Ja, da wären sie ja genau so blöd, wie wir Menschen. ;D
      Was uns nicht umbringt, macht uns hart. Was uns umbringt, macht uns tot.
      - Terry Pratchett
    • Herr Littelmann schrieb:


      Zitat von »Salyan«

      Sie wären ja auch schön blöd, wenn sie die Wälder abholzen würden und nicht darauf achten, wie viel sie da abholzen; weil immerhin wird der Wald ja wirtschaftlich auch genutzt. Und Brandrodung vernichtet das Holz ja und lässt nichts mehr zum Nutzen übrig.
      Ja, da wären sie ja genau so blöd, wie wir Menschen. ;D

      Die habens nur früher gemerkt als wir ;)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

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    • Manchmal träume ich von einer Welt, in der die Dinge stimmen. In der die Bewohner noch auf ihre Umgebung achten, in der es noch echte Abenteuer zu erleben gibt und in der man weiß, was richtig und was falsch ist. Aber darum bin ich ja hier.

      Aber ich merke schon, ich schweife ab.

      Erzähl uns doch mal was über deine Elfen. Bisher könnten es auch genau so gut Menschenkulturen sein. Nur mit mehr Sinn für Wälder. Gewissermaßen. ;)
      Was uns nicht umbringt, macht uns hart. Was uns umbringt, macht uns tot.
      - Terry Pratchett
    • Dafür gibts ja den Vorstellungsthread ;)

      Hier solls ja nur mal um die Kulturen gehen, aber wenn du mehr wissen willst, als da steht, dann gerne =)

      [Silienar] Vorstellung
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

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    • Ja, das kommt davon, wenn man nur all zu unregelmäßig ins Forum schaut und die Beiträge dann von oben abarbeitet. ;D Also gut: Ich habe mich nun reingelesen und alles verstanden.

      Und verzeih mir bitte die Wiederholung, aber warum nennst du sie Elfen, wenn sie außer den spitzen Ohren rein gar nichts mit dem Klischeeelfen (drei "e"s :lol: ) zu tun haben?

      Du musst wissen, ich halte Elfen ein wenig und in den meisten Fällen für überflüssig. Schöne Ideen gibt es für die Baumknutscher immer wieder, aber das kann man IMHO auch in Menschenkulturen umsetzen und wenn man mal die verschiedenen Kulturen hier auf unserer schönen Erde ansieht, dann findet man doch genau so große Unterschiede im Wuchs, wie auf deiner Welt. Statt Mandelaugen Spitzohren. Warum nicht?


      Aber ich merke, ich schreibe mir die Finger fusselig. Wenn du deine Elfen, Elfen nennen willst, dann nenn sie Elfen, da hab ich ja nichts reinzureden. Ich wollte es nur noch mal erwähnen. Also: Schöne Kultur bisher, bin gespannt auf den Rest. :thumbup:
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      - Terry Pratchett
    • Interessantes Elfenkonzept und interessante Welt.
      Wieso glauben eigentlich nur die Cheórmir an den großen Geist Feorh?
      Hatten die anderen Elfenkulturen in der Vergangenheit einen ähnlichen Glauben haben sich aber weiterentwickelt, oder hatten seit je her nur die Cheórmir diesen Glauben?
      Führen sie häufig Kriege gegen Menschen oder waren die letzten Jahrzehnte eher friedlich?
    • Alles klar ;)

      Weil es Anfangs wirklich "Elfen" waren bis ich mich umentschieden hab und sie nun als Verwandte der Menschen hinstelle. Und das hat sich noch so gehalten...außerdem find ich keine elegante Lösung, die mir das Problem der Benennung vom Hals schafft und zwar so, wie ich es gerne hätte^^

      Der Glaube war ziemlich verwandt mit anderen Glaubensrichtungen im Kernland der Cheórmischen Stämme (zb mit dem Glauben vieler naërischen Stämme mit denen sie regen Kontakt hatten). Allerdings wurden viele Stämme (beider Seiten) von den Liendischen unterworfen oder verdrängt, die ihre eigenen Glauben mitbrachten und den Glauben an Feorh verdrängten. Die naërischen Stämme waren anders als die Cheórmir auch stark anderen Religionen ausgesetzt. Die Cheórmir wurden nach Nordwesten gedrängt, wo sie nur noch mit den Liendischen und den Naërischen direkt Kontakt hatten, die Naërischen aber waren nach Süden und Osten hin offen, was dazu geführt hatte, dass sich neue Religionen leichter verbreiteten.

      Eine Kulturkarte wäre ganz nützlich^^


      War eher friedlicher in den letzten Jahrzehnten, v.a. da die Menschen auch keinen großen Krieg führen könnten, alleine schon, weil sie so shclecht organisiert sind. (Zu den Menschen gibts auch mal nen Kulturthread)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

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    • Die Führung über einen Stamm ist aber nicht dynastisch; jeder kann aufsteigen und Fürst werden.
      Fürsten sind gewählte Heerführer; sie fordern von ihren Vasallen im Krieg wie gesagt Gefolgschaft.

      Diese wählen aus ihrer Mitte einen, der sie Anführen soll. Im Normalfall
      ist er der Fähigste unter ihnen, aber natürlich gibt es auch
      Stimmenfang einiger Leute.
      Sprich bei den Wahlen eines Fürsten wird in erster Linie auf dessen Fähigkeit als Krieger bzw. General geachtet? Und er wird nur im Kriegsfall gewählt? Zu einem Anführer gehört ja mehr als bloss ein starker Schwertarm. Er muss auch Recht sprechen, Gesetze erlassen und wirtschaftliche Entscheidungen für sein Volk treffen. Und für wie lange werden sie gewählt?

      Und mich würde auch sehr interessieren, was für "Positionen" es unterhalb des Fürsten gibt. Einige der Stämme scheinen ja besonders gross zu sein und werden sich wohl dementsprechend auch über ein sehr grosses Gebiet ausdehnen. Da braucht es ja noch entsprechende vertretende Strukturen, ansonsten würde sich die Stammeszugehörigkeit wohl bald auflösen, da ein richtiges "Nationalgefühl" bei diesem Volk ja nicht vorhanden zu sein scheint.

      Wie sieht es mit Chéormir aus, die als Mindherheiten in den anderen Reichen leben? sind die auch in Stämmen organisiert und haben einen Fürsten? Also so in der Art von den amerikanischen Ureinwohnern nur ohne die Reservate. Oder wie sieht das aus?

      Und in was für Behausungen leben diese Elfen? Baumhäuser scheinen es nicht zu sein ^^
    • Ich finde die Ausführungen über dein Volk sehr interessant. (Erinnert mich an eines meiner Völker) Aber mich würde auch noch interessieren wie das gemeinschsftliche Zusammenleben so funktioniert. Also: treffen die einzelnen Leute nur aufeinander wenn sie miteinander handeln oder zusammen Krieg führen, beziehungsweise ihren Fürsten wählen? Oder werden auch viele gemeinsame Unternemungen gemacht?
      Beim Frühstück: Daniel: „Auch Orks mögen crème fraîche”
      Ich: „Elben mögen kein Sprudelwasser... oder?”
    • Ähem, also eins nach dem anderen^^

      Sprich bei den Wahlen eines Fürsten wird in erster Linie auf dessen Fähigkeit als Krieger bzw. General geachtet?

      Es ist zumindest ein großer Faktor...ein Fürst sollte sein Gebiet beschützen können.

      Und er wird nur im Kriegsfall gewählt?
      Nein, aber meistens wird der Fürst nicht aus seinem Amt gewählt (meistens stirbt ein Fürst eher; durch Krankheit oder Krieg. Ein altersschwacher Fürst, der zu lange in seinem Amt bestätigt wurde wird abgelöst, aber so oft kommt das nicht vor, weil sie eben vorher sterben).

      Zu einem Anführer gehört ja mehr als bloss ein starker Schwertarm. Er muss auch Recht sprechen, Gesetze erlassen und wirtschaftliche Entscheidungen für sein Volk treffen. Und für wie lange werden sie gewählt?
      Stimmt, das tun sie ja auch. Absolutistisch handelt er aber nicht (dazu hat er auch gar keine Legitimation).
      Für knapp 10 Jahre.

      Und mich würde auch sehr interessieren, was für "Positionen" es unterhalb des Fürsten gibt. Einige der Stämme scheinen ja besonders gross zu sein und werden sich wohl dementsprechend auch über ein sehr grosses Gebiet ausdehnen. Da braucht es ja noch entsprechende vertretende Strukturen, ansonsten würde sich die Stammeszugehörigkeit wohl bald auflösen, da ein richtiges "Nationalgefühl" bei diesem Volk ja nicht vorhanden zu sein scheint.
      Der Fürst hat in seiner Stadt einen Statthalter, der auch als sein Berater fungiert und die Stadt für den Fürst verwaltet, sollte dieser nicht in der Stadt sein. So einen gibt es in jeder größeren Siedlung, die dem Fürst Treue geschworen hat. Der Fürst reist immer wieder von Siedlung zu Siedlung um sein Gebiet selbst zu kennen und zu kontrollieren. Er kann seine Statthalter nicht selbst einsetzen, da sie von der Siedlung gewählt wurden und sie in seinem Vasallenrat sitzen. (Anders als es das Land Monirië macht, die sich da ein bisschen von der Verwaltungsstruktur abgeschaut haben)

      Wie sieht es mit Chéormir aus, die als Mindherheiten in den anderen Reichen leben? sind die auch in Stämmen organisiert und haben einen Fürsten? Also so in der Art von den amerikanischen Ureinwohnern nur ohne die Reservate. Oder wie sieht das aus?
      Sind sie, aber natürlich nur unter Zustimmung der Herrscher. Diese Fürsten haben keinerlei politische Macht mehr, sie dienen den Cheórmir eher als Repräsentanten vor dem Herrscher des Reiches.

      Und in was für Behausungen leben diese Elfen? Baumhäuser scheinen es nicht zu sein ^^
      In Holz-, Erd- und Steinhäusern^^

      Also: treffen die einzelnen Leute nur aufeinander wenn sie miteinander handeln oder zusammen Krieg führen, beziehungsweise ihren Fürsten wählen? Oder werden auch viele gemeinsame Unternemungen gemacht?
      Was verstehst du unter "gemeinsame Unternehmungen"? Nun, Abends in der Schenke ist sicher ein guter Treffpunkt, zumindest zum gemeinsamen Trinken und Tratschen. ;)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Ich finde deine Elfenkultur interessant (gerade weil es keine Elfen auf meiner Welt gibt ;) )
      Aber eine Frage hätte ich: Wenn die Chéormir die Natur in diesem Ausmaß verehren und bewahren wollen, warum sind sie dann so fortgeschritten in der Schmiedekunst, da allein die Eisenherstellung große Mengen an Rohstoffen benötig (Eisenerz, Holz bzw. Kohle) und auch die Umwelt durch die Schlacke..etc. verschmutzt wird. Haben die Chéormir für diese Probleme Lösungen oder kaufen sie bereits aufbereitete Materialien?
    • Ist die Eisenverhüttung und -herstellung so sehr aufwendig?

      Nun, die Schlacke lassen sie meist in den Herdgruben liegen, sollten sie aus ihr nichts Verwertbares mehr gewinnen können. Sie wissen ja nicht, dass Schlacke ziemlich umweltschädlich sein kann. Dazu gab es keine Untersuchungen und Erfahrungsberichte auch nicht. Und dass man mit ihr auch in der Baukunst arbeiten kann wissen sie auch nicht.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

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    • Aber eine Frage hätte ich: Wenn die Chéormir die Natur in diesem Ausmaß
      verehren und bewahren wollen, warum sind sie dann so fortgeschritten in
      der Schmiedekunst, da allein die Eisenherstellung große Mengen an
      Rohstoffen benötig (Eisenerz, Holz bzw. Kohle) und auch die Umwelt durch
      die Schlacke..etc. verschmutzt wird.
      Das kommt darauf an wie gross die Eisenproduktion ist. Je nachdem welche Mittel zur Verfügung stehen wird sich das wohl nicht allzu sehr auf die Umwelt auswirken. Wir sprechen hier ja von einem vorindustriellen Zeitalter. Vermutlich handelt es sich sogar nur um einzelne Dorfschmieden und nichtmal um ein wirklich organisiertes und strukturiertes Gewerbe.


      Zu meinen Fragen von früher noch paar weitere Fragen:

      Müssen die Chéormir denn oft Kriege führen? Wenn ja gegen wer? Und wie sieht ihre Armee aus? Elfen sind ja oft begnadete Bogenschützin und elegant-tödliche Nahkämpfer mit filigranen und leichten Waffen. Wie sieht das bei deinen Elfen aus. Welche Rolle spielt die Frau während dem Krieg?

      Wie sieht die Altersschwäche bei den Elfen aus?

      Ist es nicht ein Widerspruch, wenn die Statthalter vom Volk gewählt werden und dann dem Fürsten einen Treueeid ablegen? Wessen Bedürfnisse müssen sie nun vertreten, insbesondere wenn Volk und Fürst nicht einer Meinung sind?
    • Müssen die Chéormir denn oft Kriege führen?
      Hält sich eigentlich in Grenzen, große Kriege gibts (gabs) eh sehr selten.


      Wenn ja gegen wer?

      Die einzigen, die wirklich "Krieg" gegen die Cheórmir führten waren eigentlich die Liendi unter ihrem Heerführer Neardin. Sonst waren vor allem Einfälle von Menschen oder Naërischen Kriegern in das Land der Cheórmir üblich.


      Und wie sieht ihre Armee aus? Elfen sind ja oft begnadete Bogenschützin und elegant-tödliche Nahkämpfer mit filigranen und leichten Waffen. Wie
      sieht das bei deinen Elfen aus.

      Naja, le
      icht und filigran sind die Waffen durchaus; Elfen sind ja nun nicht so kräftig und groß wie Menschen...ein Großschwert wird schon zum Problem für die. Was das Bogenschießen angeht: Es ist tatsächlich so, dass bei vielen Cheórmir der Bogen eine große Rolle spielt; das trifft aber sicher nicht allgemein für alle anderen Kulturen zu.


      Welche Rolle spielt die Frau während dem Krieg?
      Keine besonders andere als der Mann. Beide können Soldat werden, beide zu Hause bei den Kindern bleiben (sofern sie welche haben). Das ist auch nicht wirklich geregelt; in den Familien machen das der Mann und die Frau untereinander aus.


      Wie sieht die Altersschwäche bei den Elfen aus?
      Nach ca. 200 Jahren geben die Elfen den Geist auf ;)



      Ist es nicht ein Widerspruch, wenn die Statthalter vom Volk gewählt werden und dann dem Fürsten einen Treueeid ablegen? Wessen Bedürfnisse müssen sie nun vertreten, insbesondere wenn Volk und Fürst nicht einer Meinung sind?
      Ich seh da keinen Widerspruch. "Das Volk" weiß ja was mit den Statthaltern passiert und wer sie beschützt (das gilt v.a. für die kleinen Siedlungen außerhalb von schützenden Mauern). Theoretisch müssen sie dem Fürsten dienen, aber sie können ihn ja beraten und ihm raten, was er vielleicht anders machen sollte, ohne seine zu Schützenden zu schaden. Sie (die Statthalter) können sich natürlich auch für ihre Leute einsetzen und sich gegen die Fürsten auflehnen, dann müssen sie aber auch wissen was sie tun und mit den Konsequenzen bei einer Niederlage rechnen.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
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